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	<title>Brevitas Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-17T02:29:27Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Dimpel,_Friedrich_Michael:_Der_Computerphilologe_als_Interpret_%E2%80%93_ein_Teilzeit-Empiriker%3F&amp;diff=25233</id>
		<title>Dimpel, Friedrich Michael: Der Computerphilologe als Interpret – ein Teilzeit-Empiriker?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Dimpel,_Friedrich_Michael:_Der_Computerphilologe_als_Interpret_%E2%80%93_ein_Teilzeit-Empiriker%3F&amp;diff=25233"/>
		<updated>2024-12-03T09:01:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zitation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Michael Dimpel: Der Computerphilologe als Interpret – ein Teilzeit-Empiriker? In: Borkowski, Jan/Descher, Stefan/Ferder, Felicitas/Heine, Philipp (Hg.): Literatur interpretieren. Interdisziplinäre Beiträge zur Theorie und Praxis. Münster 2015, S. 339–359 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liegt der Reiz von computerphilologischen Studien darin, intersubjektiv nachvollziehbar zu sein und darin, dass sie nicht auf subjektiven Präsuppositionen beruhen? Während gegen interpretierende, hermeneutische Studien mitunter der Vorwurf erhoben wurde, subjektiv oder gar beliebig zu sein, ist zu fragen, ob computerphilologische Studien als Alternative zur Interpretation rangieren können; unter anderem, weil sie mitunter mit empirischen Konzepten in Verbindung gebracht wurden. Von Belang ist in diesem Zusammenhang auch die Unterscheidung von Deskription und Interpretation: Während Vertreter eines engen Deskriptions-Begriffs davon ausgehen, dass bei einer interpretationsfreien Beschreibung ein Verzicht auf semantische Aspekte geboten sei, schlagen Kindt und Müller als Unterscheidungskriterium die ›interpretationstheoretische Neutralität‹ vor. Mithilfe dieses Kriteriums wird eine computerphilologische Studie von Jan Christoph Meister zu Leo Perutz’ Novellenroman Nachts unter der steinernen Brücke examiniert, die den Anspruch mitführt, ohne Interpretation auszukommen. Es zeigt sich, dass in die Kollokationsanalyse Vorannahmen eingehen, die das Kriterium der ›interpretationstheoretischen Neutralität‹ nicht erfüllen. Sodann wird in Anschluss an Titzmann und Schönert ein engerer mit einem weiteren Empirie-Begriff kontrastiert. Während auch manche philologische Studie unter einen weiteren Empirie-Begriff subsumiert werden kann, ist ein engerer Empirie-Begriff dazu geeignet, zu hinterfragen, inwieweit computerphilologische Studien zumindest in Teilstrecken als empirisch beschrieben werden können. Danach wird ausgeleuchtet, wie es um die Kriterien der Reproduzierbarkeit und der Transparenz steht – beides sind Kriterien, die gern ins Feld geführt werden, wenn es darum geht, die intersubjektive Nachvollziehbarkeit von computerphilologischen Studien hervorzuheben; bei diesen Kriterien kann man jedoch auch auf Grenzen stoßen. Abschließend werden einige Vorzüge von computerphilologischen Zugriffen skizziert; hervorgehoben werden vor allem Serendipitätseffekte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandelte Kleinepik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Das_Herzm%C3%A4re_(Konrad_von_W%C3%BCrzburg)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Märe/Versnovelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Dimpel,_Friedrich_Michael:_Narratologische_Textauszeichnung_in_M%C3%A4re_und_Novelle&amp;diff=25232</id>
		<title>Dimpel, Friedrich Michael: Narratologische Textauszeichnung in Märe und Novelle</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Dimpel,_Friedrich_Michael:_Narratologische_Textauszeichnung_in_M%C3%A4re_und_Novelle&amp;diff=25232"/>
		<updated>2024-12-03T08:56:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zitation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Michael Dimpel, Friedrich Michael: Narratologische Textauszeichnung in Märe und Novelle in Märe und Novelle. In: Bernhart, Toni/Willand, Marcus/Richter, Sandra/Albrecht, Andrea (Hg.): Quantitative Ansätze in den Literatur- und Geisteswissenschaften. Systematische und historische Perspektiven. Berlin/Boston 2018, S. 121–147. https://doi.org/10.1515/9783110523300-006  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abstract: In this paper, I suggest a system of annotation designed for the use in Computational Narratology. The levels of annotating I use in my study are as fol- lows: space, time, focalisation, reported speech, narrator’s speech, relation of the speech of a character/of the narrator to a certain character, evaluative remarks, negation, figurative speech, ambiguity. Alongside with the tagset, the guidelines for annotation are being refined in order to enable different persons to achieve consistent results (inter-annotator-agreement). In doing so, narratological mod- els will be systematically reassessed and refined. The aim of this project is there- fore to annotate about 100 short narratives. The corpus will render possible a great variety of follow-up aims and objectives. It permits systematic access to cor- pus segments annotated in the same way. Using ›Studentenabenteuer A‹ and ›Decamerone‹ IX,6, I discuss a number of details and problems in narratological annotation. Finally, I present some examples of quantitative analysis using among others MTLD and Social Network Analysis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandelte Kleinepik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Studentenabenteuer_A]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Märe/Versnovelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Dimpel,_Friedrich_Michael:_Sprech-_und_Bei%C3%9Fwerkzeuge,_Kunsthandwerk_und_Kunst&amp;diff=25231</id>
		<title>Dimpel, Friedrich Michael: Sprech- und Beißwerkzeuge, Kunsthandwerk und Kunst</title>
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		<updated>2024-12-03T08:51:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zitation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Michael Dimpel: Sprech- und Beißwerkzeuge, Kunsthandwerk und Kunst – zu Kaufringers ‚Rache des Ehemanns‘. In: Daphnis 42, 2013, S. 1–27 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Kaufringer variiert in der Rache des Ehemanns in vier Durchführungen ein Schema, das der Text zu Beginn selbst konstituiert. Besondere Bedeutung kommt dem Sprechen und der Zunge zu. Sprache dient als Manipulationsinstrument. Rezipienten haben, wie abschließend in der Binnenerzählung verdeutlicht wird, kaum eine Chance, eine gezielte Manipulation von Sprachzeichen zu erkennen. Metaisierungsphänomene tragen dazu bei, dass das Erzählen nicht weniger kunstreich als bei Boccaccio erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandelte Kleinepik ==&lt;br /&gt;
*[[Die_Rache_des_Ehemanns_(Heinrich_Kaufringer)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Märe/Versnovelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Dimpel,_Friedrich_Michael:_des_muoz_ich_%C3%BBf_gen%C3%A2de_l%C3%B4nes_b%C3%AEten_(MF_194,33)&amp;diff=25230</id>
		<title>Dimpel, Friedrich Michael: des muoz ich ûf genâde lônes bîten (MF 194,33)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Dimpel,_Friedrich_Michael:_des_muoz_ich_%C3%BBf_gen%C3%A2de_l%C3%B4nes_b%C3%AEten_(MF_194,33)&amp;diff=25230"/>
		<updated>2024-12-03T08:50:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zitation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Michael Dimpel: des muoz ich ûf genâde lônes bîten (MF 194,33). Ambivalenzen der Lohn-Metapher bei Reinmar und im ‚Mauritius von Craun‘. In: Amsterdamer Beiträge zur älteren Germanistik (ABäG) 72, 2014, S. 197–228 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Beitrag diskutiert Grenzen und Chancen einer Applikation von Überlegungen aus der Gabentheorie auf den Minnedienst bei Reinmar sowie im ‚Mauritius von Craun‘. Während die umworbene Dame den Dienst als Gabe auffassen und sich zu einer Gegengabe verpflichtet sehen kann, kann der Werbende seinen Dienst kaum als Gabe betrachten. Die Dienst-Lohn-Metaphorik suggeriert lediglich, dass es sich um reziprozitäres Verhältnis handeln würde. Die Dame kann die Liebe erwidern (Primärlohn) oder sie kann dem Werbenden nur freundlich entgegenkommen (Sekundärlohn). Dem Liebenden muss es stets um Gegenliebe gehen, nicht um Sekundärlohn. Primärlohn kann jedoch in Gegensatz zu Sekundärlohn nicht willentlich gewährt werden. Gegenliebe kann nicht eingefordert werden; nur Sekundärlohn ist so beschaffen, dass er Teil eines merkantilen Diskurses werden kann. Reinmar hält es häufig in der Schwebe, um welchen Lohntypus es ihm geht; er nutzt dabei die Ambivalenzen und das suggestive Potential der Dienst-Lohn-Metapher. Mauritius von Craun bittet die Gräfin gerade nicht um Sekundärlohn. Sie veranlasst ihn jedoch dazu, zu glauben, er solle Primärlohn erhalten, auch wenn ihre Wortwahl zugleich auch zeigt, dass sie sich ihm verpflichtet fühlt: es kommt zu Interferenzen zwischen Primär- und Sekundärlohn. Die Lohnverweigerung folgt jedoch der Sekundärlohnlogik: Offenbar war ihm nur Sekundärlohn zugedacht, der ihm zudem vorenthalten wurde.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandelte Kleinepik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Mauricius von Craûn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Schwank]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Kurzroman]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Dimpel,_Friedrich_Michael:_des_muoz_ich_%C3%BBf_gen%C3%A2de_l%C3%B4nes_b%C3%AEten_(MF_194,33)&amp;diff=25229</id>
		<title>Dimpel, Friedrich Michael: des muoz ich ûf genâde lônes bîten (MF 194,33)</title>
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		<updated>2024-12-03T08:50:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zitation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Michael Dimpel: des muoz ich ûf genâde lônes bîten (MF 194,33). Ambivalenzen der Lohn-Metapher bei Reinmar und im ‚Mauritius von Craun‘. In: Amsterdamer Beiträge zur älteren Germanistik (ABäG) 72, 2014, S. 197–228 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Beitrag diskutiert Grenzen und Chancen einer Applikation von Über¬le¬gungen aus der Gabentheorie auf den Minnedienst bei Reinmar sowie im ‚Mau¬ritius von Craun‘. Während die umworbene Dame den Dienst als Gabe auffassen und sich zu einer Gegengabe verpflichtet sehen kann, kann der Werbende seinen Dienst kaum als Gabe betrachten. Die Dienst-Lohn-Metaphorik suggeriert lediglich, dass es sich um reziprozitäres Verhältnis handeln würde. Die Dame kann die Liebe erwidern (Primärlohn) oder sie kann dem Werbenden nur freundlich entgegenkommen (Sekundärlohn). Dem Liebenden muss es stets um Gegenliebe gehen, nicht um Sekundärlohn. Primärlohn kann jedoch in Gegensatz zu Sekundärlohn nicht willentlich gewährt werden. Gegenliebe kann nicht eingefordert werden; nur Sekundärlohn ist so beschaffen, dass er Teil eines merkantilen Diskurses werden kann. Reinmar hält es häufig in der Schwebe, um welchen Lohntypus es ihm geht; er nutzt dabei die Ambivalenzen und das suggestive Potential der Dienst-Lohn-Metapher. Mauritius von Craun bittet die Gräfin gerade nicht um Sekundärlohn. Sie veranlasst ihn jedoch dazu, zu glauben, er solle Primärlohn erhalten, auch wenn ihre Wortwahl zugleich auch zeigt, dass sie sich ihm verpflichtet fühlt: es kommt zu Interferenzen zwischen Primär- und Sekundärlohn. Die Lohnverweigerung folgt jedoch der Sekundärlohnlogik: Offenbar war ihm nur Sekundärlohn zugedacht, der ihm zudem vorenthalten wurde.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandelte Kleinepik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Mauricius von Craûn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Schwank]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Kurzroman]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Dimpel,_Friedrich_Michael:_Das_H%C3%A4slein_ist_kein_Sperber&amp;diff=25228</id>
		<title>Dimpel, Friedrich Michael: Das Häslein ist kein Sperber</title>
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		<updated>2024-12-03T08:46:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zitation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Michael Dimpel: Das Häslein ist kein Sperber – Multiperspektivisches Erzählen im Märe. In: Zeitschrift für deutsche Philologie (ZfdPh) 132, 2013, S. 29–47 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im „Sperber“ verkauft ein unwissendes Mädchen seine Minne. Dass der Ritter die Unbedarftheit des Mädchens ausnutzt, erscheint in der Perspektivenstruktur als un­problematisch – ähnlich im ersten Teil des „Häslein“. Im zweiten Teil des „Häslein“ kommt es zu einer Revision der Wertungsstruktur – obwohl weitere evaluierende Erzähleräußerungen ausbleiben. Nachdem auf den Schaden des Mädchens fokussiert wird, muss der Ritter zu einer Neubewertung der vorausgehenden Ereignisse gelan­gen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandelte Kleinepik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Das_Häslein]], [[Der_Sperber]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Märe/Versnovelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Dimpel,_Friedrich_Michael:_du_bist_aller_tugent_vol&amp;diff=25227</id>
		<title>Dimpel, Friedrich Michael: du bist aller tugent vol</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Dimpel,_Friedrich_Michael:_du_bist_aller_tugent_vol&amp;diff=25227"/>
		<updated>2024-12-03T08:45:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zitation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Michael Dimpel: du bist aller tugent vol – Rezeptionssteuerung im Nonnenturnier. In: Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Literaturen 249, 2012, S. 31–49  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beitrag untersucht die Perspektivenstruktur im ‚Nonnenturnier‘. Zwar wird der Ritter zunächst als Hauptfigur installiert.  Allerdings wird er als Hauptfigur rasch wieder fallengelassen. Seine positiven Eigenschaften verliert der Ritter mit der Abspaltung des ‚zagel‘ an den ‚zagel‘, der selbst nur kurzzeitig zur Hauptfigur werden kann. Doch nach Beginn des zweiten Teils ist der ‚zagel‘ nur noch Objekt der Begierde. Er handelt nicht länger selbst. Weder für den Ritter noch für die Nonnen wird Sympathie generiert; der ‚zagel‘ gerät mehr und mehr aus dem Fokus. Dennoch geht es in dem Maere nicht um eine völlige Freigabe der Rezeptionssteuerung. Vielmehr wird die Wertungsstruktur an der Perspektive des ‚zagel‘ ausgerichtet. Figuren wechseln derart häufig ihren Standpunkt, dass von einer Poetik der Kehrtwendungen gesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandelte Kleinepik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Das_Nonnenturnier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Märe/Versnovelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Dimpel,_Friedrich_Michael/Schlager,_Daniel/Zeppezauer-Wachauer,_Katharina:_Der_Streit_um_die_Birne&amp;diff=25226</id>
		<title>Dimpel, Friedrich Michael/Schlager, Daniel/Zeppezauer-Wachauer, Katharina: Der Streit um die Birne</title>
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		<updated>2024-12-03T08:44:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zitation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Michael Dimpel / Daniel Schlager / Katharina Zeppezauer-Wachauer: Der Streit um die Birne. Ein Delta-Attributionstest mit mittelhochdeutschen Grundformen, Grammatik-Tags und ‚guten‘ Wörtern zur Halben Birne Konrads von Würzburg. In: Das Mittelalter 24/1 (2019), S. 71–90 ([https://doi.org/10.1515/mial-2019-0006 online])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Mittelhochdeutsche Kleinepik stellt eine Herausforderung für Verfahren zur Autorschaftsattribution dar, da man mit kurzen Texten, unvollständiger Normalisierung und gattungsübergreifenden Tests umzugehen hat. Der Beitrag diskutiert in einem ersten Schritt Optimierungsverfahren mit Hilfe von Grundform- und Grammar-Tags, die aus der Mittelhochdeutschen Begriffsdatenbank extrahiert werden. Vorgenommen wird ein Evaluierungstest mit normalisierten mittelhochdeutschen Texten. Als Ratetexte werden 20 Texte mit bekannter Autorschaft verwendet, als Vergleichstexte 19 weitere Texte der gleichen Autoren. Die Verwendung von Grammar-Tags oder Grundformen anstatt flektierter Wortformen führt zu einer Verschlechterung der Erkennungsquote, die Kombination von Grundformen bzw. Grammar-Tags mit Wortformen führt zu einer leichten Verbesserung. &lt;br /&gt;
In einem zweiten Schritt wird mit 8 Texten von Konrad von Würzburg sowie mit einem Vergleichskorpus mit 14 Mären und 7 Romanen die Autorschaft der ‚Halben Birne‘ untersucht. Dazu wird auf einem direkten Weg berechnet, welche Wörter spezifisch für Konrad von Würzburg sind. Dieses Verfahren wird zunächst evaluiert, indem an vier Konrad-Texten die distinktiven Wörter ermittelt werden; ein Kontrolltest an vier anderen Texten von Konrad zeigt, dass eine bevorzugte Verwendung der distinktiven Wörter zu einer deutlichen Steigerung der Erkennungsquote führt. Sodann wird anhand von acht Konrad-Texten ein Konrad-spezifisches Vokabular ermittelt. Mit Hilfe der distinktiven Wörter kann schließlich gezeigt werden, dass Konrad mit einiger Wahrscheinlichkeit der Autor der ‚Halben Birne‘ ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandelte Kleinepik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Die halbe Birne A (Konrad von W%C3%BCrzburg)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Märe/Versnovelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Dimpel,_Friedrich_Michael:_Axiologische_Dissonanzen&amp;diff=25225</id>
		<title>Dimpel, Friedrich Michael: Axiologische Dissonanzen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Dimpel,_Friedrich_Michael:_Axiologische_Dissonanzen&amp;diff=25225"/>
		<updated>2024-12-03T08:40:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: /* Zitation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zitation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Michael Dimpel: Axiologische Dissonanzen: Widersprüchliche Aspekte der evaluativen Struktur in ‚Der feige Ehemann‘ und in ‚Drei Mönche von Kolmar‘. In: Beiträge zur mediävistischen Erzählforschung – www.erzaehlforschung.de. Themenheft 1: ›narratio‹ und ›moralisatio‹ Hrsg. von Björn Reich und Christoph Schanze, S. 123–156. DOI: https://doi.org/10.25619/BmE_H201812&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ‚Feigen Ehemann‘ wird die narratio durch das Epimythion unterlaufen. Entgegen der Darstellung auf discours-Ebene stimmt die Erzählerstimme hier der Marginalisierung der Vergewaltigung als ‚schädlein‘ zu. In den ‚Drei Mönchen von Kolmar‘ wird dem Epimythion zufolge lediglich der vierte Mönch zu Unrecht ermordet, während der Mord an den drei anderen Mönchen aus der axiologischen Diskussion herausgehalten wird. Wenn sich Epimythien zumindest axiologisch ambivalent zur evaluativen Struktur der narratio verhalten, werden gegen zuvor etablierte axiologische Konzepte nun Äußerungen einer hierarchisch hervorgehobenen Instanz in Widerspruch geführt – ein perfides Erzählen, das ein didaktisch-exemplarisches Deuten limitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Behandelte Kleinepik==&lt;br /&gt;
*[[Die_drei_Mönche_von_Kolmar_(Niemand)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandelte Kleinepik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Der_feige_Ehemann_(Heinrich_Kaufringer)]], [[Die_drei_M%C3%B6nche_von_Kolmar_(Niemand)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Märe/Versnovelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Dimpel:_Netzwerkanalyse_und_Erz%C3%A4hlschemata&amp;diff=25224</id>
		<title>Dimpel: Netzwerkanalyse und Erzählschemata</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Dimpel:_Netzwerkanalyse_und_Erz%C3%A4hlschemata&amp;diff=25224"/>
		<updated>2024-12-03T08:37:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zitation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Michael Dimpel: Soziale Netzwerkanalyse und Erzählschemata – eine explorative Vorstudie. In: Konferenzabstracts. 5. Tagung der digital humanities austria (angenommen, vorgesehen für das book-of-abstracts) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Analysiert werden je drei Texte, die zu drei verschiedenen Erzählschemata gehören: Brautwerbungsschema, Freier-Befreiungs-Geschichten und Mahrtenehe-Erzählungen. Während die Literarische Netzwerkanalyse Texte des Brautwerbungsschemas deutlich von den beiden anderen Typen unterscheiden kann, gibt es keine deutlichen Unterschiede zwischen Freier-Befreiungs-Geschichten und Mahrtenehe-Erzählungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandelte Kleinepik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Mauricius_von_Cra%C3%BBn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Schwank]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Kurzroman]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Dimpel,_Friedrich_Michael:_iuwer_rede_habe_nie_so_gr%C3%B4ze_kraft&amp;diff=25223</id>
		<title>Dimpel, Friedrich Michael: iuwer rede habe nie so grôze kraft</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Dimpel,_Friedrich_Michael:_iuwer_rede_habe_nie_so_gr%C3%B4ze_kraft&amp;diff=25223"/>
		<updated>2024-12-03T08:34:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: /* Zitation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zitation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Michael Dimpel: iuwer rede habe nie so grôze kraft. Dienst, Lohn und die Kraft der Worte in der ‚Heidin‘ B. In: Poetica 45, 2013, S. 41–65&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Dieser Beitrag untersucht die ‚Heidin‘ B. Dabei werden Überlegungen aus der Gabentheorie kritisch diskutiert. Die Heidin sieht sich nach dem langen Dienst des Grafen zu einer Gegengabe verpflichtet. Als sie sich jedoch dazu entschließt, Lohn zu gewähren, hat sie begonnen, den Grafen zu lieben. Damit handelt es sich bei ihrer Offerte an den Grafen nicht mehr nur um eine Gegengabe, nicht mehr um „Sekundärlohn“ [nicht übersetzen], sondern um erwiderte Liebe, um „Primärlohn“. Die Komplikationen im zweiten Teil stehen damit in Verbindung, dass der Graf annehmen muss, er solle lediglich „Sekundärlohn“ erhalten: Kommunikation, Missverständnisse und das Einhalten von Eiden sind zentral in diesem Text.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Abstract)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandelte Kleinepik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Die_Heidin_IV/B]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Märe/Versnovelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Mauricius_von_Cra%C3%BBn&amp;diff=24762</id>
		<title>Mauricius von Craûn</title>
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		<updated>2024-07-18T08:41:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: bibl erg.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Mauricius von Craûn; Mauritius von Craûn; Moriz von Craûn; Moriz von Craon; Ritter Mauritius von Erun und Gräfinn Beamunt&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Anon.&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = 2. Viertel 13. Jhd.&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien, ÖNB: Cod. Ser. nova 2663, 2va-5vc [https://onb.digital/result/100277D3]&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Classen, Albrecht (Hg.): Moriz von Craûn]]&amp;lt;br &amp;gt;[[Haupt, Moriz (Hg.): Moriz von Craon]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Klein, Dorothea (Hg.): Mauricius von Craûn]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Maßmann, Hans Ferdinand (Hg.): Ritter Mauritius von Erun und Gräfinn Beamunt]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Pretzel, Ulrich (Hg.): Moriz von Craûn]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Reinitzer, Heimo (Hg.): Mauritius von Craûn]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schröder, Edward (Hg.): Zwei altdeutsche Rittermären]]&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Classen, Albrecht (Hg.): Moriz von Craûn]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Gernentz, Hans Joachim (Hg.): Epik des deutschen Hochmittelalters]], S. 355-393&amp;lt;br /&amp;gt;[[Klein, Dorothea (Hg.): Mauricius von Craûn]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Lemmer, Manfred: Deutschsprachige Erzähler des Mittelalters]], S. 117-152&amp;lt;br /&amp;gt;[[Pretzel, Ulrich (Hg.): Deutsche Erzählungen des Mittelalters]], S. 24-54&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Abel, Stefan: Prozesse narrativer Verdichtung in Alexanders von Roes &#039;Pavo&#039; und in den Ausformungen des literarischen Stoffes vom &#039;schlafenden Ritter&#039;]]; [[Anderson, Robert: Wortindex und Reimregister zum &#039;Moriz von Craûn&#039;]]; [[Bauschke, Ricarda: Sex und Gender als Normhorizonte im &#039;Moriz von Craûn&#039;]]; [[Bayer, Hans: &#039;âne êre als ein vihe&#039;]]; [[Bech, Fedor: Zu &#039;Moriz von Craon&#039;]]; [[Beine, Birgit: Der Wolf in der Kutte]], S. 162; [[Borck, Karl Heinz: Zur Deutung und Vorgeschichte des &#039;Moriz von Craûn&#039;]]; [[Bulang, Tobias: Aporien und Grenzen höfischer Interaktion im Mauritius von Craûn]]; [[Classen, Albrecht: Angst vor dem Tod]]; [[Classen, Albrecht: Contracting love versus courtly love]]; [[Courtliness and Transgression at Arthur&#039;s Court With Emphasis on the Middle High German Poet Neidhart and the Anonymous Verse Novella Mauritius von Craûn]]; [[Classen, Albrecht: Das Spiel mit der Liebe]]; [[Classen, Albrecht: Disrupted festivities in medieval courtly literature]]; [[Classen, Albrecht: From the erotic scandal to the violent scandalous]]; [[Classen, Albrecht: Intertextualität und Quellenbezug]]; [[Classen, Albrecht: Irony in medieval and early modern German literature]]; [[Classen, Albrecht: Mauritius von Craûn und Otto von Freising&#039;s &amp;quot;The two cities&amp;quot;]]; [[Classen, Albrecht: Moriz, Tristan, and Ulrich as Masters Disguise Artists]]; [[Classen, Albrecht: Moriz und kein Ende...]]; [[Dimpel,_Friedrich_Michael:_Zofe]], S. 291–318, 391f., 397-401, 412;  [[Dimpel, Friedrich Michael: des muoz ich ûf genâde lônes bîten (MF 194,33)]]; [[Dimpel, Friedrich Michael: Versuch einer quantitativen Analyse von Figurenaktivitäten in ‚Iwein‘, ‚Tristan‘, ‚Partonopier‘ und ‚Mauritius von Craun‘]]; [[Dimpel: Netzwerkanalyse und Erzählschemata]]; [[Dimpel, Friedrich Michael: Das Rollenspiel als Modell für eine Formalisierung der Figurenstruktur im höfischen Roman]]; [[Dorninger, Maria Elisabeth: Probleme der Interpretation]]; [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 7, 11, 17, 21f., 24, 58, 68, 109, 114f., 118, 162, 277; [[Fischer, Hubertus: Ritter, Schiff und Dame]]; [[Fischer, Hubertus: Zweifel und Reue]]; [[Fritsch-Rößler, Waltraud: &#039;Moriz von Craun&#039;]]; [[Gentry, Francis: A tale from a city]]; [[Gerlitzki, Günther: Die Bedeutung der Minne im &#039;Moriz von Craûn&#039;]]; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 77f., 155; [[Harvey, Ruth: &#039;Moriz von Craûn&#039; and the Chivalric World]]; [[Hatto, Arthur: Moriz von Craon]]; [[Hoven, Heribert: Studien zur Erotik in der deutschen Märendichtung]], S. 30, 35, 42-44, 58, 127, 323, 344, 388; [[Jehly, Nicole: Die Demontage des Ritter- und Minne-Ideals im &#039;Moriz von Craûn&#039;]]; [[Klein, Dorothea: &#039;Mauricius von Craûn&#039; oder die Dekonstruktion der Hohen Minne]]; [[Knapp, Fritz Peter: Chevalier errant und fin&#039;amor]], S. 46-48; [[Knapp, Fritz Peter: Zweifels- und Grenzfälle]]; [[Kokott, Hartmut: Mit grossem schaden an eere]]; [[Malm, Mike: Moriz von Craûn]]; [[Meyer, Heinrich: Mauricius am Scheideweg]]; [[Mihm, Arend: Überlieferung und Verbreitung der Märendichtung im Spätmittelalter]], S. 119; [[Moshövel, Andrea: Kanon und mhd. Märendichtung]]; [[Moshövel, Andrea: Wîplîch man]], S. 155-187; [[Mühlherr, Anna: Durchkreuzte Pläne, undurchschaubare Intentionen]]; [[Niederelz, Sabrina: ritterschaft und êre / diu muoz kosten sêre]]; [[Ortmann, Christa: Die Bedeutung der Minne im &#039;Moriz von Craun&#039;]]; [[Philipowski, Katharina: Aporien von dienst und lôn in lyrischen und narrativen Texten am Beispiel von Mauritius von Craûn und Heidin]]; [[Plaumann, Susanne: Theatrale Züge in der Höfischen Repräsentation]]; [[Połczyńska, Edyta: Der Erzähler in der Märendichtung des Mittelalters]], S. 20, 24, 25, 30, 32, 40, 55, 56, 59; [[Polhill, Marian: gewisser wan]]; [[Polhill, Marian: &amp;quot;Ich diene und wirbe / biz ich gar verdirbe&amp;quot;]]; [[Putzo, Christine: sît ich die nôt an mir weiz]]; [[Pretzel, Ulrich: Geleitwort]]; [[Pretzel, Ulrich: Zu Moriz von Craûn]]; [[Reinitzer, Heimo: Alfurt]]; [[Reinitzer, Heimo: Mauritius von Craûn. Kommentar]]; [[Reinitzer, Heimo: Zeder und Aloe. Zur Herkunft des Bettes Salomos im &#039;Moriz von Craûn&#039;]]; [[Reinitzer, Heimo: Zu den Tiervergleichen und zur Interpretation des &#039;Moriz von Craûn&#039;]]; [[Ruh, Kurt: &#039;Moriz von Craûn&#039;]]; [[Schallenberg, Andrea: Spiel mit Grenzen]], S. 229, 259f., 287, 358, 371-376; [[Schirmer, Karl-Heinz: Stil- und Motivuntersuchungen zur mittelhochdeutschen Versnovelle]], S. 7, 26f., 49ff., 79, 81f., 84, 97, 103, 143, 145f., 157, 160, 163, 175, 210; [[Schneider, Martin: Kampf, Streit und Konkurrenz]], S. 220-259; [[Schröder, Edward: Kritisches und exegetisches zu altdeutschen dichtern I]]; [[Schröder, Franz Rolf: Zum &#039;Moriz von Craon&#039;]]; [[Seeger, Lothar Georg: The Middle High German Epic &#039;Moriz von Craon and the &#039;New Morality&#039;]]; [[Stackmann, Karl: Die mittelhochdeutsche Versnovelle &#039;Moriz von Craûn&#039;]]; [[Strasser, Ingrid: Vornovellistisches Erzählen]], S. 20, 22f., 140, 148f., 168, 170, 191, 292, 325, 331; [[Thomas, Heinz: Ordo Equestris - Ornamentum Imperii]]; [[Thomas, Heinz: Zum Wandel zeitgeschichtlicher Funktion romanischer Literatur bei ihrer Rezeption im deutschen Sprachraum]]; [[Thomas, Heinz: Zur Datierung, zum Verfasser und zur Interpretation des &#039;Moriz von Craûn&#039;]]; [[Tomasek, Tomas: Die mhd. Verserzählung &#039;Moriz von Craûn&#039;]]; [[Cain van D&#039;Elden, Stephanie: Lessons on chivalry]]; [[Cain van D&#039;Elden, Stephanie: &amp;quot;Moriz von Craun&amp;quot;]]; [[Wagner, Silvan: Erzählen im Raum]], S. 275-290; [[Wagner, Silvan: Die Fechtmeister Gottes]], S. 86-88; [[Wagner, Silvan: Grenzbetrachtungen]]; [[Wagner, Silvan: Krieg als Ritterschaft, Turnierfest und listiger Kampf ums Ehebett]]; [[Wagner, Silvan: Michel dôz und sêre lachen]], S. 142f.; [[Wagner, Silvan: Das Prinzip der süezen last im Mauritius von Craun und die Grammatik christlicher Hoffnung]]; [[Willms, Eva u.a.: Der &#039;Moriz von Craûn&#039; als politische Satire]]; [[Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter]], S. 235, 242-246 pass., 256, 288, 301, 311, 312 A. 79, 316, 318, 325f., 340f., 343, 402, 422, 443; [[Ziegeler, Hans Joachim: Moriz von Craûn]]&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzer Abriß einer Geschichte des Ritterwesens von den alten Griechen und &lt;br /&gt;
Römern bis ins Zeitalter Karls des Großen. - Moriz von Craûn wirbt seit langem &lt;br /&gt;
um die Minne der Gräfin von Beamunt, ohne von ihr erhört zu werden. Exkurs &lt;br /&gt;
über Dienst und Lohn in der Minne. Endlich verspricht sie ihm den erstrebten &lt;br /&gt;
Lohn, wenn er ihr zu Ehren ein aufwendiges Turnier veranstalten werde. Moriz &lt;br /&gt;
stattet ein kostbares Schiff aus, das auf Rädern über Land gleitet, und erscheint &lt;br /&gt;
mit ihm vor der Burg Beamunt. Das Turnier beginnt, und dem Gatten der &lt;br /&gt;
Gräfin widerfährt das Mißgeschick, einen Gegner versehentlich zu töten. Moriz &lt;br /&gt;
aber besiegt alle, die gegen ihn antreten, und findet sich am Abend in seinem &lt;br /&gt;
zerrissenen und blutigen Turniergewand auf der Burg ein, um seinen Lohn in &lt;br /&gt;
Empfang zu nehmen. Während er jedoch auf die Angebetete wartet, übermannt &lt;br /&gt;
ihn die Müdigkeit, und die Gräfin findet ihn, als sie das Gemach betritt, schlafend. Empört wendet sie sich mit Scheltworten zum Gehen und befiehlt einer &lt;br /&gt;
Zofe, den Ritter zu wecken und aus dem Hause zu weisen. Als die Zofe dem &lt;br /&gt;
Erwachenden die Botschaft ausrichtet, schickt er sie zu ihrer Herrin, um sie &lt;br /&gt;
umzustimmen, aber die Gräfin bleibt unnachgiebig. Da dringt Moriz selbst in &lt;br /&gt;
ihr Schlafgemach ein. Der Graf hält den blutigen Ritter für den Geist des &lt;br /&gt;
getöteten Turniergegners und stößt sich beim Aufspringen so heftig, daß er &lt;br /&gt;
ohnmächtig wird. Moriz nimmt seinen Platz im Ehebett ein, holt sich mit &lt;br /&gt;
Gewalt den verweigerten Minnelohn und kündigt der Dame den Dienst auf. &lt;br /&gt;
Im Frühjahr darauf steht die Gräfin auf der Burgmauer und schaut voller Sehnsucht und Reue nach ihrem Ritter aus; aber der kehrt nicht wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 496)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenschaftliche Vorträge==&lt;br /&gt;
*[https://www.youtube.com/watch?v=7Fp2wDxUfJ8 Mauricius von Craûn: Die Minneklage (Silvan Wagner)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Kurzroman]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Dimpel,_Friedrich_Michael:_Die_Zofe_im_Fokus&amp;diff=24761</id>
		<title>Dimpel, Friedrich Michael: Die Zofe im Fokus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Dimpel,_Friedrich_Michael:_Die_Zofe_im_Fokus&amp;diff=24761"/>
		<updated>2024-07-18T08:36:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zitation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dimpel, Friedrich Michael: Die Zofe im Fokus. Perspektivierung und Sympathiesteuerung durch Nebenfiguren vom Typus der Confidente in der höfischen Epik des hohen Mittelalters. Berlin: ESV 2011 (=Philologische Studien und Quellen 232)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ‚Mauritius von Craûn‘ vgl. S. 291–318, 391f., 397-401, 412.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Studie rückt die Zofe in den Mittelpunkt. Auch wenn sie nur Nebenfiguren sind, sind Zofen in der mittelhochdeutschen Literatur doch oft genug an zentralen Ereignissen maßgeblich beteiligt: Ohne Brangäne hätte Tristan nicht den Minnetrank getrunken, ohne Brangäne hätte man Marke in der Hochzeitsnacht nicht täuschen können. Eine Zofe handelt vorwiegend verbal, sie dient als Confidente und Beraterin ihrer &amp;quot;vrouwe&amp;quot;, oft genug assistiert sie auch dem Ritter, der um ihre &amp;quot;vrouwe&amp;quot; dient. Die Figurenperspektive der Zofe stellt ein Korrektiv zu den Perspektiven der Hauptfiguren dar. Unter der Überschrift ‚Perspektivierung’ werden zunächst etablierte Ansätze wie ‚Fokalisierung’ und ‚Perspektivenstruktur’ diskutiert und um das Modell der ‚Fokussierung’ ergänzt, das zur Analyse von gesprochener Figurenrede eingeführt wird. Da Zofen oft entscheidend dazu beitragen, dass ein Ritter sympathisch werden oder bleiben kann, wird ein Ensemble an Sympathiesteuerungsverfahren vorgestellt, und es werden Kriterien zu ihrer Gewichtung entwickelt. Im Analyseteil zur Confidente im ‚Eneasroman’, ‚Iwein’, ‚Tristan’, ‚Mauritius von Craûn‘, ‚Wigalois‘ und ‚Partonopier und Meliur‘ wird das narratologische Instrumentarium zu Perspektivierungstechniken und Sympathiesteuerungsverfahren mit einer traditionellen Texterschließung verbunden, die die Zofe in den Blickpunkt nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Werbetext Verlag)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandelte Kleinepik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Mauricius_von_Craûn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Märe/Versnovelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Dimpel,_Friedrich_Michael:_Die_Zofe_im_Fokus&amp;diff=24760</id>
		<title>Dimpel, Friedrich Michael: Die Zofe im Fokus</title>
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		<updated>2024-07-18T08:22:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: Leere Seite erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=24759</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=24759"/>
		<updated>2024-07-18T08:15:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: Ich musste selbst länger danach suchen, deshalb fett formatiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Datenbank ist eine dynamisch wachsende Datensammlung zur deutschsprachigen Kleinepik, die von der gesamten Forschungs-Community betreut werden kann (Wiki-Prinzip). &lt;br /&gt;
Kleinepik wird dabei in einem weiten Begriffsverständnis als Dachbezeichnung für vormoderne Texte verwendet, die sich durch relative Kürze, Prägnanz und die Möglichkeit einer Gesamtrezeption am Stück (etwa einer einzelnen Aufführung, eines einzelnen Leseaktes) auszeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kleinepische Texte auch als Bestandteile größerer Texte überliefert sind, werden auch Quellen in der Database aufgenommen, die selbst nicht der Kleinepik angehören (vgl. etwa [[Erec (Hartmann von Aue)]], der aufgenommen wird, weil er die [[Fabel]] [[Kreißender Berg (Erzählstoff)]] enthält). Alle Aufnahmen und Kategorisierungen erfolgen konsequent aus kleinepischer Perspektive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Momentan enthält die Datenbank {{NUMBEROFPAGES}} Seiten, {{NUMBEROFARTICLES}} Artikel, {{NUMBEROFFILES}} Dateien mit insgesamt {{NUMBEROFEDITS}} Bearbeitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datenbank verfolgt vier Hauptanliegen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Erfassung der [[Systematik Kleinepik|Primärtexte der deutschsprachigen Kleinepik]]&lt;br /&gt;
*Erfassen ihrer [[Bibliographie Editionen Kleinepik|Text-Editionen]]&lt;br /&gt;
*Erfassung ihrer [[Bibliographie Forschung Kleinepik|Forschung]]&lt;br /&gt;
*Erfassung ihrer neuzeitlichen [[Rezeption]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenorganisation ==&lt;br /&gt;
=== Erfassung von Einzeltexten ===&lt;br /&gt;
Die Organisation der Daten erfolgt grundsätzlich über Einzeleinträge für jeden erfassten Primär- und Sekundärtext (Forschung und Edition):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[:Kategorie:Quelle|Primärtexte]]&#039;&#039;&#039; werden grundsätzlich auf Werkebene über „Titel“ oder „Titel (AutorIn)“ identifiziert (wenn es keinen Titel gibt, kann das Incipit als Identifikation verwendet werden). Sie erhalten über diese Identifikation jeweils einen eigenen Eintrag. Bitte nutzen Sie dafür die [[Vorlage:Infobox Einzeltext]].&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[:Kategorie:Edition|Editionen und Übersetzungen]]&#039;&#039;&#039; werden über &amp;quot;Nachname, Vorname (Hg.): Vollständiger Haupttitel&amp;quot;, &#039;&#039;&#039;[[:Kategorie:Forschung|Sekundärtexte]]&#039;&#039;&#039; über „Nachname, Vorname: Vollständiger Haupttitel“ identifiziert (mehrere AutorInnen über / ohne Leerzeichen trennen). Jeder Sekundärtext erhält über diese Identifikation einen eigenen Eintrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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=== Erfassung von [[Textreihe|Textreihen]] ===&lt;br /&gt;
Kleinepik existiert oftmals in der Form von [[Textreihe|Textreihen]]. Auch diese können eingepflegt werden, wobei die Artikel als Dachseiten für die darin verlinkten Einzeleinträge der Primärliteratur fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Erzählstoff|Erzählstoffe]]&#039;&#039;&#039; werden (v.a. im Bereich der [[Fabel]]) über ihre in der Forschung gebräuchliche Bezeichnung + die Kennzeichnung &amp;quot;(Erzählstoff)&amp;quot; eingepflegt (z.B. &amp;quot;Aal und Schlange (Erzählstoff)&amp;quot;). Bitte nutzen Sie dafür die [[Vorlage:Infobox Erzählstoff]].&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Übertragungsreihe|Übertragungsreihen]]&#039;&#039;&#039; (also etwa lateinische Vorlagen und ihre deutschsprachigen und europäischen Übertragungen) werden über ihre ihre in der Forschung gebräuchliche Bezeichnung + die Kennzeichnung &amp;quot;(Übertragungsreihe)&amp;quot; eingepflegt (z.B. &amp;quot;Speculum sapientiae (Übertragungsreihe)&amp;quot;). Bitte nutzen Sie dafür die [[Vorlage:Infobox Übertragungsreihe]].&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Briefserie|Briefserien]]&#039;&#039;&#039; (also Briefwechsel und aufeinander bezogene Einzelbriefe - nicht aber [[Briefsammlung|Briefsammlungen]]) werden über ihre in der Forschung gebräuchliche Bezeichnung + die Kennzeichnung &amp;quot;(Briefserie)&amp;quot; eingepflegt (z.B. &amp;quot;Göttinger Liebesbriefe (Briefserie)&amp;quot;). Bitte nutzen Sie dafür die [[Vorlage:Infobox Briefserie]].&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Briefsammlung|Briefsammlungen]]&#039;&#039;&#039; (also konzeptuell zusammengestellte Briefe) werden über ihre in der Forschung gebräuchliche Bezeichnung + die Kennzeichnung &amp;quot;(Briefsammlung)&amp;quot; eingepflegt (z.B. &amp;quot;Acht Neujahrsgrüße (Briefsammlung)&amp;quot;). Bitte nutzen Sie dafür die [[Vorlage:Infobox Briefsammlung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitarbeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Qualität der Datenbank hängt wesentlich von der Zusammenarbeit vieler Forscherinnen und Forscher ab, die sich mit vormoderner Kleinepik beschäftigen. Sie können und sollen über Nutzerprofile Daten einpflegen, um aus der entsprechend wachsenden Database wiederum Nutzen ziehen zu können. Genaue &#039;&#039;&#039;Anleitungen&#039;&#039;&#039; zum &#039;&#039;&#039;Einpflegen&#039;&#039;&#039; von Daten sind [[Hilfe:Daten einpflegen|hier]] zusammengestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datenbank bietet auch die Möglichkeit, [[Dokumentation Edition|digital zu edieren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bislang systematisch erfasste Primärtextgruppen ==&lt;br /&gt;
*[[Fabel]] (nach [[Dicke, Gerd/Grubmüller, Klaus: Die Fabeln des Mittelalters und der Frühen Neuzeit]])&lt;br /&gt;
*[[Märe/Versnovelle]] (nach [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]] und [[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]])&lt;br /&gt;
*[[Minnerede]] (nach [[Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden]])&lt;br /&gt;
*[[Weingruß]] (nach [[Wagner, Silvan (Hg.): Hans Rosenplüt: Weingrüße und Weinsegen]])&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Welt_Lohn_(Konrad_von_W%C3%BCrzburg)&amp;diff=22843</id>
		<title>Der Welt Lohn (Konrad von Würzburg)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Welt_Lohn_(Konrad_von_W%C3%BCrzburg)&amp;diff=22843"/>
		<updated>2023-04-19T12:46:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Welt Lohn&lt;br /&gt;
| autorin            = Konrad von Würzburg&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &lt;br /&gt;
| überlieferung      = Berlin, Staatsbibliothek: Mgf 737, Bl. 19, ra-va&amp;lt;br /&amp;gt;Cologny-Genf, Bibliothek Bodmeriana: Cod. Bodm. 72, 240va-242ra&amp;lt;br /&amp;gt;Gotha, Forschungsbibliothek der Universität Erfurt: Cod. Chart. A 216, 98r-99v&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, Universitätsbibliothek: Cpg 341, 239va-241ra&amp;lt;br /&amp;gt;Karlsruhe, Landesbibliothek: Cod. Donaueschingen 104, 44rb-46ra&amp;lt;br /&amp;gt;Karlsruhe, Landesbibliothek: Cod. K 408, 138vb-140vb&amp;lt;br /&amp;gt;München, Staatsbibliothek: Cgm 16, 85va-87ra&amp;lt;br /&amp;gt;Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum, Bibliothek, Hs. 42531, 1ra-2vb&amp;lt;br /&amp;gt;Wien, Österreichische Nationalbibliothek: Cod. 2677, 69rb-70vb&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Gernentz, Hans Joachim (Hg.): Der Schwanritter]], S. 90-107&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schröder, Edward/Miklautsch, Lydia (Hg.): Konrad von Würzburg: Das Herzmaere und andere Verserzählungen]], S. 104-123&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schröder, Edward/Rölleke, Heinz (Hg.): Konrad von Würzburg: Heinrich von Kempten - Der Welt Lohn - Das Herzmaere]], S. 50-65&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Gernentz, Hans Joachim (Hg.): Der Schwanritter]], S. 90-107&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schröder, Edward/Miklautsch, Lydia (Hg.): Konrad von Würzburg: Das Herzmaere und andere Verserzählungen]], S. 104-123&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schröder, Edward/Rölleke, Heinz (Hg.): Konrad von Würzburg: Heinrich von Kempten - Der Welt Lohn - Das Herzmaere]], S. 50-65&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 155; [[Schirmer, Karl-Heinz: Stil- und Motivuntersuchungen zur mittelhochdeutschen Versnovelle]], S. 51; [[Mihm, Arend: Überlieferung und Verbreitung der Märendichtung im Spätmittelalter]], S. 76, 84; [[Witthöft, Christiane: Sinnbilder der Ambiguität in der Literatur des Mittelalters: Der Paradiesstein in der Alexandertradition und die Personifikation der Frau Welt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Fromme Welterzählung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Welt_Lohn_(Konrad_von_W%C3%BCrzburg)&amp;diff=22842</id>
		<title>Der Welt Lohn (Konrad von Würzburg)</title>
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		<updated>2023-04-19T12:45:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Welt Lohn&lt;br /&gt;
| autorin            = Konrad von Würzburg&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &lt;br /&gt;
| überlieferung      = Berlin, Staatsbibliothek: Mgf 737, Bl. 19, ra-va&amp;lt;br /&amp;gt;Cologny-Genf, Bibliothek Bodmeriana: Cod. Bodm. 72, 240va-242ra&amp;lt;br /&amp;gt;Gotha, Forschungsbibliothek der Universität Erfurt: Cod. Chart. A 216, 98r-99v&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, Universitätsbibliothek: Cpg 341, 239va-241ra&amp;lt;br /&amp;gt;Karlsruhe, Landesbibliothek: Cod. Donaueschingen 104, 44rb-46ra&amp;lt;br /&amp;gt;Karlsruhe, Landesbibliothek: Cod. K 408, 138vb-140vb&amp;lt;br /&amp;gt;München, Staatsbibliothek: Cgm 16, 85va-87ra&amp;lt;br /&amp;gt;Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum, Bibliothek, Hs. 42531, 1ra-2vb&amp;lt;br /&amp;gt;Wien, Österreichische Nationalbibliothek: Cod. 2677, 69rb-70vb&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Gernentz, Hans Joachim (Hg.): Der Schwanritter]], S. 90-107&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schröder, Edward/Miklautsch, Lydia (Hg.): Konrad von Würzburg: Das Herzmaere und andere Verserzählungen]], S. 104-123&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schröder, Edward/Rölleke, Heinz (Hg.): Konrad von Würzburg: Heinrich von Kempten - Der Welt Lohn - Das Herzmaere]], S. 50-65&lt;br /&gt;
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| forschung          = [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 155; [[Schirmer, Karl-Heinz: Stil- und Motivuntersuchungen zur mittelhochdeutschen Versnovelle]], S. 51; [[Mihm, Arend: Überlieferung und Verbreitung der Märendichtung im Spätmittelalter]], S. 76, 84; [[Witthöft,_Christiane:_Sinnbilder_der_Ambiguität_in_der_Literatur_des_Mittelalters:_Der_Paradiesstein_in_der_Alexandertradition_und_die_Personifikation_der_Frau_Welt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Quelle Fromme Welterzählung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Witth%C3%B6ft,_Christiane:_Sinnbilder_der_Ambiguit%C3%A4t_in_der_Literatur_des_Mittelalters&amp;diff=22841</id>
		<title>Witthöft, Christiane: Sinnbilder der Ambiguität in der Literatur des Mittelalters</title>
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		<updated>2023-04-19T12:41:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Admin: Die Seite wurde neu angelegt: „== Zitation == Witthöft, Christiane: Sinnbilder der Ambiguität in der Literatur des Mittelalters: Der Paradiesstein in der Alexandertradition und die Personi…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zitation ==&lt;br /&gt;
Witthöft, Christiane: Sinnbilder der Ambiguität in der Literatur des Mittelalters: Der Paradiesstein in der Alexandertradition und die Personifikation der Frau Welt, in: Oliver Auge / Christiane Witthöft (Hgg.), Ambiguität im Mittelalter. Formen zeitgenössischer Reflexion und wissenschaftlicher Rezeption, Berlin 2016 (TMP 30), S. 179–202.&lt;br /&gt;
== Behandelte Kleinepik ==&lt;br /&gt;
[[Der_Welt_Lohn_(Konrad_von_Würzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Fromme Welterzählung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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