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	<title>Brevitas Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Pfau_und_Igel_(Erz%C3%A4hlstoff)&amp;diff=20885</id>
		<title>Pfau und Igel (Erzählstoff)</title>
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		<updated>2022-03-21T08:13:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Derya Uzun: /* Buch der natürlichen Weisheit (Ulrich von Pottenstein), Nr. II, 21 (um 1408/16, nach Druck Augsburg, 1490) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Erzählstoff&lt;br /&gt;
| namen              = Pfau und Igel&lt;br /&gt;
| regest             = Der eingebildete Pfau fragt den zur Kugel eingerollten Igel, warum ihm sein ausgebreitetes Rad nicht imponiere und erhält als Antwort eine Belehrung über Schein und Sein. ([[Dicke, Gerd/Grubmüller, Klaus: Die Fabeln des Mittelalters und der Frühen Neuzeit]], S. 538)&lt;br /&gt;
| fassungen          = [[Buch der natürlichen Weisheit (Ulrich von Pottenstein)]], Nr. II, 21&amp;lt;br /&amp;gt;[[Buch von der Weisheit]], Nr. II, 21&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiegel der wyßheit (Sebastian Münster)]], Nr. II, 21, Bl. 42v-43v&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiegel der natürlichen weyßhait (Daniel Holzmann)]], Nr. 48, Bl. 173v-176r&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Dicke, Gerd/Grubmüller, Klaus: Die Fabeln des Mittelalters und der Frühen Neuzeit]], S. 538f.; [[Günthart, Romy (Hg.): Sebastian Münster, Spiegel der wyßheit]], Band 2, S. 77-79&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Deutsche Versionen==&lt;br /&gt;
===[[Buch der natürlichen Weisheit (Ulrich von Pottenstein)]], Nr. II, 21 (um 1408/16, nach Druck Augsburg, 1490)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das&amp;amp;middot;xxi&amp;amp;middot;Capitel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ain pfaube&amp;lt;ref&amp;gt;Dicke und Grubmüller sagen zum Pfau: &amp;quot;Der eingebildete Pfau fragt den zur Kugel eingerollten Igel, warum ihm sein ausgebreitetes Rad nicht imponiere und erhält als Antwort eine Belehrung über Schein und Sein.&amp;quot; (Dicke; Grubmüller: Die Fabeln des Mittelalters und der frühen Neuzeit). Konrad Megenberg beschreibt den Pfau als einen schönen Vogel, der der Schönheit und der Anmut nahesteht (vgl. Megenberg, Konrad: Buch der Natur, S. 212).&amp;lt;/ref&amp;gt; mit lindez gang und gar mit leysen tritten/ kaz zuo einem Igel&amp;lt;ref&amp;gt; Der Igel selbst wird im Physiologos sehr negativ behaftet dargestellt. Zunächst wird er als Tier, das einer Kugel mit Stacheln ähnelt, beschrieben. Dann wird im Physiologos erläutert, dass der Igel die Weintrauben von einem Weinstock mit seinen Stacheln herunternimmt und dementsprechend der Ernte der Menschen schadet. Eine wichtige Stelle in der Bibel weist ebenso auf den Igel hin. So wird in Jes.14,23 mit dem Verderben Babels gleichgesetzt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;amp;middot; Und wolt vor dez seinen erwirdigen ruome in dye weyte außpraytten&amp;amp;middot; Darumbe das er in mit seiner gebürneten haut&amp;lt;ref&amp;gt;Der Pfau wird im Physiologos als der schönste Vogel beschrieben. Der Pfau freut sich über sein Äußeres und zeigt dieses auch sehr gerne. Der Physiologos zieht die Schlussfolgerung daraus für die Christen, genügsamer zu sein. In der Fabel erklärt der Igel dem Pfau, dass er nicht nur stolz auf seine Äußerlichkeiten sein soll, sondern auch sein Inneres vor allem zum Ausdruck bringen und damit stolz auf seine Seele sein sollte. Damit erklärt der Igel dem Pfau genau das, was der Physiologos selbst über den Christenmenschen schlussfolgert.Im Physiologos steht ebenfalls, dass der Pfau den Christen mahnt, seine eigenen Fehler nicht zu übersehen. Somit war im Mittelalter der Pfau ein Paradiesvogel und ein Symbol der Auferstehung, jedoch auch gleichzeitig das Bild für Eitelkeit und Hochmut.&amp;lt;/ref&amp;gt; moechtt schenden und auch loestern&amp;amp;middot; Und da er für sein auge(n) kam allzeha(n)d erhuob er in großsem ruome seinen schwancze&amp;amp;middot; Er schüttet das gefüder sein unnd trat in hoffertigem geferte auff und nider vor des Igels &amp;lt;ref&amp;gt; Im sechsten Jahrhundert wurde der Igel von Papst Gregor I als ein Tier beschrieben, das sich zu einer Kugel sammelt, wenn er gefasst wird. Sobald der boshafte Igel also ertappt wird, zieht er sich zurück. Dem Igel wird eine Doppelinnigkeit nachgesagt. (vgl. Grinda, Klaus R.: Enzyklopädie der literarischen Vergleiche. Das Bildinventar von der römischen Antike bis zum Ende des Frühmittelalters. Braunschweig, 2002, S. 1193.)&amp;lt;/ref&amp;gt; augen und schwanckte in seinen Purperischen und vergülten klaideren&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Denn der König hatte Tarsisschiffe, die auf dem Meer zusammen mit den Schiffen Hirams fuhren. Diese kamen in drei Jahren einmal und brachten Gold, Silber, Elfenbein, Affen und Pfauen.&amp;quot; (1.Kön. 10,22 oder 2.Chr.9,21): An dieser Stelle lässt sich erkennen, dass der Pfau ein deutliches Statussymbol mit seiner Schönheit und dem goldenen Glanz abbildet. Er steht für den Reichtum des Königs Salomo, der in dieser Bibelstelle erwähnt wird. Neben dem Reichtum, der u.a. durch den Besitz von Pfauen verdeutlicht wird, ist König Salomo vor allem aufgrund seiner Weisheit bekannt (vgl. 1.Kön.3). Dementsprechend besitzt er sowohl Schönheit als auch den Schein.&amp;lt;/ref&amp;gt; hin und her/ das thaet er darumb das sich der Igel seins hochgepreyßten adels verwundt Nun waz der Igel in angeborner weißheit also geschicket an im selber das eyteler ruome seyn hercz nicht mocht besiczen&amp;amp;middot; Darumb so verschmoge er sich und zohe das antlücz mitsampt den augen under seiner decke(n) obdache/ wann er macht sich zuo einer gescheypten kugeln so ga(n)cz un(d) gar daz er weder fuoß noch auge(n) weder mund noch nasen plecke(n) ließ&amp;amp;middot; unnd zaiget dem schoen geschwanczten pfauben nichs anders dann ein wolgedürnete kugel&amp;amp;middot; Do sich das also vergienge Do mercket der pfau das seyn übermuot gestraft wz/ Da begrif auch in ein scharpffer zorn und sprach dem Igel also zuo&amp;amp;middot; Wz leret dich du wildes kunter deyn natürliche aygenschaft/ waistt du nicht daz die hoechst creature der mensch darzuo genaygett istt das er allezeit begert wundersdme ding die den augen lust pringend an zuosehen&amp;amp;middot;  So verpürgtestu nicht allein die auge(n) sunder du verschmaehest mich darmitt anzesehen&amp;amp;middot;  und ist doch mein gestalt so hoch geziert das sy pfaffen und layen in iren augen mit reychem lust erscheinendt&amp;amp;middot; Nun seczt mich das in wunder dz du mich also unerest und mir nicht anders zaygest deines ganczen wesens dann ein scharpf gedürnete kugel dei(n)er lasterbaern haute/ was thuostu an dir selber&amp;amp;middot;  Do antwurt der Igel auß seinez gedürneten rosenstock un(d) sprach also&amp;amp;middot; Es ist ein altes sprichwort Wer seiner aygenschaft niessunde sey der thuot niemandt weder unrecht noch überlaßt/  yedoch so bit ich dich und will auch des von dir gelert sein das du myr füderlich sagest weliches hoeher ze wegen sey&amp;amp;middot; Sein/ oder gesehe(n) werden&amp;amp;middot; Sprichest du Sein sey pesser fürwar so antwurtesttu gar recht&amp;amp;middot; Ist dem also&amp;amp;middot; wz wilt du meiner v(er)porgen auge(n)/ waen sehen dich die nymmer an dannocht so bistu ein weysen dz du da bist&amp;amp;middot; Sprichestu aber du gesehen werden sey pesser&amp;amp;middot; und begerest auch dz du gesehen werdest&amp;amp;middot; So pist auch du ein schat der fruo erscheinet unnd nit lang weret&amp;amp;middot; wann er schwindet als ein dinge das kein geleiches wesen hate&amp;amp;middot; Also hast auch in deinem glancze kein leipliches wesen daru(m)b so begerst du das du werdest an gesehen/ waerest du weyß so bedaechtest das du des basilisch genaug toetetest&amp;amp;middot; Auch waer dir guot zesagen das dem Affen etwa(s) gesaget ward/ wann der ersahe sich eins mals in einem lautteren Spiegel glas/ do freüet er sich in seinem herczen seyner affischen murren&amp;amp;middot; Und mainet auch das auff erde nicht schoeners waer/ dez ward also czuo gesprochen Wes freüweßt du dich deiner gestalte&amp;amp;middot; wilt da dich freüe so freü dich das du bist/ wann seyt du byst so bist auch du ein wesen (un)d warheit&amp;amp;middot; Aber nach dem sehen pisttu nicht anderst dann ein schatt der eytelkeit der sich zuo plick erzayget und doch zuo hant verschwi(n)det&amp;amp;middot; hast du nie gehoert wie das aller schnaellest thier Tigris seyne kinder verleütet/ wann waen&amp;lt;ref&amp;gt;wenn?&amp;lt;/ref&amp;gt; im seine kinder abgestrickt werde(n) als pald es des gejnnert wirte so eylet es dem jaeger mit So schnaelle(n) lauf nach daz kein pferde auf erden nie erfunden ward das in vor dez thier gefreye(n) mochtt/ oder es lief in jn so müßt er sterben&amp;amp;middot;  Der muoß soellicher lyßte pflegen das er auf dem weg nach dez er fleücht muoß klare spiegel glas auff die erden werffen/ wann wenn das thier sich in de(m) glas ersihet so waenet auch es es hab seyne kindlin funden/ Und mainet auch es zemuottern&amp;amp;middot; Darmit ist es betroge(n)/ wann in der weyl so kommet jm der Jaeger/ der fleühet so verr für das es jm darnach nicht eingelauffen mage&amp;amp;middot; Auch betreüget er es an maniger stat darmit daz er die spiegel von jm würffet&amp;amp;middot; wann allsofft und es sich ersihet so waent es es hab ein kinlin gefunde(n)&amp;amp;middot; damit verleürt es de(n) wildern mitsampt den kinden/ wann eytele gestalt die laßt es sich betrüge(n) Daru(m)b so sag mir du oeder pfau Wes geüssest du dich also auß i(n) übermuot mit deinem schoengezierten schwancz daz du allein ein ansehen un(d) nicht ein wesen für dich nymmest&amp;amp;middot; Waist du nichtt als bald der rauch zerstreüet ist so ist auch er verschwunden&amp;amp;middot; auch pringet das erdtriche nymer frucht es werd dann der saume ee in seiner jnnigkeyt nach pfluoges art heimlich darjnn verporgen&amp;amp;middot; Das ist auch wol wisselich wo weysser farb der hauffe bey einander ist da wirt das gesichtt auff ein zeit geplendet und verschlagen&amp;amp;middot; und wann die muselsichtikeit sich offenlich hin un(d) her in der haut außteylet so ist auch das gancz wesen jnwendigklychen verrucket&amp;amp;middot; Darwider wol zuo mercken ist wie verporgene specerey sich gar heymlich erzeiget mit edlem suoßen riechen Un(d) der tugent verporgner schacze der pricht für warem liecht darjnn er sich laßt schauen&amp;amp;middot; Od(er) waistu nit wie die koesten jren suessen keren under einer scharpffen rinden die außwendig nicht zierlyche ist gar taugenlich verpirgt Das geschihet fürwar darumb das man die suessigkeit des marckes in verporgner stille suoche/ und nit in außwendiger gestalte dye sich clarlich erzaiget&amp;amp;middot; Nu(n) solt du hochgekroenter pfau vo(n) mir allhie das wyssen das mich der doren außwendiklich daru(m)b umbgeben hat das jch des wesens jnnwendiklich versicheret sey&amp;amp;middot;  Insoelicher maß ward dem heiligen moysi sein clares und wesenliches angesicht außwendigklich bedecket&amp;amp;middot; und die hoechste(n) heyligkeit goetlicher ere (un)d alten ee ward allenthalb mit reycher zier umbhangen&amp;amp;middot; Also byn auch jch außwendigkliche(n) nach meinem gefallen mit unlustige(n) dornen deine(n) gesichte&amp;amp;middot; Aber mir selber wol czuo luste schoen umbgehangen&amp;amp;middot; un(d) laß dich nach deynem luste zuo plicke den leütten prangen&amp;amp;middot; Hast du gehoerett des weysen rat den dye ungestalte Amaysen dem wolgezierten cameleonten gab der da außwendigklichen unnd vergülten seyner farbe sich sellber ruomet und auch preyset/ dem gab sy soellichen rat&amp;amp;middot; Thuo das aug zuo so würdest du in warem ruome bestaetet Wayst du nicht daz dz aug zwuo augenpra versperrent/ unnd so es aber sehen sol so thuot sich nu(n) die ein pra auf/ das beschihet darumb das es behuetet unnd verschlossen sey&amp;amp;middot; Und sich nymmer auff thuo dann zuo rechten noetten wann es steet allso geschriben/ Wes man nicht begern sol das sol man auch nit sehen&amp;amp;middot; Darmitt da verließ der verschmoge(n) igel den freyen phaben&amp;amp;middot; unnd schied also vonn dannen&amp;amp;middot; &lt;br /&gt;
Dyse geleichnutz ist wyder dye die in ruome woellent gesehen werde(n) und sich des freüent un(d) seind doch nichssen an in selber&amp;amp;middot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Fabel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Derya Uzun</name></author>
	</entry>
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		<title>Pfau und Igel (Erzählstoff)</title>
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		<updated>2022-03-21T08:11:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Derya Uzun: /* Deutsche Versionen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Erzählstoff&lt;br /&gt;
| namen              = Pfau und Igel&lt;br /&gt;
| regest             = Der eingebildete Pfau fragt den zur Kugel eingerollten Igel, warum ihm sein ausgebreitetes Rad nicht imponiere und erhält als Antwort eine Belehrung über Schein und Sein. ([[Dicke, Gerd/Grubmüller, Klaus: Die Fabeln des Mittelalters und der Frühen Neuzeit]], S. 538)&lt;br /&gt;
| fassungen          = [[Buch der natürlichen Weisheit (Ulrich von Pottenstein)]], Nr. II, 21&amp;lt;br /&amp;gt;[[Buch von der Weisheit]], Nr. II, 21&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiegel der wyßheit (Sebastian Münster)]], Nr. II, 21, Bl. 42v-43v&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiegel der natürlichen weyßhait (Daniel Holzmann)]], Nr. 48, Bl. 173v-176r&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Dicke, Gerd/Grubmüller, Klaus: Die Fabeln des Mittelalters und der Frühen Neuzeit]], S. 538f.; [[Günthart, Romy (Hg.): Sebastian Münster, Spiegel der wyßheit]], Band 2, S. 77-79&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Deutsche Versionen==&lt;br /&gt;
===[[Buch der natürlichen Weisheit (Ulrich von Pottenstein)]], Nr. II, 21 (um 1408/16, nach Druck Augsburg, 1490)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das&amp;amp;middot;xxi&amp;amp;middot;Capitel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ain pfaube&amp;lt;ref&amp;gt;Dicke und Grubmüller sagen zum Pfau: &amp;quot;Der eingebildete Pfau fragt den zur Kugel eingerollten Igel, warum ihm sein ausgebreitetes Rad nicht imponiere und erhält als Antwort eine Belehrung über Schein und Sein.&amp;quot; (Dicke; Grubmüller: Die Fabeln des Mittelalters und der frühen Neuzeit). Konrad Megenberg beschreibt den Pfau als einen schönen Vogel, der der Schönheit und der Anmut nahesteht (vgl. Megenberg, Konrad: Buch der Natur, S. 212).&amp;lt;/ref&amp;gt; mit lindez gang und gar mit leysen tritten/ kaz zuo einem Igel&amp;lt;ref&amp;gt; Der Igel selbst wird im Physiologos sehr negativ behaftet dargestellt. Zunächst wird er als Tier, das einer Kugel mit Stacheln ähnelt, beschrieben. Dann wird im Physiologos erläutert, dass der Igel die Weintrauben von einem Weinstock mit seinen Stacheln herunternimmt und dementsprechend der Ernte der Menschen schadet. Eine wichtige Stelle in der Bibel weist ebenso auf den Igel hin. So wird in Jes.14,23 mit dem Verderben Babels gleichgesetzt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;amp;middot; Und wolt vor dez seinen erwirdigen ruome in dye weyte außpraytten&amp;amp;middot; Darumbe das er in mit seiner gebürneten haut&amp;lt;ref&amp;gt;Der Pfau wird im Physiologos als der schönste Vogel beschrieben. Der Pfau freut sich über sein Äußeres und zeigt dieses auch sehr gerne. Der Physiologos zieht die Schlussfolgerung daraus für die Christen, genügsamer zu sein. In der Fabel erklärt der Igel dem Pfau, dass er nicht nur stolz auf seine Äußerlichkeiten sein soll, sondern auch sein Inneres vor allem zum Ausdruck bringen und damit stolz auf seine Seele sein sollte. Damit erklärt der Igel dem Pfau genau das, was der Physiologos selbst über den Christenmenschen schlussfolgert.Im Physiologos steht ebenfalls, dass der Pfau den Christen mahnt, seine eigenen Fehler nicht zu übersehen. Somit war im Mittelalter der Pfau ein Paradiesvogel und ein Symbol der Auferstehung, jedoch auch gleichzeitig das Bild für Eitelkeit und Hochmut.&amp;lt;/ref&amp;gt; moechtt schenden und auch loestern&amp;amp;middot; Und da er für sein auge(n) kam allzeha(n)d erhuob er in großsem ruome seinen schwancze&amp;amp;middot; Er schüttet das gefüder sein unnd trat in hoffertigem geferte auff und nider vor des Igels &amp;lt;ref&amp;gt; Im sechsten Jahrhundert wurde der Igel von Papst Gregor I als ein Tier beschrieben, das sich zu einer Kugel sammelt, wenn er gefasst wird. Sobald der boshafte Igel also ertappt wird, zieht er sich zurück. Dem Igel wird eine Doppelinnigkeit nachgesagt. (vgl. Grinda, Klaus R.: Enzyklopädie der literarischen Vergleiche. Das Bildinventar von der römischen Antike bis zum Ende des Frühmittelalters. Braunschweig, 2002, S. 1193.&amp;lt;/ref&amp;gt; augen und schwanckte in seinen Purperischen und vergülten klaideren&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Denn der König hatte Tarsisschiffe, die auf dem Meer zusammen mit den Schiffen Hirams fuhren. Diese kamen in drei Jahren einmal und brachten Gold, Silber, Elfenbein, Affen und Pfauen.&amp;quot; (1.Kön. 10,22 oder 2.Chr.9,21): An dieser Stelle lässt sich erkennen, dass der Pfau ein deutliches Statussymbol mit seiner Schönheit und dem goldenen Glanz abbildet. Er steht für den Reichtum des Königs Salomo, der in dieser Bibelstelle erwähnt wird. Neben dem Reichtum, der u.a. durch den Besitz von Pfauen verdeutlicht wird, ist König Salomo vor allem aufgrund seiner Weisheit bekannt (vgl. 1.Kön.3). Dementsprechend besitzt er sowohl Schönheit als auch den Schein.&amp;lt;/ref&amp;gt; hin und her/ das thaet er darumb das sich der Igel seins hochgepreyßten adels verwundt Nun waz der Igel in angeborner weißheit also geschicket an im selber das eyteler ruome seyn hercz nicht mocht besiczen&amp;amp;middot; Darumb so verschmoge er sich und zohe das antlücz mitsampt den augen under seiner decke(n) obdache/ wann er macht sich zuo einer gescheypten kugeln so ga(n)cz un(d) gar daz er weder fuoß noch auge(n) weder mund noch nasen plecke(n) ließ&amp;amp;middot; unnd zaiget dem schoen geschwanczten pfauben nichs anders dann ein wolgedürnete kugel&amp;amp;middot; Do sich das also vergienge Do mercket der pfau das seyn übermuot gestraft wz/ Da begrif auch in ein scharpffer zorn und sprach dem Igel also zuo&amp;amp;middot; Wz leret dich du wildes kunter deyn natürliche aygenschaft/ waistt du nicht daz die hoechst creature der mensch darzuo genaygett istt das er allezeit begert wundersdme ding die den augen lust pringend an zuosehen&amp;amp;middot;  So verpürgtestu nicht allein die auge(n) sunder du verschmaehest mich darmitt anzesehen&amp;amp;middot;  und ist doch mein gestalt so hoch geziert das sy pfaffen und layen in iren augen mit reychem lust erscheinendt&amp;amp;middot; Nun seczt mich das in wunder dz du mich also unerest und mir nicht anders zaygest deines ganczen wesens dann ein scharpf gedürnete kugel dei(n)er lasterbaern haute/ was thuostu an dir selber&amp;amp;middot;  Do antwurt der Igel auß seinez gedürneten rosenstock un(d) sprach also&amp;amp;middot; Es ist ein altes sprichwort Wer seiner aygenschaft niessunde sey der thuot niemandt weder unrecht noch überlaßt/  yedoch so bit ich dich und will auch des von dir gelert sein das du myr füderlich sagest weliches hoeher ze wegen sey&amp;amp;middot; Sein/ oder gesehe(n) werden&amp;amp;middot; Sprichest du Sein sey pesser fürwar so antwurtesttu gar recht&amp;amp;middot; Ist dem also&amp;amp;middot; wz wilt du meiner v(er)porgen auge(n)/ waen sehen dich die nymmer an dannocht so bistu ein weysen dz du da bist&amp;amp;middot; Sprichestu aber du gesehen werden sey pesser&amp;amp;middot; und begerest auch dz du gesehen werdest&amp;amp;middot; So pist auch du ein schat der fruo erscheinet unnd nit lang weret&amp;amp;middot; wann er schwindet als ein dinge das kein geleiches wesen hate&amp;amp;middot; Also hast auch in deinem glancze kein leipliches wesen daru(m)b so begerst du das du werdest an gesehen/ waerest du weyß so bedaechtest das du des basilisch genaug toetetest&amp;amp;middot; Auch waer dir guot zesagen das dem Affen etwa(s) gesaget ward/ wann der ersahe sich eins mals in einem lautteren Spiegel glas/ do freüet er sich in seinem herczen seyner affischen murren&amp;amp;middot; Und mainet auch das auff erde nicht schoeners waer/ dez ward also czuo gesprochen Wes freüweßt du dich deiner gestalte&amp;amp;middot; wilt da dich freüe so freü dich das du bist/ wann seyt du byst so bist auch du ein wesen (un)d warheit&amp;amp;middot; Aber nach dem sehen pisttu nicht anderst dann ein schatt der eytelkeit der sich zuo plick erzayget und doch zuo hant verschwi(n)det&amp;amp;middot; hast du nie gehoert wie das aller schnaellest thier Tigris seyne kinder verleütet/ wann waen&amp;lt;ref&amp;gt;wenn?&amp;lt;/ref&amp;gt; im seine kinder abgestrickt werde(n) als pald es des gejnnert wirte so eylet es dem jaeger mit So schnaelle(n) lauf nach daz kein pferde auf erden nie erfunden ward das in vor dez thier gefreye(n) mochtt/ oder es lief in jn so müßt er sterben&amp;amp;middot;  Der muoß soellicher lyßte pflegen das er auf dem weg nach dez er fleücht muoß klare spiegel glas auff die erden werffen/ wann wenn das thier sich in de(m) glas ersihet so waenet auch es es hab seyne kindlin funden/ Und mainet auch es zemuottern&amp;amp;middot; Darmit ist es betroge(n)/ wann in der weyl so kommet jm der Jaeger/ der fleühet so verr für das es jm darnach nicht eingelauffen mage&amp;amp;middot; Auch betreüget er es an maniger stat darmit daz er die spiegel von jm würffet&amp;amp;middot; wann allsofft und es sich ersihet so waent es es hab ein kinlin gefunde(n)&amp;amp;middot; damit verleürt es de(n) wildern mitsampt den kinden/ wann eytele gestalt die laßt es sich betrüge(n) Daru(m)b so sag mir du oeder pfau Wes geüssest du dich also auß i(n) übermuot mit deinem schoengezierten schwancz daz du allein ein ansehen un(d) nicht ein wesen für dich nymmest&amp;amp;middot; Waist du nichtt als bald der rauch zerstreüet ist so ist auch er verschwunden&amp;amp;middot; auch pringet das erdtriche nymer frucht es werd dann der saume ee in seiner jnnigkeyt nach pfluoges art heimlich darjnn verporgen&amp;amp;middot; Das ist auch wol wisselich wo weysser farb der hauffe bey einander ist da wirt das gesichtt auff ein zeit geplendet und verschlagen&amp;amp;middot; und wann die muselsichtikeit sich offenlich hin un(d) her in der haut außteylet so ist auch das gancz wesen jnwendigklychen verrucket&amp;amp;middot; Darwider wol zuo mercken ist wie verporgene specerey sich gar heymlich erzeiget mit edlem suoßen riechen Un(d) der tugent verporgner schacze der pricht für warem liecht darjnn er sich laßt schauen&amp;amp;middot; Od(er) waistu nit wie die koesten jren suessen keren under einer scharpffen rinden die außwendig nicht zierlyche ist gar taugenlich verpirgt Das geschihet fürwar darumb das man die suessigkeit des marckes in verporgner stille suoche/ und nit in außwendiger gestalte dye sich clarlich erzaiget&amp;amp;middot; Nu(n) solt du hochgekroenter pfau vo(n) mir allhie das wyssen das mich der doren außwendiklich daru(m)b umbgeben hat das jch des wesens jnnwendiklich versicheret sey&amp;amp;middot;  Insoelicher maß ward dem heiligen moysi sein clares und wesenliches angesicht außwendigklich bedecket&amp;amp;middot; und die hoechste(n) heyligkeit goetlicher ere (un)d alten ee ward allenthalb mit reycher zier umbhangen&amp;amp;middot; Also byn auch jch außwendigkliche(n) nach meinem gefallen mit unlustige(n) dornen deine(n) gesichte&amp;amp;middot; Aber mir selber wol czuo luste schoen umbgehangen&amp;amp;middot; un(d) laß dich nach deynem luste zuo plicke den leütten prangen&amp;amp;middot; Hast du gehoerett des weysen rat den dye ungestalte Amaysen dem wolgezierten cameleonten gab der da außwendigklichen unnd vergülten seyner farbe sich sellber ruomet und auch preyset/ dem gab sy soellichen rat&amp;amp;middot; Thuo das aug zuo so würdest du in warem ruome bestaetet Wayst du nicht daz dz aug zwuo augenpra versperrent/ unnd so es aber sehen sol so thuot sich nu(n) die ein pra auf/ das beschihet darumb das es behuetet unnd verschlossen sey&amp;amp;middot; Und sich nymmer auff thuo dann zuo rechten noetten wann es steet allso geschriben/ Wes man nicht begern sol das sol man auch nit sehen&amp;amp;middot; Darmitt da verließ der verschmoge(n) igel den freyen phaben&amp;amp;middot; unnd schied also vonn dannen&amp;amp;middot; &lt;br /&gt;
Dyse geleichnutz ist wyder dye die in ruome woellent gesehen werde(n) und sich des freüent un(d) seind doch nichssen an in selber&amp;amp;middot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Fabel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Derya Uzun</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Pfau_und_Igel_(Erz%C3%A4hlstoff)&amp;diff=20883</id>
		<title>Pfau und Igel (Erzählstoff)</title>
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		<updated>2022-03-21T08:10:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Derya Uzun: /* Deutsche Versionen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Erzählstoff&lt;br /&gt;
| namen              = Pfau und Igel&lt;br /&gt;
| regest             = Der eingebildete Pfau fragt den zur Kugel eingerollten Igel, warum ihm sein ausgebreitetes Rad nicht imponiere und erhält als Antwort eine Belehrung über Schein und Sein. ([[Dicke, Gerd/Grubmüller, Klaus: Die Fabeln des Mittelalters und der Frühen Neuzeit]], S. 538)&lt;br /&gt;
| fassungen          = [[Buch der natürlichen Weisheit (Ulrich von Pottenstein)]], Nr. II, 21&amp;lt;br /&amp;gt;[[Buch von der Weisheit]], Nr. II, 21&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiegel der wyßheit (Sebastian Münster)]], Nr. II, 21, Bl. 42v-43v&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiegel der natürlichen weyßhait (Daniel Holzmann)]], Nr. 48, Bl. 173v-176r&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Dicke, Gerd/Grubmüller, Klaus: Die Fabeln des Mittelalters und der Frühen Neuzeit]], S. 538f.; [[Günthart, Romy (Hg.): Sebastian Münster, Spiegel der wyßheit]], Band 2, S. 77-79&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Deutsche Versionen==&lt;br /&gt;
===[[Buch der natürlichen Weisheit (Ulrich von Pottenstein)]], Nr. II, 21 (um 1408/16, nach Druck Augsburg, 1490)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das&amp;amp;middot;xxi&amp;amp;middot;Capitel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ain pfaube&amp;lt;ref&amp;gt;Dicke und Grubmüller sagen zum Pfau: &amp;quot;Der eingebildete Pfau fragt den zur Kugel eingerollten Igel, warum ihm sein ausgebreitetes Rad nicht imponiere und erhält als Antwort eine Belehrung über Schein und Sein.&amp;quot; (Dicke; Grubmüller: Die Fabeln des Mittelalters und der frühen Neuzeit). Konrad Megenberg beschreibt den Pfau als einen schönen Vogel, der der Schönheit und der Anmut nahesteht (vgl. Megenberg, Konrad: Buch der Natur, S. 212).&amp;lt;/ref&amp;gt; mit lindez gang und gar mit leysen tritten/ kaz zuo einem Igel&amp;lt;ref&amp;gt; Der Igel selbst wird im Physiologos sehr negativ behaftet dargestellt. Zunächst wird er als Tier, das einer Kugel mit Stacheln ähnelt, beschrieben. Dann wird im Physiologos erläutert, dass der Igel die Weintrauben von einem Weinstock mit seinen Stacheln herunternimmt und dementsprechend der Ernte der Menschen schadet. Eine wichtige Stelle in der Bibel weist ebenso auf den Igel hin. So wird in Jes.14,23 mit dem Verderben Babels gleichgesetzt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;amp;middot; Und wolt vor dez seinen erwirdigen ruome in dye weyte außpraytten&amp;amp;middot; Darumbe das er in mit seiner gebürneten haut&amp;lt;ref&amp;gt;Der Pfau wird im Physiologos als der schönste Vogel beschrieben. Der Pfau freut sich über sein Äußeres und zeigt dieses auch sehr gerne. Der Physiologos zieht die Schlussfolgerung daraus für die Christen, genügsamer zu sein. In der Fabel erklärt der Igel dem Pfau, dass er nicht nur stolz auf seine Äußerlichkeiten sein soll, sondern auch sein Inneres vor allem zum Ausdruck bringen und damit stolz auf seine Seele sein sollte. Damit erklärt der Igel dem Pfau genau das, was der Physiologos selbst über den Christenmenschen schlussfolgert.Im Physiologos steht ebenfalls, dass der Pfau den Christen mahnt, seine eigenen Fehler nicht zu übersehen. Somit war im Mittelalter der Pfau ein Paradiesvogel und ein Symbol der Auferstehung, jedoch auch gleichzeitig das Bild für Eitelkeit und Hochmut.&amp;lt;/ref&amp;gt; moechtt schenden und auch loestern&amp;amp;middot; Und da er für sein auge(n) kam allzeha(n)d erhuob er in großsem ruome seinen schwancze&amp;amp;middot; Er schüttet das gefüder sein unnd trat in hoffertigem geferte auff und nider vor des Igels &amp;lt;ref&amp;gt; Im sechsten Jahrhundert wurde der Igel von Papst Gregor I als ein Tier gesehen, das sich zu einer Kugel sammelt, sobald er gefasst wird. Sobald der boshafte Igel also ertappt wird, zieht er sich zurück. Dem Igel wird eine Doppelinnigkeit nachgesagt. (vgl. Grinda, Klaus R.: Enzyklopädie der literarischen Vergleiche. Das Bildinventar von der römischen Antike bis zum Ende des Frühmittelalters. Braunschweig, 2002, S. 1193.&amp;lt;/ref&amp;gt; augen und schwanckte in seinen Purperischen und vergülten klaideren&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Denn der König hatte Tarsisschiffe, die auf dem Meer zusammen mit den Schiffen Hirams fuhren. Diese kamen in drei Jahren einmal und brachten Gold, Silber, Elfenbein, Affen und Pfauen.&amp;quot; (1.Kön. 10,22 oder 2.Chr.9,21): An dieser Stelle lässt sich erkennen, dass der Pfau ein deutliches Statussymbol mit seiner Schönheit und dem goldenen Glanz abbildet. Er steht für den Reichtum des Königs Salomo, der in dieser Bibelstelle erwähnt wird. Neben dem Reichtum, der u.a. durch den Besitz von Pfauen verdeutlicht wird, ist König Salomo vor allem aufgrund seiner Weisheit bekannt (vgl. 1.Kön.3). Dementsprechend besitzt er sowohl Schönheit als auch den Schein.&amp;lt;/ref&amp;gt; hin und her/ das thaet er darumb das sich der Igel seins hochgepreyßten adels verwundt Nun waz der Igel in angeborner weißheit also geschicket an im selber das eyteler ruome seyn hercz nicht mocht besiczen&amp;amp;middot; Darumb so verschmoge er sich und zohe das antlücz mitsampt den augen under seiner decke(n) obdache/ wann er macht sich zuo einer gescheypten kugeln so ga(n)cz un(d) gar daz er weder fuoß noch auge(n) weder mund noch nasen plecke(n) ließ&amp;amp;middot; unnd zaiget dem schoen geschwanczten pfauben nichs anders dann ein wolgedürnete kugel&amp;amp;middot; Do sich das also vergienge Do mercket der pfau das seyn übermuot gestraft wz/ Da begrif auch in ein scharpffer zorn und sprach dem Igel also zuo&amp;amp;middot; Wz leret dich du wildes kunter deyn natürliche aygenschaft/ waistt du nicht daz die hoechst creature der mensch darzuo genaygett istt das er allezeit begert wundersdme ding die den augen lust pringend an zuosehen&amp;amp;middot;  So verpürgtestu nicht allein die auge(n) sunder du verschmaehest mich darmitt anzesehen&amp;amp;middot;  und ist doch mein gestalt so hoch geziert das sy pfaffen und layen in iren augen mit reychem lust erscheinendt&amp;amp;middot; Nun seczt mich das in wunder dz du mich also unerest und mir nicht anders zaygest deines ganczen wesens dann ein scharpf gedürnete kugel dei(n)er lasterbaern haute/ was thuostu an dir selber&amp;amp;middot;  Do antwurt der Igel auß seinez gedürneten rosenstock un(d) sprach also&amp;amp;middot; Es ist ein altes sprichwort Wer seiner aygenschaft niessunde sey der thuot niemandt weder unrecht noch überlaßt/  yedoch so bit ich dich und will auch des von dir gelert sein das du myr füderlich sagest weliches hoeher ze wegen sey&amp;amp;middot; Sein/ oder gesehe(n) werden&amp;amp;middot; Sprichest du Sein sey pesser fürwar so antwurtesttu gar recht&amp;amp;middot; Ist dem also&amp;amp;middot; wz wilt du meiner v(er)porgen auge(n)/ waen sehen dich die nymmer an dannocht so bistu ein weysen dz du da bist&amp;amp;middot; Sprichestu aber du gesehen werden sey pesser&amp;amp;middot; und begerest auch dz du gesehen werdest&amp;amp;middot; So pist auch du ein schat der fruo erscheinet unnd nit lang weret&amp;amp;middot; wann er schwindet als ein dinge das kein geleiches wesen hate&amp;amp;middot; Also hast auch in deinem glancze kein leipliches wesen daru(m)b so begerst du das du werdest an gesehen/ waerest du weyß so bedaechtest das du des basilisch genaug toetetest&amp;amp;middot; Auch waer dir guot zesagen das dem Affen etwa(s) gesaget ward/ wann der ersahe sich eins mals in einem lautteren Spiegel glas/ do freüet er sich in seinem herczen seyner affischen murren&amp;amp;middot; Und mainet auch das auff erde nicht schoeners waer/ dez ward also czuo gesprochen Wes freüweßt du dich deiner gestalte&amp;amp;middot; wilt da dich freüe so freü dich das du bist/ wann seyt du byst so bist auch du ein wesen (un)d warheit&amp;amp;middot; Aber nach dem sehen pisttu nicht anderst dann ein schatt der eytelkeit der sich zuo plick erzayget und doch zuo hant verschwi(n)det&amp;amp;middot; hast du nie gehoert wie das aller schnaellest thier Tigris seyne kinder verleütet/ wann waen&amp;lt;ref&amp;gt;wenn?&amp;lt;/ref&amp;gt; im seine kinder abgestrickt werde(n) als pald es des gejnnert wirte so eylet es dem jaeger mit So schnaelle(n) lauf nach daz kein pferde auf erden nie erfunden ward das in vor dez thier gefreye(n) mochtt/ oder es lief in jn so müßt er sterben&amp;amp;middot;  Der muoß soellicher lyßte pflegen das er auf dem weg nach dez er fleücht muoß klare spiegel glas auff die erden werffen/ wann wenn das thier sich in de(m) glas ersihet so waenet auch es es hab seyne kindlin funden/ Und mainet auch es zemuottern&amp;amp;middot; Darmit ist es betroge(n)/ wann in der weyl so kommet jm der Jaeger/ der fleühet so verr für das es jm darnach nicht eingelauffen mage&amp;amp;middot; Auch betreüget er es an maniger stat darmit daz er die spiegel von jm würffet&amp;amp;middot; wann allsofft und es sich ersihet so waent es es hab ein kinlin gefunde(n)&amp;amp;middot; damit verleürt es de(n) wildern mitsampt den kinden/ wann eytele gestalt die laßt es sich betrüge(n) Daru(m)b so sag mir du oeder pfau Wes geüssest du dich also auß i(n) übermuot mit deinem schoengezierten schwancz daz du allein ein ansehen un(d) nicht ein wesen für dich nymmest&amp;amp;middot; Waist du nichtt als bald der rauch zerstreüet ist so ist auch er verschwunden&amp;amp;middot; auch pringet das erdtriche nymer frucht es werd dann der saume ee in seiner jnnigkeyt nach pfluoges art heimlich darjnn verporgen&amp;amp;middot; Das ist auch wol wisselich wo weysser farb der hauffe bey einander ist da wirt das gesichtt auff ein zeit geplendet und verschlagen&amp;amp;middot; und wann die muselsichtikeit sich offenlich hin un(d) her in der haut außteylet so ist auch das gancz wesen jnwendigklychen verrucket&amp;amp;middot; Darwider wol zuo mercken ist wie verporgene specerey sich gar heymlich erzeiget mit edlem suoßen riechen Un(d) der tugent verporgner schacze der pricht für warem liecht darjnn er sich laßt schauen&amp;amp;middot; Od(er) waistu nit wie die koesten jren suessen keren under einer scharpffen rinden die außwendig nicht zierlyche ist gar taugenlich verpirgt Das geschihet fürwar darumb das man die suessigkeit des marckes in verporgner stille suoche/ und nit in außwendiger gestalte dye sich clarlich erzaiget&amp;amp;middot; Nu(n) solt du hochgekroenter pfau vo(n) mir allhie das wyssen das mich der doren außwendiklich daru(m)b umbgeben hat das jch des wesens jnnwendiklich versicheret sey&amp;amp;middot;  Insoelicher maß ward dem heiligen moysi sein clares und wesenliches angesicht außwendigklich bedecket&amp;amp;middot; und die hoechste(n) heyligkeit goetlicher ere (un)d alten ee ward allenthalb mit reycher zier umbhangen&amp;amp;middot; Also byn auch jch außwendigkliche(n) nach meinem gefallen mit unlustige(n) dornen deine(n) gesichte&amp;amp;middot; Aber mir selber wol czuo luste schoen umbgehangen&amp;amp;middot; un(d) laß dich nach deynem luste zuo plicke den leütten prangen&amp;amp;middot; Hast du gehoerett des weysen rat den dye ungestalte Amaysen dem wolgezierten cameleonten gab der da außwendigklichen unnd vergülten seyner farbe sich sellber ruomet und auch preyset/ dem gab sy soellichen rat&amp;amp;middot; Thuo das aug zuo so würdest du in warem ruome bestaetet Wayst du nicht daz dz aug zwuo augenpra versperrent/ unnd so es aber sehen sol so thuot sich nu(n) die ein pra auf/ das beschihet darumb das es behuetet unnd verschlossen sey&amp;amp;middot; Und sich nymmer auff thuo dann zuo rechten noetten wann es steet allso geschriben/ Wes man nicht begern sol das sol man auch nit sehen&amp;amp;middot; Darmitt da verließ der verschmoge(n) igel den freyen phaben&amp;amp;middot; unnd schied also vonn dannen&amp;amp;middot; &lt;br /&gt;
Dyse geleichnutz ist wyder dye die in ruome woellent gesehen werde(n) und sich des freüent un(d) seind doch nichssen an in selber&amp;amp;middot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Fabel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Derya Uzun</name></author>
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		<title>Pfau und Igel (Erzählstoff)</title>
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		<updated>2022-03-21T07:54:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Derya Uzun: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Erzählstoff&lt;br /&gt;
| namen              = Pfau und Igel&lt;br /&gt;
| regest             = Der eingebildete Pfau fragt den zur Kugel eingerollten Igel, warum ihm sein ausgebreitetes Rad nicht imponiere und erhält als Antwort eine Belehrung über Schein und Sein. ([[Dicke, Gerd/Grubmüller, Klaus: Die Fabeln des Mittelalters und der Frühen Neuzeit]], S. 538)&lt;br /&gt;
| fassungen          = [[Buch der natürlichen Weisheit (Ulrich von Pottenstein)]], Nr. II, 21&amp;lt;br /&amp;gt;[[Buch von der Weisheit]], Nr. II, 21&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiegel der wyßheit (Sebastian Münster)]], Nr. II, 21, Bl. 42v-43v&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiegel der natürlichen weyßhait (Daniel Holzmann)]], Nr. 48, Bl. 173v-176r&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Dicke, Gerd/Grubmüller, Klaus: Die Fabeln des Mittelalters und der Frühen Neuzeit]], S. 538f.; [[Günthart, Romy (Hg.): Sebastian Münster, Spiegel der wyßheit]], Band 2, S. 77-79&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Deutsche Versionen==&lt;br /&gt;
===[[Buch der natürlichen Weisheit (Ulrich von Pottenstein)]], Nr. II, 21 (um 1408/16, nach Druck Augsburg, 1490)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das&amp;amp;middot;xxi&amp;amp;middot;Capitel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AIn pfaube&amp;lt;ref&amp;gt;Dicke und Grubmüller sagen zum Pfau: &amp;quot;Der eingebildete Pfau fragt den zur Kugel eingerollten Igel, warum ihm sein ausgebreitetes Rad nicht imponiere und erhält als Antwort eine Belehrung über Schein und Sein.&amp;quot; (Dicke; Grubmüller: Die Fabeln des Mittelalters und der frühen Neuzeit). Konrad Megenberg beschreibt den Pfau als einen schönen Vogel, der der Schönheit und der Anmut nahesteht (vgl. Megenberg, Konrad: Buch der Natur, S. 212).&amp;lt;/ref&amp;gt; mit lindez gang und gar mit leysen tritten/ kaz zuo einem Igel&amp;lt;ref&amp;gt; Der Igel selbst wird im Physiologos sehr negativ behaftet dargestellt. Zunächst wird er als Tier, das einer Kugel mit Stacheln ähnelt, beschrieben. Dann wird im Physiologos erläutert, dass der Igel die Weintrauben von einem Weinstock mit seinen Stacheln herunternimmt und dementsprechend der Ernte der Menschen schadet. Eine wichtige Stelle in der Bibel weist ebenso auf den Igel hin. So wird in Jes.14,23 mit dem Verderben Babels gleichgesetzt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;amp;middot; Und wolt vor dez seinen erwirdigen ruome in dye weyte außpraytten&amp;amp;middot; Darumbe das er in mit seiner gebürneten haut&amp;lt;ref&amp;gt;Der Pfau wird im Physiologos als der schönste Vogel beschrieben. Der Pfau freut sich über sein Äußeres und zeigt dieses auch sehr gerne. Der Physiologos zieht die Schlussfolgerung daraus für die Christen, genügsamer zu sein. In der Fabel erklärt der Igel dem Pfau, dass er nicht nur stolz auf seine Äußerlichkeiten sein soll, sondern auch sein Inneres vor allem zum Ausdruck bringen und damit stolz auf seine Seele sein sollte. Damit erklärt der Igel dem Pfau genau das, was der Physiologos selbst über den Christenmenschen schlussfolgert.Im Physiologos steht ebenfalls, dass der Pfau den Christen mahnt, seine eigenen Fehler nicht zu übersehen. Somit war er im Mittelalter der Pfau ein Paradiesvogel und ein Symbol der Auferstehung, jedoch auch gleichzeitig das Bild für Eitelkeit und Hochmut&amp;lt;/ref&amp;gt; moechtt schenden und auch loestern&amp;amp;middot; Und da er für sein auge(n) kam allzeha(n)d erhuob er in großsem ruome seinen schwancze&amp;amp;middot; Er schüttet das gefüder sein unnd trat in hoffertigem geferte auff und nider vor des Igels augen und schwanckte in seinen Purperischen und vergülten klaideren&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Denn der König hatte Tarsisschiffe, die auf dem Meer zusammen mit den Schiffen Hirams fuhren. Diese kamen in drei Jahren einmal und brachten Gold, Silber, Elfenbein, Affen und Pfauen.&amp;quot; (1.Kön. 10,22 oder 2.Chr.9,21): An dieser Stelle lässt sich erkennen, dass der Pfau ein deutliches Statussymbol mit seiner Schönheit und dem goldenen Glanz abbildet. Er steht für den Reichtum des Königs Salomo, der in dieser Bibelstelle erwähnt wird. Neben dem Reichtum, der u.a. durch den Besitz von Pfauen verdeutlicht wird, ist König Salomo vor allem aufgrund seiner Weisheit bekannt (vgl. 1.Kön.3). Dementsprechend besitzt er sowohl Schönheit als auch den Schein.&amp;lt;/ref&amp;gt; hin und her/ das thaet er darumb das sich der Igel seins hochgepreyßten adels verwundt Nun waz der Igel in angeborner weißheit also geschicket an im selber das eyteler ruome seyn hercz nicht mocht besiczen&amp;amp;middot; Darumb so verschmoge er sich und zohe das antlücz mitsampt den augen under seiner decke(n) obdache/ wann er macht sich zuo einer gescheypten kugeln so ga(n)cz un(d) gar daz er weder fuoß noch auge(n) weder mund noch nasen plecke(n) ließ&amp;amp;middot; unnd zaiget dem schoen geschwanczten pfauben nichs anders dann ein wolgedürnete kugel&amp;amp;middot; Do sich das also vergienge Do mercket der pfau das seyn übermuot gestraft wz/ Da begrif auch in ein scharpffer zorn und sprach dem Igel also zuo&amp;amp;middot; Wz leret dich du wildes kunter deyn natürliche aygenschaft/ waistt du nicht daz die hoechst creature der mensch darzuo genaygett istt das er allezeit begert wundersdme ding die den augen lust pringend an zuosehen&amp;amp;middot;  So verpürgtestu nicht allein die auge(n) sunder du verschmaehest mich darmitt anzesehen&amp;amp;middot;  und ist doch mein gestalt so hoch geziert das sy pfaffen und layen in iren augen mit reychem lust erscheinendt&amp;amp;middot; Nun seczt mich das in wunder dz du mich also unerest und mir nicht anders zaygest deines ganczen wesens dann ein scharpf gedürnete kugel dei(n)er lasterbaern haute/ was thuostu an dir selber&amp;amp;middot;  Do antwurt der Igel auß seinez gedürneten rosenstock un(d) sprach also&amp;amp;middot; Es ist ein altes sprichwort Wer seiner aygenschaft niessunde sey der thuot niemandt weder unrecht noch überlaßt/  yedoch so bit ich dich und will auch des von dir gelert sein das du myr füderlich sagest weliches hoeher ze wegen sey&amp;amp;middot; Sein/ oder gesehe(n) werden&amp;amp;middot; Sprichest du Sein sey pesser fürwar so antwurtesttu gar recht&amp;amp;middot; Ist dem also&amp;amp;middot; wz wilt du meiner v(er)porgen auge(n)/ waen sehen dich die nymmer an dannocht so bistu ein weysen dz du da bist&amp;amp;middot; Sprichestu aber du gesehen werden sey pesser&amp;amp;middot; und begerest auch dz du gesehen werdest&amp;amp;middot; So pist auch du ein schat der fruo erscheinet unnd nit lang weret&amp;amp;middot; wann er schwindet als ein dinge das kein geleiches wesen hate&amp;amp;middot; Also hast auch in deinem glancze kein leipliches wesen daru(m)b so begerst du das du werdest an gesehen/ waerest du weyß so bedaechtest das du des basilisch genaug toetetest&amp;amp;middot; Auch waer dir guot zesagen das dem Affen etwa(s) gesaget ward/ wann der ersahe sich eins mals in einem lautteren Spiegel glas/ do freüet er sich in seinem herczen seyner affischen murren&amp;amp;middot; Und mainet auch das auff erde nicht schoeners waer/ dez ward also czuo gesprochen Wes freüweßt du dich deiner gestalte&amp;amp;middot; wilt da dich freüe so freü dich das du bist/ wann seyt du byst so bist auch du ein wesen (un)d warheit&amp;amp;middot; Aber nach dem sehen pisttu nicht anderst dann ein schatt der eytelkeit der sich zuo plick erzayget und doch zuo hant verschwi(n)det&amp;amp;middot; hast du nie gehoert wie das aller schnaellest thier Tigris seyne kinder verleütet/ wann waen&amp;lt;ref&amp;gt;wenn?&amp;lt;/ref&amp;gt; im seine kinder abgestrickt werde(n) als pald es des gejnnert wirte so eylet es dem jaeger mit So schnaelle(n) lauf nach daz kein pferde auf erden nie erfunden ward das in vor dez thier gefreye(n) mochtt/ oder es lief in jn so müßt er sterben&amp;amp;middot;  Der muoß soellicher lyßte pflegen das er auf dem weg nach dez er fleücht muoß klare spiegel glas auff die erden werffen/ wann wenn das thier sich in de(m) glas ersihet so waenet auch es es hab seyne kindlin funden/ Und mainet auch es zemuottern&amp;amp;middot; Darmit ist es betroge(n)/ wann in der weyl so kommet jm der Jaeger/ der fleühet so verr für das es jm darnach nicht eingelauffen mage&amp;amp;middot; Auch betreüget er es an maniger stat darmit daz er die spiegel von jm würffet&amp;amp;middot; wann allsofft und es sich ersihet so waent es es hab ein kinlin gefunde(n)&amp;amp;middot; damit verleürt es de(n) wildern mitsampt den kinden/ wann eytele gestalt die laßt es sich betrüge(n) Daru(m)b so sag mir du oeder pfau Wes geüssest du dich also auß i(n) übermuot mit deinem schoengezierten schwancz daz du allein ein ansehen un(d) nicht ein wesen für dich nymmest&amp;amp;middot; Waist du nichtt als bald der rauch zerstreüet ist so ist auch er verschwunden&amp;amp;middot; auch pringet das erdtriche nymer frucht es werd dann der saume ee in seiner jnnigkeyt nach pfluoges art heimlich darjnn verporgen&amp;amp;middot; Das ist auch wol wisselich wo weysser farb der hauffe bey einander ist da wirt das gesichtt auff ein zeit geplendet und verschlagen&amp;amp;middot; und wann die muselsichtikeit sich offenlich hin un(d) her in der haut außteylet so ist auch das gancz wesen jnwendigklychen verrucket&amp;amp;middot; Darwider wol zuo mercken ist wie verporgene specerey sich gar heymlich erzeiget mit edlem suoßen riechen Un(d) der tugent verporgner schacze der pricht für warem liecht darjnn er sich laßt schauen&amp;amp;middot; Od(er) waistu nit wie die koesten jren suessen keren under einer scharpffen rinden die außwendig nicht zierlyche ist gar taugenlich verpirgt Das geschihet fürwar darumb das man die suessigkeit des marckes in verporgner stille suoche/ und nit in außwendiger gestalte dye sich clarlich erzaiget&amp;amp;middot; Nu(n) solt du hochgekroenter pfau vo(n) mir allhie das wyssen das mich der doren außwendiklich daru(m)b umbgeben hat das jch des wesens jnnwendiklich versicheret sey&amp;amp;middot;  Insoelicher maß ward dem heiligen moysi sein clares und wesenliches angesicht außwendigklich bedecket&amp;amp;middot; und die hoechste(n) heyligkeit goetlicher ere (un)d alten ee ward allenthalb mit reycher zier umbhangen&amp;amp;middot; Also byn auch jch außwendigkliche(n) nach meinem gefallen mit unlustige(n) dornen deine(n) gesichte&amp;amp;middot; Aber mir selber wol czuo luste schoen umbgehangen&amp;amp;middot; un(d) laß dich nach deynem luste zuo plicke den leütten prangen&amp;amp;middot; Hast du gehoerett des weysen rat den dye ungestalte Amaysen dem wolgezierten cameleonten gab der da außwendigklichen unnd vergülten seyner farbe sich sellber ruomet und auch preyset/ dem gab sy soellichen rat&amp;amp;middot; Thuo das aug zuo so würdest du in warem ruome bestaetet Wayst du nicht daz dz aug zwuo augenpra versperrent/ unnd so es aber sehen sol so thuot sich nu(n) die ein pra auf/ das beschihet darumb das es behuetet unnd verschlossen sey&amp;amp;middot; Und sich nymmer auff thuo dann zuo rechten noetten wann es steet allso geschriben/ Wes man nicht begern sol das sol man auch nit sehen&amp;amp;middot; Darmitt da verließ der verschmoge(n) igel den freyen phaben&amp;amp;middot; unnd schied also vonn dannen&amp;amp;middot; &lt;br /&gt;
Dyse geleichnutz ist wyder dye die in ruome woellent gesehen werde(n) und sich des freüent un(d) seind doch nichssen an in selber&amp;amp;middot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Fabel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Derya Uzun</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Ochse_und_Schwein_(Erz%C3%A4hlstoff)&amp;diff=20238</id>
		<title>Ochse und Schwein (Erzählstoff)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Ochse_und_Schwein_(Erz%C3%A4hlstoff)&amp;diff=20238"/>
		<updated>2021-11-02T09:48:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Derya Uzun: /* 7 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Erzählstoff&lt;br /&gt;
| namen              = Ochse und Schwein&lt;br /&gt;
| regest             = Der Ochse erklärt dem fragenden Schwein, warum er wiederkäut. ([[Dicke, Gerd/Grubmüller, Klaus: Die Fabeln des Mittelalters und der Frühen Neuzeit]], S. 530)&lt;br /&gt;
| fassungen          = [[Buch der natürlichen Weisheit (Ulrich von Pottenstein)]], Nr. I, 11&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiegel der wyßheit (Sebastian Münster)]], Nr. I, 11, Bl. 9v-10v&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiegel der natürlichen weyßhait (Daniel Holzmann)]], 11&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Dicke, Gerd/Grubmüller, Klaus: Die Fabeln des Mittelalters und der Frühen Neuzeit]], S. 530f.; [[Günthart, Romy (Hg.): Sebastian Münster, Spiegel der wyßheit]], Band 2, S. 26f.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
== Lateinische Version (Cyrillus, Nr. I, 11), 1. Hälfte 14. Jhd. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutsche Tradition baut auf einer lateinischen Quelle auf (Cyrillus, Nr. I, 11 ([https://archive.org/details/diebeidenltesten00grss Grässe, Johann Georg Theodor (Hg.): Die beiden ältesten lateinischen Fabelbücher des Mittelalters.] Tübingen 1880, S. 16-18)). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;border-width: 1px 1px 5px 1px&amp;quot;|Cyrillus: Speculum Sapientiae&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach [[Esser, Birgit/Blanke, Hans-Jürgen (Hg.): Speculum Sapientiae]], S. 44-46.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;border-width: 1px 1px 5px 1px&amp;quot;|Übersetzung&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach [[Esser, Birgit/Blanke, Hans-Jürgen (Hg.): Speculum Sapientiae]], S. 45-47.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Diligentiori ruminatione omnia digeras, priusquam agas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post aliquantulam sumpti digestionem edulii ipsum bos retribuens faucibus cum recubans ruminaret, porcus hoc adspiciens ad eum venit et dixit: &amp;quot;Quid est quod agis, cornute?&amp;quot; Cui ille: &amp;quot;Rumino.&amp;quot; Tunc porcus: &amp;quot;Parum ante tam onerosum iugum deposuisti, ut quid modo non quiescis? Nonne semel satis est masticasse? Ad haec bos ita fertur dixisse: &amp;quot;Nimirum, frater, si ruminares, nullatenus ita sentires. Ubi quaeso situs est alimenti sensus? Nonne in faucibus? Et propter hoc quanto diligentius edulium masticamus, tanto amplius totius rei saporem percipimus et iudicialem gustum vehementius delectamus; revera molares dentes in duplo provida ob hoc natura composuit, ut masticatio maior adsit, et gustativus sensus providenter locatus est in ore, ut delectatione cibum diutius teneamus sub fauce. Quin et ruminans melius digero et alimentum in fine per amplius depuratum assumo.&amp;quot; Tunc porcus his auditis adiunxit: &amp;quot;Quis ruminare te docuit?&amp;quot; Et ille: &amp;quot;Nimirum ars illa me hoc agere erudivit in corpore, quae sapientem edocuit ruminare in mente. Cuncta namque subtili medicamine ruminat prudens quae aut dicit aut facit, propterea quidem digesta loquitur et purgata similiter operatur. Ad quid enim communicatum est homini clarum rationis consilium, et tarn carissimum concessum est illi meditationis bonum? Nonne ut his salubriter in agendis utatur? Unde praemeditationis masticatio semper praeponenda est in cunctis humanis actibus, si sapientia gubernantur, ut universa digestiora et puriora consequantur. Nec semel satis est rem agendam videre, sed necesse est eam subtiliter pluries ruminare. Sicut quattuor digestionibus cibus praecoquitur, ut deinde membris purior atque veracior tribuatur, omnis cibus, autequam animae uniatur, quattuor purgetur digestionibus. Primo vadit ad stomachum et ibi digeritur et sequestratur purum ab impuro et quod impurum est, emittitur per secessum. Deinde purum derelictum ad hepar mittitur, et ibi digeritur et fit sanguis et sequestratur purum ab impuro et impurum emittitur per urinam. Deinde derelictum purum a venis attrahitur et ibi tertio digeritur et sequestratur purum ab impuro et impurum emittitur per sudorem et sputum. Deinde purum derelictum per membra spargitur et in membris quarto digeritur et sequestratur purum ab impuro et illud impurum, quod quasi purum est, servatur in vasis spermaticis et in generatione emittitur. Purissimum autem derelictum conversum in membrorum substantiam finaliter animae copulatur factum vivum et substantia vitae. Unde nulla cibalis impuritas accedit ad animam, nisi cum quater mundificatus sit omnis cibus. Tu quidem ergo, carissime, quia non ruminas, impurius suscipis alimentum, et ob hoc divina lege iudicaris immundus.&amp;quot; Quibus auditis erubescens porcus recessit.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Bevor du handelst, sollst du alles durch sorgfältiges Nachdenken abwägen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schwein sah, wie ein Ochse nach kurzem Kauen der aufgenommenen Nahrung diese wieder seinem Maul zuführte und im Liegen wiederkäute; es ging näher zu ihm und sagte: &amp;quot;Was treibst du, Hornochse?&amp;quot; Jener sagte zu ihm: &amp;quot;Ich bin mit Wiederkäuen beschäftigt.&amp;quot; Darauf meinte das Schwein: &amp;quot;Eben erst hast du das so beschwerliche Joch abgelegt, warum ruhst du jetzt nicht aus? Genügt es nicht, einmal gekaut zu haben?&amp;quot; Darauf soll der Ochse folgendes gesagt haben: &amp;quot;Aber nein, mein Bruder, wenn du ein Wiederkäuer wärest, würdest du keineswegs so denken. Ich frage dich, wo ist denn das Sinnesorgan für die Nahrung angesiedelt? Doch im Maul! Je sorgfältiger wir kauen, um so mehr nehmen wir folglich den Geschmack der ganzen Sache auf und um so eindringlicher erfreut sich der urteilende Geschmacksinn; die wirklich weitsichtige Natur hat deshalb die Backenzähne doppelt angelegt, damit ein kräftiges Kauen möglich ist, und der Geschmackssinn ist absichtlich im Mund angelegt, damit wir mit Freude die Speise länger darin festhalten. Ich verdaue sogar besser, wenn ich wiederkäue und nehme schließlich eine besser gereinigte Nahrung auf.&amp;quot; Als das Schwein dieses gehört hatte, fügte es hinzu: &amp;quot;Wer hat dich das Wiederkäuen gelehrt?&amp;quot; Er gab zur Antwort: &amp;quot;Selbstverständlich hat jene Kunst mich dazu erzogen, dies in meinem Körper zu tun, die den Weisen lehrte, im Geist wiederzukäuen. Denn alles, was der Kluge sagt oder tut, kaut er mit einem feinen Wirkstoff nochmals durch. Deshalb spricht er nach reiflicher Überlegung und handelt in ähnlicher Weise lauter. Wozu ist nämlich dem Menschen das klare Planen des Verstandes gegeben und wozu ist ihm das so teure Gut des Nachdenkens gewährt worden? Doch dazu, daß er es heilsam bei seinem Tun und Handeln benutzt. Deshalb muß bei allen menschlichen Handlungen immer das &#039;Kauen&#039; der Vorüberlegung vorangestellt werden, wenn sie von der Weisheit gelenkt werden, damit alles durchdachter und reiner nachfolgt. Und es genügt nicht, eine Sache, die man zu tun hat, nur einmal zu bedenken, sondern man muß sie mehrmals gründlich überdenken. So wird eine Speise durch vier Verdauungsvorgänge vorverdaut, daß sie dann den Gliedern reiner und echter zugeführt wird, und jede Speise soll durch einen vierfachen Verdauungsvorgang gereinigt werden, bevor sie in die Lebenskraft eingeht. Zuerst kommt sie in den Magen und wird dort zerkleinert, das Reine wird vom Unreinen getrennt und das Unreine wird abgeführt. Dann wird der gereinigte Rest zur Leber transportiert und dort zerkleinert, so daß Blut entsteht, das Reine vom Unreinen getrennt und das Unreine durch den Urin ausgeschieden wird. Der gereinigte Rest wird von den Blutadern aufgenommen und dort zum dritten Mal zerkleinert, das Reine vom Unreinen getrennt und das Unreine durch Schweiß und Speichel ausgeschieden. Dann aber  verteilt sich der gereinigte Rest in den Gliedern und wird dort zum vierten Mal zerkleinert, das Reine vom Unreinen getrennt und jenes Unreine, das schon beinahe rein ist, in den Spermagefäßen aufbewahrt und bei der Zeugung ausgeschieden. Der völlig gereinigte Rest, der sich in die Substanz der Organe verwandelt hat, wird als kraftvolle Lebenssubstanz endlich in die Lebenskraft eingebunden. So gelangt kein unreines Essen in die Lebenskraft, da jede Speise viermal gereinigt wurde. Weil du aber, mein lieber Freund, kein Wiederkäuer bist, nimmst du unreine Nahrung zu dir und deswegen giltst du nach göttlichem Gesetz als unrein.&amp;quot; Als das Schwein dieses gehört hatte, zog es sich beschämt zurück.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deutsche Versionen==&lt;br /&gt;
===[[Buch der natürlichen Weisheit (Ulrich von Pottenstein)]], Nr. I, 11 (um 1408/16, nach Druck Augsburg, 1490)===&lt;br /&gt;
Das &amp;amp;middot;XI&amp;amp;middot; Capitel Bedenck alle ding mit wolgedewtem eintrucken ee und du sy thuost&amp;amp;middot;&amp;lt;br /&amp;gt;Das &amp;amp;middot;XI&amp;amp;middot; Capitel&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;ach etwe vil dewung &lt;br /&gt;
der empfange(n) speyß empfalhe ei(n) Ochß die selbe(n) speise dem guomen hyn wider sy baß zekeüen&amp;amp;middot; Unnd da er siczender und ruowender eyntrucket das sahe ein schwein es lief zuo im un(d) sprach&amp;amp;middot; Du gehürneter was ist das du thuost&amp;amp;middot; Der ochß sprach&amp;amp;middot; Ich eindrucke&amp;amp;middot; Do sprach das schwein&amp;amp;middot; Du unweiser ein kleine stund vor der zeyt hastu ein schwaeres joch vo(n) dyr geleget / waru(m)b ruoest du nu(n) nit Waer des nit genueg das du das aynest gekewt hetest&amp;amp;middot; Das verantwurt der ochs unnd sprach also&amp;amp;middot; Des nymm dir nit wund(er) / mein pruoder / wenn waer daz du eindrucktest fürwar so verstuendest du auch mei(n) eindrucke(n) ich bit dich in freüntschaft sag mir wo und an wellicher stat der tiere ist der synn der speiß geseczt / Ist er nit in dem guomen&amp;amp;middot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daru(m)be seyt er in dez guome(n) ist so wir dann die speiß ye fleissigklicher kewen so wir ye mer geschmackes des dings das wir da keüen empfahen un(d) gewynnen / auch dester mer lustes in dem koste(n)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2====&lt;br /&gt;
Wis fürwar das dye besichtige natur die winckel zaen mit de(n) dz kewen geschicht hat zwir allso grosse macht als die andern un(d) vodern zaen&amp;amp;middot; Daru(m)b das dz keue(n) dest bas geschehe&amp;amp;middot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====3====&lt;br /&gt;
Auch hat die natur den costende(n) syn in de(n) mu(n)de geseczt / daru(m)b das wyr dye speiß dester lenger mit lust und(er) dem guomen hielten&amp;amp;middot; Nun dewe ich mein speiß destbas&amp;amp;middot; wenn sy wirt mit eindrucken mir zuo hilf wolgeleütert&amp;amp;middot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====4====&lt;br /&gt;
Do sprach dzschwein&amp;amp;middot; wer hat dich gelert eintrucke(n)&amp;amp;middot; Der frag gab der ochß antwurt unnd sprach&amp;amp;middot; Des bison zweifel die kunst hat mich geleret eindrucken in meinen leychnam die den weysen lert eintrucken in der sel&amp;amp;middot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====5====&lt;br /&gt;
wann am weiser eindruckt alle ding die er redtt oder würckt mit sitigem bedencken / darumb so erdet er wolgedeüte wort / un(d) würckt wolgeleüterte und rain geschwu(d)gen werck &amp;amp;middot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====6====&lt;br /&gt;
Sag mir wardurch istt dem mensche(n) verlihen clarer rat und vernunft un(d) das aller klarest gu(o)t der beda(e)chtnus zu(o) nichten anders fürwar dann das er die heilwertiklich nücz in seinen wozten und wercken &amp;amp;middot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7====&lt;br /&gt;
Darumbe ist das kewüen der gedechtnusse in allen menschlichen wozbe(n) rñ wercken allzeit für zusehen das die beide(n) mit Weisheit wo(h)lbehut sehen. Auch ist des ni(ch)t genüge ob ein Ding ähnelt besichtiklich und bedächtiklich wird betracht/ wenn das ist ein Notruf das es behendiklich dich un(d) oft werd eingedzuckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====8====&lt;br /&gt;
Wenn ein yeckliche speiß wirt vierfaltiklich gekocht ee und syden gelidern warhaftiklich und wolgeleute ret empfolhen unnd geaigenot wirt&amp;amp;middot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====9====&lt;br /&gt;
====10====&lt;br /&gt;
====11====&lt;br /&gt;
====12====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Miniaturen und gedruckte Bilder==&lt;br /&gt;
===[[Buch der natürlichen Weisheit (Ulrich von Pottenstein)]]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ochse und Schwein (Cgm 254, 9v).png|200px|thumb|left|Ochse und Schwein (Cgm 254, 9v)&lt;br /&gt;
Datei:Ochse und Schwein (Cgm 9602, 10v).jpg|200px|thumb|left|Ochse und Schwein (Cgm 9602, 10v)&lt;br /&gt;
Datei:Ochse und Schwein (Mgf 459, 23v).png|200px|thumb|left|Ochse und Schwein (Mgf 459, 23v)&lt;br /&gt;
Datei:Ochse und Schwein (MS 653, 174r).png|200px|thumb|left|Ochse und Schwein (MS 653, 174r)&lt;br /&gt;
Datei:Ochse und Schwein (MS Egerton 1121, 16r).png|200px|thumb|left|Ochse und Schwein (MS Egerton 1121, 16r)&lt;br /&gt;
Datei:Ochse und Schwein (Druck 1490, 12v).jpg|200px|thumb|left|Ochse und Schwein (Druck 1490, 12v)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Spiegel der natürlichen weyßhait (Daniel Holzmann)]]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ochse und Schwein (Druck 1571, 45v).png|200px|thumb|left|Ochse und Schwein (Druck 1571, 45v)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Fabel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Derya Uzun</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Ochse_und_Schwein_(Erz%C3%A4hlstoff)&amp;diff=20221</id>
		<title>Ochse und Schwein (Erzählstoff)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Ochse_und_Schwein_(Erz%C3%A4hlstoff)&amp;diff=20221"/>
		<updated>2021-11-02T09:35:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Derya Uzun: /* 7 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Erzählstoff&lt;br /&gt;
| namen              = Ochse und Schwein&lt;br /&gt;
| regest             = Der Ochse erklärt dem fragenden Schwein, warum er wiederkäut. ([[Dicke, Gerd/Grubmüller, Klaus: Die Fabeln des Mittelalters und der Frühen Neuzeit]], S. 530)&lt;br /&gt;
| fassungen          = [[Buch der natürlichen Weisheit (Ulrich von Pottenstein)]], Nr. I, 11&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiegel der wyßheit (Sebastian Münster)]], Nr. I, 11, Bl. 9v-10v&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiegel der natürlichen weyßhait (Daniel Holzmann)]], 11&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Dicke, Gerd/Grubmüller, Klaus: Die Fabeln des Mittelalters und der Frühen Neuzeit]], S. 530f.; [[Günthart, Romy (Hg.): Sebastian Münster, Spiegel der wyßheit]], Band 2, S. 26f.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
== Lateinische Version (Cyrillus, Nr. I, 11), 1. Hälfte 14. Jhd. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutsche Tradition baut auf einer lateinischen Quelle auf (Cyrillus, Nr. I, 11 ([https://archive.org/details/diebeidenltesten00grss Grässe, Johann Georg Theodor (Hg.): Die beiden ältesten lateinischen Fabelbücher des Mittelalters.] Tübingen 1880, S. 16-18)). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;border-width: 1px 1px 5px 1px&amp;quot;|Cyrillus: Speculum Sapientiae&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach [[Esser, Birgit/Blanke, Hans-Jürgen (Hg.): Speculum Sapientiae]], S. 44-46.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Diligentiori ruminatione omnia digeras, priusquam agas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post aliquantulam sumpti digestionem edulii ipsum bos retribuens faucibus cum recubans ruminaret, porcus hoc adspiciens ad eum venit et dixit: &amp;quot;Quid est quod agis, cornute?&amp;quot; Cui ille: &amp;quot;Rumino.&amp;quot; Tunc porcus: &amp;quot;Parum ante tam onerosum iugum deposuisti, ut quid modo non quiescis? Nonne semel satis est masticasse? Ad haec bos ita fertur dixisse: &amp;quot;Nimirum, frater, si ruminares, nullatenus ita sentires. Ubi quaeso situs est alimenti sensus? Nonne in faucibus? Et propter hoc quanto diligentius edulium masticamus, tanto amplius totius rei saporem percipimus et iudicialem gustum vehementius delectamus; revera molares dentes in duplo provida ob hoc natura composuit, ut masticatio maior adsit, et gustativus sensus providenter locatus est in ore, ut delectatione cibum diutius teneamus sub fauce. Quin et ruminans melius digero et alimentum in fine per amplius depuratum assumo.&amp;quot; Tunc porcus his auditis adiunxit: &amp;quot;Quis ruminare te docuit?&amp;quot; Et ille: &amp;quot;Nimirum ars illa me hoc agere erudivit in corpore, quae sapientem edocuit ruminare in mente. Cuncta namque subtili medicamine ruminat prudens quae aut dicit aut facit, propterea quidem digesta loquitur et purgata similiter operatur. Ad quid enim communicatum est homini clarum rationis consilium, et tarn carissimum concessum est illi meditationis bonum? Nonne ut his salubriter in agendis utatur? Unde praemeditationis masticatio semper praeponenda est in cunctis humanis actibus, si sapientia gubernantur, ut universa digestiora et puriora consequantur. Nec semel satis est rem agendam videre, sed necesse est eam subtiliter pluries ruminare. Sicut quattuor digestionibus cibus praecoquitur, ut deinde membris purior atque veracior tribuatur, omnis cibus, autequam animae uniatur, quattuor purgetur digestionibus. Primo vadit ad stomachum et ibi digeritur et sequestratur purum ab impuro et quod impurum est, emittitur per secessum. Deinde purum derelictum ad hepar mittitur, et ibi digeritur et fit sanguis et sequestratur purum ab impuro et impurum emittitur per urinam. Deinde derelictum purum a venis attrahitur et ibi tertio digeritur et sequestratur purum ab impuro et impurum emittitur per sudorem et sputum. Deinde purum derelictum per membra spargitur et in membris quarto digeritur et sequestratur purum ab impuro et illud impurum, quod quasi purum est, servatur in vasis spermaticis et in generatione emittitur. Purissimum autem derelictum conversum in membrorum substantiam finaliter animae copulatur factum vivum et substantia vitae. Unde nulla cibalis impuritas accedit ad animam, nisi cum quater mundificatus sit omnis cibus. Tu quidem ergo, carissime, quia non ruminas, impurius suscipis alimentum, et ob hoc divina lege iudicaris immundus.&amp;quot; Quibus auditis erubescens porcus recessit.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Bevor du handelst, sollst du alles durch sorgfältiges Nachdenken abwägen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schwein sah, wie ein Ochse nach kurzem Kauen der aufgenommenen Nahrung diese wieder seinem Maul zuführte und im Liegen wiederkäute; es ging näher zu ihm und sagte: &amp;quot;Was treibst du, Hornochse?&amp;quot; Jener sagte zu ihm: &amp;quot;Ich bin mit Wiederkäuen beschäftigt.&amp;quot; Darauf meinte das Schwein: &amp;quot;Eben erst hast du das so beschwerliche Joch abgelegt, warum ruhst du jetzt nicht aus? Genügt es nicht, einmal gekaut zu haben?&amp;quot; Darauf soll der Ochse folgendes gesagt haben: &amp;quot;Aber nein, mein Bruder, wenn du ein Wiederkäuer wärest, würdest du keineswegs so denken. Ich frage dich, wo ist denn das Sinnesorgan für die Nahrung angesiedelt? Doch im Maul! Je sorgfältiger wir kauen, um so mehr nehmen wir folglich den Geschmack der ganzen Sache auf und um so eindringlicher erfreut sich der urteilende Geschmacksinn; die wirklich weitsichtige Natur hat deshalb die Backenzähne doppelt angelegt, damit ein kräftiges Kauen möglich ist, und der Geschmackssinn ist absichtlich im Mund angelegt, damit wir mit Freude die Speise länger darin festhalten. Ich verdaue sogar besser, wenn ich wiederkäue und nehme schließlich eine besser gereinigte Nahrung auf.&amp;quot; Als das Schwein dieses gehört hatte, fügte es hinzu: &amp;quot;Wer hat dich das Wiederkäuen gelehrt?&amp;quot; Er gab zur Antwort: &amp;quot;Selbstverständlich hat jene Kunst mich dazu erzogen, dies in meinem Körper zu tun, die den Weisen lehrte, im Geist wiederzukäuen. Denn alles, was der Kluge sagt oder tut, kaut er mit einem feinen Wirkstoff nochmals durch. Deshalb spricht er nach reiflicher Überlegung und handelt in ähnlicher Weise lauter. Wozu ist nämlich dem Menschen das klare Planen des Verstandes gegeben und wozu ist ihm das so teure Gut des Nachdenkens gewährt worden? Doch dazu, daß er es heilsam bei seinem Tun und Handeln benutzt. Deshalb muß bei allen menschlichen Handlungen immer das &#039;Kauen&#039; der Vorüberlegung vorangestellt werden, wenn sie von der Weisheit gelenkt werden, damit alles durchdachter und reiner nachfolgt. Und es genügt nicht, eine Sache, die man zu tun hat, nur einmal zu bedenken, sondern man muß sie mehrmals gründlich überdenken. So wird eine Speise durch vier Verdauungsvorgänge vorverdaut, daß sie dann den Gliedern reiner und echter zugeführt wird, und jede Speise soll durch einen vierfachen Verdauungsvorgang gereinigt werden, bevor sie in die Lebenskraft eingeht. Zuerst kommt sie in den Magen und wird dort zerkleinert, das Reine wird vom Unreinen getrennt und das Unreine wird abgeführt. Dann wird der gereinigte Rest zur Leber transportiert und dort zerkleinert, so daß Blut entsteht, das Reine vom Unreinen getrennt und das Unreine durch den Urin ausgeschieden wird. Der gereinigte Rest wird von den Blutadern aufgenommen und dort zum dritten Mal zerkleinert, das Reine vom Unreinen getrennt und das Unreine durch Schweiß und Speichel ausgeschieden. Dann aber  verteilt sich der gereinigte Rest in den Gliedern und wird dort zum vierten Mal zerkleinert, das Reine vom Unreinen getrennt und jenes Unreine, das schon beinahe rein ist, in den Spermagefäßen aufbewahrt und bei der Zeugung ausgeschieden. Der völlig gereinigte Rest, der sich in die Substanz der Organe verwandelt hat, wird als kraftvolle Lebenssubstanz endlich in die Lebenskraft eingebunden. So gelangt kein unreines Essen in die Lebenskraft, da jede Speise viermal gereinigt wurde. Weil du aber, mein lieber Freund, kein Wiederkäuer bist, nimmst du unreine Nahrung zu dir und deswegen giltst du nach göttlichem Gesetz als unrein.&amp;quot; Als das Schwein dieses gehört hatte, zog es sich beschämt zurück.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deutsche Versionen==&lt;br /&gt;
===[[Buch der natürlichen Weisheit (Ulrich von Pottenstein)]], Nr. I, 11 (um 1408/16, nach Druck Augsburg, 1490)===&lt;br /&gt;
Das &amp;amp;middot;XI&amp;amp;middot; Capitel Bedenck alle ding mit wolgedewtem eintrucken ee und du sy thuost&amp;amp;middot;&amp;lt;br /&amp;gt;Das &amp;amp;middot;XI&amp;amp;middot; Capitel&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039;ach etwe vil dewung &lt;br /&gt;
der empfange(n) speyß empfalhe ei(n) Ochß die selbe(n) speise dem guomen hyn wider sy baß zekeüen&amp;amp;middot; Unnd da er siczender und ruowender eyntrucket das sahe ein schwein es lief zuo im un(d) sprach&amp;amp;middot; Du gehürneter was ist das du thuost&amp;amp;middot; Der ochß sprach&amp;amp;middot; Ich eindrucke&amp;amp;middot; Do sprach das schwein&amp;amp;middot; Du unweiser ein kleine stund vor der zeyt hastu ein schwaeres joch vo(n) dyr geleget / waru(m)b ruoest du nu(n) nit Waer des nit genueg das du das aynest gekewt hetest&amp;amp;middot; Das verantwurt der ochs unnd sprach also&amp;amp;middot; Des nymm dir nit wund(er) / mein pruoder / wenn waer daz du eindrucktest fürwar so verstuendest du auch mei(n) eindrucke(n) ich bit dich in freüntschaft sag mir wo und an wellicher stat der tiere ist der synn der speiß geseczt / Ist er nit in dem guomen&amp;amp;middot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1====&lt;br /&gt;
Darübe seyt er in dez guome(n) ist so wir dann die speiß ye fleissigklicher kewen so wir ye mer geschmackes des dings das wir da keüen empfahen un(d) gewynnen / auch dester mer lustes in dem koste(n)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2====&lt;br /&gt;
====3====&lt;br /&gt;
Auch hat die natur den costende(n) syn in de(n) mu(n)de geseczt/ daru(m)b das wyrdye speiß dester lenger mit luft und(er) dem guomen hielten&amp;amp;middot; Nun dewe ich mein speiß destbas&amp;amp;middot; wenn sy wirt mit eindrucken mir zuo hilf wolgeleütert&amp;amp;middot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====4====&lt;br /&gt;
====5====&lt;br /&gt;
wann am weiser eindruckt alle ding die er redett oder würckt mit sitigem bedencken / darumb so erdet er wolgedeüte wort / un(d) würckt wolgeleüterte und rain geschwu(d)gen werck &amp;amp;middot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====6====&lt;br /&gt;
Sag mir wardurch istt dem mensche(n) verlihen clarer rat und vernunft un() das aller klarest gu(o)t der beda(e)chtnus zu(o) nichten anders fürwar dann das er die heilwertiklich nücz in seinen wozten und wercken &amp;amp;middot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====7====&lt;br /&gt;
Darum ist das kewüen der Gedächtnisse in allen menschlichen wozben rñ wercken allzeit für zusehen das die beiden mit Weisheit wohl behut sehen. Auch ist des nicht genüge ob ein Ding ähnelt besichtiglich und bedächtiklich wird betracht wenn das ist ein Notruf das es bedendiklich dich und oft werd eingedzuckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====8====&lt;br /&gt;
Wenn ein yeckliche speiß wirt vierfaltiklich gekocht ee und syden gelidern warhaftiklich und wolgeleute ret empfolhen unnd geaigenot wirt&amp;amp;middot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====9====&lt;br /&gt;
====10====&lt;br /&gt;
====11====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Miniaturen und gedruckte Bilder==&lt;br /&gt;
===[[Buch der natürlichen Weisheit (Ulrich von Pottenstein)]]===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ochse und Schwein (Cgm 254, 9v).png|200px|thumb|left|Ochse und Schwein (Cgm 254, 9v)&lt;br /&gt;
Datei:Ochse und Schwein (Cgm 9602, 10v).jpg|200px|thumb|left|Ochse und Schwein (Cgm 9602, 10v)&lt;br /&gt;
Datei:Ochse und Schwein (Mgf 459, 23v).png|200px|thumb|left|Ochse und Schwein (Mgf 459, 23v)&lt;br /&gt;
Datei:Ochse und Schwein (MS 653, 174r).png|200px|thumb|left|Ochse und Schwein (MS 653, 174r)&lt;br /&gt;
Datei:Ochse und Schwein (MS Egerton 1121, 16r).png|200px|thumb|left|Ochse und Schwein (MS Egerton 1121, 16r)&lt;br /&gt;
Datei:Ochse und Schwein (Druck 1490, 12v).jpg|200px|thumb|left|Ochse und Schwein (Druck 1490, 12v)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Spiegel der natürlichen weyßhait (Daniel Holzmann)]]===&lt;br /&gt;
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Datei:Ochse und Schwein (Druck 1571, 45v).png|200px|thumb|left|Ochse und Schwein (Druck 1571, 45v)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Fabel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Derya Uzun</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Gartengesellschaft_(Jakob_Frey)&amp;diff=17485</id>
		<title>Gartengesellschaft (Jakob Frey)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Gartengesellschaft_(Jakob_Frey)&amp;diff=17485"/>
		<updated>2021-06-08T05:46:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Derya Uzun: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Gartengesellschaft&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Jakob Frey&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = 1556&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Straßburg&amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| übersetzungen      = &amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Kipf, Johannes Klaus: Auf dem Weg zum Schwankbuch]]; [[Schwitzgebel, Bärbel: Noch nicht genug der Vorrede]], S. 118-141&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwanksammlung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Derya Uzun</name></author>
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