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	<title>Brevitas Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-20T06:01:48Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_f%C3%BCnfmal_get%C3%B6tete_Pfarrer_(Hans_Rosenpl%C3%BCt)&amp;diff=26156</id>
		<title>Der fünfmal getötete Pfarrer (Hans Rosenplüt)</title>
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		<updated>2025-03-09T14:39:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Stortz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der fünfmal getötete Pfarrer; Vom Pfarrer, der fünfmal starb&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Hans Rosenplüt (?, vgl. [[Dimpel, Friedrich Michael/Wagner, Silvan: Rosenplüt als Autor der Nürnberger Weingrüße]])&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = 1426-1460 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1308)&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Nürnberg ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1308)&amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Hs. Q 565, 2r-8r [https://haab-digital.klassik-stiftung.de/viewer/resolver?identifier=15777&amp;amp;field=MD_DIGIMOID]&amp;lt;br /&amp;gt;Hamburg, Staats- und Universitätsbibliothek: Cod. ms. germ 13, 99-115&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Fischer, Hanns (Hg.): Die deutsche Märendichtung des 15. Jahrhunderts]], S. 217-226&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 898-915&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Fischer, Hanns (Hg.): Die schönsten Schwankerzählungen des deutschen Mittelalters]], S. 299-305&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 898-915&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 762-768&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Deutsche Novellen des Mittelalters]], Band 3, S. 165-170&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Beine, Birgit: Der Wolf in der Kutte]], S. 59, 200, 202-204, 282, 319; [[Coxon, Sebastian: Laughter and Narrative in the Later Middle Ages]], S. 49, 85, 104 Anm. 41, 181; [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 68, 98, 118, 204, 262, 276; [[Friedrich, Udo: Es lebe der Tod!]], S. 90f.; [[Frosch-Freiburg, Frauke: Schwankmären und Fabliaux]], S. 210-216; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 130, 193, 199, 222, 267; [[Londner, Monika: Eheauffassung und Darstellung der Frau in der spätmittelalterlichen Märendichtung]], S. 212; [[Połczyńska, Edyta: Der Erzähler in der Märendichtung des Mittelalters]], S. 66; [[Reichlin, Susanne: Ökonomien des Begehrens, Ökonomien des Erzählens]], S. 211; [[Schallenberg, Andrea: Spiel mit Grenzen]], S. 30; [[Stortz, Laura: Ludonarrative Grenzgänge]], S. 108-110; [[Wagner, Silvan: Grenzbetrachtungen]]; [[Von Müller, Mareike: Schwarze Komik]], S. 113-157; [[Von Müller, Mareike: Verletzte Körper und gestörte Rituale in schwankhaften Erzählungen des späten Mittelalters]]; [[Von Schüching, Heinz: Studien zu einer kritischen Ausgabe der Dichtungen von Heinz Rosenplüt]], S. 483f.; [[Zapf, Volker: Zapf]]; [[Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter]], S. 235&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Ein Pfarrer, der zu einem Versehgang gerufen wird, bemerkt einen Riß an &lt;br /&gt;
seiner Stiefelsohle und reitet beim Schuster vorbei, um sich den Stiefel schnell &lt;br /&gt;
am Fuße flicken zu lassen. Dieser sticht ihm jedoch versehentlich eine Ader auf, &lt;br /&gt;
und der Pfarrer verblutet. Um sich den Leichnam vom Halse zu schaffen, &lt;br /&gt;
setzt ihn der Schuster anderntags wieder auf sein Pferd und führt es in ein &lt;br /&gt;
Haferfeld. Dessen Besitzer entdeckt das weidende Pferd, und als der Pfarrer auf &lt;br /&gt;
seine Vorhaltungen nicht antwortet, schleudert er erzürnt einen Stein nach ihm, &lt;br /&gt;
der den Leichnam aus dem Sattel wirft. Nun liegt es an dem Bauern, die Leiche &lt;br /&gt;
wegzuschaffen. Er lehnt sie in der Nacht dem Nachbarn an das Gatter. Dieser &lt;br /&gt;
gerät anderntags in Zorn, als ihm der Pfarrer auf seine Bitte, den Weg freizugeben, nicht antwortet, stößt mit dem Gatter den Toten zu Boden und muß glauben, ihn getötet zu haben. In der Nacht schafft er die Leiche ins Haus des Mesners. Seine Frau setzt sie an den Backtrog und füllt ihr den Mund so mit Teig, &lt;br /&gt;
daß die Mesnersfrau am nächsten Morgen glaubt, er sei beim Teigessen erstickt. &lt;br /&gt;
Um sich des Leichnams zu entledigen, stellen ihn die Mesnersleute in den Meßgewändern an den Altar, Als bei der Frühmesse eine alte Frau das Meßgewand &lt;br /&gt;
küßt, fällt der tote Pfarrer um und erschlägt sie. Man bestattet ihn zusammen &lt;br /&gt;
mit seinem Opfer. - Verfassersignatur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 506)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezeption==&lt;br /&gt;
Die Geschichte wird wiedererzählt in [[Jurchen, Sylvia/Wagner, Silvan (Hg.): Man sol mich hubschen luten lesen]], S. 69-76.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Stortz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_drei_M%C3%B6nche_von_Kolmar_(Niemand)&amp;diff=26155</id>
		<title>Die drei Mönche von Kolmar (Niemand)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_drei_M%C3%B6nche_von_Kolmar_(Niemand)&amp;diff=26155"/>
		<updated>2025-03-09T14:38:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Stortz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Die drei Mönche von Kolmar; Die drei Mönche zu Kolmar; The three monks of Colmar&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Nieman; Niemand&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Vor 1430 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1301)&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Ostalemannisch ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1302)&amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Karlsruhe, Badische Landesbibliothek: Donaueschingen 104, 41vb-44rb [https://digital.blb-karlsruhe.de/blbhs/Handschriften/content/titleinfo/19642]&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Niewöhner, Heinrich (Hg.): Neues Gesamtabenteuer]], S. 202-207&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 874-897&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 4, S. 35-49&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 3, S. 163-173&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Fischer, Hanns (Hg.): Die schönsten Schwankerzählungen des deutschen Mittelalters]], S. 243-250&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 874-897&amp;lt;br /&amp;gt;[[Rickard, Peter u.a.: Medieval comic tales]], S. 74-78&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 5, S. 438-441&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 95-102&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Das Liebespaar auf der Linde]], S. 26-33&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Bachorski, Hans-Jürgen: Ehe und Trieb, Gewalt und Besitz]], S. 18; [[Beine, Birgit: Der Wolf in der Kutte]], S. 16, 71, 73, 88f., 139, 148f., 178, 194, 223, 226, 234, 240, 242f., 245f., 249-254, 266, 292, 315-317, 319f., 329, 332; [[Coxon, Sebastian: Laughter and Narrative in the Later Middle Ages]], S. 56 Anm. 66, 88f., 94; [[Dimpel, Friedrich Michael: Axiologische Dissonanzen]]; [[Dimpel, Friedrich Michael: Haus/Hütte]]; [[Ehrismann, Otfried: Fabeln, Mären, Schwänke und Legenden im Mittelalter]], S. 68-70; [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 68, 86, 98, 124, 130, 198, 216, 251; [[Frosch-Freiburg, Frauke: Schwankmären und Fabliaux]], S. 199-209; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 130, 132, 193, 220f., 246, 265; [[Hoven, Heribert: Studien zur Erotik in der deutschen Märendichtung]], S. 112, 116, 167; [[Hufeland, Klaus: Die deutsche Schwankdichtung des Spätmittelalters]], S. 29f., 114f.; [[Jonas, Monika: Idealisierung und Dämonisierung als Mittel der Repression]]; [[Jurchen, Sylvia: Die drei Mönche von Kolmar]]; [[Londner, Monika: Eheauffassung und Darstellung der Frau in der spätmittelalterlichen Märendichtung]], S. 207, 213; [[Połczyńska, Edyta: Der Erzähler in der Märendichtung des Mittelalters]], S. 32, 65; [[Reichlin, Susanne: Ökonomien des Begehrens, Ökonomien des Erzählens]], S. 12, 136, 152, 205, 212; [[Rupp, Heinz: Schwank und Schwankdichtung in der deutschen Literatur des Mittelalters]]; [[Schallenberg, Andrea: Spiel mit Grenzen]], S. 229, 259; [[Schirmer, Karl-Heinz: Stil- und Motivuntersuchungen zur mittelhochdeutschen Versnovelle]], S. 22, 37, 43, 91f., 94, 99f., 103, 226-229, 308, 327f.; [[Schneider, Martin: Kampf, Streit und Konkurrenz]], S. 170; [[Schupp, Volker: &#039;Die Mönche von Kolmar&#039;]]; [[Stortz, Laura: Ludonarrative Grenzgänge]], S. 117-119, 123f., 132; [[Strasser, Ingrid: Vornovellistisches Erzählen]], S. 25, 139f., 170, 328, A.969; [[Wagner, Silvan: Grenzbetrachtungen]]; [[Von Müller, Mareike: Schwarze Komik]], S. 113-157; [[Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter]], S. 234, 255, 298 A. 65, 300&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
In Kolmar möchte eine junge Frau ihre Osterbeichte ablegen, gerät aber nacheinander an einen Dominikaner, Franziskaner und Augustiner, die ihr für eine &lt;br /&gt;
gemeinsame Nacht hohe Geldsummen bieten. Als sich die fromme Frau bei &lt;br /&gt;
ihrem Mann über die Belästigungen beklagt, sieht er eine Möglichkeit, seine &lt;br /&gt;
jüngsten Geldverluste wieder wettzumachen. Auf sein Geheiß bestellt die Frau &lt;br /&gt;
die drei Mönche für die kommende Nacht nacheinander zu sich und gibt ihnen &lt;br /&gt;
zu verstehen, ihr Mann sei über Land geritten. Zu den angegebenen Stunden &lt;br /&gt;
stellen sich die Buhler mit ihren Geldbeträgen ein. Bevor sie sich aber des &lt;br /&gt;
Schäferstündchens erfreuen können, klopft der Ehemann an die Türe, und die &lt;br /&gt;
Frau rät ihnen, sich schnell in einem Zuber zu verstecken. Dieser jedoch ist mit &lt;br /&gt;
siedendem Wasser gefüllt, und so kommen die drei Mönche jämmerlich darin &lt;br /&gt;
um. Zur Beseitigung der Leichen dingt der Ehemann einen betrunkenen Scholaren. Der erklärt sich bereit, für vier Pfennige den einen Leichnam, von dem &lt;br /&gt;
er zunächst nur weiß, in den Rhein zu werfen. Als er nach vollbrachter Tat &lt;br /&gt;
seinen Lohn abholen will, findet er den zweiten Leichnam vor der Türe, glaubt, &lt;br /&gt;
der Mönch sei zurückgekehrt, und schafft ihn zum zweiten und schließlich zum &lt;br /&gt;
dritten Male weg. Beim Rückweg vom Rhein trifft er dann auf einen Mönch, &lt;br /&gt;
der eben zur Mette geht, und da er in seiner Trunkenheit glaubt, der Leichnam &lt;br /&gt;
sei zum vierten Male zurückgekehrt, stürzt er auch diesen noch ins Wasser.&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Oft muß ein Unschuldiger für die Tat eines Schuldigen büßen. &lt;br /&gt;
Die drei Mönche haben ihren Tod verdient, weil sie Mißbrauch mit der Beichte &lt;br /&gt;
trieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 498f.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Stortz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Drei_listige_Frauen_B_(Heinrich_Kaufringer)&amp;diff=26154</id>
		<title>Drei listige Frauen B (Heinrich Kaufringer)</title>
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		<updated>2025-03-09T14:36:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Stortz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Die drei betrogenen Ehemänner; Drei listige Frauen B; Drei listige Frauen I; Three Wily Women&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Heinrich Kaufringer&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Spätes 14. Jhd. ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1285, 1270) &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Landsberg am Lech ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1285, 1270) &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = München, BSB: Cgm 270, 321r-331v [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0005/bsb00052961/images/]&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Beine, Birgit: Der Wolf in der Kutte]], S. 77, 100, 200, 204, 260-262, 293; [[Cramer, Thomas (Hg.): Märendichtung]], Band 2, S. 46-61&amp;lt;br /&amp;gt;[[Sappler, Paul (Hg.): Heinrich Kaufringer. Werke]], Bd. 1, S. 116-130&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 840-871&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 840-871&amp;lt;br /&amp;gt;[[Rickard, Peter u.a.: Medieval comic tales]], S. 89-94&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Coxon, Sebastian: Laughter and Narrative in the Later Middle Ages]], S. 47, 135, 150, 152 Anm. 35, 157f.; [[Ehrismann, Otfried: Fabeln, Mären, Schwänke und Legenden im Mittelalter]], S. 62; [[Euling, Karl: Studien über Heinrich Kaufringer]], S. 79-84; [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 66, 84, 97, 118, 123, 135, 254; [[Frosch-Freiburg, Frauke: Schwankmären und Fabliaux]], S. 177-192; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 186-191, 193f., 206, 221, 225, 313, 322; [[Grubmüller, Klaus: Erzählen und Überliefern]], S. 489-493; [[Haferland, Harald: Erzählen des Unwahrscheinlichen und wahrscheinliches Erzählen im mittelhochdeutschen Märe]]; [[Heiles, Marco: Heinrich Kaufringer Bibliographie 1809–2018]]; [[Hoven, Heribert: Studien zur Erotik in der deutschen Märendichtung]], S. 116, 183, 348, 364f., 381; [[Jurchen, Sylvia: Kaufringer]]; [[Kellner, Johannes: Spuren frühneuzeitlicher Medialität in Heinrich Kaufringers Erzählen]]; [[Laude, Corinna: Manipulierte Öffentlichkeit in spätmittelalterlichen Kurzerzählungen]], S. 117-121; [[Londner, Monika: Eheauffassung und Darstellung der Frau in der spätmittelalterlichen Märendichtung]], S. 334, 336; [[Müller, Jan-Dirk: Noch einmal: Maere und Novelle]]; [[Nowakowski, Nina: Sprechen und Erzählen beim Stricker]], S. 25; [[Paulnsteiner, Verena: Eine Analyse der &amp;quot;bösen Frau&amp;quot; / des &amp;quot;üblen wîps&amp;quot; in ausgewählten mittelhochdeutschen Mären]]; [[Połczyńska, Edyta: Der Erzähler in der Märendichtung des Mittelalters]], S. 22, 32, 49, 64; [[Reichlin, Susanne: Ökonomien des Begehrens, Ökonomien des Erzählens]], S. 188, 211, 213; [[Rippl, Coralie: Erzählen als Argumentationsspiel]], S. 283-286, 288, 290, 300, 304; [[Schallenberg, Andrea: Spiel mit Grenzen]], S. 30, 41f., 104, 107, 109-113, 174, 286, 384; [[Schirmer, Karl-Heinz: Stil- und Motivuntersuchungen zur mittelhochdeutschen Versnovelle]], S. 46, 82, 101f., 239f., 300-303; [[Stortz, Laura: Ludonarrative Grenzgänge]], S. 90-93, 102f., 119, 123f., 132; [[Von Müller, Mareike: Schwarze Komik]], S. 157-190; [[Von Müller, Mareike: Schwarze Komik in Heinrich Kaufringers &#039;Drei listige Frauen B&#039;]]; [[Stede, Marga: Schreiben in der Krise]]; [[Witthöft, Christiane: Inszenierte Evidenz]]; [[Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter]], S. 234&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Zur Stofftradition vgl. [[Drei listige Frauen (Erzählstoff)]].&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Promythion===&lt;br /&gt;
Niemand auf der Welt wird so oft betrogen wie Ehemänner von &lt;br /&gt;
ihren Frauen.&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Drei Bäuerinnen - Jütt, Hiltgart und Mächilt - haben auf dem &lt;br /&gt;
Markt ihre Eier verkauft und wollen den gemeinsamen Erlös unter sich teilen. &lt;br /&gt;
Da aber von den sieben Hellem einer übrig bleibt, schlägt Hiltgart vor, er solle &lt;br /&gt;
der gehören, die ihren Gatten am besten zum Narren halten könne. - Sie selbst &lt;br /&gt;
stellt sich zu Hause krank und klagt ihrem Ehemann Perchtold, sie könne von &lt;br /&gt;
ihrem Leiden nur erlöst werden, wenn er sich einen angeblich faulen Zahn &lt;br /&gt;
ziehen lasse. Er erklärt sich aus Mitleid dazu bereit; als er aber bei der Prozedur &lt;br /&gt;
beinahe die Sinne verliert, holt sie den Pfarrer und macht ihren Mann glauben, &lt;br /&gt;
er sei gestorben. Von seiner Totenbahre aus muß der Narr dann Zusehen, wie &lt;br /&gt;
seine Frau den Knecht Hainz mit ihrer Gunst beglückt. - Frau Jütt macht ihren &lt;br /&gt;
Mann Cuonrat am Abend betrunken, schert dem Schlafenden eine Tonsur und &lt;br /&gt;
schickt ihn am Morgen als Pfarrer in die Kirche, damit er für den „toten“ &lt;br /&gt;
Nachbarn Perchtold die Totenmesse lese. - Frau Mächilt endlich redet ihrem &lt;br /&gt;
nackten Gatten Seifried ein, er sei bereits angekleidet, und läßt ihn so in die &lt;br /&gt;
Kirche gehen. Dort kamt er beim Opfer seinen „Beutel“ nicht öffnen, den ihm &lt;br /&gt;
seine Frau unter dem Vorwand, ihm helfen zu wollen, unversehens abschneidet. &lt;br /&gt;
Auf sein Schmerzensgeschrei hin erkennen auch die beiden anderen, daß sie von &lt;br /&gt;
ihren Frauen zum besten gehalten worden sind, und alle drei laufen zornig in &lt;br /&gt;
den Wald.&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Der Dichter läßt den Leser entscheiden, welcher der &lt;br /&gt;
drei Frauen der Heller gebührt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 482)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Stortz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_unschuldige_M%C3%B6rderin_(Heinrich_Kaufringer)&amp;diff=26153</id>
		<title>Die unschuldige Mörderin (Heinrich Kaufringer)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_unschuldige_M%C3%B6rderin_(Heinrich_Kaufringer)&amp;diff=26153"/>
		<updated>2025-03-09T14:34:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Stortz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Die Rache der betrogenen Frau; Die unschuldige Mörderin&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Heinrich Kaufringer&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Spätes 14. Jhd. ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1285, 1270) &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Landsberg am Lech ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1279, 1270) &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = München, BSB: Cgm 270, 349v-363v [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0005/bsb00052961/images/]&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Sappler, Paul (Hg.): Heinrich Kaufringer. Werke]], Bd. 1, S. 154-173&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 798-839&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 798-839&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 393-407&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Das Liebespaar auf der Linde]], S. 192-206&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Ehrismann, Otfried: Fabeln, Mären, Schwänke und Legenden im Mittelalter]], S. 70f.; [[Euling, Karl: Studien über Heinrich Kaufringer]], S. 87-91; [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 68, 100,114, 148, 207; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 176-179, 217; [[Heiles, Marco: Heinrich Kaufringer Bibliographie 1809–2018]]; [[Hoven, Heribert: Studien zur Erotik in der deutschen Märendichtung]], S. 182; [[Jurchen, Sylvia: Kaufringer]]; [[Połczyńska, Edyta: Der Erzähler in der Märendichtung des Mittelalters]], S. 22; [[Reichlin, Susanne: Ökonomien des Begehrens, Ökonomien des Erzählens]], S. 153, 187, 211; [[Rippl, Coralie: Erzählen als Argumentationsspiel]], S. 1, 34, 36-80, 142, 183, 191, 200, 205, 211, 248, 250, 254, 266, 269, 277f., 285, 287, 296, 300, 312, 319-326; [[Schallenberg, Andrea: Spiel mit Grenzen]], S. 31, 141, 144; [[Stede, Marga: Schreiben in der Krise]]; [[Stortz, Laura: Ludonarrative Grenzgänge]], S. 86-88, 119f., 132; [[Von Müller, Mareike: Schwarze Komik]], S. 145-157; [[Wagner, Silvan: Grenzbetrachtungen]]; [[Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter]], S. 233; [[Zotz, Nicola: Grauzonen]]&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine junge Gräfin soll mit dem benachbarten König verheiratet werden. In der Nacht vor der Hochzeit bleibt sie alleine, notdürftig bewacht lediglich von einem &#039;&#039;portner&#039;&#039; und einem &#039;&#039;wachter&#039;&#039;, in der Burg zurück, während ihr Bruder samt Gefolge zur Vorbereitung der Hochzeitsfeierlichkeiten beim Bräutigam nächtigt. Von seinem bösen Knecht angestiftet, ergreift ein Ritter des Königs die Gelegenheit beim Schopfe und gibt sich im Dunkel der Nacht als der zukünftige Ehemann aus. In dieser Maske drängt er die Gräfin zu einer vorgezogenen Liebesnacht, wobei er sich allerdings durch eine unbedachte Bemerkung verrät. Als der &#039;König&#039; daraufhin eingeschlafen ist, zündet die Frau Licht an und erkennt den Verrat. Kurzerhand holt sie ein Messer aus der Küche und schnedet dem Betrüger &#039;&#039;das haubet von dem pottich dan&#039;&#039; (279). Zur Beseitigung der Leiche ist sie nun auf die Hilfe des herbeigeholten &#039;&#039;portners&#039;&#039; angewiesen, der jedoch für seine Dienste verlangt, dass sie sich auch ihm hingebe. Es bleibt der Gräfin nichts anderes übrig, sie muss die nun schon zweite Vergewaltigung über sich ergehen lassen. Als sich dann aber der Torwächter im Hof über den Brunnenrand beugt, um die Ritterleiche darin zu versenken, schubst ihn die Gräfin mit in die Tiefe. Auf diese Weise hat sie vorerst alle Widersacher beseitigt. Der Rest der Nacht vergeht mit dem Waschen blutiger Bettlaken. In der Zwischenzeit wird der Diener des Ritters vom heimkehrenden Grafen im Burgwald aufgegriffen, wo er mit den beiden Pferden am Zügel immernoch vergebens auf die Rückkehr seines Herrn wartet. Weil er weder seine Anwesenheit noch die Herkunft des überzähligen Pferdes glaubwürdig erklären kann, wird er von der gräflichen Mannschaft als Pferdedieb aufgeknüpft. Zuhause erzählt der Graf seiner Schwester die kuriose Geschichte und sie kann sich im Stillen sehr wohl einen Reim darauf machen. Das Hin und Her zwischen Gräfin und Gegenspielern hat damit einen vorläufigen Ruhepunkt erreicht, doch schon droht der Dame mit der anstehenden Hochzeitsnacht die Entdeckung ihrer verlorenen Jungfräulichkeit. Glücklicherweise kann sie dem König im Dunkeln ihr Edelfräulein unterschieben, das sich für Gold und Silber überreden ließ, sie zu vertreten. Als der Gemahl eingeschlafen ist, will die Dame ihren Platz im Ehebett einnehmen, doch jetzt weigert sich die Kammerzofe, wieder zu tauschen. Sie hat Geschmack an ihrer neuen Rolle gefunden und will &#039;&#039;selber küngin sein&#039;&#039; (557). Die echte Königin muss erneut zu radikaleren Mitteln greifen: Als das Fräulein ebenfalls eingeschlafen ist, legt sie Feuer im Schlafgemach, zieht sich nackt aus, weckt ihren Ehemann und flieht mit ihm aus dem brennenden Zimmer, dessen Tür sie vorsorglich verriegelt. Die Zofe verbrennt &#039;&#039;ze pulver schon&#039;&#039; (613). Nach 32 glücklichen Ehejahren wird die Dame eines Tages von Reue überwältigt ob all ihrer begangenen Morde und sie beichtet die ganze Geschichte dem König. Dieser ist sofort bereit, ihr zu verzeihen, da sie für ihn so viel durchlitten habe. Der Erzähler schließt sich in seinem Epilog dem Urteil des &#039;&#039;edel küng&#039;&#039; (703) an und betont noch einmal, dass die Königin unschuldig und allen Bösewichten &#039;&#039;recht geschehen&#039;&#039; (739) sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Rippl, Coralie: Erzählen als Argumentationsspiel]], S. 36f.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Stortz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_Heidin_IV/B&amp;diff=26152</id>
		<title>Die Heidin IV/B</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_Heidin_IV/B&amp;diff=26152"/>
		<updated>2025-03-09T14:32:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Stortz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Die Heidin IV; Die Heidin B; The heathen lady (version B/IV)&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Anon.&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Wende 13. - 14. Jhd. ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1154)&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Ostfränkisch ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1154)&amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Heidelberg, UB: Cpg 341, 111rb-123ra [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341]&amp;lt;br /&amp;gt;Cologny, Fondation Martin Bodmer: Cod. Bodmer 72, 112rb-118ra [http://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072]&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 364-469&amp;lt;br /&amp;gt;[[Pfannmüller, Ludwig: Die vier Redaktionen der Heidin]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 1/1, S. 236-392&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ernst, Paul (Hg.): Altdeutsche Mären und Schwänke]], S. 401-442&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 364-469&amp;lt;br /&amp;gt;[[Pretzel, Ulrich (Hg.): Deutsche Erzählungen des Mittelalters]], S. 135-163&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 5, S. 79-93&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 1, S. 389-439&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Dimpel, Friedrich Michael: iuwer rede habe nie so grôze kraft]]; [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 5, 21, 58, 67, 87, 110, 114, 118, 182, 228-230, 240; [[Gröchenig, Hans: Ein Fragment einer mittelalterlichen Maerenschrift aus der UB Klagenfurt]]; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 156, 173; [[Hoven, Heribert: Studien zur Erotik in der deutschen Märendichtung]], S. 31, 35, 61, 94-96, 380; [[Philipowski, Katharina: Aporien von dienst und lôn in lyrischen und narrativen Texten am Beispiel von Mauritius von Craûn und Heidin]]; [[Pfannmüller, Ludwig: Die vier Redaktionen der Heidin]]; [[Philipowski, Katharina: Die Heidin]]; [[Połczyńska, Edyta: Der Erzähler in der Märendichtung des Mittelalters]], S. 20, 24, 25, 40, 54, 59; [[Schirmer, Karl-Heinz: Die Heidin]]; [[Pretzel, Ulrich: Geleitwort]]; [[Schallenberg, Andrea: Spiel mit Grenzen]], S. 154, 331, 395; [[Schirmer, Karl-Heinz: Stil- und Motivuntersuchungen zur mittelhochdeutschen Versnovelle]], S. 8, 27, 79, 82, 89f., 95, 104, 144, 193-202, 217, 241, 266; [[Stortz, Laura: Ludonarrative Grenzgänge]], S. 86f.; [[Wagner, Silvan: Gott und die Heiden in den vier Redaktionen der Heidin]]; [[Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter]], S. 236, 242-245, 248, 254, 256, 288, 312 u. A. 79, 318, 332 u. A. 114, 335-346, 365-386, 440, 443&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
In den Hauptzügen der [[Die Heidin I/A|Version A]] entsprechend, aber breiter erzählt. Abweichungen: Das Liebespaar trägt Namen (Rheingraf Alpharius von Lebenberc &lt;br /&gt;
und Königin Demuot); sie ruft ihn nicht auf den Rat der Alten, sondern aus &lt;br /&gt;
eigenem Antrieb zurück und verspricht ihm auch keine Schätze, wenn er nach &lt;br /&gt;
Hause zurückkehre; der obere Teil der Heidin verärgert den Gatten durch sinnlose Antworten; am Schluß zieht die Heidin mit dem Grafen in seine Heimat, &lt;br /&gt;
wo sie sich taufen läßt. Der Heide aber beklagt bitter den Verlust seiner Gattin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 473)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Stortz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Zahn&amp;diff=26151</id>
		<title>Der Zahn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Zahn&amp;diff=26151"/>
		<updated>2025-03-09T14:31:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Stortz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Zahn; The tooth&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Anon.&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Überlieferung um 1425&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Karlsruhe, Badische Landesbibliothek: Donaueschingen 104, 37ra-37vb [https://digital.blb-karlsruhe.de/urn/urn:nbn:de:bsz:31-1289] &amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Niewöhner, Heinrich (Hg.): Neues Gesamtabenteuer]], S. 134-135&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 4, S. 7-12&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 5, S. 433&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 600-602&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Altenhöfer, Florian: Der Zahn]]; [[Coxon, Sebastian: Laughter and Narrative in the Later Middle Ages]], S. 144; [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 8, 70, 96, 113, 247; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 207; [[Hufeland, Klaus: Die deutsche Schwankdichtung des Spätmittelalters]], S. 119; [[Połczyńska, Edyta: Der Erzähler in der Märendichtung des Mittelalters]], S. 32, 52; [[Rippl, Coralie: Erzählen als Argumentationsspiel]], S. 151-169; [[Schallenberg, Andrea: Spiel mit Grenzen]], S. 104; [[Schirmer, Karl-Heinz: Stil- und Motivuntersuchungen zur mittelhochdeutschen Versnovelle]], S. 233; [[Stortz, Laura: Ludonarrative Grenzgänge]], 74-78, 100, 120-122.; [[Strasser, Ingrid: Vornovellistisches Erzählen]], S. 191f.&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Die Frau eines einfältigen Mannes redet, um mit ihrem Liebhaber allein zu sein, &lt;br /&gt;
ihrem Gatten ein, er sei krank und müsse sich ins Bett legen. Als sie dann den &lt;br /&gt;
Buhlen ihrer unwandelbaren Liebe versichert, fordert er von ihr als Liebesbeweis einen gesunden Backenzahn aus dem Munde ihres Ehemannes. Sie klagt &lt;br /&gt;
daraufhin ihrem Manne, wie sehr sie der Geruch eines faulen Zahns in seinem &lt;br /&gt;
Munde belästige, und dieser läßt sich aus Liebe zu seiner Gattin den Zahn ziehen. &lt;br /&gt;
Die Frau bringt ihn ihrem Liebhaber, doch der ist über ihre Skrupellosigkeit &lt;br /&gt;
so erschrocken, daß er sich von ihr zurückzieht.&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Noch heute &lt;br /&gt;
gibt es solche Frauen; der Teufel möge sie holen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 537)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Stortz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Hasenbraten_(Der_Vriolsheimer)&amp;diff=26150</id>
		<title>Der Hasenbraten (Der Vriolsheimer)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Hasenbraten_(Der_Vriolsheimer)&amp;diff=26150"/>
		<updated>2025-03-09T14:30:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Stortz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Hasenbraten; Der entlaufene Hasenbraten; Roast hare&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Vriolsheimer&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = 2. Hälfte 13. Jhd.?&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Heidelberg, UB: Cpg 341, 363ra-363vb, 371ra [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341]&amp;lt;br /&amp;gt;Cologny, Fondation Martin Bodmer: Cod. Bodmer 72, 251vb-252va [http://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072] &lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Niewöhner, Heinrich (Hg.): Neues Gesamtabenteuer]], S. 108-110&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 1/2, S. 402-407&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schulz-Grobert, Jürgen (Hg.): Kleinere mittelhochdeutsche Verserzählungen]], S. 90-97&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 2, S. 149-152&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 5, S. 170&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schulz-Grobert, Jürgen (Hg.): Kleinere mittelhochdeutsche Verserzählungen]], S. 90-97&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 262-265&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Beine, Birgit: Der Wolf in der Kutte]], S. 100, 129f., 188, 191, 194, 208, 218, 282; [[Dicke, Gerd: Der Vriolsheimer, &#039;Der Hasenbraten&#039;]]; [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 67, 90, 97, 203; [[Frosch-Freiburg, Frauke: Schwankmären und Fabliaux]], S. 69-75; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 26, 127f., 131, 138, 140f., 193, 219f., 225; [[Hufeland, Klaus: Die deutsche Schwankdichtung des Spätmittelalters]], S. 112; [[Londner, Monika: Eheauffassung und Darstellung der Frau in der spätmittelalterlichen Märendichtung]], S. 311; [[Mihm, Arend: Überlieferung und Verbreitung der Märendichtung im Spätmittelalter]], S. 52; [[Mühlherr, Anna: Nüsse und Hasenbraten]]; [[Schallenberg, Andrea: Spiel mit Grenzen]], S. 384; [[Schirmer, Karl-Heinz: Stil- und Motivuntersuchungen zur mittelhochdeutschen Versnovelle]], S. 91; [[Stortz, Laura: Ludonarrative Grenzgänge]], S. 81-86, 103, 123; [[Strasser, Ingrid: Vornovellistisches Erzählen]], S. 190, 225, 292, 331; [[Zapf, Volker: Der Vriolsheimer]]; [[Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter]], S. 23 A. 67, 24, 234&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Ein Ritter erlegt zwei Hasen, läßt sie gut zubereiten und lädt auf Anraten seiner &lt;br /&gt;
Frau den Pfarrer zum Schmause ein. Wahrend der Ritter noch die sonntägliche &lt;br /&gt;
Messe hört, verspeist die Frau jedoch mit ihren weiblichen Verwandten zunächst &lt;br /&gt;
einen und dann auch noch den anderen Hasen. Als der Hausherr mit seinem &lt;br /&gt;
Gast hungrig nach Hause kommt, erklärt sie ihm, das Essen sei noch nicht fertig. &lt;br /&gt;
Der Ritter ist zornig und wetzt inzwischen sein Messer für das bevorstehende &lt;br /&gt;
Mahl. Als der Pfarrer sich insgeheim bei der Frau nach dem Unmut ihres Gatten &lt;br /&gt;
erkundigt, gibt sie ihm listig zu verstehen, daß er und sie fälschlich beschuldigt &lt;br /&gt;
worden seien, ein unerlaubtes Verhältnis zu haben. Da fürchtet der Gast, es &lt;br /&gt;
könne ihm so ergehen, wie schon manchem Pfaffen wegen heimlicher Minne &lt;br /&gt;
geschehen sei, und reitet verstohlen weg. Jetzt erzählt die Frau ihrem Gatten, &lt;br /&gt;
der Pfarrer habe sich mit den Hasenbraten aus dem Staube gemacht. Der Ritter &lt;br /&gt;
setzt dem „Dieb“ nach, der die Rufe des Verfolgers im Sinne seiner eigenen &lt;br /&gt;
Interpretation der Situation mißversteht und sich schließlich in seine Kirche &lt;br /&gt;
rettet. Als der Ritter zu Hause den wahren Sachverhalt erfährt, sieht er seiner &lt;br /&gt;
Frau den Scherz freundlich nach. - Verfassersignatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 532)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Stortz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Das_Almosen&amp;diff=26149</id>
		<title>Das Almosen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Das_Almosen&amp;diff=26149"/>
		<updated>2025-03-09T14:30:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Stortz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Das Almosen; Almosen der Minne; Das warme Almosen; The alms&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Anon. (Heinrich der Teichner nach Cod. 2848)&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Frühes 14. Jhd.?&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Heidelberg, UB: Cpg 341, 357rb [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341]&amp;lt;br /&amp;gt;Cologny, Fondation Martin Bodmer: Cod. Bodmer 72, 250ra-251ra [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072]&amp;lt;br /&amp;gt;Wien, ÖNB: Cod. 2885, 163ra-164ra [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2759142.xml&amp;amp;dvs=1541535790724~43&amp;amp;locale=de&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=]&amp;lt;br /&amp;gt;Innsbruck, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum: FB 32001, 80vb-81rb&amp;lt;br /&amp;gt;Handschrift des Herrn I. A. S. (verschollen): Nr. 7b [verschollen]&amp;lt;br /&amp;gt;Karlsruhe, Badische Landesbibliothek: Karlsruhe 408, 27ra-28rb [https://digital.blb-karlsruhe.de/urn/urn:nbn:de:bsz:31-1298]&amp;lt;br /&amp;gt;Wien, ÖNB: Cod. 2848, 232r-233v&amp;lt;br /&amp;gt;Berlin, Staatsbibliothek: Mgf 1413, 226r [Fragment, V. 1-8] [https://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht?PPN=PPN662363183&amp;amp;PHYSID=PHYS_0001&amp;amp;DMDID=]&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Niewöhner, Heinrich (Hg.): Neues Gesamtabenteuer]], S. 53-57&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 1/2, S. 338-352&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schulz-Grobert, Jürgen (Hg.): Kleinere mittelhochdeutsche Verserzählungen]], S. 98-105&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 2, S. 245-248&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ernst, Paul (Hg.): Altdeutsche Mären und Schwänke]], S. 109-112&amp;lt;br /&amp;gt;[[Fischer, Hanns (Hg.): Die schönsten Schwankerzählungen des deutschen Mittelalters]], S. 68-70&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 5, S. 155f.&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schulz-Grobert, Jürgen (Hg.): Kleinere mittelhochdeutsche Verserzählungen]], S. 98-105&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 742-744&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung           = [[Bachorski, Hans-Jürgen: Ehe und Trieb, Gewalt und Besitz]], S. 6; [[Beine, Birgit: Der Wolf in der Kutte]], S. 287, 299; [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]] S. 31, 56, 65, 90, 96, 143, 166, 278; [[Hoven, Heribert: Studien zur Erotik in der deutschen Märendichtung]], S. 111, 115, 130f., 338; [[Hufeland, Klaus: Die deutsche Schwankdichtung des Spätmittelalters]], S. 112; [[Londner, Monika: Eheauffassung und Darstellung der Frau in der spätmittelalterlichen Märendichtung]], S. 267f., 270, 284, 293, 313-316; [[Mihm, Arend: Überlieferung und Verbreitung der Märendichtung im Spätmittelalter]], S. 52, 66, 68, 76f., 115; [[Połczyńska, Edyta: Der Erzähler in der Märendichtung des Mittelalters]], S. 34, 64; [[Rasch, Wolfdietrich: Realismus in der Erzählweise deutscher Versnovellen des 13. und 14. Jahrhunderts]]; [[Reichlin, Susanne: Ökonomien des Begehrens, Ökonomien des Erzählens]], S. 62, 105; [[Schallenberg, Andrea: Spiel mit Grenzen]], S. 225, 240-245, 247f., 256, 269; [[Schirmer, Karl-Heinz: Stil- und Motivuntersuchungen zur mittelhochdeutschen Versnovelle]], S. 276, 293; [[Stortz, Laura: Ludonarrative Grenzgänge]], S. 110-113; [[Strasser, Ingrid: Vornovellistisches Erzählen]], S. 170, 292; [[Zapf, Volker: Das Almosen]]; [[Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter]], S. 23 u. A. 67, 234f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Ein Bauer ist so geizig, dass er alle Nahrungsmittel stets unter Verschluss hält und seiner Frau den Zugang dazu verwehrt. Eines Tages bittet in seiner Abwesenheit ein Bettler die Bäuerin um eine milde Gabe. Die bietet ihm, da sie nichts anderes zu verschenken hat, ihre Minne als Almosen und beglückt ihn zweimal. Der heimkehrende Ehemann hört gerade noch den überschwänglichen Dank des Bettlers und verlangt unter Prügeln die Zusammenhänge zu wissen. Da berichtet die Frau weinen, dass sie dem Armen ihre Minne als &amp;quot;Seelgerät&amp;quot; gespendet habe. Der Bauer bereut seinen Geiz und übergibt seiner Frau die Schlüsselgewalt. &lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Wer ein solches Almosen spendet, begeht keine Sünde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 440)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Stortz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_Rache_des_Ehemanns_(Heinrich_Kaufringer)&amp;diff=26148</id>
		<title>Die Rache des Ehemanns (Heinrich Kaufringer)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_Rache_des_Ehemanns_(Heinrich_Kaufringer)&amp;diff=26148"/>
		<updated>2025-03-09T14:29:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Stortz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Die Rache des Ehemanns; Die Vergeltung&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Heinrich Kaufringer&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Spätes 14. Jhd. ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1274, 1270)&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Landsberg am Lech ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1274, 1270)&amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = München, BSB: Cgm 270, 339r-349r [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0005/bsb00052961/images/]&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Sappler, Paul (Hg.): Heinrich Kaufringer. Werke]], Bd. 1, S. 140-153&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 738-767&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 738-767&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Bachorski, Hans-Jürgen: Ehe und Trieb, Gewalt und Besitz]], S. 9, 11; [[Beine, Birgit: Der Wolf in der Kutte]], S. 102, 138, 143f., 147-150, 174, 178, 191f., 201, 206, 282f., 321f., 332; [[Coxon, Sebastian: Laughter and Narrative in the Later Middle Ages]], S. 71, 76, 86, 95, 109, 148; [[Dimpel, Friedrich Michael: Sprech- und Beißwerkzeuge, Kunsthandwerk und Kunst]]; [[Euling, Karl: Studien über Heinrich Kaufringer]], S. 86-87; [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 69, 96, 120, 126; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 176, 183, 185-187, 206, 212, 217; [[Heiles, Marco: Heinrich Kaufringer Bibliographie 1809–2018]]; [[Hildenbrock, Aglaja: Heinrich Kaufringers &#039;Die Rache des Ehemannes&#039; in psychoanalytischer Betrachtung]]; [[Hoven, Heribert: Studien zur Erotik in der deutschen Märendichtung]], S. 116, 184; [[Jurchen, Sylvia: Die Geschichte auf dem Prüfstein der Moral]]; [[Jurchen, Sylvia: Kaufringer]]; [[Kellner, Johannes: Spuren frühneuzeitlicher Medialität in Heinrich Kaufringers Erzählen]]; [[Kerth, Sonja: Homo debilis]]; [[Londner, Monika: Eheauffassung und Darstellung der Frau in der spätmittelalterlichen Märendichtung]], S. 276f., 341, 346; [[Mühlherr, Anna: Gewaltsame Gaben]]; [[Nowakowski, Nina: Alternativen der Vergeltung]]; [[Nowakowski, Nina: Sprechen und Erzählen beim Stricker]], S. 25; [[Połczyńska, Edyta: Der Erzähler in der Märendichtung des Mittelalters]], S. 74, 75; [[Reichlin, Susanne: Ökonomien des Begehrens, Ökonomien des Erzählens]], S. 18, 179, 182, 188; [[Rippl, Coralie: Erzählen als Argumentationsspiel]], S. 1, 34, 147-210, 214, 261, 270, 275, 277f., 280f., 285, 296f., 299, 301, 303, 312, 335-337; [[Schallenberg, Andrea: Spiel mit Grenzen]], S. 104, 118, 174, 266, 384; [[Stede, Marga: Schreiben in der Krise]];  [[Stortz, Laura: Ludonarrative Grenzgänge]], S. 100-103., 119-122., 77; [[Wagner, Silvan: Grenzbetrachtungen]]; [[Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter]], S. 234, 257&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Die Frau eines Ritters vertreibt sich, während ihr Gatte zu Turnieren reitet, &lt;br /&gt;
ihre Zeit mit dem Pfarrer. Eines Tages verlangt der Pfaffe von ihr als Liebesbeweis zwei Backenzähne aus dem Munde ihres Mannes, Unter dem Vorwand, &lt;br /&gt;
sein übler Mundgeruch belästige sie, läßt die Frau ihrem Gatten zwei gesunde &lt;br /&gt;
Zähne ausbrechen und bringt sie ihrem Liebhaber, der daraus zwei Würfel &lt;br /&gt;
machen und sie in Silber fassen läßt. In weinseliger Laune vertraut der Pfarrer &lt;br /&gt;
dem Ritter bei einem Spiel an, die beiden kostbaren Würfel seien vor kurzem &lt;br /&gt;
noch als Zähne im Munde eines Ritters gestanden. Der Ritter erkennt den &lt;br /&gt;
Zusammenhang und beschließt, sich zu rächen. Er gibt vor, ein Turnier besuchen zu wollen, kehrt aber heimlich zurück und versteckt sich im Schlafgemach seiner Frau, in dem sich diese bald mit dem Pfarrer zum Minnespiel &lt;br /&gt;
einfindet. Nachdem beide eingeschlafen sind, schneidet er dem Geistlichen den &lt;br /&gt;
Hodensack ab. Diesen läßt er zu einem kostbaren Beutel verarbeiten und überreicht ihn später dem kranken Pfarrer als Geschenk. Dabei zwingt er seinen &lt;br /&gt;
Nebenbuhler unter Androhung des Todes dazu, der Frau die Zunge abzubeißen. &lt;br /&gt;
Als dies geschehen ist, verstößt er die Ungetreue in Gegenwart ihrer Verwandten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 485)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Stortz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Zahn&amp;diff=26147</id>
		<title>Der Zahn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Zahn&amp;diff=26147"/>
		<updated>2025-03-09T14:26:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Stortz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Zahn; The tooth&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Anon.&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Überlieferung um 1425&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Karlsruhe, Badische Landesbibliothek: Donaueschingen 104, 37ra-37vb [https://digital.blb-karlsruhe.de/urn/urn:nbn:de:bsz:31-1289] &amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Niewöhner, Heinrich (Hg.): Neues Gesamtabenteuer]], S. 134-135&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 4, S. 7-12&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 5, S. 433&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 600-602&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Altenhöfer, Florian: Der Zahn]]; [[Coxon, Sebastian: Laughter and Narrative in the Later Middle Ages]], S. 144; [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 8, 70, 96, 113, 247; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 207; [[Hufeland, Klaus: Die deutsche Schwankdichtung des Spätmittelalters]], S. 119; [[Połczyńska, Edyta: Der Erzähler in der Märendichtung des Mittelalters]], S. 32, 52; [[Rippl, Coralie: Erzählen als Argumentationsspiel]], S. 151-169; [[Schallenberg, Andrea: Spiel mit Grenzen]], S. 104; [[Schirmer, Karl-Heinz: Stil- und Motivuntersuchungen zur mittelhochdeutschen Versnovelle]], S. 233; [[Stortz, Laura: Ludonarrative Grenzgänge]], 74f., 100, 120f.; [[Strasser, Ingrid: Vornovellistisches Erzählen]], S. 191f.&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Die Frau eines einfältigen Mannes redet, um mit ihrem Liebhaber allein zu sein, &lt;br /&gt;
ihrem Gatten ein, er sei krank und müsse sich ins Bett legen. Als sie dann den &lt;br /&gt;
Buhlen ihrer unwandelbaren Liebe versichert, fordert er von ihr als Liebesbeweis einen gesunden Backenzahn aus dem Munde ihres Ehemannes. Sie klagt &lt;br /&gt;
daraufhin ihrem Manne, wie sehr sie der Geruch eines faulen Zahns in seinem &lt;br /&gt;
Munde belästige, und dieser läßt sich aus Liebe zu seiner Gattin den Zahn ziehen. &lt;br /&gt;
Die Frau bringt ihn ihrem Liebhaber, doch der ist über ihre Skrupellosigkeit &lt;br /&gt;
so erschrocken, daß er sich von ihr zurückzieht.&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Noch heute &lt;br /&gt;
gibt es solche Frauen; der Teufel möge sie holen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 537)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Stortz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Hasenbraten_(Der_Vriolsheimer)&amp;diff=26146</id>
		<title>Der Hasenbraten (Der Vriolsheimer)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Hasenbraten_(Der_Vriolsheimer)&amp;diff=26146"/>
		<updated>2025-03-09T14:26:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Stortz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Hasenbraten; Der entlaufene Hasenbraten; Roast hare&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Vriolsheimer&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = 2. Hälfte 13. Jhd.?&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Heidelberg, UB: Cpg 341, 363ra-363vb, 371ra [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341]&amp;lt;br /&amp;gt;Cologny, Fondation Martin Bodmer: Cod. Bodmer 72, 251vb-252va [http://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072] &lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Niewöhner, Heinrich (Hg.): Neues Gesamtabenteuer]], S. 108-110&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 1/2, S. 402-407&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schulz-Grobert, Jürgen (Hg.): Kleinere mittelhochdeutsche Verserzählungen]], S. 90-97&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 2, S. 149-152&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 5, S. 170&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schulz-Grobert, Jürgen (Hg.): Kleinere mittelhochdeutsche Verserzählungen]], S. 90-97&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 262-265&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Beine, Birgit: Der Wolf in der Kutte]], S. 100, 129f., 188, 191, 194, 208, 218, 282; [[Dicke, Gerd: Der Vriolsheimer, &#039;Der Hasenbraten&#039;]]; [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 67, 90, 97, 203; [[Frosch-Freiburg, Frauke: Schwankmären und Fabliaux]], S. 69-75; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 26, 127f., 131, 138, 140f., 193, 219f., 225; [[Hufeland, Klaus: Die deutsche Schwankdichtung des Spätmittelalters]], S. 112; [[Londner, Monika: Eheauffassung und Darstellung der Frau in der spätmittelalterlichen Märendichtung]], S. 311; [[Mihm, Arend: Überlieferung und Verbreitung der Märendichtung im Spätmittelalter]], S. 52; [[Mühlherr, Anna: Nüsse und Hasenbraten]]; [[Schallenberg, Andrea: Spiel mit Grenzen]], S. 384; [[Schirmer, Karl-Heinz: Stil- und Motivuntersuchungen zur mittelhochdeutschen Versnovelle]], S. 91; [[Stortz, Laura: Ludonarrative Grenzgänge]], S. 81f., 103, 123; [[Strasser, Ingrid: Vornovellistisches Erzählen]], S. 190, 225, 292, 331; [[Zapf, Volker: Der Vriolsheimer]]; [[Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter]], S. 23 A. 67, 24, 234&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Ein Ritter erlegt zwei Hasen, läßt sie gut zubereiten und lädt auf Anraten seiner &lt;br /&gt;
Frau den Pfarrer zum Schmause ein. Wahrend der Ritter noch die sonntägliche &lt;br /&gt;
Messe hört, verspeist die Frau jedoch mit ihren weiblichen Verwandten zunächst &lt;br /&gt;
einen und dann auch noch den anderen Hasen. Als der Hausherr mit seinem &lt;br /&gt;
Gast hungrig nach Hause kommt, erklärt sie ihm, das Essen sei noch nicht fertig. &lt;br /&gt;
Der Ritter ist zornig und wetzt inzwischen sein Messer für das bevorstehende &lt;br /&gt;
Mahl. Als der Pfarrer sich insgeheim bei der Frau nach dem Unmut ihres Gatten &lt;br /&gt;
erkundigt, gibt sie ihm listig zu verstehen, daß er und sie fälschlich beschuldigt &lt;br /&gt;
worden seien, ein unerlaubtes Verhältnis zu haben. Da fürchtet der Gast, es &lt;br /&gt;
könne ihm so ergehen, wie schon manchem Pfaffen wegen heimlicher Minne &lt;br /&gt;
geschehen sei, und reitet verstohlen weg. Jetzt erzählt die Frau ihrem Gatten, &lt;br /&gt;
der Pfarrer habe sich mit den Hasenbraten aus dem Staube gemacht. Der Ritter &lt;br /&gt;
setzt dem „Dieb“ nach, der die Rufe des Verfolgers im Sinne seiner eigenen &lt;br /&gt;
Interpretation der Situation mißversteht und sich schließlich in seine Kirche &lt;br /&gt;
rettet. Als der Ritter zu Hause den wahren Sachverhalt erfährt, sieht er seiner &lt;br /&gt;
Frau den Scherz freundlich nach. - Verfassersignatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 532)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Stortz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Das_Almosen&amp;diff=26145</id>
		<title>Das Almosen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Das_Almosen&amp;diff=26145"/>
		<updated>2025-03-09T14:25:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Stortz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Das Almosen; Almosen der Minne; Das warme Almosen; The alms&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Anon. (Heinrich der Teichner nach Cod. 2848)&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Frühes 14. Jhd.?&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Heidelberg, UB: Cpg 341, 357rb [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341]&amp;lt;br /&amp;gt;Cologny, Fondation Martin Bodmer: Cod. Bodmer 72, 250ra-251ra [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072]&amp;lt;br /&amp;gt;Wien, ÖNB: Cod. 2885, 163ra-164ra [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2759142.xml&amp;amp;dvs=1541535790724~43&amp;amp;locale=de&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=]&amp;lt;br /&amp;gt;Innsbruck, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum: FB 32001, 80vb-81rb&amp;lt;br /&amp;gt;Handschrift des Herrn I. A. S. (verschollen): Nr. 7b [verschollen]&amp;lt;br /&amp;gt;Karlsruhe, Badische Landesbibliothek: Karlsruhe 408, 27ra-28rb [https://digital.blb-karlsruhe.de/urn/urn:nbn:de:bsz:31-1298]&amp;lt;br /&amp;gt;Wien, ÖNB: Cod. 2848, 232r-233v&amp;lt;br /&amp;gt;Berlin, Staatsbibliothek: Mgf 1413, 226r [Fragment, V. 1-8] [https://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht?PPN=PPN662363183&amp;amp;PHYSID=PHYS_0001&amp;amp;DMDID=]&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Niewöhner, Heinrich (Hg.): Neues Gesamtabenteuer]], S. 53-57&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 1/2, S. 338-352&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schulz-Grobert, Jürgen (Hg.): Kleinere mittelhochdeutsche Verserzählungen]], S. 98-105&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 2, S. 245-248&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ernst, Paul (Hg.): Altdeutsche Mären und Schwänke]], S. 109-112&amp;lt;br /&amp;gt;[[Fischer, Hanns (Hg.): Die schönsten Schwankerzählungen des deutschen Mittelalters]], S. 68-70&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 5, S. 155f.&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schulz-Grobert, Jürgen (Hg.): Kleinere mittelhochdeutsche Verserzählungen]], S. 98-105&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 742-744&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung           = [[Bachorski, Hans-Jürgen: Ehe und Trieb, Gewalt und Besitz]], S. 6; [[Beine, Birgit: Der Wolf in der Kutte]], S. 287, 299; [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]] S. 31, 56, 65, 90, 96, 143, 166, 278; [[Hoven, Heribert: Studien zur Erotik in der deutschen Märendichtung]], S. 111, 115, 130f., 338; [[Hufeland, Klaus: Die deutsche Schwankdichtung des Spätmittelalters]], S. 112; [[Londner, Monika: Eheauffassung und Darstellung der Frau in der spätmittelalterlichen Märendichtung]], S. 267f., 270, 284, 293, 313-316; [[Mihm, Arend: Überlieferung und Verbreitung der Märendichtung im Spätmittelalter]], S. 52, 66, 68, 76f., 115; [[Połczyńska, Edyta: Der Erzähler in der Märendichtung des Mittelalters]], S. 34, 64; [[Rasch, Wolfdietrich: Realismus in der Erzählweise deutscher Versnovellen des 13. und 14. Jahrhunderts]]; [[Reichlin, Susanne: Ökonomien des Begehrens, Ökonomien des Erzählens]], S. 62, 105; [[Schallenberg, Andrea: Spiel mit Grenzen]], S. 225, 240-245, 247f., 256, 269; [[Schirmer, Karl-Heinz: Stil- und Motivuntersuchungen zur mittelhochdeutschen Versnovelle]], S. 276, 293; [[Stortz, Laura: Ludonarrative Grenzgänge]], S. 110f.; [[Strasser, Ingrid: Vornovellistisches Erzählen]], S. 170, 292; [[Zapf, Volker: Das Almosen]]; [[Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter]], S. 23 u. A. 67, 234f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Ein Bauer ist so geizig, dass er alle Nahrungsmittel stets unter Verschluss hält und seiner Frau den Zugang dazu verwehrt. Eines Tages bittet in seiner Abwesenheit ein Bettler die Bäuerin um eine milde Gabe. Die bietet ihm, da sie nichts anderes zu verschenken hat, ihre Minne als Almosen und beglückt ihn zweimal. Der heimkehrende Ehemann hört gerade noch den überschwänglichen Dank des Bettlers und verlangt unter Prügeln die Zusammenhänge zu wissen. Da berichtet die Frau weinen, dass sie dem Armen ihre Minne als &amp;quot;Seelgerät&amp;quot; gespendet habe. Der Bauer bereut seinen Geiz und übergibt seiner Frau die Schlüsselgewalt. &lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Wer ein solches Almosen spendet, begeht keine Sünde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 440)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Stortz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_Heidin_IV/B&amp;diff=26144</id>
		<title>Die Heidin IV/B</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_Heidin_IV/B&amp;diff=26144"/>
		<updated>2025-03-09T14:24:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Stortz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Die Heidin IV; Die Heidin B; The heathen lady (version B/IV)&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Anon.&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Wende 13. - 14. Jhd. ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1154)&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Ostfränkisch ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1154)&amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Heidelberg, UB: Cpg 341, 111rb-123ra [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341]&amp;lt;br /&amp;gt;Cologny, Fondation Martin Bodmer: Cod. Bodmer 72, 112rb-118ra [http://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072]&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 364-469&amp;lt;br /&amp;gt;[[Pfannmüller, Ludwig: Die vier Redaktionen der Heidin]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 1/1, S. 236-392&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ernst, Paul (Hg.): Altdeutsche Mären und Schwänke]], S. 401-442&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 364-469&amp;lt;br /&amp;gt;[[Pretzel, Ulrich (Hg.): Deutsche Erzählungen des Mittelalters]], S. 135-163&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 5, S. 79-93&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 1, S. 389-439&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Dimpel, Friedrich Michael: iuwer rede habe nie so grôze kraft]]; [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 5, 21, 58, 67, 87, 110, 114, 118, 182, 228-230, 240; [[Gröchenig, Hans: Ein Fragment einer mittelalterlichen Maerenschrift aus der UB Klagenfurt]]; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 156, 173; [[Hoven, Heribert: Studien zur Erotik in der deutschen Märendichtung]], S. 31, 35, 61, 94-96, 380; [[Philipowski, Katharina: Aporien von dienst und lôn in lyrischen und narrativen Texten am Beispiel von Mauritius von Craûn und Heidin]]; [[Pfannmüller, Ludwig: Die vier Redaktionen der Heidin]]; [[Philipowski, Katharina: Die Heidin]]; [[Połczyńska, Edyta: Der Erzähler in der Märendichtung des Mittelalters]], S. 20, 24, 25, 40, 54, 59; [[Schirmer, Karl-Heinz: Die Heidin]]; [[Pretzel, Ulrich: Geleitwort]]; [[Schallenberg, Andrea: Spiel mit Grenzen]], S. 154, 331, 395; [[Schirmer, Karl-Heinz: Stil- und Motivuntersuchungen zur mittelhochdeutschen Versnovelle]], S. 8, 27, 79, 82, 89f., 95, 104, 144, 193-202, 217, 241, 266; [[Stortz, Laura: Ludonarrative Grenzgänge]], S. 86-87; [[Wagner, Silvan: Gott und die Heiden in den vier Redaktionen der Heidin]]; [[Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter]], S. 236, 242-245, 248, 254, 256, 288, 312 u. A. 79, 318, 332 u. A. 114, 335-346, 365-386, 440, 443&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
In den Hauptzügen der [[Die Heidin I/A|Version A]] entsprechend, aber breiter erzählt. Abweichungen: Das Liebespaar trägt Namen (Rheingraf Alpharius von Lebenberc &lt;br /&gt;
und Königin Demuot); sie ruft ihn nicht auf den Rat der Alten, sondern aus &lt;br /&gt;
eigenem Antrieb zurück und verspricht ihm auch keine Schätze, wenn er nach &lt;br /&gt;
Hause zurückkehre; der obere Teil der Heidin verärgert den Gatten durch sinnlose Antworten; am Schluß zieht die Heidin mit dem Grafen in seine Heimat, &lt;br /&gt;
wo sie sich taufen läßt. Der Heide aber beklagt bitter den Verlust seiner Gattin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 473)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Stortz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Zahn&amp;diff=26143</id>
		<title>Der Zahn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Zahn&amp;diff=26143"/>
		<updated>2025-03-09T14:23:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Stortz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Zahn; The tooth&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Anon.&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Überlieferung um 1425&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Karlsruhe, Badische Landesbibliothek: Donaueschingen 104, 37ra-37vb [https://digital.blb-karlsruhe.de/urn/urn:nbn:de:bsz:31-1289] &amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Niewöhner, Heinrich (Hg.): Neues Gesamtabenteuer]], S. 134-135&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 4, S. 7-12&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 5, S. 433&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 600-602&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Altenhöfer, Florian: Der Zahn]]; [[Coxon, Sebastian: Laughter and Narrative in the Later Middle Ages]], S. 144; [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 8, 70, 96, 113, 247; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 207; [[Hufeland, Klaus: Die deutsche Schwankdichtung des Spätmittelalters]], S. 119; [[Połczyńska, Edyta: Der Erzähler in der Märendichtung des Mittelalters]], S. 32, 52; [[Rippl, Coralie: Erzählen als Argumentationsspiel]], S. 151-169; [[Schallenberg, Andrea: Spiel mit Grenzen]], S. 104; [[Schirmer, Karl-Heinz: Stil- und Motivuntersuchungen zur mittelhochdeutschen Versnovelle]], S. 233; [[Stortz, Laura: Ludonarrative Grenzgänge]], 74f., S. 100, S. 120f.; [[Strasser, Ingrid: Vornovellistisches Erzählen]], S. 191f.&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Die Frau eines einfältigen Mannes redet, um mit ihrem Liebhaber allein zu sein, &lt;br /&gt;
ihrem Gatten ein, er sei krank und müsse sich ins Bett legen. Als sie dann den &lt;br /&gt;
Buhlen ihrer unwandelbaren Liebe versichert, fordert er von ihr als Liebesbeweis einen gesunden Backenzahn aus dem Munde ihres Ehemannes. Sie klagt &lt;br /&gt;
daraufhin ihrem Manne, wie sehr sie der Geruch eines faulen Zahns in seinem &lt;br /&gt;
Munde belästige, und dieser läßt sich aus Liebe zu seiner Gattin den Zahn ziehen. &lt;br /&gt;
Die Frau bringt ihn ihrem Liebhaber, doch der ist über ihre Skrupellosigkeit &lt;br /&gt;
so erschrocken, daß er sich von ihr zurückzieht.&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Noch heute &lt;br /&gt;
gibt es solche Frauen; der Teufel möge sie holen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 537)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Stortz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Hasenbraten_(Der_Vriolsheimer)&amp;diff=26142</id>
		<title>Der Hasenbraten (Der Vriolsheimer)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Hasenbraten_(Der_Vriolsheimer)&amp;diff=26142"/>
		<updated>2025-03-09T14:21:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Stortz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Hasenbraten; Der entlaufene Hasenbraten; Roast hare&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Vriolsheimer&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = 2. Hälfte 13. Jhd.?&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Heidelberg, UB: Cpg 341, 363ra-363vb, 371ra [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341]&amp;lt;br /&amp;gt;Cologny, Fondation Martin Bodmer: Cod. Bodmer 72, 251vb-252va [http://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072] &lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Niewöhner, Heinrich (Hg.): Neues Gesamtabenteuer]], S. 108-110&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 1/2, S. 402-407&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schulz-Grobert, Jürgen (Hg.): Kleinere mittelhochdeutsche Verserzählungen]], S. 90-97&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 2, S. 149-152&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 5, S. 170&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schulz-Grobert, Jürgen (Hg.): Kleinere mittelhochdeutsche Verserzählungen]], S. 90-97&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 262-265&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Beine, Birgit: Der Wolf in der Kutte]], S. 100, 129f., 188, 191, 194, 208, 218, 282; [[Dicke, Gerd: Der Vriolsheimer, &#039;Der Hasenbraten&#039;]]; [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 67, 90, 97, 203; [[Frosch-Freiburg, Frauke: Schwankmären und Fabliaux]], S. 69-75; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 26, 127f., 131, 138, 140f., 193, 219f., 225; [[Hufeland, Klaus: Die deutsche Schwankdichtung des Spätmittelalters]], S. 112; [[Londner, Monika: Eheauffassung und Darstellung der Frau in der spätmittelalterlichen Märendichtung]], S. 311; [[Mihm, Arend: Überlieferung und Verbreitung der Märendichtung im Spätmittelalter]], S. 52; [[Mühlherr, Anna: Nüsse und Hasenbraten]]; [[Schallenberg, Andrea: Spiel mit Grenzen]], S. 384; [[Schirmer, Karl-Heinz: Stil- und Motivuntersuchungen zur mittelhochdeutschen Versnovelle]], S. 91; [[Stortz, Laura: Ludonarrative Grenzgänge]], S. 81f., S. 103, S. 123; [[Strasser, Ingrid: Vornovellistisches Erzählen]], S. 190, 225, 292, 331; [[Zapf, Volker: Der Vriolsheimer]]; [[Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter]], S. 23 A. 67, 24, 234&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Ein Ritter erlegt zwei Hasen, läßt sie gut zubereiten und lädt auf Anraten seiner &lt;br /&gt;
Frau den Pfarrer zum Schmause ein. Wahrend der Ritter noch die sonntägliche &lt;br /&gt;
Messe hört, verspeist die Frau jedoch mit ihren weiblichen Verwandten zunächst &lt;br /&gt;
einen und dann auch noch den anderen Hasen. Als der Hausherr mit seinem &lt;br /&gt;
Gast hungrig nach Hause kommt, erklärt sie ihm, das Essen sei noch nicht fertig. &lt;br /&gt;
Der Ritter ist zornig und wetzt inzwischen sein Messer für das bevorstehende &lt;br /&gt;
Mahl. Als der Pfarrer sich insgeheim bei der Frau nach dem Unmut ihres Gatten &lt;br /&gt;
erkundigt, gibt sie ihm listig zu verstehen, daß er und sie fälschlich beschuldigt &lt;br /&gt;
worden seien, ein unerlaubtes Verhältnis zu haben. Da fürchtet der Gast, es &lt;br /&gt;
könne ihm so ergehen, wie schon manchem Pfaffen wegen heimlicher Minne &lt;br /&gt;
geschehen sei, und reitet verstohlen weg. Jetzt erzählt die Frau ihrem Gatten, &lt;br /&gt;
der Pfarrer habe sich mit den Hasenbraten aus dem Staube gemacht. Der Ritter &lt;br /&gt;
setzt dem „Dieb“ nach, der die Rufe des Verfolgers im Sinne seiner eigenen &lt;br /&gt;
Interpretation der Situation mißversteht und sich schließlich in seine Kirche &lt;br /&gt;
rettet. Als der Ritter zu Hause den wahren Sachverhalt erfährt, sieht er seiner &lt;br /&gt;
Frau den Scherz freundlich nach. - Verfassersignatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 532)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Stortz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Das_Almosen&amp;diff=26141</id>
		<title>Das Almosen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Das_Almosen&amp;diff=26141"/>
		<updated>2025-03-09T14:18:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Stortz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Das Almosen; Almosen der Minne; Das warme Almosen; The alms&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Anon. (Heinrich der Teichner nach Cod. 2848)&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Frühes 14. Jhd.?&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Heidelberg, UB: Cpg 341, 357rb [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341]&amp;lt;br /&amp;gt;Cologny, Fondation Martin Bodmer: Cod. Bodmer 72, 250ra-251ra [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072]&amp;lt;br /&amp;gt;Wien, ÖNB: Cod. 2885, 163ra-164ra [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2759142.xml&amp;amp;dvs=1541535790724~43&amp;amp;locale=de&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=]&amp;lt;br /&amp;gt;Innsbruck, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum: FB 32001, 80vb-81rb&amp;lt;br /&amp;gt;Handschrift des Herrn I. A. S. (verschollen): Nr. 7b [verschollen]&amp;lt;br /&amp;gt;Karlsruhe, Badische Landesbibliothek: Karlsruhe 408, 27ra-28rb [https://digital.blb-karlsruhe.de/urn/urn:nbn:de:bsz:31-1298]&amp;lt;br /&amp;gt;Wien, ÖNB: Cod. 2848, 232r-233v&amp;lt;br /&amp;gt;Berlin, Staatsbibliothek: Mgf 1413, 226r [Fragment, V. 1-8] [https://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht?PPN=PPN662363183&amp;amp;PHYSID=PHYS_0001&amp;amp;DMDID=]&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Niewöhner, Heinrich (Hg.): Neues Gesamtabenteuer]], S. 53-57&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 1/2, S. 338-352&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schulz-Grobert, Jürgen (Hg.): Kleinere mittelhochdeutsche Verserzählungen]], S. 98-105&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 2, S. 245-248&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ernst, Paul (Hg.): Altdeutsche Mären und Schwänke]], S. 109-112&amp;lt;br /&amp;gt;[[Fischer, Hanns (Hg.): Die schönsten Schwankerzählungen des deutschen Mittelalters]], S. 68-70&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 5, S. 155f.&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schulz-Grobert, Jürgen (Hg.): Kleinere mittelhochdeutsche Verserzählungen]], S. 98-105&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 742-744&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung           = [[Bachorski, Hans-Jürgen: Ehe und Trieb, Gewalt und Besitz]], S. 6; [[Beine, Birgit: Der Wolf in der Kutte]], S. 287, 299; [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]] S. 31, 56, 65, 90, 96, 143, 166, 278; [[Hoven, Heribert: Studien zur Erotik in der deutschen Märendichtung]], S. 111, 115, 130f., 338; [[Hufeland, Klaus: Die deutsche Schwankdichtung des Spätmittelalters]], S. 112; [[Londner, Monika: Eheauffassung und Darstellung der Frau in der spätmittelalterlichen Märendichtung]], S. 267f., 270, 284, 293, 313-316; [[Mihm, Arend: Überlieferung und Verbreitung der Märendichtung im Spätmittelalter]], S. 52, 66, 68, 76f., 115; [[Połczyńska, Edyta: Der Erzähler in der Märendichtung des Mittelalters]], S. 34, 64; [[Rasch, Wolfdietrich: Realismus in der Erzählweise deutscher Versnovellen des 13. und 14. Jahrhunderts]]; [[Reichlin, Susanne: Ökonomien des Begehrens, Ökonomien des Erzählens]], S. 62, 105; [[Schallenberg, Andrea: Spiel mit Grenzen]], S. 225, 240-245, 247f., 256, 269; [[Schirmer, Karl-Heinz: Stil- und Motivuntersuchungen zur mittelhochdeutschen Versnovelle]], S. 276, 293; [[Stortz, Laura: Ludonarrative Grenzgänge]], S.110f.; [[Strasser, Ingrid: Vornovellistisches Erzählen]], S. 170, 292; [[Zapf, Volker: Das Almosen]]; [[Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter]], S. 23 u. A. 67, 234f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Ein Bauer ist so geizig, dass er alle Nahrungsmittel stets unter Verschluss hält und seiner Frau den Zugang dazu verwehrt. Eines Tages bittet in seiner Abwesenheit ein Bettler die Bäuerin um eine milde Gabe. Die bietet ihm, da sie nichts anderes zu verschenken hat, ihre Minne als Almosen und beglückt ihn zweimal. Der heimkehrende Ehemann hört gerade noch den überschwänglichen Dank des Bettlers und verlangt unter Prügeln die Zusammenhänge zu wissen. Da berichtet die Frau weinen, dass sie dem Armen ihre Minne als &amp;quot;Seelgerät&amp;quot; gespendet habe. Der Bauer bereut seinen Geiz und übergibt seiner Frau die Schlüsselgewalt. &lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Wer ein solches Almosen spendet, begeht keine Sünde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 440)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Stortz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Stortz,_Laura:_Ludonarrative_Grenzg%C3%A4nge&amp;diff=26140</id>
		<title>Stortz, Laura: Ludonarrative Grenzgänge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Stortz,_Laura:_Ludonarrative_Grenzg%C3%A4nge&amp;diff=26140"/>
		<updated>2025-03-09T14:14:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Stortz: /* Behandelte Kleinepik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Zitation==&lt;br /&gt;
Stortz, Laura: Ludonarrative Grenzgänge. Gewalt und Moral in Märe und Videospiel. Tübingen, Phil. Diss. 2024. ([https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/handle/10900/155807 online)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Printversion:&lt;br /&gt;
Stortz, Laura: Ludonarrative Grenzgänge. Gewalt und Moral in Märe und Videospiel. Glückstadt 2025. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Die Dissertation verbindet einen literaturtheoretischen Ansatz mit Konzepten der Game Studies, um einen neuen Zugang zur mittelalterlichen Märendichtung vorzuschlagen. Mären ähneln in ihrem strukturellen Aufbau und vor allem in ihrer inkohärenten Erzählweise dem modernen Videospiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Behandelte Kleinepik==&lt;br /&gt;
*[[Das Almosen]]&lt;br /&gt;
*[[Der Hasenbraten (Der Vriolsheimer)]]&lt;br /&gt;
*[[Der Zahn]]&lt;br /&gt;
*[[Die Heidin IV/B]]&lt;br /&gt;
*[[Die Rache des Ehemanns (Heinrich Kaufringer)]]&lt;br /&gt;
*[[Die unschuldige Mörderin (Heinrich Kaufringer)]]&lt;br /&gt;
*[[Drei listige Frauen B (Heinrich Kaufringer)]]&lt;br /&gt;
*[[Die drei Mönche von Kolmar (Niemand)]]&lt;br /&gt;
*[[Der fünfmal getötete Pfarrer (Hans Rosenplüt)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Stortz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Stortz,_Laura:_Ludonarrative_Grenzg%C3%A4nge&amp;diff=26139</id>
		<title>Stortz, Laura: Ludonarrative Grenzgänge</title>
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		<updated>2025-03-09T14:12:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Stortz: Die Seite wurde neu angelegt: „==Zitation== Stortz, Laura: Ludonarrative Grenzgänge. Gewalt und Moral in Märe und Videospiel. Tübingen, Phil. Diss. 2024. ([https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/handle/10900/155807 online)]  Printversion: Stortz, Laura: Ludonarrative Grenzgänge. Gewalt und Moral in Märe und Videospiel. Glückstadt 2025.   ==Beschreibung== Die Dissertation verbindet einen literaturtheoretischen Ansatz mit Konzepten der Game Studies, um einen neuen Zugang zur…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Zitation==&lt;br /&gt;
Stortz, Laura: Ludonarrative Grenzgänge. Gewalt und Moral in Märe und Videospiel. Tübingen, Phil. Diss. 2024. ([https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/handle/10900/155807 online)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Printversion:&lt;br /&gt;
Stortz, Laura: Ludonarrative Grenzgänge. Gewalt und Moral in Märe und Videospiel. Glückstadt 2025. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Die Dissertation verbindet einen literaturtheoretischen Ansatz mit Konzepten der Game Studies, um einen neuen Zugang zur mittelalterlichen Märendichtung vorzuschlagen. Mären ähneln in ihrem strukturellen Aufbau und vor allem in ihrer inkohärenten Erzählweise dem modernen Videospiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Behandelte Kleinepik==&lt;br /&gt;
[[Das Almosen]]&lt;br /&gt;
[[Der Hasenbraten (Der Vriolsheimer)]]&lt;br /&gt;
[[Der Zahn]]&lt;br /&gt;
[[Die Heidin IV/B]]&lt;br /&gt;
[[Die Rache des Ehemanns (Heinrich Kaufringer)]]&lt;br /&gt;
[[Die unschuldige Mörderin (Heinrich Kaufringer)]]&lt;br /&gt;
[[Drei listige Frauen B (Heinrich Kaufringer)]]&lt;br /&gt;
[[Die drei Mönche von Kolmar (Niemand)]]&lt;br /&gt;
[[Der fünfmal getötete Pfarrer (Hans Rosenplüt)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Stortz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_Suche_nach_dem_gl%C3%BCcklichen_Ehepaar_(Heinrich_Kaufringer)&amp;diff=26114</id>
		<title>Die Suche nach dem glücklichen Ehepaar (Heinrich Kaufringer)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_Suche_nach_dem_gl%C3%BCcklichen_Ehepaar_(Heinrich_Kaufringer)&amp;diff=26114"/>
		<updated>2025-03-06T09:28:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Stortz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Das glückliche Ehepaar; Die Suche nach dem glücklichen Ehepaar&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Heinrich Kaufringer&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Spätes 14. Jhd. ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1279, 1270) &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Landsberg am Lech ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1279, 1270)&amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = München, BSB: Cgm 270, 302r-311v [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0005/bsb00052961/images/]&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Sappler, Paul (Hg.): Heinrich Kaufringer. Werke]], Bd. 1, S. 92-104&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 768-797&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 768-797&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Beine, Birgit: Der Wolf in der Kutte]], S. 138, 148-150, 201, 204, 296f., 318-320; [[Coxon, Sebastian: Laughter and Narrative in the Later Middle Ages]], S. 86, 97, 148, 174 Anm. 14; [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 69, 114; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 183-185, 217; [[Heiles, Marco: Heinrich Kaufringer Bibliographie 1809–2018]]; [[Hoven, Heribert: Studien zur Erotik in der deutschen Märendichtung]], S. 116, 182f.; [[Jurchen, Sylvia: Kaufringer]]; [[Knaeble, Susanne: Bedrohte Männlichkeit]]; [[Nowakowski, Nina: Personelle Prägnanz]]; [[Paulnsteiner, Verena: Eine Analyse der &amp;quot;bösen Frau&amp;quot; / des &amp;quot;üblen wîps&amp;quot; in ausgewählten mittelhochdeutschen Mären]]; [[Połczyńska, Edyta: Der Erzähler in der Märendichtung des Mittelalters]], S. 22, 76; [[Reichlin, Susanne: Ökonomien des Begehrens, Ökonomien des Erzählens]], S. 157, 177, 187f., 197, 211-213; [[Rippl, Coralie: Erzählen als Argumentationsspiel]], S. 35, 283, 286f., 290, 292f.; [[Schallenberg, Andrea: Spiel mit Grenzen]], S. 37, 103, 173f., 229; [[Schirmer, Karl-Heinz: Stil- und Motivuntersuchungen zur mittelhochdeutschen Versnovelle]], S. 11; [[Schneider, Martin: Kampf, Streit und Konkurrenz]], S. 120-141, 234, 238, 241f., 246f.; [[Stortz, Laura &amp;quot;It&#039;s time to beat the mind game&amp;quot;]]; [[Wagner, Silvan: Grenzbetrachtungen]]; [[Stede, Marga: Schreiben in der Krise]]; [[Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter]], S. 236&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Promythion===&lt;br /&gt;
In einer rechten Ehe sind Mann und Frau ein Herz und eine Seele. &lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Ein Mann lebt mit seiner schönen und tugendhaften Frau in einer Ehe, die in der ganzen Stadt als vollkommen gilt. Das Leben des Mannes wird aber &lt;br /&gt;
verbittert durch den übergroßen Geiz seiner Frau, und es quält ihn der Gedanke, &lt;br /&gt;
daß seine Ehe nur dem Schein nach glücklich ist. Unter dem Vorwand einer &lt;br /&gt;
Handelsreise verläßt er seine Frau und beschließt nachzuforschen, ob irgendwo &lt;br /&gt;
ein wahrhaft glückliches Paar lebt. Fünf Jahre zieht er so umher, bis er endlich &lt;br /&gt;
einen Bürger findet, der mit seiner Frau offensichtlich in ungetrübtem Glück &lt;br /&gt;
lebt. Wie er jenem aber den Grund seiner Reise berichtet, lädt ihn der zu Gast &lt;br /&gt;
in sein Haus, und er wird Zeuge, wie die Frau am Abend aus der Hirnschale &lt;br /&gt;
eines Pfarrers trinken muß, der einmal ihr Liebhaber war und von ihrem Mann &lt;br /&gt;
getötet wurde. Da setzt der Mann seine Reise fort, bis er nach langem Suchen &lt;br /&gt;
wiederum bei einem Paar einkehrt, das einträchtig miteinander zu leben scheint. &lt;br /&gt;
Auf Befragen erzählt er seinem Gastgeber, was ihn in der Welt umhertreibt. Da &lt;br /&gt;
führt ihn der in den Keller, wo ein bärenstarker Bauer angekettet ist, der der &lt;br /&gt;
Hausfrau, die ehemals in der ganzen Stadt übel beleumdet war, immer dann &lt;br /&gt;
als Liebhaber dient, wenn sie nach fremder Minne begehrt: seither wird allgemein ihre Tugend gerühmt, aber ihr Mann weist betrübt auf seine Kinder, &lt;br /&gt;
die allesamt von dem Bauern gezeugt worden sind. Der Mann folgt nun dem &lt;br /&gt;
Rat seines Gastgebers und kehrt mit seinem letzten Reisegeld nach Hause zurück. Fortan erträgt er geduldig den Geiz seiner Frau und ist dankbar, daß keine &lt;br /&gt;
schlimmere Untugend das Einvernehmen ihrer Ehe beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Ein rechtschaffener Mann soll seiner Frau kleine Fehler nachsehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 485f.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezeption==&lt;br /&gt;
Die Geschichte wird wiedererzählt in [[Jurchen, Sylvia/Wagner, Silvan (Hg.): Man sol mich hubschen luten lesen]], S. 9-16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Stortz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Stortz,_Laura_%22It%27s_time_to_beat_the_mind_game%22&amp;diff=26113</id>
		<title>Stortz, Laura &quot;It&#039;s time to beat the mind game&quot;</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Stortz,_Laura_%22It%27s_time_to_beat_the_mind_game%22&amp;diff=26113"/>
		<updated>2025-03-06T09:26:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Stortz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Zitation==&lt;br /&gt;
Stortz, Laura &amp;quot;It&#039;s time to beat the mind game&amp;quot; - Ludisches Erzählen und das Spiel mit der Moral. In: PAIDIA – Zeitschrift für Computerspielforschung. 07.03.2019 ([https://paidia.de/its-time-to-beat-the-mind-game-ludisches-erzaehlen-und-das-spiel-mit-der-moral/ online])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Ludologischer Beitrag zu [[Die Suche nach dem glücklichen Ehepaar (Heinrich Kaufringer)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Stortz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Stortz,_Laura_%22It%27s_time_to_beat_the_mind_game%22&amp;diff=26112</id>
		<title>Stortz, Laura &quot;It&#039;s time to beat the mind game&quot;</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Stortz,_Laura_%22It%27s_time_to_beat_the_mind_game%22&amp;diff=26112"/>
		<updated>2025-03-06T09:24:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laura Stortz: Die Seite wurde neu angelegt: „==Zitation== Stortz, Laura &amp;quot;It&amp;#039;s time to beat the mind game&amp;quot; - Ludisches Erzählen und das Spiel mit der Moral. In: PAIDIA – Zeitschrift für Computerspielforschung. 07.03.2019 ([https://paidia.de/its-time-to-beat-the-mind-game-ludisches-erzaehlen-und-das-spiel-mit-der-moral/ online])  ==Beschreibung== Ludologischer Beitrag zu Die Suche nach dem glücklichen Ehepaar (Heinrich Kaufringer).  Kategorie:Forschung Märe/Versnovelle“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Zitation==&lt;br /&gt;
Stortz, Laura &amp;quot;It&#039;s time to beat the mind game&amp;quot; - Ludisches Erzählen und das Spiel mit der Moral. In: PAIDIA – Zeitschrift für Computerspielforschung. 07.03.2019 ([https://paidia.de/its-time-to-beat-the-mind-game-ludisches-erzaehlen-und-das-spiel-mit-der-moral/ online])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Ludologischer Beitrag zu [[Die Suche nach dem glücklichen Ehepaar (Heinrich Kaufringer)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Märe/Versnovelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Laura Stortz</name></author>
	</entry>
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