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	<title>Brevitas Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_Heidin_II&amp;diff=16761</id>
		<title>Die Heidin II</title>
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		<updated>2021-04-21T23:55:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Die Heidin II; The heathen lady (version II)&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Anon.&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien, ÖNB. Cod. 2885, 67v-84v [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2759142.xml&amp;amp;dvs=1541659152778~357&amp;amp;locale=de_DE&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=]&amp;lt;br /&amp;gt;Innsbruck, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum: Hs. FB 32001, 39va-49rb &amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 353 [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg353block]&amp;lt;br /&amp;gt;Berlin, Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz: Ms. germ. qu. 478 [http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/msma/urn/urn:nbn:de:hebis:30:2-14624]&amp;lt;br /&amp;gt;Erlangen-Nürnberg, UB: Ms. B 6; Karlsruhe, Badische Landesbibliothek: Karlsruhe 2912 II A 1b; London, British Library: Add MS 34392 (Fragm. V); Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum: Hs. 42530 [Fragmente einer zusammenhängenden HS]&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Pfannmüller, Ludwig: Die vier Redaktionen der Heidin]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 3, S. 134-322&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 5, S. 297-320&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          =[[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 5, 21, 58, 67, 87, 110, 114, 118, 182, 228, 229, 230, 240; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 156f., 173; [[Philipowski, Katharina: Die Heidin]]; [[Pfannmüller, Ludwig: Die vier Redaktionen der Heidin]]; [[Schirmer, Karl-Heinz: Die Heidin]]; [[Wagner, Silvan: Gott und die Heiden in den vier Redaktionen der Heidin]]; [[Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter]], S. 19f., 242-245, 248, 254, 256, 318, 335-365, 357f., 373-387, 389, 402, 406f., 440, 443, 505&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
In den Hauptzügen der Version A entsprechend, aber breiter erzählt. Abweichungen:&lt;br /&gt;
Das Liebespaar trägt Namen (Rheingraf Alpharius von Lebenberc&lt;br /&gt;
und Königin Demuot); sie ruft ihn nicht auf den Rat der Alten, sondern aus&lt;br /&gt;
eigenem Antrieb zurück und verspricht ihm auch keine Schätze, wenn er nach&lt;br /&gt;
Hause zurückkehre; der obere Teil der Heidin verärgert den Gatten durch sinnlose&lt;br /&gt;
Antworten; am Schluss zieht die Heidin mit dem Grafen in seine Heimat,&lt;br /&gt;
wo sie sich taufen lässt. Der Heide aber beklagt bitter den Verlust seiner Gattin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 473)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_Heidin_I/A&amp;diff=16760</id>
		<title>Die Heidin I/A</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_Heidin_I/A&amp;diff=16760"/>
		<updated>2021-04-21T23:51:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Die Heidin I; Die Heidin A; The heathen lady (version A/I)&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Anon.&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien, ÖNB: Cod. 2779, 68r-71v&amp;lt;br /&amp;gt;Pommersfelden, Gräflich Schönbornsche Schloßbibliothek: Cod. 54, 16r-35r&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Pfannmüller, Ludwig: Die vier Redaktionen der Heidin]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 2, S. 385-421&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 5, S. 242-251&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 58, 67, 114, 118, 182, 234, 240; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 156-159, 170, 172-174, 201, 223; [[Hoven, Heribert: Studien zur Erotik in der deutschen Märendichtung]], S. 30, 35, 58-61, 94-96, 127, 308, 324, 330, 388; [[Mihm, Arend: Überlieferung und Verbreitung der Märendichtung im Spätmittelalter]], S. 16, 119; [[Philipowski, Katharina: Die Heidin]]; [[Pfannmüller, Ludwig: Die vier Redaktionen der Heidin]]; [[Schirmer, Karl-Heinz: Die Heidin]]; [[Strasser, Ingrid: Vornovellistisches Erzählen]], S. 168, 292, A.599; [[Wagner, Silvan: Gottesbilder in höfischen Mären des Hochmittelalters]], S. 371-412; [[Wagner, Silvan: Gott und die Heiden in den vier Redaktionen der Heidin]]; [[Wagner, Silvan: Grenzbetrachtungen]]; [[Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter]], S. 236, 242, 244f., 248, 254, 256, 288, 312 u, A, 79, 318, 335-365, 368, 372-386, 406f., 440, 443&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Die Frau eines heidnischen Königs wird ob ihrer Schönheit, Zucht und Tugend&lt;br /&gt;
so sehr gerühmt, dass ein junger christlicher Ritter beschließt, in den&lt;br /&gt;
Minnedienst der Königin zu treten. Er zieht, vom Ruhm seiner ritterlichen&lt;br /&gt;
Tapferkeit begleitet, durch das heidnische Land bis vor die königliche Stadt, wo&lt;br /&gt;
er seine Zelte aufschlagen lässt. Als er dem König zu erkennen gibt, dass er um&lt;br /&gt;
einer Frau willen auf Ritterfahrt sei, stellt sich dieser ihm mit zwölf Rittern&lt;br /&gt;
zu einem Turnier. Nachdem der König auf Betreiben seiner besorgten Gattin&lt;br /&gt;
vorzeitig ausgeschieden ist, besiegt der Ritter seine Begleiter und wird dann&lt;br /&gt;
in die königliche Burg geladen, wo beim Mahl die Königin zwischen ihm und&lt;br /&gt;
ihrem Gatten sitzt. Als der König eines Tages zur Jagd ausreitet, gesteht der&lt;br /&gt;
Ritter der Königin, dass sie die Dame sei, der seine ritterlichen Taten gelten.&lt;br /&gt;
Empört weist sie seine Bitte um Gewährung ihrer Gunst ab, und er nimmt Abschied,&lt;br /&gt;
ohne aber seinen Dienst aufzukündigen. Mehr als sieben Jahre lang&lt;br /&gt;
schlägt er sich tapfer durch die heidnischen Lande, und der Ruhm seiner Taten&lt;br /&gt;
mahnt die Königin stets an ihn. Schließlich wird sie krank und lässt auf den Rat&lt;br /&gt;
einer Alten hin, die ihr Leiden richtig als Minnekrankheit deutet, den Ritter&lt;br /&gt;
heimlich zu ihr kommen. Sie bittet ihn, nicht weiterhin sein Leben für sie aufs&lt;br /&gt;
Spiel zu setzen, sondern, von ihr reich beschenkt, nach Hause zu ziehen. Er&lt;br /&gt;
weist das zurück, und so macht ihm die Dame nun das Anerbieten, sie wolle&lt;br /&gt;
ihm ihre eine Hälfte zuteil werden lassen; er solle wählen zwischen dem Teil&lt;br /&gt;
oberhalb und dem unterhalb ihres Gürtels. Nach drei Tagen Bedenkzeit wählt&lt;br /&gt;
der Ritter die obere Hälfte und hofft, mit Hilfe seiner Liebkosungen bald auch&lt;br /&gt;
Herr über die untere zu werden. Doch vergeblich. Da ersinnt er eine List und&lt;br /&gt;
befiehlt „seiner&amp;quot; Hälfte, den König fortan nicht mehr anzuschauen, anzusprechen,&lt;br /&gt;
zu küssen und zu umarmen. Der erzürnte Gatte verprügelt daraufhin seine Frau&lt;br /&gt;
und droht ihr den Tod an, wenn sie ihr seltsames Verhalten nicht ändere. Sie&lt;br /&gt;
klagt dem Ritter ihr Leid, der sie aber nur verspottet. Schließlich gibt sie sich&lt;br /&gt;
ihm ganz hin. Nachdem der Ritter ihre Minne genossen hat, verabschiedet er&lt;br /&gt;
sich und reitet in seine Heimat zurück, wo er ehrenvoll empfangen wird.&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Die Frauen sind das Beste auf der Welt. Gott möge uns um ihretwillen&lt;br /&gt;
seine Gnade schenken.&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 472)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Des_Hausknechts_Rache&amp;diff=16759</id>
		<title>Des Hausknechts Rache</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Des_Hausknechts_Rache&amp;diff=16759"/>
		<updated>2021-04-21T23:46:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Des Hausknechts Rache&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Anon.&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = München, BSB: Cgm 379, 174v-177v [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0006/bsb00061176/images/]&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Fischer, Hanns (Hg.): Die deutsche Märendichtung des 15. Jahrhunderts]], S. 99-103&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = &amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Beine, Birgit: Der Wolf in der Kutte]], S. 200, 204; [[Coxon, Sebastian: der werlde spot]]; [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 67, 98, 124; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 314; [[Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter]], S. 77 A. 10, 78-80, 83, 85-88, 234, 256, 327f., 329 A. 112&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Der Dichter erlebt in einem Wirtshaus die folgende Geschichte: Der Knecht&lt;br /&gt;
Heinrich erhält von der Magd eine Abfuhr, als er sie bittet, ihm ihre Gunst zu schenken. In der Nacht ändert die Magd jedoch ihren Sinn und kriecht nackt auf&lt;br /&gt;
allen Vieren über ein Brett zum Schlafplatz des Knechtes jenseits der Tenne.&lt;br /&gt;
Dieser glaubt zunächst, ein wildes Tier zu sehen; als die Magd sich aber zu&lt;br /&gt;
erkennen gibt, rächt er sich für die erteilte Abfuhr, indem er seinen Patron und&lt;br /&gt;
das ganze Hausgesinde lauthals gegen das Untier zu Hilfe ruft. Alle eilen herbei,&lt;br /&gt;
und die Magd wird weidlich verspottet. Sie klagt über den Streich des Knechtes...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 471-472)&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Das_H%C3%A4slein&amp;diff=16758</id>
		<title>Das Häslein</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Das_H%C3%A4slein&amp;diff=16758"/>
		<updated>2021-04-21T23:42:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Das Häslein; The young hare&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Anon.&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Ende 13. Jhd. ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1221)&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Alemannisch ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1221)&amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Straßburg, Ehemal. Stadtbibliothek: Cod. A 94 der Johanniterbibliothek, 53-59 [1870 verbrannt] &amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 590-617&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 5, S. 195-198&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 2, S. 5-18&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Bergemann, Fritz (Hg.): Altdeutsche Minnemären]], S. 58-75&amp;lt;br /&amp;gt;[[Fischer, Hanns (Hg.): Die schönsten Schwankerzählungen des deutschen Mittelalters]], S. 99-109&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 590-617&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 164-175&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Das Liebespaar auf der Linde]], S. 118-128&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von Wolzogen, Ernst (Hg.): Das gut alt teutsch Schwankbuch]], S. 22-40&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Beine, Birgit: Der Wolf in der Kutte]], S. 103, 201, 205, 284, 291, 327; [[Dimpel, Friedrich Michael: Das Häslein ist kein Sperber]]; [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 2, 67, 83, 97, 105, 107, 120, 194, 195, 223, 227, 249, 270; [[Frosch-Freiburg, Frauke: Schwankmären und Fabliaux]], S. 23-42; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 78, 127, 132, 141f., 227; [[Haferland, Harald: Erzählen des Unwahrscheinlichen und wahrscheinliches Erzählen im mittelhochdeutschen Märe]]; [[Hoven, Heribert: Studien zur Erotik in der deutschen Märendichtung]], S. 31, 35, 91-93, 246f., 315, 348, 362f.; [[Londner, Monika: Eheauffassung und Darstellung der Frau in der spätmittelalterlichen Märendichtung]], S. 135-139, 158, 175, 180, 184-186; [[Malm, Mike: Das Häslein]]; [[Reichlin, Susanne: Ökonomien des Begehrens, Ökonomien des Erzählens]], S. 25, 194, 223; [[Wagner, Silvan: Michel dôz und sêre lachen]], S. 160-162; [[Ragotzky, Hedda: &#039;Der Sperber&#039; und &#039;Das Häslein&#039;]]; [[Schallenberg, Andrea: Spiel mit Grenzen]], S. 182-192; [[Schirmer, Karl-Heinz: Stil- und Motivuntersuchungen zur mittelhochdeutschen Versnovelle]], S. 63f., 91, 212; [[Strasser, Ingrid: Vornovellistisches Erzählen]], S. 137, 170, 219f., 242, A.741, A.953, A.991; [[Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter]], S. 233, 255, 299&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Promythion===&lt;br /&gt;
Der Dichter will ein &#039;&#039;abentuverlin&#039;&#039; in deutschen Versen erzählen.&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Ein Ritter fängt auf der Jagd ein Häslein und will es einem Fräulein bringen, um das er schon seit Jahren wirbt. Auf dem Weg zu ihr trifft er ein kindliches Mädchen, das ihn um das Häslein bittet. Er fordert als Kaufpreis ihre Minne. Da sie nicht weiß, ob sie so etwas besitzt, gestattet sie ihm, danach zu suchen, und beide haben ihre Freude daran. Als sich die Mutter später über den Handel ungehalten zeigt, versucht das Mädchen bei nächster Gelegenheit, den Kauf rückgängig zu machen. Der Ritter ist dazu bereit, genießt ihre Minne zum&lt;br /&gt;
zweiten Male und lässt ihr schließlich sogar das zurückerworbene Häslein. Ein&lt;br /&gt;
Jahr später will er ein Edelfräulein heiraten und lädt zu der Hochzeit auch die&lt;br /&gt;
Mutter und ihre Tochter mit dem Häslein ein. Als er sie sieht, beginnt er in&lt;br /&gt;
Erinnerung an sein Abenteuer herzhaft zu lachen. Die Graut ist neugierig und&lt;br /&gt;
besteht darauf, den Grund dieser Fröhlichkeit zu erfahren. Als sie ihn kennt,&lt;br /&gt;
zeiht sie das Mädchen der Torheit, der Kaplan habe es mit ihr wohl hundertmal&lt;br /&gt;
ebenso getrieben, ohne dass sie je etwas davon ihrer Mutter erzählt habe. Der&lt;br /&gt;
Ritter erschrickt über dieses Bekenntnis, und auf den Rat seiner Verwandten hin&lt;br /&gt;
heiratet er an Stelle der vornehmen Braut das Mädchen mit dem Häslein. &lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Was geschehen soll, das geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S.470-471)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Harm_der_Hund&amp;diff=16757</id>
		<title>Harm der Hund</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Harm_der_Hund&amp;diff=16757"/>
		<updated>2021-04-21T23:33:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Harm der Hund; Harm the hound&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Anon.&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = 14. Jhd.&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Karlsruhe, Badische Landesbibliothek: Donaueschingen 104, 137va-138vb [https://digital.blb-karlsruhe.de/urn/urn:nbn:de:bsz:31-1289]&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 4, S. 124-131&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 5, S. 459&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 8, 67, 100; [[Malm, Mike: Harm der Hund]]; [[Schneider, Martin: Kampf, Streit und Konkurrenz]], S. 151; [[Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter]], S. 233&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Ein Ritter, Heinrich von Nüweäch besitzt einen vortrefflichen Jagdhund namens Harm. Als ein Kaiser von diesem Hund hört, lässt er nach ihm schicken, um in gegen seine Hunde zu erproben. Der Ritter zögert, diesem Wunsch nachzukommen, obwohl ihm großes Lob versprochen wird, reitet dann aber doch zum Kaiserhof. Harm wird auf die Probe gestellt und besiegt alle anderen Hunde. Zum Schluss noch zwölf starke Windhunde. Der Kaiser ist zunächst sehr zornig, dass alle seine Hunde Harm unterlegen sind, lässt sich dann aber besänftigen. Der Ritter erhält das versprochene Gut und kehrt fröhlich zu den Seinen heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 470)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Guardian&amp;diff=16756</id>
		<title>Der Guardian</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Guardian&amp;diff=16756"/>
		<updated>2021-04-21T23:26:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Guardian&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Anon.&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = München, BSB: Cgm 714, 49r-57r [https://nbn-resolving.org/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb00024106-2]&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Fischer, Hanns (Hg.): Die deutsche Märendichtung des 15. Jahrhunderts]], S. 258-267&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = &amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Beine, Birgit: Der Wolf in der Kutte]], S. 11, 67, 87f., 90, 93, 96, 142, 153-159, 242, 246, 248, 250, 256, 258, 261, 265, 267, 272f., 278, 287, 303, 319; [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 66, 87, 97, 269; [[Frosch-Freiburg, Frauke: Schwankmären und Fabliaux]], S. 222f., [[Hoven, Heribert: Studien zur Erotik in der deutschen Märendichtung]], S. 215, 236, 267-269; [[Koch, Elke/Nowakowski, Nina: Sprechen in Kurzerzählungen]]; [[Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter]], S. 233, 255, 299 A. 66&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Ein Guardian kann die ältere der beiden Töchter einer Witwe dazu überreden, ihm als Braut Christi zu folgen. Er kleidet sie ein und bringt sie in eine Klause nahe seinem Kloster. Nicht ganz über ein Jahr wird ein neuer Guardian gewählt, der nun auch die zweite Tochter als braut Christi gewinnen möchte. Doch das Mädchen fragt, ob denn Christus mehr als einer sei, und als die Antwort negativ ausfällt, lehnt sie an, da doch ihre Schwester schon mit Christus verheiratet sei und demnächst ein Kind von ihm erwarte. Erschrocken weist die Mutter ihre Tochter zurecht, als aber der Guardian grußlos davoneilt, lässt sie ihre ältere Tochter aus der Klause holen. Sie empfängt sie mit Vorwürfen, doch das Mädchen verteidigt sich, der Guardian habe ihr als Buße aufgegeben, seinem Begehren zu willfahren, und ihr gesagt, dass sie von Mal zu Mal heiliger werde. Als sie schon zwanzig Wochen schwanger gewesen sei, habe man de Verfehlungen des Guardian entdeckt und ihn versetzt. Sie habe einer Genossin den Verlust ihres Beichtvaters geklagt und dabei erfahren müssen, dass auch sie und noch einige andere die gleiche Buße geleistet hätten. Die jüngere Schwester bemerkt tadelnd, sie hätte sich doch mit Jesus begnügen können. Die Mutter aber nimmt einen Teil der Schuld auf sich und warnt künftig alle vor den Wölfen in schwarzen Kutten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 470)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Frauenlist&amp;diff=11762</id>
		<title>Frauenlist</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Frauenlist&amp;diff=11762"/>
		<updated>2020-11-09T01:08:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Frauenlist&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Anon.&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Heidelberg, UB: Cpg 341, 93rb-97ra [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341]&amp;lt;br /&amp;gt;Cologny, Fondation Martin Bodmer: Cod. Bodmer 72, 93vb-98ra [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Niewöhner, Heinrich (Hg.): Neues Gesamtabenteuer]], S. 87-95&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 2, S. 87-104&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Pretzel, Ulrich (Hg.): Deutsche Erzählungen des Mittelalters]], S. 164-175&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]]&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 5, 66, 87, 113, 213, 225, 261; [[Strasser, Ingrid: Vornovellistisches Erzählen]], S. 170, 176f., 333, A.971&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Ein schöner und liebenswerter Scholar entbrennt in Liebe zu einer Dame, der&lt;br /&gt;
er ihres hohen Standes wegen seine Zuneigung zunächst nicht zu bekennen&lt;br /&gt;
wagt. Zwischen Zweifel und Zuversicht schwankend, beschließt er endlich, sie&lt;br /&gt;
zu grüßen, erhält aber nur schnippische Antworten. Einmal begegnet er ihrer&lt;br /&gt;
entmutigenden Abweisung mit einem Vergleich: Wer einen Vogel fangen will,&lt;br /&gt;
muss viele Schlingen auslegen, damit dieser sich darin verwirre. Da sie diese Anspielung&lt;br /&gt;
nicht versteht, lässt sie den Studenten kommen, damit er ihr die rätselhaften&lt;br /&gt;
Worte erkläre. Nun kann er ihr seine Liebe gestehen und sie in einem&lt;br /&gt;
kunstreichen Disput von der Tiefe und Aufrichtigkeit seiner Gefühle überzeugen.&lt;br /&gt;
Die Dame verabschiedet ihn mit dem Trost, sein Anliegen überdenken zu&lt;br /&gt;
wollen, und lässt sich in einer Zwiesprache mit ihrem Herzen dazu bewegen,&lt;br /&gt;
seine Liebe zu erwidern, da die Minne über Gut und Ehre stehe. Als ihr Gatte&lt;br /&gt;
dann aber den Scholaren des Öfteren aus dem Frauengemach kommen sieht,&lt;br /&gt;
wird er misstrauisch. Die beiden ersten Male glaubt er ihrer Beteuerung, der&lt;br /&gt;
Student habe ihr nur ein Rezept gegen Zahnschmerzen aufgeschrieben und&lt;br /&gt;
ihren Husten gelindert. Um seinen Verdacht auch beim dritten Male zu entkräften,&lt;br /&gt;
beugt sie sich mit ihm über ein Wasser und weist ihm ihr beider Spiegelbild,&lt;br /&gt;
das er zwar sehen, aber nicht greifen könne: Ebenso solle er nicht glauben,&lt;br /&gt;
was er sehe, bevor er es nicht mit Händen greife.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 464-465)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Drei_listige_Frauen_A&amp;diff=11761</id>
		<title>Drei listige Frauen A</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Drei_listige_Frauen_A&amp;diff=11761"/>
		<updated>2020-11-09T01:02:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Drei listige Frauen A; Drei listige Frauen II&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Anon.&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Karlsruhe, Badische Landesbibliothek: Karlsruhe 408, 24ra-27ra [https://digital.blb-karlsruhe.de/urn/urn:nbn:de:bsz:31-1298]&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Niewöhner, Heinrich (Hg.): Neues Gesamtabenteuer]], S. 118-124&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]]&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 614-623&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Das Liebespaar auf der Linde]], S. 172-179&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 66, 83, 86, 97, 118, 123, 135, 232, 250, 262; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 130f., 137, 193; [[Strasser, Ingrid: Vornovellistisches Erzählen]], S. 228ff., 233, 329; [[Von Müller, Mareike: Schwarze Komik]], S. 157-190&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Promythion===&lt;br /&gt;
Frauenlist vermag alles über die Männer&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Drei Frauen streiten&lt;br /&gt;
um die Ehre, welche von ihnen ihren Ehemann am besten foppen könne. Hiltgunt&lt;br /&gt;
weckt ihren Mann Knure aus dem Schlaf und redet ihm so lange ein, er&lt;br /&gt;
sei zum Abt gewählt worden, bis er sich eine Tonsur scheren und eine Kutte&lt;br /&gt;
anlegen lässt. Swichmuot versucht, ihren Gatten Herebrant davon zu überzeugen,&lt;br /&gt;
dass er in der Nacht gestorben sei. Als er aufbegehrt, beruft sie sich auf&lt;br /&gt;
den Pfarrer und andere als Zeugen und bittet ihn, er solle ihr keine Unannehmlichkeiten&lt;br /&gt;
bereiten, die Leute könnten glauben, er sei vom Teufel besessen.&lt;br /&gt;
Schließlich fügt er sich, und die Frau vereint sich neben der „Totenbahre&amp;quot; mit&lt;br /&gt;
dem Knecht. Radegunt gibt vor, ihrem Mann Ocker kostbare, aber für ihn&lt;br /&gt;
unsichtbare Kleider zu spinnen und schickt ihn nackt zur „Totenmesse&amp;quot; ihres&lt;br /&gt;
angeblich verstorbenen Nachbarn Herebrant, die vom „Abt&amp;quot; Knure gefeiert&lt;br /&gt;
werde. Welche der drei Frauen ihren Mann am übelsten betrogen hat, gibt der&lt;br /&gt;
Dichter dem Publikum zu entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Kein Mann soll auf seine&lt;br /&gt;
Frau hören, sonst macht sie ihn zum Narren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 464)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Drei_buhlerische_Frauen&amp;diff=11760</id>
		<title>Drei buhlerische Frauen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Drei_buhlerische_Frauen&amp;diff=11760"/>
		<updated>2020-11-09T00:57:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Drei buhlerische Frauen; Drei listige Frauen I; Die listigen Weiber&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Anon.&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Karlsruhe, Badische Landesbibliothek: Donaueschingen 104, 177va-180ra [https://digital.blb-karlsruhe.de/blbhs/Handschriften/content/titleinfo/19642]&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Niewöhner, Heinrich (Hg.): Neues Gesamtabenteuer]], S. 111-117; [[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]]&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]]&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 8, 66, 95, 104; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 130f., 187; [[Strasser, Ingrid: Vornovellistisches Erzählen]], S. 236ff., 324, 329&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Drei Frauen, die an einer Quelle einen Ring finden, vereinbaren, dass er derjenigen&lt;br /&gt;
gehören solle, die am vergnüglichsten erzählen könne, wie sie einmal&lt;br /&gt;
ihren Mann betrogen habe. Die erste berichtet, sie sei einmal an einem Freitag im&lt;br /&gt;
Begriff gewesen, ihrem Manne Fische zu braten. Da habe sie am Feuer ihren&lt;br /&gt;
Buhlen getroffen, der sie für eine Woche entführt habe. Als sie am nächsten&lt;br /&gt;
Freitag um die gleiche Zeit mit dem gebratenen Fisch zu ihrem Mann gekommen&lt;br /&gt;
sei, habe sie dem Erzürnten einreden können, er sei während des Fischebratens&lt;br /&gt;
eingeschlafen. Die zweite erzählt, sie habe ihren alten und misstrauischen&lt;br /&gt;
Mann eines Tages davon überzeugt, dass sie mit der „Nachtfrau ausfahren&amp;quot;&lt;br /&gt;
müsse. Nachdem sie die Nacht über mit ihrem Liebhaber im Garten geruht&lt;br /&gt;
habe und beim ersten Hahnenschrei heimgekehrt sei, habe ihr ihr einfältiger&lt;br /&gt;
Mann fürsorglich vor der Haustüre geleuchtet, damit sie nicht falle. Die dritte&lt;br /&gt;
schließlich berichtet, sie habe sich einen Geheimgang von ihrem Bett zum Hause eines ritterlichen Liebhabers graben lassen. Als sie ihr Mann Hitte eines Tages&lt;br /&gt;
bei dem Ritter entdeckt habe, sei sie schnell durch den Gang heimgeeilt und&lt;br /&gt;
habe ihn zu Hause empfangen. Schleunigst sei er wieder zu dem Ritter gelaufen,&lt;br /&gt;
um zu prüfen, ob er sich nicht getäuscht habe: da sei sie ihm durch den Gang&lt;br /&gt;
wieder vorausgeeilt. So habe er schließlich glauben müssen, dass die Frau des&lt;br /&gt;
Ritters ihr aufs Haar gleiche. Die drei Frauen haben ihre Geschichten erzählt,&lt;br /&gt;
können sich aber nicht einigen, wem der Ring gehören soll, und da auch der&lt;br /&gt;
Erzähler sich nicht entscheiden will, überlässt er das Urteil dem Leser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 463-464)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Drei_buhlerische_Frauen&amp;diff=11759</id>
		<title>Drei buhlerische Frauen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Drei_buhlerische_Frauen&amp;diff=11759"/>
		<updated>2020-11-09T00:57:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Drei buhlerische Frauen; Drei listige Frauen I; Die listigen Weiber&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Anon.&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Karlsruhe, Badische Landesbibliothek: Donaueschingen 104, 177va-180ra [https://digital.blb-karlsruhe.de/blbhs/Handschriften/content/titleinfo/19642]&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Niewöhner, Heinrich (Hg.): Neues Gesamtabenteuer]], S. 111-117; [[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]]&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]]&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 8, 66, 95, 104; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 130f., 187; [[Strasser, Ingrid: Vornovellistisches Erzählen]], S. 236ff., 324, 329&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Drei Frauen, die an einer Quelle einen Ring finden, vereinbaren, dass er derjenigen&lt;br /&gt;
gehören solle, die am vergnüglichsten erzählen könne, wie sie einmal&lt;br /&gt;
ihren Mann betrogen habe. Die erste berichtet, sie sei einmal an einem Freitag im&lt;br /&gt;
Begriff gewesen, ihrem Manne Fische zu braten. Da habe sie am Feuer ihren&lt;br /&gt;
Buhlen getroffen, der sie für eine Woche entführt habe. Als sie am nächsten&lt;br /&gt;
Freitag um die gleiche Zeit mit dem gebratenen Fisch zu ihrem Mann gekommen&lt;br /&gt;
sei, habe sie dem Erzürnten einreden können, er sei während des Fischebratens&lt;br /&gt;
eingeschlafen. Die zweite erzählt, sie habe ihren alten und misstrauischen&lt;br /&gt;
Mann eines Tages davon überzeugt, dass sie mit der „Nachtfrau ausfahren&amp;quot;&lt;br /&gt;
müsse. Nachdem sie die Nacht über mit ihrem Liebhaber im Garten geruht&lt;br /&gt;
habe und beim ersten Hahnenschrei heimgekehrt sei, habe ihr ihr einfältiger&lt;br /&gt;
Mann fürsorglich vor der Haustüre geleuchtet, damit sie nicht falle. Die dritte&lt;br /&gt;
schließlich berichtet, sie habe sich einen Geheimgang von ihrem Bett zum Hause eines ritterlichen Liebhabers graben lassen. Als sie ihr Mann Hitte eines Tages&lt;br /&gt;
bei dem Ritter entdeckt habe, sei sie schnell durch den Gang heimgeeilt und&lt;br /&gt;
habe ihn zu Hause empfangen. Schleunigst sei er wieder zu dem Ritter gelaufen,&lt;br /&gt;
um zu prüfen, ob er sich nicht getäuscht habe: da sei sie ihm durch den Gang&lt;br /&gt;
wieder vorausgeeilt. So habe er schließlich glauben müssen, dass die Frau des&lt;br /&gt;
Ritters ihr aufs Haar gleiche. Die drei Frauen haben ihre Geschichten erzählt,&lt;br /&gt;
können sich aber nicht einigen, wem der Ring gehören soll, und da auch der&lt;br /&gt;
Erzähler sich nicht entscheiden will, überlässt er das Urteil dem Leser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 463)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_Frau_des_Seekaufmanns&amp;diff=11758</id>
		<title>Die Frau des Seekaufmanns</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_Frau_des_Seekaufmanns&amp;diff=11758"/>
		<updated>2020-11-09T00:52:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = De segheler; Die Frau des Seekaufmanns&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Anon.&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Stockholm, Königliche Bibliothek: Cod. Vu 73, 107r-108v&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Fischer, Hanns (Hg.): Die deutsche Märendichtung des 15. Jahrhunderts]], S. 415-418&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = &amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          =[[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 66&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Ein Seekaufmann vertraut, bevor er sich an Bord begibt, seine schöne Frau dem&lt;br /&gt;
Schutze seines Knechtes Hinrik an. Als sie eines Tages in einem Dominikanerkloster&lt;br /&gt;
die Messe besucht, bittet sie der Prior, ihm für zehn Mark Silber ihre&lt;br /&gt;
Gunst zu gewähren. Das gleiche Ansinnen richtet anderntags der Guardian eines&lt;br /&gt;
Franziskanerklosters an sie, der ihr zwanzig Mark Silber bietet. Nun beschließt&lt;br /&gt;
sie, statt bei den Mönchen, in der Pfarrkirche die Messe zu hören, wird dort&lt;br /&gt;
aber vom Pfarrherrn - gegen eine Entlohnung von dreißig Mark - um ihre&lt;br /&gt;
Minne gebeten. Sie fordert Bedenkzeit, und als sie niedergeschlagen nach Hause&lt;br /&gt;
kommt, fragt sie Knecht Hinrik nach dem Grund ihres Kummers...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 463)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Frau_und_Magd&amp;diff=11757</id>
		<title>Frau und Magd</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Frau_und_Magd&amp;diff=11757"/>
		<updated>2020-11-09T00:48:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Frau und Magd&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Anon.&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Nürnberg, GNM: Hs Merkel 2° 966, 72r&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Fischer, Hanns (Hg.): Die deutsche Märendichtung des 15. Jahrhunderts]], S. 365-367&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = &amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 66, 91, 100, 180, 252; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 314&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Der Dichter belauscht einen Zank zwischen Herrin und Magd. Die Herrin schilt&lt;br /&gt;
die Magd, weil sie ständig mit Burschen unter der Tür stehe und sie damit ins&lt;br /&gt;
Gerede bringe. Die Magd droht darauf ihrer Herrin, sie werde ihre Heimlichkeiten&lt;br /&gt;
ausbreiten. Als diese sie mit einem Holzscheit verprügeln will, greift sie&lt;br /&gt;
zu einer Stange und fährt fort: sie habe zwei Liebhaber der Frau entdeckt, aber&lt;br /&gt;
um des Friedens willen geschwiegen. Da lenkt die Patronin ein, und der Streit&lt;br /&gt;
ist zu Ende.&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Wenn sich alle Leute selbst kritisch betrachteten,&lt;br /&gt;
würde niemand dem anderen die Ehre abschneiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 463)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_dem%C3%BCtige_Frau&amp;diff=11756</id>
		<title>Die demütige Frau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_dem%C3%BCtige_Frau&amp;diff=11756"/>
		<updated>2020-11-09T00:45:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Die demütige Frau&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Anon.&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Prag, Nationalmuseum: Cod. I E a 9, 6ra-6vb [Fragment]&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Niewöhner, Heinrich (Hg.): Neues Gesamtabenteuer]], S. 251-254&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]]&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]]&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 66; [[Strasser, Ingrid: Vornovellistisches Erzählen]], S. 48, 54f., 62, 66f., 73, 337&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
... Ein Graf ist beim Kaiser in Ungnade gefallen, weil er die Tugend seiner&lt;br /&gt;
Gattin über die aller anderen Frauen gerühmt hat; der Kaiser will ihn jedoch&lt;br /&gt;
begnadigen, wenn er seine Behauptung beweisen kann. Der Graf bittet den&lt;br /&gt;
Kaiser, mit ihm auf seine Burg zu kommen, und als sie dort mitten in der Nacht&lt;br /&gt;
eintreffen, lässt er sogleich seine Frau herbeirufen, damit sie, so wie sie ist, den&lt;br /&gt;
Gast bediene. Die Gräfin erscheint in einem seidenen Hemd und mit offenen&lt;br /&gt;
Haaren und bewirtet den hohen Gast bereitwillig und lässt es selbst dann an&lt;br /&gt;
Ergebenheit nicht fehlen, als ihr der Graf ein Glas und eine Schüssel an den&lt;br /&gt;
Kopf wirft. Auch am nächsten Tag wird der Kaiser nach dem Kirchgang köstlich&lt;br /&gt;
bewirtet und zum Abschied reich beschenkt. Er muss gestehen, dass die&lt;br /&gt;
Tugend und Sanftmut der Gräfin jeder Frau ein Vorbild sein kann. Der Graf&lt;br /&gt;
geleitet den Kaiser an den Hof zurück, und dieser richtet es so ein, dass sie&lt;br /&gt;
wieder zu nächtlicher Stunde ankommen. Nun lässt auch er seiner Frau sagen,&lt;br /&gt;
sie möge ihm zuliebe so kommen, wie sie im Augenblick sei. Eine Magd weckt&lt;br /&gt;
die Kaiserin...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S., 462)&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_b%C3%B6se_Frau&amp;diff=11755</id>
		<title>Die böse Frau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_b%C3%B6se_Frau&amp;diff=11755"/>
		<updated>2020-11-09T00:39:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Die böse Frau&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Anon.&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien, ÖNB: Cod. Ser. nova 2663, 215ra-216vb [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=3332756.xml&amp;amp;dvs=1542125755322~940&amp;amp;locale=de&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=]&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = &amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = &amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 7, 8, 11, 15, 21, 66, 99, 229, 230, 231, 237, 252, 277; [[Schneider, Martin: Kampf, Streit und Konkurrenz]], S. 207-209&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Ein geplagter Ehemann klagt des langen und breiten über seine böse Frau.&lt;br /&gt;
Schließlich geht er dazu über, seine Prügelkämpfe mit ihr zu schildern, wofür&lt;br /&gt;
zahlreiche literarische Gestalten als Vergleichs- und Kontrasthintergrund bemüht&lt;br /&gt;
werden. Der härteste Kampf ist der sechste; in ihm wird der Mann so zugerichtet,&lt;br /&gt;
dass er kaum mit dem Leben davonkommt. Freunde trennen die beiden&lt;br /&gt;
Streithähne, aber der Frieden verspricht nicht von langer Dauer zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 462)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_Wiedervergeltung_(Hans_Folz)&amp;diff=11754</id>
		<title>Die Wiedervergeltung (Hans Folz)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_Wiedervergeltung_(Hans_Folz)&amp;diff=11754"/>
		<updated>2020-11-09T00:34:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Die Wiedervergeltung&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Hans Folz&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Hs. Quart 566, 14r-15r [https://haab-digital.klassik-stiftung.de/viewer/resolver?identifier=4688&amp;amp;field=MD_DIGIMOID]&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Fischer, Hanns (Hg.): Hans Folz. Die Reimpaarsprüche]], S. 1-3&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = &amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          =[[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 70, 96, 124, 274;  [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 113, 219; [[Nowakowski, Nina: Alternativen der Vergeltung]]; [[Schneider, Martin: Kampf, Streit und Konkurrenz]], S. 170&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Ein Ehemann buhlt mit der Frau eines anderen. Als der betrogene Gatte das&lt;br /&gt;
merkt, gibt er vor, er wolle verreisen, und kann so die Ungetreue mit seinem&lt;br /&gt;
Rivalen im Bett überraschen, der sich eilends - aber nicht unbemerkt - in einer&lt;br /&gt;
Truhe versteckt. Nun lässt er die Gattin des Ehebrechers holen, und diese muss&lt;br /&gt;
sich, um ihren Mann vom Tode zu erretten, dem betrogenen Ehemann auf&lt;br /&gt;
eben der Truhe hingeben, in der jener gefangen hegt; die ehebrecherische Frau&lt;br /&gt;
aber muss vor der Tür Zeuge des Vergeltungsakts sein.&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Jedem Ehebrecher geschiehe es ebenso. Verfassersignatur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 462)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_blinde_Hausfreund&amp;diff=11641</id>
		<title>Der blinde Hausfreund</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_blinde_Hausfreund&amp;diff=11641"/>
		<updated>2020-10-14T16:22:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der blinde Hausfreund&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Anon. &amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Dresden, Sächsische Landesbibliothek: Mscr.Dresd.M.67, 181r-186r [https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/14347/52/]&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Niewöhner, Heinrich (Hg.): Neues Gesamtabenteuer]], S. 223-228&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]]&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 729-735&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 67&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Ein Blinder, der wegen seiner künstlerischen Fähigkeiten bei einem geachteten&lt;br /&gt;
und freigebigen Bürger als Gast gerne gesehen ist, verliebt sich in dessen Gattin und wirbt um ihre Minne. Da sie ihn von seinem Begehren nicht abbringen kann, klagt sie schließlich ihre Not dem Gatten. Um dem Blinden eine Lehre zu&lt;br /&gt;
erteilen, heißt er seine Frau scheinbar auf dessen Wünsche eingehen, und sie&lt;br /&gt;
verspricht ihrem Verehrer, als er wieder einmal im Hause ist, ihre Gunst. Der&lt;br /&gt;
Blinde wird zu seinem Gastbett geführt, das vor dem Schlafgemach des Hausherrn&lt;br /&gt;
bereitet ist. Nachdem er seinen Führer fortgeschickt hat, sucht er sich&lt;br /&gt;
tastend den Weg in die Kemenate, ohne zu ahnen, dass ihn die Eheleute in dem&lt;br /&gt;
hellerleuchteten Raum beobachten. Um zum Bette seiner Geliebten zu finden,&lt;br /&gt;
geht er dem Schnarchen des Mannes nach. Doch dieser beginnt nun zu sprechen&lt;br /&gt;
und sich über Übelkeit zu beklagen, so dass sich der Blinde niederkauern und in dieser unbequemen Stellung regungslos verharren muss, obwohl ihn die Kälte schüttelt. Dann begießt ihn der Hausherr, unter dem Vorwand, sein Wasser&lt;br /&gt;
abschlagen zu wollen, mit einer Gießkanne. Als der Blinde sich etwas bewegt,&lt;br /&gt;
ruft der Ehemann laut, es seien Diebe im Haus, man solle ihm ein Licht bringen. Dann packt er den Fliehenden und richtet ihn mit seinen herbeigeeilten Knechten erbärmlich zu. Schließlich lässt er den Elenden vor die Tür in den Straßenkot werfen, wo ihn am nächsten Tag sein Führer findet. &lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Wie dem Blinden soll es allen Treulosen gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 471)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Das_schlaue_Gretlein&amp;diff=11640</id>
		<title>Das schlaue Gretlein</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Das_schlaue_Gretlein&amp;diff=11640"/>
		<updated>2020-10-14T16:09:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Das schlaue Gretlein&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Anon.&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = München, BSB: Cgm 713, 150r-152r [http://daten.digitale-sammlungen.de/0006/bsb00061175/images/index.html?fip=193.174.98.30&amp;amp;id=00061175&amp;amp;seite=1]&amp;lt;br /&amp;gt;Wien, ÖNB: Cod. 2848, 251v-252v&amp;lt;br /&amp;gt;Wien, ÖNB: Cod. 3027, 311r-313r&amp;lt;br /&amp;gt;Nürnberg, GNM: Hs 5339a, 256r-258v [http://dlib.gnm.de/item/Hs5339a/html]&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Fischer, Hanns (Hg.): Die deutsche Märendichtung des 15. Jahrhunderts]], S. 240-248&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = &amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          =[[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 66, 100, 122  &amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Zu Lichtmess will die Magd Gretlein ihrer Herrin kündigen. Als sie sich trotz&lt;br /&gt;
freundlicher Bitten und Versprechungen nicht zum Bleiben bestimmen lässt,&lt;br /&gt;
droht ihr die Herrin, sie wolle ihr vom Lohn abziehen, was sie während ihrer&lt;br /&gt;
Dienstzeit verloren, verdorben oder zerschlagen habe. Dagegen trumpft Gretlein&lt;br /&gt;
auf: Dann werde sie dem Herrn von den Pfaffen berichten, die während seiner Abwesenheit&lt;br /&gt;
zu der Herrin zu kommen pflegten, und von den Gastmählern, die&lt;br /&gt;
ihnen bereitet wurden. Da lenkt die Herrin ein und verspricht der Magd Geld,&lt;br /&gt;
Schuhe und ein Stück Stoff für ihre Verschwiegenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 469)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_Gevatterinnen&amp;diff=11639</id>
		<title>Die Gevatterinnen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_Gevatterinnen&amp;diff=11639"/>
		<updated>2020-10-14T16:05:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Die Gevatterinnen&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Anon.&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Karlsruhe, Badische Landesbibliothek: Donaueschingen 104, 82ra-83rb [https://digital.blb-karlsruhe.de/urn/urn:nbn:de:bsz:31-1289]&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Niewöhner, Heinrich (Hg.): Neues Gesamtabenteuer]], S. 40-43&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]]&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 657-660&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 8, 66, 98, 269&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Zwei Gevatterinnen leben lange Jahre in Frieden und Eintracht. Eines Tages&lt;br /&gt;
aber erzählt die eine, ihr Mann habe sie übel geschlagen, während die andere&lt;br /&gt;
ihren Gatten rühmt, dass sie von ihm stets nur Gutes empfangen habe. Als sich&lt;br /&gt;
die Geschlagene verteidigt, nur wenn ein Mann seine Frau schlage, liebe er sie&lt;br /&gt;
richtig, geht die andere betrübt nach Hause. Voller Sorge erkundigt sich ihr&lt;br /&gt;
Mann nach dem Grund ihrer Trauer und muss schließlich hören, dass sie ihn&lt;br /&gt;
für lieblos hält, weil er sie noch nie geschlagen habe. Da lässt er sich vier Gerten&lt;br /&gt;
kommen und zerbleut die Frau so sehr, dass sie ein halbes Jahr das Bett hüten&lt;br /&gt;
muss und Tag und Nacht die heimtückische Gevatterin verflucht.&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Alle falschen und bösen Leute sollte man in gleicher Weise verprügeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 469)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_Wahrsagebeeren_(Hans_Folz)&amp;diff=11578</id>
		<title>Die Wahrsagebeeren (Hans Folz)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_Wahrsagebeeren_(Hans_Folz)&amp;diff=11578"/>
		<updated>2020-09-26T10:27:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Die Wahrsagebeeren&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Hans Folz&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Heidelberg, UB: Cpg 109, 125r-127r [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg109]&amp;lt;br /&amp;gt;Druck: Hans Folz, Nürnberg 1479 (GW 10135) (Exemplar: München, Bayerische Staatsbibliothek: Rar. 182 Nr. 4)&amp;lt;br /&amp;gt;Druck: Hans Folz, Nürnberg um 1485/86 (GW 10168) (Exemplar: Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek: 117.7 Eth. Nr. 20)&amp;lt;br /&amp;gt;Druck: Hans Stuchs, Nürnberg um 1520 [Exemplar Berlin verbrannt]&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Fischer, Hanns (Hg.): Hans Folz. Die Reimpaarsprüche]], S. 60-72&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Fischer, Hanns (Hg.): Die schönsten Schwankerzählungen des deutschen Mittelalters]], S. 294-298; &amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 70, 98, 118, 124, 126, 238, 262 &amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Ein Abenteurer wird von einem Marktschreier, der Bisam aus Alexandrien um teures Geld verkauft, auf den Gedanken gebracht, sich auf ähnliche Weise mit so kleiner Handelsware Reichtum zu erwerben. Eines Nachts entdeckt er bei der Flohjagd, dass sich sein Darmausgang als „Bisamgrube“ nützen lasse, und versorgt sich mit Ware, die er auf der Frankfurter Messe als Wahrsagebeeren feilhält: wer eine in den Mund und danach in ein Nasenloch stecke, habe dadurch die Gabe der Prophetie erworben. Drei Juden gehen ihm auf den Leim. Um tausend Gulden kaufen sie ihrem Rabbi ein Kügelchen, damit er ihnen den Zeitpunkt der Ankunft des Messias verkünde. Unter umständlichen Zeremonien wird die Kraft der Beere vor versammelter Synagoge versucht, doch der Rabbi und nach ihm die drei Juden müssen erkennen, dass sie aus nichts als menschlichen Exkrementen besteht. Als die Betrogenen den Abenteurer beim Bürgermeister verklagen wollen, kann er nachweisen, dass er ihnen die Ware deutlich als „Dreck“ angeboten habe, sie aber trotzdem den Kauf vollzogen hätten.&lt;br /&gt;
===Epimythion der Fassung I===&lt;br /&gt;
Wie den Juden ergeht es vielen Kranken, die sich lieber einem Quacksalber als einem erprobten Arzt anvertrauen. Auch sie werden schändlich betrogen. Verfassersignatur.&lt;br /&gt;
===Epimythion der Fassung II===&lt;br /&gt;
Die Juden mögen sich am „Bisam“ satt essen. Verfassersignatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S, 461)&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_drei_Studenten_(Hans_Folz)&amp;diff=11577</id>
		<title>Die drei Studenten (Hans Folz)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_drei_Studenten_(Hans_Folz)&amp;diff=11577"/>
		<updated>2020-09-26T10:18:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Die drei Studenten&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Hans Folz&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Druck: Hans Folz, Nürnberg 1480 (GW 10127) (Exemplar: München, Bayerische Staatsbibliothek: Rar. 183, Nr. 1)&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Fischer, Hanns (Hg.): Hans Folz. Die Reimpaarsprüche]], S. 7-21&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = &amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 69. 87, 98, 118, 204, 251&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Zu Bonn werben drei Studenten um die Gunst einer schönen Wirtin. Da jeder ohne Wissen der andern ihre Liebe zu gewinnen sucht, kann sie die drei gegeneinander ausspielen: Der erste soll zum Erweis seiner Liebe eine Nacht in einem leeren Grab zubringen, der zweite soll an demselben Grab die Nacht über für den „Toten“ den Psalter beten, und der dritte soll sich als Teufel verkleiden und den Beter das Fürchten lehren. Die drei versetzen einander in panischen Schrecken und flüchten schließlich in ihre Betten, ohne noch an Liebesabenteuer zu denken. Als sie am nächsten Tag weiterziehen und ihre nächtlichen Erlebnisse ausplaudern, merken sie, dass sie von der Wirtin gefoppt wurden, und beschließen, sich zu rächen, - Ein Jahr später sucht der Älteste, als reicher Kaufmann verkleidet, die Wirtin wieder auf. Bevor er weiterzieht, hinterlegt er 20 Gulden bei ihr. Als er, angeblich ausgeruht, zu ihr zurückkehrt und sein Geld fordert, gibt sie vor, es ihm nicht aushändigen zu können, und erbietet sich, es mit einer Liebesnacht abzugelten. Er ist einverstanden, und am Morgen mischt er ihr ein Mittel in den Abschiedstrunk, das ihr den Leib aufschwellt. Nun erscheint, als Arzt verkleidet, der zweite Student. Um Rat und Hilfe gebeten, erklärt er, die Krankheit rühre von einem Beischlaf her und könne nur durch einen erneuten Beischlaf geheilt werden, zu dem er gegen 20 Gulden Honorar bereit sei. Beim Abschied am Morgen nach der Liebesnacht reicht er ihr einen Trunk, der ihren Leib wieder abschwellen lässt. Endlich kommt der dritte Student, als Zigeuner verkleidet, und liest der Wirtin aus der Hand, dass sie die beiden letzten Nächte mit einem Kaufmann und einem Arzt geschlafen habe. Damit er dieses Wissen nicht ausbreitet, muss sie sich auch ihm hingeben und zudem noch 20 Gulden zahlen. Zuletzt gibt er sich zu erkennen, und die Wirtin macht gute Miene zum bösen Spiel.&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Spottlustige und betrügerische Frauen kommen schließlich doch zu Fall. Verfassersignatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 460-461)&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Schinkendieb_als_Teufel_(Hans_Folz)&amp;diff=11576</id>
		<title>Der Schinkendieb als Teufel (Hans Folz)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Schinkendieb_als_Teufel_(Hans_Folz)&amp;diff=11576"/>
		<updated>2020-09-26T10:05:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Schinkendieb als Teufel&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Hans Folz&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Druck: Hans Folz, Nürnberg um 1488 (GW 10153) (Exemplar: Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek: 117.7 Eth. Nr. 13)&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Fischer, Hanns (Hg.): Hans Folz. Die Reimpaarsprüche]], S. 88-91&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 723-726&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 69; [[Merten, Lydia: Ein Plädoyer für den Dieb?]], bes. S. 144-152&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Ein armer Bauer, der mit seiner Frau und zehn Kindern mühsam sein Leben fristet, erfährt von seinem reichen Gevatter keine weitere Hilfe, als viermal im Jahre mit seiner Familie eingeladen zu werden. Um seine Not zu lindern, beschließt er, dem Reichen nachts einen Schinken zu stehlen. Im Haus des Gevatters verliert er jedoch unter dem Gewicht des Schinkens das Gleichgewicht, fällt von der Tenne und weckt durch das Gepolter den Reichen. Da ihm der Rückweg abgeschnitten ist, macht sich der Dieb schnell unkenntlich, indem er Arme und Gesicht mit Ruß bestreicht und Kohle im Mund zerkaut. Der Reiche hält ihn auch prompt für den Teufel. Dieser erklärt ihm, dass er vor ihm nur deswegen sicher sei, weil er seinen armen Gevatter viermal im Jahre eingeladen habe. Der erschreckte Reiche versichert, er wolle den Armen künftig besser unterstützen, und lässt den „Teufel“ samt Schinken ziehen. Sein Versprechen löst er später getreulich ein.&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Man soll seinem Nächsten beistehen. Verfassersignatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 460)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_unbelehrbare_Zecher_(Der_Stricker)&amp;diff=11554</id>
		<title>Der unbelehrbare Zecher (Der Stricker)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_unbelehrbare_Zecher_(Der_Stricker)&amp;diff=11554"/>
		<updated>2020-09-23T18:50:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der unbelehrbare Zecher; Der Weinschlund&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = ca. 1220-1250 ([[Malm, Mike: Der Stricker]], S. 369)&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Ostfränkisch/Rheinfränkisch, Österreich? ([[Malm, Mike: Der Stricker]], S. 369)&amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien ÖNB: Cod. 2705, 48vb-49vb [https://manuscripta.at/hs_detail.php?ID=11811]&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341, 322ra-322vb [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341]&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Fischer, Hanns (Hg.): Der Stricker. Verserzählungen I]], S. 155-160&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 3,1, S. 142-148&amp;lt;br /&amp;gt;[[Rosenhagen, Gustav (Hg.): Mären von dem Stricker]], S. 83-87&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = &amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          =  [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 7, 8, 70, 73, 100;[[Holznagel, Franz-Joseph: Gezähmte Fiktionalität]], S. 50; [[Nowakowski, Nina: Sprechen und Erzählen beim Stricker]], S. 24, 27f., 59, 72, 120-128, 187f., 193, 240, 242; [[Schneider, Martin: Kampf, Streit und Konkurrenz]], S. 208, 221, 240&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==inhalt===&lt;br /&gt;
Ein Zecher ist dem Weine so ergeben, dass er vom Trinken Tag und Nacht nicht&lt;br /&gt;
mehr ablässt. Eines Morgens kommt ein Freund zu ihm und redet ihm ins&lt;br /&gt;
Gewissen, doch mit dem Trinken nicht Seele und Leib zugrunde zu richten.&lt;br /&gt;
Der Zecher weist seine Mahnung zurück und preist den Wein mit überschwenglichen&lt;br /&gt;
Worten: Er ersetze ihm allen ritterlichen Zeitvertreib, er mache ihn zum&lt;br /&gt;
glücklichsten Menschen usw. usw. Er sei bereit, auch seinem Freund dieses&lt;br /&gt;
Paradies zu erschließen. Dieser aber verwünscht ihn und lässt den Unbelehrbaren&lt;br /&gt;
allein bei seinem geliebten Weine zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 528)&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_drei_W%C3%BCnsche_(Der_Stricker)&amp;diff=11553</id>
		<title>Die drei Wünsche (Der Stricker)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_drei_W%C3%BCnsche_(Der_Stricker)&amp;diff=11553"/>
		<updated>2020-09-23T18:42:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Die drei Wünsche; Maehre von den drei Wünschen&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Ca. 1220-1250 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Österreich? ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien ÖNB: Cod. 2705, 24ra-25rb [https://manuscripta.at/hs_detail.php?ID=11811]&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341, 265ra-266va [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341]&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72, 272ra-273va [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072]&amp;lt;br /&amp;gt;München, UB: 2° Cod. ms. 731, 87ra-88vb [https://epub.ub.uni-muenchen.de/10638/]&amp;lt;br /&amp;gt;Römhild, Stadt- und Stiftskirche: Ohne Signatur, 2rb-3rb [Fragment]&amp;lt;br /&amp;gt;Wien, ÖNB. Cod. 2885, 127rb-129rb [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2759142.xml&amp;amp;dvs=1541659152778~357&amp;amp;locale=de_DE&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=]&amp;lt;br /&amp;gt;Innsbruck, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum: Hs. FB 32001, 62va-63va&amp;lt;br /&amp;gt;Handschrift des Herrn I. A. S., Nr. 1 [verschollen]&amp;lt;br /&amp;gt;Gotha: Membr. II 277 [Fragment]&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 150-165&amp;lt;br /&amp;gt;[[Fischer, Hanns (Hg.): Der Stricker. Verserzählungen I]], S. 1-11&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 56-69&amp;lt;br /&amp;gt;[[Mettke, Heinz (Hg.): Fabeln und Mären von dem Stricker]], S. 70-77&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 2, S. 194-206&amp;lt;br /&amp;gt;[[Rosenhagen, Gustav (Hg.): Mären von dem Stricker]], S. 1-8&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 2, S. 253-259&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 150-165&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ernst, Paul (Hg.): Altdeutsche Mären und Schwänke]], S. 203-208&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 56-69&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 269-273&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 7, 8, 70, 102,114, 135, 143, 278; [[Nowakowski, Nina: Sprechen und Erzählen beim Stricker]], S. 24, 160, 202, 217-227, 236, 244, 252f, 265&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Ein Mann beklagt sich seiner Frau gegenüber über ihre Armut, die sie als eine&lt;br /&gt;
unverdiente Strafe Gottes empfinden. Um Gott umzustimmen, beten sie Tag&lt;br /&gt;
und Nacht um Reichtum, bis Gott endlich einen Engel schickt, der dem Mann&lt;br /&gt;
seine Torheit vor Augen stellen soll. Da dieser jedoch von seiner Bitte nicht&lt;br /&gt;
ablässt, gewährt ihm der Engel drei Wünsche, mit denen er sein Heil selbst&lt;br /&gt;
versuchen soll. Als der Mann seiner Frau berichtet, dass ihr beider Gebet erhört&lt;br /&gt;
worden sei, bittet sich diese einen der drei Wünsche zu eigenem Gebrauch aus.&lt;br /&gt;
Dann wünscht sie sich das allerschönste Kleid, das sie auch sofort am Leibe trägt.&lt;br /&gt;
Voller Zorn über den unvernünftigen Wunsch wünscht der Mann ihr das Gewand&lt;br /&gt;
in den Bauch, was ebenfalls sogleich geschieht. Auf ihre Schmerzensschreie&lt;br /&gt;
hin eilen die Freunde herbei und zwingen den Mann, mit seinem letzten Wunsche&lt;br /&gt;
die Frau wieder von ihrem Ungemach zu erlösen. So sind die drei Wünsche&lt;br /&gt;
vertan, und der Mann erfahrt so viel Hohn, dass er vor Leid stirbt.&lt;br /&gt;
===Epipythion===&lt;br /&gt;
Es gibt drei Arten von Toren: Die einen sind unheilbar unwissend, die anderen&lt;br /&gt;
verzichten freiwillig auf das Wissen, aber am schlimmsten sind jene, die Wissen&lt;br /&gt;
besitzen und trotzdem damit schlecht handeln. Nur wer nach dem Willen Gottes&lt;br /&gt;
handelt, ist weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 528)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_nackte_Ritter_(Der_Stricker)&amp;diff=11552</id>
		<title>Der nackte Ritter (Der Stricker)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_nackte_Ritter_(Der_Stricker)&amp;diff=11552"/>
		<updated>2020-09-23T18:36:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der bloßgestellte Ritter; Der nackte Ritter&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = ca. 1220-1250 ([[Malm, Mike: Der Stricker]], S. 369)&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Ostfränkisch/Rheinfränkisch, Österreich? ([[Malm, Mike: Der Stricker]], S. 369)&amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = &lt;br /&gt;
Wien ÖNB: Cod. 2705, 66va-67ra [https://manuscripta.at/hs_detail.php?ID=11811]&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341, 318ra-318va [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341]&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72, 319vb-320rb [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072]&amp;lt;br /&amp;gt;München, UB: 2° Cod. ms. 731, 68va-69rb [https://epub.ub.uni-muenchen.de/10638/]&amp;lt;br /&amp;gt;Wien, ÖNB. Cod. 2885, 141va-142rb [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2759142.xml&amp;amp;dvs=1541659152778~357&amp;amp;locale=de_DE&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=]&amp;lt;br /&amp;gt;Innsbruck, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum: Hs. FB 32001, 69va-70rb&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 114-121&amp;lt;br /&amp;gt;[[Fischer, Hanns (Hg.): Der Stricker. Verserzählungen I]], S. 126-131&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 3,2, S. 289-294&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 3, S. 129-131&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 114-121&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 31-33&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 69, 98, 143; [[Nowakowski, Nina: Sprechen und Erzählen beim Stricker]], S. 27; [[Wagner, Silvan: Grenzbetrachtungen]]&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Ein Ritter kommt auf einer Reise durchfroren und durchnässt abends zu einem&lt;br /&gt;
Mann, der ihn freundlich aufnimmt und ihn im Beisein seiner Frau und seiner&lt;br /&gt;
Töchter nach besten Kräften umsorgt. Mit der Zeit wird es in der Stube so&lt;br /&gt;
warm, dass alle ins Schwitzen kommen. Der Hausherr entledigt sich des Obergewandes und empfiehlt das auch dem Ritter. Doch trotz allen Zuredens widersetzt&lt;br /&gt;
sich dieser der Bitte seines Wirtes, bis dieser, in der Meinung, seinem&lt;br /&gt;
allzu förmlichen Gast einen Gefallen zu tun, seinen Knechten den Wink gibt,&lt;br /&gt;
den Ritter gewaltsam von seinem Rock zu befreien. Sie folgen seinem Befehl,&lt;br /&gt;
aber da der Gast weder Hemd noch Hose trägt, sitzt er nun zum Entsetzen aller&lt;br /&gt;
nackt vor den Frauen. Beschämt zieht er seinen Rock wieder an und verlässt&lt;br /&gt;
im Zorn den unklugen Gastgeber.&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Wer einen Gast bei sich hat,&lt;br /&gt;
soll diesem nicht übereifrig dienen, sonst erntet er keinen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 527-528)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_junge_Ratgeber_(Der_Stricker)&amp;diff=11551</id>
		<title>Der junge Ratgeber (Der Stricker)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_junge_Ratgeber_(Der_Stricker)&amp;diff=11551"/>
		<updated>2020-09-23T18:32:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der junge Ratgeber&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = ca. 1220-1250 ([[Malm, Mike: Der Stricker]], S. 369)&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Ostfränkisch/Rheinfränkisch, Österreich? ([[Malm, Mike: Der Stricker]], S. 369)&amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien ÖNB: Cod. 2705, 33vb-35va [https://manuscripta.at/hs_detail.php?ID=11811]&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341, 281rb-283ra [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341]&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72, 288rb-290ra [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Fischer, Hanns (Hg.): Der Stricker. Verserzählungen II]], S. 12-23&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 2, S. 286-299&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 59-65&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 69; [[Nowakowski, Nina: Sprechen und Erzählen beim Stricker]], S. 81-89, 90, 92, 102, 114, 126, 172, 177&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Der treue Ratgeber eines Königs gibt, bevor er stirbt, seinem Herrn das anvertraute&lt;br /&gt;
Lehen zurück und bittet ihn, für seinen Sohn zu sorgen und ihn wegen&lt;br /&gt;
seiner Jugend nicht zum Ratgeber zu bestellen. Nach seinem Tode jedoch&lt;br /&gt;
betraut der König trotz dieser Warnung den Sohn mit dem schweren Amt. Es&lt;br /&gt;
folgen zwei Hungerjahre, und der junge Ratgeber verteilt sowohl den Kornvorrat&lt;br /&gt;
des Reiches als auch den königlichen Schatz, um das darbende Volk zu&lt;br /&gt;
retten. Danach verklagen ihn Neider beim König, dass er seine Vorrats- und&lt;br /&gt;
Schatzkammern geleert habe. Der junge Ratgeber wird zur Rede gestellt. Er&lt;br /&gt;
verteidigt sich: er habe seinem Herrn die Untertanen erhalten, die wertvoller&lt;br /&gt;
seien als aller tote Besitz; auch sei er bereit, alle Lehen zurückzugeben. Da lobt&lt;br /&gt;
der König die Weisheit des jungen Ratgebers; seine Neider aber fallen in Ungnade.&lt;br /&gt;
===Epimythion=== &lt;br /&gt;
Ein solcher König, der treue Diener lohnt, untreue aber&lt;br /&gt;
verachtet, könnte unserer Zeit als Vorbild dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 527)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_Martinsnacht_(Der_Stricker)&amp;diff=11550</id>
		<title>Die Martinsnacht (Der Stricker)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_Martinsnacht_(Der_Stricker)&amp;diff=11550"/>
		<updated>2020-09-23T18:28:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Die Martinsnacht; Martinsfest&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = ca. 1220-1250 ([[Malm, Mike: Der Stricker]], S. 369)&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Ostfränkisch/Rheinfränkisch, Österreich? ([[Malm, Mike: Der Stricker]], S. 369)&amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien ÖNB: Cod. 2705, 47vb-48vb [https://manuscripta.at/hs_detail.php?ID=11811]&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341, 320vb-322ra [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341]&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72, 320rb-321vb [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072]&amp;lt;br /&amp;gt;Wien, ÖNB. Cod. 2885, 139ra-140vb [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2759142.xml&amp;amp;dvs=1541659152778~357&amp;amp;locale=de_DE&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=]&amp;lt;br /&amp;gt;Innsbruck, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum: Hs. FB 32001, 68ra-69rb&amp;lt;br /&amp;gt;Karlsruhe, Badische Landesbibliothek: Karlsruhe 408, 28vb-30va [https://digital.blb-karlsruhe.de/urn/urn:nbn:de:bsz:31-1298]&amp;lt;br /&amp;gt;Donaueschingen, Fürstlich Fürstenbergische Hofbibliothek: Hs. 104, 169vb-171rb [https://digital.blb-karlsruhe.de/blbhs/Handschriften/content/titleinfo/19642]&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Fischer, Hanns (Hg.): Der Stricker. Verserzählungen I]], S. 131-142&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 3,1, S. 128-141&amp;lt;br /&amp;gt;[[Rosenhagen, Gustav (Hg.): Mären von dem Stricker]], S. 76-83&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 2, S. 457-462&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ernst, Paul (Hg.): Altdeutsche Mären und Schwänke]], S. 383-388&amp;lt;br /&amp;gt;[[Fischer, Hanns (Hg.): Die schönsten Schwankerzählungen des deutschen Mittelalters]], S. 283-287&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 248-251&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 7, 21, 68, 98, 118, 223, 256, 278; [[Nowakowski, Nina: Sprechen und Erzählen beim Stricker]], S. 6, 27, 127, 228, 237-244, 253f., 264, 268&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Ein reicher Bauer und sein Gesinde zechen in der Martinsnacht. Da kommen&lt;br /&gt;
ein paar Diebe vorbei und halten die Gelegenheit für günstig, in den Kuhstall&lt;br /&gt;
einzubrechen. Der Mutigste steigt ein, aber die Hofhunde geben Laut, und der&lt;br /&gt;
Bauer geht hinaus, um nach dem Rechten zu sehen. In seiner Verlegenheit legt&lt;br /&gt;
der Dieb schnell seine Kleider ab und gibt sich dem erstaunten Bauern gegenüber&lt;br /&gt;
als St. Martin aus, der gekommen sei, um den Stall vor Dieben zu schützen.&lt;br /&gt;
Das gewaltige Zechen des Bauern erfreue und ehre ihn so, dass er seinem Besitz&lt;br /&gt;
besonderen Schutz angedeihen lasse. Während der Bauer hocherfreut mit seinem&lt;br /&gt;
Gesinde weiter zur Ehre des heiligen Martin zecht, treiben die Diebe ungestört&lt;br /&gt;
das Vieh davon. Am nächsten Morgen findet der Bauer den Stall leer und muss&lt;br /&gt;
zum Schaden auch noch Spott erdulden.&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Traue keinem Dieb,&lt;br /&gt;
wie ehrlich seine Rede auch klingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 527)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_arme_und_der_reiche_K%C3%B6nig_(Der_Stricker)&amp;diff=11549</id>
		<title>Der arme und der reiche König (Der Stricker)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_arme_und_der_reiche_K%C3%B6nig_(Der_Stricker)&amp;diff=11549"/>
		<updated>2020-09-23T18:23:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der arme und der reiche König&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Ca. 1220-1250 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Österreich? ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien ÖNB: Cod. 2705, 32vb-33vb [https://manuscripta.at/hs_detail.php?ID=11811]&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341, 278vb-280ra [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341]&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72, 285vb-287ra [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072]&amp;lt;br /&amp;gt;Nürnberg, Stadtbibliothek: Fragm. germ. 13&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 164-175&amp;lt;br /&amp;gt;[[Fischer, Hanns (Hg.): Der Stricker. Verserzählungen II]], S. 24-30&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 70-81&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 2, S. 278-285&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 164-175&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 70-81&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 197-200&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 7, 8, 67; [[Holznagel, Franz-Joseph: Gezähmte Fiktionalität]], S. 50; [[Nowakowski, Nina: Alternativen der Vergeltung]]; [[Nowakowski, Nina: Sprechen und Erzählen beim Stricker]], S. 72, 89, 170-180, 192&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Ein reicher König hasst seinen armen, aber angesehenen Nachbarn und hätte&lt;br /&gt;
ihm am liebsten seinen ganzen Besitz weggenommen, wenn er einen Vorwand&lt;br /&gt;
dafür gefunden hätte. Als nach dem Tod des reichen Königs sein Sohn die&lt;br /&gt;
Regierung übernimmt, sagt er dem armen König trotz der Warnung seiner&lt;br /&gt;
Räte die Fehde an, und zwar aus dem nichtigen Grunde, er habe in der Nacht&lt;br /&gt;
seinetwegen schlecht geträumt. Der arme König verspricht, ihn zu entschädigen,&lt;br /&gt;
und man vereinbart ein Treffen auf einer Insel im Grenzfluss, wohin jeder König,&lt;br /&gt;
nur von je zwölf Rittern begleitet, kommen soll, während die Heere an beiden&lt;br /&gt;
Ufern stehen. Der Reiche bringt nochmals seine Anklage vor, und der Arme&lt;br /&gt;
bietet ihm als Buße für diesen geträumten Schaden das Spiegelbild seines Heeres&lt;br /&gt;
im Wasser des Flusses und fügt spöttisch hinzu, eine solche Buße stünde ihm&lt;br /&gt;
jederzeit zur Verfügung, sooft er im Traume einen Schaden erleide. Daraufhin&lt;br /&gt;
zieht der reiche König zornig wieder ab.&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Wer ohne hinreichende&lt;br /&gt;
Klugheit nach fremden Ehren strebt, kommt aus eigener Schuld zu Schaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 526)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_kluge_Knecht_(Der_Stricker)&amp;diff=11548</id>
		<title>Der kluge Knecht (Der Stricker)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_kluge_Knecht_(Der_Stricker)&amp;diff=11548"/>
		<updated>2020-09-23T18:17:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der geäffte Pfaffe; Der kluge Knecht&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Ca. 1220-1250 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020)&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Österreich? ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020)&amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien ÖNB: Cod. 2705, 45vb-47vb [https://manuscripta.at/hs_detail.php?ID=11811]&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341, 318va-320vb, 360rb-362rb [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341]&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 96-114&amp;lt;br /&amp;gt;[[Fischer, Hanns (Hg.): Der Stricker. Verserzählungen I]], S. 92-109&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 10-29&amp;lt;br /&amp;gt;[[Mettke, Heinz (Hg.): Fabeln und Mären von dem Stricker]], S. 88-109&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 3,1, S. 100-125&amp;lt;br /&amp;gt;[[Rosenhagen, Gustav (Hg.): Mären von dem Stricker]], S. 76-83&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 3, S. 149-158&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 96-114&amp;lt;br /&amp;gt;[[Fischer, Hanns (Hg.): Die schönsten Schwankerzählungen des deutschen Mittelalters]], S. 221-227&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 10-29&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 69-75&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Das Liebespaar auf der Linde]], S. 158-165&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von Wolzogen, Ernst (Hg.): Das gut alt teutsch Schwankbuch]], S. 105-109&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Dimpel, Friedrich Michael/Hammer, Martin: Prägnanz und Polyvalenz]]; [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 7, 67, 90, 96, 108, 122, 124, 216, 262;  [[Nowakowski, Nina: Sprechen und Erzählen beim Stricker]], S. 1-14, 18, 25, 26-33, 39, 40, 43, 48, 50f., 59, 81, 160, 185, 206-239; [[Nowakowski, Nina: Übersetzungen als Interpretationen mittelhochdeutscher Literatur]]&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Eine Bauersfrau ist mit dem Pfarrer im Einverständnis und bemüht sich, ihren&lt;br /&gt;
Mann viel außer Hauses zu halten. Der Knecht, der von ihrem Verhältnis weiß,&lt;br /&gt;
beschließt eines Morgens, seinen Herrn durch Augenschein von der Treulosigkeit&lt;br /&gt;
seiner Gattin zu überzeugen. Zunächst verzögert er die Ausfahrt, indem er&lt;br /&gt;
entgegen der Gewohnheit zuvor noch Essen verlangt. Unterwegs gibt er vor,&lt;br /&gt;
Handschuhe und Hut vergessen zu haben, kehrt um und versteckt sich im Hause,&lt;br /&gt;
bis der Bauer mit der ersten Fuhre zurückkommt. Dabei wird er Zeuge der&lt;br /&gt;
Vorbereitungen zum Stelldichein und kann insbesondere beobachten, wohin&lt;br /&gt;
Speisen, Getränke und der Pfaffe versteckt werden, als der Bauer früher als&lt;br /&gt;
erwartet heimkehrt und an die Türe klopft. Die Frau öffnet ihrem Gatten&lt;br /&gt;
die verriegelte Türe, der Knecht gesellt sich dazu und entschuldigt sich, dass&lt;br /&gt;
er bis jetzt aufgehalten worden sei. Als die Frau die beiden gleich wieder in den&lt;br /&gt;
Wald schicken will, verlangt der Knecht erneut etwas zu essen. Unwillig erfüllt&lt;br /&gt;
sie seinen Wunsch, und während des Essens erzählt er nun eine abenteuerliche&lt;br /&gt;
Geschichte von einer Wolfsjagd, wobei er den Bauern nach und nach die&lt;br /&gt;
versteckten Speisen und Getränke und schließlich auch den Pfarrer finden&lt;br /&gt;
lässt. Die beiden Ehebrecher werden bestraft, der kluge Knecht aber gelangt bei&lt;br /&gt;
seinem Herrn zu hohem Ansehen.&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Lob der praktischen Lebensklugheit,&lt;br /&gt;
die der Knecht bewiesen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 526)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Gevatterin_Rat_(Der_Stricker)&amp;diff=11547</id>
		<title>Der Gevatterin Rat (Der Stricker)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Gevatterin_Rat_(Der_Stricker)&amp;diff=11547"/>
		<updated>2020-09-23T18:11:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Das Bloch; Der Gevatterin Rat; Ehestand, Tod und Hochzeit&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = ca. 1220-1250 ([[Malm, Mike: Der Stricker]], S. 369)&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Ostfränkisch/Rheinfränkisch, Österreich? ([[Malm, Mike: Der Stricker]], S. 369)&amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien ÖNB: Cod. 2705, 117va-121ra [https://manuscripta.at/hs_detail.php?ID=11811]&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341, 258va-262va [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341]&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72, 265va-269va [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072]&amp;lt;br /&amp;gt;München, UB: 2° Cod. ms. 731, 98va-103vb [https://epub.ub.uni-muenchen.de/10638/]&amp;lt;br /&amp;gt;Wien, ÖNB. Cod. 2885, 114ra-120ra [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2759142.xml&amp;amp;dvs=1541659152778~357&amp;amp;locale=de_DE&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=]&amp;lt;br /&amp;gt;Innsbruck, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum: Hs. FB 32001, 55va-58vb&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Fischer, Hanns (Hg.): Der Stricker. Verserzählungen I]], S. 66-91&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 5, S. 54-82&amp;lt;br /&amp;gt;[[Rosenhagen, Gustav (Hg.): Mären von dem Stricker]], S. 22-40&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 2, S. 175-192&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 417-431&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 66, 97, 133; [[Nowakowski, Nina: Sprechen und Erzählen beim Stricker]], S. 6, 24, 73-81, 97, 126, 160, 162, 168&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Ein Bauer ist seiner Frau so überdrüssig, dass er ihr das Leben zur Hölle macht.&lt;br /&gt;
In ihrer Not sucht die Frau Rat und Hilfe bei einer Gevatterin, und diese verspricht,&lt;br /&gt;
ihr die Liebe ihres Mannes wieder zuzuwenden, wenn sie alle ihre&lt;br /&gt;
Anordnungen befolge. Als erstes begibt sich die listige Gevatterin zu dem&lt;br /&gt;
Bauern aufs Feld und berichtet ihm, dass seine Frau im Sterben liege. Der Bauer&lt;br /&gt;
ist hocherfreut und bittet die Gevatterin, seine Frau nur möglichst rasch unter&lt;br /&gt;
die Erde zu bringen; vorher wolle er gar nicht nach Hause kommen. Die Gevatterin&lt;br /&gt;
lässt nun an Stelle der Bäuerin einen entsprechend hergerichteten Baumstamm&lt;br /&gt;
begraben und nimmt diese selbst heimlich in ihr Haus. Der Bauer aber&lt;br /&gt;
muss ihr versprechen, in Fragen einer neuen Eheschließung ihren Rat einzuholen.&lt;br /&gt;
Nach fünf Wochen bereits ist er des Alleinseins überdrüssig und wendet&lt;br /&gt;
sich an die Gevatterin, die ihm verspricht, ihn binnen kurzem mit einer vortrefflichen&lt;br /&gt;
Frau bekannt zu machen. Inzwischen pflegt sie die Bäuerin aufs beste&lt;br /&gt;
und kleidet sie ganz neu und kostbar ein. So kommt es, dass der Freier sie nicht&lt;br /&gt;
wiedererkennt und sich so heftig in sie verliebt, dass er auf eine baldige Heirat&lt;br /&gt;
drängt. Als seine Ungeduld aufs höchste gestiegen ist und er vor lauter Liebe&lt;br /&gt;
schon seine Arbeit vernachlässigt, da gibt sich seine Frau ihm endlich zu erkennen.&lt;br /&gt;
Obwohl sie sich um Geheimhaltung bemühen, ist die Geschichte bald im&lt;br /&gt;
ganzen Land bekannt, und der Bauer braucht zeitlebens für den Spott nicht zu&lt;br /&gt;
sorgen. In der Ehe der beiden aber ist wieder Frieden eingekehrt.&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Man soll es nicht versuchen, aber man fände gewiss auch heute Männer, die&lt;br /&gt;
man ebenso hinters Licht führen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 525)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Das_erzwungene_Gel%C3%BCbde_(Der_Stricker)&amp;diff=11546</id>
		<title>Das erzwungene Gelübde (Der Stricker)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Das_erzwungene_Gel%C3%BCbde_(Der_Stricker)&amp;diff=11546"/>
		<updated>2020-09-23T18:06:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Das erzwungene Gelübde; Ehe im Leben und im Tode&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = ca. 1220-1250 ([[Malm, Mike: Der Stricker]], S. 369)&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Ostfränkisch/Rheinfränkisch, Österreich? ([[Malm, Mike: Der Stricker]], S. 369)&amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien ÖNB: Cod. 2705, 115ra-116rb [https://manuscripta.at/hs_detail.php?ID=11811]&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341, 262va-264ra [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341]&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72, 269va-271ra [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072]&amp;lt;br /&amp;gt;München, UB: 2° Cod. ms. 731, 94va-96va [https://epub.ub.uni-muenchen.de/10638/]&amp;lt;br /&amp;gt;Wien, ÖNB. Cod. 2885, 131va-133vb [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2759142.xml&amp;amp;dvs=1541659152778~357&amp;amp;locale=de_DE&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=]&amp;lt;br /&amp;gt;Innsbruck, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum: Hs. FB 32001, 64vb-66ra&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Fischer, Hanns (Hg.): Der Stricker. Verserzählungen I]], S. 11-21&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 5, S. 29-40&amp;lt;br /&amp;gt;[[Rosenhagen, Gustav (Hg.): Mären von dem Stricker]], S. 45-52&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 2, S. 197-203&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 210-215&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          =  [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 66, 97, 143; [[Holznagel, Franz-Joseph: Gezähmte Fiktionalität]], S. 50; [[Nowakowski, Nina: Sprechen und Erzählen beim Stricker]], S. 72, 160-170, 186, 191f., 255&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Ein Mann fordert unter Drohungen von seiner Frau das Versprechen, nach&lt;br /&gt;
seinem Tode sich nicht mehr zu verheiraten. Sie erbittet sich drei Tage Bedenkzeit und nützt die, um sich von einer klugen Gevatterin beraten zu lassen. Als&lt;br /&gt;
ihr Mann am vierten Tag alle Freunde versammelt hat, fragt sie, ob er das&lt;br /&gt;
Versprechen aus Liebe fordere, und als er ihre Frage bejaht, verlangt sie, dass&lt;br /&gt;
auch er ihr verspreche, nach ihrem Tode ehelos zu bleiben. Dies schwört er ihr&lt;br /&gt;
zu und muss als Pfand für seinen Schwur dreißig Pfund Geld setzen. Da sagt&lt;br /&gt;
die Frau, sie wisse kein besseres Gegenpfand, als dass sie beide sich bereits jetzt&lt;br /&gt;
trennten und ins Kloster gingen, um sich schon bei Lebzeiten daran zu gewöhnen,&lt;br /&gt;
ohne Gatten zu leben. Da den Mann die sofortige Trennung hart ankäme,&lt;br /&gt;
fleht er seine Frau an, seinen Eid zurücknehmen zu dürfen. Die Frau lässt sich&lt;br /&gt;
lange bitten und verlangt als Gegenleistung, dass sie sich bei seinen Lebzeiten&lt;br /&gt;
einen Liebhaber nehmen dürfe, wenn es ihr gefalle. Notgedrungen geht er auf&lt;br /&gt;
ihre Forderung ein, hält sie aber fortan so gut, dass sie von ihrem Vorrecht nie&lt;br /&gt;
Gebrauch macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 524-525)&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_eingemauerte_Frau_(Der_Stricker)&amp;diff=11545</id>
		<title>Die eingemauerte Frau (Der Stricker)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_eingemauerte_Frau_(Der_Stricker)&amp;diff=11545"/>
		<updated>2020-09-23T18:01:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Die eingemauerte Frau; Von einem übelen wîbe&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = ca. 1220-1250 ([[Malm, Mike: Der Stricker]], S. 369)&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Ostfränkisch/Rheinfränkisch, Österreich? ([[Malm, Mike: Der Stricker]], S. 369)&amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien ÖNB: Cod. 2705, 85vb-88ra [https://manuscripta.at/hs_detail.php?ID=11811]&amp;lt;br /&amp;gt;München, UB: 2° Cod. ms. 731, 69rb-72rb [https://epub.ub.uni-muenchen.de/10638/]&amp;lt;br /&amp;gt;Wien, ÖNB. Cod. 2885, 122va-126ra [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2759142.xml&amp;amp;dvs=1541659152778~357&amp;amp;locale=de_DE&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=]&amp;lt;br /&amp;gt;Innsbruck, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum: Hs. FB 32001, 60ra-62ra&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 120-143&amp;lt;br /&amp;gt;[[Fischer, Hanns (Hg.): Der Stricker. Verserzählungen I]], S. 50-65&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 4, S. 91-107&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 120-143&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 641-649&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Eming, Jutta: Subversion through Affirmation in the Stricker’s Eingemauerte Frau]]; [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 66, 97, 114, 117; [[Hofmeister, Wernfried: Rebellion und Integration in Strickers ‚Eingemauerter Frau’]]; [[Nowakowski, Nina: Sprechen und Erzählen beim Stricker]], S. 160, 203, 238; [[Schneider, Martin: Kampf, Streit und Konkurrenz]], S. 128f., 138-140, 258; [[Wagner, Silvan: Ehestands-Mären und Gewalt]], S. 120-126, 129-130; [[Wagner, Silvan: Gottesbilder in höfischen Mären des Hochmittelalters]], S. 341-369; [[Wagner, Silvan: Grenzbetrachtungen]]; [[Wagner, Silvan: Sterben als Eintritt in höfisches Heil]], 321-328; [[Wailes, Stephen: Immurement and religious experience in the Stricker’s ‚Eingemauerte Frau’]]&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Ein Ritter heiratet eine Frau, gegen deren Widerspenstigkeit sich alle Mittel&lt;br /&gt;
als unwirksam erweisen, so dass er sich schließlich gezwungen sieht, sie in ein&lt;br /&gt;
Gemach einmauern zu lassen. Weder die Beobachtung des unbeschwerten Lebens&lt;br /&gt;
außerhalb ihres Gefängnisses noch die Bitten ihrer Freunde können zunächst&lt;br /&gt;
ihren Eigensinn brechen, doch schließlich geht sie in sich, bereut ihre&lt;br /&gt;
Sünden und beichtet dem Pfarrer, der den Ehemann von der Sinneswandlung&lt;br /&gt;
der Frau überzeugt. Im Beisein vieler geladener Gäste wird die Frau aus ihrer&lt;br /&gt;
Haft befreit und ein großes Fest gefeiert. Zum Abschluss hält die Bekehrte eine&lt;br /&gt;
Rede und erbietet sich, alle widerspenstigen Frauen zu bessern. Ihre Geschichte&lt;br /&gt;
wird im ganzen Land bekannt, und alle widerspenstigen Frauen nehmen sie sich&lt;br /&gt;
so sehr zu Herzen, dass sie von Stund an ihren Männern gehorchen.&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Ein solches Beispiel wäre an vielen Orten von Nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 524)&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Das_hei%C3%9Fe_Eisen_(Der_Stricker)&amp;diff=11543</id>
		<title>Das heiße Eisen (Der Stricker)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Das_hei%C3%9Fe_Eisen_(Der_Stricker)&amp;diff=11543"/>
		<updated>2020-09-23T17:55:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Das heiße Eisen&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Ca. 1220-1250 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Österreich? ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien ÖNB: Cod. 2705, 26va-27vb [https://manuscripta.at/hs_detail.php?ID=11811]&amp;lt;br /&amp;gt;Trento: Ohne Signatur [Fragment]&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341, 268ra-269rb [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341]&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72, 275ra-276rb [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072]&amp;lt;br /&amp;gt;Pommersfelden, Gräflich Schönbornsche Bibliothek: Cod. 54, 13r-15v&amp;lt;br /&amp;gt;Römhild, Stadt- und Stiftskirche: Ohne Signatur, 1ra-2rb [Fragment]&amp;lt;br /&amp;gt;Wien, ÖNB. Cod. 2885, 34vb-36rb [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2759142.xml&amp;amp;dvs=1541659152778~357&amp;amp;locale=de_DE&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=]&amp;lt;br /&amp;gt;Innsbruck, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum: Hs. FB 32001, 23va-24va&amp;lt;br /&amp;gt;Dresden, Landesbibliothek: Mscr. M 68, 5vb-6vb [http://digital.slub-dresden.de/ppn276879066]&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Fischer, Hanns (Hg.): Der Stricker. Verserzählungen I]], S. 37-50&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 44-55&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 2, S. 218-230&amp;lt;br /&amp;gt;[[Rosenhagen, Gustav (Hg.): Mären von dem Stricker]], S. 16-22&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 2, S. 373-378&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ernst, Paul (Hg.): Altdeutsche Mären und Schwänke]], S. 57-62&amp;lt;br /&amp;gt;[[Fischer, Hanns (Hg.): Die schönsten Schwankerzählungen des deutschen Mittelalters]], S. 60-64&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 44-55&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 650-654&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          =  [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 24, 56, 66, 90, 143, 269, 278; [[Heiser, Ines: Wunder und wie man sie erklärt]], S. 171-173; [[Holznagel, Franz-Joseph: Gezähmte Fiktionalität]], S. 50; [[Nowakowski, Nina: Sprechen und Erzählen beim Stricker]], S. 18, 160 &amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Eine Frau fordert von ihrem Mann einen gottesgerichtlichen Beweis seiner&lt;br /&gt;
Treue: er soll das heiße Eisen tragen. Er willigt ein, lässt aber bei der Probe&lt;br /&gt;
einen Holzspan, den er zuvor im Ärmel versteckt hatte, unbemerkt in seine&lt;br /&gt;
Hand gleiten und trägt darauf das glühende Eisen unversehrt mehr als sechs&lt;br /&gt;
Schritte. Nun jedoch fordert er von ihr den gleichen Beweis, dem sie sich mit&lt;br /&gt;
wortreichen Beteuerungen zu entziehen versucht. Als er bei seiner Forderung&lt;br /&gt;
beharrt, bittet sie ihn, ihr in Ansehung der allgemein bekannten weiblichen&lt;br /&gt;
Schwäche zunächst einen Liebhaber, dann zwei weitere und schließlich nochmals&lt;br /&gt;
drei Buhler „nachzulassen&amp;quot;, für die sie ihm beiseite gebrachtes Geld anbietet.&lt;br /&gt;
Der Mann erlässt ihr diese Fehltritte, dann aber muss sie das Eisen aufheben.&lt;br /&gt;
Sie verbrennt sich jämmerlich ihre Hand und muss den Zorn ihres Mannes&lt;br /&gt;
erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 524)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_durstige_Einsiedel_(Der_Stricker)&amp;diff=11542</id>
		<title>Der durstige Einsiedel (Der Stricker)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_durstige_Einsiedel_(Der_Stricker)&amp;diff=11542"/>
		<updated>2020-09-23T17:51:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der durstige Einsiedel; Der Weltheilige&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = ca. 1220-1250 ([[Malm, Mike: Der Stricker]], S. 369)&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Ostfränkisch/Rheinfränkisch, Österreich? ([[Malm, Mike: Der Stricker]], S. 369)&amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Heidelberg, UB: Cpg 341, 322vb-325rb [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341]&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Fischer, Hanns (Hg.): Der Stricker. Verserzählungen I]], S. 143-155&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 1, S. 116-123&amp;lt;br /&amp;gt;[[Rosenhagen, Gustav (Hg.): Mären von dem Stricker]], S. 87-98&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 3, S. 5-15&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Lemmer, Manfred: Deutschsprachige Erzähler des Mittelalters]], S. 153-160&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 126-133&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 66, 100, 102; [[Nowakowski, Nina: Sprechen und Erzählen beim Stricker]], S. 98, 127, 228-236, 237, 239f., 242f., 253, 264, 268&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Ein Bonvivant, der sein Gut mit Trinken, Essen und Liebschaften durchgebracht&lt;br /&gt;
hat, beschließt eines Abends in seiner Trunkenheit, sein schlimmes Leben aufzugeben&lt;br /&gt;
und ein Einsiedler zu werden. Seine Freunde raten ihm zwar, sich&lt;br /&gt;
diesen Entschluss mit nüchternem Kopf nochmals zu überlegen, aber er lässt sich&lt;br /&gt;
davon nicht abbringen und zieht sich am nächsten Morgen, vom priesterlichen&lt;br /&gt;
Segen begleitet, in eine Waldeinöde zurück. Die erste Zeit verbringt er als reuiger&lt;br /&gt;
Büßer, aber als er nach zwanzig Wochen vom Fleische fällt, beginnt er, in seinem&lt;br /&gt;
Entschluss wankend zu werden und wieder an den Wein zu denken. Eines Tages&lt;br /&gt;
bittet ihn eine Frau, ihr die Zukunft vorherzusagen. Da verlangt er einen Krug&lt;br /&gt;
Wein und prophezeit daraus der Frau so viel Gnade, dass sie es im Dorf erfreut&lt;br /&gt;
weitererzählt und so eine Wallfahrt zu dem Einsiedler auslöst. Weil sich aber die&lt;br /&gt;
verheißene Gnade bei keinem einstellt, versiegt die Weinquelle allmählich wieder,&lt;br /&gt;
und der Einsiedler sieht sich gezwungen, den Leuten um die Hälfte des&lt;br /&gt;
Wegs näherzurücken. Als auch das nichts nützt, zieht er schließlich vor den&lt;br /&gt;
Wald und vergrämt die Leute damit vollends. Endlich „missioniert&amp;quot; er in den&lt;br /&gt;
Gasthäusern der Stadt, wo die Zecher ihren Spott mit ihm treiben, indem sie ihn ihre Becher austrinken lassen, bis er auf einer Bank niedersinkt. Es kümmert&lt;br /&gt;
den durstigen „Einsiedler&amp;quot; nicht, dass ihn alle Leute einen Narren heißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 523-524)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Ehescheidungsgespr%C3%A4ch_(Der_Stricker)&amp;diff=11540</id>
		<title>Ehescheidungsgespräch (Der Stricker)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Ehescheidungsgespr%C3%A4ch_(Der_Stricker)&amp;diff=11540"/>
		<updated>2020-09-23T17:46:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Die Wette; Ehescheidungsgespräch; Scheidung und Sühne&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = ca. 1220-1250 ([[Malm, Mike: Der Stricker]], S. 369)&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Ostfränkisch/Rheinfränkisch, Österreich? ([[Malm, Mike: Der Stricker]], S. 369&amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien ÖNB: Cod. 2705, 152rb-153ra [https://manuscripta.at/hs_detail.php?ID=11811]&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341, 264ra-265ra [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341]&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72, 271ra-272ra [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072]&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 142-151&amp;lt;br /&amp;gt;[[Fischer, Hanns (Hg.): Der Stricker. Verserzählungen I]], S. 22-27&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 5, S. 257-263&amp;lt;br /&amp;gt;[[Rosenhagen, Gustav (Hg.): Mären von dem Stricker]], S. 40-45&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 2, S. 209-213&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 142-151; &amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S.  35, 56, 66, 97, 133, 135, 143; [[Holznagel, Franz-Joseph: Gezähmte Fiktionalität]], S. 50; [[Nowakowski, Nina: Alternativen der Vergeltung]]; [[Nowakowski, Nina: Sprechen und Erzählen beim Stricker]], S. 19, 24, 57, 140, 152-160, 161f., 167, 169f., 186, 191; [[Wagner, Silvan: Narrator and narrative space in Middle High German epic poetry (Parzival, Ehescheidungsgespräch, Prosalancelot)]], S. 127-130&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Ein Mann verkündet seiner Frau, dass er es bei ihr nicht mehr aushalte und sich&lt;br /&gt;
über ein Jahr von ihr trennen wolle. Doch während er spricht, scheint ihm dieser&lt;br /&gt;
Zeitpunkt gar zu fern, und er meint, es müsse schon in vierzig, nein, in dreißig,&lt;br /&gt;
besser in zwanzig Wochen geschehen. Auch diese Frist scheint ihm noch zu&lt;br /&gt;
lang, und er verkürzt sie weiter, bis er schließlich auf einer sofortigen Scheidung&lt;br /&gt;
besteht. Alle Reichtümer der Welt wolle er darum geben, sofort von ihrer&lt;br /&gt;
lästigen Gegenwart befreit zu sein. Die Frau erklärt sich mit der augenblicklichen&lt;br /&gt;
Scheidung einverstanden, schiebt jedoch dann den Termin bis zum nächsten&lt;br /&gt;
Tag hinaus, bis über eine Woche, zwei Wochen, drei, vier, fünf. . zwanzig;&lt;br /&gt;
schließlich versichert sie ihm, er müsse bis zu ihrem Tode bei ihr bleiben, er&lt;br /&gt;
solle nur ja kein Wort dawider sprechen. Da bittet der Mann um Verzeihung,&lt;br /&gt;
seine törichten Worte seien eine Folge reichlichen Weingenusses, sie sei ja doch&lt;br /&gt;
die Krone aller Frauen. Die Frau verzeiht ihm, und beide söhnen sich im Bette aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 523)&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_begrabene_Ehemann_(Der_Stricker)&amp;diff=11538</id>
		<title>Der begrabene Ehemann (Der Stricker)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_begrabene_Ehemann_(Der_Stricker)&amp;diff=11538"/>
		<updated>2020-09-23T17:40:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der begrabene Ehemann&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Ca. 1220-1250 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Österreich? ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien ÖNB: Cod. 2705, 25ra-26va [https://manuscripta.at/hs_detail.php?ID=11811]&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341, 266va-268ra [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341]&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72, 273va-275ra [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Fischer, Hanns (Hg.): Der Stricker. Verserzählungen I]], S. 28-36&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 30-43&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 2, S. 207-217&amp;lt;br /&amp;gt;[[Rosenhagen, Gustav (Hg.): Mären von dem Stricker]], S. 8-16&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 2, S. 361-368&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ernst, Paul (Hg.): Altdeutsche Mären und Schwänke]], S. 151-158&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 30-43&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 608-613&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Das Liebespaar auf der Linde]], S. 212-217&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Dimpel, Friedrich Michael: Poetische Gerechtigkeit, finales und lineares Erzählen im ‚Begrabenen Ehemann‘ und in der ‚Frauentreue‘]]; [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 66, 117, 143; [[Nowakowski, Nina: Sprechen und Erzählen beim Stricker]], S. 160, 206, 244-255, 264, 268; [[Wagner, Silvan: Grenzbetrachtungen]]&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Zwei Eheleute überbieten sich im Gespräch in Liebesbeteuerungen, bis die Frau&lt;br /&gt;
ihren Mann beim Wort nimmt und als höchsten Beweis seiner Liebe verlangt,&lt;br /&gt;
dass er ihr in allem Glauben schenke. Der Gatte schwört, ihrer Rede stets zu&lt;br /&gt;
glauben, aber als sie ihn einmal um die Mittagszeit zum Abendbrot ruft und&lt;br /&gt;
zum Schlafengehen mahnt, widerspricht er und erntet dafür den Vorwurf des&lt;br /&gt;
Eidbruches. Er bittet um Verzeihung, gelobt Besserung und nimmt wirklich&lt;br /&gt;
zwölf Tage später ein kaltes Bad, von dem ihm seine Frau versichert, es sei&lt;br /&gt;
heiß. Als er etwas später den Pfarrer aus der Scheune schleichen sieht, äußert&lt;br /&gt;
er abermals Unglauben. Doch die Frau droht, sie werde ihm zürnen und&lt;br /&gt;
sich von ihm trennen; da zieht er seine Vorwürfe wieder zurück. Schließlich&lt;br /&gt;
kann sie ihm, der ihr wegen ihres Verhältnisses mit dem Pfarrer im&lt;br /&gt;
Wege zu stehen beginnt, sogar einreden, er liege im Sterben. Er lässt alle&lt;br /&gt;
Zeremonien widerspruchslos über sich ergehen und protestiert erst, als das Grab,&lt;br /&gt;
in dem er liegt, zugeschaufelt wird. Der buhlerische Pfaffe gibt jedoch die Hilfeschreie für die Stimme des Teufels aus, und so muss der Ärmste zugrunde gehen, weil er sich seiner Frau blindlings unterordnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S.522-523)&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Edelmann_und_Pferdeh%C3%A4ndler_(Der_Stricker)&amp;diff=11537</id>
		<title>Edelmann und Pferdehändler (Der Stricker)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Edelmann_und_Pferdeh%C3%A4ndler_(Der_Stricker)&amp;diff=11537"/>
		<updated>2020-09-23T17:33:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Edelmann und Pferdehändler; Der Roßtäuscher&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = ca. 1220-1250 ([[Malm, Mike: Der Stricker]], S. 369)&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Ostfränkisch/Rheinfränkisch, Österreich? ([[Malm, Mike: Der Stricker]], S. 369)&amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Heidelberg, UB: Cpg 341 (online: [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341])&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72 (online: [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072])&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 1, S. 130-142&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = &amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 66, 99; [[Nowakowski, Nina: Sprechen und Erzählen beim Stricker]], S. 105, 112-120, 126f., 173&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Ein reicher, aber geiziger Edelmann wird von seinen Verwandten ermahnt, er&lt;br /&gt;
solle doch mit Rücksicht auf sein gesellschaftliches Ansehen etwas aufwendiger&lt;br /&gt;
leben, und da sie ihn dabei auch erinnern, dass sein gespartes Gut einst doch&lt;br /&gt;
ihnen als Erbe zufalle, nimmt er ihren Rat an. Er ist bereit, ein gutes Pferd zu&lt;br /&gt;
erwerben, und die Verwandten schicken ihm gleich einen kundigen Pferdehändler.&lt;br /&gt;
Doch so sehr dieser sich auch bemüht, er kann kein Pferd finden, an&lt;br /&gt;
dem der Edelmann nicht etwas auszusetzen hätte: das eine ist zu jung, das andere&lt;br /&gt;
zu klein, dieses hat nicht die richtige Farbe, jenes trägt den Kopf zu hoch, usw.&lt;br /&gt;
Da beschließt endlich einer der Verwandten, den Edelmann auf die Probe zu&lt;br /&gt;
stellen, und bietet ihm ein Pferd als Geschenk an, wenn es ihm nur gefalle. Der&lt;br /&gt;
Edelmann greift sogleich zu, und nun wissen seine Verwandten, dass er ein&lt;br /&gt;
unverbesserlicher Geizhals ist, und bemühen sich nicht mehr weiter um ihn.&lt;br /&gt;
Der Pferdehändler aber hat einen großen Verlust erlitten und wird zudem von&lt;br /&gt;
dem Edelmann des Landes verwiesen.&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Einem treulosen Mann&lt;br /&gt;
zu dienen, bringt nur Schaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 522)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überlieferung wurde nach [[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]] übernommen; Seitenangaben und ggf. Neufunde fehlen noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_nackte_Bote_(Der_Stricker)&amp;diff=11535</id>
		<title>Der nackte Bote (Der Stricker)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_nackte_Bote_(Der_Stricker)&amp;diff=11535"/>
		<updated>2020-09-23T17:27:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der nackte Bote&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = ca. 1220-1250 ([[Malm, Mike: Der Stricker]], S. 369)&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Ostfränkisch/Rheinfränkisch, Österreich? ([[Malm, Mike: Der Stricker]], S. 369)&amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien ÖNB: Cod. 2705, 65rb-66va [https://manuscripta.at/hs_detail.php?ID=11811]&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341, 316va-318ra [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341]&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72, 318rb-319vb [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072]&amp;lt;br /&amp;gt;München, UB: 2° Cod. ms. 731, 89ra-90vb [https://epub.ub.uni-muenchen.de/10638/]&amp;lt;br /&amp;gt;Wien, ÖNB. Cod. 2885, 129rb-131rb [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2759142.xml&amp;amp;dvs=1541659152778~357&amp;amp;locale=de_DE&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=]&amp;lt;br /&amp;gt;Innsbruck, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum: Hs. FB 32001, 63va-64vb&amp;lt;br /&amp;gt;Wien, ÖNB: Cod. 2670, 61ra-62ra&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Fischer, Hanns (Hg.): Der Stricker. Verserzählungen I]], S. 110-126&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 3,2, S. 274-288&amp;lt;br /&amp;gt;[[Rosenhagen, Gustav (Hg.): Mären von dem Stricker]], S. 58-76&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 3, S. 137-143&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Fischer, Hanns (Hg.): Die schönsten Schwankerzählungen des deutschen Mittelalters]], S. 274-278&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 34-38&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]]; S. 65, 98, 102, 249, 269, 278;  [[Nowakowski, Nina: Sprechen und Erzählen beim Stricker]], S. 27; [[Nowakowski, Nina: Vom Kasus zum Lapsus]]&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Ein Herr will auf einer Reise bei einem seiner Lehnsleute die Nacht zubringen&lt;br /&gt;
und schickt einen Knappen voraus, der seine Ankunft melden soll. Im Hofe des&lt;br /&gt;
Lehnsmanns fragt der Bote ein Kind, wo der Hausherr zu finden sei, und wird&lt;br /&gt;
in die Badestube gewiesen. Der Knappe wähnt ihn dort beim Baden und entkleidet&lt;br /&gt;
sich, um bei dieser Gelegenheit gleich selbst ein Bad zu nehmen. Als&lt;br /&gt;
er eben die Badestube betreten will, wird er vom Hofhund angefallen und muss&lt;br /&gt;
sich mit einem Badewedel wehren, was dazu führt, dass er Kehrseite voran zur&lt;br /&gt;
Tür hereinkommt. In der Badestube, die zu jener herbstlichen Jahreszeit als&lt;br /&gt;
Aufenthaltsraum der ganzen Familie benutzt wird, sitzt der Hausherr mit den&lt;br /&gt;
Frauen, und diese sind zutiefst erschrocken und beschämt, als sie den nackten&lt;br /&gt;
Eindringling erblicken. Der Knappe dreht sich um, erkennt entsetzt, was er&lt;br /&gt;
angerichtet hat und ergreift kopflos die Flucht. Der Hausherr, der sich entehrt&lt;br /&gt;
fühlt, verfolgt ihn. Unterwegs trifft er auf den Lehnsherrn, berichtet ihm den&lt;br /&gt;
schändlichen Vorfall und verlangt die Bestrafung des Knappen. Der Herr fängt seinen Knappen ein und will ihn verstümmeln. Doch dieser kann in höchster&lt;br /&gt;
Not das Missverständnis erklären und erlangt die Verzeihung des Beleidigten.&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Wer dem Schein traut, verfällt leicht in einen Irrtum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 521-522)&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_nackte_Bote_(Der_Stricker)&amp;diff=11534</id>
		<title>Der nackte Bote (Der Stricker)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_nackte_Bote_(Der_Stricker)&amp;diff=11534"/>
		<updated>2020-09-23T17:26:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der nackte Bote&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = ca. 1220-1250 ([[Malm, Mike: Der Stricker]], S. 369)&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Ostfränkisch/Rheinfränkisch, Österreich? ([[Malm, Mike: Der Stricker]], S. 369)&amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien ÖNB: Cod. 2705, 65rb-66va [https://manuscripta.at/hs_detail.php?ID=11811]&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341, 316va-318ra [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341]&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72, 318rb-319vb [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072]&amp;lt;br /&amp;gt;München, UB: 2° Cod. ms. 731, 89ra-90vb [https://epub.ub.uni-muenchen.de/10638/]&amp;lt;br /&amp;gt;Wien, ÖNB. Cod. 2885, 129rb-131rb [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2759142.xml&amp;amp;dvs=1541659152778~357&amp;amp;locale=de_DE&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=]&amp;lt;br /&amp;gt;Innsbruck, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum: Hs. FB 32001, 63va-64vb&amp;lt;br /&amp;gt;Wien, ÖNB: Cod. 2670, 61ra-62ra&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Fischer, Hanns (Hg.): Der Stricker. Verserzählungen I]], S. 110-126&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 3,2, S. 274-288&amp;lt;br /&amp;gt;[[Rosenhagen, Gustav (Hg.): Mären von dem Stricker]], S. 58-76&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 3, S. 137-143&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Fischer, Hanns (Hg.): Die schönsten Schwankerzählungen des deutschen Mittelalters]], S. 274-278&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 34-38&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]]; S. 65, 98, 102, 249, 269, 278;  [[Nowakowski, Nina: Sprechen und Erzählen beim Stricker]], S. 27; [[Nowakowski, Nina: Vom Kasus zum Lapsus]]&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Ein Herr will auf einer Reise bei einem seiner Lehnsleute die Nacht zubringen&lt;br /&gt;
und schickt einen Knappen voraus, der seine Ankunft melden soll. Im Hofe des&lt;br /&gt;
Lehnsmanns fragt der Bote ein Kind, wo der Hausherr zu finden sei, und wird&lt;br /&gt;
in die Badestube gewiesen. Der Knappe wähnt ihn dort beim Baden und entkleidet&lt;br /&gt;
sich, um bei dieser Gelegenheit gleich selbst ein Bad zu nehmen. Als&lt;br /&gt;
er eben die Badestube betreten will, wird er vom Hofhund angefallen und muss&lt;br /&gt;
sich mit einem Badewedel wehren, was dazu führt, dass er Kehrseite voran zur&lt;br /&gt;
Tür hereinkommt. In der Badestube, die zu jener herbstlichen Jahreszeit als&lt;br /&gt;
Aufenthaltsraum der ganzen Familie benutzt wird, sitzt der Hausherr mit den&lt;br /&gt;
Frauen, und diese sind zutiefst erschrocken und beschämt, als sie den nackten&lt;br /&gt;
Eindringling erblicken. Der Knappe dreht sich um, erkennt entsetzt, was er&lt;br /&gt;
angerichtet hat und ergreift kopflos die Flucht. Der Hausherr, der sich entehrt&lt;br /&gt;
fühlt, verfolgt ihn. Unterwegs trifft er auf den Lehnsherrn, berichtet ihm den&lt;br /&gt;
schändlichen Vorfall und verlangt die Bestrafung des Knappen. Der Herr fängt seinen Knappen ein und will ihn verstümmeln. Doch dieser kann in höchster&lt;br /&gt;
Not das Missverständnis erklären und erlangt die Verzeihung des Beleidigten.&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Wer dem Schein traut, verfällt leicht in einen Irrtum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 522-523)&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Quacksalber_(Hans_Folz)&amp;diff=11532</id>
		<title>Der Quacksalber (Hans Folz)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Quacksalber_(Hans_Folz)&amp;diff=11532"/>
		<updated>2020-09-22T11:24:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Quacksalber&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Hans Folz&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Druck: Hans Stuchs, Nürnberg um 1520 (Exemplar: Berlin, Staatsbibliothek: Yg 5221 Rara)&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Fischer, Hanns (Hg.): Hans Folz. Die Reimpaarsprüche]], S. 103-111&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = &amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 68, 118, 252 &amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Ein Quacksalber erzählt von seinen Streichen. Zuerst heilt er einen kranken&lt;br /&gt;
Säugling, indem er dessen Windeln heimlich mit seinem eigenen Kot füllt und&lt;br /&gt;
die Mutter glauben macht, der unmäßige Haufen habe ihr Kind gequält. Für&lt;br /&gt;
diese Heilung erhält er einen silbernen Löffel. Zum zweiten lässt er einen Mistwagen&lt;br /&gt;
sich so im Uringlas eines kranken Bauern spiegeln, dass dieser zum Lachen&lt;br /&gt;
gereizt wird und ein verborgenes Halsgeschwür platzt. Dankbar schenkt ihm&lt;br /&gt;
der Geheilte einen silbernen Becher. Dritter Streich: Als eine Marktfrau über&lt;br /&gt;
den Verlust ihres Esels jammert, glaubt der Quacksalber, sie werde von Leibschmerzen&lt;br /&gt;
gepeinigt, und verordnet ihr ein Abführmittel. Beim Abtritt findet&lt;br /&gt;
sie zufällig ihren Esel wieder und schreibt dies der Kur des Quacksalbers zu,&lt;br /&gt;
dem sie zum Dank einen roten Beutel schenkt. Der Hauptstreich: Der Quacksalber&lt;br /&gt;
wird von einem mit Kopfgrind behafteten Edelmann, dem er unterwegs&lt;br /&gt;
begegnet, auf sein Schloss bestellt. Er trifft vor dem Herrn dort ein, verschafft sich durch eine List Einlass und betrügt den unehrlichen Koch und Mundschenk&lt;br /&gt;
ebenso wie die ungetreue Schlossherrin. Vor den Prügeln, die ihm Koch und&lt;br /&gt;
Mundschenk zugedacht haben, rettet er sich, indem er im Weinkeller die Zapfen&lt;br /&gt;
aus den Fässern zieht. Vor dem Tor trifft er auf den heimkehrenden Edelmann.&lt;br /&gt;
Er packt ihm Kot unter die Mütze als Heilsalbe für seinen Grind und heißt ihn,&lt;br /&gt;
im Schloss alle mit dem Satz zu begrüßen: „Ich weiß es schon&amp;quot;. Dadurch&lt;br /&gt;
erschreckt und verwirrt, bekennen die Ehefrau und die Diener ihre Verfehlungen&lt;br /&gt;
von selbst. Als der Herr am Abend den Salbenverband abnimmt und erkennen&lt;br /&gt;
muß, dass auch er zum Narren gehalten wurde, verzeiht er ihnen und lacht&lt;br /&gt;
selbst über die Streiche des Quacksalbers. - Verfassersignatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S.459-460)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Pfaffe_und_Ehebrecherin_B_(Hans_Folz)&amp;diff=11531</id>
		<title>Pfaffe und Ehebrecherin B (Hans Folz)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Pfaffe_und_Ehebrecherin_B_(Hans_Folz)&amp;diff=11531"/>
		<updated>2020-09-22T11:19:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Pfaffe und Ehebrecherin B&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Hans Folz&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Druck: Hans Stuchs, Nürnberg um 1520 (Exemplar: Berlin Staatsbibliothek: Yg 5226 Rara (Kriegsverlust))&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Fischer, Hanns (Hg.): Hans Folz. Die Reimpaarsprüche]], S. 141-145&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = &amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 68, 99, 102 &amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Die junge Frau eines alten Bauern findet an ihrem Mann kein Genügen und gerät deswegen in ihrem Dorf in Verruf. Der Pfarrer bestellt das Paar zu sich&lt;br /&gt;
und unterzieht die Frau einem strengen Verhör. Doch diese versteht es, teils&lt;br /&gt;
durch Wortverdreherei, teils durch Argumente des gesunden Menschenverstandes&lt;br /&gt;
die Vorwürfe so zu parieren, daß alle Umstehenden zu lachen beginnen und&lt;br /&gt;
der Pfarrer seine Bemühungen aufgibt&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Allegorische Ausdeutung:&lt;br /&gt;
Pfarrer und Ehemann verkörpern Vernunft und Gedächtnis, denen sich die Frau&lt;br /&gt;
als Verkörperung des Willens nicht unterordnen will. Mahnung an alte Männer,&lt;br /&gt;
keine junge Frau zu heiraten. Schilderung des Lebens eines so ungleichen Paares.&lt;br /&gt;
Verfassersignatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 459)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_falsche_Messias_(Hans_Folz)&amp;diff=11530</id>
		<title>Der falsche Messias (Hans Folz)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_falsche_Messias_(Hans_Folz)&amp;diff=11530"/>
		<updated>2020-09-22T11:16:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der falsche Messias&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Hans Folz&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Druck: Hans Folz, Nürnberg um 1485/86 (GW 10144) (Exemplar: Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek: 117.7 Eth. Nr. 21)&amp;lt;br /&amp;gt;Druck: Peter Wagner, Nürnberg um 1495/96 (GW 10145) (Exemplar: Hamburg, Universitätsbibliothek: In scrin. 229d Nr. 10)&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Fischer, Hanns (Hg.): Hans Folz. Die Reimpaarsprüche]], S. 92-98&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Fischer, Hanns (Hg.): Die schönsten Schwankerzählungen des deutschen Mittelalters]], S. 257-261&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 68, 98, 121, 122, 126, 135, 241 &amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
In einer schlesischen Stadt lebt ein schönes jüdisches Mädchen, in das sich ein Student verliebt hat. Da sie in gegenüberliegenden Häusern wohnen, legt der Student nachts ein Brett von Fenster zu Fenster und gelangt so stets unbemerkt zu seiner Geliebten. Als das Mädchen schwanger wird, verkündet er den Eltern durch ein Rohr, das er in ihr Schlafzimmer einfuhrt, ihre Tochter werde den Messias gebären. Diese frohe Botschaft wird in der ganzen Synagogengemeinde verkündet und freudig aufgenommen; das Mädchen hält man fortan wie eine Fürstin. Als sie dann aber niederkommt, ist ihr Kind - ein Mädchen. Die erbitterten Juden wollen Mutter und Kind töten, doch der Student heiratet seine Geliebte, die sich mit ihrer Tochter taufen lässt. Der Unterhalt des Paares wird&lt;br /&gt;
durch Geschenke gesichert, während die Juden in ohnmächtiger Wut ihre Schande beklagen müssen. - Verfassersignatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 458-459)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_witzige_Landstreicher_(Hans_Folz)&amp;diff=11529</id>
		<title>Der witzige Landstreicher (Hans Folz)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_witzige_Landstreicher_(Hans_Folz)&amp;diff=11529"/>
		<updated>2020-09-22T11:11:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der witzige Landstreicher&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Hans Folz&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Druck: Hans Folz, Nürnberg um 1480/81 (GW 10130) (Exemplar: Kolmar, Bibliothèque de la ville: V 12641 Nr. 12)&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Fischer, Hanns (Hg.): Hans Folz. Die Reimpaarsprüche]], S. 119-123&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = &amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 67, 99, 124, 245; [[Nowakowski, Nina: Gattungsvagabund]]; [[Wagner, Silvan: Grenzbetrachtungen]]&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Ein Landstreicher liegt in einem Wirtshaus im Sterben. Der Wirt erbarmt sich seiner und lässt den Priester holen, damit er ihm die Beichte abnehme. Der Geistliche kommt und beginnt mit seinen Beichtfragen, wird aber von dem Landstreicher nach Eulenspiegelart (Wörtlichnehmen) stets absichtlich missverstanden. Dieser setzt sein Spiel auch noch fort, als der Priester bereits erzürnt&lt;br /&gt;
von ihm geschieden ist.&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Mit Glaubensdingen soll man keinen Spott treiben. Verfassersignatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S.458)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Kuhdieb_(Hans_Folz)&amp;diff=11528</id>
		<title>Der Kuhdieb (Hans Folz)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Kuhdieb_(Hans_Folz)&amp;diff=11528"/>
		<updated>2020-09-22T11:07:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Kuhdieb&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Hans Folz&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Druck: Hans Folz, Nürnberg um 1488 (GW 10143) (Exemplar: Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek: 117.7 Eth. Nr. 14)&amp;lt;br /&amp;gt;Druck: Hans Stuchs, Nürnberg um 1520 (Exemplar: Berlin, Staatsbibliothek: Yg 5206 Rara)&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Fischer, Hanns (Hg.): Hans Folz. Die Reimpaarsprüche]], S. 99-102&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Fischer, Hanns (Hg.): Die schönsten Schwankerzählungen des deutschen Mittelalters]], S. 279-282&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 749-753&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 67, 98; [[Wagner, Silvan: Grenzbetrachtungen]]&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
In der Rheingegend stiehlt ein Dieb nachts einem Bauern eine Kuh. Da er in dem fremden Dorf den Weg zum Markt nicht finden kann, sucht er nach einem Ortskundigen und trifft dabei auf den Besitzer. Obwohl der Bauer seine Kuh zu erkennen glaubt, kann der Dieb sein Misstrauen zerstreuen und ihn sogar überreden, die Kuh für ihn zu verkaufen. Anschließend lässt er den Bauern in einem Gasthaus Essen bestellen. Er leiht sich dessen Mantel, versteckt eine Kanne des Wirts darunter und schleicht sich unter dem Vorwand davon, er wolle heimlich besseren Wein besorgen. Außerhalb des Marktfleckens verkauft der Dieb die Kanne an einen vorbeifahrenden Bäcker. Als dieser im gleichen Gasthaus, in dem der Bauer immer noch wartet, mit der Kanne in der Hand einkehrt,&lt;br /&gt;
wird der Schwindel entdeckt. Der Betrogene muss unter allgemeinem Gespött zum Verlust von Kuh und Mantel auch noch die Kanne bezahlen. Aber seine Frau tröstet ihn: „Besser Gut verloren als Ehre.&amp;quot; - Verfassersignatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 458)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_K%C3%B6hler_als_gedungener_Liebhaber_(Hans_Folz)&amp;diff=11527</id>
		<title>Der Köhler als gedungener Liebhaber (Hans Folz)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_K%C3%B6hler_als_gedungener_Liebhaber_(Hans_Folz)&amp;diff=11527"/>
		<updated>2020-09-22T11:03:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Köhler als gedungener Liebhaber&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Hans Folz&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Druck: Hans Folz, Nürnberg um 1488 (GW 10139) (Exemplar: Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek: 117.7 Eth. Nr. 4)&amp;lt;br /&amp;gt;Druck: Peter Wagner, Nürnberg um 1495/96 (GW 10140) (Exemplar: Hamburg, Universitätsbibliothek: In scrin. 229d Nr. 7)&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Fischer, Hanns (Hg.): Hans Folz. Die Reimpaarsprüche]], S. 29-33&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = &amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 67 &amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Ein jungverheirateter Kölner Goldschmied wird vom Rat mit einem Auftrag aus der Stadt gesandt. Beim Abschied von seiner Frau rät er ihr, sich einen Taglöhner zu dingen, wenn ihr etwas fehle. Als sie sich eines Nachts nach ihrem Manne sehnt, beschließt sie, seinem Rat zu folgen, und schickt die Magd auf den Markt, um einen Taglöhner ins Haus zu holen. Sie kommt zurück mit einem Köhler, und die junge Frau bittet ihn, er solle mit ihr verfahren wie daheim mit seiner Frau. Da packt sie der Köhler bei den Haaren und verprügelt sie: so sei er mit seiner Frau verfahren, weil sie ihm acht Tage lang keine Morgensuppe habe kochen wollen. Als er dann das Haus verlassen will, bedrängt ihn die Magd, er solle sie ebenso behandeln wie ihre Herrin. Da verprügelt der Köhler auch sie. An eben diesen Mann gerät der Goldschmied, als er sich nach seiner Rückkehr Kohlen ins Haus bringen lässt. Da der Köhler sich weigert, das Haus zu betreten, erfährt der Ehemann die ganze Geschichte. Er stellt die Frauen zur Rede, doch die Magd gibt ihm wegen seines Ratschlags selbst die Schuld, und er muss froh sein, dass alles so glimpflich abgegangen ist.&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Man soll einer Frau nicht im Scherz zu etwas raten; man weiß nie, ob sie den Rat nicht doch befolgt. - Verfassersignatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 457-458)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Knecht_und_Magd_(Hans_Folz)&amp;diff=11526</id>
		<title>Knecht und Magd (Hans Folz)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Knecht_und_Magd_(Hans_Folz)&amp;diff=11526"/>
		<updated>2020-09-22T10:57:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Knecht und Magd&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Hans Folz&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Druck: Hans Stuchs, Nürnberg um 1520 (Berlin, Staatsbibliothek: Yd 7820 Nr. 7)&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Fischer, Hanns (Hg.): Hans Folz. Die Reimpaarsprüche]], S. 131-139&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = &amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 67, 100, 252; [[Wagner, Silvan: Grenzbetrachtungen]]&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Der Dichter, der am Wirtshaustisch eingeschlafen ist, wird erwachend Zeuge eines Gesprächs zwischen Knecht und Magd, in dem sie sich gegenseitig Vorwürfe machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knecht: Sie sei morgens nicht aus den Federn zu bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magd: Das komme daher, dass er sie abends nicht in Ruhe lasse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knecht: Wenn sie schon einmal früh aufstehe, lege sie sich vor dem Tagwerk noch eine Stunde zu den Roßknechten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magd: Das tue sie nur, weil er selbst versage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knecht: Beim Abwasch buhle sie, und das Geschirr bleibe schmutzig. Sie bewahre Fisch und Fleisch nicht vor Hunden und Katzen und kehre den Schmutz einfach in die Ecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magd: Er trinke heimlich von Wein und Bier und sei unzuverlässig bei der Besorgung des Pferdefutters. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knecht: Mit ihrer Schürze wische sie die Nase wie die Töpfe, sie leere das Nachtgeschirr nicht, sei in jeder Weise unflätig, nasche von allen Speisen und Getränken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magd: Er bewirte heimlich Gäste, mache sich Liebkind bei der Herrschaft, lasse sich von den Gästen „schmieren&amp;quot;, stehle und verleumde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knecht: Sie gelobe Wallfahrten in der Fastnachtszeit und gebe sich dann in der Scheune einem Kuttenträger hin.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Magd wünscht dem Knecht alles Üble an den Hals und rät ihm zu schweigen, sonst werde sie ihm mit gleicher Münze heimzahlen. Der Dichter gibt vor, vom Schlaf zu erwachen, und heißt die beiden schweigen, die eilends das Weite suchen. - Verfassersignatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S.457)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_Hose_des_Buhlers_(Hans_Folz)&amp;diff=11525</id>
		<title>Die Hose des Buhlers (Hans Folz)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_Hose_des_Buhlers_(Hans_Folz)&amp;diff=11525"/>
		<updated>2020-09-22T10:49:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Die Hose des Buhlers&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Hans Folz&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum: Hs Merkel 2° 966, 73r&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Fischer, Hanns (Hg.): Hans Folz. Die Reimpaarsprüche]], S. 34-37&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Fischer, Hanns (Hg.): Die schönsten Schwankerzählungen des deutschen Mittelalters]], S. 195-198&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 533-536&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 67, 91, 95, 124 &amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Die Frau eines Basler Kaufmanns hat mit einem hübschen Jüngling verbotenen Umgang. Als sie eines Nachmittags wieder einmal ihr Spielchen treiben, kehrtder Ehemann unerwartet von einer Reise zurück, und der Liebhaber muss schleunigst das Feld räumen. Reisemüde legt sich der Kaufmann auf sein Bett und findet darin ein schwarzes Beinkleid. Ohne Lärm zu schlagen, steckt er es&lt;br /&gt;
in die Tasche und begibt sich zu Tisch. Die Amme der Frau, die in alles eingeweiht ist, bemerkt seinen heimlichen Verdruss und beginnt die Zusammenhänge zu ahnen. Die Magd wird zum Liebhaber geschickt und erhält die Bestätigung, dass dieser bei seinem eiligen Aufbruch seine Hose zurückgelassen habe. Die Amme weiß Rat. Sie kauft zwei schwarze Hosen, zieht die eine selbst an und gibt die andere der Magd. Dann betritt sie lachend die Stube und wird vom Hausherrn nach der Ursache ihres Gelächters befragt. Da erzählt sie von einer Wette, die die drei Frauen abgeschlossen hätten: wer innerhalb von acht Tagen ohne eine schwarze Hose angetroffen werde, müsse ein Viertel Wein bezahlen. Schon zweimal hätten sie die Herrin ohne ihre Hose ertappt. Da macht der Kaufmann selbst die Probe und stellt fest, dass seine Frau wieder ohne die schwarze Hose ist, die sie, wie sie sagt, im Bett verborgen habe. Nun glaubt er, dass sein Verdacht gegenstandslos war, und stiftet zu den drei verwetteten Vierteln das vierte Viertel Wein. So wird er im letzten Augenblick doch noch getäuscht. - Verfassersignatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 456-457)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Drei_listige_Frauen_C_(Hans_Folz)&amp;diff=11524</id>
		<title>Drei listige Frauen C (Hans Folz)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Drei_listige_Frauen_C_(Hans_Folz)&amp;diff=11524"/>
		<updated>2020-09-22T10:43:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Drei listige Frauen C&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Hans Folz&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Cod. Oct. 145, 181v-186v&amp;lt;br /&amp;gt;Druck: Hans Folz, Nürnberg um 1480/81 (GW 10166) (Exemplar: Kolmar, Bibliothèque de la ville: V 12641 Nr. 10)&amp;lt;br /&amp;gt;Druck: Hans Folz, Nürnberg um 1488 (GW 10167) (Exemplar: Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek: 117.7 Eth. Nr. 11)&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Fischer, Hanns (Hg.): Hans Folz. Die Reimpaarsprüche]], S. 74-87&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Fischer, Hanns (Hg.): Die schönsten Schwankerzählungen des deutschen Mittelalters]], S. 86-89&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 66, 79, 118, 123, 218, 241, 264, 271; [[Wagner, Silvan: Grenzbetrachtungen]]; [[Von Müller, Mareike: Schwarze Komik]], S. 157-190; [[Von Müller, Mareike: Schwarze Komik in Heinrich Kaufringers &#039;Drei listige Frauen B&#039;]]&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Narration===&lt;br /&gt;
Drei Frauen beschließen, einen gefundenen Gürtel derjenigen zuzuerkennen, die ihren Mann am besten nasführen kann. Die erste bestreicht ihrem schlafenden Gatten das Gesicht mit Ruß und Safran und macht ihn glauben, er sei im Schlafe gestorben. Dann schiebt sie ihn unter eine Bank, auf der sie sich sogleich mit dem Hausknecht Heinz vergnügt, bis der „Tote&amp;quot; abgeholt wird. Die zweite Frau schert ihrem schlafenden Mann eine Tonsur und redet ihm ein, er sei der Pfarrer und müsse dem verstorbenen Nachbarn Tol die Seelenmesse singen. Die dritte Frau holt ihren Ehemann aus dem Bett und schickt ihn, der sich für bekleidet hält, nackt zur Totenmesse. In der Kirche müssen die drei erkennen, dass sie von ihren Frauen zum besten gehalten worden sind. Welcher der drei Frauen der Gürtel gebührt, lässt der Dichter den Leser raten; er selbst würde ihn der ersten zusprechen.&lt;br /&gt;
===Epimythion der Fassung I===&lt;br /&gt;
Die drei Frauen bedeuten das Fleisch, den Teufel und die Welt, die drei Männer die drei Stände: Fürsten, Klerus und das Volk. Verfassersignatur.&lt;br /&gt;
===Epimythion der Fassung II===&lt;br /&gt;
Wenn sich die Männer zu sehr vom Weine übermannen lassen, werden sie von ihren Frauen an der Nase herumgeführt. Verfassersignatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S.456)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Drei_t%C3%B6richte_Fragen_(Hans_Folz)&amp;diff=11523</id>
		<title>Drei törichte Fragen (Hans Folz)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Drei_t%C3%B6richte_Fragen_(Hans_Folz)&amp;diff=11523"/>
		<updated>2020-09-22T10:36:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Drei törichte Fragen&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Hans Folz&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Druck: Hans Folz, Nürnberg 1479 (GW 10122) (Exemplar: München, Bayerische Staatsbibliothek: Rar. 182 Nr. 3)&amp;lt;br /&amp;gt;Druck: Hans Folz, Nürnberg um 1480/81 (GW 10123) (Exemplar: Kolmar, Bibliothèque de la ville: V 12641 Nr. 9)&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Fischer, Hanns (Hg.): Hans Folz. Die Reimpaarsprüche]], S. 42-59&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = &amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 66, 114, 229, 241 &amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Ein Straßburger Bürger wundert sich so sehr über sein erstes graues Haar, dass er sich nach Rom aufmacht, um dort den weisen Virgilius über die Ursache zu befragen. Unterwegs wird er in Bozen und Verona von Gastfreunden gebeten, auch ihre Fragen vorzubringen, und zwar will der erste wissen, warum seine Ehefrau trotz täglicher Prügel sich nicht bessere, und der zweite, wie seine Frau während seiner dreijährigen Abwesenheit ihm drei Kinder habe gebären können. In Rom gibt Virgilius dem Straßburger Bürger folgenden Rat: Er solle auf seiner Heimreise die Frage des Veronesers einem gejagten Hasen, die des Bozners einem geprügelten Esel und seine eigene seinem jüngsten Kinde stellen. Der Bürger handelt nach der Empfehlung des weisen Mannes und erfährt, die Frau des Veronesers habe drei Kinder bekommen, weil sie die Männer nicht geflohen habe wie der Hase die Jagdhunde, die Frau des Bozners werde nicht besser, weil sie so wenig gegen ihre Natur handeln könne, wie der Esel, und er selbst habe ein graues Haar bekommen, weil er alt werde. Beschämt muss er sich seine Torheit eingestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Alter soll sich um Weisheit bemühen. Verfassersignatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 455)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_ausgesperrte_Ehemann_(Hans_Folz)&amp;diff=11522</id>
		<title>Der ausgesperrte Ehemann (Hans Folz)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_ausgesperrte_Ehemann_(Hans_Folz)&amp;diff=11522"/>
		<updated>2020-09-22T10:30:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der ausgesperrte Ehemann&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Hans Folz&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum: Hs Merkel 2° 966, 74r-74v&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Fischer, Hanns (Hg.): Hans Folz. Die Reimpaarsprüche]], S. 38-40&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = &amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 66, 91, 95, 105, 107, 263 &amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Eine hübsche Frau, die mit einem Trunkenbold verheiratet ist, hat ihr Herz einem Jüngling zugewendet. Wie die beiden sich eines Abends wieder einmal miteinander vergnügen, kehrt der Ehemann, früher als erwartet, aus dem Wirtshaus zurück und pocht an die Tür. Die Frau rät ihrem Liebhaber, den Betrunkenen in der Rolle des Hausherrn zu verjagen. Der Jüngling poltert also laut schimpfend die Treppe hinab und droht dem Ruhestörer Prügel an. Da glaubt dieser, er habe sich im Haus geirrt, und schläft seinen Rausch auf der Auslage eines Schusters aus, während die Liebenden ihr Spiel fortsetzen und sich erst im Morgengrauen trennen. Nun entriegelt die Frau die Haustür und setzt sich dann in die Vorhalle, als wenn sie dort eingeschlafen wäre. Nach einer Weile&lt;br /&gt;
kommt der Mann, findet die Tür offen und seine Frau auf einem Stuhle schlafend und muss sich überzeugt fühlen, dass er in der Nacht tatsächlich sein Haus&lt;br /&gt;
verfehlt hat. Die Frau macht ihm Vorwürfe wegen seines langen Ausbleibens, und er verspricht Besserung.&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Nur wer baden kann, ohne sich nass zu machen, ist gegen Frauenlist gefeit. Verfassersignatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 455)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_halbe_Birne_B_(Hans_Folz)&amp;diff=11521</id>
		<title>Die halbe Birne B (Hans Folz)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_halbe_Birne_B_(Hans_Folz)&amp;diff=11521"/>
		<updated>2020-09-22T10:25:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lea Schulmerich: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Die halbe Birne B&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Hans Folz&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Druck: Hans Folz, Nürnberg um 1488 (GW 10119) (Exemplar: Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek: 117.7 Eth. Nr. 7)&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Fischer, Hanns (Hg.): Hans Folz. Die Reimpaarsprüche]], S. 22-28&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schulz-Grobert, Jürgen (Hg.): Kleinere mittelhochdeutsche Verserzählungen]], S. 218-231&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Fischer, Hanns (Hg.): Die schönsten Schwankerzählungen des deutschen Mittelalters]], S. 31-36&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schulz-Grobert, Jürgen (Hg.): Kleinere mittelhochdeutsche Verserzählungen]], S. 218-231&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 158-163&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Das Liebespaar auf der Linde]], S. 112-117&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 65, 113, 118, 127&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Der König von Frankreich veranstaltet ein Turnier, als dessen Preis er die Hand seiner Tochter und sein halbes Reich aussetzt. In diesem Turnier tut sich ein Mann am meisten hervor, der nur auf Grund einer Pilgerfahrt ins Heilige Land in den Ritterstand erhoben wurde und daher von höfischer Etikette keine Ahnung hat. Als er an die königliche Tafel geladen wird, kommt er in Verlegenheit&lt;br /&gt;
und muss sich von seinem Knappen gute Ratschläge geben lassen. Trotzdem begeht er einen bösen Fauxpas, indem er es versäumt, eine zum Dessert gereichte Birne zu schälen und auszuschneiden, und wird deshalb beim Fortgang des Turniers von der Prinzessin vor allen Leuten verspottet. Auf den Rat des Knappen macht er sich unkenntlich und drängt sich als Narr in das Gefolge der Prinzessin, wo es ihm gelingt, durch seine Blöße die stolze Schöne so zu erregen, dass sie ihn ins Bett nimmt. Da er sich dort aber nicht rührt noch regt, befiehlt sie ihrer Kammerfrau Irmeltraut, den Narren mit einer Nadel zu lebhafter Bewegung anzustacheln, und auf diese Weise vollzieht sich der Beischlaf. Einige Tage später nimmt der Ritter wieder am Turnier teil. Als die Königstochter ihn dabei erneut wegen des Lapsus mit der Birne verspottet, zitiert er ihre Aufforderung an die Kammerfrau. Da gerät die Prinzessin in Sorge, er könnte die peinliche Geschichte ausplaudern, und dringt bei ihren Eltern selbst auf eine baldige Vermählung.&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Frauen sollen nicht hochnäsig und spottsüchtig sein. Verfassersignatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 454-455)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Lea Schulmerich</name></author>
	</entry>
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