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	<title>Brevitas Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Ritter_unter_dem_Zuber_(Jacob_Appet)&amp;diff=27183</id>
		<title>Der Ritter unter dem Zuber (Jacob Appet)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Ritter_unter_dem_Zuber_(Jacob_Appet)&amp;diff=27183"/>
		<updated>2025-09-23T13:13:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Sebastian Hammer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Ritter unter dem Zuber; Der Ritter unterm Zuber; Dis ist von der Wibe List; The knight beneath the tub&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Jacob Appet&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Vor 1300 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1203)&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Zwischen Zürich und Ostschweiz ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1203)&amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Straßburg, Ehemal. Stadtbibliothek: Cod. A 94 der Johanniterbibliothek, 8-11 [verbrannt]&amp;lt;br /&amp;gt;Bremen, Staats-und Universitätsbibliothek: msb 0042-02, 119r-125r ([https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:gbv:46:1-115410 online])&amp;lt;br /&amp;gt;München, BSB: Cgm 713, 110v-120r ([https://daten.digitale-sammlungen.de/0006/bsb00061175/images/index.html?fip=193.174.98.30&amp;amp;id=00061175&amp;amp;seite=1 online])&amp;lt;br /&amp;gt;Nürnberg, GRM: Hs. 5339a, 207r-217r ([http://dlib.gnm.de/item/Hs5339a/html online])&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Gilbert, Russel Wieder: Jacob Appet]], S. 60-88&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 544-565&amp;lt;br /&amp;gt;[[Meyer, Nikolaus/Mooyer, Ernst Friedrich (Hg.): Altdeutsche Dichtungen]], S. 38-43&amp;lt;br /&amp;gt;[[Myller, Christoph Heinrich (Hg.): Samlung deutscher Gedichte aus dem XII. XIII. und XIV. Iahrhundert. Band 1]], S. 213-215&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 2, S. 10-25&amp;lt;br /&amp;gt;[[Sprague, William Maurice: The lost Strasbourg St. John&#039;s manuscript A 94]], S. 28-38&amp;lt;br /&amp;gt;[[Niewöhner, Heinrich (Hg.): Neues Gesamtabenteuer]], S. 158-169&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 2, S. 297-308&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Buschinger, Danielle/Pastré, Jean-Marc/Spiewok, Wolfgang: Le Chevalier nu]], S. 141-149&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ernst, Paul (Hg.): Altdeutsche Mären und Schwänke]], S. 491-502&amp;lt;br /&amp;gt;[[Fischer, Hanns (Hg.): Die schönsten Schwankerzählungen des deutschen Mittelalters]], S. 179-187&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 544-565&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 5, S. 178-181&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 553-561&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Das Liebespaar auf der Linde]], S. 85-94&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Deutsche Novellen des Mittelalters]], Band 1, S. 41-48&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Achnitz, Wolfgang: Babylon und Jerusalem]], S. 153-155; [[Bachorski, Hans-Jürgen: Ehe und Trieb, Gewalt und Besitz]], S. 8; [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 2, 7, 69, 81, 102f., 117, 185, 186, 191, 193, 241, 251; [[Frosch-Freiburg, Frauke: Schwankmären und Fabliaux]], S. 161-169; [[Gilbert, Russel Wieder: Jacob Appet]]; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 128, 131, 138, 140, 144, 146, 182, 202; [[Haferland, Harald: Erzählen des Unwahrscheinlichen und wahrscheinliches Erzählen im mittelhochdeutschen Märe]], S. 449-451; [[Hammer, Martin Sebastian: (Non-)Verbale Kommunikation und (un-)verhüllte Evidenz im Zeichen des Feuers]]; [[Heiland, Satu: Visualisierung und Rhetorisierung von Geschlecht]], S. 102 A. 438, S. 104 A. 453, S. 136 A. 598, S. 246; [[Hoven, Heribert: Studien zur Erotik in der deutschen Märendichtung]], S. 31, 35, 79f., 324, 382; [[Jonas, Monika: Idealisierung und Dämonisierung als Mittel der Repression]]; [[Klein, Dorothea: Zur Pragmatik der Lüge im Märe]], S. 96f., 99-101; [[Knapp, Fritz Peter: Jakob Appet, ,Der Ritter unter dem Zuber‘]]; [[Krohn, Rüdiger: Zeugnisse des Niedergangs]], S. 266-268; [[Londner, Monika: Eheauffassung und Darstellung der Frau in der spätmittelalterlichen Märendichtung]], S. 262, 265, 278, 283; [[Mihm, Arend: Überlieferung und Verbreitung der Märendichtung im Spätmittelalter]], S. 15, 111; [[Połczyńska, Edyta: Der Erzähler in der Märendichtung des Mittelalters]], S. 34, 46, 61, 62; [[Reichlin, Susanne: Ökonomien des Begehrens, Ökonomien des Erzählens]], S. 153; [[Rosenfeld, Hans-Friedrich: Jakob Appet]]; [[Sappler, Paul: Zur Lehrhaftigkeit der ,Treuen Magd‘]], S. 264 A. 11; [[Schallenberg, Andrea: Spiel mit Grenzen]], S. 107, 116f., 173, 202; [[Rupp, Heinz: Schwank und Schwankdichtung in der deutschen Literatur des Mittelalters]]; [[Schallenberg, Andrea: Spiel mit Grenzen]], S. 107 A. 198, 116f., 173 A. 12, 202 A. 112; [[Schirmer, Karl-Heinz: Stil- und Motivuntersuchungen zur mittelhochdeutschen Versnovelle]], S. 46, 75, 97, 242; [[Schneider, Martin: Kampf, Streit und Konkurrenz]], S. 170; [[Schnyder, Mireille: Âventiure]], S. 73; [[Strasser, Ingrid: Vornovellistisches Erzählen]], S. 141, 170, 176, 216f., 292, 318, A. 953; [[Wagner, Silvan: Grenzbetrachtungen]], S. 31; [[Wagner, Silvan: Michel dôz und sêre lachen]], S. 148-150; [[Zapf, Volker: Appet, Jakob]]; [[Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter]], S. 234, 257&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Promythion===&lt;br /&gt;
Frauen sind listig und halten die Männer oft zum Narren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Ein Ritter liebt die Frau eines Bürgers und wird von ihr wiedergeliebt. Die drei Brüder des Ehemannes berichten diesem von der Liebschaft seiner Gattin und veranlassen ihn, einen Versuch zu machen, die beiden zu überführen. Unter dem Vorwand einer Reise verlässt der Bürger das Haus, kommt aber abends mit seinen Brüdern heimlich zurück und belauscht Gespräch und Treiben der Liebenden. Die vier pochen ans Tor und werden, nachdem sich der Ritter, nackt wie er ist, unter einem umgestürzten Zuber verborgen hat, hereingelassen. Sie durchsuchen vergeblich das Haus, während die Frau beteuert, nur im Schlafe geredet zu haben. Der Ehemann ist bereit, alles für einen Teufelsspuk zu halten, und so lassen sich alle fünf zu einem Imbiss nieder. Dabei kommt einer der Brüder auf den bewussten Zuber zu sitzen und bemerkt, hier habe er zu suchen vergessen. Aber gerade weil die Frau ihm so heftig zuredet, das Versäumnis nachzuholen, unterlässt er es in der Sorge, sich lächerlich zu machen. Am Morgen fordert die benachbarte Bäckerin den bewussten Zuber, der ihr gehört, zurück. Als die Frau ihr mitteilen lässt, dass eine &amp;quot;Weibliche Notlage&amp;quot; die Rückgabe unmöglich macht, versteht sie die Andeutung richtig, zündet eine Scheuer an und schafft, weil nun alles zum Löschen eilt, die Gelegenheit, den Ritter unbemerkt aus dem Haus zu bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 442-443)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusätzlicher Handschriftenhinweis==&lt;br /&gt;
Mitte des 15. Jahrhunderts wird von dem Elsässer Handschriftenhändler Diebold Lauber eine Handschrift von einem Ritter under dem zuber angeboten, vgl. Haupt, Moriz In: ZfdA 3 (1843), S. 192; Burger, Konrad: Buchhändleranzeigen des 15. Jahrhunderts; Leipzig 1907, als Nr. 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Intertextuelle Zusammenhänge==&lt;br /&gt;
Vorlage für das Märe ist vermutlich das Fabliau &#039;&#039;Le cuvier&#039;&#039;. Stilistisch lässt sich der Einfluss Konrads von Würzburg festmachen. Das Märe ist vermutlich Vorbild für [[Die treue Magd]] (vgl. [[Zapf, Volker: Appet, Jakob]], Sp. 768).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Sebastian Hammer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_Wolfsgrube_(Hans_Rosenpl%C3%BCt)&amp;diff=26115</id>
		<title>Die Wolfsgrube (Hans Rosenplüt)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_Wolfsgrube_(Hans_Rosenpl%C3%BCt)&amp;diff=26115"/>
		<updated>2025-03-06T09:49:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Sebastian Hammer: Tippfehler bei einem Überlieferungsträger korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Die Wolfsgrube&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Hans Rosenplüt&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Dresden, Sächsische Landesbibliothek: Ms. M 42, 112v-116r&amp;lt;br /&amp;gt;Gießen, UB: Cod. 1264, 17v-18v [Fragment]&amp;lt;br /&amp;gt;Nürnberg, GNM: Hs 5339a, 122r-127r [http://dlib.gnm.de/item/Hs5339a/html]&amp;lt;br /&amp;gt;Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Hs. Q 565, 22v-26r [https://haab-digital.klassik-stiftung.de/viewer/resolver?identifier=15777&amp;amp;field=MD_DIGIMOID]&amp;lt;br /&amp;gt;Nürnberg, GNM: Hs Merkel 2° 966, 77v-78r&amp;lt;br /&amp;gt;Dessau, Landesbücherei: Hs. Georg. 150.8°,  38v-44r [http://www.bibliothek.dessau-rosslau.de/digitalisate/Georg/georg_150.pdf]&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Fischer, Hanns (Hg.): Die deutsche Märendichtung des 15. Jahrhunderts]], S. 202-209&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Fischer, Hanns (Hg.): Die schönsten Schwankerzählungen des deutschen Mittelalters]], S. 234-238&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 76-80&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Das Liebespaar auf der Linde]], S. 102-106&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Deutsche Novellen des Mittelalters]], Band 1, S. 37-40&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Beine, Birgit: Der Wolf in der Kutte]], S. 72, 102, 138, 146, 148-150, 201, 206, 283, 302, 321f.; [[Coxon, Sebastian: Laughter and Narrative in the Later Middle Ages]], S. 91f., 95, 97, 103 Anm. 20, 104 Anm. 40, 148, 150; [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 70, 91, 96, 105, 117, 126, 141, 218, 264; [[Frosch-Freiburg, Frauke: Schwankmären und Fabliaux]], S. 142-144; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 113, 130, 194, 218, 245, 313, 322f., 329; [[Hoven, Heribert: Studien zur Erotik in der deutschen Märendichtung]], S. 215, 257; [[Londner, Monika: Eheauffassung und Darstellung der Frau in der spätmittelalterlichen Märendichtung]], S. 262, 276f.; [[Połczyńska, Edyta: Der Erzähler in der Märendichtung des Mittelalters]], S. 23, 36, 65, 74; [[Reichlin, Susanne: Ökonomien des Begehrens, Ökonomien des Erzählens]], S. 144, 162, 229; [[Schallenberg, Andrea: Spiel mit Grenzen]], S. 41, 104, 174, 384; [[Schneider, Martin: Kampf, Streit und Konkurrenz]], S. 62; [[Von Schüching, Heinz: Studien zu einer kritischen Ausgabe der Dichtungen von Heinz Rosenplüt]], S. 153, 467-469; [[Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter]], S. 234, 257&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Ein Edelmann entdeckt, daß seine Frau ein Verhältnis mit einem Pfaffen hat. &lt;br /&gt;
Als sie diesen wieder einmal für die kommende Nacht zu sich bestellt, läßt er&lt;br /&gt;
von seinen Knechten vor der Hintertür eine Wolfsgrube ausheben, an deren&lt;br /&gt;
Falltür er als Köder eine Gans bindet. Am Abend begibt er sich mit seinem&lt;br /&gt;
besten Diener auf den Anstand und beobachtet, wie zuerst ein Wolf in die Falle &lt;br /&gt;
geht, dann der Pfaffe, dann die Magd, die von der ungeduldigen Herrin nach&lt;br /&gt;
dem Liebhaber ausgeschickt worden war, und schließlich die Herrin selbst, die&lt;br /&gt;
aus Furcht, der Pfaffe vergnüge sich mit der Magd, nach dem Rechten sehen&lt;br /&gt;
will. Nun läßt er die Freunde und Verwandten seiner Frau kommen, um ihnen&lt;br /&gt;
ihre Untreue zu demonstrieren. Diese geben sich alle Mühe, ihn mit seiner Frau &lt;br /&gt;
wieder zu versöhnen und auch dem Pfaffen das Leben zu retten. Doch muß&lt;br /&gt;
dieser zur Strafe die Entmannung leiden, und seine Hoden werden zur Warnung&lt;br /&gt;
der Magd um den Hals und der Frau über das Bett gehängt.&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Die &lt;br /&gt;
Geschichte soll alle anständigen Frauen vor solchen Schandtaten bewahren. &lt;br /&gt;
Verfassersignatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 509)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Sebastian Hammer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Das_H%C3%A4slein&amp;diff=26096</id>
		<title>Das Häslein</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Das_H%C3%A4slein&amp;diff=26096"/>
		<updated>2025-03-04T16:38:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Sebastian Hammer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Das Häslein; The young hare&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Anon.&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Ende 13. Jhd. ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1221)&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Alemannisch ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1221)&amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Straßburg, Ehemal. Stadtbibliothek: Cod. A 94 der Johanniterbibliothek, 53-59 [1870 verbrannt] &amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 590-617&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 2, S. 143-158&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 2, S. 5-18&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Bergemann, Fritz (Hg.): Altdeutsche Minnemären]], S. 58-75&amp;lt;br /&amp;gt;[[Fischer, Hanns (Hg.): Die schönsten Schwankerzählungen des deutschen Mittelalters]], S. 99-109&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 590-617&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 5, S. 195-198&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 164-175&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Das Liebespaar auf der Linde]], S. 118-128&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von Wolzogen, Ernst (Hg.): Das gut alt teutsch Schwankbuch]], S. 22-40&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Beine, Birgit: Der Wolf in der Kutte]], S. 103, 201, 205, 284, 291, 327; [[Dimpel, Friedrich Michael: Das Häslein ist kein Sperber]]; [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 2, 67, 83, 97, 105, 107, 120, 194, 195, 223, 227, 249, 270; [[Frosch-Freiburg, Frauke: Schwankmären und Fabliaux]], S. 23-42; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 78, 127, 132, 141f., 227; [[Haferland, Harald: Erzählen des Unwahrscheinlichen und wahrscheinliches Erzählen im mittelhochdeutschen Märe]]; [[Hoven, Heribert: Studien zur Erotik in der deutschen Märendichtung]], S. 31, 35, 91-93, 246f., 315, 348, 362f.; [[Hufeland, Klaus: Die deutsche Schwankdichtung des Spätmittelalters]], S. 5, 127; [[Londner, Monika: Eheauffassung und Darstellung der Frau in der spätmittelalterlichen Märendichtung]], S. 135-139, 158, 175, 180, 184-186; [[Malm, Mike: Das Häslein]]; [[Połczyńska, Edyta: Der Erzähler in der Märendichtung des Mittelalters]], S. 25, 31, 39, 41, 51, 58, 60; [[Reichlin, Susanne: Ökonomien des Begehrens, Ökonomien des Erzählens]], S. 25, 194, 223; [[Rupp, Heinz: Schwank und Schwankdichtung in der deutschen Literatur des Mittelalters]]; [[Schallenberg, Andrea: Spiel mit Grenzen]], S. 36, 182-192, 194f., 197, 200, 240, 248, 260f.; [[Schirmer, Karl-Heinz: Stil- und Motivuntersuchungen zur mittelhochdeutschen Versnovelle]], S. 63f., 91, 212; [[Seebald, Christian: Fülle des Glücks]]; [[Strasser, Ingrid: Vornovellistisches Erzählen]], S. 137, 170, 219f., 242, A.741, A.953, A.991; [[Wagner, Silvan: Michel dôz und sêre lachen]], S. 160-162; [[Ragotzky, Hedda: &#039;Der Sperber&#039; und &#039;Das Häslein&#039;]]; [[Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter]], S. 233, 255, 299&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Promythion===&lt;br /&gt;
Der Dichter will ein &#039;&#039;abentuverlin&#039;&#039; in deutschen Versen erzählen.&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Ein Ritter fängt auf der Jagd ein Häslein und will es einem Fräulein bringen, um das er schon seit Jahren wirbt. Auf dem Weg zu ihr trifft er ein kindliches Mädchen, das ihn um das Häslein bittet. Er fordert als Kaufpreis ihre Minne. Da sie nicht weiß, ob sie so etwas besitzt, gestattet sie ihm, danach zu suchen, und beide haben ihre Freude daran. Als sich die Mutter später über den Handel ungehalten zeigt, versucht das Mädchen bei nächster Gelegenheit, den Kauf rückgängig zu machen. Der Ritter ist dazu bereit, genießt ihre Minne zum&lt;br /&gt;
zweiten Male und lässt ihr schließlich sogar das zurückerworbene Häslein. Ein&lt;br /&gt;
Jahr später will er ein Edelfräulein heiraten und lädt zu der Hochzeit auch die&lt;br /&gt;
Mutter und ihre Tochter mit dem Häslein ein. Als er sie sieht, beginnt er in&lt;br /&gt;
Erinnerung an sein Abenteuer herzhaft zu lachen. Die Graut ist neugierig und&lt;br /&gt;
besteht darauf, den Grund dieser Fröhlichkeit zu erfahren. Als sie ihn kennt,&lt;br /&gt;
zeiht sie das Mädchen der Torheit, der Kaplan habe es mit ihr wohl hundertmal&lt;br /&gt;
ebenso getrieben, ohne dass sie je etwas davon ihrer Mutter erzählt habe. Der&lt;br /&gt;
Ritter erschrickt über dieses Bekenntnis, und auf den Rat seiner Verwandten hin&lt;br /&gt;
heiratet er an Stelle der vornehmen Braut das Mädchen mit dem Häslein. &lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Was geschehen soll, das geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 470-471)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Sebastian Hammer</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Das_H%C3%A4slein&amp;diff=26095</id>
		<title>Das Häslein</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Das_H%C3%A4slein&amp;diff=26095"/>
		<updated>2025-03-04T16:36:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Sebastian Hammer: Band/Seitenzahl zu Ridder/Ziegeler bei &amp;quot;Ausgaben&amp;quot; referenzierte auf die Übersetzung (Band 5), bei Übersetzung fehlte Band- und Seitenangabe&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Das Häslein; The young hare&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Anon.&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Ende 13. Jhd. ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1221)&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Alemannisch ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1221)&amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Straßburg, Ehemal. Stadtbibliothek: Cod. A 94 der Johanniterbibliothek, 53-59 [1870 verbrannt] &amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 590-617&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 2, S. 143-158&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 2, S. 5-18&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Bergemann, Fritz (Hg.): Altdeutsche Minnemären]], S. 58-75&amp;lt;br /&amp;gt;[[Fischer, Hanns (Hg.): Die schönsten Schwankerzählungen des deutschen Mittelalters]], S. 99-109&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 590-617&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts], Band 5, S. 195-198&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 164-175&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Das Liebespaar auf der Linde]], S. 118-128&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von Wolzogen, Ernst (Hg.): Das gut alt teutsch Schwankbuch]], S. 22-40&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Beine, Birgit: Der Wolf in der Kutte]], S. 103, 201, 205, 284, 291, 327; [[Dimpel, Friedrich Michael: Das Häslein ist kein Sperber]]; [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 2, 67, 83, 97, 105, 107, 120, 194, 195, 223, 227, 249, 270; [[Frosch-Freiburg, Frauke: Schwankmären und Fabliaux]], S. 23-42; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 78, 127, 132, 141f., 227; [[Haferland, Harald: Erzählen des Unwahrscheinlichen und wahrscheinliches Erzählen im mittelhochdeutschen Märe]]; [[Hoven, Heribert: Studien zur Erotik in der deutschen Märendichtung]], S. 31, 35, 91-93, 246f., 315, 348, 362f.; [[Hufeland, Klaus: Die deutsche Schwankdichtung des Spätmittelalters]], S. 5, 127; [[Londner, Monika: Eheauffassung und Darstellung der Frau in der spätmittelalterlichen Märendichtung]], S. 135-139, 158, 175, 180, 184-186; [[Malm, Mike: Das Häslein]]; [[Połczyńska, Edyta: Der Erzähler in der Märendichtung des Mittelalters]], S. 25, 31, 39, 41, 51, 58, 60; [[Reichlin, Susanne: Ökonomien des Begehrens, Ökonomien des Erzählens]], S. 25, 194, 223; [[Rupp, Heinz: Schwank und Schwankdichtung in der deutschen Literatur des Mittelalters]]; [[Schallenberg, Andrea: Spiel mit Grenzen]], S. 36, 182-192, 194f., 197, 200, 240, 248, 260f.; [[Schirmer, Karl-Heinz: Stil- und Motivuntersuchungen zur mittelhochdeutschen Versnovelle]], S. 63f., 91, 212; [[Seebald, Christian: Fülle des Glücks]]; [[Strasser, Ingrid: Vornovellistisches Erzählen]], S. 137, 170, 219f., 242, A.741, A.953, A.991; [[Wagner, Silvan: Michel dôz und sêre lachen]], S. 160-162; [[Ragotzky, Hedda: &#039;Der Sperber&#039; und &#039;Das Häslein&#039;]]; [[Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter]], S. 233, 255, 299&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Promythion===&lt;br /&gt;
Der Dichter will ein &#039;&#039;abentuverlin&#039;&#039; in deutschen Versen erzählen.&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Ein Ritter fängt auf der Jagd ein Häslein und will es einem Fräulein bringen, um das er schon seit Jahren wirbt. Auf dem Weg zu ihr trifft er ein kindliches Mädchen, das ihn um das Häslein bittet. Er fordert als Kaufpreis ihre Minne. Da sie nicht weiß, ob sie so etwas besitzt, gestattet sie ihm, danach zu suchen, und beide haben ihre Freude daran. Als sich die Mutter später über den Handel ungehalten zeigt, versucht das Mädchen bei nächster Gelegenheit, den Kauf rückgängig zu machen. Der Ritter ist dazu bereit, genießt ihre Minne zum&lt;br /&gt;
zweiten Male und lässt ihr schließlich sogar das zurückerworbene Häslein. Ein&lt;br /&gt;
Jahr später will er ein Edelfräulein heiraten und lädt zu der Hochzeit auch die&lt;br /&gt;
Mutter und ihre Tochter mit dem Häslein ein. Als er sie sieht, beginnt er in&lt;br /&gt;
Erinnerung an sein Abenteuer herzhaft zu lachen. Die Graut ist neugierig und&lt;br /&gt;
besteht darauf, den Grund dieser Fröhlichkeit zu erfahren. Als sie ihn kennt,&lt;br /&gt;
zeiht sie das Mädchen der Torheit, der Kaplan habe es mit ihr wohl hundertmal&lt;br /&gt;
ebenso getrieben, ohne dass sie je etwas davon ihrer Mutter erzählt habe. Der&lt;br /&gt;
Ritter erschrickt über dieses Bekenntnis, und auf den Rat seiner Verwandten hin&lt;br /&gt;
heiratet er an Stelle der vornehmen Braut das Mädchen mit dem Häslein. &lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Was geschehen soll, das geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 470-471)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Sebastian Hammer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Ritter_unter_dem_Zuber_(Jacob_Appet)&amp;diff=18810</id>
		<title>Der Ritter unter dem Zuber (Jacob Appet)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Ritter_unter_dem_Zuber_(Jacob_Appet)&amp;diff=18810"/>
		<updated>2021-08-19T12:53:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Sebastian Hammer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Ritter unter dem Zuber; Der Ritter unterm Zuber; Dis ist von der Wibe List; The knight beneath the tub&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Jacob Appet&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Vor 1300 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1203)&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Zwischen Zürich und Ostschweiz ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1203)&amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Straßburg, Ehemal. Stadtbibliothek: Cod. A 94 der Johanniterbibliothek, 8-11 [verbrannt]&amp;lt;br /&amp;gt;Bremen, Staats-und Universitätsbibliothek: msb 0042-02, 119r-125r ([http://brema.suub.uni-bremen.de/ms/content/titleinfo/1372937 online])&amp;lt;br /&amp;gt;München, BSB: Cgm 713, 110v-120r ([https://daten.digitale-sammlungen.de/0006/bsb00061175/images/index.html?fip=193.174.98.30&amp;amp;id=00061175&amp;amp;seite=1 online])&amp;lt;br /&amp;gt;Nürnberg, GRM: Hs. 5339a, 207r-217r ([http://dlib.gnm.de/item/Hs5339a/html online])&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Gilbert, Russel Wieder: Jacob Appet]], S. 60-88&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 544-565&amp;lt;br /&amp;gt;[[Meyer, Nikolaus/Mooyer, Ernst Friedrich (Hg.): Altdeutsche Dichtungen]], S. 38-43&amp;lt;br /&amp;gt;[[Myller, Christoph Heinrich (Hg.): Samlung deutscher Gedichte aus dem XII. XIII. und XIV. Iahrhundert. Band 1]], S. 213-215&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 2, S. 10-25&amp;lt;br /&amp;gt;[[Sprague, William Maurice: The lost Strasbourg St. John&#039;s manuscript A 94]], S. 28-38&amp;lt;br /&amp;gt;[[Niewöhner, Heinrich (Hg.): Neues Gesamtabenteuer]], S. 158-169&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 2, S. 297-308&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ernst, Paul (Hg.): Altdeutsche Mären und Schwänke]], S. 491-502&amp;lt;br /&amp;gt;[[Fischer, Hanns (Hg.): Die schönsten Schwankerzählungen des deutschen Mittelalters]], S. 179-187&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 544-565&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 5, S. 178-181&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 553-561&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Das Liebespaar auf der Linde]], S. 85-94&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Deutsche Novellen des Mittelalters]], Band 1, S. 41-48&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Achnitz, Wolfgang: Babylon und Jerusalem]], S. 153-155; [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 2, 7, 69, 81, 102f., 117, 185, 186, 191, 193, 241, 251; [[Frosch-Freiburg, Frauke: Schwankmären und Fabliaux]], S. 161-169; [[Gilbert, Russel Wieder: Jacob Appet]]; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 128, 131, 138, 140, 144, 146, 182, 202; [[Haferland, Harald: Erzählen des Unwahrscheinlichen und wahrscheinliches Erzählen im mittelhochdeutschen Märe]], S. 449-451; [[Heiland, Satu: Visualisierung und Rhetorisierung von Geschlecht]], S. 102 A. 438, S. 104 A. 453, S. 136 A. 598, S. 246; [[Hoven, Heribert: Studien zur Erotik in der deutschen Märendichtung]], S. 31, 35, 79f., 324, 382; [[Klein, Dorothea: Zur Pragmatik der Lüge im Märe]], S. 96f., 99-101; [[Knapp, Fritz Peter: Jakob Appet, ,Der Ritter unter dem Zuber‘]]; [[Krohn, Rüdiger: Zeugnisse des Niedergangs]], S. 266-268; [[Londner, Monika: Eheauffassung und Darstellung der Frau in der spätmittelalterlichen Märendichtung]], S. 262, 265, 278, 283; [[Mihm, Arend: Überlieferung und Verbreitung der Märendichtung im Spätmittelalter]], S. 15, 111; [[Reichlin, Susanne: Ökonomien des Begehrens, Ökonomien des Erzählens]], S. 153; [[Rosenfeld, Hans-Friedrich: Jakob Appet]]; [[Sappler, Paul: Zur Lehrhaftigkeit der ,Treuen Magd‘]], S. 264 A. 11; [[Schallenberg, Andrea: Spiel mit Grenzen]], S. 107 A. 198, 116f., 173 A. 12, 202 A. 112; [[Schirmer, Karl-Heinz: Stil- und Motivuntersuchungen zur mittelhochdeutschen Versnovelle]], S. 46, 75, 97, 242; [[Schneider, Martin: Kampf, Streit und Konkurrenz]], S. 170; [[Schnyder, Mireille: Âventiure]], S. 73; [[Strasser, Ingrid: Vornovellistisches Erzählen]], S. 141, 170, 176, 216f., 292, 318, A. 953; [[Wagner, Silvan: Grenzbetrachtungen]], S. 31; [[Wagner, Silvan: Michel dôz und sêre lachen]], S. 148-150; [[Zapf, Volker: Appet, Jakob]]; [[Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter]], S. 234, 257&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Promythion===&lt;br /&gt;
Frauen sind listig und halten die Männer oft zum Narren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Ein Ritter liebt die Frau eines Bürgers und wird von ihr wiedergeliebt. Die drei Brüder des Ehemannes berichten diesem von der Liebschaft seiner Gattin und veranlassen ihn, einen Versuch zu machen, die beiden zu überführen. Unter dem Vorwand einer Reise verlässt der Bürger das Haus, kommt aber abends mit seinen Brüdern heimlich zurück und belauscht Gespräch und Treiben der Liebenden. Die vier pochen ans Tor und werden, nachdem sich der Ritter, nackt wie er ist, unter einem umgestürzten Zuber verborgen hat, hereingelassen. Sie durchsuchen vergeblich das Haus, während die Frau beteuert, nur im Schlafe geredet zu haben. Der Ehemann ist bereit, alles für einen Teufelsspuk zu halten, und so lassen sich alle fünf zu einem Imbiss nieder. Dabei kommt einer der Brüder auf den bewussten Zuber zu sitzen und bemerkt, hier habe er zu suchen vergessen. Aber gerade weil die Frau ihm so heftig zuredet, das Versäumnis nachzuholen, unterlässt er es in der Sorge, sich lächerlich zu machen. Am Morgen fordert die benachbarte Bäckerin den bewussten Zuber, der ihr gehört, zurück. Als die Frau ihr mitteilen lässt, dass eine &amp;quot;Weibliche Notlage&amp;quot; die Rückgabe unmöglich macht, versteht sie die Andeutung richtig, zündet eine Scheuer an und schafft, weil nun alles zum Löschen eilt, die Gelegenheit, den Ritter unbemerkt aus dem Haus zu bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 442-443)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusätzlicher Handschriftenhinweis==&lt;br /&gt;
Mitte des 15. Jahrhunderts wird von dem Elsässer Handschriftenhändler Diebold Lauber eine Handschrift von einem Ritter under dem zuber angeboten, vgl. Haupt, Moriz In: ZfdA 3 (1843), S. 192; Burger, Konrad: Buchhändleranzeigen des 15. Jahrhunderts; Leipzig 1907, als Nr. 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Intertextuelle Zusammenhänge==&lt;br /&gt;
Vorlage für das Märe ist vermutlich das Fabliau &#039;&#039;Le cuvier&#039;&#039;. Stilistisch lässt sich der Einfluss Konrads von Würzburg festmachen. Das Märe ist vermutlich Vorbild für [[Die treue Magd]] (vgl. [[Zapf, Volker: Appet, Jakob]], Sp. 768).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Sebastian Hammer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_treue_Magd&amp;diff=15407</id>
		<title>Die treue Magd</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_treue_Magd&amp;diff=15407"/>
		<updated>2021-03-09T20:25:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Sebastian Hammer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Schreiber von Paris; Die treue Magd&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Anon.&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Karlsruhe, Badische Landesbibliothek: Karlsruhe 408, 184ra-186vb [https://digital.blb-karlsruhe.de/urn/urn:nbn:de:bsz:31-1298]&amp;lt;br /&amp;gt;München, BSB: Cgm 714, 63v-74r [https://nbn-resolving.org/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb00024106-2]&amp;lt;br /&amp;gt;Berlin, Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz: Ms. germ. oct. 186, 27r-42v&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 4, S. 508-527&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 2, S. 315-331&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von Wolzogen, Ernst (Hg.): Das gut alt teutsch Schwankbuch]], S. 57-64&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Beine, Birgit: Der Wolf in der Kutte]], S. 102, 171, 184, 225f., 232, 234, 295, 297; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 145; [[Sappler, Paul: Zur Lehrhaftigkeit der ,Treuen Magd‘]]; [[Schirmer, Karl-Heinz: Stil- und Motivuntersuchungen zur mittelhochdeutschen Versnovelle]], S. 78, 216, 326f.; [[Strasser, Ingrid: Vornovellistisches Erzählen]], S. 232, 331, A.973; [[Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter]], S. 234, 257&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Intertextuelle Zusammenhänge ==&lt;br /&gt;
Das Märe hat vermutlich [[Der Ritter unter dem Zuber (Jacob Appet)]] zum Vorbild (vgl. [[Zapf, Volker: Appet, Jakob]], Sp. 768).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Sebastian Hammer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Ritter_unter_dem_Zuber_(Jacob_Appet)&amp;diff=15346</id>
		<title>Der Ritter unter dem Zuber (Jacob Appet)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Ritter_unter_dem_Zuber_(Jacob_Appet)&amp;diff=15346"/>
		<updated>2021-03-09T13:18:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Sebastian Hammer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Ritter unter dem Zuber; Der Ritter unterm Zuber; Dis ist von der Wibe List&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Jacob Appet&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Vor 1300 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1203)&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Zwischen Zürich und Ostschweiz ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1203)&amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Straßburg, Ehemal. Stadtbibliothek: Cod. A 94 der Johanniterbibliothek, 8-11 [verbrannt]&amp;lt;br /&amp;gt;Bremen, Staats-und Universitätsbibliothek: msb 0042-02, 119r-125r ([http://brema.suub.uni-bremen.de/ms/content/titleinfo/1372937 online])&amp;lt;br /&amp;gt;München, BSB: Cgm 713, 110v-120r ([https://daten.digitale-sammlungen.de/0006/bsb00061175/images/index.html?fip=193.174.98.30&amp;amp;id=00061175&amp;amp;seite=1 online])&amp;lt;br /&amp;gt;Nürnberg, GRM: Hs. 5339a, 207r-217r ([http://dlib.gnm.de/item/Hs5339a/html online])&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Gilbert, Russel Wieder: Jacob Appet]], S. 60-88&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 544-565&amp;lt;br /&amp;gt;[[Meyer, Nikolaus/Mooyer, Ernst Friedrich (Hg.): Altdeutsche Dichtungen]], S. 38-43&amp;lt;br /&amp;gt;[[Myller, Christoph Heinrich (Hg.): Samlung deutscher Gedichte aus dem XII. XIII. und XIV. Iahrhundert. Band 1]], S. 213-215&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 2, S. 10-25&amp;lt;br /&amp;gt;[[Sprague, William Maurice: The lost Strasbourg St. John&#039;s manuscript A 94]], S. 28-38&amp;lt;br /&amp;gt;[[Niewöhner, Heinrich (Hg.): Neues Gesamtabenteuer]], S. 158-169&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 2, S. 297-308&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ernst, Paul (Hg.): Altdeutsche Mären und Schwänke]], S. 491-502&amp;lt;br /&amp;gt;[[Fischer, Hanns (Hg.): Die schönsten Schwankerzählungen des deutschen Mittelalters]], S. 179-187&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 544-565&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 553-561&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Das Liebespaar auf der Linde]], S. 85-94&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Deutsche Novellen des Mittelalters]], Band 1, S. 41-48&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Achnitz, Wolfgang: Babylon und Jerusalem]], S. 153-155; [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]] S. 2, 7, 69, 81, 102f., 117, 185, 186, 191, 193, 241, 251; [[Frosch-Freiburg, Frauke: Schwankmären und Fabliaux]], S. 161-169; [[Gilbert, Russel Wieder: Jacob Appet]]; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 128, 131, 138, 140, 144, 146, 182, 202; [[Haferland, Harald: Erzählen des Unwahrscheinlichen und wahrscheinliches Erzählen im mittelhochdeutschen Märe]], S. 449-451; [[Heiland, Satu: Visualisierung und Rhetorisierung von Geschlecht]], S. 102 A. 438, S. 104 A. 453, S. 136 A. 598, S. 246; [[Hoven, Heribert: Studien zur Erotik in der deutschen Märendichtung]], S. 31, 35, 79f., 324, 382; [[Klein, Dorothea: Zur Pragmatik der Lüge im Märe]], S. 96f., 99-101; [[Knapp, Fritz Peter: Jakob Appet, ,Der Ritter unter dem Zuber‘]]; [[Krohn, Rüdiger: Zeugnisse des Niedergangs. Zum Wandel des Ritterbildes in der deutschen Märendichtung]], S. 266-268; [[Londner, Monika: Eheauffassung und Darstellung der Frau in der spätmittelalterlichen Märendichtung]], S. 161, 265, 283; [[Mihm, Arend: Überlieferung und Verbreitung der Märendichtung im Spätmittelalter]], S. 15, 111; [[Reichlin, Susanne: Ökonomien des Begehrens, Ökonomien des Erzählens]], S. 153; [[Rosenfeld, Hans-Friedrich: Jakob Appet]]; [[Sappler, Paul: Zur Lehrhaftigkeit der ,Treuen Magd‘]], S. 264 A. 11; [[Schallenberg, Andrea: Spiel mit Grenzen]], S. 107 A. 198, 116f., 173 A. 12, 202 A. 112; [[Schirmer, Karl-Heinz: Stil- und Motivuntersuchungen zur mittelhochdeutschen Versnovelle]], S. 46, 75, 97, 242; [[Schneider, Martin: Kampf, Streit und Konkurrenz]], S. 170; [[Schnyder, Mireille: Âventiure. Auf dem Weg zur Literatur]], S. 73; [[Strasser, Ingrid: Vornovellistisches Erzählen]], S. 141, 170, 176, 216f., 292, 318, A. 953; [[Wagner, Silvan: Grenzbetrachtungen]], S. 31; [[Wagner, Silvan: Michel dôz und sêre lachen]], S. 148-150; [[Zapf, Volker: Appet, Jakob]]; [[Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter]], S. 234, 257&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Promythion===&lt;br /&gt;
Frauen sind listig und halten die Männer oft zum Narren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Ein Ritter liebt die Frau eines Bürgers und wird von ihr wiedergeliebt. Die drei Brüder des Ehemannes berichten diesem von der Liebschaft seiner Gattin und veranlassen ihn, einen Versuch zu machen, die beiden zu überführen. Unter dem Vorwand einer Reise verlässt der Bürger das Haus, kommt aber abends mit seinen Brüdern heimlich zurück und belauscht Gespräch und Treiben der Liebenden. Die vier pochen ans Tor und werden, nachdem sich der Ritter, nackt wie er ist, unter einem umgestürzten Zuber verborgen hat, hereingelassen. Sie durchsuchen vergeblich das Haus, während die Frau beteuert, nur im Schlafe geredet zu haben. Der Ehemann ist bereit, alles für einen Teufelsspuk zu halten, und so lassen sich alle fünf zu einem Imbiss nieder. Dabei kommt einer der Brüder auf den bewussten Zuber zu sitzen und bemerkt, hier habe er zu suchen vergessen. Aber gerade weil die Frau ihm so heftig zuredet, das Versäumnis nachzuholen, unterlässt er es in der Sorge, sich lächerlich zu machen. Am Morgen fordert die benachbarte Bäckerin den bewussten Zuber, der ihr gehört, zurück. Als die Frau ihr mitteilen lässt, dass eine &amp;quot;Weibliche Notlage&amp;quot; die Rückgabe unmöglich macht, versteht sie die Andeutung richtig, zündet eine Scheuer an und schafft, weil nun alles zum Löschen eilt, die Gelegenheit, den Ritter unbemerkt aus dem Haus zu bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]] S. 442-443.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusätzlicher Handschriftenhinweis==&lt;br /&gt;
Mitte des 15. Jahrhunderts wird von dem Elsässer Handschriftenhändler Diebold Lauber eine Handschrift von einem Ritter under dem zuber angeboten, vgl. Haupt, Moriz In: ZfdA 3 (1843), S. 192; Burger, Konrad: Buchhändleranzeigen des 15. Jahrhunderts; Leipzig 1907, als Nr. 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Intertextuelle Zusammenhänge==&lt;br /&gt;
Vorlage für das Märe ist vermutlich das Fabliau &#039;&#039;Le cuvier&#039;&#039;. Stilistisch lässt sich der Einfluss Konrads von Würzburg festmachen. Das Märe ist vermutlich Vorbild für [[Die treue Magd]] (vgl. [[Zapf, Volker: Appet, Jakob]], Sp. 768).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Sebastian Hammer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Schnyder,_Mireille:_%C3%82ventiure&amp;diff=15345</id>
		<title>Schnyder, Mireille: Âventiure</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Schnyder,_Mireille:_%C3%82ventiure&amp;diff=15345"/>
		<updated>2021-03-09T13:16:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Sebastian Hammer: Die Seite wurde neu angelegt: „== Zitation ==  Schnyder, Mireille: Âventiure. Auf dem Weg zur Literatur. In: Koppenfels, Martin von/Mühlbacher, Manuel (Hg.): Abenteuer. Erzählmuster, Form…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zitation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnyder, Mireille: Âventiure. Auf dem Weg zur Literatur. In: Koppenfels, Martin von/Mühlbacher, Manuel (Hg.): Abenteuer. Erzählmuster, Formprinzip, Genre. Paderborn 2019 (Philologie des Abenteuers), S. 61-78.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandelte Kleinepik == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Der Ritter unter dem Zuber (Jacob Appet)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Märe/Versnovelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Sebastian Hammer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Sappler,_Paul:_Zur_Lehrhaftigkeit_der_,Treuen_Magd%E2%80%98&amp;diff=15344</id>
		<title>Sappler, Paul: Zur Lehrhaftigkeit der ,Treuen Magd‘</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Sappler,_Paul:_Zur_Lehrhaftigkeit_der_,Treuen_Magd%E2%80%98&amp;diff=15344"/>
		<updated>2021-03-09T13:14:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Sebastian Hammer: Die Seite wurde neu angelegt: „== Zitation ==  Sappler, Paul: Zur Lehrhaftigkeit der ,Treuen Magd‘. In: Lähnemann, Henrike/Linden, Sandra (Hg.): Dichtung und Didaxe. Lehrhaftes Sprechen i…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zitation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sappler, Paul: Zur Lehrhaftigkeit der ,Treuen Magd‘. In: Lähnemann, Henrike/Linden, Sandra (Hg.): Dichtung und Didaxe. Lehrhaftes Sprechen in der deutschen Literatur des Mittelalters. Berlin 2009, S. 253-264.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandelte Kleinepik == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Die treue Magd]]&lt;br /&gt;
*[[Der Ritter unter dem Zuber (Jacob Appet)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Märe/Versnovelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Sebastian Hammer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Krohn,_R%C3%BCdiger:_Zeugnisse_des_Niedergangs&amp;diff=15343</id>
		<title>Krohn, Rüdiger: Zeugnisse des Niedergangs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Krohn,_R%C3%BCdiger:_Zeugnisse_des_Niedergangs&amp;diff=15343"/>
		<updated>2021-03-09T13:12:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Sebastian Hammer: Die Seite wurde neu angelegt: „== Zitation ==  Krohn, Rüdiger: Zeugnisse des Niedergangs. Zum Wandel des Ritterbildes in der deutschen Märendichtung. In: Fritsch-Rößler, Waltraud (Hg.):…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zitation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krohn, Rüdiger: Zeugnisse des Niedergangs. Zum Wandel des Ritterbildes in der deutschen Märendichtung. In: Fritsch-Rößler, Waltraud (Hg.): Uf der mâze pfat. Festschrift für Werner Hoffmann zum 60. Geburtstag. Göppingen 1991 (= GAG 555), S. 255-276.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandelte Kleinepik == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Der Ritter unter dem Zuber (Jacob Appet)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Märe/Versnovelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Sebastian Hammer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Klein,_Dorothea:_Zur_Pragmatik_der_L%C3%BCge_im_M%C3%A4re&amp;diff=15342</id>
		<title>Klein, Dorothea: Zur Pragmatik der Lüge im Märe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Klein,_Dorothea:_Zur_Pragmatik_der_L%C3%BCge_im_M%C3%A4re&amp;diff=15342"/>
		<updated>2021-03-09T13:10:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Sebastian Hammer: Die Seite wurde neu angelegt: „== Zitation ==  Klein, Dorothea: Warum man nicht lügen soll, und warum man es dennoch tut. Zur Pragmatik der Lüge im Märe. In: Löser, Freimut u. a. (Hg.):…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zitation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klein, Dorothea: Warum man nicht lügen soll, und warum man es dennoch tut. Zur Pragmatik der Lüge im Märe. In: Löser, Freimut u. a. (Hg.): Neuere Aspekte germanistischer Spätmittelalterforschung. Wiesbaden 2012 (= Imagines Medii Aevi 29), S. 91-105.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandelte Kleinepik == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Der Ritter unter dem Zuber (Jacob Appet)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Märe/Versnovelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Sebastian Hammer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Achnitz,_Wolfgang:_Babylon_und_Jerusalem&amp;diff=15341</id>
		<title>Achnitz, Wolfgang: Babylon und Jerusalem</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Achnitz,_Wolfgang:_Babylon_und_Jerusalem&amp;diff=15341"/>
		<updated>2021-03-09T13:04:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Sebastian Hammer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zitation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achnitz, Wolfgang: Babylon und Jerusalem. Sinnkonstituierung im ‚Reinfried von Braunschweig‘ und im ‚Apollonius von Tyrland‘ Heinrichs von Neustadt. Tübingen 2002 (= Hermaea N.F. 98)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandelte Kleinepik == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Der Ritter unter dem Zuber (Jacob Appet)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Märe/Versnovelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Sebastian Hammer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Achnitz,_Wolfgang:_Babylon_und_Jerusalem&amp;diff=15340</id>
		<title>Achnitz, Wolfgang: Babylon und Jerusalem</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Achnitz,_Wolfgang:_Babylon_und_Jerusalem&amp;diff=15340"/>
		<updated>2021-03-09T13:04:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Sebastian Hammer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zitation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achnitz, Wolfgang: Babylon und Jerusalem. Sinnkonstituierung im ‚Reinfried von Braunschweig‘ und im ‚Apollonius von Tyrland‘ Heinrichs von Neustadt. Tübingen 2002 (= Hermaea N.F. 98)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandelte Kleinepik == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Der Ritter unter dem Zuber (Jacob Appet)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Märe/Versnovelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Sebastian Hammer</name></author>
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		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Achnitz,_Wolfgang:_Babylon_und_Jerusalem&amp;diff=15339</id>
		<title>Achnitz, Wolfgang: Babylon und Jerusalem</title>
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		<updated>2021-03-09T13:04:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Sebastian Hammer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zitation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achnitz, Wolfgang: Babylon und Jerusalem. Sinnkonstituierung im ‚Reinfried von Braunschweig‘ und im ‚Apollonius von Tyrland‘ Heinrichs von Neustadt. Tübingen 2002 (= Hermaea N.F. 98)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandelte Kleinepik == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Der Ritter unter dem Zuber (Jacob Appet)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Märe/Versnovelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Sebastian Hammer</name></author>
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		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Haferland,_Harald:_Erz%C3%A4hlen_des_Unwahrscheinlichen_und_wahrscheinliches_Erz%C3%A4hlen_im_mittelhochdeutschen_M%C3%A4re&amp;diff=15338</id>
		<title>Haferland, Harald: Erzählen des Unwahrscheinlichen und wahrscheinliches Erzählen im mittelhochdeutschen Märe</title>
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		<updated>2021-03-09T13:02:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Sebastian Hammer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zitation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haferland, Harald: Erzählen des Unwahrscheinlichen und wahrscheinliches Erzählen im mittelhochdeutschen Märe. In: Dimpel, Friedrich Michael/Wagner, Silvan (Hrsg.): Prägnantes Erzählen, Oldenburg 2019 (Brevitas 1 –BmE Sonderheft)(online). (https://doi.org/10.25619/BmE2019350) [https://ojs.uni-oldenburg.de/ojs/index.php/bme/article/view/50]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot; Harald Haferland fokussiert sich auf Unwahrscheinlichkeit als Faktor narrativer Prägnanz und erörterte, dass im Märe Unwahrscheinliches als wahrscheinlich erzählt wird.&amp;quot; ([[Wagner, Silvan/Dimpel, Friedrich Michael: Prägnante Kleinepik - eine Einleitung]]. In: Dimpel, Friedrich Michael/Wagner, Silvan (Hrsg.): Prägnantes Erzählen, Oldenburg 2019 (Brevitas 1 –BmE Sonderheft)(online).)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abstract ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Aufsatz erprobt das Zusammenspiel zweier Begriffe von Wahrscheinlichkeit in einer narratologischen Analyse. Mären weisen sehr oft unwahrscheinliche Plots auf, die jeder Alltagserfahrung widersprechen. Allerdings erzählen sie das Unwahrscheinliche oft auf eine Art und Weise, die es als wahrscheinlich erscheinen lässt. Diese Erzählweise – so meine These – steht im Zusammenhang mit der begrenzten Länge von Mären und befördert Prägnanz einerseits aus der Kürze, erlaubt es aber andererseits auch, Erzählungen von mittlerer Länge prägnant zu halten.&amp;quot; (https://ojs.uni-oldenburg.de/ojs/index.php/bme/article/view/50)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandelte Kleinepik == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Der Ritter unter dem Zuber (Jacob Appet)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Kleinepik allgemein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Sebastian Hammer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Ritter_unter_dem_Zuber_(Jacob_Appet)&amp;diff=15337</id>
		<title>Der Ritter unter dem Zuber (Jacob Appet)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Ritter_unter_dem_Zuber_(Jacob_Appet)&amp;diff=15337"/>
		<updated>2021-03-09T13:00:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Sebastian Hammer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Ritter unter dem Zuber; Der Ritter unterm Zuber; Dis ist von der Wibe List&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Jacob Appet&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Vor 1300 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1203)&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Zwischen Zürich und Ostschweiz ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1203)&amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Straßburg, Ehemal. Stadtbibliothek: Cod. A 94 der Johanniterbibliothek, 8-11 [verbrannt]&amp;lt;br /&amp;gt;Bremen, Staats-und Universitätsbibliothek: msb 0042-02, 119r-125r ([http://brema.suub.uni-bremen.de/ms/content/titleinfo/1372937 online])&amp;lt;br /&amp;gt;München, BSB: Cgm 713, 110v-120r ([https://daten.digitale-sammlungen.de/0006/bsb00061175/images/index.html?fip=193.174.98.30&amp;amp;id=00061175&amp;amp;seite=1 online])&amp;lt;br /&amp;gt;Nürnberg, GRM: Hs. 5339a, 207r-217r ([http://dlib.gnm.de/item/Hs5339a/html online])&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Gilbert, Russel Wieder: Jacob Appet]], S. 60-88&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 544-565&amp;lt;br /&amp;gt;[[Meyer, Nikolaus/Mooyer, Ernst Friedrich (Hg.): Altdeutsche Dichtungen]], S. 38-43&amp;lt;br /&amp;gt;[[Myller, Christoph Heinrich (Hg.): Samlung deutscher Gedichte aus dem XII. XIII. und XIV. Iahrhundert. Band 1]], S. 213-215&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 2, S. 10-25&amp;lt;br /&amp;gt;[[Sprague, William Maurice: The lost Strasbourg St. John&#039;s manuscript A 94]], S. 28-38&amp;lt;br /&amp;gt;[[Niewöhner, Heinrich (Hg.): Neues Gesamtabenteuer]], S. 158-169&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 2, S. 297-308&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ernst, Paul (Hg.): Altdeutsche Mären und Schwänke]], S. 491-502&amp;lt;br /&amp;gt;[[Fischer, Hanns (Hg.): Die schönsten Schwankerzählungen des deutschen Mittelalters]], S. 179-187&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 544-565&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 553-561&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Das Liebespaar auf der Linde]], S. 85-94&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Deutsche Novellen des Mittelalters]], Band 1, S. 41-48&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Achnitz, Wolfgang: Babylon und Jerusalem]], S. 153-155; [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]] S. 2, 7, 69, 81, 102f., 117, 185, 186, 191, 193, 241, 251; [[Frosch-Freiburg, Frauke: Schwankmären und Fabliaux]], S. 161-169; [[Gilbert, Russel Wieder: Jacob Appet]]; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 128, 131, 138, 140, 144, 146, 182, 202; Haferland, Harald: Erzählen des Unwahrscheinlichen und wahrscheinliches Erzählen im mittelhochdeutschen Märe, S. 449-451; [[Heiland, Satu: Visualisierung und Rhetorisierung von Geschlecht]], S. 102 A. 438, S. 104 A. 453, S. 136 A. 598, S. 246; [[Hoven, Heribert: Studien zur Erotik in der deutschen Märendichtung]], S. 31, 35, 79f., 324, 382; Klein, Dorothea: Zur Pragmatik der Lüge im Märe, S. 96f., 99-101; [[Knapp, Fritz Peter: Jakob Appet, ,Der Ritter unter dem Zuber‘]]; Krohn, Rüdiger: Zeugnisse des Niedergangs. Zum Wandel des Ritterbildes in der deutschen Märendichtung, S. 266-268; [[Londner, Monika: Eheauffassung und Darstellung der Frau in der spätmittelalterlichen Märendichtung]], S. 161, 265, 283; [[Mihm, Arend: Überlieferung und Verbreitung der Märendichtung im Spätmittelalter]], S. 15, 111; [[Reichlin, Susanne: Ökonomien des Begehrens, Ökonomien des Erzählens]], S. 153; [[Rosenfeld, Hans-Friedrich: Jakob Appet]]; Sappler, Paul: Zur Lehrhaftigkeit der ,Treuen Magd‘, S. 264 A. 11; [[Schallenberg, Andrea: Spiel mit Grenzen]], S. 107 A. 198, 116f., 173 A. 12, 202 A. 112; [[Schirmer, Karl-Heinz: Stil- und Motivuntersuchungen zur mittelhochdeutschen Versnovelle]], S. 46, 75, 97, 242; [[Schneider, Martin: Kampf, Streit und Konkurrenz]], S. 170; Schnyder, Mireille: Âventiure. Auf dem Weg zur Literatur, S. 73; [[Strasser, Ingrid: Vornovellistisches Erzählen]], S. 141, 170, 176, 216f., 292, 318, A. 953; [[Wagner, Silvan: Grenzbetrachtungen]], S. 31; [[Wagner, Silvan: Michel dôz und sêre lachen]], S. 148-150; [[Zapf, Volker: Appet, Jakob]]; [[Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter]], S. 234, 257&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Promythion===&lt;br /&gt;
Frauen sind listig und halten die Männer oft zum Narren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Ein Ritter liebt die Frau eines Bürgers und wird von ihr wiedergeliebt. Die drei Brüder des Ehemannes berichten diesem von der Liebschaft seiner Gattin und veranlassen ihn, einen Versuch zu machen, die beiden zu überführen. Unter dem Vorwand einer Reise verlässt der Bürger das Haus, kommt aber abends mit seinen Brüdern heimlich zurück und belauscht Gespräch und Treiben der Liebenden. Die vier pochen ans Tor und werden, nachdem sich der Ritter, nackt wie er ist, unter einem umgestürzten Zuber verborgen hat, hereingelassen. Sie durchsuchen vergeblich das Haus, während die Frau beteuert, nur im Schlafe geredet zu haben. Der Ehemann ist bereit, alles für einen Teufelsspuk zu halten, und so lassen sich alle fünf zu einem Imbiss nieder. Dabei kommt einer der Brüder auf den bewussten Zuber zu sitzen und bemerkt, hier habe er zu suchen vergessen. Aber gerade weil die Frau ihm so heftig zuredet, das Versäumnis nachzuholen, unterlässt er es in der Sorge, sich lächerlich zu machen. Am Morgen fordert die benachbarte Bäckerin den bewussten Zuber, der ihr gehört, zurück. Als die Frau ihr mitteilen lässt, dass eine &amp;quot;Weibliche Notlage&amp;quot; die Rückgabe unmöglich macht, versteht sie die Andeutung richtig, zündet eine Scheuer an und schafft, weil nun alles zum Löschen eilt, die Gelegenheit, den Ritter unbemerkt aus dem Haus zu bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]] S. 442-443.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusätzlicher Handschriftenhinweis==&lt;br /&gt;
Mitte des 15. Jahrhunderts wird von dem Elsässer Handschriftenhändler Diebold Lauber eine Handschrift von einem Ritter under dem zuber angeboten, vgl. Haupt, Moriz In: ZfdA 3 (1843), S. 192; Burger, Konrad: Buchhändleranzeigen des 15. Jahrhunderts; Leipzig 1907, als Nr. 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Intertextuelle Zusammenhänge==&lt;br /&gt;
Vorlage für das Märe ist vermutlich das Fabliau &#039;&#039;Le cuvier&#039;&#039;. Stilistisch lässt sich der Einfluss Konrads von Würzburg festmachen. Das Märe ist vermutlich Vorbild für [[Die treue Magd]] (vgl. [[Zapf, Volker: Appet, Jakob]], Sp. 768).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Sebastian Hammer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Achnitz,_Wolfgang:_Babylon_und_Jerusalem&amp;diff=15336</id>
		<title>Achnitz, Wolfgang: Babylon und Jerusalem</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Achnitz,_Wolfgang:_Babylon_und_Jerusalem&amp;diff=15336"/>
		<updated>2021-03-09T12:59:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Sebastian Hammer: Die Seite wurde neu angelegt: „== Zitation ==  Achnitz, Wolfgang: Babylon und Jerusalem. Sinnkonstituierung im ‚Reinfried von Braunschweig‘ und im ‚Apollonius von Tyrland‘ Heinrichs…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zitation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achnitz, Wolfgang: Babylon und Jerusalem. Sinnkonstituierung im ‚Reinfried von Braunschweig‘ und im ‚Apollonius von Tyrland‘ Heinrichs von Neustadt. Tübingen 2002 (= Hermaea N.F. 98)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandelte Kleinepik == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Der Ritter unter dem Zuber (Jacob Appet)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Märe/Versnovelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Sebastian Hammer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Dimpel,_Friedrich_Michael/Hammer,_Martin:_Pr%C3%A4gnanz_und_Polyvalenz&amp;diff=15335</id>
		<title>Dimpel, Friedrich Michael/Hammer, Martin: Prägnanz und Polyvalenz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Dimpel,_Friedrich_Michael/Hammer,_Martin:_Pr%C3%A4gnanz_und_Polyvalenz&amp;diff=15335"/>
		<updated>2021-03-09T12:49:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Sebastian Hammer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zitation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Michael Dimpel / Martin Sebastian Hammer: Prägnanz und Polyvalenz – Rezeptionsangebote im ‚Klugen Knecht‘ und im ‚Schneekind‘. In: Prägnantes Erzählen. Oldenburg 2019 (Brevitas 1 – BmE Sonderheft, [https://doi.org/10.25619/BmE_H201930 online])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Anhand von Strickers ›Klugem Knecht‹ sowie dem ›Schneekind‹ B wird gezeigt, wie polyvalente Sinnpotentiale durch eine prägnante Erzählweise realisiert werden können. Beim Stricker stehen die Polyseme &#039;&#039;kündikeit&#039;&#039; und &#039;&#039;vuoge&#039;&#039; einer zu­nächst eindeutigen Rezeptionslenkung zugunsten des Knechts gegenüber, die sich etwa in der Häufung des Reims &#039;&#039;kneht&#039;&#039; : &#039;&#039;reht&#039;&#039; widerspiegelt. Eine polyvalente Struktur entsteht hier erst auf der Metaebene. Beim ›Schneekind‹ werden indes bereits inner­halb der &#039;&#039;narratio&#039;&#039; ambivalente Verfahren zur Rezeptionssteuerung eingesetzt, wäh­rend das Epimythion umgekehrt das Geschehen vereindeutigt. Zusammengenommen eröffnen beide Texte einen Blick auf das Verhältnis von Prägnanz und Polyvalenz im Märenerzählen.&amp;quot; (https://ojs.uni-oldenburg.de/ojs/index.php/bme/article/view/127)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandelte Kleinepik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Das_Schneekind_A]], [[Das_Schneekind_B]], [[Der_kluge_Knecht_(Der_Stricker)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Märe/Versnovelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Sebastian Hammer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Ritter_unter_dem_Zuber_(Jacob_Appet)&amp;diff=15334</id>
		<title>Der Ritter unter dem Zuber (Jacob Appet)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Ritter_unter_dem_Zuber_(Jacob_Appet)&amp;diff=15334"/>
		<updated>2021-03-09T12:45:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Sebastian Hammer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Ritter unter dem Zuber; Der Ritter unterm Zuber; Dis ist von der Wibe List&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Jacob Appet&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Vor 1300 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1203)&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Zwischen Zürich und Ostschweiz ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1203)&amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Straßburg, Ehemal. Stadtbibliothek: Cod. A 94 der Johanniterbibliothek, 8-11 [verbrannt]&amp;lt;br /&amp;gt;Bremen, Staats-und Universitätsbibliothek: msb 0042-02, 119r-125r ([http://brema.suub.uni-bremen.de/ms/content/titleinfo/1372937 online])&amp;lt;br /&amp;gt;München, BSB: Cgm 713, 110v-120r ([https://daten.digitale-sammlungen.de/0006/bsb00061175/images/index.html?fip=193.174.98.30&amp;amp;id=00061175&amp;amp;seite=1 online])&amp;lt;br /&amp;gt;Nürnberg, GRM: Hs. 5339a, 207r-217r ([http://dlib.gnm.de/item/Hs5339a/html online])&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Gilbert, Russel Wieder: Jacob Appet]], S. 60-88&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 544-565&amp;lt;br /&amp;gt;[[Meyer, Nikolaus/Mooyer, Ernst Friedrich (Hg.): Altdeutsche Dichtungen]], S. 38-43&amp;lt;br /&amp;gt;[[Myller, Christoph Heinrich (Hg.): Samlung deutscher Gedichte aus dem XII. XIII. und XIV. Iahrhundert. Band 1]], S. 213-215&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 2, S. 10-25&amp;lt;br /&amp;gt;[[Sprague, William Maurice: The lost Strasbourg St. John&#039;s manuscript A 94]], S. 28-38&amp;lt;br /&amp;gt;[[Niewöhner, Heinrich (Hg.): Neues Gesamtabenteuer]], S. 158-169&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 2, S. 297-308&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ernst, Paul (Hg.): Altdeutsche Mären und Schwänke]], S. 491-502&amp;lt;br /&amp;gt;[[Fischer, Hanns (Hg.): Die schönsten Schwankerzählungen des deutschen Mittelalters]], S. 179-187&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 544-565&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 553-561&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Das Liebespaar auf der Linde]], S. 85-94&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Deutsche Novellen des Mittelalters]], Band 1, S. 41-48&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = Achnitz, Wolfgang: Babylon und Jerusalem, S. 153-155; [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]] S. 2, 7, 69, 81, 102f., 117, 185, 186, 191, 193, 241, 251; [[Frosch-Freiburg, Frauke: Schwankmären und Fabliaux]], S. 161-169; [[Gilbert, Russel Wieder: Jacob Appet]]; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 128, 131, 138, 140, 144, 146, 182, 202; Haferland, Harald: Erzählen des Unwahrscheinlichen und wahrscheinliches Erzählen im mittelhochdeutschen Märe, S. 449-451; [[Heiland, Satu: Visualisierung und Rhetorisierung von Geschlecht]], S. 102 A. 438, S. 104 A. 453, S. 136 A. 598, S. 246; [[Hoven, Heribert: Studien zur Erotik in der deutschen Märendichtung]], S. 31, 35, 79f., 324, 382; Klein, Dorothea: Zur Pragmatik der Lüge im Märe, S. 96f., 99-101; [[Knapp, Fritz Peter: Jakob Appet, ,Der Ritter unter dem Zuber‘]]; Krohn, Rüdiger: Zeugnisse des Niedergangs. Zum Wandel des Ritterbildes in der deutschen Märendichtung, S. 266-268; [[Londner, Monika: Eheauffassung und Darstellung der Frau in der spätmittelalterlichen Märendichtung]], S. 161, 265, 283; [[Mihm, Arend: Überlieferung und Verbreitung der Märendichtung im Spätmittelalter]], S. 15, 111; [[Reichlin, Susanne: Ökonomien des Begehrens, Ökonomien des Erzählens]], S. 153; [[Rosenfeld, Hans-Friedrich: Jakob Appet]]; Sappler, Paul: Zur Lehrhaftigkeit der ,Treuen Magd‘, S. 264 A. 11; [[Schallenberg, Andrea: Spiel mit Grenzen]], S. 107 A. 198, 116f., 173 A. 12, 202 A. 112; [[Schirmer, Karl-Heinz: Stil- und Motivuntersuchungen zur mittelhochdeutschen Versnovelle]], S. 46, 75, 97, 242; [[Schneider, Martin: Kampf, Streit und Konkurrenz]], S. 170; Schnyder, Mireille: Âventiure. Auf dem Weg zur Literatur, S. 73; [[Strasser, Ingrid: Vornovellistisches Erzählen]], S. 141, 170, 176, 216f., 292, 318, A. 953; [[Wagner, Silvan: Grenzbetrachtungen]], S. 31; [[Wagner, Silvan: Michel dôz und sêre lachen]], S. 148-150; [[Zapf, Volker: Appet, Jakob]]; [[Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter]], S. 234, 257&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Promythion===&lt;br /&gt;
Frauen sind listig und halten die Männer oft zum Narren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Ein Ritter liebt die Frau eines Bürgers und wird von ihr wiedergeliebt. Die drei Brüder des Ehemannes berichten diesem von der Liebschaft seiner Gattin und veranlassen ihn, einen Versuch zu machen, die beiden zu überführen. Unter dem Vorwand einer Reise verlässt der Bürger das Haus, kommt aber abends mit seinen Brüdern heimlich zurück und belauscht Gespräch und Treiben der Liebenden. Die vier pochen ans Tor und werden, nachdem sich der Ritter, nackt wie er ist, unter einem umgestürzten Zuber verborgen hat, hereingelassen. Sie durchsuchen vergeblich das Haus, während die Frau beteuert, nur im Schlafe geredet zu haben. Der Ehemann ist bereit, alles für einen Teufelsspuk zu halten, und so lassen sich alle fünf zu einem Imbiss nieder. Dabei kommt einer der Brüder auf den bewussten Zuber zu sitzen und bemerkt, hier habe er zu suchen vergessen. Aber gerade weil die Frau ihm so heftig zuredet, das Versäumnis nachzuholen, unterlässt er es in der Sorge, sich lächerlich zu machen. Am Morgen fordert die benachbarte Bäckerin den bewussten Zuber, der ihr gehört, zurück. Als die Frau ihr mitteilen lässt, dass eine &amp;quot;Weibliche Notlage&amp;quot; die Rückgabe unmöglich macht, versteht sie die Andeutung richtig, zündet eine Scheuer an und schafft, weil nun alles zum Löschen eilt, die Gelegenheit, den Ritter unbemerkt aus dem Haus zu bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]] S. 442-443.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusätzlicher Handschriftenhinweis==&lt;br /&gt;
Mitte des 15. Jahrhunderts wird von dem Elsässer Handschriftenhändler Diebold Lauber eine Handschrift von einem Ritter under dem zuber angeboten, vgl. Haupt, Moriz In: ZfdA 3 (1843), S. 192; Burger, Konrad: Buchhändleranzeigen des 15. Jahrhunderts; Leipzig 1907, als Nr. 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Intertextuelle Zusammenhänge==&lt;br /&gt;
Vorlage für das Märe ist vermutlich das Fabliau &#039;&#039;Le cuvier&#039;&#039;. Stilistisch lässt sich der Einfluss Konrads von Würzburg festmachen. Das Märe ist vermutlich Vorbild für [[Die treue Magd]] (vgl. [[Zapf, Volker: Appet, Jakob]], Sp. 768).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Sebastian Hammer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Ritter_unter_dem_Zuber_(Jacob_Appet)&amp;diff=14933</id>
		<title>Der Ritter unter dem Zuber (Jacob Appet)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Ritter_unter_dem_Zuber_(Jacob_Appet)&amp;diff=14933"/>
		<updated>2021-03-02T21:25:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Sebastian Hammer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Ritter unter dem Zuber; Der Ritter unterm Zuber; Dis ist von der Wibe List&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Jacob Appet&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Vor 1300 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1203)&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Zwischen Zürich und Ostschweiz ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1203)&amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Straßburg, Ehemal. Stadtbibliothek: Cod. A 94 der Johanniterbibliothek, 8-11 [verbrannt]&amp;lt;br /&amp;gt;Bremen, Staats-und Universitätsbibliothek: msb 0042-02, 119r-125r ([http://brema.suub.uni-bremen.de/ms/content/titleinfo/1372937 online])&amp;lt;br /&amp;gt;München, BSB: Cgm 713, 110v-120r ([https://daten.digitale-sammlungen.de/0006/bsb00061175/images/index.html?fip=193.174.98.30&amp;amp;id=00061175&amp;amp;seite=1 online])&amp;lt;br /&amp;gt;Nürnberg, GRM: Hs. 5339a, 207r-217r ([http://dlib.gnm.de/item/Hs5339a/html online])&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Gilbert, Russel Wieder: Jacob Appet]], S. 60-88&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 544-565&amp;lt;br /&amp;gt;[[Meyer, Nikolaus/Mooyer, Ernst Friedrich (Hg.): Altdeutsche Dichtungen]], S. 38-43&amp;lt;br /&amp;gt;[[Myller, Christoph Heinrich (Hg.): Samlung deutscher Gedichte aus dem XII. XIII. und XIV. Iahrhundert. Band 1]], S. 213-215&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 2, S. 10-22&amp;lt;br /&amp;gt;[[Sprague, William Maurice: The lost Strasbourg St. John&#039;s manuscript A 94]], S. 28-38&amp;lt;br /&amp;gt;[[Niewöhner, Heinrich (Hg.): Neues Gesamtabenteuer]], S. 158-169&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 2, S. 297-308&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ernst, Paul (Hg.): Altdeutsche Mären und Schwänke]], S. 491-502&amp;lt;br /&amp;gt;[[Fischer, Hanns (Hg.): Die schönsten Schwankerzählungen des deutschen Mittelalters]], S. 179-187&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 544-565&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 553-561&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Das Liebespaar auf der Linde]], S. 85-94&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Deutsche Novellen des Mittelalters]], Band 1, S. 41-48&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = Achnitz, Wolfgang: Babylon und Jerusalem, S. 153-155; [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]] S. 2, 7, 69, 81, 102f., 117, 185, 186, 191, 193, 241, 251; [[Frosch-Freiburg, Frauke: Schwankmären und Fabliaux]], S. 161-169; [[Gilbert, Russel Wieder: Jacob Appet]]; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 128, 131, 138, 140, 144, 146, 182, 202; Haferland, Harald: Erzählen des Unwahrscheinlichen und wahrscheinliches Erzählen im mittelhochdeutschen Märe, S. 449-451; [[Heiland, Satu: Visualisierung und Rhetorisierung von Geschlecht]], S. 102 A. 438, S. 104 A. 453, S. 136 A. 598, S. 246; [[Hoven, Heribert: Studien zur Erotik in der deutschen Märendichtung]], S. 31, 35, 79f., 324, 382; Klein, Dorothea: Zur Pragmatik der Lüge im Märe, S. 96f., 99-101; [[Knapp, Fritz Peter: Jakob Appet, ,Der Ritter unter dem Zuber‘]]; [[Londner, Monika: Eheauffassung und Darstellung der Frau in der spätmittelalterlichen Märendichtung]], S. 161, 265, 283; [[Mihm, Arend: Überlieferung und Verbreitung der Märendichtung im Spätmittelalter]], S. 15, 111; [[Reichlin, Susanne: Ökonomien des Begehrens, Ökonomien des Erzählens]], S. 153; [[Rosenfeld, Hans-Friedrich: Jakob Appet]]; [[Schirmer, Karl-Heinz: Stil- und Motivuntersuchungen zur mittelhochdeutschen Versnovelle]], S. 46, 75, 97, 242; [[Schneider, Martin: Kampf, Streit und Konkurrenz]], S. 170; [[Strasser, Ingrid: Vornovellistisches Erzählen]], S. 141, 170, 176, 216f., 292, 318, A.953; [[Wagner, Silvan: Grenzbetrachtungen]], S. 31; [[Wagner, Silvan: Michel dôz und sêre lachen]], S. 148-150; [[Zapf, Volker: Appet, Jakob]]; [[Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter]], S. 234, 257&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Promythion===&lt;br /&gt;
Frauen sind listig und halten die Männer oft zum Narren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Ein Ritter liebt die Frau eines Bürgers und wird von ihr wiedergeliebt. Die drei Brüder des Ehemannes berichten diesem von der Liebschaft seiner Gattin und veranlassen ihn, einen Versuch zu machen, die beiden zu überführen. Unter dem Vorwand einer Reise verlässt der Bürger das Haus, kommt aber abends mit seinen Brüdern heimlich zurück und belauscht Gespräch und Treiben der Liebenden. Die vier pochen ans Tor und werden, nachdem sich der Ritter, nackt wie er ist, unter einem umgestürzten Zuber verborgen hat, hereingelassen. Sie durchsuchen vergeblich das Haus, während die Frau beteuert, nur im Schlafe geredet zu haben. Der Ehemann ist bereit, alles für einen Teufelsspuk zu halten, und so lassen sich alle fünf zu einem Imbiss nieder. Dabei kommt einer der Brüder auf den bewussten Zuber zu sitzen und bemerkt, hier habe er zu suchen vergessen. Aber gerade weil die Frau ihm so heftig zuredet, das Versäumnis nachzuholen, unterlässt er es in der Sorge, sich lächerlich zu machen. Am Morgen fordert die benachbarte Bäckerin den bewussten Zuber, der ihr gehört, zurück. Als die Frau ihr mitteilen lässt, dass eine &amp;quot;Weibliche Notlage&amp;quot; die Rückgabe unmöglich macht, versteht sie die Andeutung richtig, zündet eine Scheuer an und schafft, weil nun alles zum Löschen eilt, die Gelegenheit, den Ritter unbemerkt aus dem Haus zu bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]] S. 442-443.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusätzlicher Handschriftenhinweis==&lt;br /&gt;
Mitte des 15. Jahrhunderts wird von dem Elsässer Handschriftenhändler Diebold Lauber eine Handschrift von einem Ritter under dem zuber angeboten, vgl. Haupt, Moriz In: ZfdA 3 (1843), S. 192; Burger, Konrad: Buchhändleranzeigen des 15. Jahrhunderts; Leipzig 1907, als Nr. 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Intertextuelle Zusammenhänge==&lt;br /&gt;
Vorlage für das Märe ist vermutlich das Fabliau &#039;&#039;Le cuvier&#039;&#039;. Stilistisch lässt sich der Einfluss Konrads von Würzburg festmachen. Das Märe ist vermutlich Vorbild für [[Die treue Magd]] (vgl. [[Zapf, Volker: Appet, Jakob]], Sp. 768).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Sebastian Hammer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Heiland,_Satu:_Visualisierung_und_Rhetorisierung_von_Geschlecht&amp;diff=14932</id>
		<title>Heiland, Satu: Visualisierung und Rhetorisierung von Geschlecht</title>
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		<updated>2021-03-02T20:51:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Sebastian Hammer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zitation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heiland, Satu: Visualisierung und Rhetorisierung von Geschlecht. Strategien zur Inszenierung weiblicher Sexualität im Märe. Berlin/Boston 2015 (= Literatur Theorie Geschichte 11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandelte Kleinepik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Der Gürtel (Dietrich von der Glezze)]]&lt;br /&gt;
*[[Der Ritter unter dem Zuber (Jacob Appet)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Märe/Versnovelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Sebastian Hammer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Ritter_unter_dem_Zuber_(Jacob_Appet)&amp;diff=14931</id>
		<title>Der Ritter unter dem Zuber (Jacob Appet)</title>
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		<updated>2021-03-02T20:51:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Sebastian Hammer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Ritter unter dem Zuber; Der Ritter unterm Zuber; Dis ist von der Wibe List&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Jacob Appet&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Vor 1300 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1203)&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Zwischen Zürich und Ostschweiz ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1203)&amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Straßburg, Ehemal. Stadtbibliothek: Cod. A 94 der Johanniterbibliothek, 8-11 [verbrannt]&amp;lt;br /&amp;gt;Bremen, Staats-und Universitätsbibliothek: msb 0042-02, 119r-125r ([http://brema.suub.uni-bremen.de/ms/content/titleinfo/1372937 online])&amp;lt;br /&amp;gt;München, BSB: Cgm 713, 110v-120r ([https://daten.digitale-sammlungen.de/0006/bsb00061175/images/index.html?fip=193.174.98.30&amp;amp;id=00061175&amp;amp;seite=1 online])&amp;lt;br /&amp;gt;Nürnberg, GRM: Hs. 5339a, 207r-217r ([http://dlib.gnm.de/item/Hs5339a/html online])&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Gilbert, Russel Wieder: Jacob Appet]], S. 60-88&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 544-565&amp;lt;br /&amp;gt;[[Meyer, Nikolaus/Mooyer, Ernst Friedrich (Hg.): Altdeutsche Dichtungen]], S. 38-43&amp;lt;br /&amp;gt;[[Myller, Christoph Heinrich (Hg.): Samlung deutscher Gedichte aus dem XII. XIII. und XIV. Iahrhundert. Band 1]], S. 213-215&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 2, S. 10-22&amp;lt;br /&amp;gt;[[Sprague, William Maurice: The lost Strasbourg St. John&#039;s manuscript A 94]], S. 28-38&amp;lt;br /&amp;gt;[[Niewöhner, Heinrich (Hg.): Neues Gesamtabenteuer]], S. 158-169&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 2, S. 297-308&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ernst, Paul (Hg.): Altdeutsche Mären und Schwänke]], S. 491-502&amp;lt;br /&amp;gt;[[Fischer, Hanns (Hg.): Die schönsten Schwankerzählungen des deutschen Mittelalters]], S. 179-187&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 544-565&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 553-561&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Das Liebespaar auf der Linde]], S. 85-94&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Deutsche Novellen des Mittelalters]], Band 1, S. 41-48&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = Achnitz, Wolfgang: Babylon und Jerusalem, S. 153-155; [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]] S. 2, 7, 69, 81, 102f., 117, 185, 186, 191, 193, 241, 251; [[Frosch-Freiburg, Frauke: Schwankmären und Fabliaux]], S. 161-169; [[Gilbert, Russel Wieder: Jacob Appet]]; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 128, 131, 138, 140, 144, 146, 182, 202; Haferland, Harald: Erzählen des Unwahrscheinlichen und wahrscheinliches Erzählen im mittelhochdeutschen Märe, S. 449-451; [[Heiland, Satu: Visualisierung und Rhetorisierung von Geschlecht]]; [[Hoven, Heribert: Studien zur Erotik in der deutschen Märendichtung]], S. 31, 35, 79f., 324, 382; [[Knapp, Fritz Peter: Jakob Appet, ,Der Ritter unter dem Zuber‘]]; [[Londner, Monika: Eheauffassung und Darstellung der Frau in der spätmittelalterlichen Märendichtung]], S. 161, 265, 283; [[Mihm, Arend: Überlieferung und Verbreitung der Märendichtung im Spätmittelalter]], S. 15, 111; [[Reichlin, Susanne: Ökonomien des Begehrens, Ökonomien des Erzählens]], S. 153; [[Rosenfeld, Hans-Friedrich: Jakob Appet]]; [[Schirmer, Karl-Heinz: Stil- und Motivuntersuchungen zur mittelhochdeutschen Versnovelle]], S. 46, 75, 97, 242; [[Schneider, Martin: Kampf, Streit und Konkurrenz]], S. 170; [[Strasser, Ingrid: Vornovellistisches Erzählen]], S. 141, 170, 176, 216f., 292, 318, A.953; [[Wagner, Silvan: Grenzbetrachtungen]], S. 31; [[Wagner, Silvan: Michel dôz und sêre lachen]], S. 148-150; [[Zapf, Volker: Appet, Jakob]]; [[Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter]], S. 234, 257&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Promythion===&lt;br /&gt;
Frauen sind listig und halten die Männer oft zum Narren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Ein Ritter liebt die Frau eines Bürgers und wird von ihr wiedergeliebt. Die drei Brüder des Ehemannes berichten diesem von der Liebschaft seiner Gattin und veranlassen ihn, einen Versuch zu machen, die beiden zu überführen. Unter dem Vorwand einer Reise verlässt der Bürger das Haus, kommt aber abends mit seinen Brüdern heimlich zurück und belauscht Gespräch und Treiben der Liebenden. Die vier pochen ans Tor und werden, nachdem sich der Ritter, nackt wie er ist, unter einem umgestürzten Zuber verborgen hat, hereingelassen. Sie durchsuchen vergeblich das Haus, während die Frau beteuert, nur im Schlafe geredet zu haben. Der Ehemann ist bereit, alles für einen Teufelsspuk zu halten, und so lassen sich alle fünf zu einem Imbiss nieder. Dabei kommt einer der Brüder auf den bewussten Zuber zu sitzen und bemerkt, hier habe er zu suchen vergessen. Aber gerade weil die Frau ihm so heftig zuredet, das Versäumnis nachzuholen, unterlässt er es in der Sorge, sich lächerlich zu machen. Am Morgen fordert die benachbarte Bäckerin den bewussten Zuber, der ihr gehört, zurück. Als die Frau ihr mitteilen lässt, dass eine &amp;quot;Weibliche Notlage&amp;quot; die Rückgabe unmöglich macht, versteht sie die Andeutung richtig, zündet eine Scheuer an und schafft, weil nun alles zum Löschen eilt, die Gelegenheit, den Ritter unbemerkt aus dem Haus zu bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]] S. 442-443.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusätzlicher Handschriftenhinweis==&lt;br /&gt;
Mitte des 15. Jahrhunderts wird von dem Elsässer Handschriftenhändler Diebold Lauber eine Handschrift von einem Ritter under dem zuber angeboten, vgl. Haupt, Moriz In: ZfdA 3 (1843), S. 192; Burger, Konrad: Buchhändleranzeigen des 15. Jahrhunderts; Leipzig 1907, als Nr. 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Intertextuelle Zusammenhänge==&lt;br /&gt;
Vorlage für das Märe ist vermutlich das Fabliau &#039;&#039;Le cuvier&#039;&#039;. Stilistisch lässt sich der Einfluss Konrads von Würzburg festmachen. Das Märe ist vermutlich Vorbild für [[Die treue Magd]] (vgl. [[Zapf, Volker: Appet, Jakob]], Sp. 768).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Sebastian Hammer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Ritter_unter_dem_Zuber_(Jacob_Appet)&amp;diff=14930</id>
		<title>Der Ritter unter dem Zuber (Jacob Appet)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Ritter_unter_dem_Zuber_(Jacob_Appet)&amp;diff=14930"/>
		<updated>2021-03-02T20:47:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Sebastian Hammer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Ritter unter dem Zuber; Der Ritter unterm Zuber; Dis ist von der Wibe List&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Jacob Appet&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Vor 1300 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1203)&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Zwischen Zürich und Ostschweiz ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1203)&amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Straßburg, Ehemal. Stadtbibliothek: Cod. A 94 der Johanniterbibliothek, 8-11 [verbrannt]&amp;lt;br /&amp;gt;Bremen, Staats-und Universitätsbibliothek: msb 0042-02, 119r-125r ([http://brema.suub.uni-bremen.de/ms/content/titleinfo/1372937 online])&amp;lt;br /&amp;gt;München, BSB: Cgm 713, 110v-120r ([https://daten.digitale-sammlungen.de/0006/bsb00061175/images/index.html?fip=193.174.98.30&amp;amp;id=00061175&amp;amp;seite=1 online])&amp;lt;br /&amp;gt;Nürnberg, GRM: Hs. 5339a, 207r-217r ([http://dlib.gnm.de/item/Hs5339a/html online])&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Gilbert, Russel Wieder: Jacob Appet]], S. 60-88&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 544-565&amp;lt;br /&amp;gt;[[Meyer, Nikolaus/Mooyer, Ernst Friedrich (Hg.): Altdeutsche Dichtungen]], S. 38-43&amp;lt;br /&amp;gt;[[Myller, Christoph Heinrich (Hg.): Samlung deutscher Gedichte aus dem XII. XIII. und XIV. Iahrhundert. Band 1]], S. 213-215&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 2, S. 10-22&amp;lt;br /&amp;gt;[[Sprague, William Maurice: The lost Strasbourg St. John&#039;s manuscript A 94]], S. 28-38&amp;lt;br /&amp;gt;[[Niewöhner, Heinrich (Hg.): Neues Gesamtabenteuer]], S. 158-169&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 2, S. 297-308&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ernst, Paul (Hg.): Altdeutsche Mären und Schwänke]], S. 491-502&amp;lt;br /&amp;gt;[[Fischer, Hanns (Hg.): Die schönsten Schwankerzählungen des deutschen Mittelalters]], S. 179-187&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 544-565&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 553-561&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Das Liebespaar auf der Linde]], S. 85-94&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Deutsche Novellen des Mittelalters]], Band 1, S. 41-48&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = Achnitz, Wolfgang: Babylon und Jerusalem, S. 153-155; [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]] S. 2, 7, 69, 81, 102f., 117, 185, 186, 191, 193, 241, 251; [[Frosch-Freiburg, Frauke: Schwankmären und Fabliaux]], S. 161-169; [[Gilbert, Russel Wieder: Jacob Appet]]; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 128, 131, 138, 140, 144, 146, 182, 202; Haferland, Harald: Erzählen des Unwahrscheinlichen und wahrscheinliches Erzählen im mittelhochdeutschen Märe, S. 449-451; [[Hoven, Heribert: Studien zur Erotik in der deutschen Märendichtung]], S. 31, 35, 79f., 324, 382; [[Knapp, Fritz Peter: Jakob Appet, ,Der Ritter unter dem Zuber‘]]; [[Londner, Monika: Eheauffassung und Darstellung der Frau in der spätmittelalterlichen Märendichtung]], S. 161, 265, 283; [[Mihm, Arend: Überlieferung und Verbreitung der Märendichtung im Spätmittelalter]], S. 15, 111; [[Reichlin, Susanne: Ökonomien des Begehrens, Ökonomien des Erzählens]], S. 153; [[Rosenfeld, Hans-Friedrich: Jakob Appet]]; [[Schirmer, Karl-Heinz: Stil- und Motivuntersuchungen zur mittelhochdeutschen Versnovelle]], S. 46, 75, 97, 242; [[Schneider, Martin: Kampf, Streit und Konkurrenz]], S. 170; [[Strasser, Ingrid: Vornovellistisches Erzählen]], S. 141, 170, 176, 216f., 292, 318, A.953; [[Wagner, Silvan: Grenzbetrachtungen]], S. 31; [[Wagner, Silvan: Michel dôz und sêre lachen]], S. 148-150; [[Zapf, Volker: Appet, Jakob]]; [[Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter]], S. 234, 257&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Promythion===&lt;br /&gt;
Frauen sind listig und halten die Männer oft zum Narren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Ein Ritter liebt die Frau eines Bürgers und wird von ihr wiedergeliebt. Die drei Brüder des Ehemannes berichten diesem von der Liebschaft seiner Gattin und veranlassen ihn, einen Versuch zu machen, die beiden zu überführen. Unter dem Vorwand einer Reise verlässt der Bürger das Haus, kommt aber abends mit seinen Brüdern heimlich zurück und belauscht Gespräch und Treiben der Liebenden. Die vier pochen ans Tor und werden, nachdem sich der Ritter, nackt wie er ist, unter einem umgestürzten Zuber verborgen hat, hereingelassen. Sie durchsuchen vergeblich das Haus, während die Frau beteuert, nur im Schlafe geredet zu haben. Der Ehemann ist bereit, alles für einen Teufelsspuk zu halten, und so lassen sich alle fünf zu einem Imbiss nieder. Dabei kommt einer der Brüder auf den bewussten Zuber zu sitzen und bemerkt, hier habe er zu suchen vergessen. Aber gerade weil die Frau ihm so heftig zuredet, das Versäumnis nachzuholen, unterlässt er es in der Sorge, sich lächerlich zu machen. Am Morgen fordert die benachbarte Bäckerin den bewussten Zuber, der ihr gehört, zurück. Als die Frau ihr mitteilen lässt, dass eine &amp;quot;Weibliche Notlage&amp;quot; die Rückgabe unmöglich macht, versteht sie die Andeutung richtig, zündet eine Scheuer an und schafft, weil nun alles zum Löschen eilt, die Gelegenheit, den Ritter unbemerkt aus dem Haus zu bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]] S. 442-443.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusätzlicher Handschriftenhinweis==&lt;br /&gt;
Mitte des 15. Jahrhunderts wird von dem Elsässer Handschriftenhändler Diebold Lauber eine Handschrift von einem Ritter under dem zuber angeboten, vgl. Haupt, Moriz In: ZfdA 3 (1843), S. 192; Burger, Konrad: Buchhändleranzeigen des 15. Jahrhunderts; Leipzig 1907, als Nr. 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Intertextuelle Zusammenhänge==&lt;br /&gt;
Vorlage für das Märe ist vermutlich das Fabliau &#039;&#039;Le cuvier&#039;&#039;. Stilistisch lässt sich der Einfluss Konrads von Würzburg festmachen. Das Märe ist vermutlich Vorbild für [[Die treue Magd]] (vgl. [[Zapf, Volker: Appet, Jakob]], Sp. 768).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Sebastian Hammer</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Ritter_unter_dem_Zuber_(Jacob_Appet)&amp;diff=14929</id>
		<title>Der Ritter unter dem Zuber (Jacob Appet)</title>
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		<updated>2021-03-02T19:52:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Sebastian Hammer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Ritter unter dem Zuber; Der Ritter unterm Zuber; Dis ist von der Wibe List&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Jacob Appet&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Vor 1300 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1203)&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Zwischen Zürich und Ostschweiz ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1203)&amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Straßburg, Ehemal. Stadtbibliothek: Cod. A 94 der Johanniterbibliothek, 8-11 [verbrannt]&amp;lt;br /&amp;gt;Bremen, Staats-und Universitätsbibliothek: msb 0042-02, 119r-125r ([http://brema.suub.uni-bremen.de/ms/content/titleinfo/1372937 online])&amp;lt;br /&amp;gt;München, BSB: Cgm 713, 110v-120r ([https://daten.digitale-sammlungen.de/0006/bsb00061175/images/index.html?fip=193.174.98.30&amp;amp;id=00061175&amp;amp;seite=1 online])&amp;lt;br /&amp;gt;Nürnberg, GRM: Hs. 5339a, 207r-217r ([http://dlib.gnm.de/item/Hs5339a/html online])&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Gilbert, Russel Wieder: Jacob Appet]], S. 60-88&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 544-565&amp;lt;br /&amp;gt;[[Meyer, Nikolaus/Mooyer, Ernst Friedrich (Hg.): Altdeutsche Dichtungen]], S. 38-43&amp;lt;br /&amp;gt;[[Myller, Christoph Heinrich (Hg.): Samlung deutscher Gedichte aus dem XII. XIII. und XIV. Iahrhundert. Band 1]], S. 213-215&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 2, S. 10-22&amp;lt;br /&amp;gt;[[Sprague, William Maurice: The lost Strasbourg St. John&#039;s manuscript A 94]], S. 28-38&amp;lt;br /&amp;gt;[[Niewöhner, Heinrich (Hg.): Neues Gesamtabenteuer]], S. 158-169&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 2, S. 297-308&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ernst, Paul (Hg.): Altdeutsche Mären und Schwänke]], S. 491-502&amp;lt;br /&amp;gt;[[Fischer, Hanns (Hg.): Die schönsten Schwankerzählungen des deutschen Mittelalters]], S. 179-187&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 544-565&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 553-561&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Das Liebespaar auf der Linde]], S. 85-94&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Deutsche Novellen des Mittelalters]], Band 1, S. 41-48&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = Achnitz, Wolfgang: Babylon und Jerusalem, S. 153-155; [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]] S. 2, 7, 69, 81, 102f., 117, 185, 186, 191, 193, 241, 251; [[Frosch-Freiburg, Frauke: Schwankmären und Fabliaux]], S. 161-169; [[Gilbert, Russel Wieder: Jacob Appet]]; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 128, 131, 138, 140, 144, 146, 182, 202; [[Hoven, Heribert: Studien zur Erotik in der deutschen Märendichtung]], S. 31, 35, 79f., 324, 382; [[Knapp, Fritz Peter: Jakob Appet, ,Der Ritter unter dem Zuber‘]]; [[Londner, Monika: Eheauffassung und Darstellung der Frau in der spätmittelalterlichen Märendichtung]], S. 161, 265, 283; [[Mihm, Arend: Überlieferung und Verbreitung der Märendichtung im Spätmittelalter]], S. 15, 111; [[Reichlin, Susanne: Ökonomien des Begehrens, Ökonomien des Erzählens]], S. 153; [[Rosenfeld, Hans-Friedrich: Jakob Appet]]; [[Schirmer, Karl-Heinz: Stil- und Motivuntersuchungen zur mittelhochdeutschen Versnovelle]], S. 46, 75, 97, 242; [[Schneider, Martin: Kampf, Streit und Konkurrenz]], S. 170; [[Strasser, Ingrid: Vornovellistisches Erzählen]], S. 141, 170, 176, 216f., 292, 318, A.953; [[Wagner, Silvan: Grenzbetrachtungen]], S. 31; [[Wagner, Silvan: Michel dôz und sêre lachen]], S. 148-150; [[Zapf, Volker: Appet, Jakob]]; [[Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter]], S. 234, 257&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Promythion===&lt;br /&gt;
Frauen sind listig und halten die Männer oft zum Narren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Ein Ritter liebt die Frau eines Bürgers und wird von ihr wiedergeliebt. Die drei Brüder des Ehemannes berichten diesem von der Liebschaft seiner Gattin und veranlassen ihn, einen Versuch zu machen, die beiden zu überführen. Unter dem Vorwand einer Reise verlässt der Bürger das Haus, kommt aber abends mit seinen Brüdern heimlich zurück und belauscht Gespräch und Treiben der Liebenden. Die vier pochen ans Tor und werden, nachdem sich der Ritter, nackt wie er ist, unter einem umgestürzten Zuber verborgen hat, hereingelassen. Sie durchsuchen vergeblich das Haus, während die Frau beteuert, nur im Schlafe geredet zu haben. Der Ehemann ist bereit, alles für einen Teufelsspuk zu halten, und so lassen sich alle fünf zu einem Imbiss nieder. Dabei kommt einer der Brüder auf den bewussten Zuber zu sitzen und bemerkt, hier habe er zu suchen vergessen. Aber gerade weil die Frau ihm so heftig zuredet, das Versäumnis nachzuholen, unterlässt er es in der Sorge, sich lächerlich zu machen. Am Morgen fordert die benachbarte Bäckerin den bewussten Zuber, der ihr gehört, zurück. Als die Frau ihr mitteilen lässt, dass eine &amp;quot;Weibliche Notlage&amp;quot; die Rückgabe unmöglich macht, versteht sie die Andeutung richtig, zündet eine Scheuer an und schafft, weil nun alles zum Löschen eilt, die Gelegenheit, den Ritter unbemerkt aus dem Haus zu bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]] S. 442-443.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusätzlicher Handschriftenhinweis==&lt;br /&gt;
Mitte des 15. Jahrhunderts wird von dem Elsässer Handschriftenhändler Diebold Lauber eine Handschrift von einem Ritter under dem zuber angeboten, vgl. Haupt, Moriz In: ZfdA 3 (1843), S. 192; Burger, Konrad: Buchhändleranzeigen des 15. Jahrhunderts; Leipzig 1907, als Nr. 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Intertextuelle Zusammenhänge==&lt;br /&gt;
Vorlage für das Märe ist vermutlich das Fabliau &#039;&#039;Le cuvier&#039;&#039;. Stilistisch lässt sich der Einfluss Konrads von Würzburg festmachen. Das Märe ist vermutlich Vorbild für [[Die treue Magd]] (vgl. [[Zapf, Volker: Appet, Jakob]], Sp. 768).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Sebastian Hammer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Ritter_unter_dem_Zuber_(Jacob_Appet)&amp;diff=14928</id>
		<title>Der Ritter unter dem Zuber (Jacob Appet)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Ritter_unter_dem_Zuber_(Jacob_Appet)&amp;diff=14928"/>
		<updated>2021-03-02T19:38:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Sebastian Hammer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Ritter unter dem Zuber; Der Ritter unterm Zuber; Dis ist von der Wibe List&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Jacob Appet&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Vor 1300 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1203)&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Zwischen Zürich und Ostschweiz ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1203)&amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Straßburg, Ehemal. Stadtbibliothek: Cod. A 94 der Johanniterbibliothek, 8-11 [verbrannt]&amp;lt;br /&amp;gt;Bremen, Staats-und Universitätsbibliothek: msb 0042-02, 119r-125r ([http://brema.suub.uni-bremen.de/ms/content/titleinfo/1372937 online])&amp;lt;br /&amp;gt;München, BSB: Cgm 713, 110v-120r ([https://daten.digitale-sammlungen.de/0006/bsb00061175/images/index.html?fip=193.174.98.30&amp;amp;id=00061175&amp;amp;seite=1 online])&amp;lt;br /&amp;gt;Nürnberg, GRM: Hs. 5339a, 207r-217r ([http://dlib.gnm.de/item/Hs5339a/html online])&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Gilbert, Russel Wieder: Jacob Appet]], S. 60-88&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 544-565&amp;lt;br /&amp;gt;[[Meyer, Nikolaus/Mooyer, Ernst Friedrich (Hg.): Altdeutsche Dichtungen]], S. 38-43&amp;lt;br /&amp;gt;[[Myller, Christoph Heinrich (Hg.): Samlung deutscher Gedichte aus dem XII. XIII. und XIV. Iahrhundert. Band 1]], S. 213-215&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 2, S. 10-22&amp;lt;br /&amp;gt;[[Sprague, William Maurice: The lost Strasbourg St. John&#039;s manuscript A 94]], S. 28-38&amp;lt;br /&amp;gt;[[Niewöhner, Heinrich (Hg.): Neues Gesamtabenteuer]], S. 158-169&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 2, S. 297-308&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ernst, Paul (Hg.): Altdeutsche Mären und Schwänke]], S. 491-502&amp;lt;br /&amp;gt;[[Fischer, Hanns (Hg.): Die schönsten Schwankerzählungen des deutschen Mittelalters]], S. 179-187&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 544-565&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 553-561&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Das Liebespaar auf der Linde]], S. 85-94&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Deutsche Novellen des Mittelalters]], Band 1, S. 41-48&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = Achnitz, Wolfgang: Babylon und Jerusalem, S. 153-155; [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]] S. 2, 7, 69, 81, 103, 117, 185, 186, 191, 193, 241, 251; [[Frosch-Freiburg, Frauke: Schwankmären und Fabliaux]], S. 161-169; [[Gilbert, Russel Wieder: Jacob Appet]]; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 128, 131, 138, 140, 144, 146, 182, 202; [[Hoven, Heribert: Studien zur Erotik in der deutschen Märendichtung]], S. 31, 35, 79f., 324, 382; [[Knapp, Fritz Peter: Jakob Appet, ,Der Ritter unter dem Zuber‘]]; [[Londner, Monika: Eheauffassung und Darstellung der Frau in der spätmittelalterlichen Märendichtung]], S. 161, 265, 283; [[Mihm, Arend: Überlieferung und Verbreitung der Märendichtung im Spätmittelalter]], S. 15, 111; [[Reichlin, Susanne: Ökonomien des Begehrens, Ökonomien des Erzählens]], S. 153; [[Rosenfeld, Hans-Friedrich: Jakob Appet]]; [[Schirmer, Karl-Heinz: Stil- und Motivuntersuchungen zur mittelhochdeutschen Versnovelle]], S. 46, 75, 97, 242; [[Schneider, Martin: Kampf, Streit und Konkurrenz]], S. 170; [[Strasser, Ingrid: Vornovellistisches Erzählen]], S. 141, 170, 176, 216f., 292, 318, A.953; [[Wagner, Silvan: Grenzbetrachtungen]], S. 31; [[Wagner, Silvan: Michel dôz und sêre lachen]], S. 148-150; [[Zapf, Volker: Appet, Jakob]]; [[Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter]], S. 234, 257&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Promythion===&lt;br /&gt;
Frauen sind listig und halten die Männer oft zum Narren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Ein Ritter liebt die Frau eines Bürgers und wird von ihr wiedergeliebt. Die drei Brüder des Ehemannes berichten diesem von der Liebschaft seiner Gattin und veranlassen ihn, einen Versuch zu machen, die beiden zu überführen. Unter dem Vorwand einer Reise verlässt der Bürger das Haus, kommt aber abends mit seinen Brüdern heimlich zurück und belauscht Gespräch und Treiben der Liebenden. Die vier pochen ans Tor und werden, nachdem sich der Ritter, nackt wie er ist, unter einem umgestürzten Zuber verborgen hat, hereingelassen. Sie durchsuchen vergeblich das Haus, während die Frau beteuert, nur im Schlafe geredet zu haben. Der Ehemann ist bereit, alles für einen Teufelsspuk zu halten, und so lassen sich alle fünf zu einem Imbiss nieder. Dabei kommt einer der Brüder auf den bewussten Zuber zu sitzen und bemerkt, hier habe er zu suchen vergessen. Aber gerade weil die Frau ihm so heftig zuredet, das Versäumnis nachzuholen, unterlässt er es in der Sorge, sich lächerlich zu machen. Am Morgen fordert die benachbarte Bäckerin den bewussten Zuber, der ihr gehört, zurück. Als die Frau ihr mitteilen lässt, dass eine &amp;quot;Weibliche Notlage&amp;quot; die Rückgabe unmöglich macht, versteht sie die Andeutung richtig, zündet eine Scheuer an und schafft, weil nun alles zum Löschen eilt, die Gelegenheit, den Ritter unbemerkt aus dem Haus zu bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]] S. 442-443.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusätzlicher Handschriftenhinweis==&lt;br /&gt;
Mitte des 15. Jahrhunderts wird von dem Elsässer Handschriftenhändler Diebold Lauber eine Handschrift von einem Ritter under dem zuber angeboten, vgl. Haupt, Moriz In: ZfdA 3 (1843), S. 192; Burger, Konrad: Buchhändleranzeigen des 15. Jahrhunderts; Leipzig 1907, als Nr. 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Intertextuelle Zusammenhänge==&lt;br /&gt;
Vorlage für das Märe ist vermutlich das Fabliau &#039;&#039;Le cuvier&#039;&#039;. Stilistisch lässt sich der Einfluss Konrads von Würzburg festmachen. Das Märe ist vermutlich Vorbild für [[Die treue Magd]] (vgl. [[Zapf, Volker: Appet, Jakob]], Sp. 768).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Sebastian Hammer</name></author>
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		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Ritter_unter_dem_Zuber_(Jacob_Appet)&amp;diff=14927</id>
		<title>Der Ritter unter dem Zuber (Jacob Appet)</title>
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		<updated>2021-03-02T19:36:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Sebastian Hammer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Ritter unter dem Zuber; Der Ritter unterm Zuber; Dis ist von der Wibe List&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Jacob Appet&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Vor 1300 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1203)&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Zwischen Zürich und Ostschweiz ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1203)&amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Straßburg, Ehemal. Stadtbibliothek: Cod. A 94 der Johanniterbibliothek, 8-11 [verbrannt]&amp;lt;br /&amp;gt;Bremen, Staats-und Universitätsbibliothek: msb 0042-02, 119r-125r ([http://brema.suub.uni-bremen.de/ms/content/titleinfo/1372937 online])&amp;lt;br /&amp;gt;München, BSB: Cgm 713, 110v-120r ([https://daten.digitale-sammlungen.de/0006/bsb00061175/images/index.html?fip=193.174.98.30&amp;amp;id=00061175&amp;amp;seite=1 online])&amp;lt;br /&amp;gt;Nürnberg, GRM: Hs. 5339a, 207r-217r ([http://dlib.gnm.de/item/Hs5339a/html online])&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Gilbert, Russel Wieder: Jacob Appet]], S. 60-88&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 544-565&amp;lt;br /&amp;gt;[[Meyer, Nikolaus/Mooyer, Ernst Friedrich (Hg.): Altdeutsche Dichtungen]], S. 38-43&amp;lt;br /&amp;gt;[[Myller, Christoph Heinrich (Hg.): Samlung deutscher Gedichte aus dem XII. XIII. und XIV. Iahrhundert. Band 1]], S. 213-215&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Sprague, William Maurice: The lost Strasbourg St. John&#039;s manuscript A 94]], S. 28-38&amp;lt;br /&amp;gt;[[Niewöhner, Heinrich (Hg.): Neues Gesamtabenteuer]], S. 158-169&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 2, S. 297-308&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ernst, Paul (Hg.): Altdeutsche Mären und Schwänke]], S. 491-502&amp;lt;br /&amp;gt;[[Fischer, Hanns (Hg.): Die schönsten Schwankerzählungen des deutschen Mittelalters]], S. 179-187&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 544-565&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 2, S. 10-22&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 553-561&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Das Liebespaar auf der Linde]], S. 85-94&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Deutsche Novellen des Mittelalters]], Band 1, S. 41-48&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = Achnitz, Wolfgang: Babylon und Jerusalem, S. 153-155; [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]] S. 2, 7, 69, 81, 103, 117, 185, 186, 191, 193, 241, 251; [[Frosch-Freiburg, Frauke: Schwankmären und Fabliaux]], S. 161-169; [[Gilbert, Russel Wieder: Jacob Appet]]; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 128, 131, 138, 140, 144, 146, 182, 202; [[Hoven, Heribert: Studien zur Erotik in der deutschen Märendichtung]], S. 31, 35, 79f., 324, 382; [[Knapp, Fritz Peter: Jakob Appet, ,Der Ritter unter dem Zuber‘]]; [[Londner, Monika: Eheauffassung und Darstellung der Frau in der spätmittelalterlichen Märendichtung]], S. 161, 265, 283; [[Mihm, Arend: Überlieferung und Verbreitung der Märendichtung im Spätmittelalter]], S. 15, 111; [[Reichlin, Susanne: Ökonomien des Begehrens, Ökonomien des Erzählens]], S. 153; [[Rosenfeld, Hans-Friedrich: Jakob Appet]]; [[Schirmer, Karl-Heinz: Stil- und Motivuntersuchungen zur mittelhochdeutschen Versnovelle]], S. 46, 75, 97, 242; [[Schneider, Martin: Kampf, Streit und Konkurrenz]], S. 170; [[Strasser, Ingrid: Vornovellistisches Erzählen]], S. 141, 170, 176, 216f., 292, 318, A.953; [[Wagner, Silvan: Grenzbetrachtungen]], S. 31; [[Wagner, Silvan: Michel dôz und sêre lachen]], S. 148-150; [[Zapf, Volker: Appet, Jakob]]; [[Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter]], S. 234, 257&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Promythion===&lt;br /&gt;
Frauen sind listig und halten die Männer oft zum Narren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Ein Ritter liebt die Frau eines Bürgers und wird von ihr wiedergeliebt. Die drei Brüder des Ehemannes berichten diesem von der Liebschaft seiner Gattin und veranlassen ihn, einen Versuch zu machen, die beiden zu überführen. Unter dem Vorwand einer Reise verlässt der Bürger das Haus, kommt aber abends mit seinen Brüdern heimlich zurück und belauscht Gespräch und Treiben der Liebenden. Die vier pochen ans Tor und werden, nachdem sich der Ritter, nackt wie er ist, unter einem umgestürzten Zuber verborgen hat, hereingelassen. Sie durchsuchen vergeblich das Haus, während die Frau beteuert, nur im Schlafe geredet zu haben. Der Ehemann ist bereit, alles für einen Teufelsspuk zu halten, und so lassen sich alle fünf zu einem Imbiss nieder. Dabei kommt einer der Brüder auf den bewussten Zuber zu sitzen und bemerkt, hier habe er zu suchen vergessen. Aber gerade weil die Frau ihm so heftig zuredet, das Versäumnis nachzuholen, unterlässt er es in der Sorge, sich lächerlich zu machen. Am Morgen fordert die benachbarte Bäckerin den bewussten Zuber, der ihr gehört, zurück. Als die Frau ihr mitteilen lässt, dass eine &amp;quot;Weibliche Notlage&amp;quot; die Rückgabe unmöglich macht, versteht sie die Andeutung richtig, zündet eine Scheuer an und schafft, weil nun alles zum Löschen eilt, die Gelegenheit, den Ritter unbemerkt aus dem Haus zu bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]] S. 442-443.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusätzlicher Handschriftenhinweis==&lt;br /&gt;
Mitte des 15. Jahrhunderts wird von dem Elsässer Handschriftenhändler Diebold Lauber eine Handschrift von einem Ritter under dem zuber angeboten, vgl. Haupt, Moriz In: ZfdA 3 (1843), S. 192; Burger, Konrad: Buchhändleranzeigen des 15. Jahrhunderts; Leipzig 1907, als Nr. 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Intertextuelle Zusammenhänge==&lt;br /&gt;
Vorlage für das Märe ist vermutlich das Fabliau &#039;&#039;Le cuvier&#039;&#039;. Stilistisch lässt sich der Einfluss Konrads von Würzburg festmachen. Das Märe ist vermutlich Vorbild für [[Die treue Magd]] (vgl. [[Zapf, Volker: Appet, Jakob]], Sp. 768).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Sebastian Hammer</name></author>
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		<title>Der Ritter unter dem Zuber (Jacob Appet)</title>
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		<updated>2021-03-02T10:52:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Sebastian Hammer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Ritter unter dem Zuber; Der Ritter unterm Zuber; Dis ist von der Wibe List&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Jacob Appet&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Vor 1300 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1203)&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Zwischen Zürich und Ostschweiz ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1203)&amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Straßburg, Ehemal. Stadtbibliothek: Cod. A 94 der Johanniterbibliothek, 8-11 [verbrannt]&amp;lt;br /&amp;gt;Bremen, Staats-und Universitätsbibliothek: msb 0042-02, 119r-125r ([http://brema.suub.uni-bremen.de/ms/content/titleinfo/1372937 online])&amp;lt;br /&amp;gt;München, BSB: Cgm 713, 110v-120r ([https://daten.digitale-sammlungen.de/0006/bsb00061175/images/index.html?fip=193.174.98.30&amp;amp;id=00061175&amp;amp;seite=1 online])&amp;lt;br /&amp;gt;Nürnberg, GRM: Hs. 5339a, 207r-217r ([http://dlib.gnm.de/item/Hs5339a/html online])&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Gilbert, Russel Wieder: Jacob Appet]], S. 60-88&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 544-565&amp;lt;br /&amp;gt;[[Meyer, Nikolaus/Mooyer, Ernst Friedrich (Hg.): Altdeutsche Dichtungen]], S. 38-43&amp;lt;br /&amp;gt;[[Myller, Christoph Heinrich (Hg.): Samlung deutscher Gedichte aus dem XII. XIII. und XIV. Iahrhundert. Band 1]], S. 213-215&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Sprague, William Maurice: The lost Strasbourg St. John&#039;s manuscript A 94]], S. 28-38&amp;lt;br /&amp;gt;[[Niewöhner, Heinrich (Hg.): Neues Gesamtabenteuer]], S. 158-169&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 2, S. 297-308&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ernst, Paul (Hg.): Altdeutsche Mären und Schwänke]], S. 491-502&amp;lt;br /&amp;gt;[[Fischer, Hanns (Hg.): Die schönsten Schwankerzählungen des deutschen Mittelalters]], S. 179-187&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 544-565&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 2, S. 10-22&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 553-561&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Das Liebespaar auf der Linde]], S. 85-94&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Deutsche Novellen des Mittelalters]], Band 1, S. 41-48&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]] S. 2, 7, 69, 81, 103, 117, 185, 186, 191, 193, 241, 251; [[Frosch-Freiburg, Frauke: Schwankmären und Fabliaux]], S. 161-169; [[Gilbert, Russel Wieder: Jacob Appet]]; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 128, 131, 138, 140, 144, 146, 182, 202; [[Hoven, Heribert: Studien zur Erotik in der deutschen Märendichtung]], S. 31, 35, 79f., 324, 382; [[Knapp, Fritz Peter: Jakob Appet, ,Der Ritter unter dem Zuber‘]]; [[Londner, Monika: Eheauffassung und Darstellung der Frau in der spätmittelalterlichen Märendichtung]], S. 161, 265, 283; [[Mihm, Arend: Überlieferung und Verbreitung der Märendichtung im Spätmittelalter]], S. 15, 111; [[Reichlin, Susanne: Ökonomien des Begehrens, Ökonomien des Erzählens]], S. 153; [[Rosenfeld, Hans-Friedrich: Jakob Appet]]; [[Schirmer, Karl-Heinz: Stil- und Motivuntersuchungen zur mittelhochdeutschen Versnovelle]], S. 46, 75, 97, 242; [[Schneider, Martin: Kampf, Streit und Konkurrenz]], S. 170; [[Strasser, Ingrid: Vornovellistisches Erzählen]], S. 141, 170, 176, 216f., 292, 318, A.953; [[Wagner, Silvan: Grenzbetrachtungen]], S. 31; [[Wagner, Silvan: Michel dôz und sêre lachen]], S. 148-150; [[Zapf, Volker: Appet, Jakob]]; [[Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter]], S. 234, 257&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Promythion===&lt;br /&gt;
Frauen sind listig und halten die Männer oft zum Narren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Ein Ritter liebt die Frau eines Bürgers und wird von ihr wiedergeliebt. Die drei Brüder des Ehemannes berichten diesem von der Liebschaft seiner Gattin und veranlassen ihn, einen Versuch zu machen, die beiden zu überführen. Unter dem Vorwand einer Reise verlässt der Bürger das Haus, kommt aber abends mit seinen Brüdern heimlich zurück und belauscht Gespräch und Treiben der Liebenden. Die vier pochen ans Tor und werden, nachdem sich der Ritter, nackt wie er ist, unter einem umgestürzten Zuber verborgen hat, hereingelassen. Sie durchsuchen vergeblich das Haus, während die Frau beteuert, nur im Schlafe geredet zu haben. Der Ehemann ist bereit, alles für einen Teufelsspuk zu halten, und so lassen sich alle fünf zu einem Imbiss nieder. Dabei kommt einer der Brüder auf den bewussten Zuber zu sitzen und bemerkt, hier habe er zu suchen vergessen. Aber gerade weil die Frau ihm so heftig zuredet, das Versäumnis nachzuholen, unterlässt er es in der Sorge, sich lächerlich zu machen. Am Morgen fordert die benachbarte Bäckerin den bewussten Zuber, der ihr gehört, zurück. Als die Frau ihr mitteilen lässt, dass eine &amp;quot;Weibliche Notlage&amp;quot; die Rückgabe unmöglich macht, versteht sie die Andeutung richtig, zündet eine Scheuer an und schafft, weil nun alles zum Löschen eilt, die Gelegenheit, den Ritter unbemerkt aus dem Haus zu bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]] S. 442-443.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusätzlicher Handschriftenhinweis==&lt;br /&gt;
Mitte des 15. Jahrhunderts wird von dem Elsässer Handschriftenhändler Diebold Lauber eine Handschrift von einem Ritter under dem zuber angeboten, vgl. Haupt, Moriz In: ZfdA 3 (1843), S. 192; Burger, Konrad: Buchhändleranzeigen des 15. Jahrhunderts; Leipzig 1907, als Nr. 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Intertextuelle Zusammenhänge==&lt;br /&gt;
Vorlage für das Märe ist vermutlich das Fabliau &#039;&#039;Le cuvier&#039;&#039;. Stilistisch lässt sich der Einfluss Konrads von Würzburg festmachen. Das Märe ist vermutlich Vorbild für [[Die treue Magd]] (vgl. [[Zapf, Volker: Appet, Jakob]], Sp. 768).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Sebastian Hammer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Ritter_unter_dem_Zuber_(Jacob_Appet)&amp;diff=13935</id>
		<title>Der Ritter unter dem Zuber (Jacob Appet)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Ritter_unter_dem_Zuber_(Jacob_Appet)&amp;diff=13935"/>
		<updated>2021-02-09T19:03:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Martin Sebastian Hammer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Ritter unter dem Zuber; Der Ritter unterm Zuber&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Jacob Appet&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Vor 1300 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1203)&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Zwischen Zürich und Ostschweiz ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1203)&amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Straßburg, Ehemal. Stadtbibliothek: Cod. A 94 der Johanniterbibliothek, 8-11 [verbrannt]&amp;lt;br /&amp;gt;Bremen, Staats-und Universitätsbibliothek: msb 0042-02, 119r-125r ([http://brema.suub.uni-bremen.de/ms/content/titleinfo/1372937 online])&amp;lt;br /&amp;gt;München, BSB: Cgm 713, 110v-120r ([https://daten.digitale-sammlungen.de/0006/bsb00061175/images/index.html?fip=193.174.98.30&amp;amp;id=00061175&amp;amp;seite=1 online])&amp;lt;br /&amp;gt;Nürnberg, GRM: Hs. 5339a, 207r-217r ([http://dlib.gnm.de/item/Hs5339a/html online])&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Niewöhner, Heinrich (Hg.): Neues Gesamtabenteuer]], S. 158-169&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 544-565&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 2, S. 297-308&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ernst, Paul (Hg.): Altdeutsche Mären und Schwänke]], S. 491-502&amp;lt;br /&amp;gt;[[Fischer, Hanns (Hg.): Die schönsten Schwankerzählungen des deutschen Mittelalters]], S. 179-187&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 544-565&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 2, S. 10-22&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 553-561&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Das Liebespaar auf der Linde]], S. 85-94&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Deutsche Novellen des Mittelalters]], Band 1, S. 41-48&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]] S. 2, 7, 69, 81, 103, 117, 185, 186, 191, 193, 241, 251; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 128, 131, 138, 140, 144, 146, 182, 202; [[Hoven, Heribert: Studien zur Erotik in der deutschen Märendichtung]], S. 31, 35, 79f., 324, 382; [[Knapp, Fritz Peter: Jakob Appet, ,Der Ritter unter dem Zuber‘]]; [[Mihm, Arend: Überlieferung und Verbreitung der Märendichtung im Spätmittelalter]], S. 15, 111; [[Reichlin, Susanne: Ökonomien des Begehrens, Ökonomien des Erzählens]], S. 153; [[Schirmer, Karl-Heinz: Stil- und Motivuntersuchungen zur mittelhochdeutschen Versnovelle]], S. 46, 75, 97, 242; [[Schneider, Martin: Kampf, Streit und Konkurrenz]], S. 170; [[Strasser, Ingrid: Vornovellistisches Erzählen]], S. 141, 170, 176, 216f., 292, 318, A.953; [[Wagner, Silvan: Grenzbetrachtungen]]; [[Wagner, Silvan: Michel dôz und sêre lachen]], S. 148-150; [[Zapf, Volker: Appet, Jakob]]&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Promythion===&lt;br /&gt;
Frauen sind listig und halten die Männer oft zum Narren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Ein Ritter liebt die Frau eines Bürgers und wird von ihr wiedergeliebt. Die drei Brüder des Ehemannes berichten diesem von der Liebschaft seiner Gattin und veranlassen ihn, einen Versuch zu machen, die beiden zu überführen. Unter dem Vorwand einer Reise verlässt der Bürger das Haus, kommt aber abends mit seinen Brüdern heimlich zurück und belauscht Gespräch und Treiben der Liebenden. Die vier pochen ans Tor und werden, nachdem sich der Ritter, nackt wie er ist, unter einem umgestürzten Zuber verborgen hat, hereingelassen. Sie durchsuchen vergeblich das Haus, während die Frau beteuert, nur im Schlafe geredet zu haben. Der Ehemann ist bereit, alles für einen Teufelsspuk zu halten, und so lassen sich alle fünf zu einem Imbiss nieder. Dabei kommt einer der Brüder auf den bewussten Zuber zu sitzen und bemerkt, hier habe er zu suchen vergessen. Aber gerade weil die Frau ihm so heftig zuredet, das Versäumnis nachzuholen, unterlässt er es in der Sorge, sich lächerlich zu machen. Am Morgen fordert die benachbarte Bäckerin den bewussten Zuber, der ihr gehört, zurück. Als die Frau ihr mitteilen lässt, dass eine &amp;quot;Weibliche Notlage&amp;quot; die Rückgabe unmöglich macht, versteht sie die Andeutung richtig, zündet eine Scheuer an und schafft, weil nun alles zum Löschen eilt, die Gelegenheit, den Ritter unbemerkt aus dem Haus zu bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]] S. 442-443.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusätzlicher Handschriftenhinweis==&lt;br /&gt;
Mitte des 15. Jahrhunderts wird von dem Elsässer Handschriftenhändler Diebold Lauber eine Handschrift von einem Ritter under dem zuber angeboten, vgl. Haupt, Moriz In: ZfdA 3 (1843), S. 192; Burger, Konrad: Buchhändleranzeigen des 15. Jahrhunderts; Leipzig 1907, als Nr. 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Martin Sebastian Hammer</name></author>
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