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	<title>Brevitas Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Kater_als_Freier_(Der_Stricker)&amp;diff=8352</id>
		<title>Der Kater als Freier (Der Stricker)</title>
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		<updated>2019-07-17T13:33:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: /* Narration */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Kater als Freier; Kater Freier&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Ca. 1220-1250 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Österreich? ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien, ÖNB: Cod. 2705 (online: [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2242777.xml&amp;amp;dvs=1542210433041~572&amp;amp;locale=de&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=])&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341 (online: [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341])&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72 (online: [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072])&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 2, S. 249-257&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schwab, Ute (Hg.): Der Stricker. Tierbispel]], S. 41-47&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49 &amp;lt;br/&amp;gt; [[Schaeffer, Richard: Deutsche Tierfabeln vom 12. bis 16. Jahrhundert]], S. 65-68 &amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Behrouzi-Rühl, Jasmin: Zur Interpretation der Strickerschen Tierbîspel mit Übersetzung ausgewählter Texte]], S. 57-61; [[Birkhan, Helmut: Geschichte der altdeutschen Literatur im Licht ausgewählter Texte. Teil VII]], S. 255; [[Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz und ein falsches Exemplum im Prolog zu des Strickers Tierbispel &amp;quot;Der Kater als Freier&amp;quot;]], S. 117-135; [[Hagby, Maryvonne: hat man uns fur die warheit … geseit]], S. 125-134; [[Hagby, Maryvonne: Parturiunt montes, et exit ridiculus mus? Beobachtungen zur Entstehung der Strickerschen Kurzerzählungen]], S. 35-61; [[Hagby, Maryvonne: “Physiologus”-Eigenschaften in der mittelhochdeutschen Kurzepik]], S. 136; [[Holznagel, Franz-Joseph: Gezähmte Fiktionalität]], S. 63; [[Loleit, Simone/Rogal, Stella: Ein Kater sucht &amp;quot;das edeleste&amp;quot; : Strickers Fabel &amp;quot;Der Kater als Freier&amp;quot; im historischen Kontext der Ständegesellschaft]], S. 42-51; [[Nowakowski, Nina: Sprechen und Erzählen beim Stricker]], S. 104-111; [[Ragotzky, Hedda: Gattungserneuerung und Laienunterweisung in Texten des Strickers]], S. 186-192; [[Schaeffer, Richard: Deutsche Tierfabeln vom 12. bis 16. Jahrhundert]], S. 65-68; [[Schilling, Michael: Poetik der Kommunikativität in kleineren Reimpaartexten des Strickers]], S. 32-34&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Überlieferung wurde nach [[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]] übernommen; Seitenangaben und ggf. Neufunde fehlen noch. Dieser Beitrag wird von Philipp Gerstenberger im Sommersemester 2019 bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
=== Promythion ===&lt;br /&gt;
Das Promythion enthält eine Gegenüberstellung, in welcher das mit gewaltigem Hochmut erfüllte Herz einer fiktiven Person nichts im Vergleich zu einem Kater ist. Dieser Sohn einer Katze übertraf alle Hochmütigen, die seit Adams Sündenfall bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Narration===&lt;br /&gt;
In der Einleitung der Narration berichtet der Sprecher, dass der Kater zu einer Füchsin ging, um sie, wegen ihrer Weisheit und Erfahrung zu fragen, was er tun solle. Bevor der Kater die Frage stellt, schildert er der Füchsin seine Lage. Der Kater sei der Einzige, der mehr Tugenden besitzt, als alle von denen sie je gehört hat und wenn er ihr alle seine Tugenden aufzählen würde, könnte er nie mehr schweigen, weil niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen könne. Er würde sich gern eine Frau nehmen, jedoch gelingt es niemanden, ihm eine zu finden, die ihm gefällt. Weil er dennoch nicht aufgeben will und zudem die Füchsin so klug sei, soll sie ihm sagen, was das Edelste ist, das sie wahrnehmen kann, denn lieber will er dessen Tochter nehmen, als ohne Frau zu bleiben. &lt;br /&gt;
Darauf antwortet ihm die Füchsin, dass allem Edlen, was sie jemals gesehen hat, die Sonne vorzuziehen sei. Das belegt die Füchsin damit, dass die Sonne schön und heiß ist und sich so wundervoll empor schwebt, dass sie nichts Edleres kenne. Der Kater entgegnet ihr, dass er die Tochter der Sonne haben muss. Falls der Füchsin jedoch etwas bekannt ist, das der Sonne widerstehen kann, so soll sie es ihm sagen.&lt;br /&gt;
Die Füchsin erwidert, dass es tatsächlich etwas gibt, das der Sonne widerstehen kann. Der Nebel sei so stark, dass die Sonne nicht scheinen kann, wenn er es ihr nicht erlaubt. Daraufhin will der Kater die Tochter des Nebels heiraten, denn wegen dessen Kraft gefällt ihm diese besser. Allerdings soll ihm die Füchsin sagen, ob etwas dem Nebel am Sieg hindern kann. Die Füchsin verweist hierauf auf den Wind, dem es gelingt, ein Land voller Nebel zu befreien und den Nebel innerhalb kürzester Zeit zu verjagen, sodass keiner weiß, wohin er verschunden ist.Der Kater will daraufhin seinen Mut an die Tochter des Windes wenden, denn er will jemanden, in dessen Macht eine solche Ehre liegt, ehe er sich etwas Niederem hingibt. Dennoch will der Kater von der Füchsin wissen, ob es etwas gibt, das der meisterlichen Kraft des Windes widerstehen kann und die Füchsin soll es aus Freundschaft zu ihm sagen.&lt;br /&gt;
Diese antwortet ihm, dass in der Nähe ein großes, altes und verlassenes Steinhaus ist, dem der Wind schon mehrfach zugesetzt hat und das trotz alledem immer noch steht. Der Kater will bei seinem Leben keine andere Frau haben als das Kind des Steinhauses, gegen das der Wind mit all seiner Kraft nicht gewinnen kann. Der Kater will abermals wissen, was dazu fähig wäre, das Haus zu zerstören. Die Füchsin merkt an, dass auf und unter der Erde viele Mäuse leben, die die Mauern so durchlöchern, dass niemand die Mauern vor dem Einfallen bewahren kann. Der Kater ist erfreut, als er davon hört. Er will allen Frauen entsagen und die Tochter der Maus nehmen, falls es niemanden gibt, der ihr überlegen ist.&lt;br /&gt;
Die Füchsin verweist den Kater auf die ihm bereits bekannte Katze, denn sobald die Mäuse sie bemerken, fliehen sie vor Angst und die, die von der Katze gefangen werden, müssen sterben. Außerdem sagt die Füchsin dem Kater, dass die Katze ihm ebenbürtig sei, da sie genauso edel ist wie er. Zudem habe sie im Vergleich zu ihm genau so viele Tugenden und alles, was an ihm lobenswert ist, trifft auch auf sie zu. Die Füchsin fährt fort, indem sie den Kater auf seine anfängliche Äußerung, dass niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen könne, hinweist. Er soll seine wahre Kraft erkennen und die Katze ist so tugendhaft an Mut und Liebe, dass sie die passende Frau für ihn sei. Außerdem sagt sie dem Kater, dass sie wisse, dass er nicht höher aufsteigen kann. Er habe sich durch sein Geschwätz selbst zum Narren gemacht. Des Weiteren habe er so unsinnig gesprochen, da er sich höher gelobt hatten als alles andere auf der Welt. Die Füchsin selbst sei dreimal wertvoller als der Kater und dennoch kennt sie viele Tiere mit denen sie sich nicht vergleichen möchte, da diese wertvoller sind als sie. Der Kater soll einsehen, dass er nicht anders kann als die Katze, denn so wie sie ist, ist auch er, weshalb er den Mund halten soll. Wenn er einen Narren sucht, so soll er sich selbst bei den Ohren fassen, denn dann habe er einen gefunden.&lt;br /&gt;
Daraufhin ging der Kater weg und ließ von seinem Hochmut ab, denn er erkannte, wer er war und war froh, dass er unbeschadet davon kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Der Sprecher verweist darauf, dass all das einem dummen Mann geschieht, der nicht erkennen kann, wer er ist und wohin er soll. Es wird einem Mann selten gut ergehen, der sich in einem solchen Maße übernimmt, indem er etwas verschmäht, das ihm Segen und Ehre zeigt, obwohl es ihm genügen sollte. Wer stattdessen einen dummen Segen sucht, welchen er sich aus mangelnder Selbstkenntnis nicht zumuten sollte, der überschätzt sich und dem wird es so ergehen wie dem Kater, der sich sich eine zu hohe Würde anmaßte. Da der Kater sich so verhielt, wurde er belehrt und musste erkennen, dass er genau so war wie die Katze. Der Sprecher mahnt, dass sich ein Mann, der seinen Stand und seinen Namen mit Schande führt, schämen muss, weil er zu hoch begehrt hat. Solange der Kater sich gegen diese Einsicht wehrt, wird ihm keine Katze beschert und es wird ihm viel Übles widerfahren. Abschließend mahnt der Sprecher, dass jeder seinem Stand bleiben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Bispel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Fabel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
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		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Loleit,_Simone/Rogal,_Stella:_Ein_Kater_sucht_%22das_edeleste%22&amp;diff=8248</id>
		<title>Loleit, Simone/Rogal, Stella: Ein Kater sucht &quot;das edeleste&quot;</title>
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		<updated>2019-07-04T08:08:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Zitation==&lt;br /&gt;
Loleit, Simone/Rogal, Stella: Ein Kater sucht &amp;quot;das edeleste&amp;quot; : Strickers Fabel &amp;quot;Der Kater als Freier&amp;quot; im historischen Kontext der Ständegesellschaft. In: Praxis Deutsch. Mittelalterliche Texte (2011), S. 42-51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Bispel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
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		<title>Loleit, Simone/Rogal, Stella: Ein Kater sucht &quot;das edeleste&quot;</title>
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		<updated>2019-07-04T08:06:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: Die Seite wurde neu angelegt: „==Zitation== Loleit, Simone/Rogal, Stella: Ein Kater sucht &amp;quot;das edeleste&amp;quot; : Strickers Fabel &amp;quot;Der Kater als Freier&amp;quot; im historischen Kontext der Ständegesellsch…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Zitation==&lt;br /&gt;
Loleit, Simone/Rogal, Stella: Ein Kater sucht &amp;quot;das edeleste&amp;quot; : Strickers Fabel &amp;quot;Der Kater als Freier&amp;quot; im historischen Kontext der Ständegesellschaft. In: Praxis Deutsch (2011), S. 42-51.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Bispel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterricht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
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		<title>Der Kater als Freier (Der Stricker)</title>
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		<updated>2019-07-04T08:01:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Kater als Freier; Kater Freier&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Ca. 1220-1250 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Österreich? ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien, ÖNB: Cod. 2705 (online: [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2242777.xml&amp;amp;dvs=1542210433041~572&amp;amp;locale=de&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=])&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341 (online: [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341])&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72 (online: [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072])&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 2, S. 249-257&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schwab, Ute (Hg.): Der Stricker. Tierbispel]], S. 41-47&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49 &amp;lt;br/&amp;gt; [[Schaeffer, Richard: Deutsche Tierfabeln vom 12. bis 16. Jahrhundert]], S. 65-68 &amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Behrouzi-Rühl, Jasmin: Zur Interpretation der Strickerschen Tierbîspel mit Übersetzung ausgewählter Texte]], S. 57-61; [[Birkhan, Helmut: Geschichte der altdeutschen Literatur im Licht ausgewählter Texte. Teil VII]], S. 255; [[Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz und ein falsches Exemplum im Prolog zu des Strickers Tierbispel &amp;quot;Der Kater als Freier&amp;quot;]], S. 117-135; [[Hagby, Maryvonne: hat man uns fur die warheit … geseit]], S. 125-134; [[Hagby, Maryvonne: Parturiunt montes, et exit ridiculus mus? Beobachtungen zur Entstehung der Strickerschen Kurzerzählungen]], S. 35-61; [[Hagby, Maryvonne: “Physiologus”-Eigenschaften in der mittelhochdeutschen Kurzepik]], S. 136; [[Holznagel, Franz-Joseph: Gezähmte Fiktionalität]], S. 63; [[Loleit, Simone/Rogal, Stella: Ein Kater sucht &amp;quot;das edeleste&amp;quot; : Strickers Fabel &amp;quot;Der Kater als Freier&amp;quot; im historischen Kontext der Ständegesellschaft]], S. 42-51; [[Nowakowski, Nina: Sprechen und Erzählen beim Stricker]], S. 104-111; [[Ragotzky, Hedda: Gattungserneuerung und Laienunterweisung in Texten des Strickers]], S. 186-192; [[Schilling, Michael: Poetik der Kommunikativität in kleineren Reimpaartexten des Strickers]], S. 32-34&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Überlieferung wurde nach [[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]] übernommen; Seitenangaben und ggf. Neufunde fehlen noch. Dieser Beitrag wird von Philipp Gerstenberger im Sommersemester 2019 bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
=== Promythion ===&lt;br /&gt;
Das Promythion enthält eine Gegenüberstellung, in welcher das mit gewaltigem Hochmut erfüllte Herz einer fiktiven Person nichts im Vergleich zu einem Kater ist. Dieser Sohn einer Katze übertraf alle Hochmütigen, die seit Adams Sündenfall bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Narration===&lt;br /&gt;
In der Einleitung der Narration berichtet der Sprecher, dass der Kater zu einer Füchsin ging, um ihr eine Frage zu stellen. Diese Füchsin soll ihm sagen, was er tun solle, da sie weise und erfahren sei. Bevor der Kater die Frage stellt, schildert er der Füchsin seine Lage. Der Kater sei der Einzige, der mehr Tugenden besitzt, als alle von denen sie je gehört hat und wenn er ihr alle seine Tugenden aufzählen würde, könnte er nie mehr schweigen. Außerdem kann niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen. Er würde sich gern eine Frau nehmen, jedoch erlingt es niemanden ihm eine zu finden, die ihm gefällt und dennoch will er nicht aufgeben. Weil die Füchsin so klug sei, soll sie ihm sagen, was das Edelste ist, das sie wahrnehmen kann, denn lieber will er dessen Tochter nehmen, als ohne Frau zu bleiben. &lt;br /&gt;
Darauf antwortet ihm die Füchsin, dass allem Edlen, was sie jemals gesehen hat, die Sonne vorzuziehen sei. Das belegt die Füchsin damit, dass die Sonne schön und heiß ist und sich so wundervoll empor schwebt, dass sie nichts Edleres kenne. Der Kater entgegnet ihr, dass er die Tochter der Sonne haben muss, da sie so schön ist und einen wundervollen Schein besitzt. Falls der Füchsin jedoch etwas bekannt ist, das der Sonne widerstehen kann, so soll sie es ihm sagen.&lt;br /&gt;
Die Füchsin erwidert, dass es tatsächlich etwas gibt, das der Sonne widerstehen kann. Der Nebel sei so stark, dass die Sonne nicht scheinen kann, wenn er es ihr nicht erlaubt. Daraufhin will der Kater, wenn die Aussage der Füchsin wahr ist, die Tochter des Nebels heiraten, denn wegen dessen Kraft gefällt ihm diese besser. Allerdings soll ihm die Füchsin sagen, ob etwas dem Nebel am Sieg hindern kann. Auch hierauf findet die Füchsin eine Antwort. Sie verweist dabei auf den Wind, dem es gelingt, ein Land voller Nebel zu befreien und den Nebel innerhalb kürzester Zeit zu verjagen, sodass keiner weiß, wohin er verschunden ist.Der Kater will daraufhin seinen Mut an die Tochter des Windes wenden, denn er will jemanden, in dessen Macht eine solche Ehre liegt, ehe er sich etwas Niederem hingibt. Dennoch will der Kater von der Füchsin wissen, ob es etwas gibt, das der meisterlichen Kraft des Windes widerstehen kann und die Füchsin soll es aus Freundschaft zu ihm sagen.&lt;br /&gt;
Diese antwortet ihm, dass in der Nähe ein großes, altes und verlassenes Steinhaus ist, dem der Wind schon mehrfach zugesetzt hat und das trotz alledem immer noch steht. Der Kater will bei seinem Leben keine andere Frau haben als das Kind des Steinhauses, gegen das der Wind mit all seiner Kraft nicht gewinnen kann. Der Kater will dennoch wissen, was dazu fähig wäre, das Haus zu zerstören. Die Füchsin weiß, dass es etwas gibt, dass das Steinhaus zum Einsturz bringen kann. Sie merkt an, dass auf und unter der Erde viele Mäuse leben, die die Mauern so durchlöchern, dass niemand die Mauern vor dem Einfallen bewahren kann. Der Kater ist erfreut, als er davon hört. Er will allen Frauen entsagen und die Tochter der Maus nehmen, falls es niemanden gibt, der ihr überlegen ist.&lt;br /&gt;
Die Füchsin verweist den Kater auf die ihm bereits bekannte Katze, denn sobald die Mäuse sie bemerken, fliehen sie vor Angst und die, die von der Katze gefangen werden, müssen sterben. Außerdem sagt die Füchsin dem Kater, dass die Katze ihm ebenbürtig sei, da sie genauso edel ist wie er. Zudem habe sie im Vergleich zu ihm genau so viele Tugenden und alles, was an ihm lobenswert ist, trifft auch auf sie zu. Die Füchsin fährt fort, indem sie den Kater auf seine anfängliche Äußerung, dass niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen könne, hinweist. Er soll seine wahre Kraft erkennen und die Katze ist so tugendhaft an Mut und Liebe, dass sie die passende Frau für ihn sei. Außerdem sagt sie dem Kater, dass sie wisse, dass er nicht höher aufsteigen kann. Er habe sich durch sein Geschwätz selbst zum Narren gemacht. Des Weiteren habe er so unsinnig gesprochen, da er sich höher gelobt hatten als alles andere auf der Welt. Die Füchsin selbst sei dreimal wertvoller als der Kater und dennoch kennt sie viele Tiere mit denen sie sich nicht vergleichen möchte, da diese wertvoller sind als sie. Der Kater soll einsehen, dass er nicht anders kann als die Katze, denn so wie sie ist, ist auch er, weshalb er den Mund halten soll. Wenn er einen Narren sucht, so soll er sich selbst bei den Ohren fassen, denn dann habe er einen gefunden.&lt;br /&gt;
Daraufhin ging der Kater weg und ließ von seinem Hochmut ab, denn er erkannte, wer er war und war froh, dass er unbeschadet davon kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Der Sprecher verweist darauf, dass all das einem dummen Mann geschieht, der nicht erkennen kann, wer er ist und wohin er soll. Es wird einem Mann selten gut ergehen, der sich in einem solchen Maße übernimmt, indem er etwas verschmäht, das ihm Segen und Ehre zeigt, obwohl es ihm genügen sollte. Wer stattdessen einen dummen Segen sucht, welchen er sich aus mangelnder Selbstkenntnis nicht zumuten sollte, der überschätzt sich und dem wird es so ergehen wie dem Kater, der sich sich eine zu hohe Würde anmaßte. Da der Kater sich so verhielt, wurde er belehrt und musste erkennen, dass er genau so war wie die Katze. Der Sprecher mahnt, dass sich ein Mann, der seinen Stand und seinen Namen mit Schande führt, schämen muss, weil er zu hoch begehrt hat. Solange der Kater sich gegen diese Einsicht wehrt, wird ihm keine Katze beschert und es wird ihm viel Übles widerfahren. Abschließend mahnt der Sprecher, dass jeder seinem Stand bleiben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Bispel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Fabel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Kater_als_Freier_(Der_Stricker)&amp;diff=8147</id>
		<title>Der Kater als Freier (Der Stricker)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Kater_als_Freier_(Der_Stricker)&amp;diff=8147"/>
		<updated>2019-06-27T18:36:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Kater als Freier; Kater Freier&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Ca. 1220-1250 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Österreich? ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien, ÖNB: Cod. 2705 (online: [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2242777.xml&amp;amp;dvs=1542210433041~572&amp;amp;locale=de&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=])&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341 (online: [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341])&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72 (online: [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072])&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 2, S. 249-257&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schwab, Ute (Hg.): Der Stricker. Tierbispel]], S. 41-47&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Behrouzi-Rühl, Jasmin: Zur Interpretation der Strickerschen Tierbîspel mit Übersetzung ausgewählter Texte]], S. 57-61; [[Birkhan, Helmut: Geschichte der altdeutschen Literatur im Licht ausgewählter Texte. Teil VII]], S. 255; [[Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz und ein falsches Exemplum im Prolog zu des Strickers Tierbispel &amp;quot;Der Kater als Freier&amp;quot;]], S. 117-135; [[Hagby, Maryvonne: hat man uns fur die warheit … geseit]], S. 125-134; [[Hagby, Maryvonne: Parturiunt montes, et exit ridiculus mus? Beobachtungen zur Entstehung der Strickerschen Kurzerzählungen]], S. 35-61; [[Hagby, Maryvonne: “Physiologus”-Eigenschaften in der mittelhochdeutschen Kurzepik]], S. 136; [[Holznagel, Franz-Joseph: Gezähmte Fiktionalität]], S. 63; [[Nowakowski, Nina: Sprechen und Erzählen beim Stricker]], S. 104-111; [[Ragotzky, Hedda: Gattungserneuerung und Laienunterweisung in Texten des Strickers]], S. 186-192; [[Schilling, Michael: Poetik der Kommunikativität in kleineren Reimpaartexten des Strickers]], S. 32-34&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Überlieferung wurde nach [[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]] übernommen; Seitenangaben und ggf. Neufunde fehlen noch. Dieser Beitrag wird von Philipp Gerstenberger im Sommersemester 2019 bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
=== Promythion ===&lt;br /&gt;
Das Promythion enthält eine Gegenüberstellung, in welcher das mit gewaltigem Hochmut erfüllte Herz einer fiktiven Person nichts im Vergleich zu einem Kater ist. Dieser Sohn einer Katze übertraf alle Hochmütigen, die seit Adams Sündenfall bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Narration===&lt;br /&gt;
In der Einleitung der Narration berichtet der Sprecher, dass der Kater zu einer Füchsin ging, um ihr eine Frage zu stellen. Diese Füchsin soll ihm sagen, was er tun solle, da sie weise und erfahren sei. Bevor der Kater die Frage stellt, schildert er der Füchsin seine Lage. Der Kater sei der Einzige, der mehr Tugenden besitzt, als alle von denen sie je gehört hat und wenn er ihr alle seine Tugenden aufzählen würde, könnte er nie mehr schweigen. Außerdem kann niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen. Er würde sich gern eine Frau nehmen, jedoch erlingt es niemanden ihm eine zu finden, die ihm gefällt und dennoch will er nicht aufgeben. Weil die Füchsin so klug sei, soll sie ihm sagen, was das Edelste ist, das sie wahrnehmen kann, denn lieber will er dessen Tochter nehmen, als ohne Frau zu bleiben. &lt;br /&gt;
Darauf antwortet ihm die Füchsin, dass allem Edlen, was sie jemals gesehen hat, die Sonne vorzuziehen sei. Das belegt die Füchsin damit, dass die Sonne schön und heiß ist und sich so wundervoll empor schwebt, dass sie nichts Edleres kenne. Der Kater entgegnet ihr, dass er die Tochter der Sonne haben muss, da sie so schön ist und einen wundervollen Schein besitzt. Falls der Füchsin jedoch etwas bekannt ist, das der Sonne widerstehen kann, so soll sie es ihm sagen.&lt;br /&gt;
Die Füchsin erwidert, dass es tatsächlich etwas gibt, das der Sonne widerstehen kann. Der Nebel sei so stark, dass die Sonne nicht scheinen kann, wenn er es ihr nicht erlaubt. Daraufhin will der Kater, wenn die Aussage der Füchsin wahr ist, die Tochter des Nebels heiraten, denn wegen dessen Kraft gefällt ihm diese besser. Allerdings soll ihm die Füchsin sagen, ob etwas dem Nebel am Sieg hindern kann. Auch hierauf findet die Füchsin eine Antwort. Sie verweist dabei auf den Wind, dem es gelingt, ein Land voller Nebel zu befreien und den Nebel innerhalb kürzester Zeit zu verjagen, sodass keiner weiß, wohin er verschunden ist.Der Kater will daraufhin seinen Mut an die Tochter des Windes wenden, denn er will jemanden, in dessen Macht eine solche Ehre liegt, ehe er sich etwas Niederem hingibt. Dennoch will der Kater von der Füchsin wissen, ob es etwas gibt, das der meisterlichen Kraft des Windes widerstehen kann und die Füchsin soll es aus Freundschaft zu ihm sagen.&lt;br /&gt;
Diese antwortet ihm, dass in der Nähe ein großes, altes und verlassenes Steinhaus ist, dem der Wind schon mehrfach zugesetzt hat und das trotz alledem immer noch steht. Der Kater will bei seinem Leben keine andere Frau haben als das Kind des Steinhauses, gegen das der Wind mit all seiner Kraft nicht gewinnen kann. Der Kater will dennoch wissen, was dazu fähig wäre, das Haus zu zerstören. Die Füchsin weiß, dass es etwas gibt, dass das Steinhaus zum Einsturz bringen kann. Sie merkt an, dass auf und unter der Erde viele Mäuse leben, die die Mauern so durchlöchern, dass niemand die Mauern vor dem Einfallen bewahren kann. Der Kater ist erfreut, als er davon hört. Er will allen Frauen entsagen und die Tochter der Maus nehmen, falls es niemanden gibt, der ihr überlegen ist.&lt;br /&gt;
Die Füchsin verweist den Kater auf die ihm bereits bekannte Katze, denn sobald die Mäuse sie bemerken, fliehen sie vor Angst und die, die von der Katze gefangen werden, müssen sterben. Außerdem sagt die Füchsin dem Kater, dass die Katze ihm ebenbürtig sei, da sie genauso edel ist wie er. Zudem habe sie im Vergleich zu ihm genau so viele Tugenden und alles, was an ihm lobenswert ist, trifft auch auf sie zu. Die Füchsin fährt fort, indem sie den Kater auf seine anfängliche Äußerung, dass niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen könne, hinweist. Er soll seine wahre Kraft erkennen und die Katze ist so tugendhaft an Mut und Liebe, dass sie die passende Frau für ihn sei. Außerdem sagt sie dem Kater, dass sie wisse, dass er nicht höher aufsteigen kann. Er habe sich durch sein Geschwätz selbst zum Narren gemacht. Des Weiteren habe er so unsinnig gesprochen, da er sich höher gelobt hatten als alles andere auf der Welt. Die Füchsin selbst sei dreimal wertvoller als der Kater und dennoch kennt sie viele Tiere mit denen sie sich nicht vergleichen möchte, da diese wertvoller sind als sie. Der Kater soll einsehen, dass er nicht anders kann als die Katze, denn so wie sie ist, ist auch er, weshalb er den Mund halten soll. Wenn er einen Narren sucht, so soll er sich selbst bei den Ohren fassen, denn dann habe er einen gefunden.&lt;br /&gt;
Daraufhin ging der Kater weg und ließ von seinem Hochmut ab, denn er erkannte, wer er war und war froh, dass er unbeschadet davon kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Der Sprecher verweist darauf, dass all das einem dummen Mann geschieht, der nicht erkennen kann, wer er ist und wohin er soll. Es wird einem Mann selten gut ergehen, der sich in einem solchen Maße übernimmt, indem er etwas verschmäht, das ihm Segen und Ehre zeigt, obwohl es ihm genügen sollte. Wer stattdessen einen dummen Segen sucht, welchen er sich aus mangelnder Selbstkenntnis nicht zumuten sollte, der überschätzt sich und dem wird es so ergehen wie dem Kater, der sich sich eine zu hohe Würde anmaßte. Da der Kater sich so verhielt, wurde er belehrt und musste erkennen, dass er genau so war wie die Katze. Der Sprecher mahnt, dass sich ein Mann, der seinen Stand und seinen Namen mit Schande führt, schämen muss, weil er zu hoch begehrt hat. Solange der Kater sich gegen diese Einsicht wehrt, wird ihm keine Katze beschert und es wird ihm viel Übles widerfahren. Abschließend mahnt der Sprecher, dass jeder seinem Stand bleiben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Bispel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Fabel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Hase_und_L%C3%B6we_(Der_Stricker)&amp;diff=8146</id>
		<title>Hase und Löwe (Der Stricker)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Hase_und_L%C3%B6we_(Der_Stricker)&amp;diff=8146"/>
		<updated>2019-06-27T18:32:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Hase und der Löwe; Hase und Löwe&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Ca. 1220-1250 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Österreich? ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien, ÖNB: Cod. 2705 (online: [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2242777.xml&amp;amp;dvs=1542210433041~572&amp;amp;locale=de&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=])&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341 (online: [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341])&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72 (online: [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072])&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 66-67&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 3,1, S. 15&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schwab, Ute (Hg.): Der Stricker. Tierbispel]], S. 89&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 66-67&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Hagby, Maryvonne: “Physiologus”-Eigenschaften in der mittelhochdeutschen Kurzepik]], S. 136 &amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Überlieferung wurde nach [[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]] übernommen; Seitenangaben und ggf. Neufunde fehlen noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Annahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Ein Hase der dem närrischen Unterfangen nachgeht, einem Löwen im Kampf standhalten zu wollen. Kann nur mit Hilfe des Teufels gegen ein solch übermächtiges Wesen bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schlussfolgerung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Jemand der seine Tage so verbringt, dass er gegen die Ehre strebt muss auch gegen Gott sein. Wenn seine Seele doch noch gerettet werden soll, steht ihr ein Kummer bevor, wie dem Hasen im Kampf gegen einen Löwen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bearbeitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von: Matthias E. Tvaruzek &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; Zeitraum: 01.04.2019. bis 30.09.2019&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Bispel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Fabel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Hagby,_Maryvonne:_%E2%80%9CPhysiologus%E2%80%9D-Eigenschaften_in_der_mittelhochdeutschen_Kurzepik&amp;diff=8145</id>
		<title>Hagby, Maryvonne: “Physiologus”-Eigenschaften in der mittelhochdeutschen Kurzepik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Hagby,_Maryvonne:_%E2%80%9CPhysiologus%E2%80%9D-Eigenschaften_in_der_mittelhochdeutschen_Kurzepik&amp;diff=8145"/>
		<updated>2019-06-27T18:30:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: Die Seite wurde neu angelegt: „== Zitation==  Hagby, Maryvonne: “Physiologus”-Eigenschaften in der mittelhochdeutschen Kurzepik. Überlegungen am Beispiel des Strickers. In: González, E…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zitation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hagby, Maryvonne: “Physiologus”-Eigenschaften in der mittelhochdeutschen Kurzepik. Überlegungen am Beispiel des Strickers. In: González, Emilio/Mittel, Victor (Hg.): Die Kleinepik des Strickers. Texte, Gattungstraditionen und Interpretationsprobleme. Berlin 2006, S. 134-154&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Bispel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Kater_als_Freier_(Der_Stricker)&amp;diff=8144</id>
		<title>Der Kater als Freier (Der Stricker)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Kater_als_Freier_(Der_Stricker)&amp;diff=8144"/>
		<updated>2019-06-27T18:27:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Kater als Freier; Kater Freier&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Ca. 1220-1250 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Österreich? ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien, ÖNB: Cod. 2705 (online: [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2242777.xml&amp;amp;dvs=1542210433041~572&amp;amp;locale=de&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=])&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341 (online: [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341])&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72 (online: [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072])&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 2, S. 249-257&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schwab, Ute (Hg.): Der Stricker. Tierbispel]], S. 41-47&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Behrouzi-Rühl, Jasmin: Zur Interpretation der Strickerschen Tierbîspel mit Übersetzung ausgewählter Texte]], S. 57-61; [[Birkhan, Helmut: Geschichte der altdeutschen Literatur im Licht ausgewählter Texte. Teil VII]], S. 255; [[Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz und ein falsches Exemplum im Prolog zu des Strickers Tierbispel &amp;quot;Der Kater als Freier&amp;quot;]], S. 117-135; [[Hagby, Maryvonne: hat man uns fur die warheit … geseit]], S. 125-134; [[Hagby, Maryvonne: Parturiunt montes, et exit ridiculus mus? Beobachtungen zur Entstehung der Strickerschen Kurzerzählungen]], S. 35-61; [[Hagby, Maryvonne: “Physiologus”-Eigenschaften in der mittelhochdeutschen Kurzepik]], S. 136; [[Holznagel, Franz-Joseph: Gezähmte Fiktionalität]], S. 63; [[Nowakowski, Nina: Sprechen und Erzählen beim Stricker]], S. 104-111; [[Ragotzky, Hedda: Gattungserneuerung und Laienunterweisung in Texten des Strickers]], S. 186-192 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Überlieferung wurde nach [[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]] übernommen; Seitenangaben und ggf. Neufunde fehlen noch. Dieser Beitrag wird von Philipp Gerstenberger im Sommersemester 2019 bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
=== Promythion ===&lt;br /&gt;
Das Promythion enthält eine Gegenüberstellung, in welcher das mit gewaltigem Hochmut erfüllte Herz einer fiktiven Person nichts im Vergleich zu einem Kater ist. Dieser Sohn einer Katze übertraf alle Hochmütigen, die seit Adams Sündenfall bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Narration===&lt;br /&gt;
In der Einleitung der Narration berichtet der Sprecher, dass der Kater zu einer Füchsin ging, um ihr eine Frage zu stellen. Diese Füchsin soll ihm sagen, was er tun solle, da sie weise und erfahren sei. Bevor der Kater die Frage stellt, schildert er der Füchsin seine Lage. Der Kater sei der Einzige, der mehr Tugenden besitzt, als alle von denen sie je gehört hat und wenn er ihr alle seine Tugenden aufzählen würde, könnte er nie mehr schweigen. Außerdem kann niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen. Er würde sich gern eine Frau nehmen, jedoch erlingt es niemanden ihm eine zu finden, die ihm gefällt und dennoch will er nicht aufgeben. Weil die Füchsin so klug sei, soll sie ihm sagen, was das Edelste ist, das sie wahrnehmen kann, denn lieber will er dessen Tochter nehmen, als ohne Frau zu bleiben. &lt;br /&gt;
Darauf antwortet ihm die Füchsin, dass allem Edlen, was sie jemals gesehen hat, die Sonne vorzuziehen sei. Das belegt die Füchsin damit, dass die Sonne schön und heiß ist und sich so wundervoll empor schwebt, dass sie nichts Edleres kenne. Der Kater entgegnet ihr, dass er die Tochter der Sonne haben muss, da sie so schön ist und einen wundervollen Schein besitzt. Falls der Füchsin jedoch etwas bekannt ist, das der Sonne widerstehen kann, so soll sie es ihm sagen.&lt;br /&gt;
Die Füchsin erwidert, dass es tatsächlich etwas gibt, das der Sonne widerstehen kann. Der Nebel sei so stark, dass die Sonne nicht scheinen kann, wenn er es ihr nicht erlaubt. Daraufhin will der Kater, wenn die Aussage der Füchsin wahr ist, die Tochter des Nebels heiraten, denn wegen dessen Kraft gefällt ihm diese besser. Allerdings soll ihm die Füchsin sagen, ob etwas dem Nebel am Sieg hindern kann. Auch hierauf findet die Füchsin eine Antwort. Sie verweist dabei auf den Wind, dem es gelingt, ein Land voller Nebel zu befreien und den Nebel innerhalb kürzester Zeit zu verjagen, sodass keiner weiß, wohin er verschunden ist.Der Kater will daraufhin seinen Mut an die Tochter des Windes wenden, denn er will jemanden, in dessen Macht eine solche Ehre liegt, ehe er sich etwas Niederem hingibt. Dennoch will der Kater von der Füchsin wissen, ob es etwas gibt, das der meisterlichen Kraft des Windes widerstehen kann und die Füchsin soll es aus Freundschaft zu ihm sagen.&lt;br /&gt;
Diese antwortet ihm, dass in der Nähe ein großes, altes und verlassenes Steinhaus ist, dem der Wind schon mehrfach zugesetzt hat und das trotz alledem immer noch steht. Der Kater will bei seinem Leben keine andere Frau haben als das Kind des Steinhauses, gegen das der Wind mit all seiner Kraft nicht gewinnen kann. Der Kater will dennoch wissen, was dazu fähig wäre, das Haus zu zerstören. Die Füchsin weiß, dass es etwas gibt, dass das Steinhaus zum Einsturz bringen kann. Sie merkt an, dass auf und unter der Erde viele Mäuse leben, die die Mauern so durchlöchern, dass niemand die Mauern vor dem Einfallen bewahren kann. Der Kater ist erfreut, als er davon hört. Er will allen Frauen entsagen und die Tochter der Maus nehmen, falls es niemanden gibt, der ihr überlegen ist.&lt;br /&gt;
Die Füchsin verweist den Kater auf die ihm bereits bekannte Katze, denn sobald die Mäuse sie bemerken, fliehen sie vor Angst und die, die von der Katze gefangen werden, müssen sterben. Außerdem sagt die Füchsin dem Kater, dass die Katze ihm ebenbürtig sei, da sie genauso edel ist wie er. Zudem habe sie im Vergleich zu ihm genau so viele Tugenden und alles, was an ihm lobenswert ist, trifft auch auf sie zu. Die Füchsin fährt fort, indem sie den Kater auf seine anfängliche Äußerung, dass niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen könne, hinweist. Er soll seine wahre Kraft erkennen und die Katze ist so tugendhaft an Mut und Liebe, dass sie die passende Frau für ihn sei. Außerdem sagt sie dem Kater, dass sie wisse, dass er nicht höher aufsteigen kann. Er habe sich durch sein Geschwätz selbst zum Narren gemacht. Des Weiteren habe er so unsinnig gesprochen, da er sich höher gelobt hatten als alles andere auf der Welt. Die Füchsin selbst sei dreimal wertvoller als der Kater und dennoch kennt sie viele Tiere mit denen sie sich nicht vergleichen möchte, da diese wertvoller sind als sie. Der Kater soll einsehen, dass er nicht anders kann als die Katze, denn so wie sie ist, ist auch er, weshalb er den Mund halten soll. Wenn er einen Narren sucht, so soll er sich selbst bei den Ohren fassen, denn dann habe er einen gefunden.&lt;br /&gt;
Daraufhin ging der Kater weg und ließ von seinem Hochmut ab, denn er erkannte, wer er war und war froh, dass er unbeschadet davon kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Der Sprecher verweist darauf, dass all das einem dummen Mann geschieht, der nicht erkennen kann, wer er ist und wohin er soll. Es wird einem Mann selten gut ergehen, der sich in einem solchen Maße übernimmt, indem er etwas verschmäht, das ihm Segen und Ehre zeigt, obwohl es ihm genügen sollte. Wer stattdessen einen dummen Segen sucht, welchen er sich aus mangelnder Selbstkenntnis nicht zumuten sollte, der überschätzt sich und dem wird es so ergehen wie dem Kater, der sich sich eine zu hohe Würde anmaßte. Da der Kater sich so verhielt, wurde er belehrt und musste erkennen, dass er genau so war wie die Katze. Der Sprecher mahnt, dass sich ein Mann, der seinen Stand und seinen Namen mit Schande führt, schämen muss, weil er zu hoch begehrt hat. Solange der Kater sich gegen diese Einsicht wehrt, wird ihm keine Katze beschert und es wird ihm viel Übles widerfahren. Abschließend mahnt der Sprecher, dass jeder seinem Stand bleiben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Bispel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Fabel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Birkhan,_Helmut:_Geschichte_der_altdeutschen_Literatur_im_Licht_ausgew%C3%A4hlter_Texte._Teil_VII&amp;diff=8139</id>
		<title>Birkhan, Helmut: Geschichte der altdeutschen Literatur im Licht ausgewählter Texte. Teil VII</title>
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		<updated>2019-06-27T17:53:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: /* Behandelte Kleinepik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zitation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Birkhan, Helmut: Geschichte der altdeutschen Literatur im Licht ausgewählter Texte. Teil VII: Minnesang, Sangspruchdichtung und Verserzählung der letzten Staufer- und ersten Habsburgerzeit. Vorlesung WS 2004/05. Wien 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Inhalt muss noch systematisch erfasst werden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandelte Kleinepik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Der Gürtel (Dietrich von der Glezze)]]&lt;br /&gt;
*[[Der Kater als Freier (Der Stricker)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Märe/Versnovelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Birkhan,_Helmut:_Geschichte_der_altdeutschen_Literatur_im_Licht_ausgew%C3%A4hlter_Texte._Teil_VII&amp;diff=8138</id>
		<title>Birkhan, Helmut: Geschichte der altdeutschen Literatur im Licht ausgewählter Texte. Teil VII</title>
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		<updated>2019-06-27T17:53:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: /* Behandelte Kleinepik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zitation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Birkhan, Helmut: Geschichte der altdeutschen Literatur im Licht ausgewählter Texte. Teil VII: Minnesang, Sangspruchdichtung und Verserzählung der letzten Staufer- und ersten Habsburgerzeit. Vorlesung WS 2004/05. Wien 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Inhalt muss noch systematisch erfasst werden&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandelte Kleinepik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Der Gürtel (Dietrich von der Glezze)]]&lt;br /&gt;
*[[Der KAter als Freier (Der Stricker)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Märe/Versnovelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Kater_als_Freier_(Der_Stricker)&amp;diff=8136</id>
		<title>Der Kater als Freier (Der Stricker)</title>
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		<updated>2019-06-27T17:52:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Kater als Freier; Kater Freier&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Ca. 1220-1250 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Österreich? ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien, ÖNB: Cod. 2705 (online: [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2242777.xml&amp;amp;dvs=1542210433041~572&amp;amp;locale=de&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=])&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341 (online: [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341])&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72 (online: [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072])&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 2, S. 249-257&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schwab, Ute (Hg.): Der Stricker. Tierbispel]], S. 41-47&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Behrouzi-Rühl, Jasmin: Zur Interpretation der Strickerschen Tierbîspel mit Übersetzung ausgewählter Texte]], S. 57-61; [[Birkhan, Helmut: Geschichte der altdeutschen Literatur im Licht ausgewählter Texte. Teil VII]], S. 255; [[Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz und ein falsches Exemplum im Prolog zu des Strickers Tierbispel &amp;quot;Der Kater als Freier&amp;quot;]], S. 117-135; [[Hagby, Maryvonne: hat man uns fur die warheit … geseit]], S. 125-134; [[Hagby, Maryvonne: Parturiunt montes, et exit ridiculus mus? Beobachtungen zur Entstehung der Strickerschen Kurzerzählungen]], S. 35-61; [[Holznagel, Franz-Joseph: Gezähmte Fiktionalität]], S. 63; [[Nowakowski, Nina: Sprechen und Erzählen beim Stricker]], S. 104-111; [[Ragotzky, Hedda: Gattungserneuerung und Laienunterweisung in Texten des Strickers]], S. 186-192 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Überlieferung wurde nach [[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]] übernommen; Seitenangaben und ggf. Neufunde fehlen noch. Dieser Beitrag wird von Philipp Gerstenberger im Sommersemester 2019 bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
=== Promythion ===&lt;br /&gt;
Das Promythion enthält eine Gegenüberstellung, in welcher das mit gewaltigem Hochmut erfüllte Herz einer fiktiven Person nichts im Vergleich zu einem Kater ist. Dieser Sohn einer Katze übertraf alle Hochmütigen, die seit Adams Sündenfall bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Narration===&lt;br /&gt;
In der Einleitung der Narration berichtet der Sprecher, dass der Kater zu einer Füchsin ging, um ihr eine Frage zu stellen. Diese Füchsin soll ihm sagen, was er tun solle, da sie weise und erfahren sei. Bevor der Kater die Frage stellt, schildert er der Füchsin seine Lage. Der Kater sei der Einzige, der mehr Tugenden besitzt, als alle von denen sie je gehört hat und wenn er ihr alle seine Tugenden aufzählen würde, könnte er nie mehr schweigen. Außerdem kann niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen. Er würde sich gern eine Frau nehmen, jedoch erlingt es niemanden ihm eine zu finden, die ihm gefällt und dennoch will er nicht aufgeben. Weil die Füchsin so klug sei, soll sie ihm sagen, was das Edelste ist, das sie wahrnehmen kann, denn lieber will er dessen Tochter nehmen, als ohne Frau zu bleiben. &lt;br /&gt;
Darauf antwortet ihm die Füchsin, dass allem Edlen, was sie jemals gesehen hat, die Sonne vorzuziehen sei. Das belegt die Füchsin damit, dass die Sonne schön und heiß ist und sich so wundervoll empor schwebt, dass sie nichts Edleres kenne. Der Kater entgegnet ihr, dass er die Tochter der Sonne haben muss, da sie so schön ist und einen wundervollen Schein besitzt. Falls der Füchsin jedoch etwas bekannt ist, das der Sonne widerstehen kann, so soll sie es ihm sagen.&lt;br /&gt;
Die Füchsin erwidert, dass es tatsächlich etwas gibt, das der Sonne widerstehen kann. Der Nebel sei so stark, dass die Sonne nicht scheinen kann, wenn er es ihr nicht erlaubt. Daraufhin will der Kater, wenn die Aussage der Füchsin wahr ist, die Tochter des Nebels heiraten, denn wegen dessen Kraft gefällt ihm diese besser. Allerdings soll ihm die Füchsin sagen, ob etwas dem Nebel am Sieg hindern kann. Auch hierauf findet die Füchsin eine Antwort. Sie verweist dabei auf den Wind, dem es gelingt, ein Land voller Nebel zu befreien und den Nebel innerhalb kürzester Zeit zu verjagen, sodass keiner weiß, wohin er verschunden ist.Der Kater will daraufhin seinen Mut an die Tochter des Windes wenden, denn er will jemanden, in dessen Macht eine solche Ehre liegt, ehe er sich etwas Niederem hingibt. Dennoch will der Kater von der Füchsin wissen, ob es etwas gibt, das der meisterlichen Kraft des Windes widerstehen kann und die Füchsin soll es aus Freundschaft zu ihm sagen.&lt;br /&gt;
Diese antwortet ihm, dass in der Nähe ein großes, altes und verlassenes Steinhaus ist, dem der Wind schon mehrfach zugesetzt hat und das trotz alledem immer noch steht. Der Kater will bei seinem Leben keine andere Frau haben als das Kind des Steinhauses, gegen das der Wind mit all seiner Kraft nicht gewinnen kann. Der Kater will dennoch wissen, was dazu fähig wäre, das Haus zu zerstören. Die Füchsin weiß, dass es etwas gibt, dass das Steinhaus zum Einsturz bringen kann. Sie merkt an, dass auf und unter der Erde viele Mäuse leben, die die Mauern so durchlöchern, dass niemand die Mauern vor dem Einfallen bewahren kann. Der Kater ist erfreut, als er davon hört. Er will allen Frauen entsagen und die Tochter der Maus nehmen, falls es niemanden gibt, der ihr überlegen ist.&lt;br /&gt;
Die Füchsin verweist den Kater auf die ihm bereits bekannte Katze, denn sobald die Mäuse sie bemerken, fliehen sie vor Angst und die, die von der Katze gefangen werden, müssen sterben. Außerdem sagt die Füchsin dem Kater, dass die Katze ihm ebenbürtig sei, da sie genauso edel ist wie er. Zudem habe sie im Vergleich zu ihm genau so viele Tugenden und alles, was an ihm lobenswert ist, trifft auch auf sie zu. Die Füchsin fährt fort, indem sie den Kater auf seine anfängliche Äußerung, dass niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen könne, hinweist. Er soll seine wahre Kraft erkennen und die Katze ist so tugendhaft an Mut und Liebe, dass sie die passende Frau für ihn sei. Außerdem sagt sie dem Kater, dass sie wisse, dass er nicht höher aufsteigen kann. Er habe sich durch sein Geschwätz selbst zum Narren gemacht. Des Weiteren habe er so unsinnig gesprochen, da er sich höher gelobt hatten als alles andere auf der Welt. Die Füchsin selbst sei dreimal wertvoller als der Kater und dennoch kennt sie viele Tiere mit denen sie sich nicht vergleichen möchte, da diese wertvoller sind als sie. Der Kater soll einsehen, dass er nicht anders kann als die Katze, denn so wie sie ist, ist auch er, weshalb er den Mund halten soll. Wenn er einen Narren sucht, so soll er sich selbst bei den Ohren fassen, denn dann habe er einen gefunden.&lt;br /&gt;
Daraufhin ging der Kater weg und ließ von seinem Hochmut ab, denn er erkannte, wer er war und war froh, dass er unbeschadet davon kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Der Sprecher verweist darauf, dass all das einem dummen Mann geschieht, der nicht erkennen kann, wer er ist und wohin er soll. Es wird einem Mann selten gut ergehen, der sich in einem solchen Maße übernimmt, indem er etwas verschmäht, das ihm Segen und Ehre zeigt, obwohl es ihm genügen sollte. Wer stattdessen einen dummen Segen sucht, welchen er sich aus mangelnder Selbstkenntnis nicht zumuten sollte, der überschätzt sich und dem wird es so ergehen wie dem Kater, der sich sich eine zu hohe Würde anmaßte. Da der Kater sich so verhielt, wurde er belehrt und musste erkennen, dass er genau so war wie die Katze. Der Sprecher mahnt, dass sich ein Mann, der seinen Stand und seinen Namen mit Schande führt, schämen muss, weil er zu hoch begehrt hat. Solange der Kater sich gegen diese Einsicht wehrt, wird ihm keine Katze beschert und es wird ihm viel Übles widerfahren. Abschließend mahnt der Sprecher, dass jeder seinem Stand bleiben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Bispel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Fabel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Kater_als_Freier_(Der_Stricker)&amp;diff=8135</id>
		<title>Der Kater als Freier (Der Stricker)</title>
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		<updated>2019-06-27T17:49:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Kater als Freier; Kater Freier&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Ca. 1220-1250 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Österreich? ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien, ÖNB: Cod. 2705 (online: [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2242777.xml&amp;amp;dvs=1542210433041~572&amp;amp;locale=de&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=])&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341 (online: [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341])&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72 (online: [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072])&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 2, S. 249-257&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schwab, Ute (Hg.): Der Stricker. Tierbispel]], S. 41-47&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Behrouzi-Rühl, Jasmin: Zur Interpretation der Strickerschen Tierbîspel mit Übersetzung ausgewählter Texte]], S. 57-61; [[Birkhan, Helmut: Geschichte der altdeutschen Literatur im Licht ausgewählter Texte / 7. Minnesang, Sangspruchdichtung und Verserzählung der letzten Staufer- und ersten Habsburgerzeit]], S. 255; [[Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz und ein falsches Exemplum im Prolog zu des Strickers Tierbispel &amp;quot;Der Kater als Freier&amp;quot;]], S. 117-135; [[Hagby, Maryvonne: hat man uns fur die warheit … geseit]], S. 125-134; [[Hagby, Maryvonne: Parturiunt montes, et exit ridiculus mus? Beobachtungen zur Entstehung der Strickerschen Kurzerzählungen]], S. 35-61; [[Holznagel, Franz-Joseph: Gezähmte Fiktionalität]], S. 63; [[Nowakowski, Nina: Sprechen und Erzählen beim Stricker]], S. 104-111; [[Ragotzky, Hedda: Gattungserneuerung und Laienunterweisung in Texten des Strickers]], S. 186-192 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Überlieferung wurde nach [[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]] übernommen; Seitenangaben und ggf. Neufunde fehlen noch. Dieser Beitrag wird von Philipp Gerstenberger im Sommersemester 2019 bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
=== Promythion ===&lt;br /&gt;
Das Promythion enthält eine Gegenüberstellung, in welcher das mit gewaltigem Hochmut erfüllte Herz einer fiktiven Person nichts im Vergleich zu einem Kater ist. Dieser Sohn einer Katze übertraf alle Hochmütigen, die seit Adams Sündenfall bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Narration===&lt;br /&gt;
In der Einleitung der Narration berichtet der Sprecher, dass der Kater zu einer Füchsin ging, um ihr eine Frage zu stellen. Diese Füchsin soll ihm sagen, was er tun solle, da sie weise und erfahren sei. Bevor der Kater die Frage stellt, schildert er der Füchsin seine Lage. Der Kater sei der Einzige, der mehr Tugenden besitzt, als alle von denen sie je gehört hat und wenn er ihr alle seine Tugenden aufzählen würde, könnte er nie mehr schweigen. Außerdem kann niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen. Er würde sich gern eine Frau nehmen, jedoch erlingt es niemanden ihm eine zu finden, die ihm gefällt und dennoch will er nicht aufgeben. Weil die Füchsin so klug sei, soll sie ihm sagen, was das Edelste ist, das sie wahrnehmen kann, denn lieber will er dessen Tochter nehmen, als ohne Frau zu bleiben. &lt;br /&gt;
Darauf antwortet ihm die Füchsin, dass allem Edlen, was sie jemals gesehen hat, die Sonne vorzuziehen sei. Das belegt die Füchsin damit, dass die Sonne schön und heiß ist und sich so wundervoll empor schwebt, dass sie nichts Edleres kenne. Der Kater entgegnet ihr, dass er die Tochter der Sonne haben muss, da sie so schön ist und einen wundervollen Schein besitzt. Falls der Füchsin jedoch etwas bekannt ist, das der Sonne widerstehen kann, so soll sie es ihm sagen.&lt;br /&gt;
Die Füchsin erwidert, dass es tatsächlich etwas gibt, das der Sonne widerstehen kann. Der Nebel sei so stark, dass die Sonne nicht scheinen kann, wenn er es ihr nicht erlaubt. Daraufhin will der Kater, wenn die Aussage der Füchsin wahr ist, die Tochter des Nebels heiraten, denn wegen dessen Kraft gefällt ihm diese besser. Allerdings soll ihm die Füchsin sagen, ob etwas dem Nebel am Sieg hindern kann. Auch hierauf findet die Füchsin eine Antwort. Sie verweist dabei auf den Wind, dem es gelingt, ein Land voller Nebel zu befreien und den Nebel innerhalb kürzester Zeit zu verjagen, sodass keiner weiß, wohin er verschunden ist.Der Kater will daraufhin seinen Mut an die Tochter des Windes wenden, denn er will jemanden, in dessen Macht eine solche Ehre liegt, ehe er sich etwas Niederem hingibt. Dennoch will der Kater von der Füchsin wissen, ob es etwas gibt, das der meisterlichen Kraft des Windes widerstehen kann und die Füchsin soll es aus Freundschaft zu ihm sagen.&lt;br /&gt;
Diese antwortet ihm, dass in der Nähe ein großes, altes und verlassenes Steinhaus ist, dem der Wind schon mehrfach zugesetzt hat und das trotz alledem immer noch steht. Der Kater will bei seinem Leben keine andere Frau haben als das Kind des Steinhauses, gegen das der Wind mit all seiner Kraft nicht gewinnen kann. Der Kater will dennoch wissen, was dazu fähig wäre, das Haus zu zerstören. Die Füchsin weiß, dass es etwas gibt, dass das Steinhaus zum Einsturz bringen kann. Sie merkt an, dass auf und unter der Erde viele Mäuse leben, die die Mauern so durchlöchern, dass niemand die Mauern vor dem Einfallen bewahren kann. Der Kater ist erfreut, als er davon hört. Er will allen Frauen entsagen und die Tochter der Maus nehmen, falls es niemanden gibt, der ihr überlegen ist.&lt;br /&gt;
Die Füchsin verweist den Kater auf die ihm bereits bekannte Katze, denn sobald die Mäuse sie bemerken, fliehen sie vor Angst und die, die von der Katze gefangen werden, müssen sterben. Außerdem sagt die Füchsin dem Kater, dass die Katze ihm ebenbürtig sei, da sie genauso edel ist wie er. Zudem habe sie im Vergleich zu ihm genau so viele Tugenden und alles, was an ihm lobenswert ist, trifft auch auf sie zu. Die Füchsin fährt fort, indem sie den Kater auf seine anfängliche Äußerung, dass niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen könne, hinweist. Er soll seine wahre Kraft erkennen und die Katze ist so tugendhaft an Mut und Liebe, dass sie die passende Frau für ihn sei. Außerdem sagt sie dem Kater, dass sie wisse, dass er nicht höher aufsteigen kann. Er habe sich durch sein Geschwätz selbst zum Narren gemacht. Des Weiteren habe er so unsinnig gesprochen, da er sich höher gelobt hatten als alles andere auf der Welt. Die Füchsin selbst sei dreimal wertvoller als der Kater und dennoch kennt sie viele Tiere mit denen sie sich nicht vergleichen möchte, da diese wertvoller sind als sie. Der Kater soll einsehen, dass er nicht anders kann als die Katze, denn so wie sie ist, ist auch er, weshalb er den Mund halten soll. Wenn er einen Narren sucht, so soll er sich selbst bei den Ohren fassen, denn dann habe er einen gefunden.&lt;br /&gt;
Daraufhin ging der Kater weg und ließ von seinem Hochmut ab, denn er erkannte, wer er war und war froh, dass er unbeschadet davon kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Der Sprecher verweist darauf, dass all das einem dummen Mann geschieht, der nicht erkennen kann, wer er ist und wohin er soll. Es wird einem Mann selten gut ergehen, der sich in einem solchen Maße übernimmt, indem er etwas verschmäht, das ihm Segen und Ehre zeigt, obwohl es ihm genügen sollte. Wer stattdessen einen dummen Segen sucht, welchen er sich aus mangelnder Selbstkenntnis nicht zumuten sollte, der überschätzt sich und dem wird es so ergehen wie dem Kater, der sich sich eine zu hohe Würde anmaßte. Da der Kater sich so verhielt, wurde er belehrt und musste erkennen, dass er genau so war wie die Katze. Der Sprecher mahnt, dass sich ein Mann, der seinen Stand und seinen Namen mit Schande führt, schämen muss, weil er zu hoch begehrt hat. Solange der Kater sich gegen diese Einsicht wehrt, wird ihm keine Katze beschert und es wird ihm viel Übles widerfahren. Abschließend mahnt der Sprecher, dass jeder seinem Stand bleiben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Bispel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Fabel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Kater_als_Freier_(Der_Stricker)&amp;diff=8130</id>
		<title>Der Kater als Freier (Der Stricker)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Kater_als_Freier_(Der_Stricker)&amp;diff=8130"/>
		<updated>2019-06-27T16:45:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Kater als Freier; Kater Freier&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Ca. 1220-1250 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Österreich? ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien, ÖNB: Cod. 2705 (online: [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2242777.xml&amp;amp;dvs=1542210433041~572&amp;amp;locale=de&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=])&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341 (online: [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341])&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72 (online: [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072])&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 2, S. 249-257&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schwab, Ute (Hg.): Der Stricker. Tierbispel]], S. 41-47&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Behrouzi-Rühl, Jasmin: Zur Interpretation der Strickerschen Tierbîspel mit Übersetzung ausgewählter Texte]], S. 57-61; [[Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz und ein falsches Exemplum im Prolog zu des Strickers Tierbispel &amp;quot;Der Kater als Freier&amp;quot;]], S. 117-135; [[Hagby, Maryvonne: hat man uns fur die warheit … geseit]], S. 125-134; [[Hagby, Maryvonne: Parturiunt montes, et exit ridiculus mus? Beobachtungen zur Entstehung der Strickerschen Kurzerzählungen]], S. 35-61; [[Holznagel, Franz-Joseph: Gezähmte Fiktionalität]], S. 63; [[Nowakowski, Nina: Sprechen und Erzählen beim Stricker]], S. 104-111; [[Ragotzky, Hedda: Gattungserneuerung und Laienunterweisung in Texten des Strickers]], S. 186-192 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Überlieferung wurde nach [[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]] übernommen; Seitenangaben und ggf. Neufunde fehlen noch. Dieser Beitrag wird von Philipp Gerstenberger im Sommersemester 2019 bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
=== Promythion ===&lt;br /&gt;
Das Promythion enthält eine Gegenüberstellung, in welcher das mit gewaltigem Hochmut erfüllte Herz einer fiktiven Person nichts im Vergleich zu einem Kater ist. Dieser Sohn einer Katze übertraf alle Hochmütigen, die seit Adams Sündenfall bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Narration===&lt;br /&gt;
In der Einleitung der Narration berichtet der Sprecher, dass der Kater zu einer Füchsin ging, um ihr eine Frage zu stellen. Diese Füchsin soll ihm sagen, was er tun solle, da sie weise und erfahren sei. Bevor der Kater die Frage stellt, schildert er der Füchsin seine Lage. Der Kater sei der Einzige, der mehr Tugenden besitzt, als alle von denen sie je gehört hat und wenn er ihr alle seine Tugenden aufzählen würde, könnte er nie mehr schweigen. Außerdem kann niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen. Er würde sich gern eine Frau nehmen, jedoch erlingt es niemanden ihm eine zu finden, die ihm gefällt und dennoch will er nicht aufgeben. Weil die Füchsin so klug sei, soll sie ihm sagen, was das Edelste ist, das sie wahrnehmen kann, denn lieber will er dessen Tochter nehmen, als ohne Frau zu bleiben. &lt;br /&gt;
Darauf antwortet ihm die Füchsin, dass allem Edlen, was sie jemals gesehen hat, die Sonne vorzuziehen sei. Das belegt die Füchsin damit, dass die Sonne schön und heiß ist und sich so wundervoll empor schwebt, dass sie nichts Edleres kenne. Der Kater entgegnet ihr, dass er die Tochter der Sonne haben muss, da sie so schön ist und einen wundervollen Schein besitzt. Falls der Füchsin jedoch etwas bekannt ist, das der Sonne widerstehen kann, so soll sie es ihm sagen.&lt;br /&gt;
Die Füchsin erwidert, dass es tatsächlich etwas gibt, das der Sonne widerstehen kann. Der Nebel sei so stark, dass die Sonne nicht scheinen kann, wenn er es ihr nicht erlaubt. Daraufhin will der Kater, wenn die Aussage der Füchsin wahr ist, die Tochter des Nebels heiraten, denn wegen dessen Kraft gefällt ihm diese besser. Allerdings soll ihm die Füchsin sagen, ob etwas dem Nebel am Sieg hindern kann. Auch hierauf findet die Füchsin eine Antwort. Sie verweist dabei auf den Wind, dem es gelingt, ein Land voller Nebel zu befreien und den Nebel innerhalb kürzester Zeit zu verjagen, sodass keiner weiß, wohin er verschunden ist.Der Kater will daraufhin seinen Mut an die Tochter des Windes wenden, denn er will jemanden, in dessen Macht eine solche Ehre liegt, ehe er sich etwas Niederem hingibt. Dennoch will der Kater von der Füchsin wissen, ob es etwas gibt, das der meisterlichen Kraft des Windes widerstehen kann und die Füchsin soll es aus Freundschaft zu ihm sagen.&lt;br /&gt;
Diese antwortet ihm, dass in der Nähe ein großes, altes und verlassenes Steinhaus ist, dem der Wind schon mehrfach zugesetzt hat und das trotz alledem immer noch steht. Der Kater will bei seinem Leben keine andere Frau haben als das Kind des Steinhauses, gegen das der Wind mit all seiner Kraft nicht gewinnen kann. Der Kater will dennoch wissen, was dazu fähig wäre, das Haus zu zerstören. Die Füchsin weiß, dass es etwas gibt, dass das Steinhaus zum Einsturz bringen kann. Sie merkt an, dass auf und unter der Erde viele Mäuse leben, die die Mauern so durchlöchern, dass niemand die Mauern vor dem Einfallen bewahren kann. Der Kater ist erfreut, als er davon hört. Er will allen Frauen entsagen und die Tochter der Maus nehmen, falls es niemanden gibt, der ihr überlegen ist.&lt;br /&gt;
Die Füchsin verweist den Kater auf die ihm bereits bekannte Katze, denn sobald die Mäuse sie bemerken, fliehen sie vor Angst und die, die von der Katze gefangen werden, müssen sterben. Außerdem sagt die Füchsin dem Kater, dass die Katze ihm ebenbürtig sei, da sie genauso edel ist wie er. Zudem habe sie im Vergleich zu ihm genau so viele Tugenden und alles, was an ihm lobenswert ist, trifft auch auf sie zu. Die Füchsin fährt fort, indem sie den Kater auf seine anfängliche Äußerung, dass niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen könne, hinweist. Er soll seine wahre Kraft erkennen und die Katze ist so tugendhaft an Mut und Liebe, dass sie die passende Frau für ihn sei. Außerdem sagt sie dem Kater, dass sie wisse, dass er nicht höher aufsteigen kann. Er habe sich durch sein Geschwätz selbst zum Narren gemacht. Des Weiteren habe er so unsinnig gesprochen, da er sich höher gelobt hatten als alles andere auf der Welt. Die Füchsin selbst sei dreimal wertvoller als der Kater und dennoch kennt sie viele Tiere mit denen sie sich nicht vergleichen möchte, da diese wertvoller sind als sie. Der Kater soll einsehen, dass er nicht anders kann als die Katze, denn so wie sie ist, ist auch er, weshalb er den Mund halten soll. Wenn er einen Narren sucht, so soll er sich selbst bei den Ohren fassen, denn dann habe er einen gefunden.&lt;br /&gt;
Daraufhin ging der Kater weg und ließ von seinem Hochmut ab, denn er erkannte, wer er war und war froh, dass er unbeschadet davon kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Der Sprecher verweist darauf, dass all das einem dummen Mann geschieht, der nicht erkennen kann, wer er ist und wohin er soll. Es wird einem Mann selten gut ergehen, der sich in einem solchen Maße übernimmt, indem er etwas verschmäht, das ihm Segen und Ehre zeigt, obwohl es ihm genügen sollte. Wer stattdessen einen dummen Segen sucht, welchen er sich aus mangelnder Selbstkenntnis nicht zumuten sollte, der überschätzt sich und dem wird es so ergehen wie dem Kater, der sich sich eine zu hohe Würde anmaßte. Da der Kater sich so verhielt, wurde er belehrt und musste erkennen, dass er genau so war wie die Katze. Der Sprecher mahnt, dass sich ein Mann, der seinen Stand und seinen Namen mit Schande führt, schämen muss, weil er zu hoch begehrt hat. Solange der Kater sich gegen diese Einsicht wehrt, wird ihm keine Katze beschert und es wird ihm viel Übles widerfahren. Abschließend mahnt der Sprecher, dass jeder seinem Stand bleiben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Bispel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Fabel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Kater_als_Freier_(Der_Stricker)&amp;diff=8129</id>
		<title>Der Kater als Freier (Der Stricker)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Kater_als_Freier_(Der_Stricker)&amp;diff=8129"/>
		<updated>2019-06-27T16:23:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Kater als Freier; Kater Freier&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Ca. 1220-1250 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Österreich? ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien, ÖNB: Cod. 2705 (online: [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2242777.xml&amp;amp;dvs=1542210433041~572&amp;amp;locale=de&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=])&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341 (online: [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341])&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72 (online: [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072])&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 2, S. 249-257&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schwab, Ute (Hg.): Der Stricker. Tierbispel]], S. 41-47&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Behrouzi-Rühl, Jasmin: Zur Interpretation der Strickerschen Tierbîspel mit Übersetzung ausgewählter Texte]], S. 57-61; [[Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz und ein falsches Exemplum im Prolog zu des Strickers Tierbispel &amp;quot;Der Kater als Freier&amp;quot;]], S. 117-135; [[Hagby, Maryvonne: hat man uns fur die warheit … geseit]], S. 125-134; [[Hagby, Maryvonne: Parturiunt montes, et exit ridiculus mus? Beobachtungen zur Entstehung der Strickerschen Kurzerzählungen]], S. 35-61; [[Holznagel, Franz-Joseph: Gezähmte Fiktionalität]], S. 63; [[Ragotzky, Hedda: Gattungserneuerung und Laienunterweisung in Texten des Strickers]], S. 186-192 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Überlieferung wurde nach [[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]] übernommen; Seitenangaben und ggf. Neufunde fehlen noch. Dieser Beitrag wird von Philipp Gerstenberger im Sommersemester 2019 bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
=== Promythion ===&lt;br /&gt;
Das Promythion enthält eine Gegenüberstellung, in welcher das mit gewaltigem Hochmut erfüllte Herz einer fiktiven Person nichts im Vergleich zu einem Kater ist. Dieser Sohn einer Katze übertraf alle Hochmütigen, die seit Adams Sündenfall bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Narration===&lt;br /&gt;
In der Einleitung der Narration berichtet der Sprecher, dass der Kater zu einer Füchsin ging, um ihr eine Frage zu stellen. Diese Füchsin soll ihm sagen, was er tun solle, da sie weise und erfahren sei. Bevor der Kater die Frage stellt, schildert er der Füchsin seine Lage. Der Kater sei der Einzige, der mehr Tugenden besitzt, als alle von denen sie je gehört hat und wenn er ihr alle seine Tugenden aufzählen würde, könnte er nie mehr schweigen. Außerdem kann niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen. Er würde sich gern eine Frau nehmen, jedoch erlingt es niemanden ihm eine zu finden, die ihm gefällt und dennoch will er nicht aufgeben. Weil die Füchsin so klug sei, soll sie ihm sagen, was das Edelste ist, das sie wahrnehmen kann, denn lieber will er dessen Tochter nehmen, als ohne Frau zu bleiben. &lt;br /&gt;
Darauf antwortet ihm die Füchsin, dass allem Edlen, was sie jemals gesehen hat, die Sonne vorzuziehen sei. Das belegt die Füchsin damit, dass die Sonne schön und heiß ist und sich so wundervoll empor schwebt, dass sie nichts Edleres kenne. Der Kater entgegnet ihr, dass er die Tochter der Sonne haben muss, da sie so schön ist und einen wundervollen Schein besitzt. Falls der Füchsin jedoch etwas bekannt ist, das der Sonne widerstehen kann, so soll sie es ihm sagen.&lt;br /&gt;
Die Füchsin erwidert, dass es tatsächlich etwas gibt, das der Sonne widerstehen kann. Der Nebel sei so stark, dass die Sonne nicht scheinen kann, wenn er es ihr nicht erlaubt. Daraufhin will der Kater, wenn die Aussage der Füchsin wahr ist, die Tochter des Nebels heiraten, denn wegen dessen Kraft gefällt ihm diese besser. Allerdings soll ihm die Füchsin sagen, ob etwas dem Nebel am Sieg hindern kann. Auch hierauf findet die Füchsin eine Antwort. Sie verweist dabei auf den Wind, dem es gelingt, ein Land voller Nebel zu befreien und den Nebel innerhalb kürzester Zeit zu verjagen, sodass keiner weiß, wohin er verschunden ist.Der Kater will daraufhin seinen Mut an die Tochter des Windes wenden, denn er will jemanden, in dessen Macht eine solche Ehre liegt, ehe er sich etwas Niederem hingibt. Dennoch will der Kater von der Füchsin wissen, ob es etwas gibt, das der meisterlichen Kraft des Windes widerstehen kann und die Füchsin soll es aus Freundschaft zu ihm sagen.&lt;br /&gt;
Diese antwortet ihm, dass in der Nähe ein großes, altes und verlassenes Steinhaus ist, dem der Wind schon mehrfach zugesetzt hat und das trotz alledem immer noch steht. Der Kater will bei seinem Leben keine andere Frau haben als das Kind des Steinhauses, gegen das der Wind mit all seiner Kraft nicht gewinnen kann. Der Kater will dennoch wissen, was dazu fähig wäre, das Haus zu zerstören. Die Füchsin weiß, dass es etwas gibt, dass das Steinhaus zum Einsturz bringen kann. Sie merkt an, dass auf und unter der Erde viele Mäuse leben, die die Mauern so durchlöchern, dass niemand die Mauern vor dem Einfallen bewahren kann. Der Kater ist erfreut, als er davon hört. Er will allen Frauen entsagen und die Tochter der Maus nehmen, falls es niemanden gibt, der ihr überlegen ist.&lt;br /&gt;
Die Füchsin verweist den Kater auf die ihm bereits bekannte Katze, denn sobald die Mäuse sie bemerken, fliehen sie vor Angst und die, die von der Katze gefangen werden, müssen sterben. Außerdem sagt die Füchsin dem Kater, dass die Katze ihm ebenbürtig sei, da sie genauso edel ist wie er. Zudem habe sie im Vergleich zu ihm genau so viele Tugenden und alles, was an ihm lobenswert ist, trifft auch auf sie zu. Die Füchsin fährt fort, indem sie den Kater auf seine anfängliche Äußerung, dass niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen könne, hinweist. Er soll seine wahre Kraft erkennen und die Katze ist so tugendhaft an Mut und Liebe, dass sie die passende Frau für ihn sei. Außerdem sagt sie dem Kater, dass sie wisse, dass er nicht höher aufsteigen kann. Er habe sich durch sein Geschwätz selbst zum Narren gemacht. Des Weiteren habe er so unsinnig gesprochen, da er sich höher gelobt hatten als alles andere auf der Welt. Die Füchsin selbst sei dreimal wertvoller als der Kater und dennoch kennt sie viele Tiere mit denen sie sich nicht vergleichen möchte, da diese wertvoller sind als sie. Der Kater soll einsehen, dass er nicht anders kann als die Katze, denn so wie sie ist, ist auch er, weshalb er den Mund halten soll. Wenn er einen Narren sucht, so soll er sich selbst bei den Ohren fassen, denn dann habe er einen gefunden.&lt;br /&gt;
Daraufhin ging der Kater weg und ließ von seinem Hochmut ab, denn er erkannte, wer er war und war froh, dass er unbeschadet davon kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Der Sprecher verweist darauf, dass all das einem dummen Mann geschieht, der nicht erkennen kann, wer er ist und wohin er soll. Es wird einem Mann selten gut ergehen, der sich in einem solchen Maße übernimmt, indem er etwas verschmäht, das ihm Segen und Ehre zeigt, obwohl es ihm genügen sollte. Wer stattdessen einen dummen Segen sucht, welchen er sich aus mangelnder Selbstkenntnis nicht zumuten sollte, der überschätzt sich und dem wird es so ergehen wie dem Kater, der sich sich eine zu hohe Würde anmaßte. Da der Kater sich so verhielt, wurde er belehrt und musste erkennen, dass er genau so war wie die Katze. Der Sprecher mahnt, dass sich ein Mann, der seinen Stand und seinen Namen mit Schande führt, schämen muss, weil er zu hoch begehrt hat. Solange der Kater sich gegen diese Einsicht wehrt, wird ihm keine Katze beschert und es wird ihm viel Übles widerfahren. Abschließend mahnt der Sprecher, dass jeder seinem Stand bleiben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Bispel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Fabel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Rabe_mit_den_Pfauenfedern_(Der_Stricker)&amp;diff=8128</id>
		<title>Der Rabe mit den Pfauenfedern (Der Stricker)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Rabe_mit_den_Pfauenfedern_(Der_Stricker)&amp;diff=8128"/>
		<updated>2019-06-27T15:59:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Rabe mit den Pfauenfedern&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Ca. 1220-1250 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Österreich? ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien, ÖNB: Cod. 2705, 70d-71a (online: [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2242777.xml&amp;amp;dvs=1542210433041~572&amp;amp;locale=de&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=])&amp;lt;br /&amp;gt;Wien, ÖNB: Cod. 2885 (online: [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2759142.xml&amp;amp;dvs=1541659152778~357&amp;amp;locale=de_DE&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=])&amp;lt;br /&amp;gt;München, UB: 2° Cod. ms. 731, 72b (online: [https://epub.ub.uni-muenchen.de/10638/])&amp;lt;br /&amp;gt;London, British Library: Add MS 24946&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341, 302a (online: [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341])&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72 (online: [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072])&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 34-37&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 3,2, S. 333-337&amp;lt;br /&amp;gt;[[Pfeiffer, Franz (Hg.): Mittelhochdeutsche Bispel herausgegeben von Franz Pfeiffer]], S. 49-51&amp;lt;br /&amp;gt;[[Pfeiffer, Franz: Altdeutsche Beispiele]], S. 365-367&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schwab, Ute (Hg.): Der Stricker. Tierbispel]], S. 4-7&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 34-37&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          =  [[Behrouzi-Rühl, Jasmin: Zur Interpretation der Strickerschen Tierbîspel mit Übersetzung ausgewählter Texte]], S. 51-56; [[Hagby, Maryvonne: hat man uns fur die warheit … geseit]], S. 241-249; [[Holznagel, Franz-Joseph: Gezähmte Fiktionalität]], S. 51 &amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;  [[Boor, H. -/Janota, J. de: Die deutsche Literatur im späten Mittelalter. 1250-1350. München: C.H. Beck 1997]], S. 192-217. ;[[Zotz, Nicola: Sammeln als Interpretieren. Paratextuelle und bildliche Kommentare von Kurzerzählungen in zwei Sammelhandschriften des späten Mittelalters. In: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur 143, 3 (2014)]], S. 349-372. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erzählung ===&lt;br /&gt;
Ein Rabe findet auf einer Wiese einige Pfauenfedern, mit denen er sich schmückt und sich daraufhin den anderen Raben überlegen fühlt. &lt;br /&gt;
Er verlässt sie und geht zu den Pfauen, die ihm jedoch die Federn wieder ausreißen, weil sie in Wahrheit ihnen gehören und er sie nicht tragen darf.  &lt;br /&gt;
Da er nun wieder so schwarz ist wie zuvor, ärgert er sich über zwei Dinge: Dass man ihm die Federn wieder abgenommen hat und dass er nicht zu seinen einstigen Gefährten zurückkehren kann, da diese ihn verspotten würden.&lt;br /&gt;
Also vermeidet er es lange Zeit, zu ihnen zurück zu kehren. &lt;br /&gt;
Als er es schließlich doch tut, bringen sie ihn ins Gerede, sodass er wünscht, er hätte die Federn nie gefunden. &lt;br /&gt;
=== Epimythion ===&lt;br /&gt;
Der Rabe wird mit einem eingebildeten Menschen verglichen, da sich dieser ebenfalls, sobald er etwas Macht erhält, über seine einstige Standesgenossen erhebt.  &lt;br /&gt;
Auch plustert er sich dermaßen auf, dass er schließlich selbst für tugendhafter als alle anderen hält.&lt;br /&gt;
Sobald man ihm die Macht jedoch wieder nimmt, verachten ihn selbst diejenigen, die sich früher gefreut haben ihn zu sehen und wünschen ihn an den Galgen. &lt;br /&gt;
Bis an sein Lebensende muss er nun ihren Spott ertragen, dabei ist es nur seine eigene Schuld, weil er das alles ohne Not getan hat. &lt;br /&gt;
Deshalb wird auch niemand Mitleid mit einem so dummen Menschen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bearbeitung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; von Alexander Wendt, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Universität Bayreuth im Sommersemester 2019&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Bispel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Fabel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Hagby,_Maryvonne:_man_hat_uns_fur_die_warheit_%E2%80%A6_geseit&amp;diff=8127</id>
		<title>Hagby, Maryvonne: man hat uns fur die warheit … geseit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Hagby,_Maryvonne:_man_hat_uns_fur_die_warheit_%E2%80%A6_geseit&amp;diff=8127"/>
		<updated>2019-06-27T15:55:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: Die Seite wurde neu angelegt: „== Zitation==  Hagby, Maryvonne: hat man uns fur die warheit … geseit. Die Strickersche Kurzerzählung im Kontext mittelalterlicher ´narrationes´ im 12. un…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zitation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hagby, Maryvonne: hat man uns fur die warheit … geseit. Die Strickersche Kurzerzählung im Kontext mittelalterlicher ´narrationes´ im 12. und 13. Jahrhundert. München Berlin, New York 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Bispel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Kater_als_Freier_(Der_Stricker)&amp;diff=8126</id>
		<title>Der Kater als Freier (Der Stricker)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Kater_als_Freier_(Der_Stricker)&amp;diff=8126"/>
		<updated>2019-06-27T15:53:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Kater als Freier; Kater Freier&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Ca. 1220-1250 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Österreich? ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien, ÖNB: Cod. 2705 (online: [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2242777.xml&amp;amp;dvs=1542210433041~572&amp;amp;locale=de&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=])&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341 (online: [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341])&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72 (online: [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072])&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 2, S. 249-257&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schwab, Ute (Hg.): Der Stricker. Tierbispel]], S. 41-47&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Behrouzi-Rühl, Jasmin: Zur Interpretation der Strickerschen Tierbîspel mit Übersetzung ausgewählter Texte]], S. 57-61; [[Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz und ein falsches Exemplum im Prolog zu des Strickers Tierbispel &amp;quot;Der Kater als Freier&amp;quot;]], S. 117-135; [[Hagby, Maryvonne: hat man uns fur die warheit … geseit]], S. 125-134; [[Hagby, Maryvonne: Parturiunt montes, et exit ridiculus mus? Beobachtungen zur Entstehung der Strickerschen Kurzerzählungen]], S. 35-61; [[Holznagel, Franz-Joseph: Gezähmte Fiktionalität]], S. 63; [[Ragotzky, Hedda: Gattungserneuerung und Laienunterweisung in Texten des Strickers]], S. 186-192 &amp;lt;br /&amp;gt;[[Stutz, Elfriede: Gattungserneuerung und Laienunterweisung in Texten des Strickers by Hedda Ragotzky; Studien zur Kleindichtung des Stricker by Stephen L. Wailes. In: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur 112, 3 (1983)]], S. 116-128. &amp;lt;br /&amp;gt; [[Wailes, Stephen L.: Gattungserneuerung und Laienunterweisung in Texten des Strickers by Hedda Ragotzky. In: Speculum 57, 4 (1982)]], S. 926-929. &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Überlieferung wurde nach [[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]] übernommen; Seitenangaben und ggf. Neufunde fehlen noch. Dieser Beitrag wird von Philipp Gerstenberger im Sommersemester 2019 bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
=== Promythion ===&lt;br /&gt;
Das Promythion enthält eine Gegenüberstellung, in welcher das mit gewaltigem Hochmut erfüllte Herz einer fiktiven Person nichts im Vergleich zu einem Kater ist. Dieser Sohn einer Katze übertraf alle Hochmütigen, die seit Adams Sündenfall bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Narration===&lt;br /&gt;
In der Einleitung der Narration berichtet der Sprecher, dass der Kater zu einer Füchsin ging, um ihr eine Frage zu stellen. Diese Füchsin soll ihm sagen, was er tun solle, da sie weise und erfahren sei. Bevor der Kater die Frage stellt, schildert er der Füchsin seine Lage. Der Kater sei der Einzige, der mehr Tugenden besitzt, als alle von denen sie je gehört hat und wenn er ihr alle seine Tugenden aufzählen würde, könnte er nie mehr schweigen. Außerdem kann niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen. Er würde sich gern eine Frau nehmen, jedoch erlingt es niemanden ihm eine zu finden, die ihm gefällt und dennoch will er nicht aufgeben. Weil die Füchsin so klug sei, soll sie ihm sagen, was das Edelste ist, das sie wahrnehmen kann, denn lieber will er dessen Tochter nehmen, als ohne Frau zu bleiben. &lt;br /&gt;
Darauf antwortet ihm die Füchsin, dass allem Edlen, was sie jemals gesehen hat, die Sonne vorzuziehen sei. Das belegt die Füchsin damit, dass die Sonne schön und heiß ist und sich so wundervoll empor schwebt, dass sie nichts Edleres kenne. Der Kater entgegnet ihr, dass er die Tochter der Sonne haben muss, da sie so schön ist und einen wundervollen Schein besitzt. Falls der Füchsin jedoch etwas bekannt ist, das der Sonne widerstehen kann, so soll sie es ihm sagen.&lt;br /&gt;
Die Füchsin erwidert, dass es tatsächlich etwas gibt, das der Sonne widerstehen kann. Der Nebel sei so stark, dass die Sonne nicht scheinen kann, wenn er es ihr nicht erlaubt. Daraufhin will der Kater, wenn die Aussage der Füchsin wahr ist, die Tochter des Nebels heiraten, denn wegen dessen Kraft gefällt ihm diese besser. Allerdings soll ihm die Füchsin sagen, ob etwas dem Nebel am Sieg hindern kann. Auch hierauf findet die Füchsin eine Antwort. Sie verweist dabei auf den Wind, dem es gelingt, ein Land voller Nebel zu befreien und den Nebel innerhalb kürzester Zeit zu verjagen, sodass keiner weiß, wohin er verschunden ist.Der Kater will daraufhin seinen Mut an die Tochter des Windes wenden, denn er will jemanden, in dessen Macht eine solche Ehre liegt, ehe er sich etwas Niederem hingibt. Dennoch will der Kater von der Füchsin wissen, ob es etwas gibt, das der meisterlichen Kraft des Windes widerstehen kann und die Füchsin soll es aus Freundschaft zu ihm sagen.&lt;br /&gt;
Diese antwortet ihm, dass in der Nähe ein großes, altes und verlassenes Steinhaus ist, dem der Wind schon mehrfach zugesetzt hat und das trotz alledem immer noch steht. Der Kater will bei seinem Leben keine andere Frau haben als das Kind des Steinhauses, gegen das der Wind mit all seiner Kraft nicht gewinnen kann. Der Kater will dennoch wissen, was dazu fähig wäre, das Haus zu zerstören. Die Füchsin weiß, dass es etwas gibt, dass das Steinhaus zum Einsturz bringen kann. Sie merkt an, dass auf und unter der Erde viele Mäuse leben, die die Mauern so durchlöchern, dass niemand die Mauern vor dem Einfallen bewahren kann. Der Kater ist erfreut, als er davon hört. Er will allen Frauen entsagen und die Tochter der Maus nehmen, falls es niemanden gibt, der ihr überlegen ist.&lt;br /&gt;
Die Füchsin verweist den Kater auf die ihm bereits bekannte Katze, denn sobald die Mäuse sie bemerken, fliehen sie vor Angst und die, die von der Katze gefangen werden, müssen sterben. Außerdem sagt die Füchsin dem Kater, dass die Katze ihm ebenbürtig sei, da sie genauso edel ist wie er. Zudem habe sie im Vergleich zu ihm genau so viele Tugenden und alles, was an ihm lobenswert ist, trifft auch auf sie zu. Die Füchsin fährt fort, indem sie den Kater auf seine anfängliche Äußerung, dass niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen könne, hinweist. Er soll seine wahre Kraft erkennen und die Katze ist so tugendhaft an Mut und Liebe, dass sie die passende Frau für ihn sei. Außerdem sagt sie dem Kater, dass sie wisse, dass er nicht höher aufsteigen kann. Er habe sich durch sein Geschwätz selbst zum Narren gemacht. Des Weiteren habe er so unsinnig gesprochen, da er sich höher gelobt hatten als alles andere auf der Welt. Die Füchsin selbst sei dreimal wertvoller als der Kater und dennoch kennt sie viele Tiere mit denen sie sich nicht vergleichen möchte, da diese wertvoller sind als sie. Der Kater soll einsehen, dass er nicht anders kann als die Katze, denn so wie sie ist, ist auch er, weshalb er den Mund halten soll. Wenn er einen Narren sucht, so soll er sich selbst bei den Ohren fassen, denn dann habe er einen gefunden.&lt;br /&gt;
Daraufhin ging der Kater weg und ließ von seinem Hochmut ab, denn er erkannte, wer er war und war froh, dass er unbeschadet davon kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Der Sprecher verweist darauf, dass all das einem dummen Mann geschieht, der nicht erkennen kann, wer er ist und wohin er soll. Es wird einem Mann selten gut ergehen, der sich in einem solchen Maße übernimmt, indem er etwas verschmäht, das ihm Segen und Ehre zeigt, obwohl es ihm genügen sollte. Wer stattdessen einen dummen Segen sucht, welchen er sich aus mangelnder Selbstkenntnis nicht zumuten sollte, der überschätzt sich und dem wird es so ergehen wie dem Kater, der sich sich eine zu hohe Würde anmaßte. Da der Kater sich so verhielt, wurde er belehrt und musste erkennen, dass er genau so war wie die Katze. Der Sprecher mahnt, dass sich ein Mann, der seinen Stand und seinen Namen mit Schande führt, schämen muss, weil er zu hoch begehrt hat. Solange der Kater sich gegen diese Einsicht wehrt, wird ihm keine Katze beschert und es wird ihm viel Übles widerfahren. Abschließend mahnt der Sprecher, dass jeder seinem Stand bleiben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Bispel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Fabel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Kater_als_Freier_(Der_Stricker)&amp;diff=8125</id>
		<title>Der Kater als Freier (Der Stricker)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Kater_als_Freier_(Der_Stricker)&amp;diff=8125"/>
		<updated>2019-06-27T15:50:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Kater als Freier; Kater Freier&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Ca. 1220-1250 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Österreich? ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien, ÖNB: Cod. 2705 (online: [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2242777.xml&amp;amp;dvs=1542210433041~572&amp;amp;locale=de&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=])&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341 (online: [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341])&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72 (online: [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072])&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 2, S. 249-257&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schwab, Ute (Hg.): Der Stricker. Tierbispel]], S. 41-47&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Behrouzi-Rühl, Jasmin: Zur Interpretation der Strickerschen Tierbîspel mit Übersetzung ausgewählter Texte]], S. 57-61;[[Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz und ein falsches Exemplum im Prolog zu des Strickers Tierbispel &amp;quot;Der Kater als Freier&amp;quot;]], S. 117-135;[[Hagby, Maryvonne: hat man uns fur die warheit … geseit]], S. 125-134;[[Hagby, Maryvonne: Parturiunt montes, et exit ridiculus mus? Beobachtungen zur Entstehung der Strickerschen Kurzerzählungen]], S. 35-61;[[Holznagel, Franz-Joseph: Gezähmte Fiktionalität]], S. 63 &amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; [[Ragotzky, Hedda: Gattungserneuerung und Laienunterweisung in Texten des Strickers]], S. 186-192 &amp;lt;br /&amp;gt;[[Stutz, Elfriede: Gattungserneuerung und Laienunterweisung in Texten des Strickers by Hedda Ragotzky; Studien zur Kleindichtung des Stricker by Stephen L. Wailes. In: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur 112, 3 (1983)]], S. 116-128. &amp;lt;br /&amp;gt; [[Wailes, Stephen L.: Gattungserneuerung und Laienunterweisung in Texten des Strickers by Hedda Ragotzky. In: Speculum 57, 4 (1982)]], S. 926-929. &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Überlieferung wurde nach [[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]] übernommen; Seitenangaben und ggf. Neufunde fehlen noch. Dieser Beitrag wird von Philipp Gerstenberger im Sommersemester 2019 bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
=== Promythion ===&lt;br /&gt;
Das Promythion enthält eine Gegenüberstellung, in welcher das mit gewaltigem Hochmut erfüllte Herz einer fiktiven Person nichts im Vergleich zu einem Kater ist. Dieser Sohn einer Katze übertraf alle Hochmütigen, die seit Adams Sündenfall bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Narration===&lt;br /&gt;
In der Einleitung der Narration berichtet der Sprecher, dass der Kater zu einer Füchsin ging, um ihr eine Frage zu stellen. Diese Füchsin soll ihm sagen, was er tun solle, da sie weise und erfahren sei. Bevor der Kater die Frage stellt, schildert er der Füchsin seine Lage. Der Kater sei der Einzige, der mehr Tugenden besitzt, als alle von denen sie je gehört hat und wenn er ihr alle seine Tugenden aufzählen würde, könnte er nie mehr schweigen. Außerdem kann niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen. Er würde sich gern eine Frau nehmen, jedoch erlingt es niemanden ihm eine zu finden, die ihm gefällt und dennoch will er nicht aufgeben. Weil die Füchsin so klug sei, soll sie ihm sagen, was das Edelste ist, das sie wahrnehmen kann, denn lieber will er dessen Tochter nehmen, als ohne Frau zu bleiben. &lt;br /&gt;
Darauf antwortet ihm die Füchsin, dass allem Edlen, was sie jemals gesehen hat, die Sonne vorzuziehen sei. Das belegt die Füchsin damit, dass die Sonne schön und heiß ist und sich so wundervoll empor schwebt, dass sie nichts Edleres kenne. Der Kater entgegnet ihr, dass er die Tochter der Sonne haben muss, da sie so schön ist und einen wundervollen Schein besitzt. Falls der Füchsin jedoch etwas bekannt ist, das der Sonne widerstehen kann, so soll sie es ihm sagen.&lt;br /&gt;
Die Füchsin erwidert, dass es tatsächlich etwas gibt, das der Sonne widerstehen kann. Der Nebel sei so stark, dass die Sonne nicht scheinen kann, wenn er es ihr nicht erlaubt. Daraufhin will der Kater, wenn die Aussage der Füchsin wahr ist, die Tochter des Nebels heiraten, denn wegen dessen Kraft gefällt ihm diese besser. Allerdings soll ihm die Füchsin sagen, ob etwas dem Nebel am Sieg hindern kann. Auch hierauf findet die Füchsin eine Antwort. Sie verweist dabei auf den Wind, dem es gelingt, ein Land voller Nebel zu befreien und den Nebel innerhalb kürzester Zeit zu verjagen, sodass keiner weiß, wohin er verschunden ist.Der Kater will daraufhin seinen Mut an die Tochter des Windes wenden, denn er will jemanden, in dessen Macht eine solche Ehre liegt, ehe er sich etwas Niederem hingibt. Dennoch will der Kater von der Füchsin wissen, ob es etwas gibt, das der meisterlichen Kraft des Windes widerstehen kann und die Füchsin soll es aus Freundschaft zu ihm sagen.&lt;br /&gt;
Diese antwortet ihm, dass in der Nähe ein großes, altes und verlassenes Steinhaus ist, dem der Wind schon mehrfach zugesetzt hat und das trotz alledem immer noch steht. Der Kater will bei seinem Leben keine andere Frau haben als das Kind des Steinhauses, gegen das der Wind mit all seiner Kraft nicht gewinnen kann. Der Kater will dennoch wissen, was dazu fähig wäre, das Haus zu zerstören. Die Füchsin weiß, dass es etwas gibt, dass das Steinhaus zum Einsturz bringen kann. Sie merkt an, dass auf und unter der Erde viele Mäuse leben, die die Mauern so durchlöchern, dass niemand die Mauern vor dem Einfallen bewahren kann. Der Kater ist erfreut, als er davon hört. Er will allen Frauen entsagen und die Tochter der Maus nehmen, falls es niemanden gibt, der ihr überlegen ist.&lt;br /&gt;
Die Füchsin verweist den Kater auf die ihm bereits bekannte Katze, denn sobald die Mäuse sie bemerken, fliehen sie vor Angst und die, die von der Katze gefangen werden, müssen sterben. Außerdem sagt die Füchsin dem Kater, dass die Katze ihm ebenbürtig sei, da sie genauso edel ist wie er. Zudem habe sie im Vergleich zu ihm genau so viele Tugenden und alles, was an ihm lobenswert ist, trifft auch auf sie zu. Die Füchsin fährt fort, indem sie den Kater auf seine anfängliche Äußerung, dass niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen könne, hinweist. Er soll seine wahre Kraft erkennen und die Katze ist so tugendhaft an Mut und Liebe, dass sie die passende Frau für ihn sei. Außerdem sagt sie dem Kater, dass sie wisse, dass er nicht höher aufsteigen kann. Er habe sich durch sein Geschwätz selbst zum Narren gemacht. Des Weiteren habe er so unsinnig gesprochen, da er sich höher gelobt hatten als alles andere auf der Welt. Die Füchsin selbst sei dreimal wertvoller als der Kater und dennoch kennt sie viele Tiere mit denen sie sich nicht vergleichen möchte, da diese wertvoller sind als sie. Der Kater soll einsehen, dass er nicht anders kann als die Katze, denn so wie sie ist, ist auch er, weshalb er den Mund halten soll. Wenn er einen Narren sucht, so soll er sich selbst bei den Ohren fassen, denn dann habe er einen gefunden.&lt;br /&gt;
Daraufhin ging der Kater weg und ließ von seinem Hochmut ab, denn er erkannte, wer er war und war froh, dass er unbeschadet davon kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Der Sprecher verweist darauf, dass all das einem dummen Mann geschieht, der nicht erkennen kann, wer er ist und wohin er soll. Es wird einem Mann selten gut ergehen, der sich in einem solchen Maße übernimmt, indem er etwas verschmäht, das ihm Segen und Ehre zeigt, obwohl es ihm genügen sollte. Wer stattdessen einen dummen Segen sucht, welchen er sich aus mangelnder Selbstkenntnis nicht zumuten sollte, der überschätzt sich und dem wird es so ergehen wie dem Kater, der sich sich eine zu hohe Würde anmaßte. Da der Kater sich so verhielt, wurde er belehrt und musste erkennen, dass er genau so war wie die Katze. Der Sprecher mahnt, dass sich ein Mann, der seinen Stand und seinen Namen mit Schande führt, schämen muss, weil er zu hoch begehrt hat. Solange der Kater sich gegen diese Einsicht wehrt, wird ihm keine Katze beschert und es wird ihm viel Übles widerfahren. Abschließend mahnt der Sprecher, dass jeder seinem Stand bleiben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Bispel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Fabel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Kater_als_Freier_(Der_Stricker)&amp;diff=8124</id>
		<title>Der Kater als Freier (Der Stricker)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Kater_als_Freier_(Der_Stricker)&amp;diff=8124"/>
		<updated>2019-06-27T15:34:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Kater als Freier; Kater Freier&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Ca. 1220-1250 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Österreich? ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien, ÖNB: Cod. 2705 (online: [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2242777.xml&amp;amp;dvs=1542210433041~572&amp;amp;locale=de&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=])&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341 (online: [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341])&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72 (online: [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072])&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 2, S. 249-257&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schwab, Ute (Hg.): Der Stricker. Tierbispel]], S. 41-47&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Behrouzi-Rühl, Jasmin: Zur Interpretation der Strickerschen Tierbîspel mit Übersetzung ausgewählter Texte]], S. 57-61;[[Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz und ein falsches Exemplum im Prolog zu des Strickers Tierbispel &amp;quot;Der Kater als Freier&amp;quot;]], S. 117-135;[[Hagby, Maryvonne: Parturiunt montes, et exit ridiculus mus? Beobachtungen zur Entstehung der Strickerschen Kurzerzählungen]], S. 35-61;[[Holznagel, Franz-Joseph: Gezähmte Fiktionalität]], S. 63 &amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; [[Ragotzky, Hedda: Gattungserneuerung und Laienunterweisung in Texten des Strickers]], S. 186-192 &amp;lt;br /&amp;gt;[[Stutz, Elfriede: Gattungserneuerung und Laienunterweisung in Texten des Strickers by Hedda Ragotzky; Studien zur Kleindichtung des Stricker by Stephen L. Wailes. In: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur 112, 3 (1983)]], S. 116-128. &amp;lt;br /&amp;gt; [[Wailes, Stephen L.: Gattungserneuerung und Laienunterweisung in Texten des Strickers by Hedda Ragotzky. In: Speculum 57, 4 (1982)]], S. 926-929. &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Überlieferung wurde nach [[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]] übernommen; Seitenangaben und ggf. Neufunde fehlen noch. Dieser Beitrag wird von Philipp Gerstenberger im Sommersemester 2019 bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
=== Promythion ===&lt;br /&gt;
Das Promythion enthält eine Gegenüberstellung, in welcher das mit gewaltigem Hochmut erfüllte Herz einer fiktiven Person nichts im Vergleich zu einem Kater ist. Dieser Sohn einer Katze übertraf alle Hochmütigen, die seit Adams Sündenfall bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Narration===&lt;br /&gt;
In der Einleitung der Narration berichtet der Sprecher, dass der Kater zu einer Füchsin ging, um ihr eine Frage zu stellen. Diese Füchsin soll ihm sagen, was er tun solle, da sie weise und erfahren sei. Bevor der Kater die Frage stellt, schildert er der Füchsin seine Lage. Der Kater sei der Einzige, der mehr Tugenden besitzt, als alle von denen sie je gehört hat und wenn er ihr alle seine Tugenden aufzählen würde, könnte er nie mehr schweigen. Außerdem kann niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen. Er würde sich gern eine Frau nehmen, jedoch erlingt es niemanden ihm eine zu finden, die ihm gefällt und dennoch will er nicht aufgeben. Weil die Füchsin so klug sei, soll sie ihm sagen, was das Edelste ist, das sie wahrnehmen kann, denn lieber will er dessen Tochter nehmen, als ohne Frau zu bleiben. &lt;br /&gt;
Darauf antwortet ihm die Füchsin, dass allem Edlen, was sie jemals gesehen hat, die Sonne vorzuziehen sei. Das belegt die Füchsin damit, dass die Sonne schön und heiß ist und sich so wundervoll empor schwebt, dass sie nichts Edleres kenne. Der Kater entgegnet ihr, dass er die Tochter der Sonne haben muss, da sie so schön ist und einen wundervollen Schein besitzt. Falls der Füchsin jedoch etwas bekannt ist, das der Sonne widerstehen kann, so soll sie es ihm sagen.&lt;br /&gt;
Die Füchsin erwidert, dass es tatsächlich etwas gibt, das der Sonne widerstehen kann. Der Nebel sei so stark, dass die Sonne nicht scheinen kann, wenn er es ihr nicht erlaubt. Daraufhin will der Kater, wenn die Aussage der Füchsin wahr ist, die Tochter des Nebels heiraten, denn wegen dessen Kraft gefällt ihm diese besser. Allerdings soll ihm die Füchsin sagen, ob etwas dem Nebel am Sieg hindern kann. Auch hierauf findet die Füchsin eine Antwort. Sie verweist dabei auf den Wind, dem es gelingt, ein Land voller Nebel zu befreien und den Nebel innerhalb kürzester Zeit zu verjagen, sodass keiner weiß, wohin er verschunden ist.Der Kater will daraufhin seinen Mut an die Tochter des Windes wenden, denn er will jemanden, in dessen Macht eine solche Ehre liegt, ehe er sich etwas Niederem hingibt. Dennoch will der Kater von der Füchsin wissen, ob es etwas gibt, das der meisterlichen Kraft des Windes widerstehen kann und die Füchsin soll es aus Freundschaft zu ihm sagen.&lt;br /&gt;
Diese antwortet ihm, dass in der Nähe ein großes, altes und verlassenes Steinhaus ist, dem der Wind schon mehrfach zugesetzt hat und das trotz alledem immer noch steht. Der Kater will bei seinem Leben keine andere Frau haben als das Kind des Steinhauses, gegen das der Wind mit all seiner Kraft nicht gewinnen kann. Der Kater will dennoch wissen, was dazu fähig wäre, das Haus zu zerstören. Die Füchsin weiß, dass es etwas gibt, dass das Steinhaus zum Einsturz bringen kann. Sie merkt an, dass auf und unter der Erde viele Mäuse leben, die die Mauern so durchlöchern, dass niemand die Mauern vor dem Einfallen bewahren kann. Der Kater ist erfreut, als er davon hört. Er will allen Frauen entsagen und die Tochter der Maus nehmen, falls es niemanden gibt, der ihr überlegen ist.&lt;br /&gt;
Die Füchsin verweist den Kater auf die ihm bereits bekannte Katze, denn sobald die Mäuse sie bemerken, fliehen sie vor Angst und die, die von der Katze gefangen werden, müssen sterben. Außerdem sagt die Füchsin dem Kater, dass die Katze ihm ebenbürtig sei, da sie genauso edel ist wie er. Zudem habe sie im Vergleich zu ihm genau so viele Tugenden und alles, was an ihm lobenswert ist, trifft auch auf sie zu. Die Füchsin fährt fort, indem sie den Kater auf seine anfängliche Äußerung, dass niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen könne, hinweist. Er soll seine wahre Kraft erkennen und die Katze ist so tugendhaft an Mut und Liebe, dass sie die passende Frau für ihn sei. Außerdem sagt sie dem Kater, dass sie wisse, dass er nicht höher aufsteigen kann. Er habe sich durch sein Geschwätz selbst zum Narren gemacht. Des Weiteren habe er so unsinnig gesprochen, da er sich höher gelobt hatten als alles andere auf der Welt. Die Füchsin selbst sei dreimal wertvoller als der Kater und dennoch kennt sie viele Tiere mit denen sie sich nicht vergleichen möchte, da diese wertvoller sind als sie. Der Kater soll einsehen, dass er nicht anders kann als die Katze, denn so wie sie ist, ist auch er, weshalb er den Mund halten soll. Wenn er einen Narren sucht, so soll er sich selbst bei den Ohren fassen, denn dann habe er einen gefunden.&lt;br /&gt;
Daraufhin ging der Kater weg und ließ von seinem Hochmut ab, denn er erkannte, wer er war und war froh, dass er unbeschadet davon kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Der Sprecher verweist darauf, dass all das einem dummen Mann geschieht, der nicht erkennen kann, wer er ist und wohin er soll. Es wird einem Mann selten gut ergehen, der sich in einem solchen Maße übernimmt, indem er etwas verschmäht, das ihm Segen und Ehre zeigt, obwohl es ihm genügen sollte. Wer stattdessen einen dummen Segen sucht, welchen er sich aus mangelnder Selbstkenntnis nicht zumuten sollte, der überschätzt sich und dem wird es so ergehen wie dem Kater, der sich sich eine zu hohe Würde anmaßte. Da der Kater sich so verhielt, wurde er belehrt und musste erkennen, dass er genau so war wie die Katze. Der Sprecher mahnt, dass sich ein Mann, der seinen Stand und seinen Namen mit Schande führt, schämen muss, weil er zu hoch begehrt hat. Solange der Kater sich gegen diese Einsicht wehrt, wird ihm keine Katze beschert und es wird ihm viel Übles widerfahren. Abschließend mahnt der Sprecher, dass jeder seinem Stand bleiben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Bispel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Fabel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Ragotzky,_Hedda:_Gattungserneuerung_und_Laienunterweisung_in_Texten_des_Strickers&amp;diff=8123</id>
		<title>Ragotzky, Hedda: Gattungserneuerung und Laienunterweisung in Texten des Strickers</title>
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		<updated>2019-06-27T15:30:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zitation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ragotzky, Hedda: Gattungserneuerung und Laienunterweisung in Texten des Strickers. Tübingen 1981&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Schwank]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Bispel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Freytag,_Wiebke:_Eine_wahrscheinlich_wahre_Sentenz_und_ein_falsches_Exemplum_im_Prolog_zu_des_Strickers_Tierbispel_%22Der_Kater_als_Freier%22&amp;diff=8121</id>
		<title>Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz und ein falsches Exemplum im Prolog zu des Strickers Tierbispel &quot;Der Kater als Freier&quot;</title>
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		<updated>2019-06-27T15:28:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: /* Zitation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zitation ==&lt;br /&gt;
Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz und ein falsches Exemplum im Prolog zu des Strickers Tierbispel &amp;quot;Der Kater als Freier&amp;quot;. In: Jones, William Jervis/Kelly, William A./Shaw, Frank Jones (Hg.): `Vir ingenio mirandus´ studies presented to John L. Flood 1 (2003), S. 117-135&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Forschung Sentenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Forschung Exempel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Forschung Bispel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
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		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Kater_als_Freier_(Der_Stricker)&amp;diff=8119</id>
		<title>Der Kater als Freier (Der Stricker)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Kater_als_Freier_(Der_Stricker)&amp;diff=8119"/>
		<updated>2019-06-27T15:26:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: Änderung 8118 von Philipp Gerstenberger (Diskussion) rückgängig gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Kater als Freier; Kater Freier&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Ca. 1220-1250 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Österreich? ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien, ÖNB: Cod. 2705 (online: [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2242777.xml&amp;amp;dvs=1542210433041~572&amp;amp;locale=de&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=])&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341 (online: [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341])&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72 (online: [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072])&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 2, S. 249-257&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schwab, Ute (Hg.): Der Stricker. Tierbispel]], S. 41-47&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Behrouzi-Rühl, Jasmin: Zur Interpretation der Strickerschen Tierbîspel mit Übersetzung ausgewählter Texte]], S. 57-61;[[Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz und ein falsches Exemplum im Prolog zu des Strickers Tierbispel &amp;quot;Der Kater als Freier&amp;quot;]], S. 117-135;[[Hagby, Maryvonne: Parturiunt montes, et exit ridiculus mus? Beobachtungen zur Entstehung der Strickerschen Kurzerzählungen]], S. 35-61;[[Holznagel, Franz-Joseph: Gezähmte Fiktionalität]], S. 63 &amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; [[Ragotzky, Hedda: Gattungserneuerung und Laienunterweisung in Texten des Strickers]], S. 186-192 &amp;lt;br /&amp;gt;[[Rühl, Jasmin S.: Zur Interpretation der Strickerschen Tierbîspel mit Übersetzung ausgewählter Texte. Frankfurt am Main: (Abschlussarbeit) 1992.]], S. 57-62. &amp;lt;br /&amp;gt;[[Stutz, Elfriede: Gattungserneuerung und Laienunterweisung in Texten des Strickers by Hedda Ragotzky; Studien zur Kleindichtung des Stricker by Stephen L. Wailes. In: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur 112, 3 (1983)]], S. 116-128. &amp;lt;br /&amp;gt; [[Wailes, Stephen L.: Gattungserneuerung und Laienunterweisung in Texten des Strickers by Hedda Ragotzky. In: Speculum 57, 4 (1982)]], S. 926-929. &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Überlieferung wurde nach [[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]] übernommen; Seitenangaben und ggf. Neufunde fehlen noch. Dieser Beitrag wird von Philipp Gerstenberger im Sommersemester 2019 bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
=== Promythion ===&lt;br /&gt;
Das Promythion enthält eine Gegenüberstellung, in welcher das mit gewaltigem Hochmut erfüllte Herz einer fiktiven Person nichts im Vergleich zu einem Kater ist. Dieser Sohn einer Katze übertraf alle Hochmütigen, die seit Adams Sündenfall bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Narration===&lt;br /&gt;
In der Einleitung der Narration berichtet der Sprecher, dass der Kater zu einer Füchsin ging, um ihr eine Frage zu stellen. Diese Füchsin soll ihm sagen, was er tun solle, da sie weise und erfahren sei. Bevor der Kater die Frage stellt, schildert er der Füchsin seine Lage. Der Kater sei der Einzige, der mehr Tugenden besitzt, als alle von denen sie je gehört hat und wenn er ihr alle seine Tugenden aufzählen würde, könnte er nie mehr schweigen. Außerdem kann niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen. Er würde sich gern eine Frau nehmen, jedoch erlingt es niemanden ihm eine zu finden, die ihm gefällt und dennoch will er nicht aufgeben. Weil die Füchsin so klug sei, soll sie ihm sagen, was das Edelste ist, das sie wahrnehmen kann, denn lieber will er dessen Tochter nehmen, als ohne Frau zu bleiben. &lt;br /&gt;
Darauf antwortet ihm die Füchsin, dass allem Edlen, was sie jemals gesehen hat, die Sonne vorzuziehen sei. Das belegt die Füchsin damit, dass die Sonne schön und heiß ist und sich so wundervoll empor schwebt, dass sie nichts Edleres kenne. Der Kater entgegnet ihr, dass er die Tochter der Sonne haben muss, da sie so schön ist und einen wundervollen Schein besitzt. Falls der Füchsin jedoch etwas bekannt ist, das der Sonne widerstehen kann, so soll sie es ihm sagen.&lt;br /&gt;
Die Füchsin erwidert, dass es tatsächlich etwas gibt, das der Sonne widerstehen kann. Der Nebel sei so stark, dass die Sonne nicht scheinen kann, wenn er es ihr nicht erlaubt. Daraufhin will der Kater, wenn die Aussage der Füchsin wahr ist, die Tochter des Nebels heiraten, denn wegen dessen Kraft gefällt ihm diese besser. Allerdings soll ihm die Füchsin sagen, ob etwas dem Nebel am Sieg hindern kann. Auch hierauf findet die Füchsin eine Antwort. Sie verweist dabei auf den Wind, dem es gelingt, ein Land voller Nebel zu befreien und den Nebel innerhalb kürzester Zeit zu verjagen, sodass keiner weiß, wohin er verschunden ist.Der Kater will daraufhin seinen Mut an die Tochter des Windes wenden, denn er will jemanden, in dessen Macht eine solche Ehre liegt, ehe er sich etwas Niederem hingibt. Dennoch will der Kater von der Füchsin wissen, ob es etwas gibt, das der meisterlichen Kraft des Windes widerstehen kann und die Füchsin soll es aus Freundschaft zu ihm sagen.&lt;br /&gt;
Diese antwortet ihm, dass in der Nähe ein großes, altes und verlassenes Steinhaus ist, dem der Wind schon mehrfach zugesetzt hat und das trotz alledem immer noch steht. Der Kater will bei seinem Leben keine andere Frau haben als das Kind des Steinhauses, gegen das der Wind mit all seiner Kraft nicht gewinnen kann. Der Kater will dennoch wissen, was dazu fähig wäre, das Haus zu zerstören. Die Füchsin weiß, dass es etwas gibt, dass das Steinhaus zum Einsturz bringen kann. Sie merkt an, dass auf und unter der Erde viele Mäuse leben, die die Mauern so durchlöchern, dass niemand die Mauern vor dem Einfallen bewahren kann. Der Kater ist erfreut, als er davon hört. Er will allen Frauen entsagen und die Tochter der Maus nehmen, falls es niemanden gibt, der ihr überlegen ist.&lt;br /&gt;
Die Füchsin verweist den Kater auf die ihm bereits bekannte Katze, denn sobald die Mäuse sie bemerken, fliehen sie vor Angst und die, die von der Katze gefangen werden, müssen sterben. Außerdem sagt die Füchsin dem Kater, dass die Katze ihm ebenbürtig sei, da sie genauso edel ist wie er. Zudem habe sie im Vergleich zu ihm genau so viele Tugenden und alles, was an ihm lobenswert ist, trifft auch auf sie zu. Die Füchsin fährt fort, indem sie den Kater auf seine anfängliche Äußerung, dass niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen könne, hinweist. Er soll seine wahre Kraft erkennen und die Katze ist so tugendhaft an Mut und Liebe, dass sie die passende Frau für ihn sei. Außerdem sagt sie dem Kater, dass sie wisse, dass er nicht höher aufsteigen kann. Er habe sich durch sein Geschwätz selbst zum Narren gemacht. Des Weiteren habe er so unsinnig gesprochen, da er sich höher gelobt hatten als alles andere auf der Welt. Die Füchsin selbst sei dreimal wertvoller als der Kater und dennoch kennt sie viele Tiere mit denen sie sich nicht vergleichen möchte, da diese wertvoller sind als sie. Der Kater soll einsehen, dass er nicht anders kann als die Katze, denn so wie sie ist, ist auch er, weshalb er den Mund halten soll. Wenn er einen Narren sucht, so soll er sich selbst bei den Ohren fassen, denn dann habe er einen gefunden.&lt;br /&gt;
Daraufhin ging der Kater weg und ließ von seinem Hochmut ab, denn er erkannte, wer er war und war froh, dass er unbeschadet davon kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Der Sprecher verweist darauf, dass all das einem dummen Mann geschieht, der nicht erkennen kann, wer er ist und wohin er soll. Es wird einem Mann selten gut ergehen, der sich in einem solchen Maße übernimmt, indem er etwas verschmäht, das ihm Segen und Ehre zeigt, obwohl es ihm genügen sollte. Wer stattdessen einen dummen Segen sucht, welchen er sich aus mangelnder Selbstkenntnis nicht zumuten sollte, der überschätzt sich und dem wird es so ergehen wie dem Kater, der sich sich eine zu hohe Würde anmaßte. Da der Kater sich so verhielt, wurde er belehrt und musste erkennen, dass er genau so war wie die Katze. Der Sprecher mahnt, dass sich ein Mann, der seinen Stand und seinen Namen mit Schande führt, schämen muss, weil er zu hoch begehrt hat. Solange der Kater sich gegen diese Einsicht wehrt, wird ihm keine Katze beschert und es wird ihm viel Übles widerfahren. Abschließend mahnt der Sprecher, dass jeder seinem Stand bleiben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Bispel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Fabel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Kater_als_Freier_(Der_Stricker)&amp;diff=8118</id>
		<title>Der Kater als Freier (Der Stricker)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Kater_als_Freier_(Der_Stricker)&amp;diff=8118"/>
		<updated>2019-06-27T15:18:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Kater als Freier; Kater Freier&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Ca. 1220-1250 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Österreich? ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien, ÖNB: Cod. 2705 (online: [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2242777.xml&amp;amp;dvs=1542210433041~572&amp;amp;locale=de&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=])&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341 (online: [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341])&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72 (online: [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072])&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 2, S. 249-257&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schwab, Ute (Hg.): Der Stricker. Tierbispel]], S. 41-47&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Behrouzi-Rühl, Jasmin: Zur Interpretation der Strickerschen Tierbîspel mit Übersetzung ausgewählter Texte]], S. 57-62;[[Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz und ein falsches Exemplum im Prolog zu des Strickers Tierbispel &amp;quot;Der Kater als Freier&amp;quot;]], S. 117-135;[[Hagby, Maryvonne: Parturiunt montes, et exit ridiculus mus? Beobachtungen zur Entstehung der Strickerschen Kurzerzählungen]], S. 35-61;[[Holznagel, Franz-Joseph: Gezähmte Fiktionalität]], S. 63 &amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;[[Ragotzky, Hedda: Gattungserneuerung und Laienunterweisung in Texten des Strickers]], S. 186-192;[[Stutz, Elfriede: Gattungserneuerung und Laienunterweisung in Texten des Strickers by Hedda Ragotzky; Studien zur Kleindichtung des Stricker by Stephen L. Wailes. In: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur 112, 3 (1983)]], S. 116-128; [[Wailes, Stephen L.: Gattungserneuerung und Laienunterweisung in Texten des Strickers by Hedda Ragotzky. In: Speculum 57, 4 (1982)]], S. 926-929; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Überlieferung wurde nach [[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]] übernommen; Seitenangaben und ggf. Neufunde fehlen noch. Dieser Beitrag wird von Philipp Gerstenberger im Sommersemester 2019 bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
=== Promythion ===&lt;br /&gt;
Das Promythion enthält eine Gegenüberstellung, in welcher das mit gewaltigem Hochmut erfüllte Herz einer fiktiven Person nichts im Vergleich zu einem Kater ist. Dieser Sohn einer Katze übertraf alle Hochmütigen, die seit Adams Sündenfall bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Narration===&lt;br /&gt;
In der Einleitung der Narration berichtet der Sprecher, dass der Kater zu einer Füchsin ging, um ihr eine Frage zu stellen. Diese Füchsin soll ihm sagen, was er tun solle, da sie weise und erfahren sei. Bevor der Kater die Frage stellt, schildert er der Füchsin seine Lage. Der Kater sei der Einzige, der mehr Tugenden besitzt, als alle von denen sie je gehört hat und wenn er ihr alle seine Tugenden aufzählen würde, könnte er nie mehr schweigen. Außerdem kann niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen. Er würde sich gern eine Frau nehmen, jedoch erlingt es niemanden ihm eine zu finden, die ihm gefällt und dennoch will er nicht aufgeben. Weil die Füchsin so klug sei, soll sie ihm sagen, was das Edelste ist, das sie wahrnehmen kann, denn lieber will er dessen Tochter nehmen, als ohne Frau zu bleiben. &lt;br /&gt;
Darauf antwortet ihm die Füchsin, dass allem Edlen, was sie jemals gesehen hat, die Sonne vorzuziehen sei. Das belegt die Füchsin damit, dass die Sonne schön und heiß ist und sich so wundervoll empor schwebt, dass sie nichts Edleres kenne. Der Kater entgegnet ihr, dass er die Tochter der Sonne haben muss, da sie so schön ist und einen wundervollen Schein besitzt. Falls der Füchsin jedoch etwas bekannt ist, das der Sonne widerstehen kann, so soll sie es ihm sagen.&lt;br /&gt;
Die Füchsin erwidert, dass es tatsächlich etwas gibt, das der Sonne widerstehen kann. Der Nebel sei so stark, dass die Sonne nicht scheinen kann, wenn er es ihr nicht erlaubt. Daraufhin will der Kater, wenn die Aussage der Füchsin wahr ist, die Tochter des Nebels heiraten, denn wegen dessen Kraft gefällt ihm diese besser. Allerdings soll ihm die Füchsin sagen, ob etwas dem Nebel am Sieg hindern kann. Auch hierauf findet die Füchsin eine Antwort. Sie verweist dabei auf den Wind, dem es gelingt, ein Land voller Nebel zu befreien und den Nebel innerhalb kürzester Zeit zu verjagen, sodass keiner weiß, wohin er verschunden ist.Der Kater will daraufhin seinen Mut an die Tochter des Windes wenden, denn er will jemanden, in dessen Macht eine solche Ehre liegt, ehe er sich etwas Niederem hingibt. Dennoch will der Kater von der Füchsin wissen, ob es etwas gibt, das der meisterlichen Kraft des Windes widerstehen kann und die Füchsin soll es aus Freundschaft zu ihm sagen.&lt;br /&gt;
Diese antwortet ihm, dass in der Nähe ein großes, altes und verlassenes Steinhaus ist, dem der Wind schon mehrfach zugesetzt hat und das trotz alledem immer noch steht. Der Kater will bei seinem Leben keine andere Frau haben als das Kind des Steinhauses, gegen das der Wind mit all seiner Kraft nicht gewinnen kann. Der Kater will dennoch wissen, was dazu fähig wäre, das Haus zu zerstören. Die Füchsin weiß, dass es etwas gibt, dass das Steinhaus zum Einsturz bringen kann. Sie merkt an, dass auf und unter der Erde viele Mäuse leben, die die Mauern so durchlöchern, dass niemand die Mauern vor dem Einfallen bewahren kann. Der Kater ist erfreut, als er davon hört. Er will allen Frauen entsagen und die Tochter der Maus nehmen, falls es niemanden gibt, der ihr überlegen ist.&lt;br /&gt;
Die Füchsin verweist den Kater auf die ihm bereits bekannte Katze, denn sobald die Mäuse sie bemerken, fliehen sie vor Angst und die, die von der Katze gefangen werden, müssen sterben. Außerdem sagt die Füchsin dem Kater, dass die Katze ihm ebenbürtig sei, da sie genauso edel ist wie er. Zudem habe sie im Vergleich zu ihm genau so viele Tugenden und alles, was an ihm lobenswert ist, trifft auch auf sie zu. Die Füchsin fährt fort, indem sie den Kater auf seine anfängliche Äußerung, dass niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen könne, hinweist. Er soll seine wahre Kraft erkennen und die Katze ist so tugendhaft an Mut und Liebe, dass sie die passende Frau für ihn sei. Außerdem sagt sie dem Kater, dass sie wisse, dass er nicht höher aufsteigen kann. Er habe sich durch sein Geschwätz selbst zum Narren gemacht. Des Weiteren habe er so unsinnig gesprochen, da er sich höher gelobt hatten als alles andere auf der Welt. Die Füchsin selbst sei dreimal wertvoller als der Kater und dennoch kennt sie viele Tiere mit denen sie sich nicht vergleichen möchte, da diese wertvoller sind als sie. Der Kater soll einsehen, dass er nicht anders kann als die Katze, denn so wie sie ist, ist auch er, weshalb er den Mund halten soll. Wenn er einen Narren sucht, so soll er sich selbst bei den Ohren fassen, denn dann habe er einen gefunden.&lt;br /&gt;
Daraufhin ging der Kater weg und ließ von seinem Hochmut ab, denn er erkannte, wer er war und war froh, dass er unbeschadet davon kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Der Sprecher verweist darauf, dass all das einem dummen Mann geschieht, der nicht erkennen kann, wer er ist und wohin er soll. Es wird einem Mann selten gut ergehen, der sich in einem solchen Maße übernimmt, indem er etwas verschmäht, das ihm Segen und Ehre zeigt, obwohl es ihm genügen sollte. Wer stattdessen einen dummen Segen sucht, welchen er sich aus mangelnder Selbstkenntnis nicht zumuten sollte, der überschätzt sich und dem wird es so ergehen wie dem Kater, der sich sich eine zu hohe Würde anmaßte. Da der Kater sich so verhielt, wurde er belehrt und musste erkennen, dass er genau so war wie die Katze. Der Sprecher mahnt, dass sich ein Mann, der seinen Stand und seinen Namen mit Schande führt, schämen muss, weil er zu hoch begehrt hat. Solange der Kater sich gegen diese Einsicht wehrt, wird ihm keine Katze beschert und es wird ihm viel Übles widerfahren. Abschließend mahnt der Sprecher, dass jeder seinem Stand bleiben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Bispel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Fabel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Hagby,_Maryvonne:_Parturiunt_montes,_et_exit_ridiculus_mus%3F&amp;diff=8117</id>
		<title>Hagby, Maryvonne: Parturiunt montes, et exit ridiculus mus?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Hagby,_Maryvonne:_Parturiunt_montes,_et_exit_ridiculus_mus%3F&amp;diff=8117"/>
		<updated>2019-06-27T15:14:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: /* Zitation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zitation==&lt;br /&gt;
Hagby, Maryvonne: Parturiunt montes, et exit ridiculus mus? Beobachtungen zur Entstehung der Strickerschen Kurzerzählungen. In: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur 132 1 (2003), S. 35-61&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Forschung Bispel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Hagby,_Maryvonne:_Parturiunt_montes,_et_exit_ridiculus_mus%3F&amp;diff=8116</id>
		<title>Hagby, Maryvonne: Parturiunt montes, et exit ridiculus mus?</title>
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		<updated>2019-06-27T15:13:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zitation==&lt;br /&gt;
Hagby, Maryvonne: Parturiunt montes, et exit ridiculus mus? Beobachtungen zur Entstehung der Strickerschen Kurzerzählungen. In: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur 132 1 (2003), S. 35-61&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Forschung Kurzerzählung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Forschung Bispel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
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		<updated>2019-06-27T15:12:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: Die Seite wurde neu angelegt: „== Zitation== Hagby, Maryvonne: Parturiunt montes, et exit ridiculus mus? Beobachtungen zur Entstehung der Strickerschen Kurzerzählungen. In: Zeitschrift für…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zitation==&lt;br /&gt;
Hagby, Maryvonne: Parturiunt montes, et exit ridiculus mus? Beobachtungen zur Entstehung der Strickerschen Kurzerzählungen. In: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur 132 1 (2003), S. 35-61.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
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		<title>Der Kater als Freier (Der Stricker)</title>
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		<updated>2019-06-27T15:11:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Kater als Freier; Kater Freier&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Ca. 1220-1250 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Österreich? ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien, ÖNB: Cod. 2705 (online: [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2242777.xml&amp;amp;dvs=1542210433041~572&amp;amp;locale=de&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=])&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341 (online: [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341])&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72 (online: [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072])&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 2, S. 249-257&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schwab, Ute (Hg.): Der Stricker. Tierbispel]], S. 41-47&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Behrouzi-Rühl, Jasmin: Zur Interpretation der Strickerschen Tierbîspel mit Übersetzung ausgewählter Texte]], S. 57-61;[[Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz und ein falsches Exemplum im Prolog zu des Strickers Tierbispel &amp;quot;Der Kater als Freier&amp;quot;]], S. 117-135;[[Hagby, Maryvonne: Parturiunt montes, et exit ridiculus mus? Beobachtungen zur Entstehung der Strickerschen Kurzerzählungen]], S. 35-61;[[Holznagel, Franz-Joseph: Gezähmte Fiktionalität]], S. 63 &amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; [[Ragotzky, Hedda: Gattungserneuerung und Laienunterweisung in Texten des Strickers]], S. 186-192 &amp;lt;br /&amp;gt;[[Rühl, Jasmin S.: Zur Interpretation der Strickerschen Tierbîspel mit Übersetzung ausgewählter Texte. Frankfurt am Main: (Abschlussarbeit) 1992.]], S. 57-62. &amp;lt;br /&amp;gt;[[Stutz, Elfriede: Gattungserneuerung und Laienunterweisung in Texten des Strickers by Hedda Ragotzky; Studien zur Kleindichtung des Stricker by Stephen L. Wailes. In: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur 112, 3 (1983)]], S. 116-128. &amp;lt;br /&amp;gt; [[Wailes, Stephen L.: Gattungserneuerung und Laienunterweisung in Texten des Strickers by Hedda Ragotzky. In: Speculum 57, 4 (1982)]], S. 926-929. &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Überlieferung wurde nach [[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]] übernommen; Seitenangaben und ggf. Neufunde fehlen noch. Dieser Beitrag wird von Philipp Gerstenberger im Sommersemester 2019 bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
=== Promythion ===&lt;br /&gt;
Das Promythion enthält eine Gegenüberstellung, in welcher das mit gewaltigem Hochmut erfüllte Herz einer fiktiven Person nichts im Vergleich zu einem Kater ist. Dieser Sohn einer Katze übertraf alle Hochmütigen, die seit Adams Sündenfall bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Narration===&lt;br /&gt;
In der Einleitung der Narration berichtet der Sprecher, dass der Kater zu einer Füchsin ging, um ihr eine Frage zu stellen. Diese Füchsin soll ihm sagen, was er tun solle, da sie weise und erfahren sei. Bevor der Kater die Frage stellt, schildert er der Füchsin seine Lage. Der Kater sei der Einzige, der mehr Tugenden besitzt, als alle von denen sie je gehört hat und wenn er ihr alle seine Tugenden aufzählen würde, könnte er nie mehr schweigen. Außerdem kann niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen. Er würde sich gern eine Frau nehmen, jedoch erlingt es niemanden ihm eine zu finden, die ihm gefällt und dennoch will er nicht aufgeben. Weil die Füchsin so klug sei, soll sie ihm sagen, was das Edelste ist, das sie wahrnehmen kann, denn lieber will er dessen Tochter nehmen, als ohne Frau zu bleiben. &lt;br /&gt;
Darauf antwortet ihm die Füchsin, dass allem Edlen, was sie jemals gesehen hat, die Sonne vorzuziehen sei. Das belegt die Füchsin damit, dass die Sonne schön und heiß ist und sich so wundervoll empor schwebt, dass sie nichts Edleres kenne. Der Kater entgegnet ihr, dass er die Tochter der Sonne haben muss, da sie so schön ist und einen wundervollen Schein besitzt. Falls der Füchsin jedoch etwas bekannt ist, das der Sonne widerstehen kann, so soll sie es ihm sagen.&lt;br /&gt;
Die Füchsin erwidert, dass es tatsächlich etwas gibt, das der Sonne widerstehen kann. Der Nebel sei so stark, dass die Sonne nicht scheinen kann, wenn er es ihr nicht erlaubt. Daraufhin will der Kater, wenn die Aussage der Füchsin wahr ist, die Tochter des Nebels heiraten, denn wegen dessen Kraft gefällt ihm diese besser. Allerdings soll ihm die Füchsin sagen, ob etwas dem Nebel am Sieg hindern kann. Auch hierauf findet die Füchsin eine Antwort. Sie verweist dabei auf den Wind, dem es gelingt, ein Land voller Nebel zu befreien und den Nebel innerhalb kürzester Zeit zu verjagen, sodass keiner weiß, wohin er verschunden ist.Der Kater will daraufhin seinen Mut an die Tochter des Windes wenden, denn er will jemanden, in dessen Macht eine solche Ehre liegt, ehe er sich etwas Niederem hingibt. Dennoch will der Kater von der Füchsin wissen, ob es etwas gibt, das der meisterlichen Kraft des Windes widerstehen kann und die Füchsin soll es aus Freundschaft zu ihm sagen.&lt;br /&gt;
Diese antwortet ihm, dass in der Nähe ein großes, altes und verlassenes Steinhaus ist, dem der Wind schon mehrfach zugesetzt hat und das trotz alledem immer noch steht. Der Kater will bei seinem Leben keine andere Frau haben als das Kind des Steinhauses, gegen das der Wind mit all seiner Kraft nicht gewinnen kann. Der Kater will dennoch wissen, was dazu fähig wäre, das Haus zu zerstören. Die Füchsin weiß, dass es etwas gibt, dass das Steinhaus zum Einsturz bringen kann. Sie merkt an, dass auf und unter der Erde viele Mäuse leben, die die Mauern so durchlöchern, dass niemand die Mauern vor dem Einfallen bewahren kann. Der Kater ist erfreut, als er davon hört. Er will allen Frauen entsagen und die Tochter der Maus nehmen, falls es niemanden gibt, der ihr überlegen ist.&lt;br /&gt;
Die Füchsin verweist den Kater auf die ihm bereits bekannte Katze, denn sobald die Mäuse sie bemerken, fliehen sie vor Angst und die, die von der Katze gefangen werden, müssen sterben. Außerdem sagt die Füchsin dem Kater, dass die Katze ihm ebenbürtig sei, da sie genauso edel ist wie er. Zudem habe sie im Vergleich zu ihm genau so viele Tugenden und alles, was an ihm lobenswert ist, trifft auch auf sie zu. Die Füchsin fährt fort, indem sie den Kater auf seine anfängliche Äußerung, dass niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen könne, hinweist. Er soll seine wahre Kraft erkennen und die Katze ist so tugendhaft an Mut und Liebe, dass sie die passende Frau für ihn sei. Außerdem sagt sie dem Kater, dass sie wisse, dass er nicht höher aufsteigen kann. Er habe sich durch sein Geschwätz selbst zum Narren gemacht. Des Weiteren habe er so unsinnig gesprochen, da er sich höher gelobt hatten als alles andere auf der Welt. Die Füchsin selbst sei dreimal wertvoller als der Kater und dennoch kennt sie viele Tiere mit denen sie sich nicht vergleichen möchte, da diese wertvoller sind als sie. Der Kater soll einsehen, dass er nicht anders kann als die Katze, denn so wie sie ist, ist auch er, weshalb er den Mund halten soll. Wenn er einen Narren sucht, so soll er sich selbst bei den Ohren fassen, denn dann habe er einen gefunden.&lt;br /&gt;
Daraufhin ging der Kater weg und ließ von seinem Hochmut ab, denn er erkannte, wer er war und war froh, dass er unbeschadet davon kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Der Sprecher verweist darauf, dass all das einem dummen Mann geschieht, der nicht erkennen kann, wer er ist und wohin er soll. Es wird einem Mann selten gut ergehen, der sich in einem solchen Maße übernimmt, indem er etwas verschmäht, das ihm Segen und Ehre zeigt, obwohl es ihm genügen sollte. Wer stattdessen einen dummen Segen sucht, welchen er sich aus mangelnder Selbstkenntnis nicht zumuten sollte, der überschätzt sich und dem wird es so ergehen wie dem Kater, der sich sich eine zu hohe Würde anmaßte. Da der Kater sich so verhielt, wurde er belehrt und musste erkennen, dass er genau so war wie die Katze. Der Sprecher mahnt, dass sich ein Mann, der seinen Stand und seinen Namen mit Schande führt, schämen muss, weil er zu hoch begehrt hat. Solange der Kater sich gegen diese Einsicht wehrt, wird ihm keine Katze beschert und es wird ihm viel Übles widerfahren. Abschließend mahnt der Sprecher, dass jeder seinem Stand bleiben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Bispel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Fabel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Kater_als_Freier_(Der_Stricker)&amp;diff=8113</id>
		<title>Der Kater als Freier (Der Stricker)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Kater_als_Freier_(Der_Stricker)&amp;diff=8113"/>
		<updated>2019-06-27T15:10:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Kater als Freier; Kater Freier&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Ca. 1220-1250 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Österreich? ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien, ÖNB: Cod. 2705 (online: [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2242777.xml&amp;amp;dvs=1542210433041~572&amp;amp;locale=de&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=])&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341 (online: [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341])&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72 (online: [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072])&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 2, S. 249-257&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schwab, Ute (Hg.): Der Stricker. Tierbispel]], S. 41-47&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Behrouzi-Rühl, Jasmin: Zur Interpretation der Strickerschen Tierbîspel mit Übersetzung ausgewählter Texte]], S. 57-61&amp;lt;br /&amp;gt;[[Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz und ein falsches Exemplum im Prolog zu des Strickers Tierbispel &amp;quot;Der Kater als Freier&amp;quot;]], S. 117-135;[[Hagby, Maryvonne: Parturiunt montes, et exit ridiculus mus? Beobachtungen zur Entstehung der Strickerschen Kurzerzählungen]], S. 35-61;[[Holznagel, Franz-Joseph: Gezähmte Fiktionalität]], S. 63 &amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; [[Ragotzky, Hedda: Gattungserneuerung und Laienunterweisung in Texten des Strickers]], S. 186-192 &amp;lt;br /&amp;gt;[[Rühl, Jasmin S.: Zur Interpretation der Strickerschen Tierbîspel mit Übersetzung ausgewählter Texte. Frankfurt am Main: (Abschlussarbeit) 1992.]], S. 57-62. &amp;lt;br /&amp;gt;[[Stutz, Elfriede: Gattungserneuerung und Laienunterweisung in Texten des Strickers by Hedda Ragotzky; Studien zur Kleindichtung des Stricker by Stephen L. Wailes. In: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur 112, 3 (1983)]], S. 116-128. &amp;lt;br /&amp;gt; [[Wailes, Stephen L.: Gattungserneuerung und Laienunterweisung in Texten des Strickers by Hedda Ragotzky. In: Speculum 57, 4 (1982)]], S. 926-929. &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Überlieferung wurde nach [[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]] übernommen; Seitenangaben und ggf. Neufunde fehlen noch. Dieser Beitrag wird von Philipp Gerstenberger im Sommersemester 2019 bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
=== Promythion ===&lt;br /&gt;
Das Promythion enthält eine Gegenüberstellung, in welcher das mit gewaltigem Hochmut erfüllte Herz einer fiktiven Person nichts im Vergleich zu einem Kater ist. Dieser Sohn einer Katze übertraf alle Hochmütigen, die seit Adams Sündenfall bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Narration===&lt;br /&gt;
In der Einleitung der Narration berichtet der Sprecher, dass der Kater zu einer Füchsin ging, um ihr eine Frage zu stellen. Diese Füchsin soll ihm sagen, was er tun solle, da sie weise und erfahren sei. Bevor der Kater die Frage stellt, schildert er der Füchsin seine Lage. Der Kater sei der Einzige, der mehr Tugenden besitzt, als alle von denen sie je gehört hat und wenn er ihr alle seine Tugenden aufzählen würde, könnte er nie mehr schweigen. Außerdem kann niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen. Er würde sich gern eine Frau nehmen, jedoch erlingt es niemanden ihm eine zu finden, die ihm gefällt und dennoch will er nicht aufgeben. Weil die Füchsin so klug sei, soll sie ihm sagen, was das Edelste ist, das sie wahrnehmen kann, denn lieber will er dessen Tochter nehmen, als ohne Frau zu bleiben. &lt;br /&gt;
Darauf antwortet ihm die Füchsin, dass allem Edlen, was sie jemals gesehen hat, die Sonne vorzuziehen sei. Das belegt die Füchsin damit, dass die Sonne schön und heiß ist und sich so wundervoll empor schwebt, dass sie nichts Edleres kenne. Der Kater entgegnet ihr, dass er die Tochter der Sonne haben muss, da sie so schön ist und einen wundervollen Schein besitzt. Falls der Füchsin jedoch etwas bekannt ist, das der Sonne widerstehen kann, so soll sie es ihm sagen.&lt;br /&gt;
Die Füchsin erwidert, dass es tatsächlich etwas gibt, das der Sonne widerstehen kann. Der Nebel sei so stark, dass die Sonne nicht scheinen kann, wenn er es ihr nicht erlaubt. Daraufhin will der Kater, wenn die Aussage der Füchsin wahr ist, die Tochter des Nebels heiraten, denn wegen dessen Kraft gefällt ihm diese besser. Allerdings soll ihm die Füchsin sagen, ob etwas dem Nebel am Sieg hindern kann. Auch hierauf findet die Füchsin eine Antwort. Sie verweist dabei auf den Wind, dem es gelingt, ein Land voller Nebel zu befreien und den Nebel innerhalb kürzester Zeit zu verjagen, sodass keiner weiß, wohin er verschunden ist.Der Kater will daraufhin seinen Mut an die Tochter des Windes wenden, denn er will jemanden, in dessen Macht eine solche Ehre liegt, ehe er sich etwas Niederem hingibt. Dennoch will der Kater von der Füchsin wissen, ob es etwas gibt, das der meisterlichen Kraft des Windes widerstehen kann und die Füchsin soll es aus Freundschaft zu ihm sagen.&lt;br /&gt;
Diese antwortet ihm, dass in der Nähe ein großes, altes und verlassenes Steinhaus ist, dem der Wind schon mehrfach zugesetzt hat und das trotz alledem immer noch steht. Der Kater will bei seinem Leben keine andere Frau haben als das Kind des Steinhauses, gegen das der Wind mit all seiner Kraft nicht gewinnen kann. Der Kater will dennoch wissen, was dazu fähig wäre, das Haus zu zerstören. Die Füchsin weiß, dass es etwas gibt, dass das Steinhaus zum Einsturz bringen kann. Sie merkt an, dass auf und unter der Erde viele Mäuse leben, die die Mauern so durchlöchern, dass niemand die Mauern vor dem Einfallen bewahren kann. Der Kater ist erfreut, als er davon hört. Er will allen Frauen entsagen und die Tochter der Maus nehmen, falls es niemanden gibt, der ihr überlegen ist.&lt;br /&gt;
Die Füchsin verweist den Kater auf die ihm bereits bekannte Katze, denn sobald die Mäuse sie bemerken, fliehen sie vor Angst und die, die von der Katze gefangen werden, müssen sterben. Außerdem sagt die Füchsin dem Kater, dass die Katze ihm ebenbürtig sei, da sie genauso edel ist wie er. Zudem habe sie im Vergleich zu ihm genau so viele Tugenden und alles, was an ihm lobenswert ist, trifft auch auf sie zu. Die Füchsin fährt fort, indem sie den Kater auf seine anfängliche Äußerung, dass niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen könne, hinweist. Er soll seine wahre Kraft erkennen und die Katze ist so tugendhaft an Mut und Liebe, dass sie die passende Frau für ihn sei. Außerdem sagt sie dem Kater, dass sie wisse, dass er nicht höher aufsteigen kann. Er habe sich durch sein Geschwätz selbst zum Narren gemacht. Des Weiteren habe er so unsinnig gesprochen, da er sich höher gelobt hatten als alles andere auf der Welt. Die Füchsin selbst sei dreimal wertvoller als der Kater und dennoch kennt sie viele Tiere mit denen sie sich nicht vergleichen möchte, da diese wertvoller sind als sie. Der Kater soll einsehen, dass er nicht anders kann als die Katze, denn so wie sie ist, ist auch er, weshalb er den Mund halten soll. Wenn er einen Narren sucht, so soll er sich selbst bei den Ohren fassen, denn dann habe er einen gefunden.&lt;br /&gt;
Daraufhin ging der Kater weg und ließ von seinem Hochmut ab, denn er erkannte, wer er war und war froh, dass er unbeschadet davon kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Der Sprecher verweist darauf, dass all das einem dummen Mann geschieht, der nicht erkennen kann, wer er ist und wohin er soll. Es wird einem Mann selten gut ergehen, der sich in einem solchen Maße übernimmt, indem er etwas verschmäht, das ihm Segen und Ehre zeigt, obwohl es ihm genügen sollte. Wer stattdessen einen dummen Segen sucht, welchen er sich aus mangelnder Selbstkenntnis nicht zumuten sollte, der überschätzt sich und dem wird es so ergehen wie dem Kater, der sich sich eine zu hohe Würde anmaßte. Da der Kater sich so verhielt, wurde er belehrt und musste erkennen, dass er genau so war wie die Katze. Der Sprecher mahnt, dass sich ein Mann, der seinen Stand und seinen Namen mit Schande führt, schämen muss, weil er zu hoch begehrt hat. Solange der Kater sich gegen diese Einsicht wehrt, wird ihm keine Katze beschert und es wird ihm viel Übles widerfahren. Abschließend mahnt der Sprecher, dass jeder seinem Stand bleiben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Bispel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Fabel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
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		<title>Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz und ein falsches Exemplum im Prolog zu des Strickers Tierbispel &quot;Der Kater als Freier&quot;</title>
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		<updated>2019-06-27T15:08:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: /* Zitation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zitation ==&lt;br /&gt;
Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz und ein falsches Exemplum im Prolog zu des Strickers Tierbispel &amp;quot;Der Kater als Freier&amp;quot;. In: William J. Jones u.a. (Hg.): `Vir ingenio mirandus´ studies presented to  John L. Flood 1 (2003), S. 117-135&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Forschung Sentenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Forschung Exempel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Forschung Bispel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
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		<title>Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz und ein falsches Exemplum im Prolog zu des Strickers Tierbispel &quot;Der Kater als Freier&quot;</title>
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		<updated>2019-06-27T15:07:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: /* Zitation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zitation ==&lt;br /&gt;
Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz und ein falsches Exemplum im Prolog zu des Strickers Tierbispel &amp;quot;Der Kater als Freier&amp;quot;. In: William J. Jones u.a. (Hg.): `Vir ingenio mirandus´ studies presented to  John L. Flood 1 (2003), S. 117-135&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Forschung Sentenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Forschung Exempel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Forschung Bispel/Tierbispel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
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		<title>Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz und ein falsches Exemplum im Prolog zu des Strickers Tierbispel &quot;Der Kater als Freier&quot;</title>
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&lt;div&gt;== Zitation ==&lt;br /&gt;
Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz und ein falsches Exemplum im Prolog zu des Strickers Tierbispel &amp;quot;Der Kater als Freier&amp;quot;. In: William J. Jones u.a. (Hg.): `Vir ingenio mirandus´ studies presented to  John L. Flood 1 (2003), S. 117-135&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie: Forschung Sentenz]]&lt;br /&gt;
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Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz und ein falsches Exemplum im Prolog zu des Strickers Tierbispel &amp;quot;Der Kater als Freier&amp;quot;. In: William J. Jones u.a. (Hg.): `Vir ingenio mirandus´ studies presented to  John L. Flood 1 (2003), S. 117-135&lt;br /&gt;
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Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz und ein falsches Exemplum im Prolog zu des Strickers Tierbispel &amp;quot;Der Kater als Freier&amp;quot;. In: William J. Jones u.a. (Hg.): `Vir ingenio mirandus´ studies presented to  John L. Flood 1 (2003), S. 117-135&lt;br /&gt;
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		<title>Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz und ein falsches Exemplum im Prolog zu des Strickers Tierbispel &quot;Der Kater als Freier&quot;</title>
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&lt;div&gt;== Zitation ==&lt;br /&gt;
Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz und ein falsches Exemplum im Prolog zu des Strickers Tierbispel &amp;quot;Der Kater als Freier&amp;quot;. In: William J. Jones u.a. (Hg.): `Vir ingenio mirandus´ studies presented to  John L. Flood 1 (2003), S. 117-135&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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== Kategorie==&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sentenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Exempel]]&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: /* Zitation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zitation ==&lt;br /&gt;
Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz und ein falsches Exemplum im Prolog zu des Strickers Tierbispel &amp;quot;Der Kater als Freier&amp;quot;. In: William J. Jones u.a. (Hg.): `Vir ingenio mirandus´ studies presented to  John L. Flood 1 (2003), S. 117-135&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kategorie==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
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		<title>Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz und ein falsches Exemplum im Prolog zu des Strickers Tierbispel &quot;Der Kater als Freier&quot;</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: /* Zitation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zitation ==&lt;br /&gt;
Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz und ein falsches Exemplum im Prolog zu des Strickers Tierbispel &amp;quot;Der Kater als Freier&amp;quot;. In: William J. Jones u.a. (Hg.): `Vir ingenio mirandus´ studies presented to  John L. Flood 1 (2003), S. 117-135&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
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		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Kater_als_Freier_(Der_Stricker)&amp;diff=8102</id>
		<title>Der Kater als Freier (Der Stricker)</title>
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		<updated>2019-06-27T14:37:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Kater als Freier; Kater Freier&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Ca. 1220-1250 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Österreich? ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien, ÖNB: Cod. 2705 (online: [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2242777.xml&amp;amp;dvs=1542210433041~572&amp;amp;locale=de&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=])&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341 (online: [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341])&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72 (online: [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072])&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 2, S. 249-257&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schwab, Ute (Hg.): Der Stricker. Tierbispel]], S. 41-47&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Behrouzi-Rühl, Jasmin: Zur Interpretation der Strickerschen Tierbîspel mit Übersetzung ausgewählter Texte]], S. 57-61&amp;lt;br /&amp;gt;[[Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz und ein falsches Exemplum im Prolog zu des Strickers Tierbispel &amp;quot;Der Kater als Freier&amp;quot;]], S. 117-135;[[Hagby, Maryvonne: Parturiunt montes, et exit ridiculus mus? Beobachtungen zur Entstehung der Strickerschen Kurzerzählungen. In: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur 132, 1 (2003)]], S. 35-61. &amp;lt;br /&amp;gt;[[Holznagel, Franz-Joseph: Gezähmte Fiktionalität]], S. 63 &amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; [[Ragotzky, Hedda: Gattungserneuerung und Laienunterweisung in Texten des Strickers]], S. 186-192 &amp;lt;br /&amp;gt;[[Rühl, Jasmin S.: Zur Interpretation der Strickerschen Tierbîspel mit Übersetzung ausgewählter Texte. Frankfurt am Main: (Abschlussarbeit) 1992.]], S. 57-62. &amp;lt;br /&amp;gt;[[Stutz, Elfriede: Gattungserneuerung und Laienunterweisung in Texten des Strickers by Hedda Ragotzky; Studien zur Kleindichtung des Stricker by Stephen L. Wailes. In: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur 112, 3 (1983)]], S. 116-128. &amp;lt;br /&amp;gt; [[Wailes, Stephen L.: Gattungserneuerung und Laienunterweisung in Texten des Strickers by Hedda Ragotzky. In: Speculum 57, 4 (1982)]], S. 926-929. &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Überlieferung wurde nach [[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]] übernommen; Seitenangaben und ggf. Neufunde fehlen noch. Dieser Beitrag wird von Philipp Gerstenberger im Sommersemester 2019 bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
=== Promythion ===&lt;br /&gt;
Das Promythion enthält eine Gegenüberstellung, in welcher das mit gewaltigem Hochmut erfüllte Herz einer fiktiven Person nichts im Vergleich zu einem Kater ist. Dieser Sohn einer Katze übertraf alle Hochmütigen, die seit Adams Sündenfall bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Narration===&lt;br /&gt;
In der Einleitung der Narration berichtet der Sprecher, dass der Kater zu einer Füchsin ging, um ihr eine Frage zu stellen. Diese Füchsin soll ihm sagen, was er tun solle, da sie weise und erfahren sei. Bevor der Kater die Frage stellt, schildert er der Füchsin seine Lage. Der Kater sei der Einzige, der mehr Tugenden besitzt, als alle von denen sie je gehört hat und wenn er ihr alle seine Tugenden aufzählen würde, könnte er nie mehr schweigen. Außerdem kann niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen. Er würde sich gern eine Frau nehmen, jedoch erlingt es niemanden ihm eine zu finden, die ihm gefällt und dennoch will er nicht aufgeben. Weil die Füchsin so klug sei, soll sie ihm sagen, was das Edelste ist, das sie wahrnehmen kann, denn lieber will er dessen Tochter nehmen, als ohne Frau zu bleiben. &lt;br /&gt;
Darauf antwortet ihm die Füchsin, dass allem Edlen, was sie jemals gesehen hat, die Sonne vorzuziehen sei. Das belegt die Füchsin damit, dass die Sonne schön und heiß ist und sich so wundervoll empor schwebt, dass sie nichts Edleres kenne. Der Kater entgegnet ihr, dass er die Tochter der Sonne haben muss, da sie so schön ist und einen wundervollen Schein besitzt. Falls der Füchsin jedoch etwas bekannt ist, das der Sonne widerstehen kann, so soll sie es ihm sagen.&lt;br /&gt;
Die Füchsin erwidert, dass es tatsächlich etwas gibt, das der Sonne widerstehen kann. Der Nebel sei so stark, dass die Sonne nicht scheinen kann, wenn er es ihr nicht erlaubt. Daraufhin will der Kater, wenn die Aussage der Füchsin wahr ist, die Tochter des Nebels heiraten, denn wegen dessen Kraft gefällt ihm diese besser. Allerdings soll ihm die Füchsin sagen, ob etwas dem Nebel am Sieg hindern kann. Auch hierauf findet die Füchsin eine Antwort. Sie verweist dabei auf den Wind, dem es gelingt, ein Land voller Nebel zu befreien und den Nebel innerhalb kürzester Zeit zu verjagen, sodass keiner weiß, wohin er verschunden ist.Der Kater will daraufhin seinen Mut an die Tochter des Windes wenden, denn er will jemanden, in dessen Macht eine solche Ehre liegt, ehe er sich etwas Niederem hingibt. Dennoch will der Kater von der Füchsin wissen, ob es etwas gibt, das der meisterlichen Kraft des Windes widerstehen kann und die Füchsin soll es aus Freundschaft zu ihm sagen.&lt;br /&gt;
Diese antwortet ihm, dass in der Nähe ein großes, altes und verlassenes Steinhaus ist, dem der Wind schon mehrfach zugesetzt hat und das trotz alledem immer noch steht. Der Kater will bei seinem Leben keine andere Frau haben als das Kind des Steinhauses, gegen das der Wind mit all seiner Kraft nicht gewinnen kann. Der Kater will dennoch wissen, was dazu fähig wäre, das Haus zu zerstören. Die Füchsin weiß, dass es etwas gibt, dass das Steinhaus zum Einsturz bringen kann. Sie merkt an, dass auf und unter der Erde viele Mäuse leben, die die Mauern so durchlöchern, dass niemand die Mauern vor dem Einfallen bewahren kann. Der Kater ist erfreut, als er davon hört. Er will allen Frauen entsagen und die Tochter der Maus nehmen, falls es niemanden gibt, der ihr überlegen ist.&lt;br /&gt;
Die Füchsin verweist den Kater auf die ihm bereits bekannte Katze, denn sobald die Mäuse sie bemerken, fliehen sie vor Angst und die, die von der Katze gefangen werden, müssen sterben. Außerdem sagt die Füchsin dem Kater, dass die Katze ihm ebenbürtig sei, da sie genauso edel ist wie er. Zudem habe sie im Vergleich zu ihm genau so viele Tugenden und alles, was an ihm lobenswert ist, trifft auch auf sie zu. Die Füchsin fährt fort, indem sie den Kater auf seine anfängliche Äußerung, dass niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen könne, hinweist. Er soll seine wahre Kraft erkennen und die Katze ist so tugendhaft an Mut und Liebe, dass sie die passende Frau für ihn sei. Außerdem sagt sie dem Kater, dass sie wisse, dass er nicht höher aufsteigen kann. Er habe sich durch sein Geschwätz selbst zum Narren gemacht. Des Weiteren habe er so unsinnig gesprochen, da er sich höher gelobt hatten als alles andere auf der Welt. Die Füchsin selbst sei dreimal wertvoller als der Kater und dennoch kennt sie viele Tiere mit denen sie sich nicht vergleichen möchte, da diese wertvoller sind als sie. Der Kater soll einsehen, dass er nicht anders kann als die Katze, denn so wie sie ist, ist auch er, weshalb er den Mund halten soll. Wenn er einen Narren sucht, so soll er sich selbst bei den Ohren fassen, denn dann habe er einen gefunden.&lt;br /&gt;
Daraufhin ging der Kater weg und ließ von seinem Hochmut ab, denn er erkannte, wer er war und war froh, dass er unbeschadet davon kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Der Sprecher verweist darauf, dass all das einem dummen Mann geschieht, der nicht erkennen kann, wer er ist und wohin er soll. Es wird einem Mann selten gut ergehen, der sich in einem solchen Maße übernimmt, indem er etwas verschmäht, das ihm Segen und Ehre zeigt, obwohl es ihm genügen sollte. Wer stattdessen einen dummen Segen sucht, welchen er sich aus mangelnder Selbstkenntnis nicht zumuten sollte, der überschätzt sich und dem wird es so ergehen wie dem Kater, der sich sich eine zu hohe Würde anmaßte. Da der Kater sich so verhielt, wurde er belehrt und musste erkennen, dass er genau so war wie die Katze. Der Sprecher mahnt, dass sich ein Mann, der seinen Stand und seinen Namen mit Schande führt, schämen muss, weil er zu hoch begehrt hat. Solange der Kater sich gegen diese Einsicht wehrt, wird ihm keine Katze beschert und es wird ihm viel Übles widerfahren. Abschließend mahnt der Sprecher, dass jeder seinem Stand bleiben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Bispel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Fabel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Freytag,_Wiebke:_Eine_wahrscheinlich_wahre_Sentenz&amp;diff=8101</id>
		<title>Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz</title>
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		<updated>2019-06-27T14:36:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: Philipp Gerstenberger verschob die Seite Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz nach Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz und ein falsches Exemplum im Prolog zu des Strickers Tierbispel &amp;quot;Der Kater als Freier&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz und ein falsches Exemplum im Prolog zu des Strickers Tierbispel &amp;quot;Der Kater als Freier&amp;quot;]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
	</entry>
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		<title>Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz und ein falsches Exemplum im Prolog zu des Strickers Tierbispel &quot;Der Kater als Freier&quot;</title>
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		<updated>2019-06-27T14:36:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: Philipp Gerstenberger verschob die Seite Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz nach Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz und ein falsches Exemplum im Prolog zu des Strickers Tierbispel &amp;quot;Der Kater als Freier&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zitation ==&lt;br /&gt;
Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz und ein falsches Exemplum im Prolog zu des Strickers Tierbispel &amp;quot;Der Kater als Freier&amp;quot;. In: William J. Jones u.a. (hrsg.): `Vir ingenio mirandus´ studies presented to  John L. Flood, 1, Kümmerle, Göppingen 2003, S. 117-135.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Behrouzi-R%C3%BChl,_Jasmin:_Zur_Interpretation_der_Strickerschen_Tierb%C3%AEspel_mit_%C3%9Cbersetzung_ausgew%C3%A4hlter_Texte&amp;diff=8099</id>
		<title>Behrouzi-Rühl, Jasmin: Zur Interpretation der Strickerschen Tierbîspel mit Übersetzung ausgewählter Texte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Behrouzi-R%C3%BChl,_Jasmin:_Zur_Interpretation_der_Strickerschen_Tierb%C3%AEspel_mit_%C3%9Cbersetzung_ausgew%C3%A4hlter_Texte&amp;diff=8099"/>
		<updated>2019-06-27T14:33:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zitation ==&lt;br /&gt;
Behrouzi-Rühl, Jasmin: Zur Interpretation der Strickerschen Tierbîspel mit Übersetzung ausgewählter Texte. Frankfurt am Main 1992&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magisterarbeit zu den Stricker&#039;schen [[Bispel|Tierbispeln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Bispel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Fabel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Edition Bispel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Edition Fabel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Rabe_mit_den_Pfauenfedern_(Der_Stricker)&amp;diff=8095</id>
		<title>Der Rabe mit den Pfauenfedern (Der Stricker)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Rabe_mit_den_Pfauenfedern_(Der_Stricker)&amp;diff=8095"/>
		<updated>2019-06-27T10:45:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Rabe mit den Pfauenfedern&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Ca. 1220-1250 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Österreich? ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien, ÖNB: Cod. 2705, 70d-71a (online: [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2242777.xml&amp;amp;dvs=1542210433041~572&amp;amp;locale=de&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=])&amp;lt;br /&amp;gt;Wien, ÖNB: Cod. 2885 (online: [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2759142.xml&amp;amp;dvs=1541659152778~357&amp;amp;locale=de_DE&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=])&amp;lt;br /&amp;gt;München, UB: 2° Cod. ms. 731, 72b (online: [https://epub.ub.uni-muenchen.de/10638/])&amp;lt;br /&amp;gt;London, British Library: Add MS 24946&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341, 302a (online: [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341])&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72 (online: [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072])&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 34-37&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 3,2, S. 333-337&amp;lt;br /&amp;gt;[[Pfeiffer, Franz (Hg.): Mittelhochdeutsche Bispel herausgegeben von Franz Pfeiffer]], S. 49-51&amp;lt;br /&amp;gt;[[Pfeiffer, Franz: Altdeutsche Beispiele]], S. 365-367&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schwab, Ute (Hg.): Der Stricker. Tierbispel]], S. 4-7&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 34-37&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          =  [[Behrouzi-Rühl, Jasmin: Zur Interpretation der Strickerschen Tierbîspel mit Übersetzung ausgewählter Texte]], S. 51-56&amp;lt;br /&amp;gt; [[Holznagel, Franz-Joseph: Gezähmte Fiktionalität]], S. 51 &amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;  [[Boor, H. /Janota, J. de: Die deutsche Literatur im späten Mittelalter. 1250-1350. München: C.H. Beck 1997]], S. 192-217. &amp;lt;br /&amp;gt;[[Rühl, Jasmin S.: Zur Interpretation der Strickerschen Tierbîspel mit Übersetzung ausgewählter Texte. Frankfurt am Main: (Abschlussarbeit) 1992.]], S. 51-56. &amp;lt;br /&amp;gt; [[Zotz, Nicola: Sammeln als Interpretieren. Paratextuelle und bildliche Kommentare von Kurzerzählungen in zwei Sammelhandschriften des späten Mittelalters. In: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur 143, 3 (2014)]], S. 349-372. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erzählung ===&lt;br /&gt;
Ein Rabe findet auf einer Wiese einige Pfauenfedern, mit denen er sich schmückt und sich daraufhin den anderen Raben überlegen fühlt. &lt;br /&gt;
Er verlässt sie und geht zu den Pfauen, die ihm jedoch die Federn wieder ausreißen, weil sie in Wahrheit ihnen gehören und er sie nicht tragen darf.  &lt;br /&gt;
Da er nun wieder so schwarz ist wie zuvor, ärgert er sich über zwei Dinge: Dass man ihm die Federn wieder abgenommen hat und dass er nicht zu seinen einstigen Gefährten zurückkehren kann, da diese ihn verspotten würden.&lt;br /&gt;
Also vermeidet er es lange Zeit, zu ihnen zurück zu kehren. &lt;br /&gt;
Als er es schließlich doch tut, bringen sie ihn ins Gerede, sodass er wünscht, er hätte die Federn nie gefunden. &lt;br /&gt;
=== Epimythion ===&lt;br /&gt;
Der Rabe wird mit einem eingebildeten Menschen verglichen, da sich dieser ebenfalls, sobald er etwas Macht erhält, über seine einstige Standesgenossen erhebt.  &lt;br /&gt;
Auch plustert er sich dermaßen auf, dass er schließlich selbst für tugendhafter als alle anderen hält.&lt;br /&gt;
Sobald man ihm die Macht jedoch wieder nimmt, verachten ihn selbst diejenigen, die sich früher gefreut haben ihn zu sehen und wünschen ihn an den Galgen. &lt;br /&gt;
Bis an sein Lebensende muss er nun ihren Spott ertragen, dabei ist es nur seine eigene Schuld, weil er das alles ohne Not getan hat. &lt;br /&gt;
Deshalb wird auch niemand Mitleid mit einem so dummen Menschen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bearbeitung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; von Alexander Wendt, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Universität Bayreuth im Sommersemester 2019&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Bispel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Fabel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Kater_als_Freier_(Der_Stricker)&amp;diff=8041</id>
		<title>Der Kater als Freier (Der Stricker)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Kater_als_Freier_(Der_Stricker)&amp;diff=8041"/>
		<updated>2019-06-23T18:19:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Kater als Freier; Kater Freier&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Ca. 1220-1250 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Österreich? ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien, ÖNB: Cod. 2705 (online: [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2242777.xml&amp;amp;dvs=1542210433041~572&amp;amp;locale=de&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=])&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341 (online: [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341])&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72 (online: [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072])&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 2, S. 249-257&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schwab, Ute (Hg.): Der Stricker. Tierbispel]], S. 41-47&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Behrouzi-Rühl, Jasmin: Zur Interpretation der Strickerschen Tierbîspel]], S. 57-61&amp;lt;br /&amp;gt;[[Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz]], S. 117-135&amp;lt;br /&amp;gt;[[Holznagel, Franz-Joseph: Gezähmte Fiktionalität]], S. 63 &amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; [[Ragotzky, Hedda: Gattungserneuerung und Laienunterweisung in Texten des Strickers]], S. 186-192 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Überlieferung wurde nach [[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]] übernommen; Seitenangaben und ggf. Neufunde fehlen noch. Dieser Beitrag wird von Philipp Gerstenberger im Sommersemester 2019 bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
=== Promythion ===&lt;br /&gt;
Das Promythion enthält eine Gegenüberstellung, in welcher das mit gewaltigem Hochmut erfüllte Herz einer fiktiven Person nichts im Vergleich zu einem Kater ist. Dieser Sohn einer Katze übertraf alle Hochmütigen, die seit Adams Sündenfall bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Narration===&lt;br /&gt;
In der Einleitung der Narration berichtet der Sprecher, dass der Kater zu einer Füchsin ging, um ihr eine Frage zu stellen. Diese Füchsin soll ihm sagen, was er tun solle, da sie weise und erfahren sei. Bevor der Kater die Frage stellt, schildert er der Füchsin seine Lage. Der Kater sei der Einzige, der mehr Tugenden besitzt, als alle von denen sie je gehört hat und wenn er ihr alle seine Tugenden aufzählen würde, könnte er nie mehr schweigen. Außerdem kann niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen. Er würde sich gern eine Frau nehmen, jedoch erlingt es niemanden ihm eine zu finden, die ihm gefällt und dennoch will er nicht aufgeben. Weil die Füchsin so klug sei, soll sie ihm sagen, was das Edelste ist, das sie wahrnehmen kann, denn lieber will er dessen Tochter nehmen, als ohne Frau zu bleiben. &lt;br /&gt;
Darauf antwortet ihm die Füchsin, dass allem Edlen, was sie jemals gesehen hat, die Sonne vorzuziehen sei. Das belegt die Füchsin damit, dass die Sonne schön und heiß ist und sich so wundervoll empor schwebt, dass sie nichts Edleres kenne. Der Kater entgegnet ihr, dass er die Tochter der Sonne haben muss, da sie so schön ist und einen wundervollen Schein besitzt. Falls der Füchsin jedoch etwas bekannt ist, das der Sonne widerstehen kann, so soll sie es ihm sagen.&lt;br /&gt;
Die Füchsin erwidert, dass es tatsächlich etwas gibt, das der Sonne widerstehen kann. Der Nebel sei so stark, dass die Sonne nicht scheinen kann, wenn er es ihr nicht erlaubt. Daraufhin will der Kater, wenn die Aussage der Füchsin wahr ist, die Tochter des Nebels heiraten, denn wegen dessen Kraft gefällt ihm diese besser. Allerdings soll ihm die Füchsin sagen, ob etwas dem Nebel am Sieg hindern kann. Auch hierauf findet die Füchsin eine Antwort. Sie verweist dabei auf den Wind, dem es gelingt, ein Land voller Nebel zu befreien und den Nebel innerhalb kürzester Zeit zu verjagen, sodass keiner weiß, wohin er verschunden ist.Der Kater will daraufhin seinen Mut an die Tochter des Windes wenden, denn er will jemanden, in dessen Macht eine solche Ehre liegt, ehe er sich etwas Niederem hingibt. Dennoch will der Kater von der Füchsin wissen, ob es etwas gibt, das der meisterlichen Kraft des Windes widerstehen kann und die Füchsin soll es aus Freundschaft zu ihm sagen.&lt;br /&gt;
Diese antwortet ihm, dass in der Nähe ein großes, altes und verlassenes Steinhaus ist, dem der Wind schon mehrfach zugesetzt hat und das trotz alledem immer noch steht. Der Kater will bei seinem Leben keine andere Frau haben als das Kind des Steinhauses, gegen das der Wind mit all seiner Kraft nicht gewinnen kann. Der Kater will dennoch wissen, was dazu fähig wäre, das Haus zu zerstören. Die Füchsin weiß, dass es etwas gibt, dass das Steinhaus zum Einsturz bringen kann. Sie merkt an, dass auf und unter der Erde viele Mäuse leben, die die Mauern so durchlöchern, dass niemand die Mauern vor dem Einfallen bewahren kann. Der Kater ist erfreut, als er davon hört. Er will allen Frauen entsagen und die Tochter der Maus nehmen, falls es niemanden gibt, der ihr überlegen ist.&lt;br /&gt;
Die Füchsin verweist den Kater auf die ihm bereits bekannte Katze, denn sobald die Mäuse sie bemerken, fliehen sie vor Angst und die, die von der Katze gefangen werden, müssen sterben. Außerdem sagt die Füchsin dem Kater, dass die Katze ihm ebenbürtig sei, da sie genauso edel ist wie er. Zudem habe sie im Vergleich zu ihm genau so viele Tugenden und alles, was an ihm lobenswert ist, trifft auch auf sie zu. Die Füchsin fährt fort, indem sie den Kater auf seine anfängliche Äußerung, dass niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen könne, hinweist. Er soll seine wahre Kraft erkennen und die Katze ist so tugendhaft an Mut und Liebe, dass sie die passende Frau für ihn sei. Außerdem sagt sie dem Kater, dass sie wisse, dass er nicht höher aufsteigen kann. Er habe sich durch sein Geschwätz selbst zum Narren gemacht. Des Weiteren habe er so unsinnig gesprochen, da er sich höher gelobt hatten als alles andere auf der Welt. Die Füchsin selbst sei dreimal wertvoller als der Kater und dennoch kennt sie viele Tiere mit denen sie sich nicht vergleichen möchte, da diese wertvoller sind als sie. Der Kater soll einsehen, dass er nicht anders kann als die Katze, denn so wie sie ist, ist auch er, weshalb er den Mund halten soll. Wenn er einen Narren sucht, so soll er sich selbst bei den Ohren fassen, denn dann habe er einen gefunden.&lt;br /&gt;
Daraufhin ging der Kater weg und ließ von seinem Hochmut ab, denn er erkannte, wer er war und war froh, dass er unbeschadet davon kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Der Sprecher verweist darauf, dass all das einem dummen Mann geschieht, der nicht erkennen kann, wer er ist und wohin er soll. Es wird einem Mann selten gut ergehen, der sich in einem solchen Maße übernimmt, indem er etwas verschmäht, das ihm Segen und Ehre zeigt, obwohl es ihm genügen sollte. Wer stattdessen einen dummen Segen sucht, welchen er sich aus mangelnder Selbstkenntnis nicht zumuten sollte, der überschätzt sich und dem wird es so ergehen wie dem Kater, der sich sich eine zu hohe Würde anmaßte. Da der Kater sich so verhielt, wurde er belehrt und musste erkennen, dass er genau so war wie die Katze. Der Sprecher mahnt, dass sich ein Mann, der seinen Stand und seinen Namen mit Schande führt, schämen muss, weil er zu hoch begehrt hat. Solange der Kater sich gegen diese Einsicht wehrt, wird ihm keine Katze beschert und es wird ihm viel Übles widerfahren. Abschließend mahnt der Sprecher, dass jeder seinem Stand bleiben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Bispel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Fabel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Freytag,_Wiebke:_Eine_wahrscheinlich_wahre_Sentenz_und_ein_falsches_Exemplum_im_Prolog_zu_des_Strickers_Tierbispel_%22Der_Kater_als_Freier%22&amp;diff=8040</id>
		<title>Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz und ein falsches Exemplum im Prolog zu des Strickers Tierbispel &quot;Der Kater als Freier&quot;</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Freytag,_Wiebke:_Eine_wahrscheinlich_wahre_Sentenz_und_ein_falsches_Exemplum_im_Prolog_zu_des_Strickers_Tierbispel_%22Der_Kater_als_Freier%22&amp;diff=8040"/>
		<updated>2019-06-23T18:17:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: Die Seite wurde neu angelegt: „== Zitation = Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz und ein falsches Exemplum im Prolog zu des Strickers Tierbispel &amp;quot;Der Kater als Freier&amp;quot;. In: Wi…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zitation =&lt;br /&gt;
Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz und ein falsches Exemplum im Prolog zu des Strickers Tierbispel &amp;quot;Der Kater als Freier&amp;quot;. In: William J. Jones u.a. (hrsg.): `Vir ingenio mirandus´ studies presented to  John L. Flood, 1, Kümmerle, Göppingen 2003, S. 117-135.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Kater_als_Freier_(Der_Stricker)&amp;diff=8039</id>
		<title>Der Kater als Freier (Der Stricker)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Kater_als_Freier_(Der_Stricker)&amp;diff=8039"/>
		<updated>2019-06-23T18:08:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Kater als Freier; Kater Freier&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Ca. 1220-1250 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Österreich? ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien, ÖNB: Cod. 2705 (online: [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2242777.xml&amp;amp;dvs=1542210433041~572&amp;amp;locale=de&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=])&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341 (online: [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341])&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72 (online: [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072])&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 2, S. 249-257&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schwab, Ute (Hg.): Der Stricker. Tierbispel]], S. 41-47&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Behrouzi-Rühl, Jasmin: Zur Interpretation der Strickerschen Tierbîspel]], S. 57-61 &amp;lt;br /&amp;gt; [[Freytag, Wiebke: Eine wahrscheinlich wahre Sentenz]], S. 117-135 &amp;lt;br /&amp;gt; [[Holznagel, Franz-Joseph: Gezähmte Fiktionalität]], S. 63 &amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; [[Ragotzky, Hedda: Gattungserneuerung und Laienunterweisung in Texten des Strickers]], S. 186-192 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Überlieferung wurde nach [[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]] übernommen; Seitenangaben und ggf. Neufunde fehlen noch. Dieser Beitrag wird von Philipp Gerstenberger im Sommersemester 2019 bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
=== Promythion ===&lt;br /&gt;
Das Promythion enthält eine Gegenüberstellung, in welcher das mit gewaltigem Hochmut erfüllte Herz einer fiktiven Person nichts im Vergleich zu einem Kater ist. Dieser Sohn einer Katze übertraf alle Hochmütigen, die seit Adams Sündenfall bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Narration===&lt;br /&gt;
In der Einleitung der Narration berichtet der Sprecher, dass der Kater zu einer Füchsin ging, um ihr eine Frage zu stellen. Diese Füchsin soll ihm sagen, was er tun solle, da sie weise und erfahren sei. Bevor der Kater die Frage stellt, schildert er der Füchsin seine Lage. Der Kater sei der Einzige, der mehr Tugenden besitzt, als alle von denen sie je gehört hat und wenn er ihr alle seine Tugenden aufzählen würde, könnte er nie mehr schweigen. Außerdem kann niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen. Er würde sich gern eine Frau nehmen, jedoch erlingt es niemanden ihm eine zu finden, die ihm gefällt und dennoch will er nicht aufgeben. Weil die Füchsin so klug sei, soll sie ihm sagen, was das Edelste ist, das sie wahrnehmen kann, denn lieber will er dessen Tochter nehmen, als ohne Frau zu bleiben. &lt;br /&gt;
Darauf antwortet ihm die Füchsin, dass allem Edlen, was sie jemals gesehen hat, die Sonne vorzuziehen sei. Das belegt die Füchsin damit, dass die Sonne schön und heiß ist und sich so wundervoll empor schwebt, dass sie nichts Edleres kenne. Der Kater entgegnet ihr, dass er die Tochter der Sonne haben muss, da sie so schön ist und einen wundervollen Schein besitzt. Falls der Füchsin jedoch etwas bekannt ist, das der Sonne widerstehen kann, so soll sie es ihm sagen.&lt;br /&gt;
Die Füchsin erwidert, dass es tatsächlich etwas gibt, das der Sonne widerstehen kann. Der Nebel sei so stark, dass die Sonne nicht scheinen kann, wenn er es ihr nicht erlaubt. Daraufhin will der Kater, wenn die Aussage der Füchsin wahr ist, die Tochter des Nebels heiraten, denn wegen dessen Kraft gefällt ihm diese besser. Allerdings soll ihm die Füchsin sagen, ob etwas dem Nebel am Sieg hindern kann. Auch hierauf findet die Füchsin eine Antwort. Sie verweist dabei auf den Wind, dem es gelingt, ein Land voller Nebel zu befreien und den Nebel innerhalb kürzester Zeit zu verjagen, sodass keiner weiß, wohin er verschunden ist.Der Kater will daraufhin seinen Mut an die Tochter des Windes wenden, denn er will jemanden, in dessen Macht eine solche Ehre liegt, ehe er sich etwas Niederem hingibt. Dennoch will der Kater von der Füchsin wissen, ob es etwas gibt, das der meisterlichen Kraft des Windes widerstehen kann und die Füchsin soll es aus Freundschaft zu ihm sagen.&lt;br /&gt;
Diese antwortet ihm, dass in der Nähe ein großes, altes und verlassenes Steinhaus ist, dem der Wind schon mehrfach zugesetzt hat und das trotz alledem immer noch steht. Der Kater will bei seinem Leben keine andere Frau haben als das Kind des Steinhauses, gegen das der Wind mit all seiner Kraft nicht gewinnen kann. Der Kater will dennoch wissen, was dazu fähig wäre, das Haus zu zerstören. Die Füchsin weiß, dass es etwas gibt, dass das Steinhaus zum Einsturz bringen kann. Sie merkt an, dass auf und unter der Erde viele Mäuse leben, die die Mauern so durchlöchern, dass niemand die Mauern vor dem Einfallen bewahren kann. Der Kater ist erfreut, als er davon hört. Er will allen Frauen entsagen und die Tochter der Maus nehmen, falls es niemanden gibt, der ihr überlegen ist.&lt;br /&gt;
Die Füchsin verweist den Kater auf die ihm bereits bekannte Katze, denn sobald die Mäuse sie bemerken, fliehen sie vor Angst und die, die von der Katze gefangen werden, müssen sterben. Außerdem sagt die Füchsin dem Kater, dass die Katze ihm ebenbürtig sei, da sie genauso edel ist wie er. Zudem habe sie im Vergleich zu ihm genau so viele Tugenden und alles, was an ihm lobenswert ist, trifft auch auf sie zu. Die Füchsin fährt fort, indem sie den Kater auf seine anfängliche Äußerung, dass niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen könne, hinweist. Er soll seine wahre Kraft erkennen und die Katze ist so tugendhaft an Mut und Liebe, dass sie die passende Frau für ihn sei. Außerdem sagt sie dem Kater, dass sie wisse, dass er nicht höher aufsteigen kann. Er habe sich durch sein Geschwätz selbst zum Narren gemacht. Des Weiteren habe er so unsinnig gesprochen, da er sich höher gelobt hatten als alles andere auf der Welt. Die Füchsin selbst sei dreimal wertvoller als der Kater und dennoch kennt sie viele Tiere mit denen sie sich nicht vergleichen möchte, da diese wertvoller sind als sie. Der Kater soll einsehen, dass er nicht anders kann als die Katze, denn so wie sie ist, ist auch er, weshalb er den Mund halten soll. Wenn er einen Narren sucht, so soll er sich selbst bei den Ohren fassen, denn dann habe er einen gefunden.&lt;br /&gt;
Daraufhin ging der Kater weg und ließ von seinem Hochmut ab, denn er erkannte, wer er war und war froh, dass er unbeschadet davon kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Der Sprecher verweist darauf, dass all das einem dummen Mann geschieht, der nicht erkennen kann, wer er ist und wohin er soll. Es wird einem Mann selten gut ergehen, der sich in einem solchen Maße übernimmt, indem er etwas verschmäht, das ihm Segen und Ehre zeigt, obwohl es ihm genügen sollte. Wer stattdessen einen dummen Segen sucht, welchen er sich aus mangelnder Selbstkenntnis nicht zumuten sollte, der überschätzt sich und dem wird es so ergehen wie dem Kater, der sich sich eine zu hohe Würde anmaßte. Da der Kater sich so verhielt, wurde er belehrt und musste erkennen, dass er genau so war wie die Katze. Der Sprecher mahnt, dass sich ein Mann, der seinen Stand und seinen Namen mit Schande führt, schämen muss, weil er zu hoch begehrt hat. Solange der Kater sich gegen diese Einsicht wehrt, wird ihm keine Katze beschert und es wird ihm viel Übles widerfahren. Abschließend mahnt der Sprecher, dass jeder seinem Stand bleiben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Bispel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Fabel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Kater_als_Freier_(Der_Stricker)&amp;diff=8038</id>
		<title>Der Kater als Freier (Der Stricker)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Kater_als_Freier_(Der_Stricker)&amp;diff=8038"/>
		<updated>2019-06-23T16:30:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Kater als Freier; Kater Freier&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Ca. 1220-1250 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Österreich? ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien, ÖNB: Cod. 2705 (online: [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2242777.xml&amp;amp;dvs=1542210433041~572&amp;amp;locale=de&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=])&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341 (online: [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341])&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72 (online: [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072])&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 2, S. 249-257&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schwab, Ute (Hg.): Der Stricker. Tierbispel]], S. 41-47&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Behrouzi-Rühl, Jasmin: Zur Interpretation der Strickerschen Tierbîspel]], S. 57-61 &amp;lt;br /&amp;gt; [[Holznagel, Franz-Joseph: Gezähmte Fiktionalität]], S. 63 &amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; [[Ragotzky, Hedda: Gattungserneuerung und Laienunterweisung in Texten des Strickers]], S. 186-192 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Überlieferung wurde nach [[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]] übernommen; Seitenangaben und ggf. Neufunde fehlen noch. Dieser Beitrag wird von Philipp Gerstenberger im Sommersemester 2019 bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
=== Promythion ===&lt;br /&gt;
Das Promythion enthält eine Gegenüberstellung, in welcher das mit gewaltigem Hochmut erfüllte Herz einer fiktiven Person nichts im Vergleich zu einem Kater ist. Dieser Sohn einer Katze übertraf alle Hochmütigen, die seit Adams Sündenfall bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Narration===&lt;br /&gt;
In der Einleitung der Narration berichtet der Sprecher, dass der Kater zu einer Füchsin ging, um ihr eine Frage zu stellen. Diese Füchsin soll ihm sagen, was er tun solle, da sie weise und erfahren sei. Bevor der Kater die Frage stellt, schildert er der Füchsin seine Lage. Der Kater sei der Einzige, der mehr Tugenden besitzt, als alle von denen sie je gehört hat und wenn er ihr alle seine Tugenden aufzählen würde, könnte er nie mehr schweigen. Außerdem kann niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen. Er würde sich gern eine Frau nehmen, jedoch erlingt es niemanden ihm eine zu finden, die ihm gefällt und dennoch will er nicht aufgeben. Weil die Füchsin so klug sei, soll sie ihm sagen, was das Edelste ist, das sie wahrnehmen kann, denn lieber will er dessen Tochter nehmen, als ohne Frau zu bleiben. &lt;br /&gt;
Darauf antwortet ihm die Füchsin, dass allem Edlen, was sie jemals gesehen hat, die Sonne vorzuziehen sei. Das belegt die Füchsin damit, dass die Sonne schön und heiß ist und sich so wundervoll empor schwebt, dass sie nichts Edleres kenne. Der Kater entgegnet ihr, dass er die Tochter der Sonne haben muss, da sie so schön ist und einen wundervollen Schein besitzt. Falls der Füchsin jedoch etwas bekannt ist, das der Sonne widerstehen kann, so soll sie es ihm sagen.&lt;br /&gt;
Die Füchsin erwidert, dass es tatsächlich etwas gibt, das der Sonne widerstehen kann. Der Nebel sei so stark, dass die Sonne nicht scheinen kann, wenn er es ihr nicht erlaubt. Daraufhin will der Kater, wenn die Aussage der Füchsin wahr ist, die Tochter des Nebels heiraten, denn wegen dessen Kraft gefällt ihm diese besser. Allerdings soll ihm die Füchsin sagen, ob etwas dem Nebel am Sieg hindern kann. Auch hierauf findet die Füchsin eine Antwort. Sie verweist dabei auf den Wind, dem es gelingt, ein Land voller Nebel zu befreien und den Nebel innerhalb kürzester Zeit zu verjagen, sodass keiner weiß, wohin er verschunden ist.Der Kater will daraufhin seinen Mut an die Tochter des Windes wenden, denn er will jemanden, in dessen Macht eine solche Ehre liegt, ehe er sich etwas Niederem hingibt. Dennoch will der Kater von der Füchsin wissen, ob es etwas gibt, das der meisterlichen Kraft des Windes widerstehen kann und die Füchsin soll es aus Freundschaft zu ihm sagen.&lt;br /&gt;
Diese antwortet ihm, dass in der Nähe ein großes, altes und verlassenes Steinhaus ist, dem der Wind schon mehrfach zugesetzt hat und das trotz alledem immer noch steht. Der Kater will bei seinem Leben keine andere Frau haben als das Kind des Steinhauses, gegen das der Wind mit all seiner Kraft nicht gewinnen kann. Der Kater will dennoch wissen, was dazu fähig wäre, das Haus zu zerstören. Die Füchsin weiß, dass es etwas gibt, dass das Steinhaus zum Einsturz bringen kann. Sie merkt an, dass auf und unter der Erde viele Mäuse leben, die die Mauern so durchlöchern, dass niemand die Mauern vor dem Einfallen bewahren kann. Der Kater ist erfreut, als er davon hört. Er will allen Frauen entsagen und die Tochter der Maus nehmen, falls es niemanden gibt, der ihr überlegen ist.&lt;br /&gt;
Die Füchsin verweist den Kater auf die ihm bereits bekannte Katze, denn sobald die Mäuse sie bemerken, fliehen sie vor Angst und die, die von der Katze gefangen werden, müssen sterben. Außerdem sagt die Füchsin dem Kater, dass die Katze ihm ebenbürtig sei, da sie genauso edel ist wie er. Zudem habe sie im Vergleich zu ihm genau so viele Tugenden und alles, was an ihm lobenswert ist, trifft auch auf sie zu. Die Füchsin fährt fort, indem sie den Kater auf seine anfängliche Äußerung, dass niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen könne, hinweist. Er soll seine wahre Kraft erkennen und die Katze ist so tugendhaft an Mut und Liebe, dass sie die passende Frau für ihn sei. Außerdem sagt sie dem Kater, dass sie wisse, dass er nicht höher aufsteigen kann. Er habe sich durch sein Geschwätz selbst zum Narren gemacht. Des Weiteren habe er so unsinnig gesprochen, da er sich höher gelobt hatten als alles andere auf der Welt. Die Füchsin selbst sei dreimal wertvoller als der Kater und dennoch kennt sie viele Tiere mit denen sie sich nicht vergleichen möchte, da diese wertvoller sind als sie. Der Kater soll einsehen, dass er nicht anders kann als die Katze, denn so wie sie ist, ist auch er, weshalb er den Mund halten soll. Wenn er einen Narren sucht, so soll er sich selbst bei den Ohren fassen, denn dann habe er einen gefunden.&lt;br /&gt;
Daraufhin ging der Kater weg und ließ von seinem Hochmut ab, denn er erkannte, wer er war und war froh, dass er unbeschadet davon kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Der Sprecher verweist darauf, dass all das einem dummen Mann geschieht, der nicht erkennen kann, wer er ist und wohin er soll. Es wird einem Mann selten gut ergehen, der sich in einem solchen Maße übernimmt, indem er etwas verschmäht, das ihm Segen und Ehre zeigt, obwohl es ihm genügen sollte. Wer stattdessen einen dummen Segen sucht, welchen er sich aus mangelnder Selbstkenntnis nicht zumuten sollte, der überschätzt sich und dem wird es so ergehen wie dem Kater, der sich sich eine zu hohe Würde anmaßte. Da der Kater sich so verhielt, wurde er belehrt und musste erkennen, dass er genau so war wie die Katze. Der Sprecher mahnt, dass sich ein Mann, der seinen Stand und seinen Namen mit Schande führt, schämen muss, weil er zu hoch begehrt hat. Solange der Kater sich gegen diese Einsicht wehrt, wird ihm keine Katze beschert und es wird ihm viel Übles widerfahren. Abschließend mahnt der Sprecher, dass jeder seinem Stand bleiben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Bispel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Fabel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Kater_als_Freier_(Der_Stricker)&amp;diff=8037</id>
		<title>Der Kater als Freier (Der Stricker)</title>
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		<updated>2019-06-23T16:30:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Kater als Freier; Kater Freier&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Ca. 1220-1250 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Österreich? ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien, ÖNB: Cod. 2705 (online: [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2242777.xml&amp;amp;dvs=1542210433041~572&amp;amp;locale=de&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=])&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341 (online: [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341])&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72 (online: [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072])&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 2, S. 249-257&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schwab, Ute (Hg.): Der Stricker. Tierbispel]], S. 41-47&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Behrouzi-Rühl, Jasmin: Zur Interpretation der Strickerschen Tierbîspel]], S. 57-61 &amp;lt;br /&amp;gt; [[Holznagel, Franz-Joseph: Gezähmte Fiktionalität]], S. 63 &amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; [[Ragotzki, Hedda: Gattungserneuerung und Laienunterweisung in Texten des Strickers]], S. 186-192 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Überlieferung wurde nach [[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]] übernommen; Seitenangaben und ggf. Neufunde fehlen noch. Dieser Beitrag wird von Philipp Gerstenberger im Sommersemester 2019 bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
=== Promythion ===&lt;br /&gt;
Das Promythion enthält eine Gegenüberstellung, in welcher das mit gewaltigem Hochmut erfüllte Herz einer fiktiven Person nichts im Vergleich zu einem Kater ist. Dieser Sohn einer Katze übertraf alle Hochmütigen, die seit Adams Sündenfall bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Narration===&lt;br /&gt;
In der Einleitung der Narration berichtet der Sprecher, dass der Kater zu einer Füchsin ging, um ihr eine Frage zu stellen. Diese Füchsin soll ihm sagen, was er tun solle, da sie weise und erfahren sei. Bevor der Kater die Frage stellt, schildert er der Füchsin seine Lage. Der Kater sei der Einzige, der mehr Tugenden besitzt, als alle von denen sie je gehört hat und wenn er ihr alle seine Tugenden aufzählen würde, könnte er nie mehr schweigen. Außerdem kann niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen. Er würde sich gern eine Frau nehmen, jedoch erlingt es niemanden ihm eine zu finden, die ihm gefällt und dennoch will er nicht aufgeben. Weil die Füchsin so klug sei, soll sie ihm sagen, was das Edelste ist, das sie wahrnehmen kann, denn lieber will er dessen Tochter nehmen, als ohne Frau zu bleiben. &lt;br /&gt;
Darauf antwortet ihm die Füchsin, dass allem Edlen, was sie jemals gesehen hat, die Sonne vorzuziehen sei. Das belegt die Füchsin damit, dass die Sonne schön und heiß ist und sich so wundervoll empor schwebt, dass sie nichts Edleres kenne. Der Kater entgegnet ihr, dass er die Tochter der Sonne haben muss, da sie so schön ist und einen wundervollen Schein besitzt. Falls der Füchsin jedoch etwas bekannt ist, das der Sonne widerstehen kann, so soll sie es ihm sagen.&lt;br /&gt;
Die Füchsin erwidert, dass es tatsächlich etwas gibt, das der Sonne widerstehen kann. Der Nebel sei so stark, dass die Sonne nicht scheinen kann, wenn er es ihr nicht erlaubt. Daraufhin will der Kater, wenn die Aussage der Füchsin wahr ist, die Tochter des Nebels heiraten, denn wegen dessen Kraft gefällt ihm diese besser. Allerdings soll ihm die Füchsin sagen, ob etwas dem Nebel am Sieg hindern kann. Auch hierauf findet die Füchsin eine Antwort. Sie verweist dabei auf den Wind, dem es gelingt, ein Land voller Nebel zu befreien und den Nebel innerhalb kürzester Zeit zu verjagen, sodass keiner weiß, wohin er verschunden ist.Der Kater will daraufhin seinen Mut an die Tochter des Windes wenden, denn er will jemanden, in dessen Macht eine solche Ehre liegt, ehe er sich etwas Niederem hingibt. Dennoch will der Kater von der Füchsin wissen, ob es etwas gibt, das der meisterlichen Kraft des Windes widerstehen kann und die Füchsin soll es aus Freundschaft zu ihm sagen.&lt;br /&gt;
Diese antwortet ihm, dass in der Nähe ein großes, altes und verlassenes Steinhaus ist, dem der Wind schon mehrfach zugesetzt hat und das trotz alledem immer noch steht. Der Kater will bei seinem Leben keine andere Frau haben als das Kind des Steinhauses, gegen das der Wind mit all seiner Kraft nicht gewinnen kann. Der Kater will dennoch wissen, was dazu fähig wäre, das Haus zu zerstören. Die Füchsin weiß, dass es etwas gibt, dass das Steinhaus zum Einsturz bringen kann. Sie merkt an, dass auf und unter der Erde viele Mäuse leben, die die Mauern so durchlöchern, dass niemand die Mauern vor dem Einfallen bewahren kann. Der Kater ist erfreut, als er davon hört. Er will allen Frauen entsagen und die Tochter der Maus nehmen, falls es niemanden gibt, der ihr überlegen ist.&lt;br /&gt;
Die Füchsin verweist den Kater auf die ihm bereits bekannte Katze, denn sobald die Mäuse sie bemerken, fliehen sie vor Angst und die, die von der Katze gefangen werden, müssen sterben. Außerdem sagt die Füchsin dem Kater, dass die Katze ihm ebenbürtig sei, da sie genauso edel ist wie er. Zudem habe sie im Vergleich zu ihm genau so viele Tugenden und alles, was an ihm lobenswert ist, trifft auch auf sie zu. Die Füchsin fährt fort, indem sie den Kater auf seine anfängliche Äußerung, dass niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen könne, hinweist. Er soll seine wahre Kraft erkennen und die Katze ist so tugendhaft an Mut und Liebe, dass sie die passende Frau für ihn sei. Außerdem sagt sie dem Kater, dass sie wisse, dass er nicht höher aufsteigen kann. Er habe sich durch sein Geschwätz selbst zum Narren gemacht. Des Weiteren habe er so unsinnig gesprochen, da er sich höher gelobt hatten als alles andere auf der Welt. Die Füchsin selbst sei dreimal wertvoller als der Kater und dennoch kennt sie viele Tiere mit denen sie sich nicht vergleichen möchte, da diese wertvoller sind als sie. Der Kater soll einsehen, dass er nicht anders kann als die Katze, denn so wie sie ist, ist auch er, weshalb er den Mund halten soll. Wenn er einen Narren sucht, so soll er sich selbst bei den Ohren fassen, denn dann habe er einen gefunden.&lt;br /&gt;
Daraufhin ging der Kater weg und ließ von seinem Hochmut ab, denn er erkannte, wer er war und war froh, dass er unbeschadet davon kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Der Sprecher verweist darauf, dass all das einem dummen Mann geschieht, der nicht erkennen kann, wer er ist und wohin er soll. Es wird einem Mann selten gut ergehen, der sich in einem solchen Maße übernimmt, indem er etwas verschmäht, das ihm Segen und Ehre zeigt, obwohl es ihm genügen sollte. Wer stattdessen einen dummen Segen sucht, welchen er sich aus mangelnder Selbstkenntnis nicht zumuten sollte, der überschätzt sich und dem wird es so ergehen wie dem Kater, der sich sich eine zu hohe Würde anmaßte. Da der Kater sich so verhielt, wurde er belehrt und musste erkennen, dass er genau so war wie die Katze. Der Sprecher mahnt, dass sich ein Mann, der seinen Stand und seinen Namen mit Schande führt, schämen muss, weil er zu hoch begehrt hat. Solange der Kater sich gegen diese Einsicht wehrt, wird ihm keine Katze beschert und es wird ihm viel Übles widerfahren. Abschließend mahnt der Sprecher, dass jeder seinem Stand bleiben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Bispel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Fabel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Kater_als_Freier_(Der_Stricker)&amp;diff=8036</id>
		<title>Der Kater als Freier (Der Stricker)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Kater_als_Freier_(Der_Stricker)&amp;diff=8036"/>
		<updated>2019-06-23T16:29:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Kater als Freier; Kater Freier&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Ca. 1220-1250 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Österreich? ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien, ÖNB: Cod. 2705 (online: [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2242777.xml&amp;amp;dvs=1542210433041~572&amp;amp;locale=de&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=])&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341 (online: [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341])&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72 (online: [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072])&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 2, S. 249-257&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schwab, Ute (Hg.): Der Stricker. Tierbispel]], S. 41-47&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Behrouzi-Rühl, Jasmin: Zur Interpretation der Strickerschen Tierbîspel]], S. 57-61 &amp;lt;br /&amp;gt; [[Holznagel, Franz-Joseph: Gezähmte Fiktionalität]], S. 63 &amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; [[Ragotzki,Hedda: Gattungserneuerung und Laienunterweisung in Texten des Strickers]], S. 186-192 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Überlieferung wurde nach [[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]] übernommen; Seitenangaben und ggf. Neufunde fehlen noch. Dieser Beitrag wird von Philipp Gerstenberger im Sommersemester 2019 bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
=== Promythion ===&lt;br /&gt;
Das Promythion enthält eine Gegenüberstellung, in welcher das mit gewaltigem Hochmut erfüllte Herz einer fiktiven Person nichts im Vergleich zu einem Kater ist. Dieser Sohn einer Katze übertraf alle Hochmütigen, die seit Adams Sündenfall bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Narration===&lt;br /&gt;
In der Einleitung der Narration berichtet der Sprecher, dass der Kater zu einer Füchsin ging, um ihr eine Frage zu stellen. Diese Füchsin soll ihm sagen, was er tun solle, da sie weise und erfahren sei. Bevor der Kater die Frage stellt, schildert er der Füchsin seine Lage. Der Kater sei der Einzige, der mehr Tugenden besitzt, als alle von denen sie je gehört hat und wenn er ihr alle seine Tugenden aufzählen würde, könnte er nie mehr schweigen. Außerdem kann niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen. Er würde sich gern eine Frau nehmen, jedoch erlingt es niemanden ihm eine zu finden, die ihm gefällt und dennoch will er nicht aufgeben. Weil die Füchsin so klug sei, soll sie ihm sagen, was das Edelste ist, das sie wahrnehmen kann, denn lieber will er dessen Tochter nehmen, als ohne Frau zu bleiben. &lt;br /&gt;
Darauf antwortet ihm die Füchsin, dass allem Edlen, was sie jemals gesehen hat, die Sonne vorzuziehen sei. Das belegt die Füchsin damit, dass die Sonne schön und heiß ist und sich so wundervoll empor schwebt, dass sie nichts Edleres kenne. Der Kater entgegnet ihr, dass er die Tochter der Sonne haben muss, da sie so schön ist und einen wundervollen Schein besitzt. Falls der Füchsin jedoch etwas bekannt ist, das der Sonne widerstehen kann, so soll sie es ihm sagen.&lt;br /&gt;
Die Füchsin erwidert, dass es tatsächlich etwas gibt, das der Sonne widerstehen kann. Der Nebel sei so stark, dass die Sonne nicht scheinen kann, wenn er es ihr nicht erlaubt. Daraufhin will der Kater, wenn die Aussage der Füchsin wahr ist, die Tochter des Nebels heiraten, denn wegen dessen Kraft gefällt ihm diese besser. Allerdings soll ihm die Füchsin sagen, ob etwas dem Nebel am Sieg hindern kann. Auch hierauf findet die Füchsin eine Antwort. Sie verweist dabei auf den Wind, dem es gelingt, ein Land voller Nebel zu befreien und den Nebel innerhalb kürzester Zeit zu verjagen, sodass keiner weiß, wohin er verschunden ist.Der Kater will daraufhin seinen Mut an die Tochter des Windes wenden, denn er will jemanden, in dessen Macht eine solche Ehre liegt, ehe er sich etwas Niederem hingibt. Dennoch will der Kater von der Füchsin wissen, ob es etwas gibt, das der meisterlichen Kraft des Windes widerstehen kann und die Füchsin soll es aus Freundschaft zu ihm sagen.&lt;br /&gt;
Diese antwortet ihm, dass in der Nähe ein großes, altes und verlassenes Steinhaus ist, dem der Wind schon mehrfach zugesetzt hat und das trotz alledem immer noch steht. Der Kater will bei seinem Leben keine andere Frau haben als das Kind des Steinhauses, gegen das der Wind mit all seiner Kraft nicht gewinnen kann. Der Kater will dennoch wissen, was dazu fähig wäre, das Haus zu zerstören. Die Füchsin weiß, dass es etwas gibt, dass das Steinhaus zum Einsturz bringen kann. Sie merkt an, dass auf und unter der Erde viele Mäuse leben, die die Mauern so durchlöchern, dass niemand die Mauern vor dem Einfallen bewahren kann. Der Kater ist erfreut, als er davon hört. Er will allen Frauen entsagen und die Tochter der Maus nehmen, falls es niemanden gibt, der ihr überlegen ist.&lt;br /&gt;
Die Füchsin verweist den Kater auf die ihm bereits bekannte Katze, denn sobald die Mäuse sie bemerken, fliehen sie vor Angst und die, die von der Katze gefangen werden, müssen sterben. Außerdem sagt die Füchsin dem Kater, dass die Katze ihm ebenbürtig sei, da sie genauso edel ist wie er. Zudem habe sie im Vergleich zu ihm genau so viele Tugenden und alles, was an ihm lobenswert ist, trifft auch auf sie zu. Die Füchsin fährt fort, indem sie den Kater auf seine anfängliche Äußerung, dass niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen könne, hinweist. Er soll seine wahre Kraft erkennen und die Katze ist so tugendhaft an Mut und Liebe, dass sie die passende Frau für ihn sei. Außerdem sagt sie dem Kater, dass sie wisse, dass er nicht höher aufsteigen kann. Er habe sich durch sein Geschwätz selbst zum Narren gemacht. Des Weiteren habe er so unsinnig gesprochen, da er sich höher gelobt hatten als alles andere auf der Welt. Die Füchsin selbst sei dreimal wertvoller als der Kater und dennoch kennt sie viele Tiere mit denen sie sich nicht vergleichen möchte, da diese wertvoller sind als sie. Der Kater soll einsehen, dass er nicht anders kann als die Katze, denn so wie sie ist, ist auch er, weshalb er den Mund halten soll. Wenn er einen Narren sucht, so soll er sich selbst bei den Ohren fassen, denn dann habe er einen gefunden.&lt;br /&gt;
Daraufhin ging der Kater weg und ließ von seinem Hochmut ab, denn er erkannte, wer er war und war froh, dass er unbeschadet davon kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Der Sprecher verweist darauf, dass all das einem dummen Mann geschieht, der nicht erkennen kann, wer er ist und wohin er soll. Es wird einem Mann selten gut ergehen, der sich in einem solchen Maße übernimmt, indem er etwas verschmäht, das ihm Segen und Ehre zeigt, obwohl es ihm genügen sollte. Wer stattdessen einen dummen Segen sucht, welchen er sich aus mangelnder Selbstkenntnis nicht zumuten sollte, der überschätzt sich und dem wird es so ergehen wie dem Kater, der sich sich eine zu hohe Würde anmaßte. Da der Kater sich so verhielt, wurde er belehrt und musste erkennen, dass er genau so war wie die Katze. Der Sprecher mahnt, dass sich ein Mann, der seinen Stand und seinen Namen mit Schande führt, schämen muss, weil er zu hoch begehrt hat. Solange der Kater sich gegen diese Einsicht wehrt, wird ihm keine Katze beschert und es wird ihm viel Übles widerfahren. Abschließend mahnt der Sprecher, dass jeder seinem Stand bleiben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Bispel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Fabel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Kater_als_Freier_(Der_Stricker)&amp;diff=8035</id>
		<title>Der Kater als Freier (Der Stricker)</title>
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		<updated>2019-06-23T16:29:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Kater als Freier; Kater Freier&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Ca. 1220-1250 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Österreich? ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien, ÖNB: Cod. 2705 (online: [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2242777.xml&amp;amp;dvs=1542210433041~572&amp;amp;locale=de&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=])&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341 (online: [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341])&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72 (online: [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072])&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 2, S. 249-257&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schwab, Ute (Hg.): Der Stricker. Tierbispel]], S. 41-47&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Behrouzi-Rühl, Jasmin: Zur Interpretation der Strickerschen Tierbîspel]], S. 57-61 &amp;lt;br /&amp;gt; [[Holznagel, Franz-Joseph: Gezähmte Fiktionalität]], S. 63 &amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; [[Ragotzki,Hedda: Gattungserneuerung und Laienunterweisung in den Texten des Strickers]], S. 186-192 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Überlieferung wurde nach [[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]] übernommen; Seitenangaben und ggf. Neufunde fehlen noch. Dieser Beitrag wird von Philipp Gerstenberger im Sommersemester 2019 bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
=== Promythion ===&lt;br /&gt;
Das Promythion enthält eine Gegenüberstellung, in welcher das mit gewaltigem Hochmut erfüllte Herz einer fiktiven Person nichts im Vergleich zu einem Kater ist. Dieser Sohn einer Katze übertraf alle Hochmütigen, die seit Adams Sündenfall bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Narration===&lt;br /&gt;
In der Einleitung der Narration berichtet der Sprecher, dass der Kater zu einer Füchsin ging, um ihr eine Frage zu stellen. Diese Füchsin soll ihm sagen, was er tun solle, da sie weise und erfahren sei. Bevor der Kater die Frage stellt, schildert er der Füchsin seine Lage. Der Kater sei der Einzige, der mehr Tugenden besitzt, als alle von denen sie je gehört hat und wenn er ihr alle seine Tugenden aufzählen würde, könnte er nie mehr schweigen. Außerdem kann niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen. Er würde sich gern eine Frau nehmen, jedoch erlingt es niemanden ihm eine zu finden, die ihm gefällt und dennoch will er nicht aufgeben. Weil die Füchsin so klug sei, soll sie ihm sagen, was das Edelste ist, das sie wahrnehmen kann, denn lieber will er dessen Tochter nehmen, als ohne Frau zu bleiben. &lt;br /&gt;
Darauf antwortet ihm die Füchsin, dass allem Edlen, was sie jemals gesehen hat, die Sonne vorzuziehen sei. Das belegt die Füchsin damit, dass die Sonne schön und heiß ist und sich so wundervoll empor schwebt, dass sie nichts Edleres kenne. Der Kater entgegnet ihr, dass er die Tochter der Sonne haben muss, da sie so schön ist und einen wundervollen Schein besitzt. Falls der Füchsin jedoch etwas bekannt ist, das der Sonne widerstehen kann, so soll sie es ihm sagen.&lt;br /&gt;
Die Füchsin erwidert, dass es tatsächlich etwas gibt, das der Sonne widerstehen kann. Der Nebel sei so stark, dass die Sonne nicht scheinen kann, wenn er es ihr nicht erlaubt. Daraufhin will der Kater, wenn die Aussage der Füchsin wahr ist, die Tochter des Nebels heiraten, denn wegen dessen Kraft gefällt ihm diese besser. Allerdings soll ihm die Füchsin sagen, ob etwas dem Nebel am Sieg hindern kann. Auch hierauf findet die Füchsin eine Antwort. Sie verweist dabei auf den Wind, dem es gelingt, ein Land voller Nebel zu befreien und den Nebel innerhalb kürzester Zeit zu verjagen, sodass keiner weiß, wohin er verschunden ist.Der Kater will daraufhin seinen Mut an die Tochter des Windes wenden, denn er will jemanden, in dessen Macht eine solche Ehre liegt, ehe er sich etwas Niederem hingibt. Dennoch will der Kater von der Füchsin wissen, ob es etwas gibt, das der meisterlichen Kraft des Windes widerstehen kann und die Füchsin soll es aus Freundschaft zu ihm sagen.&lt;br /&gt;
Diese antwortet ihm, dass in der Nähe ein großes, altes und verlassenes Steinhaus ist, dem der Wind schon mehrfach zugesetzt hat und das trotz alledem immer noch steht. Der Kater will bei seinem Leben keine andere Frau haben als das Kind des Steinhauses, gegen das der Wind mit all seiner Kraft nicht gewinnen kann. Der Kater will dennoch wissen, was dazu fähig wäre, das Haus zu zerstören. Die Füchsin weiß, dass es etwas gibt, dass das Steinhaus zum Einsturz bringen kann. Sie merkt an, dass auf und unter der Erde viele Mäuse leben, die die Mauern so durchlöchern, dass niemand die Mauern vor dem Einfallen bewahren kann. Der Kater ist erfreut, als er davon hört. Er will allen Frauen entsagen und die Tochter der Maus nehmen, falls es niemanden gibt, der ihr überlegen ist.&lt;br /&gt;
Die Füchsin verweist den Kater auf die ihm bereits bekannte Katze, denn sobald die Mäuse sie bemerken, fliehen sie vor Angst und die, die von der Katze gefangen werden, müssen sterben. Außerdem sagt die Füchsin dem Kater, dass die Katze ihm ebenbürtig sei, da sie genauso edel ist wie er. Zudem habe sie im Vergleich zu ihm genau so viele Tugenden und alles, was an ihm lobenswert ist, trifft auch auf sie zu. Die Füchsin fährt fort, indem sie den Kater auf seine anfängliche Äußerung, dass niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen könne, hinweist. Er soll seine wahre Kraft erkennen und die Katze ist so tugendhaft an Mut und Liebe, dass sie die passende Frau für ihn sei. Außerdem sagt sie dem Kater, dass sie wisse, dass er nicht höher aufsteigen kann. Er habe sich durch sein Geschwätz selbst zum Narren gemacht. Des Weiteren habe er so unsinnig gesprochen, da er sich höher gelobt hatten als alles andere auf der Welt. Die Füchsin selbst sei dreimal wertvoller als der Kater und dennoch kennt sie viele Tiere mit denen sie sich nicht vergleichen möchte, da diese wertvoller sind als sie. Der Kater soll einsehen, dass er nicht anders kann als die Katze, denn so wie sie ist, ist auch er, weshalb er den Mund halten soll. Wenn er einen Narren sucht, so soll er sich selbst bei den Ohren fassen, denn dann habe er einen gefunden.&lt;br /&gt;
Daraufhin ging der Kater weg und ließ von seinem Hochmut ab, denn er erkannte, wer er war und war froh, dass er unbeschadet davon kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Der Sprecher verweist darauf, dass all das einem dummen Mann geschieht, der nicht erkennen kann, wer er ist und wohin er soll. Es wird einem Mann selten gut ergehen, der sich in einem solchen Maße übernimmt, indem er etwas verschmäht, das ihm Segen und Ehre zeigt, obwohl es ihm genügen sollte. Wer stattdessen einen dummen Segen sucht, welchen er sich aus mangelnder Selbstkenntnis nicht zumuten sollte, der überschätzt sich und dem wird es so ergehen wie dem Kater, der sich sich eine zu hohe Würde anmaßte. Da der Kater sich so verhielt, wurde er belehrt und musste erkennen, dass er genau so war wie die Katze. Der Sprecher mahnt, dass sich ein Mann, der seinen Stand und seinen Namen mit Schande führt, schämen muss, weil er zu hoch begehrt hat. Solange der Kater sich gegen diese Einsicht wehrt, wird ihm keine Katze beschert und es wird ihm viel Übles widerfahren. Abschließend mahnt der Sprecher, dass jeder seinem Stand bleiben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Bispel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Fabel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
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		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Kater_als_Freier_(Der_Stricker)&amp;diff=8034</id>
		<title>Der Kater als Freier (Der Stricker)</title>
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		<updated>2019-06-23T16:28:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Kater als Freier; Kater Freier&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Ca. 1220-1250 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Österreich? ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien, ÖNB: Cod. 2705 (online: [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2242777.xml&amp;amp;dvs=1542210433041~572&amp;amp;locale=de&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=])&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341 (online: [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341])&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72 (online: [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072])&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 2, S. 249-257&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schwab, Ute (Hg.): Der Stricker. Tierbispel]], S. 41-47&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 38-49&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Behrouzi-Rühl, Jasmin: Zur Interpretation der Strickerschen Tierbîspel]], S. 57-61 &amp;lt;br /&amp;gt; [[Holznagel, Franz-Joseph: Gezähmte Fiktionalität]], S. 63 &amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; [[Ragotzki,Hedda: Gattungserneuerung]], S. 186-192 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Überlieferung wurde nach [[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]] übernommen; Seitenangaben und ggf. Neufunde fehlen noch. Dieser Beitrag wird von Philipp Gerstenberger im Sommersemester 2019 bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
=== Promythion ===&lt;br /&gt;
Das Promythion enthält eine Gegenüberstellung, in welcher das mit gewaltigem Hochmut erfüllte Herz einer fiktiven Person nichts im Vergleich zu einem Kater ist. Dieser Sohn einer Katze übertraf alle Hochmütigen, die seit Adams Sündenfall bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Narration===&lt;br /&gt;
In der Einleitung der Narration berichtet der Sprecher, dass der Kater zu einer Füchsin ging, um ihr eine Frage zu stellen. Diese Füchsin soll ihm sagen, was er tun solle, da sie weise und erfahren sei. Bevor der Kater die Frage stellt, schildert er der Füchsin seine Lage. Der Kater sei der Einzige, der mehr Tugenden besitzt, als alle von denen sie je gehört hat und wenn er ihr alle seine Tugenden aufzählen würde, könnte er nie mehr schweigen. Außerdem kann niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen. Er würde sich gern eine Frau nehmen, jedoch erlingt es niemanden ihm eine zu finden, die ihm gefällt und dennoch will er nicht aufgeben. Weil die Füchsin so klug sei, soll sie ihm sagen, was das Edelste ist, das sie wahrnehmen kann, denn lieber will er dessen Tochter nehmen, als ohne Frau zu bleiben. &lt;br /&gt;
Darauf antwortet ihm die Füchsin, dass allem Edlen, was sie jemals gesehen hat, die Sonne vorzuziehen sei. Das belegt die Füchsin damit, dass die Sonne schön und heiß ist und sich so wundervoll empor schwebt, dass sie nichts Edleres kenne. Der Kater entgegnet ihr, dass er die Tochter der Sonne haben muss, da sie so schön ist und einen wundervollen Schein besitzt. Falls der Füchsin jedoch etwas bekannt ist, das der Sonne widerstehen kann, so soll sie es ihm sagen.&lt;br /&gt;
Die Füchsin erwidert, dass es tatsächlich etwas gibt, das der Sonne widerstehen kann. Der Nebel sei so stark, dass die Sonne nicht scheinen kann, wenn er es ihr nicht erlaubt. Daraufhin will der Kater, wenn die Aussage der Füchsin wahr ist, die Tochter des Nebels heiraten, denn wegen dessen Kraft gefällt ihm diese besser. Allerdings soll ihm die Füchsin sagen, ob etwas dem Nebel am Sieg hindern kann. Auch hierauf findet die Füchsin eine Antwort. Sie verweist dabei auf den Wind, dem es gelingt, ein Land voller Nebel zu befreien und den Nebel innerhalb kürzester Zeit zu verjagen, sodass keiner weiß, wohin er verschunden ist.Der Kater will daraufhin seinen Mut an die Tochter des Windes wenden, denn er will jemanden, in dessen Macht eine solche Ehre liegt, ehe er sich etwas Niederem hingibt. Dennoch will der Kater von der Füchsin wissen, ob es etwas gibt, das der meisterlichen Kraft des Windes widerstehen kann und die Füchsin soll es aus Freundschaft zu ihm sagen.&lt;br /&gt;
Diese antwortet ihm, dass in der Nähe ein großes, altes und verlassenes Steinhaus ist, dem der Wind schon mehrfach zugesetzt hat und das trotz alledem immer noch steht. Der Kater will bei seinem Leben keine andere Frau haben als das Kind des Steinhauses, gegen das der Wind mit all seiner Kraft nicht gewinnen kann. Der Kater will dennoch wissen, was dazu fähig wäre, das Haus zu zerstören. Die Füchsin weiß, dass es etwas gibt, dass das Steinhaus zum Einsturz bringen kann. Sie merkt an, dass auf und unter der Erde viele Mäuse leben, die die Mauern so durchlöchern, dass niemand die Mauern vor dem Einfallen bewahren kann. Der Kater ist erfreut, als er davon hört. Er will allen Frauen entsagen und die Tochter der Maus nehmen, falls es niemanden gibt, der ihr überlegen ist.&lt;br /&gt;
Die Füchsin verweist den Kater auf die ihm bereits bekannte Katze, denn sobald die Mäuse sie bemerken, fliehen sie vor Angst und die, die von der Katze gefangen werden, müssen sterben. Außerdem sagt die Füchsin dem Kater, dass die Katze ihm ebenbürtig sei, da sie genauso edel ist wie er. Zudem habe sie im Vergleich zu ihm genau so viele Tugenden und alles, was an ihm lobenswert ist, trifft auch auf sie zu. Die Füchsin fährt fort, indem sie den Kater auf seine anfängliche Äußerung, dass niemand etwas so Edles wie ihn ersinnen könne, hinweist. Er soll seine wahre Kraft erkennen und die Katze ist so tugendhaft an Mut und Liebe, dass sie die passende Frau für ihn sei. Außerdem sagt sie dem Kater, dass sie wisse, dass er nicht höher aufsteigen kann. Er habe sich durch sein Geschwätz selbst zum Narren gemacht. Des Weiteren habe er so unsinnig gesprochen, da er sich höher gelobt hatten als alles andere auf der Welt. Die Füchsin selbst sei dreimal wertvoller als der Kater und dennoch kennt sie viele Tiere mit denen sie sich nicht vergleichen möchte, da diese wertvoller sind als sie. Der Kater soll einsehen, dass er nicht anders kann als die Katze, denn so wie sie ist, ist auch er, weshalb er den Mund halten soll. Wenn er einen Narren sucht, so soll er sich selbst bei den Ohren fassen, denn dann habe er einen gefunden.&lt;br /&gt;
Daraufhin ging der Kater weg und ließ von seinem Hochmut ab, denn er erkannte, wer er war und war froh, dass er unbeschadet davon kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Der Sprecher verweist darauf, dass all das einem dummen Mann geschieht, der nicht erkennen kann, wer er ist und wohin er soll. Es wird einem Mann selten gut ergehen, der sich in einem solchen Maße übernimmt, indem er etwas verschmäht, das ihm Segen und Ehre zeigt, obwohl es ihm genügen sollte. Wer stattdessen einen dummen Segen sucht, welchen er sich aus mangelnder Selbstkenntnis nicht zumuten sollte, der überschätzt sich und dem wird es so ergehen wie dem Kater, der sich sich eine zu hohe Würde anmaßte. Da der Kater sich so verhielt, wurde er belehrt und musste erkennen, dass er genau so war wie die Katze. Der Sprecher mahnt, dass sich ein Mann, der seinen Stand und seinen Namen mit Schande führt, schämen muss, weil er zu hoch begehrt hat. Solange der Kater sich gegen diese Einsicht wehrt, wird ihm keine Katze beschert und es wird ihm viel Übles widerfahren. Abschließend mahnt der Sprecher, dass jeder seinem Stand bleiben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Bispel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Fabel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Rabe_mit_den_Pfauenfedern_(Der_Stricker)&amp;diff=8033</id>
		<title>Der Rabe mit den Pfauenfedern (Der Stricker)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_Rabe_mit_den_Pfauenfedern_(Der_Stricker)&amp;diff=8033"/>
		<updated>2019-06-23T16:22:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Philipp Gerstenberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der Rabe mit den Pfauenfedern&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Ca. 1220-1250 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Österreich? ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien, ÖNB: Cod. 2705, 70d-71a (online: [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2242777.xml&amp;amp;dvs=1542210433041~572&amp;amp;locale=de&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=])&amp;lt;br /&amp;gt;Wien, ÖNB: Cod. 2885 (online: [http://archiv.onb.ac.at:1801/view/action/nmets.do?DOCCHOICE=2759142.xml&amp;amp;dvs=1541659152778~357&amp;amp;locale=de_DE&amp;amp;search_terms=&amp;amp;adjacency=&amp;amp;VIEWER_URL=/view/action/nmets.do?&amp;amp;DELIVERY_RULE_ID=1&amp;amp;divType=])&amp;lt;br /&amp;gt;München, UB: 2° Cod. ms. 731, 72b (online: [https://epub.ub.uni-muenchen.de/10638/])&amp;lt;br /&amp;gt;London, British Library: Add MS 24946&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341, 302a (online: [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341])&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72 (online: [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072])&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 34-37&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 3,2, S. 333-337&amp;lt;br /&amp;gt;[[Pfeiffer, Franz (Hg.): Mittelhochdeutsche Bispel herausgegeben von Franz Pfeiffer]], S. 49-51&amp;lt;br /&amp;gt;[[Pfeiffer, Franz: Altdeutsche Beispiele]], S. 365-367&amp;lt;br /&amp;gt;[[Schwab, Ute (Hg.): Der Stricker. Tierbispel]], S. 4-7&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Ehrismann, Otfrid (Hg.): Der Stricker. Erzählungen, Fabeln, Reden]], S. 34-37&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          =  [[Behrouzi-Rühl, Jasmin: Zur Interpretation der Strickerschen Tierbîspel]], S. 57-61&amp;lt;br /&amp;gt; [[Holznagel, Franz-Joseph: Gezähmte Fiktionalität]], S. 51 &amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erzählung ===&lt;br /&gt;
Ein Rabe findet auf einer Wiese einige Pfauenfedern, mit denen er sich schmückt und sich daraufhin den anderen Raben überlegen fühlt. &lt;br /&gt;
Er verlässt sie und geht zu den Pfauen, die ihm jedoch die Federn wieder ausreißen, weil sie in Wahrheit ihnen gehören und er sie nicht tragen darf.  &lt;br /&gt;
Da er nun wieder so schwarz ist wie zuvor, ärgert er sich über zwei Dinge: Dass man ihm die Federn wieder abgenommen hat und dass er nicht zu seinen einstigen Gefährten zurückkehren kann, da diese ihn verspotten würden.&lt;br /&gt;
Also vermeidet er es lange Zeit, zu ihnen zurück zu kehren. &lt;br /&gt;
Als er es schließlich doch tut, bringen sie ihn ins Gerede, sodass er wünscht, er hätte die Federn nie gefunden. &lt;br /&gt;
=== Epimythion ===&lt;br /&gt;
Der Rabe wird mit einem eingebildeten Menschen verglichen, da sich dieser ebenfalls, sobald er etwas Macht erhält, über seine einstige Standesgenossen erhebt.  &lt;br /&gt;
Auch plustert er sich dermaßen auf, dass er schließlich selbst für tugendhafter als alle anderen hält.&lt;br /&gt;
Sobald man ihm die Macht jedoch wieder nimmt, verachten ihn selbst diejenigen, die sich früher gefreut haben ihn zu sehen und wünschen ihn an den Galgen. &lt;br /&gt;
Bis an sein Lebensende muss er nun ihren Spott ertragen, dabei ist es nur seine eigene Schuld, weil er das alles ohne Not getan hat. &lt;br /&gt;
Deshalb wird auch niemand Mitleid mit einem so dummen Menschen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bearbeitung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; von Alexander Wendt, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Universität Bayreuth im Sommersemester 2019&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Bispel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Fabel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Philipp Gerstenberger</name></author>
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