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	<title>Brevitas Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_begrabene_Ehemann_(Der_Stricker)&amp;diff=27423</id>
		<title>Der begrabene Ehemann (Der Stricker)</title>
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		<updated>2025-11-23T15:50:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Veronika Hassel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der begrabene Ehemann&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Ca. 1220-1250 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Österreich? ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien ÖNB: Cod. 2705, 25ra-26va [https://manuscripta.at/hs_detail.php?ID=11811]&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341, 266va-268ra [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341]&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72, 273va-275ra [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Fischer, Hanns (Hg.): Der Stricker. Verserzählungen I]], S. 28-36&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 30-43&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 2, S. 207-217&amp;lt;br /&amp;gt;[[Rosenhagen, Gustav (Hg.): Mären von dem Stricker]], S. 8-16&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 2, S. 361-368&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Buschinger, Danielle/Pastré, Jean-Marc/Spiewok, Wolfgang: Le Chevalier nu]], S. 177-181&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ernst, Paul (Hg.): Altdeutsche Mären und Schwänke]], S. 151-158&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 30-43&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 608-613&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Das Liebespaar auf der Linde]], S. 212-217&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Deutsche Novellen des Mittelalters]], Band 1, S. 101-104&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Ackermann, Dorothea: Gewaltakte - Disziplinierungsapparate]], S. 58-69; [[Agricola, Erhard: Die Prudentia als Anliegen der Strickerschen Schwänke]]; [[Bachorski, Hans-Jürgen: Ehe und Trieb, Gewalt und Besitz]], S. 9; [[Beine, Birgit: Der Wolf in der Kutte]], S. 91, 94, 103, 123, 133, 135, 178, 180, 201, 283, 294f.; [[Böhm, Sabine: Der Stricker]], S. 50, 61, 75, 79, 125, 128, 138f.; [[Däumer, Matthias: Was man neu erfinden kann, darüber muss man schweigen]]; [[Del Duca, Patrick: Der Stricker]]; [[Dimpel, Friedrich Michael: Keine Kausalität]]; [[Ehrismann, Otfrid: der tîvel brâhte mich ze dir – Vom Eheleben in Erzählungen des Strickers]]; [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 66, 117, 143; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 19, 34, 81, 83, 85f., 88f., 91, 95-97, 109, 117, 154, 215, 257; [[Grubmüller, Klaus: Zum Verhältnis von &#039;Stricker-Märe&#039; und Fabliau]]; [[Haug, Walter: Schlechte Geschichten - böse Geschichten - gute Geschichten]]; [[Hoven, Heribert: Studien zur Erotik in der deutschen Märendichtung]], S. 35, 46f., 330, 388; [[Laude, Corinna: Manipulierte Öffentlichkeit in spätmittelalterlichen Kurzerzählungen]], S. 116f., 119; [[Londner, Monika: Eheauffassung und Darstellung der Frau in der spätmittelalterlichen Märendichtung]], S. 293, 333-335, 341; [[Margetts, John: ich han den mut und den sit/ den mich min herze leret]]; [[Müller, Maria: Böses Blut]]; [[Nowakowski, Nina: Sprechen und Erzählen beim Stricker]], S. 160, 206, 244-255, 264, 268; [[Ragotzky, Hedda: Die &#039;Klugheit der Praxis&#039; und ihr Nutzen]]; [[Reichlin, Susanne: Ökonomien des Begehrens, Ökonomien des Erzählens]], S. 18, 161; [[Rupp, Heinz: Schwank und Schwankdichtung in der deutschen Literatur des Mittelalters]]; [[Schallenberg, Andrea: Spiel mit Grenzen]], S. 30, 42, 133, 173; [[Schirmer, Karl-Heinz: Stil- und Motivuntersuchungen zur mittelhochdeutschen Versnovelle]], S. 71, 232, 235; [[Steinmetz, Ralf-Henning: Fiktionalitätstypen in der mittelalterlichen Epik]]; [[Strasser, Ingrid: Und sungen ein liet ze prîse in einer hôhen wîse]]; [[Strasser, Ingrid: Vornovellistisches Erzählen]], S. 39, 46f., 55f., 61, 65, 67, 71, 73, 82, 88, 175, 215f, 219, 320; [[Wagner, Silvan: Grenzbetrachtungen]]; [[Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter]], S. 182 A. 160, 236&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Zwei Eheleute überbieten sich im Gespräch in Liebesbeteuerungen, bis die Frau&lt;br /&gt;
ihren Mann beim Wort nimmt und als höchsten Beweis seiner Liebe verlangt,&lt;br /&gt;
dass er ihr in allem Glauben schenke. Der Gatte schwört, ihrer Rede stets zu&lt;br /&gt;
glauben, aber als sie ihn einmal um die Mittagszeit zum Abendbrot ruft und&lt;br /&gt;
zum Schlafengehen mahnt, widerspricht er und erntet dafür den Vorwurf des&lt;br /&gt;
Eidbruches. Er bittet um Verzeihung, gelobt Besserung und nimmt wirklich&lt;br /&gt;
zwölf Tage später ein kaltes Bad, von dem ihm seine Frau versichert, es sei&lt;br /&gt;
heiß. Als er etwas später den Pfarrer aus der Scheune schleichen sieht, äußert&lt;br /&gt;
er abermals Unglauben. Doch die Frau droht, sie werde ihm zürnen und&lt;br /&gt;
sich von ihm trennen; da zieht er seine Vorwürfe wieder zurück. Schließlich&lt;br /&gt;
kann sie ihm, der ihr wegen ihres Verhältnisses mit dem Pfarrer im&lt;br /&gt;
Wege zu stehen beginnt, sogar einreden, er liege im Sterben. Er lässt alle&lt;br /&gt;
Zeremonien widerspruchslos über sich ergehen und protestiert erst, als das Grab,&lt;br /&gt;
in dem er liegt, zugeschaufelt wird. Der buhlerische Pfaffe gibt jedoch die Hilfeschreie für die Stimme des Teufels aus, und so muss der Ärmste zugrunde gehen, weil er sich seiner Frau blindlings unterordnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 522-523)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezeption==&lt;br /&gt;
Die Geschichte wird wiedererzählt in [[Jurchen, Sylvia/Wagner, Silvan (Hg.): Man sol mich hubschen luten lesen]], S. 49-54.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Veronika Hassel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Der_begrabene_Ehemann_(Der_Stricker)&amp;diff=27422</id>
		<title>Der begrabene Ehemann (Der Stricker)</title>
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		<updated>2025-11-23T15:48:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Veronika Hassel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Der begrabene Ehemann&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Der Stricker&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Ca. 1220-1250 ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Österreich? ([[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 1020) &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Wien ÖNB: Cod. 2705, 25ra-26va [https://manuscripta.at/hs_detail.php?ID=11811]&amp;lt;br /&amp;gt;Heidelberg, UB: Cpg 341, 266va-268ra [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg341]&amp;lt;br /&amp;gt;Genève-Cologny, Bibliotheca Bodmeriana: Cod. Bodmer 72, 273va-275ra [https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/fmb/cb-0072]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Fischer, Hanns (Hg.): Der Stricker. Verserzählungen I]], S. 28-36&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 30-43&amp;lt;br /&amp;gt;[[Moelleken, Wolfgang Wilfried (Hg.): Die Kleindichtung des Strickers]], Band 2, S. 207-217&amp;lt;br /&amp;gt;[[Rosenhagen, Gustav (Hg.): Mären von dem Stricker]], S. 8-16&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 2, S. 361-368&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Buschinger, Danielle/Pastré, Jean-Marc/Spiewok, Wolfgang: Le Chevalier nu]], S. 177-181&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ernst, Paul (Hg.): Altdeutsche Mären und Schwänke]], S. 151-158&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 30-43&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Altdeutsches Decamerone]], S. 608-613&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Das Liebespaar auf der Linde]], S. 212-217&amp;lt;br /&amp;gt;[[Spiewok, Wolfgang (Hg.): Deutsche Novellen des Mittelalters]], Band 1, S. 101-104&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Ackermann, Dorothea: Gewaltakte - Disziplinierungsapparate]], S. 58-69; [[Agricola, Erhard: Die Prudentia als Anliegen der Strickerschen Schwänke]]; [[Bachorski, Hans-Jürgen: Ehe und Trieb, Gewalt und Besitz]], S. 9; [[Beine, Birgit: Der Wolf in der Kutte]], S. 91, 94, 103, 123, 133, 135, 178, 180, 201, 283, 294f.; [[Böhm, Sabine: Der Stricker]], S. 50, 61, 75, 79, 125, 128, 138f.; [[Däumer, Matthias: Was man neu erfinden kann, darüber muss man schweigen]]; [[Del Duca, Patrick: Der Stricker]]; [[Dimpel, Friedrich Michael: Keine Kausalität]]; [[Ehrismann, Otfrid: der tîvel brâhte mich ze dir – Vom Eheleben in Erzählungen des Strickers]]; [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 66, 117, 143; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 19, 34, 81, 83, 85f., 88f., 91, 95-97, 109, 117, 154, 215, 257; [[Grubmüller, Klaus: Zum Verhältnis von &#039;Stricker-Märe&#039; und Fabliau]]; [[Haug, Walter: Schlechte Geschichten - böse Geschichten - gute Geschichten]]; [[Hoven, Heribert: Studien zur Erotik in der deutschen Märendichtung]], S. 35, 46f., 330, 388; [[Laude, Corinna: Manipulierte Öffentlichkeit in spätmittelalterlichen Kurzerzählungen]], S. 116f., 119; [[Londner, Monika: Eheauffassung und Darstellung der Frau in der spätmittelalterlichen Märendichtung]], S. 293, 333-335, 341; [[Margetts, John: ich han den mut und den sit/ den mich min herze leret]]; [[Müller, Maria: Böses Blut]]; [[Nowakowski, Nina: Sprechen und Erzählen beim Stricker]], S. 160, 206, 244-255, 264, 268; [[Ragotzky, Hedda: Die &#039;Klugheit der Praxis&#039; und ihr Nutzen]]; [[Reichlin, Susanne: Ökonomien des Begehrens, Ökonomien des Erzählens]], S. 18, 161; [[Rupp, Heinz: Schwank und Schwankdichtung in der deutschen Literatur des Mittelalters]]; [[Schallenberg, Andrea: Spiel mit Grenzen]], S. 30, 42, 133, 173; [[Schirmer, Karl-Heinz: Stil- und Motivuntersuchungen zur mittelhochdeutschen Versnovelle]], S. 71, 232, 235; [[Steinmetz, Ralf-Henning: Fiktionalitätstypen in der mittelalterlichen Epik]]; [[Strasser, Ingrid: Und sungen ein liet ze prîse in einer hôhen wîse]]; [[Strasser, Ingrid: Vornovellistisches Erzählen]], S. 39, 46f., 55f., 61, 65, 67, 71, 73, 82, 88, 175, 215f, 219, 320; [[Wagner, Silvan: Grenzbetrachtungen]]; [[Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter]], S. 182 A. 160, 236&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Zwei Eheleute überbieten sich im Gespräch in Liebesbeteuerungen, bis die Frau&lt;br /&gt;
ihren Mann beim Wort nimmt und als höchsten Beweis seiner Liebe verlangt,&lt;br /&gt;
dass er ihr in allem Glauben schenke. Der Gatte schwört, ihrer Rede stets zu&lt;br /&gt;
glauben, aber als sie ihn einmal um die Mittagszeit zum Abendbrot ruft und&lt;br /&gt;
zum Schlafengehen mahnt, widerspricht er und erntet dafür den Vorwurf des&lt;br /&gt;
Eidbruches. Er bittet um Verzeihung, gelobt Besserung und nimmt wirklich&lt;br /&gt;
zwölf Tage später ein kaltes Bad, von dem ihm seine Frau versichert, es sei&lt;br /&gt;
heiß. Als er etwas später den Pfarrer aus der Scheune schleichen sieht, äußert&lt;br /&gt;
er abermals Unglauben. Doch die Frau droht, sie werde ihm zürnen und&lt;br /&gt;
sich von ihm trennen; da zieht er seine Vorwürfe wieder zurück. Schließlich&lt;br /&gt;
kann sie ihm, der ihr wegen ihres Verhältnisses mit dem Pfarrer im&lt;br /&gt;
Wege zu stehen beginnt, sogar einreden, er liege im Sterben. Er lässt alle&lt;br /&gt;
Zeremonien widerspruchslos über sich ergehen und protestiert erst, als das Grab,&lt;br /&gt;
in dem er liegt, zugeschaufelt wird. Der buhlerische Pfaffe gibt jedoch die Hilfeschreie für die Stimme des Teufels aus, und so muss der Ärmste zugrunde gehen, weil er sich seiner Frau blindlings unterordnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rezeption==&lt;br /&gt;
Die Geschichte wird wiedererzählt in [[Jurchen, Sylvia/Wagner, Silvan (Hg.): Man sol mich hubschen luten lesen]], S. 49-54.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 522-523)&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Veronika Hassel</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Die_halbe_Birne_A_(Konrad_von_W%C3%BCrzburg)&amp;diff=27421</id>
		<title>Die halbe Birne A (Konrad von Würzburg)</title>
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		<updated>2025-11-23T15:48:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Veronika Hassel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Die halbe Birne A; Die halbe Birn; Von dem ritter mit der halben birn; Half a pear (version A)&amp;lt;!--Möglichst alle Bezeichnungen des Textes, die in der Forschung gebräuchlich waren bzw. sind, in alphabetischer Reihenfolge, abgertrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| autorin            = Konrad von Würzburg ([[Dimpel, Friedrich Michael/Schlager, Daniel/Zeppezauer-Wachauer, Katharina: Der Streit um die Birne]])&amp;lt;!--Autor oder Autorin bzw. &amp;quot;Anon.&amp;quot;; falls in der Forschung ein/e AutorIn vermutet wird, dann nach AutorInnenname &amp;quot;?&amp;quot; und in () Verweis auf Forschungsquelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = Zweite Hälfte 13. Jhd.&amp;lt;!--Entstehungszeit oder -zeitraum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Datierung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| entstehungsort     = &amp;lt;!--Entstehungsort oder -raum des Textes, mit anschließendem Verweis auf Quelle der Verortung in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik)--&amp;gt; &lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &amp;lt;!--Auftraggeber oder Auftraggeberin, ggf. mit anschließendem Verweis auf Quelle in [[Kurzzitationen]] (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| überlieferung      = Straßburg, Ehemal. Stadtbibliothek: Cod. A 94 der Johanniterbibliothek, 49-53 [1870 verbrannt]&amp;lt;br /&amp;gt;Paris, Bibliothèque nationale de France: Ms. allemand 334, 129-133v [Fragment]&amp;lt;br /&amp;gt;Wien, ÖNB. Cod. 2885, 26rb-30va [https://manuscripta.at/?ID=6689]&amp;lt;br /&amp;gt;Innsbruck, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum: Hs. FB 32001, 18rb-20vb&amp;lt;br /&amp;gt;Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum: Hs. 42531, 1ra-1rb [Fragment] &amp;lt;br /&amp;gt;Karlsruhe, Badische Landesbibliothek: Karlsruhe 408, 19va-22vb [https://digital.blb-karlsruhe.de/urn/urn:nbn:de:bsz:31-1298]&amp;lt;br /&amp;gt;Karlsruhe, Badische Landesbibliothek: Donaueschingen 104, 198ra-201ra [https://digital.blb-karlsruhe.de/urn/urn:nbn:de:bsz:31-1289]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Möglichst gesamte Überlieferung in Handschriften und Drucken. Muster: Ort, Bibliothek: Signatur, abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ausgaben           = [[Cramer, Thomas (Hg.): Märendichtung]], Band 1, S. 126-156&amp;lt;br /&amp;gt;[[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 178-207&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 2, S. 100-142&amp;lt;br /&amp;gt;[[Kully, Rolf, Max/Rupp, Heinz: Der münch mit dem genßlein]], S. 20-35&amp;lt;br /&amp;gt;[[Von der Hagen, Friedrich Heinrich (Hg.): Gesamtabenteuer]], Band 1, S. 211-224&amp;lt;!--Möglichst alle Ausgaben des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = [[Grubmüller, Klaus (Hg.): Novellistik des Mittelalters]], S. 178-207&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ridder, Klaus/Ziegeler, Hans-Joachim (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts]], Band 5, S. 191-194&amp;lt;!--Möglichst alle Übersetzungen des Textes in [[Kurzzitationen]](s. Bibliographie Editionen Kleinepik), abgetrennt mit &amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;quot;; notfalls Doppelungen mit Ausgaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| forschung          = [[Barton, Patrizia: Stüpfa, maget Irmengart!]]; [[Bleumer, Hartmut: Die Qualität des Endes]]; [[Brandt, Rüdiger: Konrad von Würzburg]]; [[Brandt, Rüdiger: Literatur zu Konrad von Würzburg 1987 – 1996]]; [[Brandt, Rüdiger: Literatur zu Konrad von Würzburg 1997 - 2008]]; [[Coxon, Sebastian: Laughter and Narrative in the Later Middle Ages]], S. 16, 81 Anm. 42; [[Dimpel, Friedrich Michael: Die guten ins Töpfchen]]; [[Dimpel, Friedrich Michael/Schlager, Daniel/Zeppezauer-Wachauer, Katharina: Der Streit um die Birne]]; [[Ehrismann, Otfried: Fabeln, Mären, Schwänke und Legenden im Mittelalter]], S. 62; [[Feistner, Edith: Kulinarische Begegnungen]]; [[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 65, 113, 118, 127; [[Gephart, Irmgard: Halbe Birnen und sonstige Lustbarkeiten]]; [[Grubmüller, Klaus: Die Ordnung, der Witz und das Chaos]], S. 34, 113, 115, 201f.; [[Grubmüller, Klaus: Erzählen und Überliefern]], S. 477; [[Haferland, Harald: Erzählen des Unwahrscheinlichen und wahrscheinliches Erzählen im mittelhochdeutschen Märe]]; [[Hoven, Heribert: Studien zur Erotik in der deutschen Märendichtung]], S. 31, 35, 43, 87-90, 325, 334, 336, 348, 355f., 389; [[Hufeland, Klaus: Die deutsche Schwankdichtung des Spätmittelalters]], S. 5, 79-85, 89, 92, 118f., 126f., 129, 139f.; [[Jahn, Bruno: Die halbe Birne A]]; [[Londner, Monika: Eheauffassung und Darstellung der Frau in der spätmittelalterlichen Märendichtung]], S. 134, 138; [[Mihm, Arend: Überlieferung und Verbreitung der Märendichtung im Spätmittelalter]], S. 77, 84; [[Połczyńska, Edyta: Der Erzähler in der Märendichtung des Mittelalters]], S. 32, 34, 56, 63, 64, 66, 74, 75; [[Rupp, Heinz: Schwank und Schwankdichtung in der deutschen Literatur des Mittelalters]]; [[Schallenberg, Andrea: Spiel mit Grenzen]], S. 34, 39, 72f., 87, 95, 104, 107, 113, 124, 148, 163, 175, 260, 286, 348, 402; [[Schirmer, Karl-Heinz: Stil- und Motivuntersuchungen zur mittelhochdeutschen Versnovelle]], S. 36, 98, 192, 229, 297; [[Schneider, Martin: Kampf, Streit und Konkurrenz]], S. 8, 203f.; [[Schnyder, Mireille: Die Entdeckung des Begehrens]]; [[Strasser, Ingrid: Vornovellistisches Erzählen]], S. 25, 169, 171, 191, A.953; [[Tschachtli, Sarina: Sexuelle Ethik und narrative Kontrolle]]; [[Wagner, Silvan: Michel dôz und sêre lachen]], S. 146-148; [[Ziegeler, Hans-Joachim: Erzählen im Spätmittelalter]], S. 234, 256, 312 A. 79, 313f., 342, 392&amp;lt;!--Forschungstexte zum Einzeltext (s. Bibliographie Forschung Kleinepik), ggf. mit Seitenangaben, abgetrennt mit &amp;quot;;&amp;quot;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
===Narratio===&lt;br /&gt;
Um den würdigsten Bewerber um die Hand seiner Tochter zu ermitteln, veranstaltet ein König ein Turnier, bei dem sich der Ritter Arnold besonders auszeichnet. Er wird zur königlichen Tafel geladen und erhält den Platz neben der &lt;br /&gt;
Prinzessin. Als zum Nachtisch Birnen aufgetragen werden, teilt der Ritter die &lt;br /&gt;
Frucht, ohne sie zu schälen, und verschlingt erst die eine Hälfte, bevor er die &lt;br /&gt;
andere der Prinzessin anbietet. Uber diese Unhöflichkeit verärgert, verspottet &lt;br /&gt;
sie ihn beim Fortgang des Turniers vor allen Leuten, so daß er beschämt heimkehrt. Er beschließt, sich zu rächen, und kommt auf Anraten seines Knappen &lt;br /&gt;
Heinrich als Narr verkleidet an den Hof zurück, wo er sich ganz seiner Rolle &lt;br /&gt;
entsprechend gebärdet. Nachts legt er sich vor den Palast der Prinzessin, wird &lt;br /&gt;
entdeckt und auf Geheiß der Prinzessin hereingeholt, wo er sich am Kaminfeuer &lt;br /&gt;
niederläßt. Beim Anblick seines starken Minnedoms - er ist unten unbekleidet - &lt;br /&gt;
erfaßt sie Verlangen, und sie schickt alle Kammerfrauen bis auf die verschwiegene Irmengard zur Ruhe, um sich ungestört der Manneskraft des Narren zu &lt;br /&gt;
erfreuen. Irmengard bringt ihn zu ihrer Herrin ins Bett, wo er aber unbeweglich &lt;br /&gt;
daliegt, so. daß die Königstochter ihre Kammerfrau auffordert, ihn kräftig anzustacheln. Am nächsten Morgen kehrt Arnold heim und erscheint nun wieder &lt;br /&gt;
in ritterlicher Aufmachung zum Turnier. Als ihn die Prinzessin abermals verhöhnt, ruft er ihr die Worte zurück, mit denen sic ihre Kammerfrau aufgefordert &lt;br /&gt;
hatte, den Narren im Bette anzustacheln. Die Prinzessin erschrickt und hat nun &lt;br /&gt;
keine andere Wahl, als Arnold zur Ehe zu nehmen.&lt;br /&gt;
===Epimythion===&lt;br /&gt;
Frauen und &lt;br /&gt;
Männer sollen stets an Anstand und Sitte denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Fischer, Hanns: Studien zur deutschen Märendichtung]], S. 491)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Märe/Versnovelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Schwank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Veronika Hassel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Tschachtli,_Sarina:_Sexuelle_Ethik_und_narrative_Kontrolle&amp;diff=27420</id>
		<title>Tschachtli, Sarina: Sexuelle Ethik und narrative Kontrolle</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Tschachtli,_Sarina:_Sexuelle_Ethik_und_narrative_Kontrolle&amp;diff=27420"/>
		<updated>2025-11-23T15:38:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Veronika Hassel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zitation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tschachtli, Sarina: Sexuelle Ethik und narrative Kontrolle. Zur Grenzüberschreitung in der Halben Birne A. In: &lt;br /&gt;
Wagner, Silvan (Hg.): Mären als Grenzphänomen. Berlin 2018, S. 159-172&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sarina Tschachtli [...] setzt an der Farb- und Dingsymbolik des Märes an und richtet [...] den Fokus auf Adelheid als paradoxe re-entry-Figur, die sowohl höfisch als&lt;br /&gt;
auch unhöfisch bestimmt ist. In dieser Perspektive erscheint Adelheid als perfekte &lt;br /&gt;
Komplementärfigur zu Arnold, und dies vor allem in ethischer Hinsicht: Beide&lt;br /&gt;
verfolgen eine Ethik des gezügelten Begehrens, beide erlangen eine Machtposition&lt;br /&gt;
über den jeweiligen Partner, indem sie ihr Wissen um die defizitäre Ethik des&lt;br /&gt;
anderen offenbaren. Der Ausgang des Märes erreicht Ordnung auf Basis einer&lt;br /&gt;
narrativen Pattsituation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Wagner, Silvan: Vorwort]], S. 9f.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandelte Kleinepik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Die halbe Birne A (Konrad von Würzburg)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschung Märe/Versnovelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Veronika Hassel</name></author>
	</entry>
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