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	<title>Gymnasium (Enoch Widman) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Brevitas Wiki</subtitle>
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		<title>Silvan Wagner: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox Einzeltext | namen              = Gymnasium | autorin            = Enoch Widman | entstehungszeit    = 1596 | entstehungsort     = Hof | auftraggeberin     =  | überlieferung      = Vgl. Chronik der Stadt Hof (Enoch Widman) | ausgaben           = Vgl. Chronik der Stadt Hof (Enoch Widman) | übersetzungen      =  | forschung          =   }}  ==Text== &lt;ref&gt;Zitiert nach Rösler, Maria (Hg.): Enoch Widman, S. 353-355. Marginalie: &quot;Gymna…“</title>
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		<updated>2026-08-23T18:15:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox Einzeltext | namen              = Gymnasium | autorin            = Enoch Widman | entstehungszeit    = 1596 | entstehungsort     = Hof | auftraggeberin     =  | überlieferung      = Vgl. &lt;a href=&quot;/wiki/Chronik_der_Stadt_Hof_(Enoch_Widman)&quot; title=&quot;Chronik der Stadt Hof (Enoch Widman)&quot;&gt;Chronik der Stadt Hof (Enoch Widman)&lt;/a&gt; | ausgaben           = Vgl. &lt;a href=&quot;/wiki/Chronik_der_Stadt_Hof_(Enoch_Widman)&quot; title=&quot;Chronik der Stadt Hof (Enoch Widman)&quot;&gt;Chronik der Stadt Hof (Enoch Widman)&lt;/a&gt; | übersetzungen      =  | forschung          =   }}  ==Text== &amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach &lt;a href=&quot;/wiki/R%C3%B6sler,_Maria_(Hg.):_Enoch_Widman&quot; title=&quot;Rösler, Maria (Hg.): Enoch Widman&quot;&gt;Rösler, Maria (Hg.): Enoch Widman&lt;/a&gt;, S. 353-355. Marginalie: &amp;quot;Gymna…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Einzeltext&lt;br /&gt;
| namen              = Gymnasium&lt;br /&gt;
| autorin            = Enoch Widman&lt;br /&gt;
| entstehungszeit    = 1596&lt;br /&gt;
| entstehungsort     = Hof&lt;br /&gt;
| auftraggeberin     = &lt;br /&gt;
| überlieferung      = Vgl. [[Chronik der Stadt Hof (Enoch Widman)]]&lt;br /&gt;
| ausgaben           = Vgl. [[Chronik der Stadt Hof (Enoch Widman)]]&lt;br /&gt;
| übersetzungen      = &lt;br /&gt;
| forschung          = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Text==&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach [[Rösler, Maria (Hg.): Enoch Widman]], S. 353-355. Marginalie: &amp;quot;Gymnasium&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anno 1546, am Pfingstmontag, ist die Closterschul, darinnen man itzt die knaben lehret, bezogen und die schuljugend zum ersten mal introducirt worden. Dann alß man vor der zeit in der alten schul bei S. Michel die jugendt unterrichtet und doch, weil die schul teglich zuname, dasselbige gebeude zu klein und eng werden wolt, also das weder die schuler noch ihre praeceptores gnugsamen raum hatten, ist so die liebe obrigkeit allhie, burgermeister und rath, alß Hans Thech der Alte, Cunrad Jan, Michel Klug und Veit Goditzer, die vier burgermeister, sampt ihren zugethanen rathspersonen, aus zeitigen vorgehabten guten bedencken dahin bewogen worden, daß weil das Franciscanercloster der mönchen entledigt und derowegen nach ihrem absterben unserm gnedigen herren marggraff Albrechten heimgefallen war, sie umb dasselbe demütig supplicirt haben, eine feine schulen daraus zu machen. Darumb sie dann zwen aus ihrem mittel, neben dem stadschreiber Johann Baumeistern zu hochermelten unsern gnedigen fursten und herren, marggraF Albrechten zu Brandenburg etc. gen Culmbach abgefertiget und umb das Barfussercloster (welches alß ein geistlich gut, einmal zum gottesdinst deputirt, billich bei demselben bleiben solte und nach verenderung der religion nunmehr in andere christliche wege köndt gebrauchet werden) gantz unterthenig haben ansuchen und bitten lassen. Darauff der löbliche landeßfurst sich gar gutwillig erwiesen und die Closterkirchen neben dem andern gebeude, darinnen sich die mönchen uffgehalten, auch die jerlichen reditus und gefell, so dazu gehörig und ettliche andere geistliche gutter mehr (so zu anfang des evangelii von der herrschafft waren eingezogen worden) einem erbarn rath aus Fürstlicher mildigkeit geschencket, der meinung, das gedachtes Franciscanercloster zu einer schulen gemachet und die jugendt darinnen in Gottes wort, allen tugenden, guten kunsten und sprachen unterrichtet wurde, das auch die praeceptores Fugliche und tüchtige wohnungen und von der jerlichen einkommen ihre gewise salaria und besoldung hetten. Actum Blassenburg im jar Christi 1543, montag nach Oculi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist also der mönchen Sommerhaus und librei zu einer schulen, das andere gebeude aber zu bequemen vier unterschidlichen wohnungen fur die &amp;lt;nowiki&amp;gt;[S. 354]&amp;lt;/nowiki&amp;gt; schuldiener gemachet worden. Da man dann auch forne in der Closterkirchen eine neue thur zu einem sonderbaren eingang, gebrochen, und den grossen altar in der kirchen daselbst abgetragen, item die mauren, damit das clostergebeude von der Clostergaß an biß zur Judengaßen verwahret gewesen, eingerissen und die stein zum schulbau gebrauchet hat. Darüber herr Cunrad Jhan, burgermeister und des gemeinen gottescastens vorsteher, ein baumeister gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwol aber die dedication der neuen schulen anno 1545 hette sollen vor die handt genommen werden, ist doch dieselbe wegen eingefallener sterbsleufften, damit gemeine stad damalß geplaget und dadurch die schuler zerstreuet worden, biß in das 1546. jar verschoben, in welchem, am bemelten Pfingstmontag, alß den 14. junii, man aus der pfarrkichen zu S. Michel eine procession in die Closterkirchen gehalten und nach verrichtem gottesdinst die schuler in die neue schul gefuhret hat. Da dann herr Jacob Schlemmer neben seinen zweien collegen, alß Georg Hertweg, cantorn, und Wolffgang Döberlein, baccalaureo, die schuler zur gottesfurcht, vleiß, gehorsam und allem guten vermanet und zuförderst herr Leonhardus Eberhard, pastor und superintendens, in gegenwarts eines erbarn raths zu der neuen schul seinen segen und gebet gesprochen und derselben einen glücklichen anfang, fortgang und gedeiliches zunehmen von hertzen gewunschet hat. Mitwoch, nach vollendten feiertagen, wurden im namen Gottes die exercitia scholastica in der neuen schul alßbalden angefangen. Weil aber die schul von der zeit an noch mehr und glücklicher zugenommen, sindt dem herrn Jacob Schlemmern noch andere collegae, und sonderlich herr magister Johannes Streitberger, alß scholae inspector und gubernator primarius anno Christi 1548 zugeordnet worden (wie drunten bei demselben jhar zu sehen) welche bede zugleich, beneben ihren getreuen gehulffen, mit Verleihung göttlicher gnad, vleissigen lehren und ernster disciplin es dahin gebracht, daß diese schul alßbald auch bei frembden sehr berumbt worden und durch Gottes hulff dahin gediegen ist, daß sie noch heutigs tag, wofern man der alten fußtapffen nachgehet, den rhum und preiß wolerhalten wirdt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser zeit ist Wolff von Wirßperg,&amp;lt;ref&amp;gt;Marginalie: &amp;quot;Haubtman, castner, stadvogt, medicus&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt; zum Wildstein, haubtman, Sebastian Hedler castner, Hieronymus Birner stadvogt und doctor Johan Rumpffer der Junger, nach seinem vatter, medicus allhie gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit aber die jugend und menniglich diese geschieht in frischer gedechtnus behalte,&amp;lt;ref&amp;gt;Marginalie: &amp;quot;Memoria huius festi scholastici&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt; so pflegt nach heutigs tags die ehrwirdige pristerschafft, neben dem herren haubtman und andern furstlichen dienern, auch burgermeister und rath, sowol die gantze gemein dieser stadt, nach gehörtem andern &amp;lt;nowiki&amp;gt;[S. 355]&amp;lt;/nowiki&amp;gt; puls in S. Michelßkirchen sich zu versamlen, von dannen mit der schulmeng (welche, sobald man zusammen schiegt, sich in gedachte kirchen, mit schönen krentzen wolgeziret, findet, umb den Hohen Altar gehet und mit heller stimm singet: „Sei lob und ehr mit hohem preiß, biß zur grossen kirchthur gegen dem marckt&amp;quot;) in der procession in die Closterkirchen zu gehen, da man dann unterwegen von S. Michelßkirchen an biß an bemelten ort choraliter singet: „Veni, S. spiritus“, die antiphon sambt dem responsorio „Apparuerunt apostolis“, item „Spiritus sancti gloria“. A. 4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uff die manspersonen folget der jungfrau schulmeister, neben seinen schulmägdlein und andern jungfrauen und hinter denselben das weibervolk, in gleicher, ordentlicher procession, singende „Herr Gott, dich loben wir“, item „Sei lob und ehr mit hohem preis“. Hirauff wird der kirchenactus gewonlichem gebrauch nach verrichtet und in der ambtspredig wechselßweis entweder die schulhistoria kurtz erzehlet und dann ferner das evangelium weitleufftiger erkleret oder aber die summa des evangelii kurtz berurt und hernach, warumb dieser tag jerlich begangen wird, ausfurlicher vermeldet und darneben angezeigt, was schulen sindt, oder vom ambt der schuler und praeceptoren, oder vom nutz und dignitet der schulen, oder wie menniglich nach seinem standt zu erhaltung wolbestelter schul helffen, wafur man dieselben halten soll und was dergleichen lehrpuncten mehr sindt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle Memorabile]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Silvan Wagner</name></author>
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