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	<title>Weingrüße MS Ger. 74 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-13T18:31:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Brevitas Wiki</subtitle>
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		<id>https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Weingr%C3%BC%C3%9Fe_MS_Ger._74&amp;diff=21380&amp;oldid=prev</id>
		<title>Silvan Wagner: Die Seite wurde neu angelegt: „==Signatur== Berlin, Staatsbibliothek: MS Ger. 74, 1r-2v  ==Transkription&lt;ref&gt;Transkriptionsrichtlinien: Abkürzungen werden in () aufgelöst; Nachträge werde…“</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.brevitas.org/mediawiki_1_43/index.php?title=Weingr%C3%BC%C3%9Fe_MS_Ger._74&amp;diff=21380&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2022-04-16T15:16:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „==Signatur== Berlin, Staatsbibliothek: MS Ger. 74, 1r-2v  ==Transkription&amp;lt;ref&amp;gt;Transkriptionsrichtlinien: Abkürzungen werden in () aufgelöst; Nachträge werde…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;==Signatur==&lt;br /&gt;
Berlin, Staatsbibliothek: MS Ger. 74, 1r-2v&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription&amp;lt;ref&amp;gt;Transkriptionsrichtlinien: Abkürzungen werden in () aufgelöst; Nachträge werden gekennzeichnet (\von unten/, /von oben\, |von der Seite|); moderne Unterscheidung von u, v, w; Moderne Unterscheidung von i, j; Vereinheitlichung unterschiedlicher s-Formen zu s, Beibehaltung von ß; grundsätzliche Kleinschreibung, Großschreibung nur bei Versmarkierung beibehalten (und ggf. vereinheitlicht); Weglassen von Interpunktion; ggf. Einfügen von Zeilenumbrüchen bei Versgrenzen; ӱ → y; ë → e.&amp;lt;/ref&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1r] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun grieß dich got du edelß getranck&amp;lt;ref&amp;gt;Marginal rechts: Federzeichnung einer Hand, die einen Becher hält.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Frist mir mein leb(er)n sie ist kranck&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
mit deinen(n) gesund(e)n hailsamen(n) tropf(e)n&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Du kanst mir alß mein trur(e)n verstopf(e)n&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sälig sy der hacker der dich umb hackt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sälig sy de(r) leser de(r) dich ab zwackt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und der der dich in ainen kybel legt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sälig sy der d(er) dich in die kälter tregt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sälig sy der bittner und die hand&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
der dich mit rayffen(n) zuͦ samen band&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und dir da macht ain hyltin huß&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sälig sy der dich dann reuffet usß&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sälig sy der wirt der schenck(e)n erdächt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selig sy de(r) bott de(r) dich her hat prächt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sälig sy de(r) der dich eyn hat geschenckt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unselig sy der d(er) sich ains sölich(e)n erdenckt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Daß man die maß soll mach(e)n clain&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun behiet dich got vor dem hagelstai(n) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
und vor deß kalt(e)n reyffeß frost&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Du gantze labu(n)g und halbe kost&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nu müssen alle die selig sein&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die da g(er)n trinckent wein&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den müeß got allzyt win bescher(e)n&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
und speiß da mit sie den leib erner(e)n&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
So will ich sein d(er) erst der anfancht&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und will dem trincken(n) wol ton sein recht&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
am(en)&amp;lt;ref&amp;gt;Am Ende der Seite ist von anderer Hand angemerkt: &amp;quot;i e aliud&amp;quot; (wahrscheinlich um anzuzeigen, dass die Textreihe über die Seitengrenze weitergeht)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1v]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nu geseg(e)n dich got du edle /lyb\salb&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Du ertzniest mich allenthalb&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wan(n) du bist ain gesunder seroppel&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der kayser von constantinopel&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und auch der groß ka(e)m von kattau&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und priest(er) johan(n) die reich(e)n dry&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die möchten dein adel nit v(er)gelt(e)n&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Warumb solt dan(n) ich dich schelt(e)n&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kain hochzyt ward nie sie so groß&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bistu nit daruff so ist sie ploß&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
an fräden(n) und an frölichait &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
gelopt sy de(r) stok d(er) dich trait&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man sagt vo(n) kiel(e)n prun(n)en(n) in dem mayen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wan man und frau(e)n där über rayen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
kumstu nit dar mit vollen(n) flaschen(n) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
So schlecht all fräd gantz in die äschen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und wär der bäpst zuͦ tisch gesessen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und sölt der kaiser mit im essen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und hettin vor in tryssig richt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch wer eß alß zuͦ mal ver nicht&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wan(n) du nit geg(e)nwärtig werst&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und wa du meine(r) hilf begerst&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
So müessen(n) dir dienen alle meine glider&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nu gesegen dich got und kom(m) schier h(e)rwider&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
amen(n)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[2r]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nu grieß dich got du lieber trunck&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich waß dir hold da ich waß junck&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
So will ich im alter nit von dir wychen(n) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich will dir tag und nacht nach schleich(e)n&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und wa du bist da bin ich g(er)n&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wan(n) ich kan krusen und becher ler(e)n&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und auch wol schlüch(e)n uss dem glaß&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Daß lernet ich wol da ich junck waß&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch dunckt mich ich tuͤ im im alte(r) a/u\ch recht&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
All mein fraind hab(e)nt dich nie v(er)schmecht&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wan(n) du zuichst an dich alß de(r) magnet&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mange(r) zuͦ mittag zuͦ dir get&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der ka/u\m zuͦ mitter nacht |kömt| von dir&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Daß soltu sich(er) gelaub(e)n mir&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und würffestu zech(e)n in dz ka/u\t nide(r) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
So giengeß doch deß mo(r)g(e)nß g(er)n hin wider&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und suͦchend sölich lieb und früntschaft zuͦ dir&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sam du werist ir leyplich(er) pruͦder&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
All jud(e)n und haiden(n) und cristan die bitt(e)n&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Daß got beschirmen(n) wöll und befriden(n) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den stock der reb(e)n dar an du hangst&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wan(n) du allß lieplich vor mir prangst&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wie möcht ich dir n(y)me(r) dz v(er)sag(e)n&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich miesset dich giessen(n) in meinen krag(e)n&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Amen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[2v] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nu geseg(e)n dich got du all(e)r liepste(r) trost&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Du hast mich oft vo(n) grossem durst e(r)löst&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und jagst mir all mein sorg hin weck&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und machst mir alle meine glider keck&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Du machst mangen(n) betler fro&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der all nacht leyt uff dem stro&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
So machestu dantz(e)n münch und nun(n)en&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Deß sie nit teten(n) trunck(e)n sie prun(n)en(n) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
So machestu ma(n)gen(n) handwerckman&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Daß er in ainem ze(r)rissen claid muͦß gan&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die allten puren in den dorffen(n) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der hastu mang(e)n in dz ka/u\t geworffen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wan(n) sie sich nestelnd /an\ ain weinreb(e)n&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Daß sie dir alleß vor got v(er)geb(e)n&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
und ich buit dir by bäpstlich(e)n pannen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Du syest by frau(e)n ode(r) by mannen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
So kum(m) h(er) wide(r) zuͦ recht(e)n zyt(e)n&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wan(n) ich den mu(n)d offt in die schwem muͦß ryt(e)n&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
amen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nu grieß dich got du liebe(r) reb(e)n knecht&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Du bist mir sume(r) und wint(er) gerecht&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wan(n) du machst münch und pfaffen(n) gail&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Daß sie offt ziech(e)nt an dem narren(n) sail&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Du tröst die pur(e)n in wirckin kittel&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Du tröst die kranck(e)n in dem spittel&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmerkungen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Silvan Wagner</name></author>
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