Neujahrsgruß auf 1441 (B161)
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Neujahrsgruß auf 1441 (B161) | |
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| AutorIn | Anon. |
| Entstehungszeit | 1441? |
| Entstehungsort | |
| AuftraggeberIn | |
| Überlieferung | Prag, Knihovna Národniho muzea: Cod. X A 12, 110vv-111r Leipzig, Universitätsbibliothek: Ms. Apel 8, 264v-265v Berlin, Staatsbibliothek: Mgf 488, 134v-135v |
| Ausgaben | |
| Übersetzungen | |
| Forschung | Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 204; Malm, Mike: Neujahrsgrüße auf 1441-1448 |
Diese Minnerede ist Teil der Sammlung Acht Neujahrsgrüße (Briefsammlung).
Inhalt
Der Sprecher wendet sich an seine Geliebte, seinen „Herzens Trost“, und erzählt, dass er in der Neujahrsnacht schlaflos an ihre Beständigkeit gedacht habe. Er bittet sie, sich nicht von ihm abzuwenden, verspricht gesteigerten Dienst und wünscht ihr Glück im neuen Jahr – und sich selbst einen Platz in ihrem Herzen. Bis zur dritten Stunde habe er wachgelegen, erfüllt von Gedanken an sie und ihren roten Mund, und seinen Arm stellvertretend für sie um sich gelegt. Auf diese hoffnungsvolle Vorstellung folgte die schmerzliche Angst, sie könne fern und unerreichbar sein. Er wünscht ihr alles Gute und die Erfüllung ihrer Wünsche durch den „Neugeborenen“. Seine Treue möge nicht vergeblich sein; sie solle ihm ehrenhafte Minne gewähren. Als Neujahrsgabe schenkt er ihr sich selbst, mit Herz und Mut.
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 204)