Minnespruch an die Geliebte (B74): Unterschied zwischen den Versionen

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===A Rede einer Frau (1-10)===
Die Frau erklärt, wer sie zur Geliebten habe, besitze Glück und Ehre. Sie bekennt ihre Liebe vor Gott, betont, dass wahre Treue keine Mehrfachlieben duldet, und wendet sich erneut an ein „Du“, dem sie – trotz seines Versäumnisses – folgen will.


===B Rede eines Mannes (11-22)===
Der Mann klagt, dass er die Geliebte, die er begehrt, nicht erhält, während ihm die unerwünschte jederzeit zufiele. Er richtet ein Liebesbekenntnis samt Neujahrswunsch an ein „Du“, zitiert eine Treuespruchweisheit über den Schmerz untreuer Liebe und fordert, Minneverweigerer auszuschließen. Zum Schluss spricht er erneut die Geliebte direkt an.
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei [[Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden]], S. 128)


[[Kategorie:Quelle Minnerede]]
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Aktuelle Version vom 3. Januar 2026, 21:30 Uhr

Minnespruch an die Geliebte (B74)

AutorIn
Entstehungszeit
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Karlsruhe, Landesbibliothek: Hs. Donaueschingen 104, 195ra
Ausgaben Dorobantu, Julia/Klingner, Jacob/Lieb, Ludger (Hg.): Minnereden, S. 142
Übersetzungen
Forschung

Inhalt

A Rede einer Frau (1-10)

Die Frau erklärt, wer sie zur Geliebten habe, besitze Glück und Ehre. Sie bekennt ihre Liebe vor Gott, betont, dass wahre Treue keine Mehrfachlieben duldet, und wendet sich erneut an ein „Du“, dem sie – trotz seines Versäumnisses – folgen will.

B Rede eines Mannes (11-22)

Der Mann klagt, dass er die Geliebte, die er begehrt, nicht erhält, während ihm die unerwünschte jederzeit zufiele. Er richtet ein Liebesbekenntnis samt Neujahrswunsch an ein „Du“, zitiert eine Treuespruchweisheit über den Schmerz untreuer Liebe und fordert, Minneverweigerer auszuschließen. Zum Schluss spricht er erneut die Geliebte direkt an.

(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 128)