Antwort an die Geliebte (B101): Unterschied zwischen den Versionen

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Der Sprecher beginnt mit einem Segenswunsch: Gott möge der Dame all das Gute schenken, das er ihr selbst wünscht. Er beteuert seine Treue, obwohl sie ihm bisher nur Kummer bereitet habe. Sie habe allein auf ihr eigenes Begehren gehört, als sie erklärte, ihr Leben lang auf männliche Freundschaft verzichten zu wollen, weil ihr einst Treue mit Untreue vergolten worden sei. Er erinnert sie daran, dass nicht alle Männer gleich seien – wie Abel nicht wie Kain und Judas nicht wie die übrigen Jünger. Für die Fehler eines anderen wolle er nicht büßen müssen und bittet um gerechten Lohn für seine eigene Treue. Der Text endet mit einem weiteren Segenswunsch.
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei [[Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden]], S. 147)


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Aktuelle Version vom 3. Januar 2026, 23:37 Uhr

Antwort an die Geliebte (B101); Karlsruher Liebesbrief VI

AutorIn Anon.
Entstehungszeit Überlieferung um 1433
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Karlsruhe, Landesbibliothek: Cod. Donaueschingen 104, 7rb-7va
Ausgaben
Übersetzungen
Forschung Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 147; Zapf, Volker: Konstanzer Liebesbriefe

Die Minnerede ist Bestandteil der Briefsammlung Konstanzer Liebesbriefe (Briefsammlung).

Inhalt

Der Sprecher beginnt mit einem Segenswunsch: Gott möge der Dame all das Gute schenken, das er ihr selbst wünscht. Er beteuert seine Treue, obwohl sie ihm bisher nur Kummer bereitet habe. Sie habe allein auf ihr eigenes Begehren gehört, als sie erklärte, ihr Leben lang auf männliche Freundschaft verzichten zu wollen, weil ihr einst Treue mit Untreue vergolten worden sei. Er erinnert sie daran, dass nicht alle Männer gleich seien – wie Abel nicht wie Kain und Judas nicht wie die übrigen Jünger. Für die Fehler eines anderen wolle er nicht büßen müssen und bittet um gerechten Lohn für seine eigene Treue. Der Text endet mit einem weiteren Segenswunsch.

(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 147)