Liebesklage (B106): Unterschied zwischen den Versionen

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==Inhalt==
Der Sprecher klagt, die Minne habe ihn mit ihrem Speer ins Herz getroffen und ihn in ein widersprüchliches Leid gestürzt: Er habe etwas und sehe es doch nicht, sage nichts und vergehe dennoch. Nichts sei schlimmer, als zu lieben und die Geliebte nie zu sehen. In direkter Anrede wünscht er, aus seinem „Ziegel des Jammers“ in den nun verwehrten „Spiegel ihres Gesichts“ blicken zu dürfen. Er beschreibt, wie er zugleich Freude und Schmerz aus ihren Minnestricken und den „süßen Bienenstichen“ ihres Mundes empfängt. Er bittet sie, sein von der Minne verwundetes Herz zu heilen, und schließt mit einem Segenswunsch sowie der Bitte, die Minne möge ihm durch ihren Trost Genesung schenken.
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei [[Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden]], S. 152)


[[Kategorie:Quelle Minnerede]]
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[[Kategorie:Quelle Liebesbrief]]
[[Kategorie:Quelle Liebesbrief]]

Aktuelle Version vom 3. Januar 2026, 23:53 Uhr

Liebesklage (B106); Karlsruher Liebesbrief XI

AutorIn Anon.
Entstehungszeit Überlieferung um 1433
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Karlsruhe, Landesbibliothek: Cod. Donaueschingen 104, 14ra-14rb
Ausgaben
Übersetzungen
Forschung Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 152; Zapf, Volker: Konstanzer Liebesbriefe

Die Minnerede ist Bestandteil der Briefsammlung Konstanzer Liebesbriefe (Briefsammlung).

Inhalt

Der Sprecher klagt, die Minne habe ihn mit ihrem Speer ins Herz getroffen und ihn in ein widersprüchliches Leid gestürzt: Er habe etwas und sehe es doch nicht, sage nichts und vergehe dennoch. Nichts sei schlimmer, als zu lieben und die Geliebte nie zu sehen. In direkter Anrede wünscht er, aus seinem „Ziegel des Jammers“ in den nun verwehrten „Spiegel ihres Gesichts“ blicken zu dürfen. Er beschreibt, wie er zugleich Freude und Schmerz aus ihren Minnestricken und den „süßen Bienenstichen“ ihres Mundes empfängt. Er bittet sie, sein von der Minne verwundetes Herz zu heilen, und schließt mit einem Segenswunsch sowie der Bitte, die Minne möge ihm durch ihren Trost Genesung schenken.

(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 152)