Der beglückte Minner (B116): Unterschied zwischen den Versionen
(Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox Einzeltext | namen = Der beglückte Minner (B116); Karlsruher Liebesbrief XXI | autorin = Anon. | entstehungszeit = Überl…“) |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| (2 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 11: | Zeile 11: | ||
}} | }} | ||
Die [[Minnerede]] ist Bestandteil der [[Briefsammlung]] [[Konstanzer Liebesbriefe (Briefsammlung)]]. | |||
==Inhalt== | |||
===A Geistlicher Gruß (1–21)=== | |||
Der Sprecher möchte der Geliebten einen kunstvollen, freudebringenden Gruß wie einen Blumenkranz widmen, doch fehlen ihm die „Blumen“ seiner dichterischen Kunst. Deshalb bittet er Christus, ihr seinen guten Willen stellvertretend zu übermitteln. | |||
===B Liebesglück (22–77)=== | |||
Er preist die Geliebte, die sein Herz geschmückt habe, und erklärt seine Freude für größer als jede andere. In einer Pflanzenallegorie beschreibt er, wie eine Rebe in seinem Herzen Leid stillt und Trostblumen hervorbringt, genährt vom „Tau“ ihrer Zuwendung. Der Gedanke an ihre gegenseitige Hingabe lässt sein Herz jubeln; all seine Liebeswünsche seien erfüllt. Da er ihr nicht angemessen danken könne, versichert er ihr seinen Dienst und schließt mit einem kurzen Segenswunsch für beide. | |||
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei [[Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden]], S. 161) | |||
[[Kategorie:Quelle Minnerede]] | [[Kategorie:Quelle Minnerede]] | ||
[[Kategorie:Quelle Liebesbrief]] | [[Kategorie:Quelle Liebesbrief]] | ||
Aktuelle Version vom 4. Januar 2026, 10:23 Uhr
|
Der beglückte Minner (B116); Karlsruher Liebesbrief XXI | |
|---|---|
| AutorIn | Anon. |
| Entstehungszeit | Überlieferung um 1433 |
| Entstehungsort | |
| AuftraggeberIn | |
| Überlieferung | Karlsruhe, Landesbibliothek: Cod. Donaueschingen 104, 18rb-18vb |
| Ausgaben | |
| Übersetzungen | |
| Forschung | Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 161; Zapf, Volker: Konstanzer Liebesbriefe |
Die Minnerede ist Bestandteil der Briefsammlung Konstanzer Liebesbriefe (Briefsammlung).
Inhalt
A Geistlicher Gruß (1–21)
Der Sprecher möchte der Geliebten einen kunstvollen, freudebringenden Gruß wie einen Blumenkranz widmen, doch fehlen ihm die „Blumen“ seiner dichterischen Kunst. Deshalb bittet er Christus, ihr seinen guten Willen stellvertretend zu übermitteln.
B Liebesglück (22–77)
Er preist die Geliebte, die sein Herz geschmückt habe, und erklärt seine Freude für größer als jede andere. In einer Pflanzenallegorie beschreibt er, wie eine Rebe in seinem Herzen Leid stillt und Trostblumen hervorbringt, genährt vom „Tau“ ihrer Zuwendung. Der Gedanke an ihre gegenseitige Hingabe lässt sein Herz jubeln; all seine Liebeswünsche seien erfüllt. Da er ihr nicht angemessen danken könne, versichert er ihr seinen Dienst und schließt mit einem kurzen Segenswunsch für beide.
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 161)