Dresdner Liebesbrief V (B123): Unterschied zwischen den Versionen
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==Inhalt== | |||
===A Gruß und Bitte um Erhörung (1–29)=== | |||
Der Sprecher bittet Gott um Heil und Freude für beide und fordert die Geliebte anschließend zu einer raschen, wohlwollenden Antwort auf. Der Brief selbst sei ein Zeichen seiner Liebe. In einer an Mariengrüße erinnernden Grußfolge preist er ihren reinen Namen, ihre Schönheit und ihre Zucht. Sie möge ihm einen heimlichen Treffpunkt nennen, damit er ihr seinen Kummer klagen und Trost durch ihre Huld finden könne. | |||
===B Botenauftrag (30–35)=== | |||
Er schickt den Brief als Boten aus, der sie grüßen und ihr seine ausschließliche Liebe versichern soll. | |||
===C Liebesversicherung (36–49)=== | |||
Er beschwört die Größe seiner Liebe, erinnert an den glücklichen Tag ihres ersten Anblicks und erklärt, sie sei unauslöschlich in sein Herz eingeschrieben. Abschließend versichert er ihr seinen Dienst und erinnert sie zugleich an ihre Verantwortung für ihn. | |||
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei [[Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden]], S. 168f.) | |||
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Aktuelle Version vom 4. Januar 2026, 10:42 Uhr
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Dresdner Liebesbrief V (B123) | |
|---|---|
| AutorIn | Anon. |
| Entstehungszeit | Vor 1447 |
| Entstehungsort | |
| AuftraggeberIn | |
| Überlieferung | Dresden, Sächsische Landes-, Staats- und Universitätsbibliothek: 54va-54vb |
| Ausgaben | |
| Übersetzungen | |
| Forschung | Klingner, Jacob: Dresdner Liebesbriefe; Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 168f.; Schulz-Grobert, Jürgen: Deutsche Liebesbriefe in spätmittelalterlichen Handschriften |
Der Brief ist Bestandteil der Sammlung Dresdner Liebesbriefe (Briefsammlung).
Inhalt
A Gruß und Bitte um Erhörung (1–29)
Der Sprecher bittet Gott um Heil und Freude für beide und fordert die Geliebte anschließend zu einer raschen, wohlwollenden Antwort auf. Der Brief selbst sei ein Zeichen seiner Liebe. In einer an Mariengrüße erinnernden Grußfolge preist er ihren reinen Namen, ihre Schönheit und ihre Zucht. Sie möge ihm einen heimlichen Treffpunkt nennen, damit er ihr seinen Kummer klagen und Trost durch ihre Huld finden könne.
B Botenauftrag (30–35)
Er schickt den Brief als Boten aus, der sie grüßen und ihr seine ausschließliche Liebe versichern soll.
C Liebesversicherung (36–49)
Er beschwört die Größe seiner Liebe, erinnert an den glücklichen Tag ihres ersten Anblicks und erklärt, sie sei unauslöschlich in sein Herz eingeschrieben. Abschließend versichert er ihr seinen Dienst und erinnert sie zugleich an ihre Verantwortung für ihn.
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 168f.)