Liebesbrief (B145): Unterschied zwischen den Versionen
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Der Brief spricht die Adressatin direkt an und trägt ihr stellvertretend die Liebesklage des Absenders vor. Er beteuert dessen völlige Liebesverfallenheit und schildert die Qualen seiner Sehnsucht: Ohne den rettenden Kuss der Dame sei er dem Tod nahe; seine Liebe lasse ihn verdorren, zu Pulver zerfallen, zugleich brennen und frieren, als stünde er nackt im Eis. Ihr Anblick und das anschließende Scheiden stachen ihm wie ein Messer ins Herz. Am Ende bittet der Brief, sie möge dieses Unglück wenden und das Schreiben – wohl aus Geheimhaltungsgründen – verbrennen, sonst sei der Liebende verloren. | |||
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei [[Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden]], S. 182f.) | |||
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Aktuelle Version vom 6. Januar 2026, 18:42 Uhr
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Liebesbrief (B145) | |
|---|---|
| AutorIn | Anon. |
| Entstehungszeit | Überlieferung 2. Viertel 14. Jahrhundert |
| Entstehungsort | |
| AuftraggeberIn | |
| Überlieferung | Kassel, Universitätsbibliothek: 2° Ms. iurid. 25 |
| Ausgaben | |
| Übersetzungen | |
| Forschung | Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 182f. |
Inhalt
Der Brief spricht die Adressatin direkt an und trägt ihr stellvertretend die Liebesklage des Absenders vor. Er beteuert dessen völlige Liebesverfallenheit und schildert die Qualen seiner Sehnsucht: Ohne den rettenden Kuss der Dame sei er dem Tod nahe; seine Liebe lasse ihn verdorren, zu Pulver zerfallen, zugleich brennen und frieren, als stünde er nackt im Eis. Ihr Anblick und das anschließende Scheiden stachen ihm wie ein Messer ins Herz. Am Ende bittet der Brief, sie möge dieses Unglück wenden und das Schreiben – wohl aus Geheimhaltungsgründen – verbrennen, sonst sei der Liebende verloren.
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 182f.)