Abschiedsgruß (B160): Unterschied zwischen den Versionen

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Der Sprecher verabschiedet sich traurig von seiner „Herzenskaiserin“. Er bittet um ihren Segen, versichert ihr seine stete Erinnerung, seine Dienstbarkeit und legt ihr sein Herz als Zeichen seiner Treue an. Obwohl er um Erlaubnis zum Fortgehen bittet, gesteht er, dass Sehnsucht und Verlangen ihn ganz auf sie ausrichten. Sie möge seine Treue bedenken. Im Schmerz des Abschieds bleiben ihm Erinnerung und die Hoffnung auf ein Wiedersehen – auf ihren roten Mund und ihre Umarmung. Zum Schluss bittet er die „Krone aller Frauen“, ihm treu zu bleiben und das ihr anvertraute Herz sicher zu bewahren.


(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei [[Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden]], S. 203)


[[Kategorie:Quelle Minnerede]]
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Aktuelle Version vom 11. Januar 2026, 19:31 Uhr

Abschiedsgruß (B160)

AutorIn Anon.
Entstehungszeit Überlieferung ab 1470/71
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Prag, Knihovna Nárondniho muzea: Cod. X A 12, 107v-108v
Berlin, Staatsbibliothek: Mgf 488, 130v-131r
Stuttgart, Landesbibliothek: Poet. et phil. 4° 69, 245r-245v
Berlin, Staatsbibliothek: Mgq 2370, 38v-39r
Ausgaben Dorobantu, Julia/Klingner, Jacob/Lieb, Ludger (Hg.): Minnereden, S. 95f.
Übersetzungen
Forschung Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 202f.; Zapf, Volker: Abschiedsgruß

Inhalt

Der Sprecher verabschiedet sich traurig von seiner „Herzenskaiserin“. Er bittet um ihren Segen, versichert ihr seine stete Erinnerung, seine Dienstbarkeit und legt ihr sein Herz als Zeichen seiner Treue an. Obwohl er um Erlaubnis zum Fortgehen bittet, gesteht er, dass Sehnsucht und Verlangen ihn ganz auf sie ausrichten. Sie möge seine Treue bedenken. Im Schmerz des Abschieds bleiben ihm Erinnerung und die Hoffnung auf ein Wiedersehen – auf ihren roten Mund und ihre Umarmung. Zum Schluss bittet er die „Krone aller Frauen“, ihm treu zu bleiben und das ihr anvertraute Herz sicher zu bewahren.

(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 203)