Neujahrsgruß auf 1445 (B165): Unterschied zwischen den Versionen
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Der Sprecher gesteht der Geliebten, dass ihr Anblick sein Herz jubeln lässt und ihn aller Trauer enthebt. In ihr findet er ehrenhafte Minneerfüllung. Er rühmt ihre Beständigkeit, Tugend und Schönheit und betont, dass selbst ein König ihrer nicht würdig wäre. Ihre Liebe habe sein Herz wie ein Schwert getroffen. Zum Neujahr bekräftigt er gegenüber der „Krone aller Frauen“ seine Treue und bittet um Gebote, die er gehorsam erfüllen will. Wie im Vorjahr solle sie ihm ihr „Herzenhäuschen“ überlassen, wofür er ihr Herz, Mut und Sinn sowie seinen treuen Dienst als „Miete“ anbietet. Er wünscht, das neugeborene Kind möge sie vor Leid bewahren und ihr ein glückliches Jahr schenken. Abschließend erinnert er an ihr einst gegebenes Versprechen und fordert sie auf, daran festzuhalten. | |||
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei [[Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden]], S. 207) | |||
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Aktuelle Version vom 12. Januar 2026, 09:37 Uhr
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Neujahrsgruß auf 1445 (B165) | |
|---|---|
| AutorIn | Anon. |
| Entstehungszeit | 1445? |
| Entstehungsort | |
| AuftraggeberIn | |
| Überlieferung | Prag, Knihovna Národniho muzea: Cod. X A 12, 113v-114r Leipzig, Universitätsbibliothek: Ms. Apel 8, 268v-269r Berlin, Staatsbibliothek: Mgf 488, 138v-139v |
| Ausgaben | |
| Übersetzungen | |
| Forschung | Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 207; Malm, Mike: Neujahrsgrüße auf 1441-1448 |
Diese Minnerede ist Teil der Sammlung Acht Neujahrsgrüße (Briefsammlung).
Inhalt
Der Sprecher gesteht der Geliebten, dass ihr Anblick sein Herz jubeln lässt und ihn aller Trauer enthebt. In ihr findet er ehrenhafte Minneerfüllung. Er rühmt ihre Beständigkeit, Tugend und Schönheit und betont, dass selbst ein König ihrer nicht würdig wäre. Ihre Liebe habe sein Herz wie ein Schwert getroffen. Zum Neujahr bekräftigt er gegenüber der „Krone aller Frauen“ seine Treue und bittet um Gebote, die er gehorsam erfüllen will. Wie im Vorjahr solle sie ihm ihr „Herzenhäuschen“ überlassen, wofür er ihr Herz, Mut und Sinn sowie seinen treuen Dienst als „Miete“ anbietet. Er wünscht, das neugeborene Kind möge sie vor Leid bewahren und ihr ein glückliches Jahr schenken. Abschließend erinnert er an ihr einst gegebenes Versprechen und fordert sie auf, daran festzuhalten.
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 207)