Liebesbrief (Römischer Liebesbrief I) (B169): Unterschied zwischen den Versionen

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Der Sprecher beklagt, dass die Trennung von seiner Geliebten ihn völlig aus der Bahn wirft: Er taumelt wie Betrunkener und kann nichts mehr unterscheiden. Alle Freude sei ihm verloren gegangen. Er bittet die Dame um ein heimliches Wiedersehen, da eine dauerhafte Trennung ihn zugrunde richten würde. Zugleich fordert er den Urheber der Trennung auf, künftig davon abzusehen und ihm beizustehen. Den Brief schließt er mit dem „besten Siegel“ – seinem Herzen.
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei [[Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden]], S. 211)


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Aktuelle Version vom 12. Januar 2026, 22:54 Uhr

Liebesbrief (Römischer Liebesbrief I) (B169); Ffro von dir schaiden haut mich gemacht

AutorIn Liebesbriefsteller aus Schwaben
Entstehungszeit 15. Jhd.
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Rom, Bibliothek Vaticana: Cod. Pal. lat. 1793, 80v
Ausgaben
Übersetzungen
Forschung Altenhöfer, Florian: Liebesbriefsteller aus Schwaben; Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 211; Schulz-Grobert, Jürgen: Deutsche Liebesbriefe in spätmittelalterlichen Handschriften

Diese Minnerede ist Bestandteil der Briefsammlung Römische Liebesbriefe (Briefsammlung).

Inhalt

Der Sprecher beklagt, dass die Trennung von seiner Geliebten ihn völlig aus der Bahn wirft: Er taumelt wie Betrunkener und kann nichts mehr unterscheiden. Alle Freude sei ihm verloren gegangen. Er bittet die Dame um ein heimliches Wiedersehen, da eine dauerhafte Trennung ihn zugrunde richten würde. Zugleich fordert er den Urheber der Trennung auf, künftig davon abzusehen und ihm beizustehen. Den Brief schließt er mit dem „besten Siegel“ – seinem Herzen.

(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 211)