Liebesbrief (Römischer Liebesbrief II) (B170): Unterschied zwischen den Versionen
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Der Sprecher bekräftigt nach Gruß und Liebesversprechen seine Bitte um ihre Treue und darum, ihn für sein seltenes Erscheinen nicht zu strafen. In seinem Inneren blühe sie wie eine frische Rose, doch die weite Entfernung erschwere alles. Sollte sie jemand anderem den Vorzug geben, wäre das sein Schmerz. Er wünschte, sie könnte in sein Herz blicken, ohne dass es ihn das Leben kostete. Wenn seltenes Zusammensein Freude brächte, wäre er stets glücklich. | |||
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Aktuelle Version vom 12. Januar 2026, 22:56 Uhr
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Liebesbrief (Römischer Liebesbrief II) (B170); Got grüß dich lieb vber feld | |
|---|---|
| AutorIn | Liebesbriefsteller aus Schwaben |
| Entstehungszeit | 15. Jhd. |
| Entstehungsort | |
| AuftraggeberIn | |
| Überlieferung | Rom, Bibliothek Vaticana: Cod. Pal. lat. 1793, 80v |
| Ausgaben | |
| Übersetzungen | |
| Forschung | Altenhöfer, Florian: Liebesbriefsteller aus Schwaben; Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 212; Schulz-Grobert, Jürgen: Deutsche Liebesbriefe in spätmittelalterlichen Handschriften |
Diese Minnerede ist Bestandteil der Briefsammlung Römische Liebesbriefe (Briefsammlung).
Inhalt
Der Sprecher bekräftigt nach Gruß und Liebesversprechen seine Bitte um ihre Treue und darum, ihn für sein seltenes Erscheinen nicht zu strafen. In seinem Inneren blühe sie wie eine frische Rose, doch die weite Entfernung erschwere alles. Sollte sie jemand anderem den Vorzug geben, wäre das sein Schmerz. Er wünschte, sie könnte in sein Herz blicken, ohne dass es ihn das Leben kostete. Wenn seltenes Zusammensein Freude brächte, wäre er stets glücklich.
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 212)