Liebesbrief (Römischer Liebesbrief IV) (B172): Unterschied zwischen den Versionen

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===A Botenauftrag an den Brief (1–6)===
Der Brief soll – von „zwei schönen weißen Händen“ empfangen – die Werbung des Sprechers ausrichten, der Geliebten zu Füßen fallen und sie grüßen.
===B Botschaft (7–30)===
Der Sprecher legt dem Brief die Worte in den Mund: Er sei der Bote eines brennenden Herzens und solle vom unablässigen Kummer des Sprechers berichten, ihr zu Füßen fallen und sie grüßen. Zudem müsse er bezeugen, dass der Sprecher Trost und Ruhe allein in ihrem Anblick finde.
===C Zusatzaufträge (31–36)===
Der Brief soll die Geliebte fragen, wie er ihr gefalle, und sie um eine Antwort bitten, in der sie ihre Haltung zum Sprecher offenlege.
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei [[Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden]], S. 213f.)


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Aktuelle Version vom 12. Januar 2026, 23:01 Uhr

Liebesbrief (Römischer Liebesbrief IV) (B172); Ffar hin brieff vnd ende

AutorIn Liebesbriefsteller aus Schwaben
Entstehungszeit 15. Jhd.
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Rom, Bibliothek Vaticana: Cod. Pal. lat. 1793, 81v
Ausgaben
Übersetzungen
Forschung Altenhöfer, Florian: Liebesbriefsteller aus Schwaben; Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 213f.; Schulz-Grobert, Jürgen: Deutsche Liebesbriefe in spätmittelalterlichen Handschriften

Diese Minnerede ist Bestandteil der Briefsammlung Römische Liebesbriefe (Briefsammlung).

Inhalt

A Botenauftrag an den Brief (1–6)

Der Brief soll – von „zwei schönen weißen Händen“ empfangen – die Werbung des Sprechers ausrichten, der Geliebten zu Füßen fallen und sie grüßen.

B Botschaft (7–30)

Der Sprecher legt dem Brief die Worte in den Mund: Er sei der Bote eines brennenden Herzens und solle vom unablässigen Kummer des Sprechers berichten, ihr zu Füßen fallen und sie grüßen. Zudem müsse er bezeugen, dass der Sprecher Trost und Ruhe allein in ihrem Anblick finde.

C Zusatzaufträge (31–36)

Der Brief soll die Geliebte fragen, wie er ihr gefalle, und sie um eine Antwort bitten, in der sie ihre Haltung zum Sprecher offenlege.

(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 213f.)