Liebesbrief (Wiener Liebesbrief I) (B181): Unterschied zwischen den Versionen

Aus Brevitas Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
Zeile 13: Zeile 13:


Der Brief ist Teil der Sammlung [[Wiener Liebesbriefe (Briefsammlung)]].
Der Brief ist Teil der Sammlung [[Wiener Liebesbriefe (Briefsammlung)]].
==Inhalt==
===A Botenauftrag an den Brief (1–6)===
Der Sprecher sendet den Brief zur Geliebten, die ganz im Mittelpunkt seiner Gedanken steht, und trägt ihm auf, ihr einen Gruß aus tiefstem Herzen zu überbringen.
===B Apostrophe der Geliebten (7–15)===
In direkter Anrede betont er ihre Macht über sein sorgenvoll belastetes Herz und bittet um Auskunft, ob sie seine Geliebte sein wolle. In einem doppelten Gruß nennt er sie paradyß, wol riechender rieß und soberliche reyne.
===C Botenrede des Briefes (16–21)===
Der Brief selbst ergreift das Wort und erklärt der Dame, er komme von einem Jüngling, der ganz in Liebe gefangen sei und dessen Namen er nicht nennen müsse, da sie ihn ohnehin kenne.
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei [[Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden]], S. 223)


[[Kategorie:Quelle Liebesbrief]]
[[Kategorie:Quelle Liebesbrief]]
[[Kategorie:Quelle Minnerede]]
[[Kategorie:Quelle Minnerede]]

Aktuelle Version vom 12. Januar 2026, 23:23 Uhr

Liebesbrief (Wiener Liebesbrief I) (B181)

AutorIn Anon.
Entstehungszeit 1470-1480
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Wien, Österreichische Nationalbibliothek: 2993, 104r
Ausgaben
Übersetzungen
Forschung Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 223; Schulz-Grobert, Jürgen: Deutsche Liebesbriefe in spätmittelalterlichen Handschriften, S: 222

Der Brief ist Teil der Sammlung Wiener Liebesbriefe (Briefsammlung).

Inhalt

A Botenauftrag an den Brief (1–6)

Der Sprecher sendet den Brief zur Geliebten, die ganz im Mittelpunkt seiner Gedanken steht, und trägt ihm auf, ihr einen Gruß aus tiefstem Herzen zu überbringen.

B Apostrophe der Geliebten (7–15)

In direkter Anrede betont er ihre Macht über sein sorgenvoll belastetes Herz und bittet um Auskunft, ob sie seine Geliebte sein wolle. In einem doppelten Gruß nennt er sie paradyß, wol riechender rieß und soberliche reyne.

C Botenrede des Briefes (16–21)

Der Brief selbst ergreift das Wort und erklärt der Dame, er komme von einem Jüngling, der ganz in Liebe gefangen sei und dessen Namen er nicht nennen müsse, da sie ihn ohnehin kenne.

(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 223)