Liebesbrief (Wiener Liebesbrief III) (B183): Unterschied zwischen den Versionen

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Der Brief ist Teil der Sammlung [[Wiener Liebesbriefe (Briefsammlung)]].
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==Inhalt==
Der Sprecher nennt die Geliebte einen lichten Morgenstern und gesteht, wie gern er ihre Worte hört, auch wenn sie ihm zu fern ist. Er wünscht, sie möge den Zustand seines Herzens erkennen und ihm eine freundliche Nachricht senden. Mehrfach betont er die Unerschütterlichkeit seiner Liebe und bittet darum, wenigstens einmal im Jahr ein Zeichen zu erhalten, dass sie ihn nicht vergessen hat. Diese Botschaft solle nicht durch einen Boten, sondern durch ihre eigene Zunge kommen. Nach einer kurzen Schlussformel folgen ein Segenswunsch für beide sowie ein überreicher Gute‑Nacht‑Gruß mit „100.000 guten Nächten“.
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei [[Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden]], S. 225)


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[[Kategorie:Quelle Liebesbrief]]
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[[Kategorie:Quelle Minnerede]]

Aktuelle Version vom 12. Januar 2026, 23:28 Uhr

Liebesbrief (Wiener Liebesbrief III) (B183)

AutorIn Anon.
Entstehungszeit 1470-1480
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Wien, Österreichische Nationalbibliothek: 2993, 106r
Ausgaben
Übersetzungen
Forschung Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 225; Schulz-Grobert, Jürgen: Deutsche Liebesbriefe in spätmittelalterlichen Handschriften, S. 222

Der Brief ist Teil der Sammlung Wiener Liebesbriefe (Briefsammlung).

Inhalt

Der Sprecher nennt die Geliebte einen lichten Morgenstern und gesteht, wie gern er ihre Worte hört, auch wenn sie ihm zu fern ist. Er wünscht, sie möge den Zustand seines Herzens erkennen und ihm eine freundliche Nachricht senden. Mehrfach betont er die Unerschütterlichkeit seiner Liebe und bittet darum, wenigstens einmal im Jahr ein Zeichen zu erhalten, dass sie ihn nicht vergessen hat. Diese Botschaft solle nicht durch einen Boten, sondern durch ihre eigene Zunge kommen. Nach einer kurzen Schlussformel folgen ein Segenswunsch für beide sowie ein überreicher Gute‑Nacht‑Gruß mit „100.000 guten Nächten“.

(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 225)