Züricher Liebesbrief IV (B190): Unterschied zwischen den Versionen

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Dieser Brief ist Bestandteil der Briefsammlung [[Züricher Liebesbriefe (Briefsammlung)]].


==Inhalt==
Der Sprecher fleht die Dame um Gnade an, bekräftigt seinen Dienstwillen und seine Hoffnung – unterstrichen durch die dichte Wiederholung des Wortes „Gnade“ in den Anfangsversen. Er erklärt, er wolle ihr seit jeher und weiterhin dienen, selbst wenn ungewiss sei, ob sie ihn je dafür belohnen werde, und nimmt diese kurze Einschränkung sofort zurück. Er klagt darüber, sie nicht sehen zu dürfen, und verflucht diese Trennung. Am Ende grüßt er sie; anstelle ihres Namens steht ein rätselhaftes Zeichen, verbunden mit dem Hinweis, sie wisse sehr wohl, wer ihr treuer Diener sei.
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei [[Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden]], S. 234)


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[[Kategorie:Quelle Minnerede]]
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Aktuelle Version vom 1. Februar 2026, 21:52 Uhr

Züricher Liebesbrief IV (B190)

AutorIn Anon.
Entstehungszeit Erstes Viertel 14. Jhd.
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Zürich, Zentralbibliothek: Cod. RP 3, 5r-5v
Ausgaben
Übersetzungen
Forschung Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 234; Stridde, Christine: Züricher Liebesbriefe

Dieser Brief ist Bestandteil der Briefsammlung Züricher Liebesbriefe (Briefsammlung).

Inhalt

Der Sprecher fleht die Dame um Gnade an, bekräftigt seinen Dienstwillen und seine Hoffnung – unterstrichen durch die dichte Wiederholung des Wortes „Gnade“ in den Anfangsversen. Er erklärt, er wolle ihr seit jeher und weiterhin dienen, selbst wenn ungewiss sei, ob sie ihn je dafür belohnen werde, und nimmt diese kurze Einschränkung sofort zurück. Er klagt darüber, sie nicht sehen zu dürfen, und verflucht diese Trennung. Am Ende grüßt er sie; anstelle ihres Namens steht ein rätselhaftes Zeichen, verbunden mit dem Hinweis, sie wisse sehr wohl, wer ihr treuer Diener sei.

(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 234)