Züricher Liebesbrief V (B191): Unterschied zwischen den Versionen

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==Inhalt==
===A Klage über unerwiderte Liebe (1–21)===
Der Sprecher richtet sich nicht an die Dame selbst, sondern spricht über sie und beklagt in mehrfacher Wiederholung seine unerfüllte Liebe. Er leidet daran, dass er trotz seines Schmerzes nicht sterben kann, dass Freude und Leid zwischen ihnen ungleich verteilt sind und dass sie ihm keine Bitte erfüllt hat. Er verwünscht den Moment ihres ersten Anblicks und den Augenblick, in dem sie ihn zur Liebe verführt hat – sie raube ihm den Verstand.
===B Bitte um Rat (22–30)===
Schließlich wendet er sich an das Publikum und bittet dringend um Rat, wie er zu heimlicher Minne gelangen und sich von seinem Kummer befreien könne.
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei [[Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden]], S. 235)


[[Kategorie:Quelle Minnerede]]
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Aktuelle Version vom 1. Februar 2026, 21:55 Uhr

Züricher Liebesbrief V (B191)

AutorIn Anon.
Entstehungszeit Erstes Viertel 14. Jhd.
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Zürich, Zentralbibliothek: Cod. RP 3, 5v-6r
Ausgaben
Übersetzungen
Forschung Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 235; Stridde, Christine: Züricher Liebesbriefe

Dieser Brief ist Bestandteil der Briefsammlung Züricher Liebesbriefe (Briefsammlung).

Inhalt

A Klage über unerwiderte Liebe (1–21)

Der Sprecher richtet sich nicht an die Dame selbst, sondern spricht über sie und beklagt in mehrfacher Wiederholung seine unerfüllte Liebe. Er leidet daran, dass er trotz seines Schmerzes nicht sterben kann, dass Freude und Leid zwischen ihnen ungleich verteilt sind und dass sie ihm keine Bitte erfüllt hat. Er verwünscht den Moment ihres ersten Anblicks und den Augenblick, in dem sie ihn zur Liebe verführt hat – sie raube ihm den Verstand.

B Bitte um Rat (22–30)

Schließlich wendet er sich an das Publikum und bittet dringend um Rat, wie er zu heimlicher Minne gelangen und sich von seinem Kummer befreien könne.

(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 235)