Werbungsszene (B242): Unterschied zwischen den Versionen

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==Inhalt==
===A Einleitung===
Der Sprecher berichtet, wie er spätabends bei der Geliebten anklopft.
===B Dialogszene===
Er grüßt sie, doch sie weist ihn ab. Er erinnert an eine Umarmung beim Tanz, die sie jedoch als bedeutungslos abtut und erklärt, einen anderen Geliebten zu haben. Der Sprecher bekräftigt seine Liebe, seine Ergebenheit und lobt ihre Schönheit. Sie weist ihn erneut zurück und betont, nur einen ritterlichen Mann lieben zu können. Als er mit dem Tod aus Liebesleid droht, nennt sie sein Werben ein ''affen spiel'' und rät ihm, Frauen seines Standes zu suchen. Er ignoriert dies und beginnt ein Schönheitslob, erneuert sein Verlangen und sein Unverständnis über ihre Ablehnung. Auf sein Eingeständnis der Armut rät sie ihm abermals zu standesgemäßer Minne. Er bittet ein letztes Mal um Erhörung, doch sie bleibt bei ihrer Absage und schickt ihn endgültig fort.
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei [[Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden]], S. 358f.)


[[Kategorie:Quelle Minnerede]]
[[Kategorie:Quelle Minnerede]]

Aktuelle Version vom 4. Februar 2026, 23:30 Uhr

Werbungsszene (B242)

AutorIn Anon.
Entstehungszeit Frühes 16. Jahrhundert
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Druck Nürnberg 1520: Johann Stuchs (VD16 S 3449)
Druck Nürnberg um 1520: Jobst Gutknecht (VD16 S 3450)
Ausgaben
Übersetzungen
Forschung Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 358f.; Zapf, Volker: Werbungsszene

Inhalt

A Einleitung

Der Sprecher berichtet, wie er spätabends bei der Geliebten anklopft.

B Dialogszene

Er grüßt sie, doch sie weist ihn ab. Er erinnert an eine Umarmung beim Tanz, die sie jedoch als bedeutungslos abtut und erklärt, einen anderen Geliebten zu haben. Der Sprecher bekräftigt seine Liebe, seine Ergebenheit und lobt ihre Schönheit. Sie weist ihn erneut zurück und betont, nur einen ritterlichen Mann lieben zu können. Als er mit dem Tod aus Liebesleid droht, nennt sie sein Werben ein affen spiel und rät ihm, Frauen seines Standes zu suchen. Er ignoriert dies und beginnt ein Schönheitslob, erneuert sein Verlangen und sein Unverständnis über ihre Ablehnung. Auf sein Eingeständnis der Armut rät sie ihm abermals zu standesgemäßer Minne. Er bittet ein letztes Mal um Erhörung, doch sie bleibt bei ihrer Absage und schickt ihn endgültig fort.

(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 358f.)