Der glückliche Traum (B250): Unterschied zwischen den Versionen
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===A Ausgangssituation=== | |||
Der Sprecher liegt eines Morgens wach und sehnt sich nach der Geliebten. Ganz von ihrer Tugend und Schönheit erfüllt, fällt er in einen Unsagbarkeitstopos und schläft schließlich ein. Im Traum erlebt er Folgendes. | |||
===B Traum=== | |||
Er begegnet in einem Garten einer Gruppe von Damen, unter denen sich auch seine Geliebte befindet. Zunächst erschrickt er, aus Angst, man könne ihm seine Liebe ansehen. Die Damen stehen paarweise gebunden, nur die Geliebte steht allein. Sie empfängt ihn freudig, versichert ihm ihre Zuneigung, und sie umarmen und küssen sich. Ein kurzer Einschub reflektiert die fehlende Erfüllung im Wachzustand. Auf ihre Frage, ob er heimlich gekommen sei, antwortet er, Gott habe sie zusammengeführt. Er bekräftigt, dass es ihm nie besser gegangen sei — an dieser Stelle bricht der Text ab. | |||
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Aktuelle Version vom 5. Februar 2026, 21:00 Uhr
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Der glückliche Traum (B250) | |
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| AutorIn | |
| Entstehungszeit | Überlieferung 1459 |
| Entstehungsort | |
| AuftraggeberIn | |
| Überlieferung | Berlin, Staatsbibliothek: Mgq 1107, 129r-130v |
| Ausgaben | |
| Übersetzungen | |
| Forschung | Klingner, Jacob: Der glückliche Traum; Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 378 |
Inhalt
A Ausgangssituation
Der Sprecher liegt eines Morgens wach und sehnt sich nach der Geliebten. Ganz von ihrer Tugend und Schönheit erfüllt, fällt er in einen Unsagbarkeitstopos und schläft schließlich ein. Im Traum erlebt er Folgendes.
B Traum
Er begegnet in einem Garten einer Gruppe von Damen, unter denen sich auch seine Geliebte befindet. Zunächst erschrickt er, aus Angst, man könne ihm seine Liebe ansehen. Die Damen stehen paarweise gebunden, nur die Geliebte steht allein. Sie empfängt ihn freudig, versichert ihm ihre Zuneigung, und sie umarmen und küssen sich. Ein kurzer Einschub reflektiert die fehlende Erfüllung im Wachzustand. Auf ihre Frage, ob er heimlich gekommen sei, antwortet er, Gott habe sie zusammengeführt. Er bekräftigt, dass es ihm nie besser gegangen sei — an dieser Stelle bricht der Text ab.
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 378)