Liebesbrief (B80): Unterschied zwischen den Versionen
Zur Navigation springen
Zur Suche springen
(Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox Einzeltext | namen = Liebesbrief (B80) | autorin = Anon. | entstehungszeit = Überlieferung ab 1410 | entstehungsort =…“) |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 12: | Zeile 12: | ||
}} | }} | ||
==Inhalt== | |||
Der Sprecher wendet sich direkt an die junge Dame und gesteht, dass ihre Tugend jede Beschreibung übersteigt. Gott habe sie mit Schönheit, Demut, höfischem Wesen und Weisheit reich beschenkt. Er grüßt sie ehrerbietig, versichert seinen dauernden Dienst und bittet Gott, ihr Glück und Ehre zu verleihen. Sein Herz sei stets bei ihr, darum quälten ihn schwere Gedanken. Er werde seinen Sinn niemals von ihr abwenden, ob es ihm nütze oder schade. Sie sei die Königin seines Herzens, und er wolle ihr Leibeigener bleiben. Abschließend vertraut er sie Gott an und bittet sie, seiner zu gedenken, da er in Not sei. | |||
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei [[Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden]], S. 134) | |||
[[Kategorie:Quelle Minnerede]] | [[Kategorie:Quelle Minnerede]] | ||
[[Kategorie:Quelle Liebesbrief]] | [[Kategorie:Quelle Liebesbrief]] | ||
Aktuelle Version vom 3. Januar 2026, 23:01 Uhr
|
Liebesbrief (B80) | |
|---|---|
| AutorIn | Anon. |
| Entstehungszeit | Überlieferung ab 1410 |
| Entstehungsort | |
| AuftraggeberIn | |
| Überlieferung | Brüssel, Königliche Bibliothek: 15589-623, 69rb-69va Brüssel, Königliche Bibliothek: Ms. II 144, 63v-64r |
| Ausgaben | |
| Übersetzungen | |
| Forschung | Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 134 |
Inhalt
Der Sprecher wendet sich direkt an die junge Dame und gesteht, dass ihre Tugend jede Beschreibung übersteigt. Gott habe sie mit Schönheit, Demut, höfischem Wesen und Weisheit reich beschenkt. Er grüßt sie ehrerbietig, versichert seinen dauernden Dienst und bittet Gott, ihr Glück und Ehre zu verleihen. Sein Herz sei stets bei ihr, darum quälten ihn schwere Gedanken. Er werde seinen Sinn niemals von ihr abwenden, ob es ihm nütze oder schade. Sie sei die Königin seines Herzens, und er wolle ihr Leibeigener bleiben. Abschließend vertraut er sie Gott an und bittet sie, seiner zu gedenken, da er in Not sei.
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 134)