Liebesbrief (Wiener Liebesbrief IV) (B184a): Unterschied zwischen den Versionen

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Der Brief ist Teil der Sammlung [[Wiener Liebesbriefe (Briefsammlung)]].
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==Inhalt==
Der Sprecher wendet sich an die Geliebte, die er als eddel rose an dorn bezeichnet, und bittet um Gegenliebe und Nachsicht. Darauf folgt eine anaphorische Grußfolge (goth gruß dich), in der er nacheinander ihre Augen, ihren Mund und ihre Hände anspricht, seine Liebe bekräftigt und um Befreiung von seinem Kummer bittet. Anschließend richtet er sich erneut an Augen und Mund der Geliebten und fragt zweimal nach der Wahrhaftigkeit ihrer Worte. Die Strophe endet mit einem abrupten, von Sorge geprägten Versabbruch.
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei [[Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden]], S. 226)


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Aktuelle Version vom 1. Februar 2026, 16:09 Uhr

Liebesbrief (Wiener Liebesbrief IV) (B184a)

AutorIn Anon.
Entstehungszeit 1470-1480
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Wien, Österreichische Nationalbibliothek: 2993, 106r
Ausgaben
Übersetzungen
Forschung Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 226; Schulz-Grobert, Jürgen: Deutsche Liebesbriefe in spätmittelalterlichen Handschriften, S. 222

Der Brief ist Teil der Sammlung Wiener Liebesbriefe (Briefsammlung).

Inhalt

Der Sprecher wendet sich an die Geliebte, die er als eddel rose an dorn bezeichnet, und bittet um Gegenliebe und Nachsicht. Darauf folgt eine anaphorische Grußfolge (goth gruß dich), in der er nacheinander ihre Augen, ihren Mund und ihre Hände anspricht, seine Liebe bekräftigt und um Befreiung von seinem Kummer bittet. Anschließend richtet er sich erneut an Augen und Mund der Geliebten und fragt zweimal nach der Wahrhaftigkeit ihrer Worte. Die Strophe endet mit einem abrupten, von Sorge geprägten Versabbruch.

(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 226)