Mattseer Liebesbrief II (B156): Unterschied zwischen den Versionen
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Zum Schluss spricht der Text einen doppelten Segen aus: Gott möge ihre Trauer wenden und sie so lange bewahren, bis ein Rosenblatt tausend Pfund wert wäre. | Zum Schluss spricht der Text einen doppelten Segen aus: Gott möge ihre Trauer wenden und sie so lange bewahren, bis ein Rosenblatt tausend Pfund wert wäre. | ||
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Aktuelle Version vom 11. Januar 2026, 19:19 Uhr
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Mattseer Liebesbrief II (B156) | |
|---|---|
| AutorIn | Anon. |
| Entstehungszeit | Überlieferung spätes 15. / frühes 16. Jahrhundert |
| Entstehungsort | |
| AuftraggeberIn | |
| Überlieferung | Mattsee, Bibliothek des Kollegiatenstiftes: Cod. 24, 75v-76r |
| Ausgaben | |
| Übersetzungen | |
| Forschung | Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 196 |
Der Brief ist Bestandteil der Sammlung Mattseer Liebesbriefe (Briefsammlung).
Inhalt
A (1–12)
Der Sprecher sendet einen innigen Gruß an das rote Mündlein der Geliebten. Der Brief soll als Beweis seiner treuen Liebe dienen und sie dazu bewegen, seiner stets zu gedenken.
B (13–20)
Er beauftragt den Brief – zweimal direkt angesprochen –, der Geliebten seine Botschaft zu überbringen, damit sie sein Herz erkenne und ihm dadurch Glück verschaffe.
C (21–24)
Es folgt eine Bitte um Schutz vor üblen Nachrednern, die sich entweder an den Brief richtet oder als Äußerung der Dame verstanden werden kann.
D (25–27)
Zum Schluss spricht der Text einen doppelten Segen aus: Gott möge ihre Trauer wenden und sie so lange bewahren, bis ein Rosenblatt tausend Pfund wert wäre.
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 196)