Liebesgruß (B159a): Unterschied zwischen den Versionen
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Nach einer kurzen Leseanweisung eröffnet der Sprecher mit der Sentenz, dass Liebende einander durch ihren Anblick Freude schenken. | |||
===B (6–15)=== | |||
Er erbittet für die Geliebte Segen und langes Leben, lobt ihre Vorzüge und gesteht, dass er beim Anblick ihrer Schönheit verstummt. In direkter Anrede bittet er sie um Trost. | |||
===C (16–21)=== | |||
Er preist sie als die Schönste aller Frauen und erklärt jeden glücklich, der ihre Liebe empfängt. | |||
===D (22–31)=== | |||
Er nennt sie eine „Rose blühender Jugend“, beklagt die lange Trennung und betont die Ausschließlichkeit seiner Liebe. | |||
===E (32–39)=== | |||
Er wünscht sich, eine Nacht in ihren Armen zu verbringen, erklärt sich ihr völlig ergeben und deutet das übersandte Geschenk als Zeichen seiner Hoffnung. | |||
===F (40–43)=== | |||
Er bittet sie um Verschwiegenheit und bekräftigt erneut seine exklusive Liebe. | |||
===G (44–46)=== | |||
Zum Schluss verflucht er jene, die ihrer Beziehung schaden oder sie zerstören wollen. | |||
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei [[Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden]], S. 201f.) | |||
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Aktuelle Version vom 11. Januar 2026, 19:31 Uhr
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Liebesgruß (B159a) | |
|---|---|
| AutorIn | Anon. |
| Entstehungszeit | Zweite Hälfte 13. Jhd. |
| Entstehungsort | |
| AuftraggeberIn | |
| Überlieferung | München, Bayerisches Nationalmuseum: Inv. Nr. R 8071 |
| Ausgaben | |
| Übersetzungen | |
| Forschung | Altenhöfer, Florian: Liebesgruß; Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 200-202 |
Inhalt
A (1–5)
Nach einer kurzen Leseanweisung eröffnet der Sprecher mit der Sentenz, dass Liebende einander durch ihren Anblick Freude schenken.
B (6–15)
Er erbittet für die Geliebte Segen und langes Leben, lobt ihre Vorzüge und gesteht, dass er beim Anblick ihrer Schönheit verstummt. In direkter Anrede bittet er sie um Trost.
C (16–21)
Er preist sie als die Schönste aller Frauen und erklärt jeden glücklich, der ihre Liebe empfängt.
D (22–31)
Er nennt sie eine „Rose blühender Jugend“, beklagt die lange Trennung und betont die Ausschließlichkeit seiner Liebe.
E (32–39)
Er wünscht sich, eine Nacht in ihren Armen zu verbringen, erklärt sich ihr völlig ergeben und deutet das übersandte Geschenk als Zeichen seiner Hoffnung.
F (40–43)
Er bittet sie um Verschwiegenheit und bekräftigt erneut seine exklusive Liebe.
G (44–46)
Zum Schluss verflucht er jene, die ihrer Beziehung schaden oder sie zerstören wollen.
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 201f.)