Neujahrsgruß auf 1447 (B167): Unterschied zwischen den Versionen

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Diese Minnerede ist Teil der Sammlung [[Acht Neujahrsgrüße (Briefsammlung)]].
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==Inhalt==
Der Sprecher bekräftigt der Geliebten seine Liebe, wünscht ihr ein glückliches neues Jahr und mehr Freude, Lust und Wonne durch den Neugeborenen. Er bestätigt ihre alleinige Macht über sein Herz und bittet, weiterhin als Knecht ihrer Ehre dienen zu dürfen. Seine guten Wünsche seien unaussprechlich, seine Liebe und Treue wüchsen täglich. Von Begierde gefangen, habe sie Herz, Mut und Sinn als Zeichen seiner völligen Hingabe empfangen. Er verspricht, jeden ihrer Wünsche zu erfüllen, und bittet um Vertrauen, Gnade und erneute Aufnahme in ihr Herz – bestätigt durch Worte, Umarmung und Zärtlichkeit, die ihm höchste Freude bereiten würden. Im Gedanken an ihre Treue und Ehre vergesse er allen Kummer und nennt sie daher „Spiegel seines Herzens“ und „Siegel seiner Freude“. Von ihrer Treue verwundet, wünsche er keinen anderen Arzt als sie. Am Ende bittet er sie, an ihm festzuhalten, wie auch er auf sie vertraut.
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei [[Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden]], S. 209)


[[Kategorie:Quelle Minnerede]]
[[Kategorie:Quelle Minnerede]]
[[Kategorie:Quelle Liebesbrief]]
[[Kategorie:Quelle Liebesbrief]]

Aktuelle Version vom 12. Januar 2026, 09:41 Uhr

Neujahrsgruß auf 1447 (B167)

AutorIn Anon.
Entstehungszeit 1447?
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Prag, Knihovna Národniho muzea: Cod. X A 12, 115r-115v
Leipzig, Universitätsbibliothek: Ms. Apel 8, 270v-271v
Berlin, Staatsbibliothek: Mgf 488, 141r-142r
Ausgaben
Übersetzungen
Forschung Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 209; Malm, Mike: Neujahrsgrüße auf 1441-1448

Diese Minnerede ist Teil der Sammlung Acht Neujahrsgrüße (Briefsammlung).

Inhalt

Der Sprecher bekräftigt der Geliebten seine Liebe, wünscht ihr ein glückliches neues Jahr und mehr Freude, Lust und Wonne durch den Neugeborenen. Er bestätigt ihre alleinige Macht über sein Herz und bittet, weiterhin als Knecht ihrer Ehre dienen zu dürfen. Seine guten Wünsche seien unaussprechlich, seine Liebe und Treue wüchsen täglich. Von Begierde gefangen, habe sie Herz, Mut und Sinn als Zeichen seiner völligen Hingabe empfangen. Er verspricht, jeden ihrer Wünsche zu erfüllen, und bittet um Vertrauen, Gnade und erneute Aufnahme in ihr Herz – bestätigt durch Worte, Umarmung und Zärtlichkeit, die ihm höchste Freude bereiten würden. Im Gedanken an ihre Treue und Ehre vergesse er allen Kummer und nennt sie daher „Spiegel seines Herzens“ und „Siegel seiner Freude“. Von ihrer Treue verwundet, wünsche er keinen anderen Arzt als sie. Am Ende bittet er sie, an ihm festzuhalten, wie auch er auf sie vertraut.

(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 209)