Neujahrsgruß auf 1448 (B168): Unterschied zwischen den Versionen

Aus Brevitas Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
(Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox Einzeltext | namen = Neujahrsgruß auf 1448 (B168) | autorin = Anon. | entstehungszeit = 1448? | entstehungsort = | a…“)
 
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
Zeile 12: Zeile 12:
}}
}}


Diese Minnerede ist Teil der Sammlung [[Acht Neujahrsgrüße (Briefsammlung)]].
==Inhalt==
Der Sprecher bietet sich der Geliebten als Neujahrsgabe an und fordert sie auf, ihn im Andenken an seinen treuen Dienst „aus der Gemein zu ziehen“ und in ihrem Herzen einzuschließen. Er gelobt ewige Zugehörigkeit, da er keinen edleren Schatz als ihre Liebe kenne, und stützt dies auf das Bibelwort, dass Herz und Schatz untrennbar verbunden seien. Leib, Sinn, Mut und Gut habe er ganz auf sie ausgerichtet, weshalb sie fest auf ihn bauen könne. Keine Frau sei ihr vergleichbar. Sie sei der Spiegel seines Herzens, in den er mit Freude blicke und durch dessen Güte aller Missmut schwinde. Er empfiehlt sie dem Neugeborenen zum Schutz vor Verleumdung und Leid. Nähmen ihr roter Mund und ihre Umarmung ihn auf, so juble sein Herz. Er bittet, wie im Vorjahr in ihrem Dienst bleiben zu dürfen, was ihn aller Sorgen und Trauer entheben würde. Am Ende fordert er sie auf, an ihm festzuhalten und das höchste Heil freudig zu bewahren.
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei [[Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden]], S. 210)
[[Kategorie:Quelle Minnerede]]
[[Kategorie:Quelle Minnerede]]

Aktuelle Version vom 12. Januar 2026, 09:43 Uhr

Neujahrsgruß auf 1448 (B168)

AutorIn Anon.
Entstehungszeit 1448?
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Prag, Knihovna Národniho muzea: Cod. X A 12, 115v-116v
Ausgaben
Übersetzungen
Forschung Malm, Mike: Neujahrsgrüße auf 1441-1448

Diese Minnerede ist Teil der Sammlung Acht Neujahrsgrüße (Briefsammlung).

Inhalt

Der Sprecher bietet sich der Geliebten als Neujahrsgabe an und fordert sie auf, ihn im Andenken an seinen treuen Dienst „aus der Gemein zu ziehen“ und in ihrem Herzen einzuschließen. Er gelobt ewige Zugehörigkeit, da er keinen edleren Schatz als ihre Liebe kenne, und stützt dies auf das Bibelwort, dass Herz und Schatz untrennbar verbunden seien. Leib, Sinn, Mut und Gut habe er ganz auf sie ausgerichtet, weshalb sie fest auf ihn bauen könne. Keine Frau sei ihr vergleichbar. Sie sei der Spiegel seines Herzens, in den er mit Freude blicke und durch dessen Güte aller Missmut schwinde. Er empfiehlt sie dem Neugeborenen zum Schutz vor Verleumdung und Leid. Nähmen ihr roter Mund und ihre Umarmung ihn auf, so juble sein Herz. Er bittet, wie im Vorjahr in ihrem Dienst bleiben zu dürfen, was ihn aller Sorgen und Trauer entheben würde. Am Ende fordert er sie auf, an ihm festzuhalten und das höchste Heil freudig zu bewahren.

(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 210)