Rat der Frau Venus (B212): Unterschied zwischen den Versionen

Aus Brevitas Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
Zeile 11: Zeile 11:


}}
}}
==Inhalt==
Der Sprecher erkundigt sich bei Frau Venus, wie er sich verhalten solle, wenn im Minnedienst der verdiente Lohn ausbleibt. Venus empfiehlt Ausdauer, da treuer Dienst am Ende stets belohnt werde. Der Sprecher dankt und klagt, seine Dame sei von so hohem Rang und so uneinnehmbar wie eine Burg. Venus greift das Bild auf: Keine Burg widerstehe beständiger Belagerung; man solle jene nicht rühmen, die sich am ersten Tag einnehmen lasse. Trotz der starken Befestigung seiner „Burg“ wolle er weiter belagern und hoffe, die Dame auszuhungern. Er ruft Gott an und erklärt, wie glücklich er wäre, selbst Bewohner dieser Burg zu sein; die Härte der Frauen gleiche der einer Mauer.


(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei [[Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden]], S. 281f.)


[[Kategorie:Quelle Minnerede]]
[[Kategorie:Quelle Minnerede]]

Aktuelle Version vom 3. Februar 2026, 22:37 Uhr

Rat der Frau Venus (B212)

AutorIn Anon.
Entstehungszeit Überlieferung um 1400
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Brüssel, Königliche Bibliothek: 15589-623, 94rb-94vb
Ausgaben
Übersetzungen
Forschung Klingner, Jacob: Rat der Frau Venus; Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 281f.

Inhalt

Der Sprecher erkundigt sich bei Frau Venus, wie er sich verhalten solle, wenn im Minnedienst der verdiente Lohn ausbleibt. Venus empfiehlt Ausdauer, da treuer Dienst am Ende stets belohnt werde. Der Sprecher dankt und klagt, seine Dame sei von so hohem Rang und so uneinnehmbar wie eine Burg. Venus greift das Bild auf: Keine Burg widerstehe beständiger Belagerung; man solle jene nicht rühmen, die sich am ersten Tag einnehmen lasse. Trotz der starken Befestigung seiner „Burg“ wolle er weiter belagern und hoffe, die Dame auszuhungern. Er ruft Gott an und erklärt, wie glücklich er wäre, selbst Bewohner dieser Burg zu sein; die Härte der Frauen gleiche der einer Mauer.

(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 281f.)