Dresdner Liebesbrief VI (B124)
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Dresdner Liebesbrief VI (B124) | |
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| AutorIn | Anon. |
| Entstehungszeit | Vor 1447 |
| Entstehungsort | |
| AuftraggeberIn | |
| Überlieferung | Dresden, Sächsische Landes-, Staats- und Universitätsbibliothek: 54vb-55ra |
| Ausgaben | |
| Übersetzungen | |
| Forschung | Klingner, Jacob: Dresdner Liebesbriefe; Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 169f.; Schulz-Grobert, Jürgen: Deutsche Liebesbriefe in spätmittelalterlichen Handschriften |
Der Brief ist Bestandteil der Sammlung Dresdner Liebesbriefe (Briefsammlung).
Inhalt
Der Sprecher begrüßt die Geliebte als „karfunkel stein“ und richtet eine Reihe weiterer Grüße an ihre Augen, Wangen und ihren Hals. Er habe gehört, die beste „Gürtung“ eines Mannes sei eine Umarmung – eine solche wünsche er sich von ihr, um all seine Sorgen zu verlieren. Er beteuert seine stete Hingabe und dass er sie im Herzen trage, beklagt jedoch, noch keinen liebevollen Gruß von ihr erhalten zu haben. Nach einer kurzen Schlussformel folgt ein hyperbolischer Segenswunsch („Bleib gesund, bis eine Nachtigall das Meer austrinkt“) sowie die dringende Bitte um einen Antwortbrief, der ihn wieder gesund machen würde.
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 170)