Abschiedsgruß (B160)
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Abschiedsgruß (B160) | |
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| AutorIn | Anon. |
| Entstehungszeit | Überlieferung ab 1470/71 |
| Entstehungsort | |
| AuftraggeberIn | |
| Überlieferung | Prag, Knihovna Nárondniho muzea: Cod. X A 12, 107v-108v Berlin, Staatsbibliothek: Mgf 488, 130v-131r Stuttgart, Landesbibliothek: Poet. et phil. 4° 69, 245r-245v Berlin, Staatsbibliothek: Mgq 2370, 38v-39r |
| Ausgaben | Dorobantu, Julia/Klingner, Jacob/Lieb, Ludger (Hg.): Minnereden, S. 95f. |
| Übersetzungen | |
| Forschung | Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 202f.; Zapf, Volker: Abschiedsgruß |
Inhalt
A (1–5)
Nach einer kurzen Leseanweisung eröffnet der Sprecher mit der Sentenz, dass Liebende einander durch ihren Anblick Freude schenken.
B (6–15)
Er erbittet für die Geliebte Segen und langes Leben, lobt ihre Vorzüge und gesteht, dass er beim Anblick ihrer Schönheit verstummt. In direkter Anrede bittet er sie um Trost.
C (16–21)
Er preist sie als die Schönste aller Frauen und erklärt jeden glücklich, der ihre Liebe empfängt.
D (22–31)
Er nennt sie eine „Rose blühender Jugend“, beklagt die lange Trennung und betont die Ausschließlichkeit seiner Liebe.
E (32–39)
Er wünscht sich, eine Nacht in ihren Armen zu verbringen, erklärt sich ihr völlig ergeben und deutet das übersandte Geschenk als Zeichen seiner Hoffnung.
F (40–43)
Er bittet sie um Verschwiegenheit und bekräftigt erneut seine exklusive Liebe.
G (44–46)
Zum Schluss verflucht er jene, die ihrer Beziehung schaden oder sie zerstören wollen.
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 201f.)