Liebe die ist an aller stat

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Liebe die ist an aller stat

AutorIn
Entstehungszeit
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Cod. Quart. 565, 20v (online)
München, Bayerische Staatsbibliothek: Cgm 713, 7r (online)
Stuttgart, Württembergische Landesbibliothek: Cod. poet. et philol. 2° 7, 238r (online)
Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek: Cod. 76.3. Aug. 2°, 173r-173v (online)
Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum: Cod. 5339a, 24v (online)

Der Text ist auch ein Teil des Spruchs Vom Pfennig in Redaktion III überliefert.

Ausgaben Keller, Adelbert (Hg.): Alte gute Schwänke, S. 50-52
Kully, Elisabeth (Hg.): Codex Weimar Q 565, S. 97
Übersetzungen
Forschung

Synopse der Überlieferung[1]

Selbständige Versionen

Cod. Quart. 565 Cgm 713 Cod. poet. et philol. 2° 7 Cod. 76.3. Aug. 2° Cod. 5339a
Von der liebe

[2] Item liebe die ist an aller stat Wol dem der vil pfennig hat Wer da hat pfennig vill Der kaufft lieb wie vil er will Liebe vberwint alle dingk Es ist gelogen sprach der pfeningk Wo ich pfenningk wenndt Do hat die lieb ein enndt Ein lieb vnd nit mer Wer allenn Frauenn ein er Sie wollens aber nit recht verstan Ir aine will zwen oder drey hann

Lieb die ist an aller stat Wol dem der vil pfen(n)ing hat Wer da hat pfenni(n)g vil Der kaufft lieb wie vil er wil Lieb vbervin(n)t alle din(n)ck Es ist gelogen sprach der pfenni(n)g Wo ich pfenni(n)g wen(n)dt Do hat alle lieb ein end(n)dt Ein lieb vnd nit mer Wer allen frawen ein er Sie wollens aber nicht recht v(er)stan Ir eine wil zwen oder drey han

Lieb ist an aller stat Wol dem der vil pfenning hat Wer da hat pfenning vil Der kauft Im lieb wieuil er wil Lieb vberwindt alle ding Es ist gelogen spricht der pfening Wu ich pfening hin wend Do hot nu all lieb ain end Ain lieb vnd nicht merr Wer allen Frawen ain Er Sie wolles aber nicht recht ve(r)stan Ir aine will zwen oder drey han

Lieb die ist an aller stat Wol dem der vil pfenni(n)g hat Wer da hat spenni(n)g vil Der kaufft ym lieb wie vil er wil Lieb vber wint alle dinck [173v] Es ist gelogen sprach der pfenni(n)g Wa ich pfenni(n)g wentt |da hat die lieb ain endt| Ein lieb vnd nit mere Wer allen frawen ein ere Sie wollens aber nit recht verstan Ir eine wil zwen oder drey han

[3]Lib vberwindt alle dinck Es ist gelogen sprach der pfenning Wo ich pfenning wend Do hat die libe ein end Ein lib vnd nit mer Wer allen frauen ein er Sie wollens aber nicht recht v(er)rstan Ir eine wil zwen oder drei han

Anmerkungen

  1. Abkürzungen werden in () aufgelöst; Nachträge werden gekennzeichnet (\von unten/, /von oben\, |von der Seite|); hochgestellte Vokale werden in den Fließtext übernommen; Vereinheitlichung unterschiedlicher s-Formen zu s, Beibehaltung von ß; grundsätzliche Kleinschreibung, Großschreibung nur bei Versmarkierung beibehalten (und ggf. vereinheitlicht); ggf. Einfügen von Zeilenumbrüchen bei Versgrenzen; ӱ → y; ë → e; ẅ → w.
  2. Am linken Rand moderner Bleistifteintrag "24".
  3. Darüber als Gesamtüberschrift: "sprichpörter."