Lob der Frauen (B268): Unterschied zwischen den Versionen

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Der Sprecher entfaltet einen kurzen Frauenpreis, der sich um die Farbe echter Schamhaftigkeit dreht: Weiß mischt sich in Rot. Aus dem Kontrast der Gesichtsfarbe könne man erkennen, ob rechte Schamhaftigkeit vorhanden sei, wie eng sie mit rechter Liebe verbunden sei und warum eine schamhafte Frau moralisch höher geschätzt werde. In vierfacher anaphorischer Reihung fordert er das Publikum auf, sich zu prüfen, nachzudenken und den etymologischen Zusammenhang zwischen „Frau“ und „Freude“ herzustellen. Abschließend rät er, die der Liebe angemessene Sprache zu gebrauchen und gut über Frauen zu sprechen. Dadurch gewinne der Mann selbst an Ehre — doch da die Frauen ohnehin „vor allem Preis“ stehen, sei Ehre auch für sie eine Zierde.


(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei [[Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden]], S. 421)


[[Kategorie:Quelle Minnerede]]
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[[Kategorie:Quelle Preisrede]]
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Aktuelle Version vom 5. Februar 2026, 21:07 Uhr

Lob der Frauen (B268)

AutorIn Anon.
Entstehungszeit Überlieferung um 1481
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Wien, Österreichische Nationalbibliothek: 2940*, 12v
Ausgaben
Übersetzungen
Forschung Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 421

Inhalt

Der Sprecher entfaltet einen kurzen Frauenpreis, der sich um die Farbe echter Schamhaftigkeit dreht: Weiß mischt sich in Rot. Aus dem Kontrast der Gesichtsfarbe könne man erkennen, ob rechte Schamhaftigkeit vorhanden sei, wie eng sie mit rechter Liebe verbunden sei und warum eine schamhafte Frau moralisch höher geschätzt werde. In vierfacher anaphorischer Reihung fordert er das Publikum auf, sich zu prüfen, nachzudenken und den etymologischen Zusammenhang zwischen „Frau“ und „Freude“ herzustellen. Abschließend rät er, die der Liebe angemessene Sprache zu gebrauchen und gut über Frauen zu sprechen. Dadurch gewinne der Mann selbst an Ehre — doch da die Frauen ohnehin „vor allem Preis“ stehen, sei Ehre auch für sie eine Zierde.

(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 421)