Gedanken am Maimorgen (B514): Unterschied zwischen den Versionen
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Der Sprecher liegt versunken in Minnegedanken, als er nach langer Stille erstmals wieder Vogelgesang hört: Der Mai hat den Winter besiegt, die Natur erwacht, und mit ihr regt sich auch seine innere Empfindung. | |||
=== B Spaziergangseinleitung (14–23) === | |||
Vom Frühlingsgefühl bewegt geht er in eine Aue, erfüllt von Maiduft und frischer Blüte, und setzt sich an eine Quelle bei einem Felsen — ein klassischer locus amoenus, der seine Stimmung aufhellt und den Übergang zur weiteren Handlung markiert. | |||
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Aktuelle Version vom 20. März 2026, 22:22 Uhr
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Gedanken am Maimorgen (B514) | |
|---|---|
| AutorIn | Anon. |
| Entstehungszeit | Überlieferung Mitte 15. Jahrhundert |
| Entstehungsort | |
| AuftraggeberIn | |
| Überlieferung | Wien, Österreichische Nationalbibliothek: 2959, 34v |
| Ausgaben | |
| Übersetzungen | |
| Forschung | Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, Band 1, S. 975 |
Inhalt
A Erwachen (1–13)
Der Sprecher liegt versunken in Minnegedanken, als er nach langer Stille erstmals wieder Vogelgesang hört: Der Mai hat den Winter besiegt, die Natur erwacht, und mit ihr regt sich auch seine innere Empfindung.
B Spaziergangseinleitung (14–23)
Vom Frühlingsgefühl bewegt geht er in eine Aue, erfüllt von Maiduft und frischer Blüte, und setzt sich an eine Quelle bei einem Felsen — ein klassischer locus amoenus, der seine Stimmung aufhellt und den Übergang zur weiteren Handlung markiert.
(Ausführliche Inhaltsangabe bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, Band 1, S. 975.)