Frauengruß (Z3): Unterschied zwischen den Versionen

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==Inhalt==
Der Sprecher erklärt der Dame in direkter Anrede ihre Vorrangstellung, imaginiert sich als heimlichen „Minnedieb“ und bindet sie in das gemeinsame Verschweigen dieser Liebe ein. Er erbittet Trost, bekräftigt seine Bereitschaft zum Dienst an Herr und Herrin – möglicherweise mit marianischer Konnotation – und verweist anschließend auf seine Reaktion gegenüber verleumderischen Angriffen, wobei die Schlussverse auch als mögliche Erwiderung der Dame lesbar sind.
(Ausführliche Inhaltsangabe bei [[Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden]], Band 1, S. 988)


[[Kategorie:Quelle Minnerede]]
[[Kategorie:Quelle Minnerede]]

Aktuelle Version vom 26. März 2026, 19:43 Uhr

Frauengruß (Z3)

AutorIn Anon.
Entstehungszeit Überlieferung 2. Hälfte 13 Jahrhundert
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Rom, Bibliotheca Apostolica Vaticana Cod. Regin. Lat. 1354, 136ra-136rb
Ausgaben
Übersetzungen
Forschung Klingner, Jakob: Minnelehre; Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, Band 1, S. 988

Inhalt

Der Sprecher erklärt der Dame in direkter Anrede ihre Vorrangstellung, imaginiert sich als heimlichen „Minnedieb“ und bindet sie in das gemeinsame Verschweigen dieser Liebe ein. Er erbittet Trost, bekräftigt seine Bereitschaft zum Dienst an Herr und Herrin – möglicherweise mit marianischer Konnotation – und verweist anschließend auf seine Reaktion gegenüber verleumderischen Angriffen, wobei die Schlussverse auch als mögliche Erwiderung der Dame lesbar sind.

(Ausführliche Inhaltsangabe bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, Band 1, S. 988)