Die zwölf Ritter (Z54): Unterschied zwischen den Versionen

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==Inhalt==
Die Exordialsentenz fordert dazu auf, edle und weise Frauen zu loben. Die folgende Rede sei einer tugendhaften Dame gewidmet, deren Herz rein wie Glas sei. Diese Frau werde von zwölf jungen Rittern geliebt, die alle um ihren Minnelohn werben. Die Dame verlangt von jedem, bewaffnet in verschiedene Länder zu ziehen und sich durch Tapferkeit zu bewähren, um ihre Minne zu verdienen. Die jungen Männer reiten aus, erringen in Kämpfen Ehre und Ansehen, werden zu Rittern geschlagen und kehren ruhmreich zurück. Danach fordert jeder den versprochenen Minnelohn ein. Die Dame erklärt ihnen jedoch, dass sie jeden von ihnen liebe und bereits belohnt habe: Ihre Minne habe sie ihnen dadurch erwiesen, dass sie sie zur Ritterschaft geführt und ihre Ehre vermehrt habe. Der erlangte Ruhm sei selbst der Minnelohn. Die Männer danken ihr, denn ihre Weisheit habe jeden von ihnen zu einem angesehenen Herrn gemacht.


(Ausfühleiche Inhaltsangabe bei [[Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden]], Band 1, S. 1050)


[[Kategorie:Quelle Minnerede]]
[[Kategorie:Quelle Minnerede]]

Aktuelle Version vom 7. April 2026, 20:20 Uhr

Die zwölf Ritter (Z54)

AutorIn Anon.
Entstehungszeit Überlieferung um 1400
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Stuttgart, Württembergische Landesbibliothek: Cod. poet. et phil. 2°f. 22, 272ra-272va
Ausgaben
Übersetzungen
Forschung Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, Band 1, S. 1050

Inhalt

Die Exordialsentenz fordert dazu auf, edle und weise Frauen zu loben. Die folgende Rede sei einer tugendhaften Dame gewidmet, deren Herz rein wie Glas sei. Diese Frau werde von zwölf jungen Rittern geliebt, die alle um ihren Minnelohn werben. Die Dame verlangt von jedem, bewaffnet in verschiedene Länder zu ziehen und sich durch Tapferkeit zu bewähren, um ihre Minne zu verdienen. Die jungen Männer reiten aus, erringen in Kämpfen Ehre und Ansehen, werden zu Rittern geschlagen und kehren ruhmreich zurück. Danach fordert jeder den versprochenen Minnelohn ein. Die Dame erklärt ihnen jedoch, dass sie jeden von ihnen liebe und bereits belohnt habe: Ihre Minne habe sie ihnen dadurch erwiesen, dass sie sie zur Ritterschaft geführt und ihre Ehre vermehrt habe. Der erlangte Ruhm sei selbst der Minnelohn. Die Männer danken ihr, denn ihre Weisheit habe jeden von ihnen zu einem angesehenen Herrn gemacht.

(Ausfühleiche Inhaltsangabe bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, Band 1, S. 1050)