Von einem Kranz (Z61): Unterschied zwischen den Versionen

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==Inhalt==
===A Liebesgaben und ein Brief (1–41)===
Der Sprecher gehört zu einer Gruppe von Männern, die zur Fastnacht von unbekannten Damen Liebesgaben erhalten: Kränze mit schillernden Straußenfedern, an deren Kielen die Namensinitialen der Männer angebracht sind; zwei gefüllte Becher für die Johannesminne; schließlich einen kunstvoll gereimten Brief, dessen metrische Präzision besonders gelobt wird. In diesem Schreiben versichern die Damen ihre treue Zuneigung, grüßen die Männer und bitten sie, in ihrer „Gefangenschaft“ nicht zu verzagen, sondern sich an den kostbaren Gaben zu erfreuen.
===B Reaktion (42–71)===
Die Männer reagieren mit großer Freude: Sie tanzen, springen, jubeln und heben die Arme. Doch niemand kann trotz intensiver Beratungen herausfinden, wer die Damen sind, die ihnen diese Gaben geschickt haben. Auch der bedrängte Bote behauptet standhaft, seine Auftraggeberinnen nicht zu kennen. Die letzten Verse deuten an, dass die Damen mit „hübschen Listen“ einen „klugen Fund“ gemacht hätten, doch der Text bricht an dieser Stelle ab.
(Ausführliche Inhaltsangabe bei [[Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden]], Band 1, S. 1061f.)


[[Kategorie:Quelle Minnerede]]
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Aktuelle Version vom 7. April 2026, 20:45 Uhr

Von einem Kranz (Z61)

AutorIn Anon.
Entstehungszeit Überlieferung um 1510
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung München, Bayerische Staatsbibliothek: Cgm 5919, 338v-340r
Ausgaben
Übersetzungen
Forschung Klingner, Jacob: Von einem Kranz; Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, Band 1, S. 1061f.

Inhalt

A Liebesgaben und ein Brief (1–41)

Der Sprecher gehört zu einer Gruppe von Männern, die zur Fastnacht von unbekannten Damen Liebesgaben erhalten: Kränze mit schillernden Straußenfedern, an deren Kielen die Namensinitialen der Männer angebracht sind; zwei gefüllte Becher für die Johannesminne; schließlich einen kunstvoll gereimten Brief, dessen metrische Präzision besonders gelobt wird. In diesem Schreiben versichern die Damen ihre treue Zuneigung, grüßen die Männer und bitten sie, in ihrer „Gefangenschaft“ nicht zu verzagen, sondern sich an den kostbaren Gaben zu erfreuen.

B Reaktion (42–71)

Die Männer reagieren mit großer Freude: Sie tanzen, springen, jubeln und heben die Arme. Doch niemand kann trotz intensiver Beratungen herausfinden, wer die Damen sind, die ihnen diese Gaben geschickt haben. Auch der bedrängte Bote behauptet standhaft, seine Auftraggeberinnen nicht zu kennen. Die letzten Verse deuten an, dass die Damen mit „hübschen Listen“ einen „klugen Fund“ gemacht hätten, doch der Text bricht an dieser Stelle ab.

(Ausführliche Inhaltsangabe bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, Band 1, S. 1061f.)