Belauschtes Gespräch zweier Frauen (Z65): Unterschied zwischen den Versionen
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==Inhalt== | |||
=== A Spaziergangseinleitung (1–11) === | |||
Der Sprecher gelangt in das Haus einer Dame, drückt sich an die Wand ihrer Kammer und beginnt, ihr Gespräch mit einer Freundin heimlich mitzuhören. | |||
=== B Belauschtes Gespräch (12–64) === | |||
Die Dame beklagt, dass sie bisher keine Freude erfahren habe und weiterhin freudlos bleiben müsse, weil sie sich nicht traue, einem Mann zu vertrauen. Ein bestimmter Mann habe um ihre Zustimmung geworben und seine Treue beteuert, doch sie habe ihn zunächst geprüft und abgewiesen. Seine beharrliche Reaktion habe sie verunsichert, denn die Furcht vor üblem Gerede und um ihre Ehre belaste sie schwer. Die Freundin spricht sie tröstend an und bedauert, dass sie durch diesen Mann in solchen Kummer geraten sei. | |||
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Aktuelle Version vom 8. April 2026, 18:49 Uhr
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Belauschtes Gespräch zweier Frauen (Z65) | |
|---|---|
| AutorIn | Anon. |
| Entstehungszeit | Überlieferung um 1590 |
| Entstehungsort | |
| AuftraggeberIn | |
| Überlieferung | Berlin, Staatsbibliothek: Handschrift 115, 26v |
| Ausgaben | |
| Übersetzungen | |
| Forschung | Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, Band 1, S. 1068f. |
Inhalt
A Spaziergangseinleitung (1–11)
Der Sprecher gelangt in das Haus einer Dame, drückt sich an die Wand ihrer Kammer und beginnt, ihr Gespräch mit einer Freundin heimlich mitzuhören.
B Belauschtes Gespräch (12–64)
Die Dame beklagt, dass sie bisher keine Freude erfahren habe und weiterhin freudlos bleiben müsse, weil sie sich nicht traue, einem Mann zu vertrauen. Ein bestimmter Mann habe um ihre Zustimmung geworben und seine Treue beteuert, doch sie habe ihn zunächst geprüft und abgewiesen. Seine beharrliche Reaktion habe sie verunsichert, denn die Furcht vor üblem Gerede und um ihre Ehre belaste sie schwer. Die Freundin spricht sie tröstend an und bedauert, dass sie durch diesen Mann in solchen Kummer geraten sei.
(Ausführliche Inhaltsangabe bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, Band 1, S. 1068f.)