Minnerätsel vom Sperber (Z69): Unterschied zwischen den Versionen

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Eine listige Jungfrau stellt ein Netz auf, um einen Sperber zu fangen und ihm die Federn auszuziehen, damit er nicht mehr fliegen kann und sie ihn verspotten könne. Der Sperber durchschaut die Falle, zieht sich in Wald und Gebüsch zurück und entgeht ihr. Zwar hätte er sich ihr anvertrauen wollen, doch wird er rechtzeitig gewarnt und erkennt selbst ihre schädliche Absicht. Als die Jungfrau lachend ihre Falle vorbereitet, fliegt er davon, um seine Beständigkeit zu bewahren, denn der Verlust seiner Federn bedeutete den Verlust seiner Treue. Der Frau wird geraten, statt eines Sperbers lieber eine Krähe zu fangen, die ohnehin schlecht fliegt.


(Ausführliche Inhaltsangabe bei [[Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden]], Band 1, S. 1073f.)


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Aktuelle Version vom 8. April 2026, 19:00 Uhr

Minnerätsel vom Sperber (Z69)

AutorIn Anon.
Entstehungszeit Überlieferung um 1400
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Den Haag, Koninklijke Bibliotheek: Cod. 128 E 2, 29rb-29va
Ausgaben
Übersetzungen
Forschung Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, Band 1, S. 1073f.

Inhalt

Eine listige Jungfrau stellt ein Netz auf, um einen Sperber zu fangen und ihm die Federn auszuziehen, damit er nicht mehr fliegen kann und sie ihn verspotten könne. Der Sperber durchschaut die Falle, zieht sich in Wald und Gebüsch zurück und entgeht ihr. Zwar hätte er sich ihr anvertrauen wollen, doch wird er rechtzeitig gewarnt und erkennt selbst ihre schädliche Absicht. Als die Jungfrau lachend ihre Falle vorbereitet, fliegt er davon, um seine Beständigkeit zu bewahren, denn der Verlust seiner Federn bedeutete den Verlust seiner Treue. Der Frau wird geraten, statt eines Sperbers lieber eine Krähe zu fangen, die ohnehin schlecht fliegt.

(Ausführliche Inhaltsangabe bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, Band 1, S. 1073f.)