Höfische Werbungslehre (Z79): Unterschied zwischen den Versionen
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Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox Einzeltext | namen = Höfische Werbungslehre (Z79) | autorin = Anon. | entstehungszeit = Überlieferung um 1500 | entstehungsort = | auftraggeberin = | überlieferung = Berlin, Staatsbibliothek: Mgq 495, 46v-47r | ausgaben = | übersetzungen = | forschung = Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 1098 }} Kategorie:Quelle Minnerede“ |
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Der Sprecher empfiehlt dem Adressaten, die Aufmerksamkeit der Frau durch kontrollierte Seitenblicke zu wecken und ihr Interesse später durch gezielte Nichtbeachtung zu steigern. Ein höfischer Gruß soll sie ihm gewogen machen, woraufhin er beiläufig über Nebensächliches sprechen solle, etwa über Farben oder Kleidung. Lasse sie es zu, könne er ihre Hand ergreifen, sie sanft drücken und ihr in die Augen sehen. Zeige er sich weiterhin maßvoll und gesittet, werde sie ihm schließlich ihre Zuneigung schenken. Abschließend kündigt der Sprecher weitere Lehren für später an. | |||
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Aktuelle Version vom 8. April 2026, 20:03 Uhr
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Höfische Werbungslehre (Z79) | |
|---|---|
| AutorIn | Anon. |
| Entstehungszeit | Überlieferung um 1500 |
| Entstehungsort | |
| AuftraggeberIn | |
| Überlieferung | Berlin, Staatsbibliothek: Mgq 495, 46v-47r |
| Ausgaben | |
| Übersetzungen | |
| Forschung | Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, Band 1, S. 1098 |
Inhalt
Der Sprecher empfiehlt dem Adressaten, die Aufmerksamkeit der Frau durch kontrollierte Seitenblicke zu wecken und ihr Interesse später durch gezielte Nichtbeachtung zu steigern. Ein höfischer Gruß soll sie ihm gewogen machen, woraufhin er beiläufig über Nebensächliches sprechen solle, etwa über Farben oder Kleidung. Lasse sie es zu, könne er ihre Hand ergreifen, sie sanft drücken und ihr in die Augen sehen. Zeige er sich weiterhin maßvoll und gesittet, werde sie ihm schließlich ihre Zuneigung schenken. Abschließend kündigt der Sprecher weitere Lehren für später an.
(Ausführliche Inhaltsangabe bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, Band 1, S. 1098)