Der Schlüssel (B489a): Unterschied zwischen den Versionen
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==Inhalt== | |||
===A Ausgangssituation (1–19)=== | |||
Der Sprecher muss seine Burg verlassen und überlegt, wo er während seiner Abwesenheit den Schlüssel sicher verwahren kann. Er betont, dass in unsicheren Zeiten kein Schloss ausreichend geschützt sei und viele seine Burg begehrten. Würde jemand sie besetzen, verlöre er jede Freude. Deshalb müsse er Vorsorge treffen, denn er lebe in großer Gefahr und fürchte, dass man ihm die Burg stehlen könnte. | |||
===B Entscheidung (20–39)=== | |||
Der Sprecher fasst den Entschluss, die Burg demjenigen anzuvertrauen, von dem er sie als Lehen erhalten hat. Dieser könne sie Tag und Nacht gegen alle schützen, die sie begehrten, selbst wenn der Sprecher viele Jahre fort wäre. So könne ihm niemand Vorwürfe machen, selbst wenn ein Unglück geschähe. Er hofft jedoch, dass es nicht dazu kommt und seine Burg bewahrt bleibt. | |||
(Ausführliche Inhaltsangabe bei [[Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden]], Band 1, S. 918-921) | |||
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Aktuelle Version vom 13. März 2026, 11:13 Uhr
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Der Schlüssel (B489a); Wenschenborg A | |
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| AutorIn | Anon. |
| Entstehungszeit | Überlieferung um 1400 |
| Entstehungsort | |
| AuftraggeberIn | |
| Überlieferung | Den Haag, Koninklijke Bibliotheek: Cod. 128 E 2, 62rb-62va |
| Ausgaben | |
| Übersetzungen | |
| Forschung | Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, Band 1, S. 918-921 |
Inhalt
A Ausgangssituation (1–19)
Der Sprecher muss seine Burg verlassen und überlegt, wo er während seiner Abwesenheit den Schlüssel sicher verwahren kann. Er betont, dass in unsicheren Zeiten kein Schloss ausreichend geschützt sei und viele seine Burg begehrten. Würde jemand sie besetzen, verlöre er jede Freude. Deshalb müsse er Vorsorge treffen, denn er lebe in großer Gefahr und fürchte, dass man ihm die Burg stehlen könnte.
B Entscheidung (20–39)
Der Sprecher fasst den Entschluss, die Burg demjenigen anzuvertrauen, von dem er sie als Lehen erhalten hat. Dieser könne sie Tag und Nacht gegen alle schützen, die sie begehrten, selbst wenn der Sprecher viele Jahre fort wäre. So könne ihm niemand Vorwürfe machen, selbst wenn ein Unglück geschähe. Er hofft jedoch, dass es nicht dazu kommt und seine Burg bewahrt bleibt.
(Ausführliche Inhaltsangabe bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, Band 1, S. 918-921)