Irdische Liebe und Gottesliebe (Z35): Unterschied zwischen den Versionen
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Eine tugendhafte Frau gilt als kostbarer Besitz, wertvoller als alles Irdische. Ihre Beständigkeit könne sogar einen ungestümen jungen Mann formen und ihm Ehre verleihen. Das Leben sei voller Mängel, und Liebe kein Spiel: Falsche Liebe richte viele zugrunde, während wahre, aufrichtige Liebe frei von Lüge und Wandel sei. Diese vollkommene Liebe sei allein die Gottesliebe, die unvergänglich bleibe. Wer aus reinem Herzen liebe, werde von Gott mit Frieden belohnt. Auf diese rechte Minne solle der Mensch seine fünf Sinne richten, um das ewige Glück des Jenseits zu erlangen – eine Freude, der nichts in „dieser armen Welt“ gleichkomme. | |||
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Aktuelle Version vom 5. April 2026, 21:15 Uhr
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Zutphener Liebesgruß (Z31) | |
|---|---|
| AutorIn | Anon. |
| Entstehungszeit | Überlieferung 1537 |
| Entstehungsort | |
| AuftraggeberIn | |
| Überlieferung | Berlin, Staatsbibliothek: Mgq 557, 29v-31r |
| Ausgaben | |
| Übersetzungen | |
| Forschung | Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, Band 1, S. 1021 |
Inhalt
Eine tugendhafte Frau gilt als kostbarer Besitz, wertvoller als alles Irdische. Ihre Beständigkeit könne sogar einen ungestümen jungen Mann formen und ihm Ehre verleihen. Das Leben sei voller Mängel, und Liebe kein Spiel: Falsche Liebe richte viele zugrunde, während wahre, aufrichtige Liebe frei von Lüge und Wandel sei. Diese vollkommene Liebe sei allein die Gottesliebe, die unvergänglich bleibe. Wer aus reinem Herzen liebe, werde von Gott mit Frieden belohnt. Auf diese rechte Minne solle der Mensch seine fünf Sinne richten, um das ewige Glück des Jenseits zu erlangen – eine Freude, der nichts in „dieser armen Welt“ gleichkomme.
(Ausführliche Inhaltsangabe bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, Band 1, S. 1021)