Frauenpreis und Frauentadel (Z85): Unterschied zwischen den Versionen
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* (V. 197–204): Rat an Ehemänner junger Frauen: Man solle die Frau nicht unbeaufsichtigt zum Maitanz lassen und das Haus nicht mit Gästen füllen, da selbst Sittsame leicht wankelmütig werden – wie man überall sehen könne. | |||
* (V. 205–210): Lob der häuslichen, anständigen Frauen, die als sittsam gelten und als wahre Zierde ihres Ehemannes beschrieben werden. | |||
* (V. 211–216): Tadel an Frauen, die das Haus meiden, sich zeigen und schmücken wollen und ihren Mann vernachlässigen; ihnen wird Ehre und Anstand abgesprochen. | |||
* (V. 217–222): Kritik an Männern, die mehr als eine Frau begehren: Kein Wunder, wenn dann die eigene Frau untreu werde. Wer streitet, das Haus meidet und ständig Gäste bringt, könne ebenso gut versuchen, eine Laus zu hüten. | |||
* (V. 223–226): Sentenz über Frauen, die nachts auf der Straße umhergehen, mit dem Rosenkranz wedeln, tanzen und trinken: Sie gelten als unzuverlässig und falsch. | |||
(Ausführliche Inhaltsangabe bei [[Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden]], Band 1, S. 1105f.) | |||
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Aktuelle Version vom 8. April 2026, 20:18 Uhr
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Frauenpreis und Frauentadel (Z85) | |
|---|---|
| AutorIn | Anon. |
| Entstehungszeit | Überlieferung Mitte 16. Jhd. |
| Entstehungsort | |
| AuftraggeberIn | |
| Überlieferung | Druck Lübeck 1548: Johann Balhorn d.Ä. (VD16 S 3675), 4r |
| Ausgaben | |
| Übersetzungen | |
| Forschung | Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, Band 1, S. 1105f. |
Inhalt
- (V. 197–204): Rat an Ehemänner junger Frauen: Man solle die Frau nicht unbeaufsichtigt zum Maitanz lassen und das Haus nicht mit Gästen füllen, da selbst Sittsame leicht wankelmütig werden – wie man überall sehen könne.
- (V. 205–210): Lob der häuslichen, anständigen Frauen, die als sittsam gelten und als wahre Zierde ihres Ehemannes beschrieben werden.
- (V. 211–216): Tadel an Frauen, die das Haus meiden, sich zeigen und schmücken wollen und ihren Mann vernachlässigen; ihnen wird Ehre und Anstand abgesprochen.
- (V. 217–222): Kritik an Männern, die mehr als eine Frau begehren: Kein Wunder, wenn dann die eigene Frau untreu werde. Wer streitet, das Haus meidet und ständig Gäste bringt, könne ebenso gut versuchen, eine Laus zu hüten.
- (V. 223–226): Sentenz über Frauen, die nachts auf der Straße umhergehen, mit dem Rosenkranz wedeln, tanzen und trinken: Sie gelten als unzuverlässig und falsch.
(Ausführliche Inhaltsangabe bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, Band 1, S. 1105f.)