Die Kogge (Z52): Unterschied zwischen den Versionen
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=== A Ausritt (1–72) === | |||
Der Sprecher kündigt an, von seinem Herzeleid zu berichten und zu offenbaren, was ihm die hohe Mühsal genommen habe. Der Gegensatz zwischen Heimat und Fremde beschäftigt ihn besonders. Er reitet hinaus und gelangt in ein Gebirge, wie er es noch nie gesehen hat. Durch eine kostbare Tür findet er Zugang zu einer Höhle mit einem See. Der Steuermann eines dort liegenden kleinen Schiffes erkennt ihn und lockt ihn an Bord, indem er ihm die höchste irdische Wonne verspricht. | |||
=== B Schifffahrt (73–94) === | |||
Trotz seiner Zweifel, ob das Abenteuer gut oder schlecht für ihn sei, lässt sich der Sprecher darauf ein. Er betritt das Schiff, setzt ein Segel und verlässt mit dem Steuermann durch dieselbe Tür wieder Höhle und Berg. Sanft gleitet er dahin wie auf einer Kogge und glaubt, beim Gral zu sein. Ein süßer Wind aus dem Berg macht sein Herz frei von Sorgen. Textabbruch. | |||
(Ausführliche Inhaltsangabe bei [[Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden]], Band 1, S. 1047f.) | |||
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Aktuelle Version vom 7. April 2026, 20:17 Uhr
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Die Kogge (Z52) | |
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| AutorIn | Anon. |
| Entstehungszeit | Überlieferung 1. Hälfte 14. Jhd. |
| Entstehungsort | |
| AuftraggeberIn | |
| Überlieferung | Prag, Knihovna Nárondního muzea: Cod. I Ea 28, 1ra-1vb |
| Ausgaben | |
| Übersetzungen | |
| Forschung | Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, Band 1, S. 1047f. |
Inhalt
A Ausritt (1–72)
Der Sprecher kündigt an, von seinem Herzeleid zu berichten und zu offenbaren, was ihm die hohe Mühsal genommen habe. Der Gegensatz zwischen Heimat und Fremde beschäftigt ihn besonders. Er reitet hinaus und gelangt in ein Gebirge, wie er es noch nie gesehen hat. Durch eine kostbare Tür findet er Zugang zu einer Höhle mit einem See. Der Steuermann eines dort liegenden kleinen Schiffes erkennt ihn und lockt ihn an Bord, indem er ihm die höchste irdische Wonne verspricht.
B Schifffahrt (73–94)
Trotz seiner Zweifel, ob das Abenteuer gut oder schlecht für ihn sei, lässt sich der Sprecher darauf ein. Er betritt das Schiff, setzt ein Segel und verlässt mit dem Steuermann durch dieselbe Tür wieder Höhle und Berg. Sanft gleitet er dahin wie auf einer Kogge und glaubt, beim Gral zu sein. Ein süßer Wind aus dem Berg macht sein Herz frei von Sorgen. Textabbruch.
(Ausführliche Inhaltsangabe bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, Band 1, S. 1047f.)