Von sieben Blumen (B364): Unterschied zwischen den Versionen

Aus Brevitas Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
Zeile 11: Zeile 11:


}}
}}
==Inhalt==
=== A Prolog (1–13) ===
Der Sprecher kündigt an, die sieben Blumen eines Kranzes auf Tugenden junger Damen auszulegen. Seine Deutung versteht er als Belehrung, als Dienst und als Wiedergabe einer Vorlage.
=== B Blumenallegorese (14–93) ===
Die sieben Blumen werden in nummerierten Abschnitten jeweils einer Tugend zugeordnet:
#Veilchen: Sinnbild für Tugend und gutes Benehmen junger Damen.
#Ringelblume: Tugendhaftigkeit, besonders im sprachlichen Umgang.
#Goldblume: Fröhliches, anmutiges Auftreten.
#Kornblume: Schlichte Treue und Absage an jede Falschheit.
#Akelei: Demut, da sie sich zum Boden neigt.
#Lilie: Mahnung zur Reinheit und zum Schutz vor Befleckung.
#Rose: Gutes Wirken in Worten und Taten, unabhängig vom Stand.
=== C Schluss (94–98) ===
Der Sprecher bekräftigt die Tugendlehre als Richtschnur für Jungfrauen und verspricht ihnen hohes Lob.
(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei [[Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden]], S. 573f.)


[[Kategorie:Quelle Minnerede]]
[[Kategorie:Quelle Minnerede]]
[[Kategorie:Quelle Allegorie]]
[[Kategorie:Quelle Allegorie]]

Aktuelle Version vom 13. Februar 2026, 20:47 Uhr

Von sieben Blumen (B364)

AutorIn Anon.
Entstehungszeit Überlieferung um 1481
Entstehungsort
AuftraggeberIn
Überlieferung Wien, Österreichische Nationalbibliothek: 2940*, 41v-43r
Ausgaben
Übersetzungen
Forschung Klingner, Jacob: Von sieben Blumen; Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 573f.

Inhalt

A Prolog (1–13)

Der Sprecher kündigt an, die sieben Blumen eines Kranzes auf Tugenden junger Damen auszulegen. Seine Deutung versteht er als Belehrung, als Dienst und als Wiedergabe einer Vorlage.

B Blumenallegorese (14–93)

Die sieben Blumen werden in nummerierten Abschnitten jeweils einer Tugend zugeordnet:

  1. Veilchen: Sinnbild für Tugend und gutes Benehmen junger Damen.
  2. Ringelblume: Tugendhaftigkeit, besonders im sprachlichen Umgang.
  3. Goldblume: Fröhliches, anmutiges Auftreten.
  4. Kornblume: Schlichte Treue und Absage an jede Falschheit.
  5. Akelei: Demut, da sie sich zum Boden neigt.
  6. Lilie: Mahnung zur Reinheit und zum Schutz vor Befleckung.
  7. Rose: Gutes Wirken in Worten und Taten, unabhängig vom Stand.

C Schluss (94–98)

Der Sprecher bekräftigt die Tugendlehre als Richtschnur für Jungfrauen und verspricht ihnen hohes Lob.

(Ausführliche Inhaltszusammenfassung bei Klingner, Jacob/Lieb, Ludger: Handbuch Minnereden, S. 573f.)